10.11.2025, 11:42 · #1'891
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*Rückschlag für die U-21! *Mit einer wieder stark veränderten Formation zu Hause 1:4 gegen Brühl SG verloren. Den Zürcher Ehrentreffer hat Walker in der 59' geschossen, nachdem die Mannschaft bereits 0:4 im Rückstand lag.
Was ich nicht verstehe: Welchen Sinn macht es, praktisch Woche für Woche mehr als die halbe Startformation zu wechseln? So kommt doch nie Konstanz in eine Mannschaft rein. Wir hatten das ja auch im Eins: Junge Spieler einmal spielen lassen und dann nie wieder. So kann sich kein Spieler weiterentwickeln und so kann keine Mannschaft Selbstvertrauen entwickeln! Wenn man die beiden Startformationen vom Match gegen Vevey und gegen Brühl anschaut, dann sind die Veränderungen schon krass:
Startformation gegen Vevey:
Morozov
Lichtenstein - Vujevic - Sauter - Volken
Stork
Reichmuth - Fiorini
Essakkati - Reverson - Greco
Startformation gegen Brühl SG
Fett gedruckt die Positionen, bei denen es in der Startformation eine Neubesetzung
Huber
Sebastian Walker -
Elohim Kamoko(C) -
Vukelic - Volken
Okafor
Bangoura -
Raphaël Coulibaly
Essakkati -
Nvendo -
Parfait Coulibaly
Fiorini und Greco, die gegen Vevey noch in der Startformation waren, auf der Bank und dann in der 2. HZ eingewechselt. Zudem Din Ramic (Torschütze gegen Vevey, Leon Grande und Ivan Kovacevic eingewechselt. Stork nicht im Aufgebot, auch Sauter nicht, obwohl er ja hätte spielen können (wurde ja gestern nicht eingewechselt).
Siehe dazu:
https://matchcenter.el-pl.ch/default.as ... ufstellung
Was ich an diesen ganzen erratischen Aufstellungen und Umbrüchen überhaupt nicht verstehe: Was will den die sportliche Leitung damit erreichen? Klar wurden Reichmuth, Vujevic, Sauter und Reverson im Eins benötigt (wobei es mir lieber gewesen wäre, auch Sauter hätte von Anfang an gespielt - er klär die heiklen Situtationen wenigstens vor dem Strafraum). Und klar war Okafor letztes Mal im Eins dabei. Aber dann gleich nun (9) Positionswechsel zu vollziehen und wieder einmal mit einem neuen Captain?
Eine Mannschaft braucht doch eine gewisse
Kontinuität, damit es ihr gut läuft. Und junge Spieler entwickeln sich nun einmal besser, wenn sie in eine gut eingespielte Mannschaft hineinwachsen können. Dafür benötigt ein Spieler, der neu in die Mannschaft kommt, auch eine gewisse Angewöhungszeit über mehrere Partien. Aber vielleicht habe ich einen neuen didaktischen Ansatz verpasst, der ganz neu aus der Chaostheorie auf das Aufstellen von Nachwuchsmannschaften übertragen worden ist.
In die gleich Kategorie gehören für mich die
Fragen zum Angriff in der U-21. Man nimmt die erfolgreicheren Torschützen raus (Greco, Ramic) bzw. verleiht Nevio Di Giusto nach Vaduz, wo er mehr oder weniger zum Bankwärmer wird. Dies um wiederum ganz frische Spieler einzusetzen (Parfait Coulibaly).
Ich weiss, die Resultate sind nicht wichtig, nur die individuelle Entwicklung. Aber erstens sind gute Resultate auch für das kollektive Selbstbewusstsein des Teams wichtig und somit auch für die individuelle Entwicklung der einzelnenen Teammitglieder. und zweitens gibt es Straftrainings (ach nein, es sind ja Sondertrainings), wenn die Resultate nicht stimmen. Oder gibt es auf Stufe U-21 keine "Sondertrainings" mehr? Oder besteht das besondere Resilienztraining darin, dass man die U-21 immer wieder durcheinanderwürfelt und den Spieler sagt: "jetzt zeiget'mal, wie n'ihr mit äm Chaos z'Schlag chömmet"?
Was ich noch weniger verstehe:
Warum trifft Nvendo überhaupt nicht mehr? Obwohl er bei Etoile Carouge in einer halben Saison sieben Goals geschossen hat?
Fragen über Fragen...aber vielleicht sollte ich aufhören, mir hinsichtlich des FCZ noch irgendwelche Fragen zu stellen :-)
Danke für deine Uebersicht! Das wirft nun in der Tat viele - wie auch von dir gestellte - Fragen auf. Und Shorunmu hat eine der Erklärungen dazu geliefert.
Genau hier wäre ein weiterer wichtiger Hebel in Sachen Kommunikation anzusetzen. Den interessierten Laien hinterlässt sowas einfach ratlos.
Aber bald kommt ja der neue hauseigene weitere Podcast, der uns allen die vielen Fragen beantworten wird.
Ironie off...