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gelbeseite
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05.11.2025, 22:14 · #12'821
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Das sind Methoden wie bei Consantin, einfach angewandt bei Kindern! Was sind wir nur für ein Drecksverein geworden. Kein Kind verliert aus Spass!
Wir wärs, wenn MM nach jeder Niederlage des Profi-Teams im Letzi sprinten gehen müsste? Oder war das etwa gar nicht die Idee von MM?
https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 28434.html
Sorry, aber jetzt wird es lächerlich. Selbst wir mussten bei unserem Dorfverein nach dem Spiel noch Strafrunden rennen, wenn wir schlecht gespielt haben. Das hat überhaupt nichts mit Kollektivstrafen zu tun.
Wie gesagt, Kritik an MM und seiner Philosophie / seinen Transfers ist durchaus angebracht und auch berechtigt. Man muss es aber deswegen nicht ins Lächerliche ziehen.
Bei unserem Quartierverein ist dies immer noch weit verbreitet. Daher weiss ich nicht, was man jetzt noch alles in Frage stellen will.
bei einem quartierverein ist das auch voll okay. hat man nachher einen grund mehr, zum zäme eis go suufe. bei einem elite-juniorenverein stellt sich für mich einzig die frage: macht es aus sportlicher sicht sinn? wenn dann eine begründung aus der nähe des schwarze-pädagogik-köferlis kommt - "aber wenn sie gewinnen, gibts imfall eine belohnung" - stellts mir die nackenhaare auf. mit solchen massnahmen "resilienz und winnermentalität" bei jugendlichen fördern? noch selten so einen bullshit gelesen.
AC/HC/MM alli abfahre! kann man diese petition eventuell in diesem sinne noch inhaltlich ergänzen?
Danke CT. Wirklich selten so eine verblödete und längst überholte Scheisse gelesen wie diese Begründung. Resillienz fördern durch Straf-Sprints. Muss man auch erst drauf kommen.
Fussballerisch mag es nicht viel bringen, aber mit diesen archaischen Praktiken bringen wir womöglich gute Akkordonspieler hervor. Für den Fall, dass es mit dem Fussball doch nicht sein soll. (Palacio und Segura dürfen gerne schon 2-3 Griffsätze üben)
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polska71
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06.11.2025, 05:53 · #12'822
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Das sind Methoden wie bei Consantin, einfach angewandt bei Kindern! Was sind wir nur für ein Drecksverein geworden. Kein Kind verliert aus Spass!
Wir wärs, wenn MM nach jeder Niederlage des Profi-Teams im Letzi sprinten gehen müsste? Oder war das etwa gar nicht die Idee von MM?
https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 28434.html
Sorry, aber jetzt wird es lächerlich. Selbst wir mussten bei unserem Dorfverein nach dem Spiel noch Strafrunden rennen, wenn wir schlecht gespielt haben. Das hat überhaupt nichts mit Kollektivstrafen zu tun.
Wie gesagt, Kritik an MM und seiner Philosophie / seinen Transfers ist durchaus angebracht und auch berechtigt. Man muss es aber deswegen nicht ins Lächerliche ziehen.
Bei unserem Quartierverein ist dies immer noch weit verbreitet. Daher weiss ich nicht, was man jetzt noch alles in Frage stellen will.
bei einem quartierverein ist das auch voll okay. hat man nachher einen grund mehr, zum zäme eis go suufe. bei einem elite-juniorenverein stellt sich für mich einzig die frage: macht es aus sportlicher sicht sinn? wenn dann eine begründung aus der nähe des schwarze-pädagogik-köferlis kommt - "aber wenn sie gewinnen, gibts imfall eine belohnung" - stellts mir die nackenhaare auf. mit solchen massnahmen "resilienz und winnermentalität" bei jugendlichen fördern? noch selten so einen bullshit gelesen.
AC/HC/MM alli abfahre! kann man diese petition eventuell in diesem sinne noch inhaltlich ergänzen?
