Kader 2022/23

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Yekini_RIP
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26.03.2022, 12:40 · #221
Beiträge: 4'806
wir spielen europäisch ... im dümmsten Fall gibts vier Spiele, oder? Dafür das Budget aufblähen finde ich gelinde gesagt etwas übermotiviert. Habe gehört mind. 6, wegen Aschluss russischer Mannschaften. Wir würden (falls es dann wirklich eintrifft;-)) in der 2. Runde Quali CL einsteigen, wenn wir verlieren, geht's weiter 3. Runde EL Quali und dann Conference Playoffs...
riot666
Mitglied
26.03.2022, 12:51 · #222
Beiträge: 9'731
wir spielen europäisch ... im dümmsten Fall gibts vier Spiele, oder? Dafür das Budget aufblähen finde ich gelinde gesagt etwas übermotiviert. Habe gehört mind. 6, wegen Aschluss russischer Mannschaften... OK, aufgrund des Koeffizienten gibt es wohl meistens schwierige Lose und das finde ich halt auch noch wichtig.
seitdem ich dich kenne…
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MetalZH
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26.03.2022, 15:55 · #223
Beiträge: 5'727
wir spielen europäisch ... im dümmsten Fall gibts vier Spiele, oder? Dafür das Budget aufblähen finde ich gelinde gesagt etwas übermotiviert. Habe gehört mind. 6, wegen Aschluss russischer Mannschaften... OK, aufgrund des Koeffizienten gibt es wohl meistens schwierige Lose und das finde ich halt auch noch wichtig. Wurde an anderer Stelle ja von jemandem aufgezeigt, welche Mannschaften das sein könnten. Wirklich grosse Namen habe ich dort nicht gesehen. Aber wir können ja bekanntlich auch gegen Nonames ausscheiden. Bis in die Gruppenphase der Conference League könnte es aber schon mindestens reichen und auch das würde uns schon ein paar Millionen bescheren. Von dem her lohnt es sich schon, etwas zu investieren - auch um in der MS dann wieder um die europ. Plätze mitzuspielen.
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MetalZH
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26.03.2022, 19:28 · #225
Beiträge: 5'727
https://www.fczforum.ch/forum/topic16796-25963.html?hilit=Zypern#p921485 Genau, danke. Also Einstieg in die 2. Runde: Der CRO und SUI Meister starten in der 2. Qualirunde anstatt der 1. für die Champions League. Zürich wird sicher ungesetzt sein, wenn es mit dem Titel klappt. Mögliche Gegner in der 2. Runde: - Partizan / Roter Stern - Slavia Prag / Viktoria Pilsen - Olympiakos - Qarabag - Malmö - Cluj - Ludogrets / CSKA Sofia - Dinamo Zagreb / Rijeka / (Osijek & Split nicht gesetzt) - Ferencvaros / (Puskas nicht gesetzt) - Maribor / (Ljublijana und Koper nicht gesetzt) - Allenfalls Maccabi Tel-Aviv (zurzeit 3. und Beer Sheva und Maccabi Haifa sind nicht gesetzt. - Allenfalls Bodo je nachdem wie CRO, HUN, SLO ausgeht. - Allenfalls Slovan Bratislava je nachdem wie CRO, HUN, SLO ausgeht. Und dann in der 3. Runde: Runde drei kommen der Meister aus Zypern (Apollo Limassol, AEK Larnaca, Apoel Nikosia) und Dänemark (FC Kopenhagen, Brøndby oder Midtjylland) hinzu, plus 10 Mannschaften aus der Runde 2. Playoff kommen noch der ukrainische (Shakhtar Donetsk, Dinamo Kiew) und türkische (Trabzonspor) Meister hinzu und die 8 Sieger aus Runde 3. Wenn die Russen gesperrt bleiben. Keine Ahnung, ob die Ukrainer überhaupt antreten können. Sogar wenn wir schon in unserer ersten CL-Qualirunde rausfallen, steigen wir in die EL-Quali ein und falls wir dort ebenfalls verlieren, haben wir noch eine Qualirunde, um in die Gruppenphase der Conference League einzuziehen. Und dort liegen auch noch ein paar UEFA-Millionen bereit... Man muss sicher nicht das Lohngefüge mit überzogenen Löhnen sprengen oder irgendwelche Millionentransfers holen, aber ein bisschen investieren wäre mMn schon wichtig. Am liebsten eine Kombination von erfahrenen Spielern und eigenen Talenten. Wir haben ja auch einige sehr talentierte Leute in der U18, die in den nächsten ein bis drei Jahren in die erste Mannschaft integriert werden können.
