Sehr gute Stellungsnahme der IG Hardturm, die deutlich Zeigt, dass die Anwohner nicht einfach ein Stadion verhindern möchten, sondern trifftige ökologische Bedenken am 5-Eck haben. Darum für alle die einfach unreflektiert die Anwohner bashen nochmals dieses Zitat aus der Stellungsnahme:
«All denjenigen, die nun behaupten, die Anwohnerschaft würde den Bau eines»
Fussballstadions weiter verzögern, müssen wir entgegnen, dass es die Bauherrschaft
war, die sowohl 2004 wie auch 2007 die Entscheide des Verwaltungsgerichtes nicht
akzeptierte und diese ans Bundesgericht weiterzog. Die Bauherrschaft selbst ist
verantwortlich für den grössten Teil der Verzögerungen. Hätte sie die Baugesetze und
Vorschriften betreffend Einbauten ins Grundwasser eingehalten, hätte sie längst mit dem Bau
beginnen können. Stattdessen macht die Bauherrschaft es zu einer Prestigefrage, dass sie
«kein Jota vom ursprünglichen Projekt abgewichen ist», was nichts anderes heisst, als dass
sie die bestehenden Gesetze und Verordnungen nicht einhalten wollte. So war die
Bauherrschaft nicht bereit, das Projekt um die nötigen 2% in der Höhe zu reduzieren. Damit
hätte die Grundwasser-Richtlinie des AWEL eingehalten werden können.