Kader 2026/2027

749 Antworten · 164'625 Aufrufe · Seite 32 von 38
yellow
Mitglied
17.07., 17:03 · #621
Beiträge: 6'690
Danilo schrieb: «Die Ägypter erachten das Angebot des FCZ als ungenügend. Sie wollen 3 Mio. - Die Verhandlungen sind aber offenbar noch im Gange. Dürfte aber wohl eher schwierig werden. https://africafoot.com/al-ahly-fixe-son-prix-pour-mohamed-abdallah-et-refroidit-les-ambitions-du-fc-zurich/»
3 mio dollar ist etwas chf 2,4 mio. Leider immer noch zu viel für uns. Gehe mal davon aus, dass Koller den Spieler kennt und deshalb sein Potential einschätzen kann.
Victor Jara
Mitglied
17.07., 17:18 · #622
Beiträge: 1'458
Danilo schrieb: «Die Ägypter erachten das Angebot des FCZ als ungenügend. *Sie wollen 3 Mio.* - Die Verhandlungen sind aber offenbar noch im Gange. Dürfte aber wohl eher schwierig werden. https://africafoot.com/al-ahly-fixe-son-prix-pour-mohamed-abdallah-et-refroidit-les-ambitions-du-fc-zurich/»
Ich lese den Artikel so, dass Al-Ahly 3 Millionen USD als Einstiegsangebot sieht. Liegt das Angebot tiefer, werden sie gar nicht erst in die Verhandlungen einsteigen. Und selbst wenn der FCZ auf die Forderung von 3 Millionen USD und mehr eingehen sollte, ist es immer noch nicht sicher, dass die Mohamed Abdallah überhaupt ziehen lassen. Weil letzterer eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Mannschaft einnehmen soll. Und weil erwartet wird, dass sein Marktwert in den nächsten Jahren noch deutlich steigen wird.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
Mitglied
17.07., 17:50 · #623
Beiträge: 1'458
yellow schrieb: « 3 mio dollar ist etwas chf 2,4 mio. Leider immer noch zu viel für uns. ....»
...und wahrscheinlich immer noch viel zu wenig für Al-Ahly. Es sei denn, Abdallah hat bereits einige schwerwiegende Verletzungen, z.B. am Knie hinter sich. Dann würde es in etwa dem entsprechen, was der FCZ für Chicken ausgegeben hatte. Vermutlich wäre Chikhaoui ohne eine Verletzungsgeschichte für den FCZ unbezahlbar gewesen. Oder aber ein unglaublicher Glücksgriff. Ich denke aber, dass nicht nur der FCZ an Abdallah dran ist, speziell nachdem sich Ägypten an der WM so gut geschlagen hat.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Valderrama
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17.07., 18:49 · #624
Beiträge: 1'845
Warum will man eigentlich für Tsawa einen erfahrenen Ersatz holen? Könnte dieser nicht mit Stiel ersetzt werden oder spielt der normalerweise auf einer anderen Position? So könnte man ihm jetzt eine Vertragsverlängerung (läuft nur bis 2028) schmackhaft machen. Erfahrung kann man mit Ricci (Chum hei!) holen.
Reddington
Mitglied
17.07., 18:54 · #625
Beiträge: 112
Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.
Reddington
Mitglied
17.07., 18:57 · #626
Beiträge: 112
Valderrama schrieb: «Warum will man eigentlich für Tsawa einen erfahrenen Ersatz holen? Könnte dieser nicht mit Stiel ersetzt werden oder spielt der normalerweise auf einer anderen Position? So könnte man ihm jetzt eine Vertragsverlängerung (läuft nur bis 2028) schmackhaft machen. Erfahrung kann man mit Ricci (Chum hei!) holen.»
Stiel muss vor allem mal schauen, dass er mehr als zwei Partien am Stück spielen kann. Ist zum Mäuse melken - da hast du eines der grössten Talente der Schweiz in den eigenen Reihen und dann ist er ständig verletzt. Das gleiche gilt im Übrigen für Raphaël Coulibaly, dem ich auch den Sprung in die 1. Mannschaft zugetraut hätte, aber auch er hat wie Stiel die Vorbereitung eigentlich komplett verlasst und wird dadurch die Saison sicher in der U21 beginnen.
