Neues stadion

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Victor Jara
Mitglied
13.11.2025, 15:44 · #6'801
Beiträge: 1'458
Im Grossen und Ganzen finde ich einfach die ganze Situation peinlich für eine "Weltstadt Zürich", welche man(n) sein will. Man ist nicht fähig, ein richtiges Fussballstadion zu bauen. Ich finde es auch peinlich. Aber es liegt vor Allem daran, dass sich die Stadt auf den unsäglichen Deal mit der CS eingelassen hat. Und dies ohne Not. DIe Hoppers verkaufen der CS ihr Stadion und ziehen nach Niederhasli. Who cares, buy, buy and good luck. Und hätte die Stadt einen Bauplatz für ein angemessenes Fussballstadion suchen müssen, ohne auf die CS Rücksicht zu nehmen. Die CS, die ja mit UBS zusammen schon 2007 Staatsknete abgegriffen hat... wenn man am geeigneten Bauplatz vorher mit allen potentiellen Einspruchsgegnern verhandelt und Gerichtsfeste Verenbarungen getroffen hätte, stünde das Stadion schon längst. Es würde dann den Hoppers freistehen, als Mieter nach Zürich zurückzukehren, aber eben als Mieter wie jetzt im Letzi. Sie haben ihren hardturm verkauft, nicht die Stadt Zürich oder irgendwelche Stadiongegner. Die Hauptschuld an der Stadionmisere tragen die Hoppers und Shugar Daddy, die CS. Weil es so eine unheimlich kompliziertes Projekt gibt, in dessen Rahmen GC wieder stolzer Besitzer des Hardturmstadions werden soll. Nein des Credit Suisse Stadions. Ist denn alleine mit dem Verschwinden des Namengebers die Rechtsgrundlage für die Abstimmungsfrage und das ganze Stadionprojekt hinfällig? Dann käme das nächste Problem: wo im Raum Zürich (in der Stadt) würdest du denn vorschlagen, das Stadion zu bauen? Das mit den Investoren / neutralem Gelände sehe ich praktisch als unmöglich an. Ja, es wird schwierig werden, ein neutrales, verkehrstechnisch gut erschlossenes und ausreichend dimensioniertes Gelände zu finden. Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. 2. Dann würde ich eine vernünftige Kapazität abschätzen, die sich daran orientiert, dass die gesamte Agglo in 20 Jahren ca. 2 Millionen EW umfassen wird. 3. Dann würde ich den Platzbedarf mit verschiedenen möglichen Konstruktionen berechnen und erst einmal prüfen, ob man nicht ein bestehendes Sportgelände entsprechend zum Stadion ausbauen kann. Ich würde z.B. prüfen, ob dies nicht gleich im Heerenschürli Utogrund oder mit dem Sportplatz Hardhof möglich wäre. 4. Wenn es keinen geeigneten Sportplatz gibt, den man zum Stadion ausbauen könnte, würde ich nach einem sonst geeigneten Gelände suchen. DIe Brache zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem Heerenschürli wäre doch eine Möglichkeit. Klar eine ökologische Sünde, aber der Neubau auf dem Hardplatzareal wäre es noch viel mehr. Es gäbe vielleicht auch Brachenen entlang der Limmat... 5. Wenn ich schliesslich den Platz gefunden hätte, würde ich als Stadt Zürich mit dem Projekt vorwärts machen und entsprechende Man- und Womanpower reinstecken... 6. Wenn der Wille da ist, sich nicht weiter lächerlich zu machen, dann lässt sich das Projekt sehr schnell realisieren. Schau doch mal, wie schnell der Letzi abgerissen und wiederaufgebaut werden konnte (zugegebenermassen müsste man beim neuen Stadion mehr Gewicht auf die technische Sicherheit legen, aber das völlig unabhängig vom Standort. Ich glaube nicht, dass ich die Eröffnung des neuen Fussballstadions - wo auch immer - noch erleben werde ;) ...ich glaube es auch nicht, aber ... ... und ich finds gar nicht soo schlimm ... (Letzi läbt ewig!) ...Dein Schlusswort tönt gut: Letzigrund, Letzigrund! Leetziiigrund!
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Djuric
Mitglied
14.11.2025, 07:56 · #6'802
Beiträge: 156
Im Grossen und Ganzen finde ich einfach die ganze Situation peinlich für eine "Weltstadt Zürich", welche man(n) sein will. Man ist nicht fähig, ein richtiges Fussballstadion zu bauen. Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. In welcher Fantasiewelt lebst du?! Das neue Stadion wird genau wegen der neuen Logen und neuen Einnahmequellen gebaut.
Mostowoj
Mitglied
14.11.2025, 09:36 · #6'803
Beiträge: 1'487
Nimm dir mal als Beispiel den ZSC.Viel haben gesagt der ZSC gehört nach Oerlikon ins Hallenstadion. Nun haben sie die neue Arena, ein fantastisches reines Hockeystadion, kein Mensch will nun nich nach Oerlikon zurück. Kein Mensch...? Das müsste man noch genauer anschauen. Also wenn die Alternative ein moderner, steriler, seelenloser, stimmungsarmer, aber mit 120 Dezibel beschallter Betonkasten ist, dann bleiben wir wirklich besser im Letzigrund. Das Hauptargument sind die Einnahmen. Die Löwen Zürich machen viel mehr Geld mit dem neuen Stadion. Das sollte für den FCZ (und GC) auch möglich sein.