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Valderrama
Mitglied
26.03.2022, 20:33 · #226
Beiträge: 1'845
stimmt so nicht ganz, gibt schon auch Beispiele wo man Grinta eingekauft hat aus dem Ausland, mir kommen da spieler wie Hannu und Rikan in den Sinn Aber ja, warum nicht noch einmal mit Blerim verlängern, ein stark leistungsbezogener Vertrag mit Option zur weiterbeschäftigung im Staff? Wie ich bei seiner damaligen Unterschrift vernommen habe, ist sein Vertrag bereits sehr leistungsbezogen. Aber ja, wie bereits von anderen erwähnt, gäbe es für Blerim fast keinen besseren Abschluss der Karriere als mit einem Meistertitel. Was für eine Story... Absolut, auch Hannu und Rikan brachten Grinta. Nichtsdestotrotz habe ich den subjektiven Eindruck, dass Blerim diesen Faktor noch etwas stärker in die Mannschaft einbringt.
riot666
Mitglied
26.03.2022, 20:38 · #227
Beiträge: 9'731
stimmt so nicht ganz, gibt schon auch Beispiele wo man Grinta eingekauft hat aus dem Ausland, mir kommen da spieler wie Hannu und Rikan in den Sinn Aber ja, warum nicht noch einmal mit Blerim verlängern, ein stark leistungsbezogener Vertrag mit Option zur weiterbeschäftigung im Staff? Wie ich bei seiner damaligen Unterschrift vernommen habe, ist sein Vertrag bereits sehr leistungsbezogen. Aber ja, wie bereits von anderen erwähnt, gäbe es für Blerim fast keinen besseren Abschluss der Karriere als mit einem Meistertitel. Was für eine Story... Absolut, auch Hannu und Rikan brachten Grinta. Nichtsdestotrotz habe ich den subjektiven Eindruck, dass Blerim diesen Faktor noch etwas stärker in die Mannschaft einbringt. mehr als Hannu? Blasphemie…trotz aller Liebe für Blerim.
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Zurigo
Mitglied
26.03.2022, 21:55 · #228
Beiträge: 1'962
https://www.fczforum.ch/forum/topic16796-25963.html?hilit=Zypern#p921485 Genau, danke. Also Einstieg in die 2. Runde: Der CRO und SUI Meister starten in der 2. Qualirunde anstatt der 1. für die Champions League. Zürich wird sicher ungesetzt sein, wenn es mit dem Titel klappt. Mögliche Gegner in der 2. Runde: - Partizan / Roter Stern - Slavia Prag / Viktoria Pilsen - Olympiakos - Qarabag - Malmö - Cluj - Ludogrets / CSKA Sofia - Dinamo Zagreb / Rijeka / (Osijek & Split nicht gesetzt) - Ferencvaros / (Puskas nicht gesetzt) - Maribor / (Ljublijana und Koper nicht gesetzt) - Allenfalls Maccabi Tel-Aviv (zurzeit 3. und Beer Sheva und Maccabi Haifa sind nicht gesetzt. - Allenfalls Bodo je nachdem wie CRO, HUN, SLO ausgeht. - Allenfalls Slovan Bratislava je nachdem wie CRO, HUN, SLO ausgeht. Und dann in der 3. Runde: Runde drei kommen der Meister aus Zypern (Apollo Limassol, AEK Larnaca, Apoel Nikosia) und Dänemark (FC Kopenhagen, Brøndby oder Midtjylland) hinzu, plus 10 Mannschaften aus der Runde 2. Playoff kommen noch der ukrainische (Shakhtar Donetsk, Dinamo Kiew) und türkische (Trabzonspor) Meister hinzu und die 8 Sieger aus Runde 3. Wenn die Russen gesperrt bleiben. Keine Ahnung, ob die Ukrainer überhaupt antreten können. Sogar wenn wir schon in unserer ersten CL-Qualirunde rausfallen, steigen wir in die EL-Quali ein und falls wir dort ebenfalls verlieren, haben wir noch eine Qualirunde, um in die Gruppenphase der Conference League einzuziehen. Und dort liegen auch noch ein paar UEFA-Millionen bereit... Man muss sicher nicht das Lohngefüge mit überzogenen Löhnen sprengen oder irgendwelche Millionentransfers holen, aber ein bisschen investieren wäre mMn schon wichtig. Am liebsten eine Kombination von erfahrenen Spielern und eigenen Talenten. Wir haben ja auch einige sehr talentierte Leute in der U18, die in den nächsten ein bis drei Jahren in die erste Mannschaft integriert werden können. Also in der 2. Runde gibts durchaus Teams, die wir packen könnten. Mit viel Losglück würde es dann auch in der 3. Runde klappen.
