Kader 2023/2024

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eifachöppis
Mitglied
23.04.2024, 09:47 · #3'041
Beiträge: 4'889
Gem. meinen Infos wird man im Sommer wirklich versuchen einen grösseren Umbruch vorzunehmen. Z.B. auch bei Okita stehen die Vorzeichen auf Trennung. Der Umbruch ist ja auch fast unumgänglich. Die Frage ist nur (vllt. weiß das jemand): Was ist das Ziel von unserem Umbruch und welche Philosophie wird verfolgt? Der Sommer wird extrem interessant... Mittel - bzw. Langfristig, will man anscheinend auf viele eigene Spieler setzte, welche aus der Academy kommen. Da dies aber nicht jedes Jahr gleich möglich ist, will man bzw. ist man gezwungen mit externen Spielern punktuell zu verstärken. Dabei möchte man auf Spieler setzte, welche auch mit Leidenschaft und hoher Laufebereitschaft ein aktives Pressing aufziehen können. Also z.B. nicht weiter auf "Schönheitsspieler" wie Okita etc. bauen. Ob man das auch wirklich schafft umzusetzten wird man sehen. Zumindets der Teil mit der Academy ist auf einem guten Weg. Die u19 und die u17 sind aktuell Tabellenführer und die u21 aktuell die beste u21 im Land (tabellarisch). Das wäre dann eine relativ klare Aussage zu "wir haben keine wirkliche "Spitzenclub-Ambitionen" mehr, sondern wir wollen Geld in junge Spieler investieren und danach mit diesen vor allem Geld verdienen". Kann ich damit leben, wenn man dazu steht; aber ein Spitzenclub sein wollen, mit hauptsächlich jungen, eigenen Spielern, und sowenig Investitionen wie nur möglich, wird auch in der Schweiz nicht funktionieren. Sehe ich nicht so wie du. Ich sehe es so: Man will ein Spitzenclub der CH werden und ist davon überzeugt, dass dies mit guten Jungen Spielern funktionieren kann. Wenn man es schafft auf allen wichtigen Jugendstufen die besten Teams der CH zu stellen wird dies auch einen deutlichen Inpact auf die erste Mannschaft haben. Ein Spitzenclub in der Ausbidlung der Jungen sozusagen. Wenn die Jungs dann fertig ausgebildet sind und in die 1. Mannschaft rücken sollten sie auch da immer noch zu den betsen Talenten in der CH gehören und die richtige Spiel DNA besitzen um sofort im Fanionteam zu zünden. Wenn man diesen Jungenspielern rechtzeitig gute und faire Verträge gibt kann man auch davon ausgehen, dass sie jeweils 2-3 Jahhre erfolgreich beim FCZ spielen und bleiben und sie dann weiterverkaufen wenn die nächsten Jungen bereits da sind und ans Team herangeführt wurden. Bedingt aber das man in der Ausbildung ein klarer "Spitzenclub" ist! Und ich denke, dass entscheidende daran ist die Tatsache, dass es allen Verantwortlichen auch klar ist das es ohne externe Schlüsselspieler auch nicht geht. Diese sollen dann aber nicht einfach da sein und über den Platz stolzieren sondern die jungen Talente pushen, fördern und anführen. Wie es bei jedem SPITZENCLUB auch sein muss. Oder ist deine definition von CH-Spitzenclub: kauft 11 externe Spieler und hat möglicherweis den maximalen Erfolg? Natürlich kann das funktionieren. Man muss nur mal über die Grenze zu RB Salzburg schauen. Da steht seit Jahren ein Team auf dem Feld, welches einen Altersschnitt Anfang 20 aufweist. Ziel muss sein, auf allen wichtigen Jugendstufen das beste Team der Schweiz zu stellen. Und jedes Jahr müssen 3-5 richtig starke Talente (16-18, je nachdem ob EU oder nicht) aus dem Ausland nach Zürich gelotst werden. Aber wie auch bereits gestern geschrieben. Strategie passt und bringt langfristig Erfolg, wenn die notwendige Geduld vorhanden ist. Darum nochmals mein Appell: Gebt MM ein wenig Zeit, denn der eingeleitete Umbruch braucht seine Zeit. Auf Stufe Nachwuchs geht es ein wenig schneller, bei den Profis dauert es halt seine Zeit, bis dann regelmässig Talente hochgezogen werden können, welche nach kurzer Zeit bereits überdurchschnittlich auf SL-Level performen können.
