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dennisov
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03.10.2025, 12:00 · #6'741
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Ein Entscheid soll diese Woche fallen:
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58008.html
Willst du mir etwa sagen die Richter sind zurück aus den Ferien??! :-O
Arbeitet man beim Verwaltungsgericht eher am Morgen oder Nachmittag?
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johnny_dzemaili
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03.10.2025, 13:47 · #6'742
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Ein Entscheid soll diese Woche fallen:
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58008.html
Willst du mir etwa sagen die Richter sind zurück aus den Ferien??! :-O
Arbeitet man beim Verwaltungsgericht eher am Morgen oder Nachmittag?
An einem Freitag grundsätzlich gar nicht.
— "In meiner Karriere habe ich neun Titel geholt. Wenn ich jetzt einen zehnten Titel mit dem FCZ holen könnte, wäre das ein sehr schöner Abschluss." B.Z. (Dez 21)
D
dennisov
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03.10.2025, 13:56 · #6'743
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Ein Entscheid soll diese Woche fallen:
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58008.html
Willst du mir etwa sagen die Richter sind zurück aus den Ferien??! :-O
Arbeitet man beim Verwaltungsgericht eher am Morgen oder Nachmittag?
An einem Freitag grundsätzlich gar nicht.
Danke für die Info :D
Da heute die Ferien beginnen, muss man wohl nochmals 2 Jahre warten. Scheint komplexer als rocket-science zu sein...
S
spitzkicker
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03.10.2025, 14:40 · #6'744
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Ein Entscheid soll diese Woche fallen:
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58008.html
Willst du mir etwa sagen die Richter sind zurück aus den Ferien??! :-O
Arbeitet man beim Verwaltungsgericht eher am Morgen oder Nachmittag?
Beim Eingang einer Einsprach gar nicht - bis nach den Ferien...:-(
S
Sektor D
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03.10.2025, 15:06 · #6'745
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Tja, die Woche wäre damit auch (praktisch) um...
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dennisov
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05.10.2025, 07:57 · #6'746
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde? Überraschen würde es mich tragischerweise in dieser unsäglichen Geschichte nicht, wenn die Anti-Demokraten einen Sieg feiern dürften und vom Timing her würde es dann Sinn ergeben, dass man vor dem Derby nicht noch Öl ins Feuer giessen wollte und darum mit der Verkündung wartete, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
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DOC
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05.10.2025, 08:40 · #6'747
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde?
Wäre das so schlimm? Ich meine abgesehen davon dass man auf Finanzielle Besserung hofft mit dem neuen Stadion. Die ganze Geschichte ist so dermassen lähmend. Hätte Cillo sich in den letzten Jahrzehnten um eine alternativ Idee kümmern können gäbe es wohl bereits eine A.C. Football Arena inkl. Hunde-Pedicure-Salon oder was sonst noch wichtig oder kultig wäre.
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Mushu
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05.10.2025, 10:01 · #6'748
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde? Überraschen würde es mich tragischerweise in dieser unsäglichen Geschichte nicht, wenn die Anti-Demokraten einen Sieg feiern dürften und vom Timing her würde es dann Sinn ergeben, dass man vor dem Derby nicht noch Öl ins Feuer giessen wollte und darum mit der Verkündung wartete, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Das wäre dann Demokratie pur. Gewaltentrennung nennt man das. Es darf nie sein, dass politische Mehrheiten über geltendes Recht stellen dürfen; oder?
— Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Wichtig:
Die Gegner des Projekts können nun weiter vor das Bundesgericht ziehen. Heisst das Bundesgericht das Ensemble-Projekt gut, bedeutet dies allerdings nicht, dass die Bauarbeiten beginnen können. Nach der Festsetzung des Gestaltungsplans braucht das Projekt eine Baubewilligung. Gegen diese kann erneut rekurriert werden, wieder bei drei Instanzen bis vor Bundesgericht.