Stadtkreis9
Mitglied
17.07., 19:22 · #627
Beiträge: 128
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Reddington
Mitglied
17.07., 21:32 · #628
Beiträge: 112
Stadtkreis9 schrieb:
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
Honkimoto1896
Mitglied
17.07., 21:46 · #629
Beiträge: 2
Reddington schrieb:
Stadtkreis9 schrieb:
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
Amen 🙂
Valderrama
Mitglied
17.07., 22:18 · #630
Beiträge: 1'845
Reddington schrieb:
Stadtkreis9 schrieb:
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
Immer wieder erstaunlich wie wohlwollend MMs Arbeit teils beschrieben wird. Fachlich soll er seinen Vorgängern überlegen gewesen sein? Naja, das würde ich nun wirklich sehr stark bezweifeln. Ein Sportchef muss ein ausbalanciertes Kader zusammenstellen, gute Trainer finden, Transfers abwickeln, mannschaftsübergreifend koordinieren, das Budget im Griff haben usw. Bei mindestens zwei dieser Kernaufgaben war er miserabel. Zudem auch die Transfererlöse, welche jetzt im historischen Vergleich auch nicht gerade gigantisch sind. Auch kurz vor MM fanden unsere Sportchefs mit weit weniger Transfers Spieler wie Tosin, Gnonto oder Condé, welche einen guten Batzen einbrachten. Und auch vorher gab es Sportchefs, die konsequent auf junge Spieler gesetzt haben und dann diese für gutes Geld verticken konnten. Rüegg und Sohm haben unter Jurendic oder Thomas Bickel einiges an Geld eingespielt. Von Fredi Bickels Transfers müssen wir gar nicht erst anfangen. Und der Seitenhieb betreffend Kablan: Muss ich jetzt nochmals all die MM-Nieten aufzählen? War eigentlich Kablan effektiv Lambertis Idee oder doch diejenige von Hediger (Ex Teamkollege)?
Yekini neu
Mitglied
18.07., 00:00 · #631
Beiträge: 23
Ich will Abdallah Du willst Abdallah Er Sie Es will Abdallah Wir wollen Abdallah Ihr wollt Abdallah Sie wollen Abdallah
Stadtkreis9
Mitglied
18.07., 09:06 · #632
Beiträge: 128
Valderrama schrieb:
Reddington schrieb:
Stadtkreis9 schrieb:
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
Immer wieder erstaunlich wie wohlwollend MMs Arbeit teils beschrieben wird. Fachlich soll er seinen Vorgängern überlegen gewesen sein? Naja, das würde ich nun wirklich sehr stark bezweifeln. Ein Sportchef muss ein ausbalanciertes Kader zusammenstellen, gute Trainer finden, Transfers abwickeln, mannschaftsübergreifend koordinieren, das Budget im Griff haben usw. Bei mindestens zwei dieser Kernaufgaben war er miserabel. Zudem auch die Transfererlöse, welche jetzt im historischen Vergleich auch nicht gerade gigantisch sind. Auch kurz vor MM fanden unsere Sportchefs mit weit weniger Transfers Spieler wie Tosin, Gnonto oder Condé, welche einen guten Batzen einbrachten. Und auch vorher gab es Sportchefs, die konsequent auf junge Spieler gesetzt haben und dann diese für gutes Geld verticken konnten. Rüegg und Sohm haben unter Jurendic oder Thomas Bickel einiges an Geld eingespielt. Von Fredi Bickels Transfers müssen wir gar nicht erst anfangen. Und der Seitenhieb betreffend Kablan: Muss ich jetzt nochmals all die MM-Nieten aufzählen? War eigentlich Kablan effektiv Lambertis Idee oder doch diejenige von Hediger (Ex Teamkollege)?