Mushu
Mitglied
23.04.2024, 09:53 · #3'042
Beiträge: 2'007
Gem. meinen Infos wird man im Sommer wirklich versuchen einen grösseren Umbruch vorzunehmen. Z.B. auch bei Okita stehen die Vorzeichen auf Trennung. Der Umbruch ist ja auch fast unumgänglich. Die Frage ist nur (vllt. weiß das jemand): Was ist das Ziel von unserem Umbruch und welche Philosophie wird verfolgt? Der Sommer wird extrem interessant... Mittel - bzw. Langfristig, will man anscheinend auf viele eigene Spieler setzte, welche aus der Academy kommen. Da dies aber nicht jedes Jahr gleich möglich ist, will man bzw. ist man gezwungen mit externen Spielern punktuell zu verstärken. Dabei möchte man auf Spieler setzte, welche auch mit Leidenschaft und hoher Laufebereitschaft ein aktives Pressing aufziehen können. Also z.B. nicht weiter auf "Schönheitsspieler" wie Okita etc. bauen. Ob man das auch wirklich schafft umzusetzten wird man sehen. Zumindets der Teil mit der Academy ist auf einem guten Weg. Die u19 und die u17 sind aktuell Tabellenführer und die u21 aktuell die beste u21 im Land (tabellarisch). Das wäre dann eine relativ klare Aussage zu "wir haben keine wirkliche "Spitzenclub-Ambitionen" mehr, sondern wir wollen Geld in junge Spieler investieren und danach mit diesen vor allem Geld verdienen". Kann ich damit leben, wenn man dazu steht; aber ein Spitzenclub sein wollen, mit hauptsächlich jungen, eigenen Spielern, und sowenig Investitionen wie nur möglich, wird auch in der Schweiz nicht funktionieren. Sehe ich nicht so wie du. Ich sehe es so: Man will ein Spitzenclub der CH werden und ist davon überzeugt, dass dies mit guten Jungen Spielern funktionieren kann. Wenn man es schafft auf allen wichtigen Jugendstufen die besten Teams der CH zu stellen wird dies auch einen deutlichen Inpact auf die erste Mannschaft haben. Ein Spitzenclub in der Ausbidlung der Jungen sozusagen. Wenn die Jungs dann fertig ausgebildet sind und in die 1. Mannschaft rücken sollten sie auch da immer noch zu den betsen Talenten in der CH gehören und die richtige Spiel DNA besitzen um sofort im Fanionteam zu zünden. Wenn man diesen Jungenspielern rechtzeitig gute und faire Verträge gibt kann man auch davon ausgehen, dass sie jeweils 2-3 Jahhre erfolgreich beim FCZ spielen und bleiben und sie dann weiterverkaufen wenn die nächsten Jungen bereits da sind und ans Team herangeführt wurden. Bedingt aber das man in der Ausbildung ein klarer "Spitzenclub" ist! Und ich denke, dass entscheidende daran ist die Tatsache, dass es allen Verantwortlichen auch klar ist das es ohne externe Schlüsselspieler auch nicht geht. Diese sollen dann aber nicht einfach da sein und über den Platz stolzieren sondern die jungen Talente pushen, fördern und anführen. Wie es bei jedem SPITZENCLUB auch sein muss. Oder ist deine definition von CH-Spitzenclub: kauft 11 externe Spieler und hat möglicherweis den maximalen Erfolg? Natürlich kann das funktionieren. Man muss nur mal über die Grenze zu RB Salzburg schauen. Da steht seit Jahren ein Team auf dem Feld, welches einen Altersschnitt Anfang 20 aufweist. Ziel muss sein, auf allen wichtigen Jugendstufen das beste Team der Schweiz zu stellen. Und jedes Jahr müssen 3-5 richtig starke Talente (16-18, je nachdem ob EU oder nicht) aus dem Ausland nach Zürich gelotst werden. Aber wie auch bereits gestern geschrieben. Strategie passt und bringt langfristig Erfolg, wenn die notwendige Geduld vorhanden ist. Darum nochmals mein Appell: Gebt MM ein wenig Zeit, denn der eingeleitete Umbruch braucht seine Zeit. Auf Stufe Nachwuchs geht es ein wenig schneller, bei den Profis dauert es halt seine Zeit, bis dann regelmässig Talente hochgezogen werden können, welche nach kurzer Zeit bereits überdurchschnittlich auf SL-Level performen können. Glaube nicht, dass RB Salzburg als "Muster" für einen möglichen Erfolg des FCZ hergenommen werden kann. RB Salzburg investiert wohl mehr in die "Jungen, die sie zukaufen", als der FCZ für seine "Legionäre". Und RB Salzburg hat auch schon mehrfach die besten aus der Schweiz zugekauft; das ist eine "andere Welt" dort. Funktionieren könnte es, wenn wir RB Zürich wären; aber das will wohl niemand wirklich ...
