Super League

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Avatar von m.u.r.i.
m.u.r.i.
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02.11.2025, 19:20 · #8'601
Beiträge: 2'640
Shaqiri scheint nach wie vor einen Sonderstatus zu geniessen. Jeder Keny oder Perea hätte da direkt rot gesehen. Aber naja. Je länger je mehr eine Diva, die sich alles rausnimmt, was sie will. Ein Schiri mit Eiern hätte Rot gegeben. Damit hätte man auch mal ein Zeichen gesetzt, aber so darf er weiterhin sein eigenes Spiel machen und hat keine Konsequenzen zu fürchten. Denke das könnte nun das berühmte Jahr zuviel für ihn sein.
Florian
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03.11.2025, 09:17 · #8'602
Beiträge: 6'349
Shaqiri scheint nach wie vor einen Sonderstatus zu geniessen. Jeder Keny oder Perea hätte da direkt rot gesehen. Aber naja. Je länger je mehr eine Diva, die sich alles rausnimmt, was sie will. Ein Schiri mit Eiern hätte Rot gegeben. Damit hätte man auch mal ein Zeichen gesetzt, aber so darf er weiterhin sein eigenes Spiel machen und hat keine Konsequenzen zu fürchten. Denke das könnte nun das berühmte Jahr zuviel für ihn sein. Vor allem das Argument dass es nicht auf Kopfhöhe war.....das ist ja pure Diskriminierung von grossgewachsenen Spielern. Also wenn der Grosse mit dem Ellbogen gegen den Kleinen austeilt ist es rot, da dieser Ellbogen dann auf Kopfhöhe ist, aber anders herum ist genau das gleiche gelb, weil der Ellbogen dann nur auf Brusthöhe ist???
Infant
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03.11.2025, 09:27 · #8'603
Beiträge: 1'617
Vor allem das Argument dass es nicht auf Kopfhöhe war.....das ist ja pure Diskriminierung von grossgewachsenen Spielern. Also wenn der Grosse mit dem Ellbogen gegen den Kleinen austeilt ist es rot, da dieser Ellbogen dann auf Kopfhöhe ist, aber anders herum ist genau das gleiche gelb, weil der Ellbogen dann nur auf Brusthöhe ist??? Damit habe ich auch meine Mühe. Fragwürdige Erklärung von San. Shaqiri teilt zweimal absichtlich aus, ob er davor noch unnötig geschubst wird hin oder her. Der Versuch einer Tätlichkeit ist auch Rot, was hier doch die Sachlage ist. Der VAR versagt hier und hat wie der Vorschreiber meint, nicht die Eier dazu.
komalino
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03.11.2025, 09:44 · #8'604
Beiträge: 3'641
Peinlicher Verein aus Niederhasli mit noch peinlicheren Fans, die sich bei Medien und TV-Sendern beklagen, dass wir als Stadtklub bezeichnet werden. Nach dem Derbysieg gegen einen schwachen FCZ dachten die ja schon, dass sie die Stadt erobert haben… Züri sinder nie ksi…. Müsste Shaqiri nicht Rot sehen? Die Absicht war ja ganz klar ein Ellbogenschlag? Na ja,was die Peinlichkeit des Vereins angeht,aus objektiver Sicht ist der FCZ da ganz hoch oben anzusiedeln. Da würde ich vorsichtig sein mit anderen Vereinen diese Peinlichkeit nachzusagen.