Jea
Mitglied
14.11.2025, 09:53 · #6'804
Beiträge: 6'423
Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. Sorry, "you dream du". Deine Träumereien sind wirklich schön zu lesen, aber meiner Meinung nach komplett unrealistisch. Wer soll das bezahlen, wie willst du Sponsoren finden, wenn du nicht eine gewisse Vorzugsbehandlung anbietest? leider braucht es Einnahmetechnisch auch diese Geschäftsleute etc. 2. Dann würde ich eine vernünftige Kapazität abschätzen, die sich daran orientiert, dass die gesamte Agglo in 20 Jahren ca. 2 Millionen EW umfassen wird. 3. Dann würde ich den Platzbedarf mit verschiedenen möglichen Konstruktionen berechnen und erst einmal prüfen, ob man nicht ein bestehendes Sportgelände entsprechend zum Stadion ausbauen kann. Ich würde z.B. prüfen, ob dies nicht gleich im Heerenschürli Utogrund oder mit dem Sportplatz Hardhof möglich wäre. 4. Wenn es keinen geeigneten Sportplatz gibt, den man zum Stadion ausbauen könnte, würde ich nach einem sonst geeigneten Gelände suchen. DIe Brache zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem Heerenschürli wäre doch eine Möglichkeit. Klar eine ökologische Sünde, aber der Neubau auf dem Hardplatzareal wäre es noch viel mehr. Es gäbe vielleicht auch Brachenen entlang der Limmat... und mit was für Geld willst du das finanzieren? Die Machbarkeiten wurden glaub ich mal geprüft (bin mir nicht mehr sicher). Aber du musst bedenken, dass du dann anderen den Platz (zbsp. Trainingsgelände etc) weg nimmst, und wir haben in der Stadt sowieso schon Kapazitätsmangel was zbsp. Fussballplätze anbelangt. Dazu kommt, dass aktuell wohl niemand oder fast keiner ein Fussballstadion in seiner Nähe will. (wir machen uns leider teilweise gar keine Freunde mit gewissen Aktionen) Beim Hardturm ist diese Sache zbsp. bereits durch. Machbarkeitsstudien sind auch nicht gerade billig und müssen von irgendwem bezahlt werden. Dann haben wir das Problem in Zürich (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) mit dem Grundwasser, so dass man nicht überall einfach beliebig bauen kann (mal abgesehen von den Grünzonen und Erholungsraum, welche bis aufs Blut - zurecht - verteidigt werden) 5. Wenn ich schliesslich den Platz gefunden hätte, würde ich als Stadt Zürich mit dem Projekt vorwärts machen und entsprechende Man- und Womanpower reinstecken... 6. Wenn der Wille da ist, sich nicht weiter lächerlich zu machen, dann lässt sich das Projekt sehr schnell realisieren. Schau doch mal, wie schnell der Letzi abgerissen und wiederaufgebaut werden konnte (zugegebenermassen müsste man beim neuen Stadion mehr Gewicht auf die technische Sicherheit legen, aber das völlig unabhängig vom Standort. Auch hier die Frage nach der Finanzierung, nachdem man jetzt schon mindestens 200k (nur eine Zahl...) in das Projekt investiert hat, soll das alles umsonst gewesen sein? Betreffend Letzi, naja, das war ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, erinnerst du dich noch an die Dachstreben und die Sicherheitsprobleme? (ja du sprichst es an) und genau deshalb ist es auch nicht mehr möglich, ein Stadion einfach so aus dem Boden zu stampfen. Dann haben sich noch andere Gesetze und Gegebenheiten geändert, welche neu ebenfalls berücksichtig werden müssen (vermute ich mal) Es ist wirklich sehr optimistisch, deine Forderung und deine Ideen, in meinen Augen aber aktuell komplett unrealistisch. ...Dein Schlusswort tönt gut: Letzigrund, Letzigrund! Leetziiigrund! Hier stimme ich dir vollkommen zu :)
TGKFKAM
Mitglied
14.11.2025, 10:40 · #6'805
Beiträge: 443
Nimm dir mal als Beispiel den ZSC.Viel haben gesagt der ZSC gehört nach Oerlikon ins Hallenstadion. Nun haben sie die neue Arena, ein fantastisches reines Hockeystadion, kein Mensch will nun nich nach Oerlikon zurück. Kein Mensch...? Das müsste man noch genauer anschauen. Also wenn die Alternative ein moderner, steriler, seelenloser, stimmungsarmer, aber mit 120 Dezibel beschallter Betonkasten ist, dann bleiben wir wirklich besser im Letzigrund. Das Hauptargument sind die Einnahmen. Die Löwen Zürich machen viel mehr Geld mit dem neuen Stadion. Das sollte für den FCZ (und GC) auch möglich sein. Mag sein. Aber als Steuerzahler in Züri will ich aus rationalen Gründen keinen Letzi finanzieren, der die meiste Zeit des Jahres leer steht. Ausser am LCZ Meeting, 4 Konzerten und einen Zeugen Jehovas Meet and Greet. Nein, im Ernst der Letzi ist unsere Heimat und lieber so als ennet den Geleisen. Und mein Herz sagt folgendes: Gebt den Hoppers kein Zuhause.
dennisov
Mitglied
14.11.2025, 11:00 · #6'806
Beiträge: 5'501
Nimm dir mal als Beispiel den ZSC.Viel haben gesagt der ZSC gehört nach Oerlikon ins Hallenstadion. Nun haben sie die neue Arena, ein fantastisches reines Hockeystadion, kein Mensch will nun nich nach Oerlikon zurück. Kein Mensch...? Das müsste man noch genauer anschauen. Also wenn die Alternative ein moderner, steriler, seelenloser, stimmungsarmer, aber mit 120 Dezibel beschallter Betonkasten ist, dann bleiben wir wirklich besser im Letzigrund. Das Hauptargument sind die Einnahmen. Die Löwen Zürich machen viel mehr Geld mit dem neuen Stadion. Das sollte für den FCZ (und GC) auch möglich sein. Mag sein. Aber als Steuerzahler in Züri will ich aus rationalen Gründen keinen Letzi finanzieren, der die meiste Zeit des Jahres leer steht. Ausser am LCZ Meeting, 4 Konzerten und einen Zeugen Jehovas Meet and Greet. Nein, im Ernst der Letzi ist unsere Heimat und lieber so als ennet den Geleisen. Und mein Herz sagt folgendes: Gebt den Hoppers kein Zuhause. Als Stadtzürcher sagt mein Verstand, baut endlich dieses verdammte Stadion. 20 Jahre sind genug! Und mir ist es letztlich egal, wo wir spielen, ich habe auch die beiden Meistertitel im Hardturm-"Exil" miterlebt und habe darum keine schlechten Erinnerungen an diesen Ort. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn wir am Schluss im Letzi bleiben und die Hoppers wieder ihr zu Hause erhalten- so war es schon immer und die Märsche über die Gleise waren etwas einmaliges. Für mich bleiben die Derbies das Highlight der Saison. Der „Klassiker“ gegen den FCB löst bei weitem nicht so viele Emotionen aus und wird er auch nie. Mittlerweile ist diese Begegnung sogar so emotionslos wie ein Spiel gegen Thun. Die ganze Geschichte mit den Stadionverweigerer ist einfach nur antidemokratisch und ich hoffe sie werden alle ausfindig gemacht und öffentlich angeprangert. Dieses ignorante Verhalten geht einfach nicht.