Auch wenn er eine Hassfigur ist, muss man doch objektiv beurteilen können, dass MM bei Transfers, Vertragsverlängerungen und Nachwuchsförderung im Vergleich zu ehemaligen Sportchefs bessere Ansätze gezeigt hat. Früher haben wir so wenig Geld verdient, da es verpasst wurde, mit guten Spielern frühzeitig zu verlängern. Das ist nun mal Fakt. Nach der Meistersaison haben wir Omeragic ablösefrei verloren und für Gnonto deutlich weniger Geld erhalten, weil er nur noch ein Jahr Vertrag hatte. Einfach als Beispiel. Dass wir Ligue, Tsawa und Markelo (ca. 18 Mio.) für so viel Geld verkaufen konnten, liegt daran, dass sie unter MM frühzeitig langfristige Verträge erhalten haben. Ausserdem wurde unter ihm der eigene Nachwuchs so stark gefördert wie nie zuvor. Es wurden praktisch keine ausländische Talente geholt, sondern nur auf eigene Junge gesetzt. Bei Transfers für die 1. Mannschaft hat er meistens auf Leihen mit Kaufoption gesetzt. Das Risiko war überschaubar und in vielen Fällen (Chouiar, Phaëton, Perea oder Ballet) konnten wir so Qualität dazuholen. Gbamin, Gomez, Sauter, Kény, Comenencia und Zuber waren auch gute und sinnvolle Transfers. Mendy, Tramoni, Tosic, Rodic und Segura waren die Fehltransfers. Wobei Tosic, Rodic und Segura bei ihren Ex-Vereinen sehr stark waren. Lamberti und Co. haben in der ersten Transferperiode mit Kablan, Berisha, Hack und Cavaleiro einfach ein paar Spieler geholt, die sonst niemand wollte. Jetzt im Sommer ist noch Spadanuda dazugekommen. Nicht gerade kreativ.
Valderrama
Mitglied
18.07., 10:33 · #634
Beiträge: 1'845
Stadtkreis9 schrieb:
Valderrama schrieb:
Reddington schrieb:
Stadtkreis9 schrieb:
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
Immer wieder erstaunlich wie wohlwollend MMs Arbeit teils beschrieben wird. Fachlich soll er seinen Vorgängern überlegen gewesen sein? Naja, das würde ich nun wirklich sehr stark bezweifeln. Ein Sportchef muss ein ausbalanciertes Kader zusammenstellen, gute Trainer finden, Transfers abwickeln, mannschaftsübergreifend koordinieren, das Budget im Griff haben usw. Bei mindestens zwei dieser Kernaufgaben war er miserabel. Zudem auch die Transfererlöse, welche jetzt im historischen Vergleich auch nicht gerade gigantisch sind. Auch kurz vor MM fanden unsere Sportchefs mit weit weniger Transfers Spieler wie Tosin, Gnonto oder Condé, welche einen guten Batzen einbrachten. Und auch vorher gab es Sportchefs, die konsequent auf junge Spieler gesetzt haben und dann diese für gutes Geld verticken konnten. Rüegg und Sohm haben unter Jurendic oder Thomas Bickel einiges an Geld eingespielt. Von Fredi Bickels Transfers müssen wir gar nicht erst anfangen. Und der Seitenhieb betreffend Kablan: Muss ich jetzt nochmals all die MM-Nieten aufzählen? War eigentlich Kablan effektiv Lambertis Idee oder doch diejenige von Hediger (Ex Teamkollege)?