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Don Ursulo
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07.10.2025, 13:07 · #6'752
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Wichtig:
Die Gegner des Projekts können nun weiter vor das Bundesgericht ziehen. Heisst das Bundesgericht das Ensemble-Projekt gut, bedeutet dies allerdings nicht, dass die Bauarbeiten beginnen können. Nach der Festsetzung des Gestaltungsplans braucht das Projekt eine Baubewilligung. Gegen diese kann erneut rekurriert werden, wieder bei drei Instanzen bis vor Bundesgericht.
2031???
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Krönu
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07.10.2025, 13:08 · #6'753
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Die Gegner des Projekts können nun weiter vor das Bundesgericht ziehen. Heisst das Bundesgericht das Ensemble-Projekt gut, bedeutet dies allerdings nicht, dass die Bauarbeiten beginnen können. Nach der Festsetzung des Gestaltungsplans braucht das Projekt eine Baubewilligung. Gegen diese kann erneut rekurriert werden, wieder bei drei Instanzen bis vor Bundesgericht.
2031???
Optimist ;-)
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TGKFKAM
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07.10.2025, 13:12 · #6'754
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Wichtig:
Die Gegner des Projekts können nun weiter vor das Bundesgericht ziehen. Heisst das Bundesgericht das Ensemble-Projekt gut, bedeutet dies allerdings nicht, dass die Bauarbeiten beginnen können. Nach der Festsetzung des Gestaltungsplans braucht das Projekt eine Baubewilligung. Gegen diese kann erneut rekurriert werden, wieder bei drei Instanzen bis vor Bundesgericht.
2031???
Bis dann hat MM den FCZ an die Wand gefahren ;-)
Porto
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07.10.2025, 13:27 · #6'755
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde? Überraschen würde es mich tragischerweise in dieser unsäglichen Geschichte nicht, wenn die Anti-Demokraten einen Sieg feiern dürften und vom Timing her würde es dann Sinn ergeben, dass man vor dem Derby nicht noch Öl ins Feuer giessen wollte und darum mit der Verkündung wartete, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Das wäre dann Demokratie pur. Gewaltentrennung nennt man das. Es darf nie sein, dass politische Mehrheiten über geltendes Recht stellen dürfen; oder?
Aha, und das Abstimmungsergebnis an der Urne ist etwas undemokratisches ???
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Mushu
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07.10.2025, 14:20 · #6'756
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde? Überraschen würde es mich tragischerweise in dieser unsäglichen Geschichte nicht, wenn die Anti-Demokraten einen Sieg feiern dürften und vom Timing her würde es dann Sinn ergeben, dass man vor dem Derby nicht noch Öl ins Feuer giessen wollte und darum mit der Verkündung wartete, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Das wäre dann Demokratie pur. Gewaltentrennung nennt man das. Es darf nie sein, dass politische Mehrheiten über geltendes Recht stellen dürfen; oder?
Aha, und das Abstimmungsergebnis an der Urne ist etwas undemokratisches ???
Nein; eben nicht. Die Frage war aber, ob es evtl. widerrechtlich war. War es nicht; ist geklärt.
Demokratisch legitimierte Mehrheiten dürfen sich nicht über geltendes Recht setzen. Dafür ist die Gewaltentrennung und das ist gut so.
— Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
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dennisov
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07.10.2025, 14:27 · #6'757
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde? Überraschen würde es mich tragischerweise in dieser unsäglichen Geschichte nicht, wenn die Anti-Demokraten einen Sieg feiern dürften und vom Timing her würde es dann Sinn ergeben, dass man vor dem Derby nicht noch Öl ins Feuer giessen wollte und darum mit der Verkündung wartete, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Das wäre dann Demokratie pur. Gewaltentrennung nennt man das. Es darf nie sein, dass politische Mehrheiten über geltendes Recht stellen dürfen; oder?
Aha, und das Abstimmungsergebnis an der Urne ist etwas undemokratisches ???
Nein; eben nicht. Die Frage war aber, ob es evtl. widerrechtlich war. War es nicht; ist geklärt.