Eugene
Mitglied
14.11.2025, 11:38 · #6'807
Beiträge: 15
Ich bin hin- und hergerissen, zum einen wären die zusätzlichen Einnahmen für unseren Club enorm wichtig, und ein „engeres“ Stadion würde wahrscheinlich stimmungsvoller erscheinen, da der Schall des Gesangs sich nicht im leeren Rund verliert. Zudem sind die Verhältnisse in der Stadt so klar, dass es, glaube ich, keinen so grossen Unterschied für den Zuschauerandrang machen würde, ob man „ennet“ oder auf unserer Seite der Geleise spielt. Auf der anderen Seite mag ich die eigenartige Bauweise des Letzigrunds, nicht in die Höhe ragend, sondern in den Boden, den simplen Eingang ohne grosses Treppenlaufen oder enge Gänge. Auch den Punkt, dass man den Hoppers keine Heimat geben will, kann ich gut verstehen. Und zu guter Letzt etwas, das mich sehr stören würde: Wir würden in einer „Momentaner-Sponsorenname-Arena“ spielen. In der Schweiz haben 3 von 11 Stadien einen vermarkteten Namen, eine verträgliche Quote (zum Vergleich – DE: 15/18, ENG: 5/20, ITA: 6/18), welche sich in die falsche Richtung entwickeln würde. Zudem könnte man keinen „Fan-Eigennamen“ à la Freiburg oder SG machen, da mich dieser nur noch mehr anscheissen würde. Für die Zukunft des FCZ, besonders wenn dieser sich mal selbst finanzieren sollte (falls wir keinen reichen Fussballfan mehr finden, welcher Bock hat, ein paar Milliönchen pro Jahr zu verheizen), ist es wohl unumgänglich, dass wir ein eigenes Stadion haben. Es wäre aber für mich trotzdem ein herber Verlust an Identifikation, nicht nur im Namen, sondern auch der Eigenartigkeit. Es wäre verdammt schade, in ein 08/15-Fussballviereck à la Lausanne, Luzern, SG einzuziehen. Darum verstehe und akzeptiere ich es, dass wir wahrscheinlich diesen Schritt gehen müssen, freue mich aber auch insgeheim über die Verzögerungen, da ich absolut keinen Stress habe, den Letzi zu verlassen. Wenn man träumen darf: Ein steiles italienisches Rund à la Palermo oder Florenz wäre ein Traum für mich – steile Wände, die den Schall wiedergeben, aber auch den Rauch gut abziehen lassen. Dafür ist aber das Wetter in Zürich zu schlecht. ;)
Romi
Mitglied
16.11.2025, 08:00 · #6'808
Beiträge: 1'323
Bern, Basel und Genf haben Stadien mit +\- 30‘000 Zuschauer. Zürich, die grösste Stadt der Schweiz, mit der stark wachsenden SK, mit 2 traditionsreichen SL Clubs, baut ein Stadion für 18‘000?? Sind er sicher, dass das eine gute, zukunftsorientierte Idee ist?
roliZ
Mitglied
16.11.2025, 09:37 · #6'809
Beiträge: 1'813
Bern, Basel und Genf haben Stadien mit +\- 30‘000 Zuschauer. Zürich, die grösste Stadt der Schweiz, mit der stark wachsenden SK, mit 2 traditionsreichen SL Clubs, baut ein Stadion für 18‘000?? Sind er sicher, dass das eine gute, zukunftsorientierte Idee ist? In Genf ist das Stadion meist zu 2/3 leer. Basel und Bern haben ein gutes Fussballpublikum und Zürich? Na ja. Wenn's dem FCZ läuft hat's hie und da über 20'000 Nasen. Aber es läuft öfters nicht. Und GC, pfffff. Ergo 18'000 reichen meistens und sonst disloziert man in den Letzi. Zum Bsp.bei Champions League Spielen. Traum von AC. Aber ganz ehrlich: Fürs Zürcher Ego wäre schon ein 25'000er Stadion schöner.
FCZpro
Mitglied
16.11.2025, 11:06 · #6'810
Beiträge: 25
Ich verstehe nicht ganz, wie man sich einerseits über unsere günstigen, vertragslosen Spieler beschweren kann und gleichzeitig gegen das neue Stadion ist. Beides hängt direkt zusammen. Wir haben ein grosses strukturelles Defizit, und das neue Stadion würde dieses Defizit pro Saison um schätzungsweise fünf Millionen Franken reduzieren. Das wäre der wichtigste Hebel, um dem FCZ finanziell Luft zu verschaffen und sportlich wieder besser und konstanter aufzustellen. Ich bin auch überzeugt, dass das Stadionprojekt eng mit der Präsidentenfrage zusammenhängt. Canepa wird den Klub nicht vorher abgeben. Es ist sein letztes grosses Ziel, dem FCZ ein eigenes, tragfähiges Stadion zu hinterlassen. Damit wäre der Klub nicht nur unabhängiger, sondern auch attraktiver für künftige Investoren oder Nachfolger und Canepas Aktien entsprechend mehr wert. Zum Stadion selbst: Natürlich wäre ein Stadion mit 25'000 Plätzen schön aber objektiv betrachtet war der Letzigrund in den letzten 15 Jahren nur ganz selten ausverkauft. Ein 18'000er-Stadion, das dafür öfter ausverkauft ist, ergibt wirtschaftlich wie stimmungstechnisch viel mehr Sinn. Die Atmosphäre wäre deutlich besser, die Ticketpreise könnten moderat steigen und der Klub hätte stabile, planbare Mehreinnahmen: Namensrechte, Catering, Lounges, höhere Auslastung, keine Letzi-Miete mehr. Auch wenn der Letzi unsere Heimat ist, macht es wenig Spass Heimspiele anzusehen im vergleich zu den Spielen in, St. Gallen, Luzern, Bern oder Basel. Wenn es gesetzlich oder bautechnisch machbar ist, sollte man jetzt schon die Weichen stellen, um das Stadion später ohne Gestaltungsplan-Anpassung und Einsprach Möglichkeiten auf etwa 20'000 Plätze erweitern zu können. Beispielsweise oben und unten noch eine zusätzliche Reihe einbauen. Dafür müssten Zugänge, WCs und Fluchtwege schon heute gross genug geplant werden. Das wäre ein sinnvoller Kompromiss für die Zukunft, falls es überhaupt nötig sein wird. Und auch wenn Zürich weiter wächst, viele der neuen Leute, Expats oder Zugezogenen, werden sich kaum für den lokalen Fussball interessieren wie wir, die mit dem FCZ aufgewachsen sind. Ein überdimensioniertes Stadion bringt da nichts.