Doria
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03.11.2025, 11:45 · #8'605
Beiträge: 47
Vor allem das Argument dass es nicht auf Kopfhöhe war.....das ist ja pure Diskriminierung von grossgewachsenen Spielern. Also wenn der Grosse mit dem Ellbogen gegen den Kleinen austeilt ist es rot, da dieser Ellbogen dann auf Kopfhöhe ist, aber anders herum ist genau das gleiche gelb, weil der Ellbogen dann nur auf Brusthöhe ist??? Damit habe ich auch meine Mühe. Fragwürdige Erklärung von San. Shaqiri teilt zweimal absichtlich aus, ob er davor noch unnötig geschubst wird hin oder her. Der Versuch einer Tätlichkeit ist auch Rot, was hier doch die Sachlage ist. Der VAR versagt hier und hat wie der Vorschreiber meint, nicht die Eier dazu. Niemals ist das eine rote Karte! Schaut Euch doch die Szene genau an. XS will in den Zweikampf und den Ball abschirmen, Colley täuscht einen Kopftreffer vor, den es überhaupt nicht gibt. Nach 1-2 Mal in der Verlangsamung sieht man doch, dass es weniger ein Schlag mit dem Ellenbogen, sondern vielmehr ein abschirmen resp Körpereinsatz ist. Die Ausholbewegung lässt täuschen und sieht viel schlimmer aus, als was dann kommt.
Infant
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05.11.2025, 10:52 · #8'606
Beiträge: 1'617
Vor allem das Argument dass es nicht auf Kopfhöhe war.....das ist ja pure Diskriminierung von grossgewachsenen Spielern. Also wenn der Grosse mit dem Ellbogen gegen den Kleinen austeilt ist es rot, da dieser Ellbogen dann auf Kopfhöhe ist, aber anders herum ist genau das gleiche gelb, weil der Ellbogen dann nur auf Brusthöhe ist??? Damit habe ich auch meine Mühe. Fragwürdige Erklärung von San. Shaqiri teilt zweimal absichtlich aus, ob er davor noch unnötig geschubst wird hin oder her. Der Versuch einer Tätlichkeit ist auch Rot, was hier doch die Sachlage ist. Der VAR versagt hier und hat wie der Vorschreiber meint, nicht die Eier dazu. Niemals ist das eine rote Karte! Schaut Euch doch die Szene genau an. XS will in den Zweikampf und den Ball abschirmen, Colley täuscht einen Kopftreffer vor, den es überhaupt nicht gibt. Nach 1-2 Mal in der Verlangsamung sieht man doch, dass es weniger ein Schlag mit dem Ellenbogen, sondern vielmehr ein abschirmen resp Körpereinsatz ist. Die Ausholbewegung lässt täuschen und sieht viel schlimmer aus, als was dann kommt. Niemals ist das niemals! Ja er will den Ball abschirmen. Ja er wird viel angegangen. "Colley täuscht einen Kopftreffer vor," ist idiotisch, klammere ich jetzt aber aus da es für mich nicht viel dazu beiträgt was vorher war. Ja die Ausholbewegung sieht schlimmer aus als "was dann kommt", aber was kommt dann? Ballabschrimen oder doch, mit dem Blick der Absicht von Shaqiri, ein Schlag? Braucht es für dich beim Ball Abschirmen die Ellenbogen und Ausholbewegungen? Ich krebse zurück und gebe dir insofern recht, dass es keine glasklare Rote ist und ich nach 2-3 mal Nachdenken eigentlich froh bin, meldet sich bei solchen Dingen der VAR nicht. Der Schiedsrichter oder Linienrichter sollte dies selber sehen und bestimmen. Dann kann ich mit Gelb leben. Bleibe aber dabei, dass der VAR die Eier nicht dazu hat und es in anderen Fällen wohl gemeldet werden würde.
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m.u.r.i.