Danke CT. Wirklich selten so eine verblödete und längst überholte Scheisse gelesen wie diese Begründung. Resillienz fördern durch Straf-Sprints. Muss man auch erst drauf kommen.
Fussballerisch mag es nicht viel bringen, aber mit diesen archaischen Praktiken bringen wir womöglich gute Akkordonspieler hervor. Für den Fall, dass es mit dem Fussball doch nicht sein soll. (Palacio und Segura dürfen gerne schon 2-3 Griffsätze üben)
Unbedingt bei den Profis einführen, AC und MM dürfen gerne mitmachen.
Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
D
DOC
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06.11.2025, 10:08 · #12'825
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Da hat er gute Worte gewählt!
S
sub
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1'360 Beiträge
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06.11.2025, 11:02 · #12'826
Beiträge: 1'360
Ich habe HR in der Vergangenheit immer wieder wegen verschiedenen Dingen kritisiert, hier trifft er den Nagel aber auf den Kopf. Ein solch klares Statement tut gut.
Walter White
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06.11.2025, 11:49 · #12'827
Beiträge: 511
Hollywoodreif was rund um unseren FCZ aktuell abgeht: Straftrainings, Medienschelte, Fehltransfers, Petitionen, sportliche Misere. Eine Netflix Doku von der Zeit ab Malenovic wäre echt sehenswert.
— FCZ! Hasta la muerte!
P
PASCOLO1896
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Dabei seit April 2020
06.11.2025, 12:02 · #12'828
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Da hat er gute Worte gewählt!
Was ist das Problem an „Straftrainings“ ???
Werden die Spieler da ausgepeitscht oder was geschieht da??
Es ist ein „professioneller“ Fussballclub, bei welchem man Leistung bringen sollte.. ansonsten kann man zum Fc Regensdorf 3. Mannschaft wechseln.
Was passiert, wenn man Beispielsweise als Lehrling scheisse im Betrieb baut? > dann muss man dies in einer Strafe (bspw. Überstunden an einem Samstag wieder gut machen)
Was passiert wenn man in der Schule nicht seine Leistung bringt? Man muss Sonderstunden besuchen oder kann gleich das ganze Schuljahr wiederholen…
Ich verstehe das Problem nicht!
(Vorausgesetzt natürlich, dass bei den „Straftrainings“ auch wirklich trainiert wird und nicht diskriminierende Dinge praktiziert werden…)
Shorunmu
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06.11.2025, 12:10 · #12'829
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Da hat er gute Worte gewählt!
Was ist das Problem an „Straftrainings“ ???
Werden die Spieler da ausgepeitscht oder was geschieht da??
Es ist ein „professioneller“ Fussballclub, bei welchem man Leistung bringen sollte.. ansonsten kann man zum Fc Regensdorf 3. Mannschaft wechseln.
Was passiert, wenn man Beispielsweise als Lehrling scheisse im Betrieb baut? > dann muss man dies in einer Strafe (bspw. Überstunden an einem Samstag wieder gut machen)
Was passiert wenn man in der Schule nicht seine Leistung bringt? Man muss Sonderstunden besuchen oder kann gleich das ganze Schuljahr wiederholen…
Ich verstehe das Problem nicht!
(Vorausgesetzt natürlich, dass bei den „Straftrainings“ auch wirklich trainiert wird und nicht diskriminierende Dinge praktiziert werden…)
Erstens, das was Heinz Russheim schreibt
Und zweitens meine Gedanken dazu ein paar Seiten weiter vorne:
*Weiss nicht ob das so lächerlich ist. Du trainierst mindestens 5x die Woche, hast mindestens ein Spiel, kämpfst in jedem Training um deinen Stammplatz, hast wenig Freizeit, deine Freunde siehst du auch auch selten. Wer da mit Freude und Engagement dabei ist, zeigt schon, dass er den Leistungssport verinnerlicht hat und bereit ist, Opfer zu bringen.