Blerim_Dzemaili
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28.03.2022, 13:54 · #229
Beiträge: 7'508
Gladbach ist heiss auf FCZ-Stürmer Wilfried Gnonto Borussia Mönchengladbach steht nach dem Ende der Ära Max Eberl im Sommer vor einem grossen Umbruch. Dabei spielt auch der Name Wilfried Gnonto vom FC Zürich eine Rolle. Der 18-jährige Angreifer ist laut “Bild” einer von zahlreichen Transferkandidaten, mit denen sich der Bundesligist befasst. Gnonto, der aus der Nachwuchsabteilung von Inter stammt, spielt seit Sommer 2020 für den FCZ. In dieser Saison brilliert er für den wohl künftigen Meister und hat in 29 Pflichtspielen bislang zehn Treffer erzielt. Seine Schnelligkeit und Dynamik überzeugen offenbar auch die Gladbach-Verantwortlichen um den neuen Sportlichen Leiter Roland Virkus. In Gladbach wird ihm hinter den Spitzen sogar die Rolle als Nachfolger von Lars Stindl zugetraut. Vertraglich ist Gnonto bis 2023 an den FCZ gebunden. Ein Abgang in diesem Sommer ist indes nicht ausgeschlossen.
18jeffrey96
Mitglied
29.03.2022, 13:43 · #230
Beiträge: 5
Denke nicht, dass Willy schon diesen Sommer wechseln wird. Vermute er wird noch eine Saison bei uns spielen. Hoffe AG und Willy verlängern den Vertrag um ein weiteres Jahr und kann dann auf die übernächste Saison mit hohem Transfererlös wechseln.Gladbach ist heiss auf FCZ-Stürmer Wilfried Gnonto Borussia Mönchengladbach steht nach dem Ende der Ära Max Eberl im Sommer vor einem grossen Umbruch. Dabei spielt auch der Name Wilfried Gnonto vom FC Zürich eine Rolle. Der 18-jährige Angreifer ist laut “Bild” einer von zahlreichen Transferkandidaten, mit denen sich der Bundesligist befasst. Gnonto, der aus der Nachwuchsabteilung von Inter stammt, spielt seit Sommer 2020 für den FCZ. In dieser Saison brilliert er für den wohl künftigen Meister und hat in 29 Pflichtspielen bislang zehn Treffer erzielt. Seine Schnelligkeit und Dynamik überzeugen offenbar auch die Gladbach-Verantwortlichen um den neuen Sportlichen Leiter Roland Virkus. In Gladbach wird ihm hinter den Spitzen sogar die Rolle als Nachfolger von Lars Stindl zugetraut. Vertraglich ist Gnonto bis 2023 an den FCZ gebunden. Ein Abgang in diesem Sommer ist indes nicht ausgeschlossen.