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07.11.2025, 09:24 · #8'607
Beiträge: 2'640
Auch wenn ich gerne einen Spieler dieses Typs bei uns hätte, der Spiele entscheidet und das Unerwartete macht auf dem Feld, XS verspielt sich aktuell mit seinen Mätzchen, ungeahndeten Täglichkeiten, Panenkas und arroganten und respektlosen NoLook-Goals jeglichen Kredit in der Fussballschweiz ausserhalb Basels. Grundsätzlich finde ich solche "Typen" auf dem Platz super, aber dieser hier übertreibts. In den 80ern hätte man den Vorstopper auf ihn angesetzt... ;)
sapperlott
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07.11.2025, 16:40 · #8'608
Beiträge: 162
Auch wenn ich gerne einen Spieler dieses Typs bei uns hätte, der Spiele entscheidet und das Unerwartete macht auf dem Feld, XS verspielt sich aktuell mit seinen Mätzchen, ungeahndeten Täglichkeiten, Panenkas und arroganten und respektlosen NoLook-Goals jeglichen Kredit in der Fussballschweiz ausserhalb Basels. Grundsätzlich finde ich solche "Typen" auf dem Platz super, aber dieser hier übertreibts. In den 80ern hätte man den Vorstopper auf ihn angesetzt... ;) Das mit dem Vorstopper haben wir ja enart versucht mit Kamberi, jedoch mit mässigem Erfolg. Solange Panenka und No-Look im Tor landen, hat er alles richtig gemacht... Find ich okay. Mich regt nur sein weinerliches Auftreten und sein Schiri-Bonus auf. Unglaublich, wie er trotz konstanten Gemotze ständig davon kommt; und dass er nach dem Ellenbogen-Schlag gegen YB nicht vom Platz fliegt ist der grösste Witz.
Doria
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08.11.2025, 10:56 · #8'609
Beiträge: 47
Mich regt nur sein weinerliches Auftreten und sein Schiri-Bonus auf. Unglaublich, wie er trotz konstanten Gemotze ständig davon kommt; und dass er nach dem Ellenbogen-Schlag gegen YB nicht vom Platz fliegt ist der grösste Witz. Grösstes Kompliment! Personifiziert auf unseren Ausnahmekönner XS – da werden plötzlich Ellbogenschläge erfunden (die Schiri Experten sahen das allesamt als keinen) und der Schiri/Basu-Bonus reaktiviert. Wow, wir sind wieder wer! Xhaka hat das jahrelang allein abgefangen, traurig für uns, wie lange er herhalten musste. Gehasst werden die „Besten“ – daher frage ich mich, wann bei Euch wieder mal einer annähernd XS Format haben wird?
Avatar von Walter White
Walter White
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08.11.2025, 12:55 · #8'610
Beiträge: 511
Mich regt nur sein weinerliches Auftreten und sein Schiri-Bonus auf. Unglaublich, wie er trotz konstanten Gemotze ständig davon kommt; und dass er nach dem Ellenbogen-Schlag gegen YB nicht vom Platz fliegt ist der grösste Witz. Grösstes Kompliment! Personifiziert auf unseren Ausnahmekönner XS – da werden plötzlich Ellbogenschläge erfunden (die Schiri Experten sahen das allesamt als keinen) und der Schiri/Basu-Bonus reaktiviert. Wow, wir sind wieder wer! Xhaka hat das jahrelang allein abgefangen, traurig für uns, wie lange er herhalten musste. Gehasst werden die „Besten“ – daher frage ich mich, wann bei Euch wieder mal einer annähernd XS Format haben wird? Dass du in deiner subjektiven Sichtweise den "ausnahmekönner" Shaqiri ohne Makel siehst verwundert wenig. Blende deine Fanbrille einmal aus und schau dir die Szene an. Selbst wir FCZ Fans könnten das einsehen wenn ein Zürcher so zum Ellbogenschlag ausholt. Und sowieso, wie gross müssen deine Komplexe sein im FCZ Forum den Max machen zu müssen?
FCZ! Hasta la muerte!
