Neues stadion

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Victor Jara
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24.10.2019, 07:07 · #5'561
Beiträge: 1'458
Super. Dann bleibt uns der Letzi noch viel länger erhalten und wir müssen auf Sicht nicht in das sterile "GC_Stadion" aka "CS-Stadion" umziehen! Denn nicht vergessen: Bei dem ganzen Deal handelt es eigentlich um eine Refinanzierungsaktion für den Haupt-GC-Sponsor, der schon vor vielen Jahren lebensrettende Massnahmen für die Hoppers eingeleitet hatte, in dem er ihnen damals das Hardturmareal mitsamt Stadion abkaufte. Daher werde ich statt "Credit Suisse Arena" wohl immer "GC-Stadion" lesen. Und ich werde wohl stets das Gefühl haben, zu einem Auswärtsspiel zu gehen! Es würde mir zumindest viel leichter fallen, z.B. in ein "Züri-Stadion" zu pilgern...
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
riot666
Mitglied
24.10.2019, 07:12 · #5'562
Beiträge: 9'731
Super. Dann bleibt uns der Letzi noch viel länger erhalten und wir müssen auf Sicht nicht in das sterile "GC_Stadion" aka "CS-Stadion" umziehen! Denn nicht vergessen: Bei dem ganzen Deal handelt es eigentlich um eine Refinanzierungsaktion für den Haupt-GC-Sponsor, der schon vor vielen Jahren lebensrettende Massnahmen für die Hoppers eingeleitet hatte, in dem er ihnen damals das Hardturmareal mitsamt Stadion abkaufte. Daher werde ich statt "Credit Suisse Arena" wohl immer "GC-Stadion" lesen. Und ich werde wohl stets das Gefühl haben, zu einem Auswärtsspiel zu gehen! Es würde mir zumindest viel leichter fallen, z.B. in ein "Züri-Stadion" zu pilgern... mittlerweile finde ich den gedanken, bei jedem derby einen MüG zu haben irgendwie schon noch geil...
seitdem ich dich kenne…
Victor Jara
Mitglied
24.10.2019, 07:32 · #5'563
Beiträge: 1'458
Super. Dann bleibt uns der Letzi noch viel länger erhalten und wir müssen auf Sicht nicht in das sterile "GC_Stadion" aka "CS-Stadion" umziehen! Denn nicht vergessen: Bei dem ganzen Deal handelt es eigentlich um eine Refinanzierungsaktion für den Haupt-GC-Sponsor, der schon vor vielen Jahren lebensrettende Massnahmen für die Hoppers eingeleitet hatte, in dem er ihnen damals das Hardturmareal mitsamt Stadion abkaufte. Daher werde ich statt "Credit Suisse Arena" wohl immer "GC-Stadion" lesen. Und ich werde wohl stets das Gefühl haben, zu einem Auswärtsspiel zu gehen! Es würde mir zumindest viel leichter fallen, z.B. in ein "Züri-Stadion" zu pilgern... mittlerweile finde ich den gedanken, bei jedem derby einen MüG zu haben irgendwie schon noch geil... OK, so schaffe ich es vielleicht, dem Ganzen auch etwas positives abzugewinnen ...
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
dennisov
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24.10.2019, 09:50 · #5'564
Beiträge: 5'501
Das Zürcher Fussballstadion hat eine weitere Hürde genommen – und doch kommt es wohl zu einer erneuten Abstimmung. Nicht zuletzt wegen den Grünen. „Wir machen einfach so viele Abstimmungen, bis uns das Ergebnis passt.“ Das hat für mich nichts mehr mit "Ausschöpfung der rechtlichen Mittel zu tun", sondern ist einfach antidemokratisches, infantiles Getrötzel, dass man so eigentlich nur von der SVP kennt. Drei Mal wurde das Projekt gutgeheissen, 3 f*cking Mal! Ich als Landei verstehe diese Leute einfach nicht... Freiraum? Eine Spielwiese für die Hippie-Kinder? Ein Gmüesgärtli? Eine Top-Infrastruktur und Rund-um-die-Uhr-ÖV in Gehweite? Und dann noch eine Wohnung für 1'500 Stutz mitten in der Stadt? Was für Affen... zieht in den Scheiss Thurgau, dort gibt's das alles. Und weit und breit kein Fussballstadion... Also ist das Hardturmarela für dich als Landei mitten in der Stadt? ;-) Die Hippie Kinder wollen lieber, dass die Stadt dann in ein paar Jahren das Areal an die CS für einen Spottpreis zurück verkaufen muss- so ist die Rückkaufoption (glaub ab 2030) im Vertrag festgehalten. Somit hätte die Stadt dann X-Millionen an Steuergeld (!) mit den ganzen Projekten etc. in den Sand gesetzt und die CS kann dann machen was sie will und das wird dann sicher nichts mit Freiraum oder Ökologie zu tun haben! Aber Hauptsache die Grünen fokussieren sich auf ein Pipifaxstadion welches sich wohl besser verhindern lässt, anstatt die Stadt ZH bis 2030 netto CO2 hinzubekommen (ja ich glaube wir werden dann auch noch von ihnen vertröstet werden, wie man es schon von Grünen aus Deutschland kennt).