Jetzt nimmt man dir noch den freien Sonntag aufgrund einer Strafe? Weiss nicht wie schnell der Spass und deine Lust in den Keller fällt. Und der Druck für die folgenden Spiele nimmt mit solchen Massnahmen ja auch nicht ab. Ist schon sehr DDR und Medizinbälle.*
Und drittens bringt es einfach nichts. Sie bauen ja nicht Scheisse. Sie verlieren lediglich.
M
Maloney
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06.11.2025, 12:10 · #12'830
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Da hat er gute Worte gewählt!
Was ist das Problem an „Straftrainings“ ???
Werden die Spieler da ausgepeitscht oder was geschieht da??
Es ist ein „professioneller“ Fussballclub, bei welchem man Leistung bringen sollte.. ansonsten kann man zum Fc Regensdorf 3. Mannschaft wechseln.
Was passiert, wenn man Beispielsweise als Lehrling scheisse im Betrieb baut? > dann muss man dies in einer Strafe (bspw. Überstunden an einem Samstag wieder gut machen)
Was passiert wenn man in der Schule nicht seine Leistung bringt? Man muss Sonderstunden besuchen oder kann gleich das ganze Schuljahr wiederholen…
Ich verstehe das Problem nicht!
(Vorausgesetzt natürlich, dass bei den „Straftrainings“ auch wirklich trainiert wird und nicht diskriminierende Dinge praktiziert werden…)
Das eine ist eine Kollektiv-Strafe und das andere nicht.
Was sollen kollektive Straftrainings denn bringen? Ich gehe mal davon aus, dass die wenigsten gerne ein Spiel verlieren oder das Team das so vorher abgesprochen hat. Wenn einzelne z.B. konditionelle Mängel aufweisen, dann kann man mit diesen Personen daran arbeiten. Das ist völlig ok.
Aber Kollektivstrafen können den Teamgeist völlig zerstören, da man Gefahr läuft, dass einzelne, welche z.B. in einem Spiel einen tödlichen Rückpass gespielt haben vom Rest aus Frust geschasst werden.
Gerade bei Jugendlichen ist das extrem gefährlich. Das Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip ist einfach extrem antiquiert. Fussballspieler sind auch keine Dressurpferde.
D
dennisov
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06.11.2025, 12:18 · #12'831
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Hollywoodreif was rund um unseren FCZ aktuell abgeht: Straftrainings, Medienschelte, Fehltransfers, Petitionen, sportliche Misere. Eine Netflix Doku von der Zeit ab Malenovic wäre echt sehenswert.
Was wäre hierfür ein passender Titel?
-Der Totengräber des FCZ
-Er kam, sah und versagte
-Zwischen Straftraining und Shitstorm
-Wenn du dachtest, deine Woche läuft schlecht, schau mal beim FCZ vorbei
S
sub
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06.11.2025, 13:36 · #12'832
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Da hat er gute Worte gewählt!
Was ist das Problem an „Straftrainings“ ???
Werden die Spieler da ausgepeitscht oder was geschieht da??
Es ist ein „professioneller“ Fussballclub, bei welchem man Leistung bringen sollte.. ansonsten kann man zum Fc Regensdorf 3. Mannschaft wechseln.
Was passiert, wenn man Beispielsweise als Lehrling scheisse im Betrieb baut? > dann muss man dies in einer Strafe (bspw. Überstunden an einem Samstag wieder gut machen)
Was passiert wenn man in der Schule nicht seine Leistung bringt? Man muss Sonderstunden besuchen oder kann gleich das ganze Schuljahr wiederholen…
Ich verstehe das Problem nicht!
(Vorausgesetzt natürlich, dass bei den „Straftrainings“ auch wirklich trainiert wird und nicht diskriminierende Dinge praktiziert werden…)
Ich frage zurück. Was spricht gegen auspeitschen?
R
roliZ
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06.11.2025, 14:06 · #12'833
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Da hat er gute Worte gewählt!
Was ist das Problem an „Straftrainings“ ???
Werden die Spieler da ausgepeitscht oder was geschieht da??