Auch wenn er eine Hassfigur ist, muss man doch objektiv beurteilen können, dass MM bei Transfers, Vertragsverlängerungen und Nachwuchsförderung im Vergleich zu ehemaligen Sportchefs bessere Ansätze gezeigt hat. Früher haben wir so wenig Geld verdient, da es verpasst wurde, mit guten Spielern frühzeitig zu verlängern. Das ist nun mal Fakt. Nach der Meistersaison haben wir Omeragic ablösefrei verloren und für Gnonto deutlich weniger Geld erhalten, weil er nur noch ein Jahr Vertrag hatte. Einfach als Beispiel. Dass wir Ligue, Tsawa und Markelo (ca. 18 Mio.) für so viel Geld verkaufen konnten, liegt daran, dass sie unter MM frühzeitig langfristige Verträge erhalten haben. Ausserdem wurde unter ihm der eigene Nachwuchs so stark gefördert wie nie zuvor. Es wurden praktisch keine ausländische Talente geholt, sondern nur auf eigene Junge gesetzt. Bei Transfers für die 1. Mannschaft hat er meistens auf Leihen mit Kaufoption gesetzt. Das Risiko war überschaubar und in vielen Fällen (Chouiar, Phaëton, Perea oder Ballet) konnten wir so Qualität dazuholen. Gbamin, Gomez, Sauter, Kény, Comenencia und Zuber waren auch gute und sinnvolle Transfers. Mendy, Tramoni, Tosic, Rodic und Segura waren die Fehltransfers. Wobei Tosic, Rodic und Segura bei ihren Ex-Vereinen sehr stark waren. Lamberti und Co. haben in der ersten Transferperiode mit Kablan, Berisha, Hack und Cavaleiro einfach ein paar Spieler geholt, die sonst niemand wollte. Jetzt im Sommer ist noch Spadanuda dazugekommen. Nicht gerade kreativ.
Was haben uns all diese von dir genannten Spieler gebracht? Gute Fussballer waren Chouiar, Gbamin, Phaeton und co durchaus, aber was brachten sie? Wir spielten meist miserablen Fussball, weil die Automatismen nicht griffen. Wie auch, wenn das Rückgrat der Mannschaft aus Leihspielern besteht. Und jetzt haben wir eine Trümmerhaufen eines Kaders. Wo sind die Identifikationsfiguren wie es Marchesano z.B. war? Nichts wurde aufgebaut. MM hat vielleicht jetzt noch ein paar Transfereinnahmen ermöglicht, doch er war auch der erste Sportchef seit langem, der sich nicht für Europa qualifizieren konnte. Dadurch ging indirekt auch viel Geld verloren. Sowohl Fredy Bickel, Marco Bernet, Thomas Bickel und Jurendic schafften es jeweils ein Team zusammenzustellen, dem es für Europa reichte. Also hört mir auf mit dem Märchen von der fachlichen Überlegenheit gegenüber seinen Vorgängern. Er konnte auf dem Transfermarkt Mischeln, aber ein Sportchef braucht weit mehr.
mosby
Mitglied
18.07., 10:42 · #635
Beiträge: 197
Pirosch Fischer, bisher drei Einsätze in der ersten Mannschaft, wechselt fix zu Wil.
Einbeiner
Mitglied
18.07., 11:32 · #636
Beiträge: 210
Reddington schrieb:
Stadtkreis9 schrieb:
Reddington schrieb: «Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat.»
Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
MM bisch es du? Genau, MM ist nur an den woken FCZ Fans gescheitert, die Vergewaltiger Mendy doof fanden. Chum hör uf. MM war mit Abstand das Schlimmste, was uns in den letzten 20 Jahren passiert ist- schlimmer als der Abstieg in die Nati B.
Den modernen Fussballfan zeichnen heutzutage zwei Dinge aus: Er ist rückgratlos und dumm.