Demokratisch legitimierte Mehrheiten dürfen sich nicht über geltendes Recht setzen. Dafür ist die Gewaltentrennung und das ist gut so.
Es musste also 2 Jahre lang geklärt werden, ob der Schattenwurf rechtlich verhebt. Es ist wirklich ein Trauerspiel, dass noch laaaaange nicht vorbei sein dürfte. Das Verwaltungsgericht müsste die Gegner eigentlich dazu motiviert haben, das ganze noch ans Bundesgericht weiterzuziehen und 2-3 Jahre später, dann auch den Bauplan nochmals durch alle 3 Instanzen zu ziehen. Das geht vermutlich insgesamt locker nochmals 10 Jahre, bis der erste Spatenstich im Hardturm gesetzt wird. Alles andere würde mich ehrlich gesagt überraschen. Die (erfolgreiche) Verzögerungstaktik ist doch schliesslich der letzte Strohalm an dem sich die Gegner festhalten können, in der Hoffnung, dass sich entweder die Geldgeber irgendwann zurückziehen oder der FCZ / GCZ in der Zwischenzeit Konkurs gehen.
D
DonPatron
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07.10.2025, 15:15 · #6'758
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Ganz klar, das Beschwerderecht beim Bauen muss endlich überarbeitet werden und dies zur Festigung der Glaubwürdigkeit unseres Systems. Aber eben, die Politiker haben keinen Gestaltungswillen, sondern probieren die Probleme auszusitzen.
C
chuk
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07.10.2025, 15:19 · #6'759
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Laut SRF Übertragung von gestern soll der Entscheid nächste Woche kommuniziert werden. Wenn ich mir gestern Cillo’s Verhalten auf der Ersatzbank anschaue…… könnte es evtl. sein, dass die Einsprache gutgeheissen wurde? Überraschen würde es mich tragischerweise in dieser unsäglichen Geschichte nicht, wenn die Anti-Demokraten einen Sieg feiern dürften und vom Timing her würde es dann Sinn ergeben, dass man vor dem Derby nicht noch Öl ins Feuer giessen wollte und darum mit der Verkündung wartete, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Das wäre dann Demokratie pur. Gewaltentrennung nennt man das. Es darf nie sein, dass politische Mehrheiten über geltendes Recht stellen dürfen; oder?
Aha, und das Abstimmungsergebnis an der Urne ist etwas undemokratisches ???
Nein; eben nicht. Die Frage war aber, ob es evtl. widerrechtlich war. War es nicht; ist geklärt.
Demokratisch legitimierte Mehrheiten dürfen sich nicht über geltendes Recht setzen. Dafür ist die Gewaltentrennung und das ist gut so.
Es musste also 2 Jahre lang geklärt werden, ob der Schattenwurf rechtlich verhebt. .
+1 Das muss ja eine wahnsinnig funktionale Demokratie sein, in dem eine 1/3 Instanz 2 Jahre braucht um so eine Frage zu klären. Und das in einer Stadt, in der über 70% der Baugesuche angefochten wird. Nicht selten in der Absicht, um vom Gesuchsteller, einfach noch 10 - 20K CHF abzupressen, da es nur um Verzögerung geht und der Rekurs an sich sowieso aussichtslos ist. Das klingt für mich eher nach Dekadenz und Feudalismus, denn nach Demokratie
@User neinei: Ist es eigentlich realistisch anzunehmen, dass für ein Rekurs (nur Gestaltungsplan) über 3 Instanzen für ein Projekt dieser Grösse, Gerichtskosten von 700K-2Mio. anfallen können? Der Grossteil dürfte für das Verwaltungsgericht anfallen. Das dürfte selbst für die Höngger Bourgeoisie im Verbund mit den Kromer-Radieschen-Ziehern ein saftiger Betrag sein. Wenn diese Zahlen stimmen, könnte denen langsam die Luft ausgehen.