chirüz
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09.11.2025, 19:45 · #8'611
Beiträge: 550
Thun einfach mal 9 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Verrückt
CT
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13.11.2025, 17:52 · #8'612
Beiträge: 1'357
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johnny
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13.11.2025, 18:19 · #8'613
Beiträge: 1'439
https://www.tagesanzeiger.ch/kunstrasen-sfl-diskutiert-ein-verbot-im-schweizer-fussball-800803309220 jemand so nett? man dankt. Mach ich gerne, scheint aber nicht hinter der Aboschranke zu stecken..!? Unbeliebter Kunstrasen Werden Profi­fussball­spiele in der Schweiz bald nur noch auf Natur­rasen ausgetragen? Die künstliche Unterlage hat wirtschaftliche Vorteile, aber kaum Fans. Ob sie sportlich nachteilig wirkt, ist umstritten – nun will die Swiss Football League 2026 über ein Verbot beraten. Daniel Visentini In der Schweiz haben nur drei Teams aus der Super League einen Kunstrasen: YB, Lausanne und Thun. In Kürze: Die Swiss Football League wird über ein Verbot von Kunstrasenplätzen für den Profifussball in der Schweiz diskutieren. Dass die Verletzungsgefahr auf Kunstrasen höher ist, stimmt laut Studien nicht. Für Spieler, die an Naturrasen gewöhnt sind, kann die Umstellung auf Kunstrasen nachteilig sein. Kürzlich machte der Rasen im Stade de Genève wegen Rattenbefalls von sich reden. Stimmen wurden laut, die einen Kunstrasen fordern – ein Thema, das die Swiss Football League ohnehin schon länger beschäftigt. Das bestätigt SFL-Chef Claudius Schäfer: Der Vorstand werde nächstes Jahr die neue Strategie für die Liga und ihre Clubs ausarbeiten, die für die Jahre nach 2028 gelten werde, sagt er. «Von verschiedenen Seiten wurde schon oft gefordert, in Zukunft auf einen einhundertprozentigen Kunstrasen zu verzichten, mit einer realistischen Übergangszeit», sagt er. Und auch, die Clubs mit Naturrasen angesichts der hohen Unterhaltskosten finanziell zu unterstützen. In naher Zukunft werde die SFL über die Spielfeldfrage diskutieren, sagt Schäfer. Unter seinem Vorgänger Edmond Isoz wurden Anfang der 2000er-Jahre in der Super League und Challenge League erstmals Kunstrasenplätze zugelassen. «Das entsprach dem Bedürfnis nach einer optimalen Flächennutzung an dicht besiedelten Orten, wie es auch heute noch der Fall ist», erinnert sich Isoz. Trotzdem denkt die SFL darüber nach, wieder davon abzukommen. «Das Verletzungsrisiko durch den Wechsel von künstlichem zu natürlichem Rasen und umgekehrt muss berücksichtigt werden», sagt Isoz heute, «eine SFL mit 100 Prozent Naturrasen wäre zweifellos eine gute, einheitlichere Lösung, so viel steht fest.» Verletzungsrisiko auf Kunstrasen nicht zwingend höher Finn Mahler ist Sportarzt und leitet die medizinische Abteilung von Servette, aktuell auf Rang 10 der Super League. In Bezug auf das Verletzungsrisiko spricht er von einem weitverbreiteten Irrglauben: «Das Misstrauen gegenüber Kunstrasen geht zweifellos auf die ersten, harten Beläge der 1960er-Jahre zurück. Das ist nicht mehr der heutige Stand», erklärt er. Es gebe zwei sehr seriöse, kürzlich erschienene Studien aus Schweden und Finnland, die belegen würden, dass das Verletzungsrisiko auf heutigem Kunstrasen nicht höher sei. «Aus wissenschaftlicher Sicht ist die höhere Verletzungsgefahr kein Argument», sagt Mahler. Kann der Wechsel von Kunst- zu Naturrasen zu Problemen und mehr Verletzungen führen, weil man sich ständig anpassen muss? Das könne sein, so der Sportarzt: «Aber es gibt keine wissenschaftlichen Daten, die das belegen.» (Die Gefahr, sich wie Ebrima Colley auf dem Kunstrasen im Wankdorf zu