Charlie Brown
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29.03.2022, 15:06 · #231
Beiträge: 14'072
Die Kontakte zur Roma sind vorhanden, und wir können auch Gambia Kontakte bestätigen. Würde er nicht so viele Karten holen wäre ich auch ein Fan von ihm: https://www.transfermarkt.ch/turgay-gem ... ler/169460
Kollegah
Mitglied
30.03.2022, 22:00 · #232
Beiträge: 4'260
Die Verträge von Gnonto und Omeragic laufen nächstes Jahr aus. Hoffentlich können beide noch um mind. ein Jahr verlängern, denn sonst sieht die Ablöse nicht mehr so rosig aus…
Kollegah
Mitglied
31.03.2022, 14:36 · #233
Beiträge: 4'260
Habe soeben erfahren, dass der erste Abgang feststeht. Khelifi verlässt den FCZ. Den hatte ich ja völlig vergessen!
Blerim_Dzemaili
Mitglied
01.04.2022, 07:45 · #234
Beiträge: 7'508
Habe soeben erfahren, dass der erste Abgang feststeht. Khelifi verlässt den FCZ. Den hatte ich ja völlig vergessen! Das konnte ja so erwartet werden. Sehe ihn überhaupt nicht im System von AB.
Gha_Züri
Mitglied
01.04.2022, 08:15 · #235
Beiträge: 2'626
Scheinbar haben wir mit Kamberi einen der explosivsten und antrittschnellsten Verteidiger in ganz Europa. 9e:mediaembed:PHI+PElOU1RBR1JBTSBpZD0iQ2J4TkpDWU5ENjkiIHVybD0iaHR0cHM6Ly93d3cuaW5zdGFncmFtLmNvbS9wL0NieE5KQ1lORDY5LyI+aHR0cHM6Ly93d3cuaW5zdGFncmFtLmNvbS9wL0NieE5KQ1lORDY5LzwvSU5TVEFHUkFNPjwvcj4=https://www.instagram.com/p/CbxNJCYND69/
1896
Mitglied
01.04.2022, 08:28 · #236
Beiträge: 1'635
Habe soeben erfahren, dass der erste Abgang feststeht. Khelifi verlässt den FCZ. Den hatte ich ja völlig vergessen! Gefühlte 10 Jahre beim FCZ und nie durchgestartet...war für mich eine echte Enttäuschung.
josip
Mitglied
01.04.2022, 08:54 · #237
Beiträge: 478
sehr gut, dann sparen wir 30k lohn im monat.
alään
Mitglied
01.04.2022, 09:24 · #238
Beiträge: 978
https://www.bluewin.ch/de/sport/super-league/dzemaili-ich-will-und-kann-nicht-aufhoeren-1160831.html FCZ-Leader Blerim Dzemaili «Ich will und kann nicht aufhören» Im Januar 2021 kehrte Dzemaili zur alten Liebe FC Zürich zurück. Ein Comeback, das sich für alle Zürcher Beteiligten lohnen wird. Der Mann mit 280 Serie-A-Partien im Palmarès wird seinen Stammklub in den nächsten Wochen nach sportlichem Ermessen zum ersten Titelgewinn seit 2009 führen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA tauchte Dzemaili nochmals tief in seine Ära in Italien ein und platzierte eine Ansage ohne Spielraum: «Ich will und kann nicht aufhören.» Ein Blick auf die Meistermannschaft von 2007 zeigt: Nur Gökhan Inler und Sie sind noch auf oberster Ebene engagiert. Marc Schneider wurde eben erst in Belgien als Coach entlassen, Hannu Tihinen ist Direktor beim finnischen Verband, viele andere verschwanden von der Bildfläche. Dzemaili: Dass Gögi (Inler) noch spielt, weiss ich natürlich. Marc war in Belgien? Stimmt, das hatte ich gar nicht mehr richtig auf dem Schirm. Hannu macht etwas im Verband, das habe ich am Rande mitbekommen. Verliert man sich im hektischen Fussball-Business generell etwas schneller aus den Augen? Der Kontakt ist zu den meisten ist tatsächlich abgebrochen. Ich stehe nur mit ganz wenigen ehemaligen Mitspielern meiner Karriere noch im Austausch; vielleicht mit zehn – mehr nicht. Dank der