Tschik Cajkovski
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07.10.2025, 16:33 · #6'760
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kommentarauszug der nzz (daniel fritzsche):
Endlich – nach über zwei Jahren – hat das Zürcher Verwaltungsgericht sein lang erwartetes Urteil zum neuen Fussballstadion auf dem Hardturmareal gefällt. Es ist ein klares Verdikt. Die störrischen Rekurrenten verlieren auf ganzer Linie, ihre Beschwerde gegen den Gestaltungsplan wird vollumfänglich abgewiesen.
Für die Zürcher Klubs ist das eine gute Nachricht. Bei einem dermassen komplexen Bauprojekt, das neben dem Stadion auch zwei Wohntürme und eine Genossenschaftssiedlung umfasst, ist die Gefahr gross, dass findige Baujuristen irgendwo einen angreifbaren Punkt aufspüren. In diesem Fall ist das nicht gelungen. Das spricht für die sorgfältige Planung der privaten Bauherren.
Die Klubs dürfen sich also freuen – aber nicht zu sehr. Denn gebaut ist ihr Hexenkessel für 18 000 Zuschauer noch lange nicht. Um es in der Fussballsprache auszudrücken: Es ist erst das Achtelfinale erreicht, bis zum Cup-Sieg braucht es noch viel Ausdauer. Es ist zu hoffen, dass die Stadionbauer diese aufbringen.
Mit der Einsicht der Projektgegner zu rechnen, wäre nämlich blauäugig. Diese haben bis jetzt keine Anstalten gemacht, von ihrer destruktiven Taktik abzuweichen. Sie ergreifen jede Gelegenheit, um juristisch zu verzögern, zu verhindern und zu blockieren. Und das seit Jahren. Zur Erinnerung: Zum ersten Mal über das privat finanzierte Projekt Ensemble abgestimmt haben die Zürcherinnen und Zürcher im Jahr 2018 – vor sieben Jahren. 2020 folgte eine zweite Abstimmung, erneut siegten die Stadionbefürworter klar.
Es wäre eine grosse Überraschung, wenn die quengelnden Undemokraten nach der Schlappe vor Verwaltungsgericht auf einen Weiterzug ans Bundesgericht verzichten würden. Und selbst dann wird noch nicht Schluss sein. Gegen die Baubewilligungen, die erst später erfolgen werden, stehen erneut alle Rekursmöglichkeiten offen.
Es ist stossend, wenn – wie in diesem Fall – Vereine und Privatpersonen sinnvolle und an der Urne mehrfach bestätigte Projekte schier endlos verzögern können. Gegen eine einmalige rechtliche Überprüfung durch Direktbetroffene ist nichts einzuwenden. Aber wenn die Rechtsmittel nur noch verwendet werden, um Blockade zu betreiben, läuft etwas falsch. Es ist höchste Zeit, die Rekursmöglichkeiten in solchen Fällen enger zu fassen.
Zudem sollte den Gerichten die Brisanz gewisser Geschäfte bewusster sein. Dass das Zürcher Verwaltungsgericht zwei volle Jahre für seinen Entscheid benötigte, ist trotz der Komplexität der Materie nicht nachvollziehbar. Fast 60 Prozent der Zürcher Stimmbevölkerung sagten 2020 Ja zum Stadionprojekt. Sie verdienen es, dass die Justiz ihre Verfahren in solchen Fällen beschleunigt. Es geht um Priorisierung. Das gilt auch für das Bundesgericht, das sich nun wohl als Nächstes mit dem ewigen Zürcher Stadionstreit beschäftigen muss.
Immerhin: Der Rekurseifer geht für die Beschwerdeführer langsam ordentlich ins Geld. Nachdem sie schon von der Vorinstanz mit 40 000 Franken Gerichtsgebühren belegt wurden, kommen nun inklusive Parteientschädigung noch einmal 50 000 Franken hinzu. Wenn schon der Volkswille und glasklare juristische Urteile sie nicht zum Umdenken bewegen, dann vielleicht das Portemonnaie.
30 Tage haben die Rekurrenten nun Zeit, das jüngste Urteil weiterzuziehen. Oder – und damit wäre allen gedient – auf ihren unwürdigen Widerstand endlich zu verzichten.