verletzen, ist zwar rein wissenschaftlich gesehen nicht höher. Doch die Umstellung kann für Spieler, die Naturrasen gewohnt sind, schwieriger sein. Foto: Freshfocus) Das Hauptproblem ist die Uneinheitlichkeit der Spielflächen und der etwaige Vorteil für diejenigen, die es gewohnt sind, jeden Tag auf Kunstrasen zu spielen. Oder anders ausgedrückt: Es ist einfacher, von Kunstrasen auf echten Rasen zu wechseln, als umgekehrt. Von den 22 Vereinen der SFL verfügen sechs über Kunstrasen in ihren Stadien; in der Super League sind das YB, Lausanne und Thun, in der Challenge League Carouge, Xamax und Wil. 27 Prozent der SFL-Felder sind also aus Kunstrasen, in der höchsten Liga 25 Prozent bzw. drei von zwölf. Und wie sieht es in anderen Ländern aus? In Westeuropa spielt die überwältigende Mehrheit der Clubs gemäss den Vorgaben ihrer nationalen Fussballverbände auf Naturrasen oder Hybridrasen. Das ist ein natürlicher Rasen, der mit synthetischen Fasern verstärkt wird, was ihn robuster macht. Im Spitzenfussball hat Kunstrasen trotz der technologischen Innovation einen schweren Stand. Spieler bevorzugen Naturrasen Von den Spielern bis zu den Trainern würden im Profifussball alle am liebsten nur auf echtem Rasen spielen. Doch Kunstrasen hat auch seine Vorteile, die jedoch eher wirtschaftlicher denn sportlicher Natur sind: Der Unterhalt kostet drei- bis viermal weniger, er wird weder von Pilzen noch von Ratten befallen, kann intensiver genutzt werden, ohne dass der Boden überstrapaziert wird, was insbesondere für Junioren-Felder in dicht besiedelten Gebieten von Bedeutung ist. Es sind wohl solche Gründe, die die Verantwortlichen zum Gedanken verleiten, im Genfer Stadion Kunstrasen zu verlegen. Doch dann würde die Schweizer Nationalmannschaft nicht mehr nach Genf kommen – es finden nämlich grundsätzlich keine Länderspiele auf Kunstrasen statt. Das einzige Stadion in der Westschweiz, das dann überhaupt noch für Länderspiele infrage käme, wäre jenes des FC Sion, dessen Infrastruktur für internationale Spiele in Sachen Kapazität, Logen und VIP-Empfang aber unzureichend ist. Diese Bedenken hat auch schon der Präsident des Schweizerischen Fussballverbands Peter Knäbel geäussert. Die Uefa mischt sich in die Entscheidungen ihrer 55 Mitgliedsverbände nicht ein. Die Schweiz erlaubt Kunstrasenfelder im Profifussball. Doch Thierry Favre, Leiter des Programms für langfristige Fussball­entwicklungsprojekte Hattrick und der nationalen Verbandsentwicklung bei der Uefa, warnt: «Die Europäische Union verbietet ab 2031 den Verkauf von Füllgranulaten für Kunstrasenplätze, um weniger Mikroplastik in die Umwelt freizusetzen.» Sportanlagen mit solchem Kunstrasen aus Gummigranulat, die aus recycelten Reifen hergestellt werden, müssen bald auf umweltfreundlichere und weniger gesundheitsschädliche Alternativen umsteigen. Ob Kunstrasen verboten wird, steht noch nicht fest Potenziell bedeutet das einen höheren finanziellen Aufwand. Die SFL muss also auch die allgemeine wirtschaftliche Situation der Schweizer Vereine berücksichtigen – insbesondere jener Vereine, die einen Natur- oder Hybridrasen bevorzugen und dafür viel bezahlen, was die Mehrheit ist. Mit welchem Geld die Vereine mit Naturrasen eventuell unterstützt werden könnten, bleibt offen: Es wird gemunkelt, dass der Vertrag über die TV-Rechte nach unten korrigiert werden könnte. Ob Kunstrasen in der Strategie ab 2028 verboten wird, bleibt darum noch offen: Man wird wirtschaftliche und sportliche Interessen abwägen müssen. Aus dem Französischen übersetzt von Marina Galli
dennisov
Mitglied
14.11.2025, 07:16 · #8'614
Beiträge: 5'501