sozialen Medien bleibt man heute vielleicht eher verbunden. Via Instagram ist es möglich, den einen oder anderen zu verfolgen. Aber früher waren diese Plattformen nicht so populär, deshalb trennten sich die Wege schneller. Wenn Sie die Namen sehen, die Entwicklung der Ex-Mitspieler, ihre Wege, wird einem da plötzlich klar: Wow, mein erstes Engagement beim FC Zürich spielte sich in einem total anderen Kosmos ab. Es war eine andere Zeit. Ich gehörte zusammen mit Gögi zu den Jungen, zu den Unbeschwerten. Und wenn ich sehe, dass inzwischen sogar Jüngere aufgehört haben und wir immer noch da sind, ist das in der Tat ein bisschen bewundernswert. Warum sind Sie beiden Fussball-Saurier? Wir beide hatten eine lange internationale Karriere. Topfit zu sein, war immer eine Grundvoraussetzung dafür. Es gab keine andere Option. Sonst wären wir beide sofort weggewesen vom Fenster. Auch der Spass am Fussball ist für mich eine Triebfeder. Es gibt die vielen guten Ratschläge, doch mit knapp 30 aufzuhören. Ich konnte solche Gedanken nie nachvollziehen, ich will und kann aktuell nicht aufhören. Meine Gedanken drehen sich nach wie vor hauptsächlich um den Wettkampfsport. In meinem Lebensentwurf sehe ich mich immer noch auf dem Platz. «Favre war der Trainer, der uns alles ermöglicht hat.» Lucien Favre schwärmt heute noch von Ihrer Passion für den Sport. Was verbinden Sie mit ihm? Ich kann mich sehr gut an ihn erinnern. Er nahm mich, Almen Abdi und Kresimir Stanic von der U18 mit in eine Trainingswoche. Wir rechneten damit, am Ende in die Ferien zu gehen. Spätestens nach dem Test gegen Kaiserslautern. Wir gingen zu Favre und bedankten uns für das tolle Erlebnis. Er schaute uns an und sagte: Was danke? Ihr gehört ab sofort zur 1. Mannschaft. Uns kamen fast die Tränen. Favre öffnete die Türe? Ja! Favre war der Trainer, der uns alles ermöglicht hat. Als Junger brauchst du einen Coach, der dich ins Business bringt. Mit 17 sind etwas Glück und Support nötig. Danach trägt jeder selber die Verantwortung. Bei Stanic ging es nicht auf, Abdi machte hingegen eine gute Karriere. Welche Erinnerungen haben Sie an den Abschied vom FCZ, an den Transfer zu Bolton? Ich ging unter schwierigen Umständen. Im Sommer 2007 beschäftigten mich die Folgen einer Kreuzbandverletzung. Deshalb verpasste ich auch die EM 2008. Und klar wurde mir auch: Als Schweizer beginnt man im Ausland praktisch bei null. Da wartet niemand auf einen. Ausserhalb der Grenzen verfolgen nur wenige, wer bei uns in der Liga mit guten Leistungen brilliert. Bolton – warum die kleine Stadt im Nordwesten Englands? Ich war vier Jahre lang Stammspieler und wurde mit dem FCZ zweimal Meister und einmal Cupsieger. In der Schweiz gab es für mich keine höheren Ziele mehr zu erreichen. Die Premier League reizte mich, von ihr träumte ich, auf sie war ich total fixiert. Dabei lagen Offerten von Milan und Juventus auf dem Tisch. Im Nachhinein muss ich sagen: Das hätte ich besser lösen können. «Am Tag meiner Ankunft in Italien war mir klar: alles richtig gemacht, ein Traum.» Während über zehn Jahren Ihrer Laufbahn lebten und spielten Sie in Italien. Wie sehr hat Sie die Zeit im Land des Calcio geprägt? Den Lebensstil der Italiener habe ich