Stadtkreis9
Mitglied
18.07., 11:59 · #637
Beiträge: 128
Valderrama schrieb:
Stadtkreis9 schrieb:
Valderrama schrieb:
Reddington schrieb:
Stadtkreis9 schrieb: «Reddington: Jetzt geht es um Verhandlungsgeschick. Es gibt viele Möglichkeiten, solche Deals trotzdem über die Bühne zu bringen. Ein gutes Beispiel ist der FC Basel kurz nach der Übernahme durch David Degen. In der ersten richtigen Transferphase hat man viele talentierte Spieler geliehen, teils mit hoher Kaufoption. Beispiele: - Andy Diouf - Andy Pelmard - Dan Ndoye - Zeki Amdouni Riccardo Calafiori kam ablösefrei, weil die AS Roma dafür 50 % der Transferrechte behalten konnte. Betrachtet man nur diese fünf Spieler, sieht die Bilanz so aus: Ausgaben (Kaufoptionen): ca. 13,5 Mio. (ohne Leihgebühren/Salär) Einnahmen: ca. 57 Mio. (ob die Weiterverkaufsbeteiligungen da schon drin sind, weiss ich nicht – die Zahl könnte also noch höher ausfallen) Wenn man von einem Spieler überzeugt ist – und das scheint zumindest Al Ahly zu sein –, sollte man jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viele Optionen, z. B. eine Leihgebühr von 0,5 Mio. und eine Kaufoption bei 2 Mio., dafür behält Al Ahly 20 % der Transferrechte. Oder man nimmt effektiv deren Angebot von 3 Mio. und zieht die Kaufoption nur, wenn er bis dahin seinen Marktwert so gesteigert hat, dass man ihn gleich wieder teuer verkaufen könnte. Klar ist das reale Transfergeschäft nicht so einfach wie im Football Manager. Aber man muss sich darin auch nicht so ideenlos bewegen, wie es der FCZ in der Vergangenheit getan hat. Das ist ja das Problem beim FCZ. Wir haben in der sportlichen Führung niemanden, der die Fähigkeiten und das Netzwerk hat, gute Deals abzuschliessen. MM hatte diesbezüglich trotz kleinem Transferbudget gute Ansätze, doch er ist ja an anderen Dingen gescheitert.»
Er ist an seiner menschlich fragwürdigen Art gescheitert, an seinem zu grossen Ego und am Micromanagement. Wenn der Sportchef den Physiotherapeuten erklärt, wie sie ihren Job zu machen haben, dann läuft etwas gewaltig schief. Fachlich sucht man aber seinesgleichen, die Herren vor ihm haben nie so viel Transfererlöse erwirtschaftet, wie er es getan hat. Immerhin haben wir dafür jetzt einen "Consultant to the President", der uns Kablan beschert hat :)
Immer wieder erstaunlich wie wohlwollend MMs Arbeit teils beschrieben wird. Fachlich soll er seinen Vorgängern überlegen gewesen sein? Naja, das würde ich nun wirklich sehr stark bezweifeln. Ein Sportchef muss ein ausbalanciertes Kader zusammenstellen, gute Trainer finden, Transfers abwickeln, mannschaftsübergreifend koordinieren, das Budget im Griff haben usw. Bei mindestens zwei dieser Kernaufgaben war er miserabel. Zudem auch die Transfererlöse, welche jetzt im historischen Vergleich auch nicht gerade gigantisch sind. Auch kurz vor MM fanden unsere Sportchefs mit weit weniger Transfers Spieler wie Tosin, Gnonto oder Condé, welche einen guten Batzen einbrachten. Und auch vorher gab es Sportchefs, die konsequent auf junge Spieler gesetzt haben und dann diese für gutes Geld verticken konnten. Rüegg und Sohm haben unter Jurendic oder Thomas Bickel einiges an Geld eingespielt. Von Fredi Bickels Transfers müssen wir gar nicht erst anfangen. Und der Seitenhieb betreffend Kablan: Muss ich jetzt nochmals all die MM-Nieten aufzählen? War eigentlich Kablan effektiv Lambertis Idee oder doch diejenige von Hediger (Ex Teamkollege)?
