Die Sportchef Frage

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dennisov
Mitglied
05.04.2015, 10:22 · #1
Beiträge: 5'501
Ich sehe unsere momentane Situation ein bisschen anders als viele User hier drin, welche glauben, dass ein Trainerwechsel alles besser machen würde. Ich denke das hingegen nicht, denn ein Trainerwechsel würde höchstens kurzfristig neuen Schwung in die Mannschaft bringen, wenn überhaupt. Ich bin der Meinung, dass das Team schlecht zusammengestellt ist und auf gewissen Positionen unter bzw. überbesetzt ist. die Kaderplanung ist schlicht und einfach amateurhaft. Letzte Saison konnte Meier noch das System Variieren von einem 4-4-2 auf ein 3-5-2 und umgekehrt, was unser Spiel um einiges unberechenbarer machte, da der Gegner nie wusste, was ihn erwartet. Meier hat diese Option seit dieser Saison nicht mehr, da ihm ein linker Verteidiger fehlt bzw. wurde Benito nicht 1 zu 1 ersetzt. Zudem fehlen uns mind. 1 rechter Flügelspieler, denn auch dort wurde Pedro nicht ersetzt. Man gab auf dieser Position zu Beginn der Saison FraRo das Vertrauen (der allerdings auch nicht als Flügelspieler ausgebildet wurde), man liess ihn zu viel spielen und verheizte ihn mit den vielen Einsätzen, das bestätigen seine aktuellen Leistungen. Ich finde das sehr umprofessionell, dass man einem U21-Spieler aus dem nichts einen Stammplatz gibt, die Quittung hat man jetzt dafür, FraRo stagniert. Meier schenkte zuletzt P. Koch und Buff das Vertrauen auf dem rechten Flügel, allerdings sind beide Spieler nicht auf dieser Position ausgebildet worden und spielen dementsprechend auch schlecht und ohne Zug nach vorne. In der Vorrunde konnten diese Mängel noch dank einem starken Yapi verdeckt werden, der unserem Spiel seinen persönlichen Stempel aufdrückte und das Team allgemein auch eine gute Vorbereitung hinter sich hatte. Was wurde in der Winterpause gemacht? Es wurde einzig Schneuwly für die 1. Mannschaft geholt (als Ersatz für Yapi) und höchstens Perspektivspieler wie Simonyan, Sarr und Dominguez verpflichten, welche aber anscheinend noch weit von einem Einsatz in der 1. Mannschaft entfernt sind. Es wurde aber nicht auf den oben genannten Positionen reagiert. Warum? War man sich zu siegessicher nach der guten Vorrunde? Oder dachte man ernsthaft Koch (!) oder FraRo würden auf Dauer auf dem Flügel genügen und einen linken Verteidiger brauche es sowieso nicht? Und warum denkt ausgerechnet unsere Verein, er könne es sich leisten keinen professionellen Sportchef zu haben? Lohneinsparungen sind ja gut und recht, aber ich könnte 3-5 Spieler aufzählen, die ihr Geld schon lange nicht mehr wert sind, aber nach wie vor bei uns unter Vertrag stehen. Ich frage mich daher, ob dieser Fehler auch einem richtigen Sportchef passiert wäre. Ich denke nicht und hoffe auf Einsicht der Vereinsführung.
pexito
Mitglied
05.04.2015, 12:23 · #2
Beiträge: 3'138
Das stimmt schon dass man anderen Löhne einsparen könnte, allen voran Raphael Koch, aber es ging hierbei nicht darum einen Lohn weniger zu zahlen sondern darum eine (unbequeme) Stimme zu eliminieren. Wie haben ein zahlenmäßig verdammt breites Kader, da ist die lohnsumme ziemlich einfach zu senken, aber eben das ist nicht der Grund für das Fehlen eines Sport Chef. Sent from my iPhone using Tapatalk
Roger Kundert
Mitglied
05.04.2015, 12:38 · #3
Beiträge: 2'053
Das stimmt schon dass man anderen Löhne einsparen könnte, allen voran Raphael Koch, aber es ging hierbei nicht darum einen Lohn weniger zu zahlen sondern darum eine (unbequeme) Stimme zu eliminieren. Wie haben ein zahlenmäßig verdammt breites Kader, da ist die lohnsumme ziemlich einfach zu senken, aber eben das ist nicht der Grund für das Fehlen eines Sport Chef. Sent from my iPhone using Tapatalk Eine (unbequeme) Stimme zu eliminieren. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Schöne Ostern!
yellow
Mitglied
05.04.2015, 12:58 · #4
Beiträge: 6'690
Wer garantiert eigentlich, dass wir Da Costas Lohn einsparen können? Irgendwie denke ich, dass es für ihn nicht so einfach sein wird, einen Club zu finden, der gleich viel wie der FCZ zahlt. Was dann? Er hat ja schliesslich noch einen Vertrag bis 2017, wenn ich mich nicht täusche.