https://www.tagesanzeiger.ch/kunstrasen-sfl-diskutiert-ein-verbot-im-schweizer-fussball-800803309220 jemand so nett? man dankt. Mach ich gerne, scheint aber nicht hinter der Aboschranke zu stecken..!? Unbeliebter Kunstrasen Werden Profi­fussball­spiele in der Schweiz bald nur noch auf Natur­rasen ausgetragen? Die künstliche Unterlage hat wirtschaftliche Vorteile, aber kaum Fans. Ob sie sportlich nachteilig wirkt, ist umstritten – nun will die Swiss Football League 2026 über ein Verbot beraten. Daniel Visentini In der Schweiz haben nur drei Teams aus der Super League einen Kunstrasen: YB, Lausanne und Thun. In Kürze: Die Swiss Football League wird über ein Verbot von Kunstrasenplätzen für den Profifussball in der Schweiz diskutieren. Dass die Verletzungsgefahr auf Kunstrasen höher ist, stimmt laut Studien nicht. Für Spieler, die an Naturrasen gewöhnt sind, kann die Umstellung auf Kunstrasen nachteilig sein. Kürzlich machte der Rasen im Stade de Genève wegen Rattenbefalls von sich reden. Stimmen wurden laut, die einen Kunstrasen fordern – ein Thema, das die Swiss Football League ohnehin schon länger beschäftigt. Das bestätigt SFL-Chef Claudius Schäfer: Der Vorstand werde nächstes Jahr die neue Strategie für die Liga und ihre Clubs ausarbeiten, die für die Jahre nach 2028 gelten werde, sagt er. «Von verschiedenen Seiten wurde schon oft gefordert, in Zukunft auf einen einhundertprozentigen Kunstrasen zu verzichten, mit einer realistischen Übergangszeit», sagt er. Und auch, die Clubs mit Naturrasen angesichts der hohen Unterhaltskosten finanziell zu unterstützen. In naher Zukunft werde die SFL über die Spielfeldfrage diskutieren, sagt Schäfer. Unter seinem Vorgänger Edmond Isoz wurden Anfang der 2000er-Jahre in der Super League und Challenge League erstmals Kunstrasenplätze zugelassen. «Das entsprach dem Bedürfnis nach einer optimalen Flächennutzung an dicht besiedelten Orten, wie es auch heute noch der Fall ist», erinnert sich Isoz. Trotzdem denkt die SFL darüber nach, wieder davon abzukommen. «Das Verletzungsrisiko durch den Wechsel von künstlichem zu natürlichem Rasen und umgekehrt muss berücksichtigt werden», sagt Isoz heute, «eine SFL mit 100 Prozent Naturrasen wäre zweifellos eine gute, einheitlichere Lösung, so viel steht fest.» Verletzungsrisiko auf Kunstrasen nicht zwingend höher Finn Mahler ist Sportarzt und leitet die medizinische Abteilung von Servette, aktuell auf Rang 10 der Super League. In Bezug auf das Verletzungsrisiko spricht er von einem weitverbreiteten Irrglauben: «Das Misstrauen gegenüber Kunstrasen geht zweifellos auf die ersten, harten Beläge der 1960er-Jahre zurück. Das ist nicht mehr der heutige Stand», erklärt er. Es gebe zwei sehr seriöse, kürzlich erschienene Studien aus Schweden und Finnland, die belegen würden, dass das Verletzungsrisiko auf heutigem Kunstrasen nicht höher sei. «Aus wissenschaftlicher Sicht ist die höhere Verletzungsgefahr kein Argument», sagt Mahler. Kann der Wechsel von Kunst- zu Naturrasen zu Problemen und mehr Verletzungen führen, weil man sich ständig anpassen muss? Das könne sein, so der Sportarzt: «Aber es gibt keine wissenschaftlichen Daten, die das belegen.» (Die Gefahr, sich wie Ebrima Colley auf dem Kunstrasen im Wankdorf zu verletzen, ist zwar rein wissenschaftlich gesehen nicht höher. Doch die Umstellung kann für Spieler, die Naturrasen gewohnt sind, schwieriger sein. Foto: Freshfocus) Das Hauptproblem ist die Uneinheitlichkeit der Spielflächen und der etwaige Vorteil für diejenigen, die es gewohnt sind, jeden Tag auf Kunstrasen zu spielen. Oder anders ausgedrückt: Es ist einfacher, von Kunstrasen auf echten Rasen zu wechseln, als umgekehrt. Von den 22 Vereinen der SFL verfügen sechs über Kunstrasen in ihren Stadien; in der Super