genossen. Inzwischen habe ich ihn wohl auch übernommen. Dabei begegnete ich der Serie A vor meinem Wechsel zu Torino immer mit sehr viel Skepsis. Zunächst wägte ich ab: Turin oder Hamburg? Am Tag meiner Ankunft in Italien war mir klar: Alles richtig gemacht, ein Traum. Weshalb eroberte der Süden ihr Herz? Selten zuvor habe ich einen ähnlichen Zusammenhalt im Team erlebt. Die gemeinsamen Essen, die Offenheit der Menschen. An allen Stationen lernte ich spannende Leute kennen. Noch heute besuche ich an freien Tagen meine italienischen Bekannten. Ich schätze sehr, wie positiv mich das Land berührt hat, wie sehr es mich geprägt hat. Ist es denkbar, dass Sie Ihren Wohnsitz mittelfristig wieder nach Italien verlegen? Es ist letztlich ein familiär bedingter Entscheid, wo man lebt. Mein Sohn lebt in Italien. Mein Zuhause hingegen ist Zürich. Mein Lebensmittelpunkt spielt sich hier ab. Sollte ich dereinst eine Karriere als Sportchef oder im Management eines Fussball-Klubs starten, gibt es vielleicht eine Neubeurteilung. Über Napoli muss man mit Ihnen reden. Ein dreijähriger Ausnahmezustand? Wir spielten zwei Jahre lang um den Titel. Es war eine sensationelle Zeit, sportlich die wertvollste meiner Karriere. Dort wird der Fussball gelebt wie wohl nirgends sonst. Siege genügen nicht, hohe Siege müssen es sein. Nach einem 2:1 gegen AIK Solna im Europacup gab man uns in der Stadt klipp und klar zu verstehen, dass wir sie hätten wegfegen sollen. So ist ihr Selbstverständnis. Wenn es schiefgeht, pfeifen dich 60'000 gnadenlos aus. Damit muss man zuerst mal umgehen können, nicht jeder ist für Napoli gemacht. «Alles fühlt sich etwas märchenhaft an. Wenn wir tatsächlich voll durchziehen und den Titel holen, ist das für mich eine wunderbare Geschichte.» Wie gingen Sie mit dem Druck der Öffentlichkeit um? Als ich jung war, litt ich unter diesen Ansprüchen. Wenn es schlecht gelaufen ist, blieb ich zu Hause und lachte kaum mehr. Ich sehnte den nächsten Match herbei, um es den Kritikern zu zeigen. Psychisch waren die Strapazen enorm. Wer bei Napoli dieser mentalen Herausforderung nicht gewachsen ist, wird verschluckt. Bei Bologna kam Simone Verdi zu mir, ein ruhiger, anständiger Bursche. Er habe ein Angebot von Napoli – ich riet ihm ab. Er ging trotzdem, es kam nicht gut heraus. In Zürich wird ebenfalls viel erwartet von Ihnen. Für mich war die Rückkehr nicht nur einfach. Ich machte mir keinen Druck, aber die Erwartungshaltung bekam ich natürlich zu spüren. Dann lief es zunächst nicht rund. Jetzt aber schliesst sich der Kreis. Alles fühlt sich etwas märchenhaft an. Wenn wir tatsächlich voll durchziehen und den Titel holen, ist das für mich eine wunderbare Geschichte. Der Weg dorthin ist allerdings noch lange, und wir konzentrieren uns auf unsere Leistung. Ein Abschied auf dem Höhepunkt? Es ist noch nicht fertig. Auch wenn der Titelgewinn käme, will ich nicht aufhören, sondern eine Saison anhängen. Ich bin wieder fit, meine Kniebeschwerden sind weg. Hätte ich körperlich weiterhin Mühe gehabt, wäre ich der Erste gewesen, der den Vertrag aufgelöst hätte. Zur Last wäre ich dem Verein nie gefallen. Ich weiss, was ich Zürich zu verdanken habe – meine Karriere. Ich gebe davon gerne etwas zurück. Der