06.11.2025, 11:20 · #1'360
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Für mich ist MM ein Intrigant, ich bin mir nicht sicher, ob er im Interesse des FCZ handelt. Seine Transferpolitik macht einfach keinen Sinn.
Meinst du, er ist GCs 5. Kolonne? :)
Kann es mir nur so erklären, dass er und seine Entourage an den zahlreichen Transfers verdienen. Bei GC hat er übrigens Hausverbot.
Bei Ajax wohl auch.
https://www.ajaxshowtime.com/hoofdnieuw ... -transfers
Der kleine Sonnenschein macht sich überall beliebt...
Die Canepas sind auf einen gemeinen Enkeltrickbetrüger rein gefallen. Hätte uns allen auch passieren können ;-). Oder nein, doch nicht. Wir informieren uns ja intensiv in den Medien und im Forum.
Hat schon was. Glaube auch nicht, dass er beim FC Biel ein gern gesehener Gast wäre.Ob er dort auch Hausverbot hat, ist aber nicht öffentlich bekannt.
War sein erster Coup auf Klubebene.
https://www.nzz.ch/sport/fussball/fcz-s ... ld.1875342
AUSZUG AUS DIESEM ARTIKEL:
Fleiss, Cleverness, Ehrgeiz – diese Eigenschaften ziehen sich durch die Karriere von Milos Malenovic. Die renommierte niederländische Zeitung «NRC» beschrieb vor zwei Jahren in einer Geschichte über acht Seiten, wie Malenovic bei Ajax Amsterdam im Sommer 2022 ein Machtvakuum ausgenutzt und den Klub in Schwierigkeiten gebracht habe. Titel: «Wie Ajax in einen permanenten Zustand des Krisenmanagements geriet.» Untertitel: «Während des letzten Sommers lag die Transferpolitik von Ajax teilweise in den Händen eines umstrittenen Fussballagenten. Der Verein hatte nicht immer Einblick in die von ihm getroffenen Vereinbarungen.»
Drei Klubs, dreimal Ärger
Milos Malenovic war im Sommer 2022 der Berater des Ajax-Starspielers Dusan Tadic und des Ajax-Trainers Alfred Schreuder. Der Sportchef Marc Overmars, eine Klublegende, musste beim Amsterdamer Eliteklub gehen, weil er sich Frauen gegenüber ungebührlich verhalten hatte. Ajax versank im Durcheinander – da trat Malenovic aufs Parkett. Er tauchte gemäss «NRC» immer häufiger im Ajax-Trainingszentrum auf, überzeugte die Verantwortlichen und erhielt ein Mandat des orientierungslosen Klubs, um im Transfersommer im Namen von Ajax Gespräche zu führen und Deals zu machen – wobei er gleichzeitig als Berater mit seiner Agentur aktiv war. Ein Autor des Artikels sagt, diese Zusammenarbeit mit Malenovic habe Ajax richtig durchgeschüttelt.
Oder GC: Dort begann Malenovic, ein früherer Grasshoppers-Junior, 2012 seine Karriere als Berater. Mit dem Captain Veroljub Salatic, seinem Klienten und Freund. Malenovic warb mit Unterstützung Salatics viele GC-Spieler ab. «NRC» konnte Dokumente einsehen, wonach Malenovic während sieben Jahren an mindestens 19 GC-Transfers beteiligt war und angeblich 6,6 Millionen Euro verdiente, wobei seine Provision in einigen Fällen mehr als 30 Prozent betrug – in der Branche sind 5 bis 10 Prozent üblich. «NRC» sprach mit vier ehemaligen GC-Führungskräften, zwei davon wurden dahingehend zitiert, dass Malenovic ein Intrigant sei, der GC Millionen Franken gekostet habe. Die zwei anderen sagten, der Einfluss des Beraters sei eine Folge der schwachen Klubführung gewesen.
Malenovics Zeit bei GC endete im Streit, der Trainer Michael Skibbe warf Salatic hinaus. Die Grasshoppers warfen Salatic und Malenovic laut «NRC» einen «totalen Mangel an Loyalität» vor und forderten Malenovic auf, «seine Handlungen, die darauf abzielen, die Autorität des Trainers und des Vorstands zu untergraben», sofort einzustellen. Im Jahr 2020, nach einem Konflikt mit dem Verwaltungsrat, kündigte GC an, «jede Zusammenarbeit mit Malenovic zu beenden».
Schliesslich der FC Biel: Malenovic erwarb sich 2015 das Vertrauen des Präsidenten Carlo Häfeli, der vom Europacup träumte. Der Zürcher Häfeli arbeitete eng mit Malenovic zusammen, und das «Bieler Tagblatt» beschrieb damals, wie sich der Berater im Klub bald wie ein Sportchef aufführte, viele seiner Spieler wie Antonio Marchesano beim damaligen Challenge-League-Klub unterbrachte, für den Verein Verhandlungen führte, unter anderem mit YB. Nach ein paar Monaten lag der FC Biel wirtschaftlich am Boden, er verlor die Lizenz. Jahre später wurde Häfeli wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Malenovic sagte damals, er habe dem Klub nur helfen wollen mit seinen Beziehungen.