League sind das YB, Lausanne und Thun, in der Challenge League Carouge, Xamax und Wil. 27 Prozent der SFL-Felder sind also aus Kunstrasen, in der höchsten Liga 25 Prozent bzw. drei von zwölf. Und wie sieht es in anderen Ländern aus? In Westeuropa spielt die überwältigende Mehrheit der Clubs gemäss den Vorgaben ihrer nationalen Fussballverbände auf Naturrasen oder Hybridrasen. Das ist ein natürlicher Rasen, der mit synthetischen Fasern verstärkt wird, was ihn robuster macht. Im Spitzenfussball hat Kunstrasen trotz der technologischen Innovation einen schweren Stand. Spieler bevorzugen Naturrasen Von den Spielern bis zu den Trainern würden im Profifussball alle am liebsten nur auf echtem Rasen spielen. Doch Kunstrasen hat auch seine Vorteile, die jedoch eher wirtschaftlicher denn sportlicher Natur sind: Der Unterhalt kostet drei- bis viermal weniger, er wird weder von Pilzen noch von Ratten befallen, kann intensiver genutzt werden, ohne dass der Boden überstrapaziert wird, was insbesondere für Junioren-Felder in dicht besiedelten Gebieten von Bedeutung ist. Es sind wohl solche Gründe, die die Verantwortlichen zum Gedanken verleiten, im Genfer Stadion Kunstrasen zu verlegen. Doch dann würde die Schweizer Nationalmannschaft nicht mehr nach Genf kommen – es finden nämlich grundsätzlich keine Länderspiele auf Kunstrasen statt. Das einzige Stadion in der Westschweiz, das dann überhaupt noch für Länderspiele infrage käme, wäre jenes des FC Sion, dessen Infrastruktur für internationale Spiele in Sachen Kapazität, Logen und VIP-Empfang aber unzureichend ist. Diese Bedenken hat auch schon der Präsident des Schweizerischen Fussballverbands Peter Knäbel geäussert. Die Uefa mischt sich in die Entscheidungen ihrer 55 Mitgliedsverbände nicht ein. Die Schweiz erlaubt Kunstrasenfelder im Profifussball. Doch Thierry Favre, Leiter des Programms für langfristige Fussball­entwicklungsprojekte Hattrick und der nationalen Verbandsentwicklung bei der Uefa, warnt: «Die Europäische Union verbietet ab 2031 den Verkauf von Füllgranulaten für Kunstrasenplätze, um weniger Mikroplastik in die Umwelt freizusetzen.» Sportanlagen mit solchem Kunstrasen aus Gummigranulat, die aus recycelten Reifen hergestellt werden, müssen bald auf umweltfreundlichere und weniger gesundheitsschädliche Alternativen umsteigen. Ob Kunstrasen verboten wird, steht noch nicht fest Potenziell bedeutet das einen höheren finanziellen Aufwand. Die SFL muss also auch die allgemeine wirtschaftliche Situation der Schweizer Vereine berücksichtigen – insbesondere jener Vereine, die einen Natur- oder Hybridrasen bevorzugen und dafür viel bezahlen, was die Mehrheit ist. Mit welchem Geld die Vereine mit Naturrasen eventuell unterstützt werden könnten, bleibt offen: Es wird gemunkelt, dass der Vertrag über die TV-Rechte nach unten korrigiert werden könnte. Ob Kunstrasen in der Strategie ab 2028 verboten wird, bleibt darum noch offen: Man wird wirtschaftliche und sportliche Interessen abwägen müssen. Aus dem Französischen übersetzt von Marina Galli Es wäre wirklich höchste Zeit, um den Kunstrasen in der höchsten Liga endlich zu verbieten. Die Argumente von wegen Trainingsinfrastruktur, Geld usw. ist einfach komplett lächerlich. Vor allem machen sie dies zum Problem der ganzen Liga, statt sich selber darum zu kümmern- dann müssen sie sich halt einen neuen Trainingsplatz suchen (der FCZ musste auch x Jahre auf der Allmend trainieren) oder kaufen halt mal einen Spieler weniger ein, wenn ihnen der Naturrasen zu teuer ist. Mir egal wie sie das lösen, aber dieser Kunstrasen hat im Profifussball nichts verloren, auch wenn diese Wettbewerbsverzerrung nur zu gut zu dieser Gurkenliga passt.