Auch wenn er eine Hassfigur ist, muss man doch objektiv beurteilen können, dass MM bei Transfers, Vertragsverlängerungen und Nachwuchsförderung im Vergleich zu ehemaligen Sportchefs bessere Ansätze gezeigt hat. Früher haben wir so wenig Geld verdient, da es verpasst wurde, mit guten Spielern frühzeitig zu verlängern. Das ist nun mal Fakt. Nach der Meistersaison haben wir Omeragic ablösefrei verloren und für Gnonto deutlich weniger Geld erhalten, weil er nur noch ein Jahr Vertrag hatte. Einfach als Beispiel. Dass wir Ligue, Tsawa und Markelo (ca. 18 Mio.) für so viel Geld verkaufen konnten, liegt daran, dass sie unter MM frühzeitig langfristige Verträge erhalten haben. Ausserdem wurde unter ihm der eigene Nachwuchs so stark gefördert wie nie zuvor. Es wurden praktisch keine ausländische Talente geholt, sondern nur auf eigene Junge gesetzt. Bei Transfers für die 1. Mannschaft hat er meistens auf Leihen mit Kaufoption gesetzt. Das Risiko war überschaubar und in vielen Fällen (Chouiar, Phaëton, Perea oder Ballet) konnten wir so Qualität dazuholen. Gbamin, Gomez, Sauter, Kény, Comenencia und Zuber waren auch gute und sinnvolle Transfers. Mendy, Tramoni, Tosic, Rodic und Segura waren die Fehltransfers. Wobei Tosic, Rodic und Segura bei ihren Ex-Vereinen sehr stark waren. Lamberti und Co. haben in der ersten Transferperiode mit Kablan, Berisha, Hack und Cavaleiro einfach ein paar Spieler geholt, die sonst niemand wollte. Jetzt im Sommer ist noch Spadanuda dazugekommen. Nicht gerade kreativ.
Was haben uns all diese von dir genannten Spieler gebracht? Gute Fussballer waren Chouiar, Gbamin, Phaeton und co durchaus, aber was brachten sie? Wir spielten meist miserablen Fussball, weil die Automatismen nicht griffen. Wie auch, wenn das Rückgrat der Mannschaft aus Leihspielern besteht. Und jetzt haben wir eine Trümmerhaufen eines Kaders. Wo sind die Identifikationsfiguren wie es Marchesano z.B. war? Nichts wurde aufgebaut. MM hat vielleicht jetzt noch ein paar Transfereinnahmen ermöglicht, doch er war auch der erste Sportchef seit langem, der sich nicht für Europa qualifizieren konnte. Dadurch ging indirekt auch viel Geld verloren. Sowohl Fredy Bickel, Marco Bernet, Thomas Bickel und Jurendic schafften es jeweils ein Team zusammenzustellen, dem es für Europa reichte. Also hört mir auf mit dem Märchen von der fachlichen Überlegenheit gegenüber seinen Vorgängern. Er konnte auf dem Transfermarkt Mischeln, aber ein Sportchef braucht weit mehr.
Dann sag doch ehrlich, unter welchen Umständen wir es nach Europa geschafft haben? Auch unter MM haben wir es in die Quali geschafft, aber da hatten wir mit Guimaraes einen sehr starken Gegner. Nach dem Meistertitel im 22 waren wir bereits fix für Europa qualifiziert. Die CL wurde verpasst, da man gegen Qarabag bereits ausschied. In der Saison 18/19 war man als 4. in der Liga direkt für die Gruppenphase qualifiziert. In der Saison 16/17 war man ebenfalls direkt für die Gruppenpause qualifiziert, weil man als Absteiger den Cupfinal gewann. Unser UEFA-Koeffizient ist nicht wegen MM so schlecht, sondern weil man in den vergangenen Jahren europäisch entweder nicht dabei war, oder nicht mithalten konnte. Hier noch die Saisonplatzierungen, bevor MM übernahm: Saison 22/23: Platz 8 Saison 21/22: Sensationsmeister Saison 20/21: Platz 8 Saison 19/20: Platz 7 Saison 18/19: Platz 7 Saison 17/18: Platz 4 Saison 16/17: Challenge League Saison 15/16: Platz 10 Schliessen wir das Thema hier ab. Egal wer auch beim FCZ (auf dem Papier) das sportliche Sagen hatte, war nicht fähig, über mehrere Saisons eine stabile Mannschaft aufzubauen. Und es hatte wahrlich sehr gute Leite (T. Bickel, Jurendic oder Bernet).