Victor Jara
Mitglied
16.11.2025, 14:45 · #6'811
Beiträge: 1'458
Im Grossen und Ganzen finde ich einfach die ganze Situation peinlich für eine "Weltstadt Zürich", welche man(n) sein will. Man ist nicht fähig, ein richtiges Fussballstadion zu bauen. Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. In welcher Fantasiewelt lebst du?!... 1967 zum ersten Mal im Letzi. seit 1969 im Süden des Letzi (züri-Egge und so...dann längerer Auslandsaufenthalt, aber immer mit dem Herzen beim FCZ und bei den sich bietenden Gegelegenheiten wieder im Letzi. Seit Anfang 2000 wieder regelmässig im Letzi, sehr selten OT, fast immer D28 oder D29. Frage beantwortet? ...Das neue Stadion wird genau wegen der neuen Logen und neuen Einnahmequellen gebaut. Ja, neue Einnahmequellen mit einem redimensionierten sprich stark unterdimensionierten Hoppers-Stadion. Es wird da Gewinner und Verlierer geben. Zwar wird es neue Einnahmequelle (Catering u.a. geben und vielleicht werden auch die VIP-Logen ein bisschen Gewinn abwerfen. Dafür wird der FCZ einen wichtigen Teil seines Publikums verlieren: 1. Wird es nicht bei 18 K bleiben. Ich bin mir absolut sicher, dass die Sektorentrennung nur sichergestellt werden kann, wenn zwischendurch Lücken gelassen werden. Ich gehe davon aus, dass es auf 16 K hinauslaufen wird. Unser einziger Vorteil, den des 12. Mans oder auch den der 12. Frau wird uns genommen werden. Es wird für die OT und SK nicht genügend Plätze geben im neuen Stadion. Da muss man nicht Mathematik studiert haben, um dies zu erkennen. 2. Das ganze Konzept mit den Mehreinnahmen kann nur mit einer massiven Erhähung der Eintrittspreise funktionieren, wenn gleichzeitig das Zuschauerpotential erheblich gesenkt werden soll. Davon werden wiederum die Stammgäste in der SK und auf der OT, bzw. der Familiensektor betroffen werden. Schliesslich ist es ja, dass die normalen Menschen die Steigerung der Lebensmittelkosten schon heute stark zu spüren bekommen. Zumindest geht es mir beim Einkaufen so oder Anpassen der Dauerüberweisung für die Miete. Wenn sich z.B. der Preis für die SK verdoppeln sollte, dann wird es viele alt-gediente Fans geben, die dann den regelmässiigen Matchbesuch ans Bein streichen werden (weil es irgendwann eng wird - besonders wenn man Famile hat). So wird am Schluss auch über den Preis ein Gleichstand zwischen den FCZlern und den Hoppers erreicht werden. Kurz und gut, mit dem neuen, sterilen Hoppers-Stadion wird sich die gelebte Fussballkultur stark verändern. Und zwar so, wie es für die Hoppers gut ist. Aber sehr zu unserem Nachteil! BTW: Ich bin übrigens nicht grundsätzlich gegen ein neues Stadion. Aber es muss ein Stadion mit Perspektive und Entwicklungsmöglichkeiten sein, dass dem zukünftigen Grossraum Zürich mit einer Einwohnerzahl von annähernd 2 Millionen gerecht wird. Das ursprünglich beschlossene Fünfeck sollte ein Fassungsvermögen von 33 K haben und zur Euro 2006 fertiggestellt sein. Es ist sicher nicht aufgrund meiner trämerischen Wunschvorstellung auf 33'000 Zuschauer ausgelegt worden :-) das wäre doch zu Viel der Ehre. Nein, jeder halbwegs normal denkende Planer macht sich seine Gedanken zur Stadtentwicklung. Heute hat sich das Wachstum in der Region sogar noch verstärkt. Keine Ahnung, wie man dann auf 18 K kommt, wenn da nicht eine Strategie der künstlichen Verknappung dahintersteckt. Und das Festhalten, an dem Standort Hardplatz!
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
Mitglied
16.11.2025, 15:10 · #6'812
Beiträge: 1'458
Nimm dir mal als Beispiel den ZSC.Viel haben gesagt der ZSC gehört nach Oerlikon ins Hallenstadion. Nun haben sie die neue Arena, ein fantastisches reines Hockeystadion, kein Mensch will nun nich nach Oerlikon zurück. Ja, der Letzigrund ist die Heimat des FCZ, aber es ist halt kein Fussballstadion. Also was ist euch wichtiger, einfach darauf beharren im Letzi zu bleiben oder in ein reines Fussballstadion zu ziehen? Für mich kkar, ein Fussballstadion wäre toll! Ich bin ja auch für ein reines Fussballstadion. Aber eines, dass auf die Bedürfnisse des Stadtclubs ausgerichtet ist und der von uns FCZlern gelebten Kultur gerecht wird. Wenn man es nicht auf dem Areal des alten Hardturm bauen kann, dann muss sich die Stadt nach Alternativen umsehen. Das wird immer noch billiger, als dieses Theater bis ins Jahr 2035 weiterzuziehen und dann ein lächerliches 18 K Stadion zu bauen.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Mushu
Mitglied
16.11.2025, 15:43 · #6'813
Beiträge: 2'007
Im Grossen und Ganzen finde ich einfach die ganze Situation peinlich für eine "Weltstadt Zürich", welche man(n) sein will. Man ist nicht fähig, ein richtiges Fussballstadion zu bauen. Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. In welcher Fantasiewelt lebst du?!... 1967 zum ersten Mal im Letzi. seit 1969 im Süden des Letzi (züri-Egge und so...dann längerer Auslandsaufenthalt, aber immer mit dem Herzen beim FCZ und bei den sich bietenden Gegelegenheiten wieder im Letzi. Seit Anfang 2000 wieder regelmässig im Letzi, sehr selten OT, fast immer D28 oder D29. Frage beantwortet? ...Das neue Stadion wird genau wegen der neuen Logen und neuen Einnahmequellen gebaut. Ja, neue Einnahmequellen mit einem redimensionierten sprich stark unterdimensionierten Hoppers-Stadion. Es wird da Gewinner und Verlierer geben. Zwar wird es neue Einnahmequelle (Catering u.a. geben und vielleicht werden auch die VIP-Logen ein bisschen Gewinn abwerfen. Dafür wird der FCZ einen wichtigen Teil seines Publikums verlieren: 1. Wird es nicht bei 18 K bleiben. Ich bin mir absolut sicher, dass die Sektorentrennung nur sichergestellt werden kann, wenn zwischendurch Lücken gelassen werden. Ich gehe davon aus, dass es auf 16 K hinauslaufen wird. Unser einziger Vorteil, den des 12. Mans oder auch den der 12. Frau wird uns genommen werden. Es wird für die OT und SK nicht genügend Plätze geben im neuen Stadion. Da muss man nicht Mathematik studiert haben, um dies zu erkennen. 2. Das ganze Konzept mit den Mehreinnahmen kann nur mit einer massiven Erhähung der Eintrittspreise funktionieren, wenn gleichzeitig das Zuschauerpotential erheblich gesenkt werden soll. Davon werden wiederum die Stammgäste in der SK und auf der OT, bzw. der Familiensektor betroffen werden. Schliesslich ist es ja, dass die normalen Menschen die Steigerung der Lebensmittelkosten schon heute stark zu spüren bekommen. Zumindest geht es mir beim Einkaufen so oder Anpassen der Dauerüberweisung für die Miete. Wenn sich z.B. der Preis für die SK verdoppeln sollte, dann wird es viele alt-gediente Fans geben, die dann den regelmässiigen Matchbesuch ans Bein streichen werden (weil es irgendwann eng wird - besonders wenn man Famile hat). So wird am Schluss auch über den Preis ein Gleichstand zwischen den FCZlern und den Hoppers erreicht werden. Kurz und gut, mit dem neuen, sterilen Hoppers-Stadion wird sich die gelebte Fussballkultur stark verändern. Und zwar so, wie es für die Hoppers gut ist. Aber sehr zu unserem Nachteil! BTW: Ich bin übrigens nicht grundsätzlich gegen ein neues Stadion. Aber es muss ein Stadion mit Perspektive und Entwicklungsmöglichkeiten sein, dass dem zukünftigen Grossraum Zürich mit einer Einwohnerzahl von annähernd 2 Millionen gerecht wird. Das ursprünglich beschlossene Fünfeck sollte ein Fassungsvermögen von 33 K haben und zur Euro 2006 fertiggestellt sein. Es ist sicher nicht aufgrund meiner trämerischen Wunschvorstellung auf 33'000 Zuschauer ausgelegt worden :-) das wäre doch zu Viel der Ehre. Nein, jeder halbwegs normal denkende Planer macht sich seine Gedanken zur Stadtentwicklung. Heute hat sich das Wachstum in der Region sogar noch verstärkt. Keine Ahnung, wie man dann auf 18 K kommt, wenn da nicht eine Strategie der künstlichen Verknappung dahintersteckt. Und das Festhalten, an dem Standort Hardplatz! Danke!