roliZ
Mitglied
15.11.2025, 14:41 · #8'615
Beiträge: 1'813
Wieso konnte sich GC diesen Ösi holen? Nur ausgeliehen, oder war er arbeitslos? Die Transferperiode ist ja noch nicht offen.
1896züri
Mitglied
15.11.2025, 15:48 · #8'616
Beiträge: 73
Wieso konnte sich GC diesen Ösi holen? Nur ausgeliehen, oder war er arbeitslos? Die Transferperiode ist ja noch nicht offen. war vereinslos und müsste somit auch direkt spielberechtigt sein.
Kollegah
Mitglied
30.11.2025, 15:18 · #8'617
Beiträge: 4'260
Mit Scheiblehner ist den Hoppers ein Glücksgriff gelungen. Das muss man neidlos anerkennen.
fczlol_neu
Mitglied
30.11.2025, 18:26 · #8'618
Beiträge: 727
Mit Scheiblehner ist den Hoppers ein Glücksgriff gelungen. Das muss man neidlos anerkennen. Ich höre seit Wochen wie toll er sein soll und das er der beste Trainer der SL sei etc.. egal ob bei Forza, bei Blue oder bei vielen „Experten“. Etwas muss ja dran sein. Aaaaaber: sein Punkteschnitt von 1.18 Punkten/Spiel ist gar nicht stark. Schällibaum hatte 1.13, Oral 1.22 und Berner war bei 1.00.. Also Kirche mal im Dorf lassen und warten wie lange er noch verlieren kann. Winti ist bereits nur noch 5 Punkte hinter dem Pack..
Avatar von Walter White
Walter White
Mitglied
30.11.2025, 18:29 · #8'619
Beiträge: 511
Superstar Shaqiri hat seinen zweiten Elfer in folge verschossen.
FCZ! Hasta la muerte!
yellow
Mitglied
30.11.2025, 20:00 · #8'620
Beiträge: 6'690
Mit Scheiblehner ist den Hoppers ein Glücksgriff gelungen. Das muss man neidlos anerkennen. Ich höre seit Wochen wie toll er sein soll und das er der beste Trainer der SL sei etc.. egal ob bei Forza, bei Blue oder bei vielen „Experten“. Etwas muss ja dran sein. Aaaaaber: sein Punkteschnitt von 1.18 Punkten/Spiel ist gar nicht stark. Schällibaum hatte 1.13, Oral 1.22 und Berner war bei 1.00.. Also Kirche mal im Dorf lassen und warten wie lange er noch verlieren kann. Winti ist bereits nur noch 5 Punkte hinter dem Pack.. Gestern hat er im Interview von Disziplinlosigkeit beim FCZ gesprochen, und wie froh er doch sei, dass er nicht dafür verantwortlich sei. Da hab ich mich einfach mal gefragt, wie viele Rote Karten die Gümper in dieser Saison unter ihm schon eingezogen haben.
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