Es ist ein „professioneller“ Fussballclub, bei welchem man Leistung bringen sollte.. ansonsten kann man zum Fc Regensdorf 3. Mannschaft wechseln.
Was passiert, wenn man Beispielsweise als Lehrling scheisse im Betrieb baut? > dann muss man dies in einer Strafe (bspw. Überstunden an einem Samstag wieder gut machen)
Was passiert wenn man in der Schule nicht seine Leistung bringt? Man muss Sonderstunden besuchen oder kann gleich das ganze Schuljahr wiederholen…
Ich verstehe das Problem nicht!
(Vorausgesetzt natürlich, dass bei den „Straftrainings“ auch wirklich trainiert wird und nicht diskriminierende Dinge praktiziert werden…)
Ich frage zurück. Was spricht gegen auspeitschen?
Ist gegen das Gesetz. Der Staat hat letzthin die körperliche Strafe, ( Ohrfeigen etc.) bei Erziehungsberechtigten geächtet. Oder war es nur ein Vorstoss des Parlaments?
S
sub
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06.11.2025, 14:33 · #12'834
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Achso, das Gesetz. Aber ich meine wir sind der professionelle FC Zürich, wir sind doch kein Dorfverein, da sollte ein bischen Peitschen doch erlaubt sein? Muss ja nicht gleich mit der neunschwänzigen Katze passieren.
J
Jea
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06.11.2025, 14:36 · #12'835
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Achso, das Gesetz. Aber ich meine wir sind der professionelle FC Zürich, wir sind doch kein Dorfverein, da sollte ein bischen Peitschen doch erlaubt sein? Muss ja nicht gleich mit der neunschwänzigen Katze passieren.
ich seh schon die nächste Schlagzeile: "FCZ Fans befürworten Folter"
S
sub
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06.11.2025, 14:38 · #12'836
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Achso, das Gesetz. Aber ich meine wir sind der professionelle FC Zürich, wir sind doch kein Dorfverein, da sollte ein bischen Peitschen doch erlaubt sein? Muss ja nicht gleich mit der neunschwänzigen Katze passieren.
Edit: wäre doch mal eine Umfrage wert: von wem würdet ihr am liebsten ausgepeitscht werden?
-MM
-Cillo
-Heliane
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starman
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06.11.2025, 14:47 · #12'837
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Achso, das Gesetz. Aber ich meine wir sind der professionelle FC Zürich, wir sind doch kein Dorfverein, da sollte ein bischen Peitschen doch erlaubt sein? Muss ja nicht gleich mit der neunschwänzigen Katze passieren.
Edit: wäre doch mal eine Umfrage wert: von wem würdet ihr am liebsten ausgepeitscht werden?
-MM
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Gibt sicher bessere Umfragen, z.B. ist MM noch tragbar, wenn ja warum?
Oder schafft es der FCZ unter die Ersten 6.
S
sub
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06.11.2025, 14:52 · #12'838
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Achso, das Gesetz. Aber ich meine wir sind der professionelle FC Zürich, wir sind doch kein Dorfverein, da sollte ein bischen Peitschen doch erlaubt sein? Muss ja nicht gleich mit der neunschwänzigen Katze passieren.
Edit: wäre doch mal eine Umfrage wert: von wem würdet ihr am liebsten ausgepeitscht werden?
-MM
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Gibt sicher bessere Umfragen, z.B. ist MM noch tragbar, wenn ja warum?
Oder schafft es der FCZ unter die Ersten 6.
Da magst du inhaltlich zwar Recht haben, der Medienlogik folgend räume ich der Aufnahme meiner Umfrage in einem Qualitätsmedium wie beispielsweise Nau oder 20min aber durchaus bessere Chancen ein.
D
Deepblue
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06.11.2025, 15:27 · #12'839
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Also Straftraining für MM, aber sofort.
AM besten den Letzi 2-3 mal alleine Putzen :)
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spitzkicker
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06.11.2025, 16:22 · #12'840
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Heinz Russheim hat via LinkedIn seine Gedanken zu den Straftrainings geschildert:
*Gedanken zum Text von Michael Wegmann "Bei Niederlagen gibts für die FCZ-Junioren Straftrainings".