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Romi
Mitglied
16.11.2025, 16:13 · #6'814
Beiträge: 1'323
Nimm dir mal als Beispiel den ZSC.Viel haben gesagt der ZSC gehört nach Oerlikon ins Hallenstadion. Nun haben sie die neue Arena, ein fantastisches reines Hockeystadion, kein Mensch will nun nich nach Oerlikon zurück. Ja, der Letzigrund ist die Heimat des FCZ, aber es ist halt kein Fussballstadion. Also was ist euch wichtiger, einfach darauf beharren im Letzi zu bleiben oder in ein reines Fussballstadion zu ziehen? Für mich kkar, ein Fussballstadion wäre toll! Ich bin ja auch für ein reines Fussballstadion. Aber eines, dass auf die Bedürfnisse des Stadtclubs ausgerichtet ist und der von uns FCZlern gelebten Kultur gerecht wird. Wenn man es nicht auf dem Areal des alten Hardturm bauen kann, dann muss sich die Stadt nach Alternativen umsehen. Das wird immer noch billiger, als dieses Theater bis ins Jahr 2035 weiterzuziehen und dann ein lächerliches 18 K Stadion zu bauen. sehr schlüssig argumentiert, Herr Jara. Ein Club der 1896 gegründet wurde muss langfristig planen. Und gross denken. Wenn der FCZ wieder mal Erfolg hat, was ja passieren kann, genügen die 18t nie und nimmer, respektive wird zwangsläufig zu teureren Tickets und Abos führen. Die Frage ist, wollen wir mittel und langfristig in der Liga von St Gallen, Luzern und Lausanne spielen, oder sind wir, als grösste Schweizer Stadt ein Spitzenclub wie YB, Basel und Genf? Für GC würden 16t genügen, für den FCZ, mit seinem riesigen Potential, sicher nicht. Wenn man sieht was der Fussball an Sozialarbeit leistet, hätte er aucz von der Stadt Politik mehr Unterstützung verdient. Traurig, dass man sich einer Grossbank und Immobilien Investoren ausliefern lassen muss.
Victor Jara
Mitglied
16.11.2025, 16:41 · #6'815
Beiträge: 1'458
Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. Sorry, "you dream du". Deine Träumereien sind wirklich schön zu lesen, aber meiner Meinung nach komplett unrealistisch. Wer soll das bezahlen, wie willst du Sponsoren finden, wenn du nicht eine gewisse Vorzugsbehandlung anbietest? leider braucht es Einnahmetechnisch auch diese Geschäftsleute etc. 2. Dann würde ich eine vernünftige Kapazität abschätzen, die sich daran orientiert, dass die gesamte Agglo in 20 Jahren ca. 2 Millionen EW umfassen wird. 3. Dann würde ich den Platzbedarf mit verschiedenen möglichen Konstruktionen berechnen und erst einmal prüfen, ob man nicht ein bestehendes Sportgelände entsprechend zum Stadion ausbauen kann. Ich würde z.B. prüfen, ob dies nicht gleich im Heerenschürli Utogrund oder mit dem Sportplatz Hardhof möglich wäre. 4. Wenn es keinen geeigneten Sportplatz gibt, den man zum Stadion ausbauen könnte, würde ich nach einem sonst geeigneten Gelände suchen. DIe Brache zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem Heerenschürli wäre doch eine Möglichkeit. Klar eine ökologische Sünde, aber der Neubau auf dem Hardplatzareal wäre es noch viel mehr. Es gäbe vielleicht auch Brachenen entlang der Limmat... und mit was für Geld willst du das finanzieren? Die Machbarkeiten wurden glaub ich mal geprüft (bin mir nicht mehr sicher). Aber du musst bedenken, dass du dann anderen den Platz (zbsp. Trainingsgelände etc) weg nimmst, und wir haben in der Stadt sowieso schon Kapazitätsmangel was zbsp. Fussballplätze anbelangt. Dazu kommt, dass aktuell wohl niemand oder fast keiner ein Fussballstadion in seiner Nähe will. (wir machen uns leider teilweise gar keine Freunde mit gewissen Aktionen) Beim Hardturm ist diese Sache zbsp. bereits durch. Machbarkeitsstudien sind auch nicht gerade billig und müssen von irgendwem bezahlt werden. Dann haben wir das Problem in Zürich (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) mit dem Grundwasser, so dass man nicht überall einfach beliebig bauen kann (mal abgesehen von den Grünzonen und Erholungsraum, welche bis aufs Blut - zurecht - verteidigt werden) 5. Wenn ich schliesslich den Platz gefunden hätte, würde ich als Stadt Zürich mit dem Projekt vorwärts machen und entsprechende Man- und Womanpower reinstecken... 6. Wenn der Wille da ist, sich nicht weiter lächerlich zu machen, dann lässt sich das Projekt sehr schnell realisieren. Schau doch mal, wie schnell der Letzi abgerissen und wiederaufgebaut werden konnte (zugegebenermassen müsste man beim neuen Stadion mehr Gewicht auf die technische Sicherheit legen, aber das völlig unabhängig vom Standort. Auch hier die Frage nach der Finanzierung, nachdem man jetzt schon mindestens 200k (nur eine Zahl...) in das Projekt investiert hat, soll das alles umsonst gewesen sein? Betreffend Letzi, naja, das war ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, erinnerst du dich noch an die Dachstreben und die Sicherheitsprobleme? (ja du sprichst es an) und genau deshalb ist es auch nicht mehr möglich, ein Stadion einfach so aus dem Boden zu stampfen. Dann haben sich noch andere Gesetze und Gegebenheiten geändert, welche neu ebenfalls berücksichtig werden müssen (vermute ich mal) Es ist wirklich sehr optimistisch, deine Forderung und deine Ideen, in meinen Augen aber aktuell komplett unrealistisch. ...Dein Schlusswort tönt gut: Letzigrund, Letzigrund! Leetziiigrund! Hier stimme ich dir vollkommen zu :) Jea, yes, i dream Ich :-) Aber da bin ich nicht alleine! Zeig mir den FCZ-Fan, die FCZ-Fanfrau, die nicht am träumen ist :-) Wenn uns FCZ-Fans etwas auszeichnet, dann sind es genau