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Kollegah
Mitglied
23.04.2024, 11:58 · #3'043
Beiträge: 4'260
Das Duo Mathew/Condé ist schon extrem stark und konstant. Beide kämpfen um jeden Ball und sind sehr zweikampfstark. Die reissen sich den Arsch auf für den FCZ! Danke. Wir haben gegen praktisch jeden Gegner in der Super League im zentralen Mittelfeld eine gewisse Oberhand. Wenn wir noch einen spielintelligenten Verteidiger holen, einen Ersatz für Marchesano und zwei starke Stürmer, dann kann das schon was werden nächste Saison.
Charlie Brown
Mitglied
23.04.2024, 12:06 · #3'044
Beiträge: 14'072
Laut TM hat Matthew nur Vertrag bis 2025. Meiner Meinung nach die wichtigste Personalie bezüglich Verlängerung.
Romi
Mitglied
23.04.2024, 12:13 · #3'045
Beiträge: 1'323
Die u19 und die u17 sind aktuell Tabellenführer und die u21 aktuell die beste u21 im Land (tabellarisch). ist dies auf frühere gute Arbeit oder auf das neue MM Konzept zurück zu führen? Gygax ist glaub schon länger da, nicht?
sub
Mitglied
23.04.2024, 12:38 · #3'046
Beiträge: 1'360
Die u19 und die u17 sind aktuell Tabellenführer und die u21 aktuell die beste u21 im Land (tabellarisch). ist dies auf frühere gute Arbeit oder auf das neue MM Konzept zurück zu führen? Gygax ist glaub schon länger da, nicht? Die Unterschiede liegen im Spielstil. Dieser wurde vereinheitlicht. ZüriLive hat dazu eine gute Analyse gemacht. Zudem wurden die Teams deutlich verjüngt. Im Gegensatz zu denen die permanent Angst haben, dass junge "verheizt" würden, wird den Talentiertesten wieder vermehrt zugetraut, dass sie früher weiter oben spielen können. Meines Erachtens der richtige Ansatz. Die ganz Jungen der U19 Volken, Mahar und Sommer rechtfertigen ihre Beförderung bis jetzt eindrücklich. Jeder Spieler wird vermehrt individuell betrachtet, die starren "Jahrgangs-Teams" aufgebrochen. Ich hoffe darauf, dass wir bald wieder vermehrt sehr junge Spieler im 1 sehen werden. Die sind dann, der Markt tickt leider so, auch lukrativer bei einem allfälligen Verkauf.
fczlol_neu
Mitglied
23.04.2024, 12:45 · #3'047
Beiträge: 727
Die u19 und die u17 sind aktuell Tabellenführer und die u21 aktuell die beste u21 im Land (tabellarisch). ist dies auf frühere gute Arbeit oder auf das neue MM Konzept zurück zu führen? Gygax ist glaub schon länger da, nicht? Ja Gygax und viele andere sind schon länger da und auch vorher war nicht alles schlecht. Aber ein einheitliches System und die ausbildung der Spieler vor wichtigekeit der Resultate war nicht immer so. Schön wenn die Resultate und die insividuelle Förderung zusammenpassen wie im Moment gerade ;-) ich sage auch nicht alles was MM macht ist richtig oder vorher war alles schlecht. Ich versuche nur Fakten zusaammen zutragen, welche uns Hoffung geben können!
Charlie Brown
Mitglied
23.04.2024, 12:55 · #3'048
Beiträge: 14'072
Was versteht ihr unter System und Spielstil? Ich weiss nicht wie es bei den U16 - U19 aussieht, aber in der U21 werden die Systeme munter gewechselt.