pexito
Mitglied
07.04.2015, 10:07 · #5
Beiträge: 3'138
Wer garantiert eigentlich, dass wir Da Costas Lohn einsparen können? Irgendwie denke ich, dass es für ihn nicht so einfach sein wird, einen Club zu finden, der gleich viel wie der FCZ zahlt. Was dann? Er hat ja schliesslich noch einen Vertrag bis 2017, wenn ich mich nicht täusche. Wie gesagt es geht nicht um den Lohn. Es gibt andere auf der Lohnliste die überflüssig sind. Selbst wenn du einen qualifizierten Sportchef findest, der die Sache gratis macht, hätte das wenig Wirkung. Denn hätte dieser eine eigenen und nicht deckende Meinung zu unsere Vereinskopf haben, dann würde man auch diesen in den Wind schiessen. Positiv ausgedrückt nennt sich das "kurze Entscheidungswege".
devante
Mitglied
07.04.2015, 17:21 · #6
Beiträge: 19'474
Wer garantiert eigentlich, dass wir Da Costas Lohn einsparen können? Irgendwie denke ich, dass es für ihn nicht so einfach sein wird, einen Club zu finden, der gleich viel wie der FCZ zahlt. Was dann? Er hat ja schliesslich noch einen Vertrag bis 2017, wenn ich mich nicht täusche. Wie gesagt es geht nicht um den Lohn. Es gibt andere auf der Lohnliste die überflüssig sind. Selbst wenn du einen qualifizierten Sportchef findest, der die Sache gratis macht, hätte das wenig Wirkung. Denn hätte dieser eine eigenen und nicht deckende Meinung zu unsere Vereinskopf haben, dann würde man auch diesen in den Wind schiessen. Positiv ausgedrückt nennt sich das "kurze Entscheidungswege". So ich schreibe mal hier weiter, und nicht im anderen Fred: Ist es denn nun deiner meinung nach mit den Transfers so viel schlechter als noch zu den Fredy Bickel Zeiten (nachdem der Favre-Effekt abgeschwächt war?). Oder ist es nicht viel mehr so, dass wir mit der neuen Konstellation mit Etoundi, Yapi zwei sehr gute und mit Schneuwly zumindest noch ein "fragezeichen" verpflichtet haben und mit Rossini (vorerst) einen flop? Simonyan, Dominguez und Sarr kann man (noch) nicht beurteilen da diese allesamt langsam an die 1. Mannschaft herangeführt werden sollen und in Zukunft eine Rolle spielen sollten. Klar, Bickel hatte auch in der "nach-favre" äre ein paar gute transfers (Gavra mit abstrichen, Benito, Pedro kommen mir da sponti in den sinn), aber genau so viele grausame flops: Ramazottel, Kukuruzovic mit abstrichen da Verletzungspech; Ali Nafka, Silvio, magnin mit abstrichen, frimpong) Also damals wie heute war eigentlich nicht alles top. Wo ich dir wiederum recht gebe, ist: Damals wurden schwachstellen des teams offenbar besser erkannt und entsprechend gehandelt (z.b. tex- und beda-transfer wo der Hannu-Abgang klar wurde)
pexito
Mitglied
08.04.2015, 10:51 · #7
Beiträge: 3'138
Wer garantiert eigentlich, dass wir Da Costas Lohn einsparen können? Irgendwie denke ich, dass es für ihn nicht so einfach sein wird, einen Club zu finden, der gleich viel wie der FCZ zahlt. Was dann? Er hat ja schliesslich noch einen Vertrag bis 2017, wenn ich mich nicht täusche. Wie gesagt es geht nicht um den Lohn. Es gibt andere auf der Lohnliste die überflüssig sind. Selbst wenn du einen qualifizierten Sportchef findest, der die Sache gratis macht, hätte das wenig Wirkung. Denn hätte dieser eine eigenen und nicht deckende Meinung zu unsere Vereinskopf haben, dann würde man auch diesen in den Wind schiessen. Positiv ausgedrückt nennt sich das "kurze Entscheidungswege". So ich schreibe mal hier weiter, und nicht im anderen Fred: Ist es denn nun deiner meinung nach mit den Transfers so viel schlechter als noch zu den Fredy Bickel Zeiten (nachdem der Favre-Effekt abgeschwächt war?). Oder ist es nicht viel mehr so, dass wir mit der neuen Konstellation mit Etoundi, Yapi zwei sehr gute und mit Schneuwly zumindest noch ein "fragezeichen" verpflichtet haben und mit Rossini (vorerst) einen flop? Simonyan, Dominguez und Sarr kann man (noch) nicht beurteilen da diese allesamt langsam an die 1. Mannschaft herangeführt werden sollen und in Zukunft eine Rolle spielen sollten. Klar, Bickel hatte auch in der "nach-favre" äre ein paar gute transfers (Gavra mit abstrichen, Benito, Pedro kommen mir da sponti in den sinn), aber genau so viele grausame flops: Ramazottel, Kukuruzovic mit abstrichen da Verletzungspech; Ali Nafka, Silvio, magnin mit abstrichen, frimpong) Also damals wie heute war eigentlich nicht alles top. Wo ich dir wiederum recht gebe, ist: Damals wurden schwachstellen des teams offenbar besser erkannt und entsprechend gehandelt (z.b. tex- und beda-transfer wo der Hannu-Abgang klar wurde) Hoi Devante Lange ists her... Bevor ich auf deine Frage antworte, möchte ich sicherstellen, dass meine Kritik primär um das Fehlen eines Sportchefs geht und ich das Argument "Lohneinsparniss" nicht ernst nehmen kann. Ich hoffe das geht klar aus den postings heraus. Das Fehlen des Sportchefs hat für m.E. zwei wesentliche negative Punkte. ------------------------------- A) Der Sportchef ist u.a. für die Zusammensetzung des Kaders zuständig inkl. Scouting Die Vorgaben des Sportchefs sezten sich aus den personellen Anforderungen des Trainers und den Finanzen zusammen. Also Trainer und Finanzchef. Er hat den bestmöglichen Spieler für jeweilige Anforderung des Trainers zu Rahmenbedingungen des Finanzchef zu finden. Jetzt haben wir halt Canepa hier, der wohl sowohl die Sportchef als auch die Finanzchefrolle übernimmt. Schlussendlich bestimmt Canepa alleine, wer man holt. Praktisch muss man ihm das aktuelle Kader anrechnen, im Guten wie im Schlechten. Ich finde grundsätzlich das Kader qualitativ i.O., quantitativ nur teilweise, weil Teile der Mannschaft entweder zu dünn oder gar überbesetzt sind. Ganz nebenbei haben wir offensichtlich den Interessenskonflikt Transfer. Sollte Meier einen Spieler halten wollen, kann er sich auf niemanden verlassen. AC wird alleine entscheiden. Das bedeutet auch, dass Meier nicht eine sportliche Analyse des Kaders erhält aber eine finanzielle. Meier wird Schwierigkeiten haben seine Ansichten druchzubringen. Man kann es nun auch Polemisch ausgedrücken: Mit oder ohne Sportchef ist ja sowieso egal, am Ende entscheidet AC. Die andere Sache, es ist nicht nachvollziehbar was mit den Transferrechten und -summen passiert. Ich möchte nicht behaupten es ist nicht sauber, aber faktisch können wir alle nur raten. Es gibt nach wie vor eine Ancillo Canpea AG (früher hiess die AC Sports and Football Ltd.), gemäss Money House mit folgenden Aufgaben: "Zweck der Gesellschaft sind Aktivitäten zur Unterstützung des Fussballsports, von Fussballvereinen und Fussballinteressierten; Unternehmensberatung, die Übernahme von administrativen Aufgaben sowie die Erbringung von Life-Comfort-Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte tätigen, die geeignet sind, die Entwicklung des Unternehmens und den Gesellschaftszweck zu fördern. Sie kann Liegenschaften und Beteiligungen erwerben, erhalten und verkaufen." ich hab mich schon immer gefragt für was die gut ist. Aber geht mich ja nichts an. Zu allerletzt stellt sich noch die Frage, wer für das Scouting zuständig ist. Kommt aus dem Organigramm nicht klar hervor. B) Der Sportchef ist der Vorgesetzter des Trainers Es gibt keine Zwischenstelle, positiv formuliert "kurze Entscheidungswege" aber eben auch keine Distanz. Die Ziele des Vereins werden nicht von unabhängiger Stelle weitergegeben und versucht diese in einen sportlichen Kontext zu bringen. Desweiteren kann ein Sportchef allfällige Hinweise auf Probleme sportlicher oder personeller Natur beobachten und mit dem Trainer besprechen, wobei die sportlichen Erfahrungen des Sportchefs eingesetzt werden. Ausserdem kann der Sportchef mit den Spieler reden, in disziplinarischen Fällen Entscheide treffen und so diesem den Trainer abnehmen, ohne dass diese auf Konfrontationskurs mit der Mannschaft gerät. Er darf den Bad Cop spielen, was es immer wieder mal braucht. All diese Optionen fallen nun weg. Sie müssen entweder direkt durch den Präsi oder nun halt vom Trainer erfolgen. Die letzten Vorfälle zeigen auch diese Probleme. ------------------------------- Persönlich stellt sich die Frage wie AC ggü. einem hypothtischen Sportchef die aktuelle Lage kritisieren würde. Anders ausgedrückt würde er sich selber entlassen, wie das ein CC als Interimstrainer mal gemacht hat? Hat er den emotionalen Abstand? Mir ist bewusst, dass man aus der Ferne sehr einfach polemisieren kann und kenne selbst die Lage zu wenig. Aber ich denke in einer solchen Situation in welcher die Fans Spieler und Trainer kritisieren, auch der Sportchef einer Kritik unterordnen müsste. Ein guter Sportchef würde aktuell Teile "der Schuld" auf sich nehmen um so die anderen Akteure zu entlasten. Saludos Pexito
pexito
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08.04.2015, 10:55 · #8
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Vielleicht noch eine Frage: Was hebt AC von unsereins davon ab den Sportchef zu mimen?