unsere Träume und unser Optimismus. Oder wie erkärst Du Dir sonst, dass im Mittel 1500 bis 2000 FCZler die Mannschaft durch dick und dünn begleiten, möge das Team auch noch so schlecht spielen? Ja und mit den Realitäten ist es ja in der Stadt Zürich so eine Sache. Wenn es um kulturelle Grossprojekte geht, dann ist nichts zu teuer oder gewagt und dann werden auch alle Steine, die im Weg liegen bleiben könnten, emsig beiseitegeräumt: Oper, Tonhalle, Schauspielhaus, Kunsthaus...dem erweiterten Kunsthaus durfte z.B. auch die alte, denkmalgeschützte Turnhalle am Pfauen geopfert werden... wer braucht denn schon Turnhallen? Auf der anderen Seite hatte kein alternatives Jugendzentren Bestand, in denen eine eigene Jugendkultur hätte gelebt werden können. Globusprovisorium, Bunker, AJZ am heutigen Busbahnhof, nichts davon hatte Bestand. Ist halt schon sehr die Frage, wer von was träumt in Zürich. Technische Schwierigkeiten mit Grundwasser / Flüssen: ja das Problem besteht immer. Ist aber nicht so, dass keine technischen Lösungen gefunden werden können, wenn der poitische Wille da ist, eine Umgehungsautobahn zu bauen, den Stadelhofen auszubauen oder einen Durchstich unter dem HB zu realisieren (gleis 31 bis Gleis 34). Gerade letzteres Projekt dürfte doch um Einiges schweiriger zu realisieren gewesen sein, als ein simples Fussballstadion! Finanzierung: Mit die reichste Stadt der Welt hat zwar immer Geld für prestigeträchtige Kulturprojekte, aber kein Geld, um ein simples, aber ausreichend dimensioniertes Fussballstadion zu finanzieren? Fussballstadion, dass von einer grossen Zahl eigener Steuerzahler benutzt werden würde (sofern die FCZ-Fans nicht schon alle in die Agglo getrieben wurden). Come on! Standort: Natürlich würde es auch anderen Orten Proteste geben. Nur richten sich die neuesten Einsprachen wohl mehr gegen die Wohntürme als gegen das Stadion. Die Kopplung der Mantelnutzung an das Stadion ist das eigentliche Problem. Wenn sich die Stadt entschliessen würde, ein einfaches, reines Fussballstadion zu bauen dann fielen viele Probleme mit der Mantelnutzung weg. Wichtig wäre es, an einem alternativen Standort im vorher mit den Anwonern zu reden und sich vorher mit ihnen zu einigen, anstatt erst nach einer allfälligen Abstimmung. Bereits vorhandene Investionskosten Ja, die Stadt und die verschiedenen Projektpartner werden bereits einiges an Kosten aufgebracht haben für Machbarkeitsstudien, Werbung usw. Aber mnachmal ist es besser und preiswerter, ein Projekt ganz zu streichen und von Grund auf neu zu konzipieren, als es unbedingt durchdrücken zu wollen. Im nördlichen Kanton gibt es ein paar sehr schöne Beispiele dafür, was herauskommt, wenn man ein Projekt so wie gedacht, auf Biegen und Brechen durchziehen will. Da braucht man nicht einmal bis Berlin und seinem wunderbaren neuen Flughafen zu fahren, da reicht schon der Bahnhof 21 in Stuttgart. Zu guter Letzt: Bin ich wirklich so ein optimistischer Träumer, wenn ich möchte, dass die Stadt ihrer Bevölkerung ein ausreichend dimensioniertes, funktionales Fussballstadion zur Verfügung stellt? Vielleicht schon. Ich wünsche nur allen, die sich schon jetzt auf den Umzug in das neue Hopperstadion freuen, dass sie dann nicht zu hart auf den Boden der modernen Fussballrealität aufprallen.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
PASCOLO1896
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16.11.2025, 17:21 · #6'816
Beiträge: 1'803
Im Grossen und Ganzen finde ich einfach die ganze Situation peinlich für eine "Weltstadt Zürich", welche man(n) sein will. Man ist nicht fähig, ein richtiges Fussballstadion zu bauen. Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. In welcher Fantasiewelt lebst du?!... 1967 zum ersten Mal im Letzi. seit 1969 im Süden des Letzi (züri-Egge und so...dann längerer Auslandsaufenthalt, aber immer mit dem Herzen beim FCZ und bei den sich bietenden Gegelegenheiten wieder im Letzi. Seit Anfang 2000 wieder regelmässig im Letzi, sehr selten OT, fast immer D28 oder D29. Frage beantwortet? ...Das neue Stadion wird genau wegen der neuen Logen und neuen Einnahmequellen gebaut. Ja, neue Einnahmequellen mit einem redimensionierten sprich stark unterdimensionierten Hoppers-Stadion. Es wird da Gewinner und Verlierer geben. Zwar wird es neue Einnahmequelle (Catering u.a. geben und vielleicht werden auch die VIP-Logen ein bisschen Gewinn abwerfen. Dafür wird der FCZ einen wichtigen Teil seines Publikums verlieren: 1. Wird es nicht bei 18 K bleiben. Ich bin mir absolut sicher, dass die Sektorentrennung nur sichergestellt werden kann, wenn zwischendurch Lücken gelassen werden. Ich gehe davon aus, dass es auf 16 K hinauslaufen wird. Unser einziger Vorteil, den des 12. Mans oder auch den der 12. Frau wird uns genommen werden. Es wird für die OT und SK nicht genügend Plätze geben im neuen Stadion. Da muss man nicht Mathematik studiert haben, um dies zu erkennen. 