Die Stellungnahme des FCZ gegenüber Blue lässt aufhorchen: Erstmals ist nicht von "bullshit", "fakenews" oder Ähnlichem zu lesen.
Der FCZ lässt blue News schriftlich eine Stellungnahme zukommen. Er schreibt: «Es stimmt, dass wir im Rahmen von temporären Zusatztrainings die Winnermentalität und die Resilienz der jungen Spieler stärken wollen.» Und: «Es ist wichtig zu wissen, dass es im Gegenzug bei guten Leistungen auch immer wieder Belohnungen wie gemeinsame Teamessen, freie Tage oder Regenerationswochen gibt.»
Wer immer diese Stellungnahme abgegeben hat sollte sich bewusst sein, dass er aktiv diese sehr tiefe pädagogische Niveaustufe unterstützt und sich an der zumindest fragwürdigen Legalität beteiligt. Fakt ist, dass aktive Trainer und Spieler diese "temporären Zusatztrainings" in keiner Weise als solche identifizieren, sondern als "Massregelung durch schwache Persönlichkeiten" taxieren.
Niemand konnte zudem bestätigen, dass im Gegenzug gute Leistungen in oben erwähntem Rahmen belohnt würden. Diese Aussage wurde von verschiedenen Leuten als "Lüge" abgetan. Sie ist wohl bei der Verschleierung inakzeptabler Zustände entstanden.
Dass in Anbetracht einer möglichen Profikarriere Eltern und Spieler sich nicht getrauen öffentlich zur Wehr zu setzen, ist verständlich.
Es ist auch verständlich, dass kein Trainer, kein Stufen- oder Bereichsleiter den Mut hat, diesen Beitrag zu liken, zu gross ist die Angst identifiziert zu werden. Da ist der Griff zum Telefon oder WhatsApp einiges weniger verfänglich, wenn ein unterstützendes Feedback erfolgen soll.
Gleichzeitig ist es sehr bedauerlich, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich gegen Unrecht und klare Grenzüberschreitungen auflehnen. Gerade hier nehme ich die Trainer, Stufen- oder Bereichsleiter in die Verantwortung: Wer sich nicht wehrt, heisst solche Anordnungen gut, macht sich indirekt zum mitschuldigen Mittäter. Die Leidtragenden der mangelnden Zivilcourage sind die Spieler und Mit-Funktionäre.
Sich zur Wehr setzen hat nichts mit Illoyalität gegenüber Vorgesetzten zu tun, es würde lediglich bedeuten, dass Werte nicht nur grossspurig erzählt, sondern wirklich gelebt und verteidigt werden. Sich standhaft wehren hätte auch nichts damit zu tun, dass man das vom FCZ oft zitierte Tempo der Neuerfindung, des viel gelobten Change-Managements nicht mitgehen könnte. Nein, es wäre nur ein klares und mutiges Zeichen gegen Unterdrückung und Angstmacherei.
Dass in diesem Umfeld der Verlust der "Traum"-Stelle der zu bezahlende Preis darstellen könnte, ist selbstredend. Autoritäre Gefüge tolerieren idR keine Widerrede, Kritiker könnten konsequent ausgemerzt werden. Im Gegenzug könnte als Gewinn Achtung, Selbstwert und die Gewissheit herausschauen, andere unterstützt statt verleugnet zu haben. Es sei jedem selber überlassen, die eigene Position zu wählen: die des Mittäters oder die des Mitkämpfers.*
Rüssmann ist immer noch frustriert, dass er keinen Job mehr hat beim FCZ. Deshalb sein wiederholtes Nachtreten gegen den Club. Deshalb kann ich seine Worte nicht ernst nehmen. Und frage mich: Wenn das tatsächlich alles so schlimm sein soll, warum schweigen denn alle anderen Direktbetroffenen oder Eltern?