devante
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08.04.2015, 11:45 · #9
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Vielleicht noch eine Frage: Was hebt AC von unsereins davon ab den Sportchef zu mimen? Danke für dene Ausführungen, Pexito. Ich muss zugeben, dass ich gestern während dem spiel das eine oder andere mal an deine aussagen denken musste..... die hier drin schon oft angesprochene "fehleinschätzung und fehlplanung des kaders" war nicht von der hand zu weisen. KEIN spiel über die flügel (wir haben ja auch nur zwei RICHTIGE flügel im kader - einer ist wohl bis ende saison verletzt (schönbi) und der andere noch nicht soweit bzw. könnte verheizt werden (rodriguez), "aussenverteidiger" welche alles andere als AV sind (nef, djimcity), leaderfiguren ausser form (rikan, chiumento und wohl auch schneuwly) oder gesperrt sind (yassine, aber auch er ist ausser form) in der kombination folgt die logische konsequenz: eine Baisse inkl. Negativ-Spirale. Nun, wer ist denn nun schuld an der Misere, ist es tatsächlich der fehlende "Sportchef", der anstatt einen Pulijc (damals vertragslos) oder einen anderen gestandenen SL spieler die Wundertüte Kacojevic holt und die "Integrationsfigur Nef" zurück holt? Der die Abgänge von Benito und Pedro nicht ersetzt sondern "polyvalente" spieler kauft und komisch einsetzt? Fakt ist: Die Transfers werden durch die "Sportliche Kommission" getätigt, diese sollen ja offenbar Meier, Rizzo und Canepa (Mr. und Mrs) beinhalten, richtig? Das scouting unterliegt (angeblich) dem Tommy Bickel, nicht? Nun du hast in einem absolut recht: Schlussendlich entscheidet der, der das Geld hat - aber meinst du wirklich, ein Sportchef (wie es Bickel interpretiert bei YB bzw. bei uns ansatzweise interpretiert hat) mehr Macht hätte, um das ganze besser zu planen? Oder sind die Hierarchien hier auch dann noch so "flach" und es würde faktisch nix bringen? Keine Ahnung... Somit kommen wir zu deinem Statement weiter oben: Was hebt Cillo von uns ab, den Sportchef zu mimen: Einzig und alleine das GELD.... (wobei ich dies auf User wie dich beziehe mit einem entsprechenden fussball-sachverstand... nicht mir). Kann mir eigentlich mal jemand sagen, was eigentlich die genaue funktion unseres CEO's ist a propos? Ein CEO (bzw. ein "General Manager") ist doch für die Strategie des Konzerns zuständig (mal ganz allgemein formuliert) aber was ist in unserer Canepa-Show eigentlich der Sinn eines solchen CEO's?
dennisov
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08.04.2015, 11:48 · #10
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Gutes Post Pexito! Das bringt es ziemlich auf den Punkt, warum es einen Sportchef braucht.
Zhyrus
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08.04.2015, 12:03 · #11
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Nun, wer ist denn nun schuld an der Misere, ist es tatsächlich der fehlende "Sportchef", der anstatt einen Pulijc (damals vertragslos) oder einen anderen gestandenen SL spieler die Wundertüte Kacojevic holt und die "Integrationsfigur Nef" zurück holt? Stimme Vielem zu, aber Puljic ist auch nur eine weitere halbgare Lösung wie Kecojevic (auch vertragslos) oder Nef, auch wenn er gegen uns getroffen hat! Der ist doch völlig über seinem Zenit, stinklangsam und baut auch ziemlich oft Mist (unnötiger, nicht gegebener Handelfmeter)! Ich bin überzeugt, wir wären in der genau gleichen Sch... mit oder ohne Pujic.
