drava schrieb: «Bezüglich den Neuzugängen kommen schon seit Wochen immer die selben Antworten, wirkt alles sehr langweilig. »
Es wurde von allen Seiten von Beginn weg das Gleiche kommuniziert: Man will mit den vorhandenen Spielern arbeiten und nur jemanden holen, wenn Bedarf besteht und eine gute Option bzgl. Qualität und Kosten vefügbar ist.
Das klingt vielleicht langweilig, aber ich finde den Ansatz gut. Es ist natürlich einfach, (wie hier oft) immer gleich Spieler als "untauglich" abzustempeln und neue zu fordern. Aber Koller scheint sich tatsächlich erst ein fundiertes Bild machen zu wollen und dazu müssen eben auch ein paar Spiele ins Land ziehen, da nur unter Wettkampfbedingungen beurteilt werden kann, wo man effektiv Verstärkungen braucht.
Man will beim FCZ sparsamer mit den Ressourcen umgehen als früher und Koller ist da offenbar mit im Boot. Ein Trainer wie er hätte locker Bedingungen stellen können, dass rasche Investitionen ins Team erfolgen müssen, damit er unterschreibt. Ich finde die aktuelle Gangart deshalb sehr sympathisch.
drava schrieb: «Mehr in Fragen stellen möchte ich das Thema der Verletzten. Wo die Antwort sehr bruchhaft, unsicher und gerade nichts aussagend war. 6 Verletzte Stammspieler oder zumindest Spieler mit viel Einsatzzeit in einer Vorbereitungsphase und fast keine Kommunikation dazu, finde ich jetzt sehr schwach. Woran liegt das? Ist es einfach unglücklich oder könnte es auch mit der intensiveren Spiel- und Trainingsweise zu tun haben.»
Das gibt mir auch zu denken. Wie sieht es da mit der Belastungssteuerung aus? Wenn man Berisha glaubt (was ich tue), wird jetzt härter trainiert als früher.
Das klingt zunächst toll, aber es wirft zwei fragen auf:
1. Haben die beiden Intensitäts-Gurus Moniz und Hediger Wasser gepredigt und Wein getrunken oder wird die Intensität von MK einfach zielführender trainiert?
2. Halten die Körper unserer Spieler das aus und kommen sie auf das gewünschte Niveau oder verletzt sich einfach einer nach dem andern, weil der Trainerstab zu viel fordert?
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