Romi
Mitglied
23.04.2024, 12:57 · #3'049
Beiträge: 1'323
Ich versuche nur Fakten zusaammen zutragen, welche uns Hoffung geben können! Das machst Du aktuell sehr gut. Top! Go on! Liebe - Glaube - Hoffnung - FCZ! FCZ! FCZ!
fczlol_neu
Mitglied
23.04.2024, 13:16 · #3'050
Beiträge: 727
Was versteht ihr unter System und Spielstil? Ich weiss nicht wie es bei den U16 - U19 aussieht, aber in der U21 werden die Systeme munter gewechselt. Spielstil beinhaltet das Verhalten der Spieler losgelöst vom System, welches einfach eine nummerische Anordung auf dem Papier ist. Der Stil sagt z.B. wir wollen als Team zusammen geschlossen bei Ballverlusten ins Gegenpressing oder wir versuchen kurz über die innenveretidger und 6er das Spiel aufzubauen. Also eigentlich wie wollen wir uns verhalten in den verschiedenen Phasen des Spiel: Wir haben den Ball, Wir haben den Ball nicht, Wir gewinnen den Ball und wir verlieren den Ball verhalten. Wenn von der U16 - U21 alle Spieler- sich grundsätzlich gleich verhalten (und optimal im 1 auch) kann die durchlässigkeit der Spieler noch viel einfacher von staten gehen, weil jeder weiss was auf welcher Position gefodert wird! Das System selber sagt dann halt wie viele Spieler im Grundsystem in welchen Bereichen der Mannschaft stehen. Dies kann sich aber weiterhin unterscheiden sollte aber zumindest bei allen mehr oder weniger das gleiche Grundsystem sein. Aber im heutigen Fussabll ändern die Systeme auch oft im Spiel mit dem Ball und im Spiel gegen den Ball. Aber das wisst ihr ja selbts :-)
Victor Jara
Mitglied
23.04.2024, 13:59 · #3'051
Beiträge: 1'458
... Natürlich kann das funktionieren. Man muss nur mal über die Grenze zu RB Salzburg schauen. Da steht seit Jahren ein Team auf dem Feld, welches einen Altersschnitt Anfang 20 aufweist. Ziel muss sein, auf allen wichtigen Jugendstufen das beste Team der Schweiz zu stellen. Und jedes Jahr müssen 3-5 richtig starke Talente (16-18, je nachdem ob EU oder nicht) aus dem Ausland nach Zürich gelotst werden. Aber wie auch bereits gestern geschrieben. Strategie passt und bringt langfristig Erfolg, wenn die notwendige Geduld vorhanden ist. Darum nochmals mein Appell: Gebt MM ein wenig Zeit, denn der eingeleitete Umbruch braucht seine Zeit. Auf Stufe Nachwuchs geht es ein wenig schneller, bei den Profis dauert es halt seine Zeit, bis dann regelmässig Talente hochgezogen werden können, welche nach kurzer Zeit bereits überdurchschnittlich auf SL-Level performen können. Glaube nicht, dass RB Salzburg als "Muster" für einen möglichen Erfolg des FCZ hergenommen werden kann. RB Salzburg investiert wohl mehr in die "Jungen, die sie zukaufen", als der FCZ für seine "Legionäre". Und RB Salzburg hat auch schon mehrfach die besten aus der Schweiz zugekauft; das ist eine "andere Welt" dort. Funktionieren könnte es, wenn wir RB Zürich wären; aber das will wohl niemand wirklich ... Sage es nicht gerne, aber ich glaube, dass RB als Muster für den FCZ funktionieren könnte (ohne dass aus FCZ der RB Zürich wird). Voraussetzung dafür wäre, langfristig viel Geld in den Staff, die externe Unterstützung und generell in die Infrastruktur zu investieren. Und generell erst einmal zu definieren, welche Spielertypen man benötigt und welche Mentalitätund welche Skills sie auf den Platz bringen sollen. Wenn diese Konzeptarbeit getan ist, kann man an die Arbeit gehen. Die eigene Jugend nach einem Plan entwickeln, aber auch die Transfer nach einheitlichen Kriterien tätigen. Die RB-Clubs machen eigentlich