devante
Mitglied
08.04.2015, 12:31 · #12
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Nun, wer ist denn nun schuld an der Misere, ist es tatsächlich der fehlende "Sportchef", der anstatt einen Pulijc (damals vertragslos) oder einen anderen gestandenen SL spieler die Wundertüte Kacojevic holt und die "Integrationsfigur Nef" zurück holt? Stimme Vielem zu, aber Puljic ist auch nur eine weitere halbgare Lösung wie Kecojevic (auch vertragslos) oder Nef, auch wenn er gegen uns getroffen hat! Der ist doch völlig über seinem Zenit, stinklangsam und baut auch ziemlich oft Mist (unnötiger, nicht gegebener Handelfmeter)! Ich bin überzeugt, wir wären in der genau gleichen Sch... mit oder ohne Pujic. ok, Puljic war einfach ein beispiel, weiss ja nicht wer damals alles auf dem markt war (SvB z.b.? Rochat? keine ahnung)...aber Tex/Beda hätte man besser ersetzen müssen, da sind wir uns sicherlich einig
Zhyrus
Mitglied
08.04.2015, 13:40 · #13
Beiträge: 15'713
Nun, wer ist denn nun schuld an der Misere, ist es tatsächlich der fehlende "Sportchef", der anstatt einen Pulijc (damals vertragslos) oder einen anderen gestandenen SL spieler die Wundertüte Kacojevic holt und die "Integrationsfigur Nef" zurück holt? Stimme Vielem zu, aber Puljic ist auch nur eine weitere halbgare Lösung wie Kecojevic (auch vertragslos) oder Nef, auch wenn er gegen uns getroffen hat! Der ist doch völlig über seinem Zenit, stinklangsam und baut auch ziemlich oft Mist (unnötiger, nicht gegebener Handelfmeter)! Ich bin überzeugt, wir wären in der genau gleichen Sch... mit oder ohne Pujic. ok, Puljic war einfach ein beispiel, weiss ja nicht wer damals alles auf dem markt war (SvB z.b.? Rochat? keine ahnung)...aber Tex/Beda hätte man besser ersetzen müssen, da sind wir uns sicherlich einig Ja, dem Letzteren kann ich definitiv zustimmen! Wir haben in der Innenverteidigung sicherlich an Qualität verloren, aber auch dort sehe ich den Hauptgrund im Fehlen der nötigen Finanzen. Du holst keinen Kecojevic oder Puljic, wenn du Millionen auf dem Konto hast. In schwachen Zeiten frage ich mich jeweils, ob beim FCZ nicht zu viel Geld in sehr stimmungsabhängige Spieler gebunden ist (Chikhaoui, Chiumiento, Chermiti). Diese Saison ist eine Art Paradebeispiel, wir haben die Liga in der Hinrunde mit dem meines Erachtens ansehnlichsten Fussball der Schweiz gerockt, aber in der momentanen Krise scheint keiner an Bord, der das Steuer herumreissen kann.
bluesoul
Mitglied
08.04.2015, 16:02 · #14
Beiträge: 5'138
Nun, wer ist denn nun schuld an der Misere, ist es tatsächlich der fehlende "Sportchef", der anstatt einen Pulijc (damals vertragslos) oder einen anderen gestandenen SL spieler die Wundertüte Kacojevic holt und die "Integrationsfigur Nef" zurück holt? Stimme Vielem zu, aber Puljic ist auch nur eine weitere halbgare Lösung wie Kecojevic (auch vertragslos) oder Nef, auch wenn er gegen uns getroffen hat! Der ist doch völlig über seinem Zenit, stinklangsam und baut auch ziemlich oft Mist (unnötiger, nicht gegebener Handelfmeter)! Ich bin überzeugt, wir wären in der genau gleichen Sch... mit oder ohne Pujic. ok, Puljic war einfach ein beispiel, weiss ja nicht wer damals alles auf dem markt war (SvB z.b.? Rochat? keine ahnung)...aber Tex/Beda hätte man besser ersetzen müssen, da sind wir uns sicherlich einig Ja, dem Letzteren kann ich definitiv zustimmen! Wir haben in der Innenverteidigung sicherlich an Qualität verloren, aber auch dort sehe ich den Hauptgrund im Fehlen der nötigen Finanzen. Du holst keinen Kecojevic oder Puljic, wenn du Millionen auf dem Konto hast. In schwachen Zeiten frage ich mich jeweils, ob beim FCZ nicht zu viel Geld in sehr stimmungsabhängige Spieler gebunden ist (Chikhaoui, Chiumiento, Chermiti). Diese Saison ist eine Art Paradebeispiel, wir haben die Liga in der Hinrunde mit dem meines Erachtens ansehnlichsten Fussball der Schweiz gerockt, aber in der momentanen Krise scheint keiner an Bord, der das Steuer herumreissen kann. Oder sie sind immer wieder verletzt. Chikhaoui war nach dem Africa-Cup einfach leer. Chiumiento ist für mich noch einer der aktuell besten.