2. Das ganze Konzept mit den Mehreinnahmen kann nur mit einer massiven Erhähung der Eintrittspreise funktionieren, wenn gleichzeitig das Zuschauerpotential erheblich gesenkt werden soll. Davon werden wiederum die Stammgäste in der SK und auf der OT, bzw. der Familiensektor betroffen werden. Schliesslich ist es ja, dass die normalen Menschen die Steigerung der Lebensmittelkosten schon heute stark zu spüren bekommen. Zumindest geht es mir beim Einkaufen so oder Anpassen der Dauerüberweisung für die Miete. Wenn sich z.B. der Preis für die SK verdoppeln sollte, dann wird es viele alt-gediente Fans geben, die dann den regelmässiigen Matchbesuch ans Bein streichen werden (weil es irgendwann eng wird - besonders wenn man Famile hat). So wird am Schluss auch über den Preis ein Gleichstand zwischen den FCZlern und den Hoppers erreicht werden. Kurz und gut, mit dem neuen, sterilen Hoppers-Stadion wird sich die gelebte Fussballkultur stark verändern. Und zwar so, wie es für die Hoppers gut ist. Aber sehr zu unserem Nachteil! BTW: Ich bin übrigens nicht grundsätzlich gegen ein neues Stadion. Aber es muss ein Stadion mit Perspektive und Entwicklungsmöglichkeiten sein, dass dem zukünftigen Grossraum Zürich mit einer Einwohnerzahl von annähernd 2 Millionen gerecht wird. Das ursprünglich beschlossene Fünfeck sollte ein Fassungsvermögen von 33 K haben und zur Euro 2006 fertiggestellt sein. Es ist sicher nicht aufgrund meiner trämerischen Wunschvorstellung auf 33'000 Zuschauer ausgelegt worden :-) das wäre doch zu Viel der Ehre. Nein, jeder halbwegs normal denkende Planer macht sich seine Gedanken zur Stadtentwicklung. Heute hat sich das Wachstum in der Region sogar noch verstärkt. Keine Ahnung, wie man dann auf 18 K kommt, wenn da nicht eine Strategie der künstlichen Verknappung dahintersteckt. Und das Festhalten, an dem Standort Hardplatz! Danke! Das Problem sind nicht die 18k Plätze… wieviele Spiele hatten wir, bei denen wirklich 17/18k im Stadion waren?! (Und nicht nur angegeben vom FCZ) Das Problem ist, dass es für die Sektoren D und C, in denen die Mehrheit unserer Fans sind, im neuen Stadion keinen Platz mehr hat. Auf welchen Sektor sollen diese Fans ausweichen? Auf den überteuerten A Sektor???!!!
Avatar von neinei
neinei
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16.11.2025, 19:22 · #6'817
Beiträge: 2'315
Mal eine dumme Frage, haben die Medien nicht irgendein "Freedom of Information Act"-Recht (oder so ähnlich) mit dem sie erfahren könnten, wer hier genau vor Bundesgericht gezogen ist? Kaum bei laufenden Verfahren, das wäre auch sehr verwegen. So beschissen das Ganze ist, diese Leute haben ein juristisches Recht auf dieses Verfahren und demnach auch auf ein anständiges Leben ohne Drohungen gehen sie. Drohungen und Tätlichkeiten sind sicherlich nicht ok, aber wer seine persönliche Interessen und Ideologien über die des Volkes stellt, hat es auch nicht verdient, mit Samthandschuhen angefasst zu werden. Doch, dieses Recht haben sie! Die oberste Ebene der Demokratie ist nicht «das Volk», sondern die Gewaltentrennung. Und die Personen, so arschig diese sind, haben das Recht auf Unversehrtheit, genau wie jeder andere un-/bescholtene Bürger dieses Rechtstaates, welcher im Rahmen unserer Gesetze handelt. Das ist unverhandelbar. Je mehr ich über deine Worte nachdenke, in heutigen Zeiten vom Schwund der Menschenrechte, tschuderets mich ab deiner Aussage. Wir haben uns als Stimmvolk für diesen Mist mit zwei Türmen entschieden, jetzt müssen wir damit leben, dass das juristisch bis zum letzten bekämpft wird. Was wirklich vorausschaubar war, da müssen wir uns nichts vormachen. Ich sage ja genau dasselbe wie du, wieso tschuderets dich da? Ich sage: Gewalt und Tätlichkeiten sind nicht ok. Wie du aber selber schreibst: Sie sind „arschig“. Das ist ja genau mein Punkt. Und nein, nur weil etwas „vorhersehbar“ war und oder „rechtlich verhebet“ ist es deswegen nicht weniger asozial gegenüber dem Volk. Stichwort Trump… Ich habe deine Aussage im falschen Kontext gelesen, will dir nicht anhängen, dass du eine öffentliche Blosstellung der Rekurrenten gutheisst. Sorry demnach.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
Djuric
Mitglied
17.11.2025, 13:54 · #6'818
Beiträge: 156
Das Problem liegt aus meiner Sicht darin, dass die Politik nur in den eigenen Amtszyklen denkt. Wer heute im Amt ist, verfolgt seine Linie so lange, bis die Amtszeit endet. Was danach geschieht, fällt nicht mehr in die eigene Verantwortung. Genau dort entsteht die eigentliche Schieflage. Wird das Projekt erneut aufgeschnürt, etwa indem man die Wohntürme streicht, landet der Ball bei der nächsten politischen Generation. Diese kann sich dann bequem auf neue Gründe stützen und erneut Einsprachen unterstützen. Die früheren Entscheider sind längst weg und ihre Rolle ist vergessen. Dieses Muster gilt zwar in erster Linie für die Politik, doch Einzelpersonen und Verbände wirken als Verstärker. Herr Zweifel zeigt das gut. Er sagt, er sei nicht gegen das Stadion, sondern nur gegen die Türme. Auf dem Papier klingt das harmlos. In der Realität öffnet es die Tür für die nächste Runde. Dann tritt ein Verband auf den Plan, der etwas an der Bodenversiegelung auszusetzen hat. Danach kommt jemand, der lieber einen Genossenschaftsbau sähe. Jeder für sich behauptet, das Stadion nicht zu bekämpfen, aber alle zusammen verzögern sie den Prozess immer weiter. So entsteht ein Kreislauf ohne klare Verantwortung. Niemand stellt sich offen gegen das Stadion, weil das politisch heikel wäre. Stattdessen werden Nebenargumente hervorgeholt, die formal nichts gegen das Stadion sagen, aber genau den gleichen Effekt haben: Blockade. Unter diesen Umständen bleibt für mich nur eine Schlussfolgerung. Das Gesamtprojekt muss jetzt durchgezogen werden. Jede erneute Anpassung führt wieder zu neuen Einsprachen, neuen Personen im Amt und neuen Gründen. Und so wird Zürich am Ende gar kein Fussballstadion erhalten.