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MetalZH
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19.07., 00:16 · #638
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FczChelsea schrieb: «Laut einem X-User steht Ricardo Rodríguez vor einer Rückkehr zum FC Zürich und soll dabei insgesamt über drei Millionen verdienen. Ob diese Quelle stimmt, weiss ich nicht. Schön wäre es jedenfalls https://www.elgoldigital.com/futbol/real-betis-balompie/ricardo-rodriguez-fichaje-fc-zurich-2026/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter»
Wenn ich das richtig sehe, ist "el gol digital" ist nicht irgendein X-User, sondern ein spanisches Online-Magazin für Fussball mit Hauptfokus auf LaLiga. Ob die Meldung deswegen vertrauenswürdig ist, weiss ich nicht, aber ich mache mir schon grosse Hoffnungen. Verschiedene Indizien sprechen für einen Wechsel in die Schweiz und dort hoffentlich zu uns: - der ältere Sohn kommt bald ins Schulalter (nächsten Sommer) - Projekt Hausbau in der Nähe von Regensdorf - seine Frau stammt auch aus dem Kanton Zürich - stets gute Beziehungen zum FCZ und zu Cillo - hohes Alter und (zunehmende) Langsamkeit sind keine guten Argumente in den grossen Ligen, aber in der SL kann er mit seinem Stellungsspiel und seiner Technik locker noch 1-3 Jahre auftrumpfen - kann beim FCZ eine zentrale Rolle übernehmen, die Jungen führen und endgültig zur Legende werden Wenn jetzt Cillo sogar noch über seinen Schatten springt und das Lohngefüge für RiRo sprengt, könnte eine Rückkehr tatsächlich Realität werden. Ich weiss jedenfalls, wovon ich in der nächsten Zeit träumen kann. :-)
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Stadtkreis9
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19.07., 00:55 · #639
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MetalZH schrieb:
FczChelsea schrieb: «Laut einem X-User steht Ricardo Rodríguez vor einer Rückkehr zum FC Zürich und soll dabei insgesamt über drei Millionen verdienen. Ob diese Quelle stimmt, weiss ich nicht. Schön wäre es jedenfalls https://www.elgoldigital.com/futbol/real-betis-balompie/ricardo-rodriguez-fichaje-fc-zurich-2026/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter»
Wenn ich das richtig sehe, ist "el gol digital" ist nicht irgendein X-User, sondern ein spanisches Online-Magazin für Fussball mit Hauptfokus auf LaLiga. Ob die Meldung deswegen vertrauenswürdig ist, weiss ich nicht, aber ich mache mir schon grosse Hoffnungen. Verschiedene Indizien sprechen für einen Wechsel in die Schweiz und dort hoffentlich zu uns: - der ältere Sohn kommt bald ins Schulalter (nächsten Sommer) - Projekt Hausbau in der Nähe von Regensdorf - seine Frau stammt auch aus dem Kanton Zürich - stets gute Beziehungen zum FCZ und zu Cillo - hohes Alter und (zunehmende) Langsamkeit sind keine guten Argumente in den grossen Ligen, aber in der SL kann er mit seinem Stellungsspiel und seiner Technik locker noch 1-3 Jahre auf auftrumpfen - kann beim FCZ eine zentrale Rolle übernehmen, die Jungen führen und endgültig zur Legende werden Wenn jetzt Cillo sogar noch über seinen Schatten springt und das Lohngefüge für RiRo sprengt, könnte eine Rückkehr tatsächlich Realität werden. Ich weiss jedenfalls, wovon ich in der nächsten Zeit träumen kann. :-)
Ich habe da etwas gehört… Um dann nicht doch enttäuscht zu werden, vergesse ich das lieber.
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Porto
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19.07., 07:02 · #640
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Falls Cillo das mit RR tatsächlich realisiert, sticht er den potenten CC aus und eine wohlwollende Presse wäre ihm zur Abwechslung sicher (zu gönnen ;-)
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