nie den Eindruck, planlose Transfers oder Panikkäufe zu tätigen. Und ihre Teams spielen seit Jahren stabil oben mit. Aus meiner Aussensicht steht und fällt dieser Erfolg aber mit einer sportlichen Leitung, die genau weiss, was sie will und sich nicht scheut, neue Erkenntnisse aus den Sportwissenschaften, der Sportmedizin und Psychologie usw. in ihr Konzept zu integrieren. Und eine sportliche Leitung, die sich nicht scheut, mit dem gesamten Staff sehr hart zu arbeiten und sich immer wieder selbstkritisch zu hinterfragen. Im Grunde genommen die Weiterentwicklung des Konzepts, mit dem Ajax gross geworden ist. Nachdem Ajax auf Abwege kam (Transferpolitik), war der Niedergang dieses grossartigen Clubs vorprogrammiert.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
sub
Mitglied
23.04.2024, 14:10 · #3'052
Beiträge: 1'360
... Natürlich kann das funktionieren. Man muss nur mal über die Grenze zu RB Salzburg schauen. Da steht seit Jahren ein Team auf dem Feld, welches einen Altersschnitt Anfang 20 aufweist. Ziel muss sein, auf allen wichtigen Jugendstufen das beste Team der Schweiz zu stellen. Und jedes Jahr müssen 3-5 richtig starke Talente (16-18, je nachdem ob EU oder nicht) aus dem Ausland nach Zürich gelotst werden. Aber wie auch bereits gestern geschrieben. Strategie passt und bringt langfristig Erfolg, wenn die notwendige Geduld vorhanden ist. Darum nochmals mein Appell: Gebt MM ein wenig Zeit, denn der eingeleitete Umbruch braucht seine Zeit. Auf Stufe Nachwuchs geht es ein wenig schneller, bei den Profis dauert es halt seine Zeit, bis dann regelmässig Talente hochgezogen werden können, welche nach kurzer Zeit bereits überdurchschnittlich auf SL-Level performen können. Glaube nicht, dass RB Salzburg als "Muster" für einen möglichen Erfolg des FCZ hergenommen werden kann. RB Salzburg investiert wohl mehr in die "Jungen, die sie zukaufen", als der FCZ für seine "Legionäre". Und RB Salzburg hat auch schon mehrfach die besten aus der Schweiz zugekauft; das ist eine "andere Welt" dort. Funktionieren könnte es, wenn wir RB Zürich wären; aber das will wohl niemand wirklich ... Sage es nicht gerne, aber ich glaube, dass RB als Muster für den FCZ funktionieren könnte (ohne dass aus FCZ der RB Zürich wird). Voraussetzung dafür wäre, langfristig viel Geld in den Staff, die externe Unterstützung und generell in die Infrastruktur zu investieren. Und generell erst einmal zu definieren, welche Spielertypen man benötigt und welche Mentalitätund welche Skills sie auf den Platz bringen sollen. Wenn diese Konzeptarbeit getan ist, kann man an die Arbeit gehen. Die eigene Jugend nach einem Plan entwickeln, aber auch die Transfer nach einheitlichen Kriterien tätigen. Die RB-Clubs machen eigentlich nie den Eindruck, planlose Transfers oder Panikkäufe zu tätigen. Und ihre Teams spielen seit Jahren stabil oben mit. Aus meiner Aussensicht steht und fällt dieser Erfolg aber mit einer sportlichen Leitung, die genau weiss, was sie will und sich nicht scheut, neue Erkenntnisse aus den Sportwissenschaften, der Sportmedizin und Psychologie usw. in ihr Konzept zu integrieren. Und eine sportliche Leitung, die sich nicht scheut, mit dem gesamten Staff sehr hart zu arbeiten und sich immer wieder selbstkritisch zu hinterfragen. Im Grunde genommen die Weiterentwicklung des Konzepts, mit dem Ajax gross geworden ist. Nachdem Ajax auf Abwege kam (Transferpolitik), war der Niedergang dieses grossartigen Clubs vorprogrammiert. Danke. Gut auf den Punkt gebracht.