Mushu
Mitglied
17.11.2025, 18:24 · #6'819
Beiträge: 2'007
Im Grossen und Ganzen finde ich einfach die ganze Situation peinlich für eine "Weltstadt Zürich", welche man(n) sein will. Man ist nicht fähig, ein richtiges Fussballstadion zu bauen. Als erstes würde ich an Stelle der Stadt definieren, was es braucht und was überflüssig ist. VIP-Plätze, die 95% der Zeit leer stehen, braucht es nach meinem Gefühl nicht oder nur in sehr bescheidenem Mass. Klar für unser Präsipaar gerne, aber ncht für igrendwelche Geschäftsleute, denen der Fussball am ADW vorbeigeht. In welcher Fantasiewelt lebst du?!... 1967 zum ersten Mal im Letzi. seit 1969 im Süden des Letzi (züri-Egge und so...dann längerer Auslandsaufenthalt, aber immer mit dem Herzen beim FCZ und bei den sich bietenden Gegelegenheiten wieder im Letzi. Seit Anfang 2000 wieder regelmässig im Letzi, sehr selten OT, fast immer D28 oder D29. Frage beantwortet? ...Das neue Stadion wird genau wegen der neuen Logen und neuen Einnahmequellen gebaut. Ja, neue Einnahmequellen mit einem redimensionierten sprich stark unterdimensionierten Hoppers-Stadion. Es wird da Gewinner und Verlierer geben. Zwar wird es neue Einnahmequelle (Catering u.a. geben und vielleicht werden auch die VIP-Logen ein bisschen Gewinn abwerfen. Dafür wird der FCZ einen wichtigen Teil seines Publikums verlieren: 1. Wird es nicht bei 18 K bleiben. Ich bin mir absolut sicher, dass die Sektorentrennung nur sichergestellt werden kann, wenn zwischendurch Lücken gelassen werden. Ich gehe davon aus, dass es auf 16 K hinauslaufen wird. Unser einziger Vorteil, den des 12. Mans oder auch den der 12. Frau wird uns genommen werden. Es wird für die OT und SK nicht genügend Plätze geben im neuen Stadion. Da muss man nicht Mathematik studiert haben, um dies zu erkennen. 2. Das ganze Konzept mit den Mehreinnahmen kann nur mit einer massiven Erhähung der Eintrittspreise funktionieren, wenn gleichzeitig das Zuschauerpotential erheblich gesenkt werden soll. Davon werden wiederum die Stammgäste in der SK und auf der OT, bzw. der Familiensektor betroffen werden. Schliesslich ist es ja, dass die normalen Menschen die Steigerung der Lebensmittelkosten schon heute stark zu spüren bekommen. Zumindest geht es mir beim Einkaufen so oder Anpassen der Dauerüberweisung für die Miete. Wenn sich z.B. der Preis für die SK verdoppeln sollte, dann wird es viele alt-gediente Fans geben, die dann den regelmässiigen Matchbesuch ans Bein streichen werden (weil es irgendwann eng wird - besonders wenn man Famile hat). So wird am Schluss auch über den Preis ein Gleichstand zwischen den FCZlern und den Hoppers erreicht werden. Kurz und gut, mit dem neuen, sterilen Hoppers-Stadion wird sich die gelebte Fussballkultur stark verändern. Und zwar so, wie es für die Hoppers gut ist. Aber sehr zu unserem Nachteil! BTW: Ich bin übrigens nicht grundsätzlich gegen ein neues Stadion. Aber es muss ein Stadion mit Perspektive und Entwicklungsmöglichkeiten sein, dass dem zukünftigen Grossraum Zürich mit einer Einwohnerzahl von annähernd 2 Millionen gerecht wird. Das ursprünglich beschlossene Fünfeck sollte ein Fassungsvermögen von 33 K haben und zur Euro 2006 fertiggestellt sein. Es ist sicher nicht aufgrund meiner trämerischen Wunschvorstellung auf 33'000 Zuschauer ausgelegt worden :-) das wäre doch zu Viel der Ehre. Nein, jeder halbwegs normal denkende Planer macht sich seine Gedanken zur Stadtentwicklung. Heute hat sich das Wachstum in der Region sogar noch verstärkt. Keine Ahnung, wie man dann auf 18 K kommt, wenn da nicht eine Strategie der künstlichen Verknappung dahintersteckt. Und das Festhalten, an dem Standort Hardplatz! Danke! Das Problem sind nicht die 18k Plätze… wieviele Spiele hatten wir, bei denen wirklich 17/18k im Stadion waren?! (Und nicht nur angegeben vom FCZ) Das Problem ist, dass es für die Sektoren D und C, in denen die Mehrheit unserer Fans sind, im neuen Stadion keinen Platz mehr hat. Auf welchen Sektor sollen diese Fans ausweichen? Auf den überteuerten A Sektor???!!! Nein; definitiv nicht!! Das Problem ist, dass heute ein Stadion geplant ist, welches den heutigen (verhältnismässig kleinen) Bedarf so mehr oder weniger knapp abdeckt. Ein neues Stadion sollte aber für die nächsten 70 Jahre den Bedarf mehr oder weniger abdecken. Die neue Halle des ZSC hat per se 1'000 neue Saisonkarten-Inhaber gebracht nur wegen der Arena und dem Dabeisei; und dies nicht auf der Basis "verhältnismässig kleinem Bedarf". Dann kommt dazu: Zürich wird weiter wachsen; und noch mehr die grösste Region der Schweiz sein. Das zwei Vereine sich um die Gunst des Publikums streiten ist nucht auf immer und ewig gottgegeben. Nur ein Verein wird finanzielle Mittel konzentrieren. Und Finanzstärke und ist eine Erfolgsbasis. Und ein (FC)Zürich, welches national erfolgreich ist hat ein Zuschauerpotential, das "tätscht und chlöpft"!! Evtl. nicht die nächsten 5-10 Jahre, aber sicher die nächsten 15-30 Jahre (bei 70 Jahren Betriebszeit). 18'000 ist erschreckend kurzsichtig und perspektivenlos. 22'000 wäre minimal zuversichtlich. 25'000-30'000 wäre positiv zuversichtlich. Über 30'000 wäre visionär (würde ich aber auch nicht machen).
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
DOC
Mitglied
17.11.2025, 19:17 · #6'820
Beiträge: 531
Wird das Stadion gebaut wird es früher oder später nur noch 1 Club geben und das wird nicht der FCZ sein!
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