tehmoc
Mitglied
08.04.2015, 22:30 · #15
Beiträge: 2'155
Vielleicht noch eine Frage: Was hebt AC von unsereins davon ab den Sportchef zu mimen? Danke für dene Ausführungen, Pexito. Ich muss zugeben, dass ich gestern während dem spiel das eine oder andere mal an deine aussagen denken musste..... die hier drin schon oft angesprochene "fehleinschätzung und fehlplanung des kaders" war nicht von der hand zu weisen. KEIN spiel über die flügel (wir haben ja auch nur zwei RICHTIGE flügel im kader - einer ist wohl bis ende saison verletzt (schönbi) und der andere noch nicht soweit bzw. könnte verheizt werden (rodriguez), "aussenverteidiger" welche alles andere als AV sind (nef, djimcity), leaderfiguren ausser form (rikan, chiumento und wohl auch schneuwly) oder gesperrt sind (yassine, aber auch er ist ausser form) in der kombination folgt die logische konsequenz: eine Baisse inkl. Negativ-Spirale. Nun, wer ist denn nun schuld an der Misere, ist es tatsächlich der fehlende "Sportchef", der anstatt einen Pulijc (damals vertragslos) oder einen anderen gestandenen SL spieler die Wundertüte Kacojevic holt und die "Integrationsfigur Nef" zurück holt? Der die Abgänge von Benito und Pedro nicht ersetzt sondern "polyvalente" spieler kauft und komisch einsetzt? Fakt ist: Die Transfers werden durch die "Sportliche Kommission" getätigt, diese sollen ja offenbar Meier, Rizzo und Canepa (Mr. und Mrs) beinhalten, richtig? Das scouting unterliegt (angeblich) dem Tommy Bickel, nicht? Nun du hast in einem absolut recht: Schlussendlich entscheidet der, der das Geld hat - aber meinst du wirklich, ein Sportchef (wie es Bickel interpretiert bei YB bzw. bei uns ansatzweise interpretiert hat) mehr Macht hätte, um das ganze besser zu planen? Oder sind die Hierarchien hier auch dann noch so "flach" und es würde faktisch nix bringen? Keine Ahnung... Somit kommen wir zu deinem Statement weiter oben: Was hebt Cillo von uns ab, den Sportchef zu mimen: Einzig und alleine das GELD.... (wobei ich dies auf User wie dich beziehe mit einem entsprechenden fussball-sachverstand... nicht mir). Kann mir eigentlich mal jemand sagen, was eigentlich die genaue funktion unseres CEO's ist a propos? Ein CEO (bzw. ein "General Manager") ist doch für die Strategie des Konzerns zuständig (mal ganz allgemein formuliert) aber was ist in unserer Canepa-Show eigentlich der Sinn eines solchen CEO's? Der CEO oder Geschäftsführer eines KMU, das der Grösse des FCZ entspricht, setzt zusammen mit seinem Kader und den weiteren Angestellten die Strategie des Unternehmens um. Das heisst, er führt die Vorgaben der Mehrheit des Verwaltungsrats aus. Er hat dabei gewissen Spielraum im Tagesgeschäft, aber er kann ohne Rückendeckung im VR keine grossen Sprünge machen. Der VR wiederum hängt von der Generalversammlung der Aktionäre des Unternehmens ab, den Inhabern. Sie wählen den Verwaltungsrat und segnen selbst die Wahl des CEO ab. Auf den FCZ übertragen, sind mit A. Und H. Canepa zwei der sieben Verwaltungsräte gleichzeitig die Mehrheitsaktionäre. (Soweit man die Ehe als Einheit versteht) Der offizielle CEO ist meines Wissens Thomas Schönberger. Allerdings leitet er laut FCZ-Organigramm nur den kaufmännischen Bereich, die technische Leitung hat Ancillo Canepa. Ausserdem besteht die eigentliche Geschäftsleitung aus den Canepas und Schönberger. Der CEO kann bei Entscheidungen im Tagesgeschäft also überstimmt werden. Und wird es sicher auch. Transfers und andere wichtige Entscheide können in der FCZ-Struktur ohne abschliessendes Einverständnis von A. Canepa also sicher nicht getätigt werden, wie es Pexito schon geschrieben hat. Meier ist als Trainer einer der letzten in der Entscheidungskette. Ein Sportchef wäre nach heutigem Stand Meiers Vorgesetzter und Ancillo Canepa als technischem Leiter im Tagesgeschäft unterstellt. Er wäre wirkungslos.
Avatar von Tschik Cajkovski
Tschik Cajkovski
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09.04.2015, 05:48 · #16
Beiträge: 3'337
heute in der NZZ: Das Versäumnis des FC Zürich In der Krise macht sich bemerkbar, dass dem Klub ein Sportchef fehlt Flurin Clalüna · Am unangenehmsten war es für den Assistenztrainer Massimo Rizzo. Als sein Gesicht auf dem Fernsehmonitor des Stadions zu sehen war, begannen einige Zuschauer zu pfeifen, so als ob ausgerechnet er für das 0:1 im Cup gegen den FC Sion verantwortlich wäre. Aber vermutlich galten die Pfiffe gar nicht ihm persönlich, sie richteten sich gegen das Team, gegen den ganzen FC Zürich, der gerade seine Saison beschädigt hatte. Und sie drückten Unglauben darüber aus, was mit dem FCZ geschieht, mit seiner Spielkultur, auf die er immer so stolz war. Schon zuvor hatten sich die Fans in der Kurve abgewendet, als sich die Spieler verabschieden wollten; da findet gerade eine Distanznahme zwischen Anhängern und Klub statt. Es menschelt wieder einmal im FC Zürich, wie schon so oft in den letzten