Pieder
Mitglied212 Beiträge
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24.05.2013, 11:40 · #461
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sehe es wie JohnyJLucky.
ist es nicht so, dass es der klub ist, an dem man sein leben lang das herz verschenkt hat. der klub und mit ihm die fans (deine besten kollegen/freunde etc. mit denen man ersten matches besucht hast); diese sind es doch, welche uns im frühen alter verführ(t)en. klar findet man dann auch noch diesen und jenen spieler cool. aber ganz ehrlich und abstrakt gesehen, hat jeder klub ein paar coole spieler. somit wäre das beste rezept, die emotionen auf den klub zu fokussieren und die spieler eher als mittel zum zweck anzusehen. das mag in jungen fan-jahren extrem schwierig sein und ev. gar nicht möglich. aber für klubpräsidenten/technische direktoren ist diese eigenschaft wichtig. sollte der fcb tatsächlich bereit sein die geforderten millionen für einen drmic hinzublättern, muss man hier zugreiffen bzw. ihn gehen lassen.
und es ist halt einfach so, dass der klub, welcher gerade am besten bei kasse ist, sich spieler holt, die man selber nicht gerade im kader hat. logisch sind wechsel innerhalb des landes immer speziell. aber eigentlich ja auch nur zwischen den erzrivalen.
Kleine Frage: Kann es nicht sein, dass mein Herz gerade für einen bestimmten Club schlägt, weil er eben (natürlich rein subjektiv gesehen) nicht wie die "anderen" Vereine funktioniert? Weil er eben gerade darauf verzichtet irgendwelche Charakterschweine (auch wieder rein subjektiv und durch die Fanbrille betrachtet) verpflichtet? Macht man als Verein nun Dinge die der "Clubgeschichte" (auch die kann sehr selektiv geschrieben sein) krass wiedersprechen zerstört man die Einzigartigkeit seines Clubs, an die wohl jeder Fan eines jeden Clubs irgendwie glaubt. Die Gründe warum ich gerade diesen und nicht einen anderen Verein liebe würden vielen Fans genommen. Dabei spiel es nicht ein mal eine Rolle ob diese Einzigartigkeit jemals Realität war oder nicht. Der Verein lebt immer auch von einem bestimmten Mythos.
Zum Beispiel: Der FCZ ist der Arbeiterverein, GCN der Verein der Bonzen. Egal ob es heute noch stimmt oder jemals stimmte, so werden die Clubs auch heute noch von einem Grossteil und trotz einem Hotz oder Canepa gesehen.
Von daher: Der FCZ soll wenn immer möglich auf die Verpflichtung von GC Basel Spielern verzichten, dafür aber Stahel zurück holen.
Auf Funktionärs- bzw. Trainerebene sieht man es ja auch nicht so eng:
Kurt Jara, Raimondo Ponte, Fredy Bickel, Martin Brunner, Harry Gämperle, Urs Meier, Bruno Berner