likavi
Mitglied
23.04.2024, 14:22 · #3'053
Beiträge: 1'302
Sage es nicht gerne, aber ich glaube, dass RB als Muster für den FCZ funktionieren könnte (ohne dass aus FCZ der RB Zürich wird). Voraussetzung dafür wäre, langfristig viel Geld in den Staff, die externe Unterstützung und generell in die Infrastruktur zu investieren. Und generell erst einmal zu definieren, welche Spielertypen man benötigt und welche Mentalitätund welche Skills sie auf den Platz bringen sollen. Wenn diese Konzeptarbeit getan ist, kann man an die Arbeit gehen. Die eigene Jugend nach einem Plan entwickeln, aber auch die Transfer nach einheitlichen Kriterien tätigen. Die RB-Clubs machen eigentlich nie den Eindruck, planlose Transfers oder Panikkäufe zu tätigen. Und ihre Teams spielen seit Jahren stabil oben mit. Aus meiner Aussensicht steht und fällt dieser Erfolg aber mit einer sportlichen Leitung, die genau weiss, was sie will und sich nicht scheut, neue Erkenntnisse aus den Sportwissenschaften, der Sportmedizin und Psychologie usw. in ihr Konzept zu integrieren. Und eine sportliche Leitung, die sich nicht scheut, mit dem gesamten Staff sehr hart zu arbeiten und sich immer wieder selbstkritisch zu hinterfragen. Im Grunde genommen die Weiterentwicklung des Konzepts, mit dem Ajax gross geworden ist. Nachdem Ajax auf Abwege kam (Transferpolitik), war der Niedergang dieses grossartigen Clubs vorprogrammiert. RB Salzburg ist für viele die beste Akademie der Welt. Sie haben einen riesigen konzeptionellen Background, schon sehr lange absolute Top-Infrastruktur und die beste Trainerausbildung in Profi- und Nachwuchsbereich. Ein riesiges Scouting-Netzwerk über den ganzen Erdball. Eigene Akademien und Klubs in der obersten Liga in Brasilien, Ghana und USA aufgebaut. Das kann man nun mal realistischerweise nicht vergleichen. Um so etwas aufzubauen bräuchte es aussergewöhnliche Voraussetzungen und einen jahrzehntelangen, kontinuierlichen Aufbau. RB Leipzig ist einfach die Bundesliga-Filiale, die von der Arbeit von Salzburg profitiert. Sie hatten eine grosszügige Anschubfinanzierung, haben dann aber inhaltlich auch sehr viel daraus gemacht. So ziemlich das Gegenteil von Hertha.
DerBeobachter
Mitglied
23.04.2024, 14:33 · #3'054
Beiträge: 79
...und RB wurde in der Vergangenheit ja immer wieder mit den beiden Stadtzürcher Vereinen in Verbindung gebracht, zumindest waren offenbar Anfragen da. Wir wären wohl bloss eine Aussenstelle, etwas höher als Liefering und deutlich tiefer als Salzburg eingestuft in der Betrachtung von Aussen. Mir ist der eigenständige Weg lieber.
Victor Jara
Mitglied
23.04.2024, 14:41 · #3'055
Beiträge: 1'458
Sage es nicht gerne, aber ich glaube, dass RB als Muster für den FCZ funktionieren könnte (ohne dass aus FCZ der RB Zürich wird). Voraussetzung dafür wäre, langfristig viel Geld in den Staff, die externe Unterstützung und generell in die Infrastruktur zu investieren. Und generell erst einmal zu definieren, welche Spielertypen man benötigt und welche Mentalitätund welche Skills sie auf den Platz bringen sollen. Wenn diese Konzeptarbeit getan ist, kann man an die Arbeit gehen. Die eigene Jugend nach einem Plan entwickeln, aber auch die Transfer nach einheitlichen Kriterien tätigen. Die RB-Clubs machen eigentlich nie den Eindruck, planlose Transfers oder Panikkäufe zu tätigen. Und ihre Teams spielen seit Jahren stabil oben mit. Aus meiner Aussensicht steht und fällt dieser Erfolg aber mit einer sportlichen Leitung, die genau weiss, was sie will und sich nicht scheut, neue Erkenntnisse aus den Sportwissenschaften, der Sportmedizin und Psychologie usw. in ihr Konzept zu integrieren. Und eine sportliche Leitung, die sich nicht scheut, mit dem gesamten Staff sehr hart zu arbeiten und sich immer wieder selbstkritisch zu hinterfragen. Im Grunde genommen die Weiterentwicklung des Konzepts, mit dem Ajax gross geworden ist. Nachdem Ajax auf Abwege kam (Transferpolitik), war der Niedergang dieses grossartigen Clubs vorprogrammiert. RB Salzburg ist für viele die beste Akademie der Welt. Sie haben einen riesigen konzeptionellen Background, schon sehr lange absolute Top-Infrastruktur und die beste Trainerausbildung in Profi- und Nachwuchsbereich. Ein riesiges Scouting-Netzwerk über den ganzen Erdball. Eigene Akademien und Klubs in der obersten Liga in Brasilien, Ghana und USA aufgebaut. Das kann man nun mal realistischerweise nicht vergleichen. Um so etwas aufzubauen bräuchte es aussergewöhnliche Voraussetzungen und einen jahrzehntelangen, kontinuierlichen Aufbau. RB Leipzig ist einfach die Bundesliga-Filiale, die von der Arbeit von Salzburg profitiert. Sie hatten eine grosszügige Anschubfinanzierung, haben dann aber inhaltlich auch sehr viel daraus gemacht. So ziemlich das Gegenteil von Hertha. Nein, die Möglichkeiten von RB kann man nicht mit denen des FCZ vergleichen. Aber auch wenn es sich bei RB um ein grauenhaftes Getränk handelt (mein Geschmack), kann ihr Konzept doch als Vorbild dienen. Auf die Möglichkeiten des FCZ runtergebrochen, natürlich. Es geht letzlich um die Frage, wo man das Geld hineisteckt. In die Infrastruktur oder in die Transfers. Nach RB-Vorbild kar ins Erstere!