Jahren. Aber diesmal ist es nicht so, wie man es im Klub gern hat; es ist nicht diese etwas verschrobene, aber liebevolle Art, die sich in diesen Tagen zeigt. Diesmal ist es ein offener Streit, der das Einvernehmen stört, diesmal mit dem Goalie David Da Costa; früher gab es die schwierigen Trennungen von Lucien Favre, Almen Abdi, Urs Fischer oder Marco Bernet. Es sind alles Einzelfälle mit unterschiedlichen Hintergründen. Doch das Konfliktmuster wiederholt sich immer wieder: Es fällt dem FCZ schwer, sich im Frieden von wichtigen Mitarbeitern zu trennen. Aber vielleicht ist das in diesen Tagen gar nicht einmal das grösste Problem des Klubs. Es gibt gerade drängendere Sorgen, und sie beginnen beim Trainer Urs Meier. Diese Krise hat seine offensichtlichste Schwäche noch verstärkt: die unbeholfene Art der Kommunikation. Und natürlich fragt man sich, ob sich Meier intern besser ausdrücken kann, so dass ihn seine Spieler verstehen. Je ungeschickter er spricht, desto mehr werden auch seine Fähigkeiten als Trainer angezweifelt, ob zu Recht oder zu Unrecht. Meier galt immer als Trainer mit hoher Sozialkompetenz, diese Fähigkeit hat er nicht verloren. Meier mag seine Spieler, und es war immer seine Stärke, dies offen zu zeigen. Aber jetzt hat er nach Mario Gavranovic vor eineinhalb Jahren schon zum zweiten Mal einen Spieler zurechtweisen und zurückversetzen müssen. Unabhängig davon, was genau vorgefallen ist: Vielleicht hätte man es gerade Meier zugetraut, solche schwierigen Fälle behutsamer zu lösen. Und vielleicht hatte man von ihm erwartet, jungen Spielern mehr zuzutrauen, als er es bisher getan hat. Fünf U-21-Spieler hatte der FCZ im Sommer ins Kader der ersten Mannschaft befördert. Gespielt haben sie wenig. Vielleicht ist Meiers Herkunft als Nachwuchstrainer nicht immer ein Vorteil. Seine ehemaligen Junioren, Oliver Buff oder Berat Djimsiti beispielsweise, taten sich am Anfang mit ihm als Autoritätsperson und Chefcoach schwer. Meier hat in naher Zukunft vermutlich keine Entlassung zu befürchten, es wäre eine Absetzung zur Unzeit. Am Dienstagabend sagte er, man werde am Ende der Saison «die nötigen Schlüsse ziehen». Eine Erkenntnis ist offensichtlich: Dem FC Zürich fehlt ein Sportchef; sich im Sommer ohne Not vom Technischen Direkter Marco Bernet zu trennen, war ungeschickt. Bernet war der Puffer für Meier in schwierigen Zeiten. Er war ein Angestellter mit eigenen Gedanken, und wie gross sein Einfluss auch immer war: Seine Meinung bildete ein Korrektiv zur Führung um den Präsidenten Ancillo Canepa. Dessen Führungsstil hat einen Vorteil: kurze Entscheidungswege. Seine Amtsführung bringt dem Klub Kontinuität und finanzielle Berechenbarkeit, weil 80 Prozent der Aktien der Familie Canepa gehören. Unabhängige Präsidentenfiguren gehören zur Tradition des FC Zürich. Aber nach Bernets Abschied prasselt nun alle Kritik mehr oder weniger ungefiltert auf den Trainer ein. Der bewusste Verzicht auf einen Sportchef ist das grosse Versäumnis des FC Zürich und seines Präsidenten. Canepa traut sich zu, in sportlichen Fragen mitzubestimmen und zu entscheiden. Ob er sich diesbezüglich überschätzt oder nicht, ist gar nicht die Frage. Wichtiger ist, dass er seinem Trainer einen Ansprechpartner und einen Schutzschild entzogen hat. Gerade ein Trainer wie Urs Meier scheint darauf angewiesen zu sein.
King
Mitglied
09.04.2015, 06:52 · #17
Beiträge: 13'086
Ich habe das Thema mit Pexito schon neben dem Forum angeschaut und wir sind uns absolut einig, dass die Sportchef Frage der grosse Kritikpunkt für Canepa ist. Es kann nicht sein, dass ein Fan denkt er könne bei den sportlichen Fragen die Entscheidungen treffen. Der FCZ ist nicht der erste Verein, welcher von einem Fan präsidiert wird. Auf die schnelle kommen wir 2 Organisationen in den Sinn, welche auch von einem Fan präsidiert werden. Sion: Constantin ist wohl das absolute negativ Beispiel, auch er meint er könne überall mitbestimmen und dies noch ein paar Stufen höher als Canepa. Was dabei rauskommt sehen wir, grundsätzlich das 2.-3.-beste Kader aber der Verein bringt durch die unnötigen Schnellschüsse des Präsidenten keinen Fuss vor den anderen. Canepa sollte Sion als Warnung sehen, was passiert, wenn man als Fan und Präsident auch in die sportlichen Belangen eingreift. Die anderen Organisationen sind nicht im Fussball angesiedelt aber dient als gutes postives Beispiel. ZSC Lions: Walti Frey ist auch ein Fan und Präsident masst es sich aber nicht an, in die sportlichen Entscheidungen reinzureden. Er drückt sein vollstes Vertrauen aus in Personen, welche was vom Sport und Business verstehen mit Salis und Zahnder. Als Dank kriegt er die wohl erfolgreichste Eishockeyorganisation der Schweiz zurück. Hier sollte sich Canepa mal ein Beispiel nehmen. Der ZSC zeigt, was aus einem Verein mit einem Fan als Präsi werden kann, wenn er für die richtigen Leute das Vertrauen auspricht.