Bub aus der Stadt ist wieder da. Ein klassisches Déjà-vu. Ist die Situation von jetzt mit dem Spirit von 2007 vergleichbar? Sehr ähnlich. Es begann wie damals mit der Verpflichtung des Trainers. André Breitenreiter kann einen sehr weit bringen. Er funktioniert ähnlich wie Favre vor 15 Jahren. Eine Persönlichkeit, ein Coach, der die Spieler versteht. Er räumt Freiheiten ein, wenn die Spieler auf dem Platz alles zurückzahlen, alles geben. Blerim Dzemaili und sein Trainer André Breitenreiter verstehen sich ausgezeichnet. Apropos Trainer-Persönlichkeiten: Einer aus einer anderen Sportbranche schwärmt in höchsten Tönen von Ihnen: Die Eishockey-Ikone Arno Del Curto bewundert Sie. Er ist ein FCZ-Fan. Wir haben uns mal getroffen, die Chemie stimmte sofort. Wir machten zum Golfen ab. Und wir spielten immer wieder Golf. Leider habe ich ihn immer noch nicht geschlagen (lacht). Was fasziniert Sie an ihm? Inspiriert er Sie? Er ist kein normaler Coach gewesen, er hat einen grandiosen Parcours hinter sich. Ich ticke ähnlich. Ein Grossteil meiner Resultate basiert auf Arbeit. Ich schaue zu Menschen auf, die hart gearbeitet haben. Das will ich in Zürich auch vermitteln. Ich trainiere hart, ich bin der Erste auf der Anlage. Er ist auch so einer, Arno versteht mich. Er behauptet ja immer wieder, Bologna habe ihm mal eine Offerte unterbreitet.
Danilo
Mitglied
01.04.2022, 09:25 · #239
Beiträge: 1'433
Scheinbar haben wir mit Kamberi einen der explosivsten und antrittschnellsten Verteidiger in ganz Europa. 9e:mediaembed:PHI+PElOU1RBR1JBTSBpZD0iQ2J4TkpDWU5ENjkiIHVybD0iaHR0cHM6Ly93d3cuaW5zdGFncmFtLmNvbS9wL0NieE5KQ1lORDY5LyI+aHR0cHM6Ly93d3cuaW5zdGFncmFtLmNvbS9wL0NieE5KQ1lORDY5LzwvSU5TVEFHUkFNPjwvcj4=https://www.instagram.com/p/CbxNJCYND69/ Erinnert in seiner Art an Puyol. Sollte unbedingt mehr Spielpraxis erhalten. Hat m.E. grosses Potential u. ist aggressiv. Vielleicht kommt seine Zeit nächste Saison.
schwizermeischterfcz
Mitglied
01.04.2022, 09:30 · #240
Beiträge: 8'260
Ein Abschied auf dem Höhepunkt? Es ist noch nicht fertig. Auch wenn der Titelgewinn käme, will ich nicht aufhören, sondern eine Saison anhängen. Ich bin wieder fit, meine Kniebeschwerden sind weg. Hätte ich körperlich weiterhin Mühe gehabt, wäre ich der Erste gewesen, der den Vertrag aufgelöst hätte. Zur Last wäre ich dem Verein nie gefallen. Ich weiss, was ich Zürich zu verdanken habe – meine Karriere. Ich gebe davon gerne etwas zurück. Der Bub aus der Stadt ist wieder da. Ein klassisches Déjà-vu. Ist die Situation von jetzt mit dem Spirit von 2007 vergleichbar? Sehr ähnlich. Es begann wie damals mit der Verpflichtung des Trainers. André Breitenreiter kann einen sehr weit bringen. Er funktioniert ähnlich wie Favre vor 15 Jahren. Eine Persönlichkeit, ein Coach, der die Spieler versteht. Er räumt Freiheiten ein, wenn die Spieler auf dem Platz alles zurückzahlen, alles geben. Also plötzlich nix mehr mit Titelgewinn und aufhören. Einerseits verstehe ich ihn, andererseits: Es wäre das für ihn schönste Karriereende, etwas Höheres als eine Meisterschaft wirds nicht mehr geben, bin nicht sicher ob es nicht besser für ihn wäre, sich auf dem Höhepunkt zu verabschieden.
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