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
sub
Mitglied
23.04.2024, 14:45 · #3'056
Beiträge: 1'360
Man hätte auch vom Vorbild Anderlecht schreiben können aber ganz ehrlich, wem sagt dieses Vorbild etwas? RB glauben zumindest alle zu kennen.
Victor Jara
Mitglied
23.04.2024, 14:48 · #3'057
Beiträge: 1'458
...und RB wurde in der Vergangenheit ja immer wieder mit den beiden Stadtzürcher Vereinen in Verbindung gebracht, zumindest waren offenbar Anfragen da. Wir wären wohl bloss eine Aussenstelle, etwas höher als Liefering und deutlich tiefer als Salzburg eingestuft in der Betrachtung von Aussen. Mir ist der eigenständige Weg lieber. Ich habe mein erstes Spiel im Letzi vor mehr als 55 Jahren besucht (5:0 gegen Biel, Vorspiel YF-GC 1:0). Nie und nimmer möchte ich, dass der FCZ eine RB-Filiale wird! Es geht mir nur darum, dass ihr sportliches Konzept nach meiner Ansicht als Muster für uns taugen könnte, ohne es 1:1 zu kopieren. Dazu hätte der FCZ überhaupt nicht die Mittel.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
Mitglied
23.04.2024, 14:55 · #3'058
Beiträge: 1'458
Man hätte auch vom Vorbild Anderlecht schreiben können aber ganz ehrlich, wem sagt dieses Vorbild etwas? RB glauben zumindest alle zu kennen. Merci, sub!
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
camelos
Mitglied
23.04.2024, 15:27 · #3'059
Beiträge: 4'308
Besten Dank an meine Vorschreiber! Sehr interessante Erklärungen mit guten Beispielen, die es mir als Aussenstehender ein bisschen einfacher machen, das Ganze zu verstehen. Top Diskussion!
Romi
Mitglied
23.04.2024, 16:52 · #3'060
Beiträge: 1'323
...und RB wurde in der Vergangenheit ja immer wieder mit den beiden Stadtzürcher Vereinen in Verbindung gebracht, zumindest waren offenbar Anfragen da. Wir wären wohl bloss eine Aussenstelle, etwas höher als Liefering und deutlich tiefer als Salzburg eingestuft in der Betrachtung von Aussen. Mir ist der eigenständige Weg lieber. Beim FCZ hat sie ja offenbar Ancillo Canepa abblitzen lassen. Warum RB die Übernahme des GCZ nicht gelang ist mir schleierhaft. Aber ich bin erleichtert darüber, wer weiss mit was für einem Giganten wir es dann zu tun hätten! Ich bin auch froh über den eigenständigen Weg. Jedoch gibt es anrüchigere Investoren als RB. Ist ein aufputschendes Süssgetränk - so what? Besser als Öl oder China Geld allemal. Wenn irgendwann alle Clubs int agieren wie Lugano und Lausanne und die Canepas aussteigen werden wir sehen, ob der Schweizer Mäzenen Weg Zukunft hat. Sorry, bin abgedriftet, aber weiss jemand warum RB GC nicht geschluckt hat? So eine Schweizer Filiale mit Nachwuchszentrum, Finanzplatz und int Renomé würde doch passen wie Faust auf Auge!
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