spitzkicker
Mitglied
09.04.2015, 07:19 · #18
Beiträge: 3'784
Der ZSC zeigt, was aus einem Verein mit einem Fan als Präsi werden kann, wenn er für die richtigen Leute das Vertrauen auspricht. Das Problem ist, die richtigen Leute, also einen guten Sportchef zu finden. Wenn ich mir die Kosten-Nutzen-Rechnung des von vielen hochgelobten Fredy Bickel anschaue, dann graut mir. Nebst wenigen Volltreffern (Tihinen) gabs auch Flops am Laufmeter, die in diesem Forum schon genannt wurden. Jetzt klotzt Bickel hat mit den Kohlen von Rihs. Vorher von Canepa. Ein interessanter Name wäre sicher Andres Gerber. Aber wenn es Thun finanziell nicht lupft, wird er dort bleiben. Und wie Gerber das Problem "Da Costa" gelöst hätte, steht in den Sternen - mit so einem Fall hatte er es in Thun noch nie zu tun. Abgesehen davon, dass das dort auch kaum jemanden interessieren würde (siehe Zuschauerzahlen). Wäre interessant, andere Vorschläge zu hören.
Blerim_Dzemaili
Mitglied
09.04.2015, 07:37 · #19
Beiträge: 7'508
Der ZSC zeigt, was aus einem Verein mit einem Fan als Präsi werden kann, wenn er für die richtigen Leute das Vertrauen auspricht. Das Problem ist, die richtigen Leute, also einen guten Sportchef zu finden. Wenn ich mir die Kosten-Nutzen-Rechnung des von vielen hochgelobten Fredy Bickel anschaue, dann graut mir. Nebst wenigen Volltreffern (Tihinen) gabs auch Flops am Laufmeter, die in diesem Forum schon genannt wurden. Jetzt klotzt Bickel hat mit den Kohlen von Rihs. Vorher von Canepa. Ein interessanter Name wäre sicher Andres Gerber. Aber wenn es Thun finanziell nicht lupft, wird er dort bleiben. Und wie Gerber das Problem "Da Costa" gelöst hätte, steht in den Sternen - mit so einem Fall hatte er es in Thun noch nie zu tun. Abgesehen davon, dass das dort auch kaum jemanden interessieren würde (siehe Zuschauerzahlen). Wäre interessant, andere Vorschläge zu hören. @Spitzkicker: Wir wissen bis heute nicht zu 100% was im Fall Da Costa passiert ist aber gut möglich, dass das in seiner Zeit bei Thun ebenfalls schon einmal vorgekommen ist und Gerber dies also evt. bereinigen konnte ohne das es an die Öffentlichkeit ging. Von dem her kann man wohl nicht abschliessend davon ausgehen, dass Gerber mit solchen Problemen noch nie was zu tun gehabt hat.
spitzkicker
Mitglied
09.04.2015, 07:52 · #20
Beiträge: 3'784
Der ZSC zeigt, was aus einem Verein mit einem Fan als Präsi werden kann, wenn er für die richtigen Leute das Vertrauen auspricht. Das Problem ist, die richtigen Leute, also einen guten Sportchef zu finden. Wenn ich mir die Kosten-Nutzen-Rechnung des von vielen hochgelobten Fredy Bickel anschaue, dann graut mir. Nebst wenigen Volltreffern (Tihinen) gabs auch Flops am Laufmeter, die in diesem Forum schon genannt wurden. Jetzt klotzt Bickel hat mit den Kohlen von Rihs. Vorher von Canepa. Ein interessanter Name wäre sicher Andres Gerber. Aber wenn es Thun finanziell nicht lupft, wird er dort bleiben. Und wie Gerber das Problem "Da Costa" gelöst hätte, steht in den Sternen - mit so einem Fall hatte er es in Thun noch nie zu tun. Abgesehen davon, dass das dort auch kaum jemanden interessieren würde (siehe Zuschauerzahlen). Wäre interessant, andere Vorschläge zu hören. @Spitzkicker: Wir wissen bis heute nicht zu 100% was im Fall Da Costa passiert ist aber gut möglich, dass das in seiner Zeit bei Thun ebenfalls schon einmal vorgekommen ist und Gerber dies also evt. bereinigen konnte ohne das es an die Öffentlichkeit ging. Von dem her kann man wohl nicht abschliessend davon ausgehen, dass Gerber mit solchen Problemen noch nie was zu tun gehabt hat. Es geht doch nicht darum, dass solches an die Öffentlichkeit kommt. Das war ja wohl nicht zu verhindern, wenn plötzlich ein anderer Goalie zwischen den Pfosten steht. Es geht um die Art der Kommunikation, wie überall in den Medien und unter den Fans moniert wird. Es stellt sich ja überhaupt die Frage, ob das nicht Sache den Kommunikations-Chefs wäre.
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