chuk
Mitglied
24.10.2019, 13:23 · #5'565
Beiträge: 1'060
Super. Dann bleibt uns der Letzi noch viel länger erhalten und wir müssen auf Sicht nicht in das sterile "GC_Stadion" aka "CS-Stadion" umziehen! Denn nicht vergessen: Bei dem ganzen Deal handelt es eigentlich um eine Refinanzierungsaktion für den Haupt-GC-Sponsor, der schon vor vielen Jahren lebensrettende Massnahmen für die Hoppers eingeleitet hatte, in dem er ihnen damals das Hardturmareal mitsamt Stadion abkaufte. Daher werde ich statt "Credit Suisse Arena" wohl immer "GC-Stadion" lesen. Und ich werde wohl stets das Gefühl haben, zu einem Auswärtsspiel zu gehen! Es würde mir zumindest viel leichter fallen, z.B. in ein "Züri-Stadion" zu pilgern... Weil der Letzi ja in jedem Winkel Geschichte und Fussballromantik versprüht :-) Nein sorry, ausser dem Namen ist da nicht mehr viel. Gewisse Schenken und Rituale vor und nach dem Spiel werde ich vermissen, aber an neuer Stätte werden wir sicher schnell Ersatz finden (Bspw. Herdern in der Exilsaison). Und so lege ich halt nochmal ein Ja bzw.ein Nein ein auf das die ego-bünzligen Antidemokraten ein weiteres Mal Schiffbruch erleiden.
Gha_Züri
Mitglied
24.10.2019, 13:27 · #5'566
Beiträge: 2'626
Super. Dann bleibt uns der Letzi noch viel länger erhalten und wir müssen auf Sicht nicht in das sterile "GC_Stadion" aka "CS-Stadion" umziehen! Denn nicht vergessen: Bei dem ganzen Deal handelt es eigentlich um eine Refinanzierungsaktion für den Haupt-GC-Sponsor, der schon vor vielen Jahren lebensrettende Massnahmen für die Hoppers eingeleitet hatte, in dem er ihnen damals das Hardturmareal mitsamt Stadion abkaufte. Daher werde ich statt "Credit Suisse Arena" wohl immer "GC-Stadion" lesen. Und ich werde wohl stets das Gefühl haben, zu einem Auswärtsspiel zu gehen! Es würde mir zumindest viel leichter fallen, z.B. in ein "Züri-Stadion" zu pilgern... Ich würde mal sagen, egal ob im Letzi oder "Hardturm" aka CS-Arena, ganz Züri isch ois!
Demokrit
Mitglied
24.10.2019, 14:45 · #5'567
Beiträge: 5'834
«ganz Züri isch ois»
Ich finde das total intolerant.....unsere Stadt gehört allen!
schwizermeischterfcz
Mitglied
24.10.2019, 18:15 · #5'569
Beiträge: 8'260
«Unanständig und respektlos»: FCZ-Canepa wettert wegen grünen Hardturm-Gegnern https://www.blick.ch/-id15582668.html?u ... ck_app_iOS
Demokrit
Mitglied
25.10.2019, 05:19 · #5'570
Beiträge: 5'834
Nicht auszudenken, wenn dieses Bild auf dem Letzigrund-Areal geschossen worden wäre........in umgekehrter Konstellation.......
Simon Le Bon
Mitglied
25.10.2019, 11:56 · #5'571
Beiträge: 731
Quelle: Tagi.ch / ABO-Artikel Das sind die Zürcher Stadiongegner Wer ist die IG Freiräume, die den Neubau verhindern will? Die Gruppe hat einen Draht zur Klimajugend – und einen TV-Korrespondenten auf ihrer Seite. Marius Huber Redaktor Zürich Alternativ, grün, klimabewegt – das ist das Holz, aus dem die neue Generation der Stadiongegner geschnitzt sind. Jene, die einen zweiten Volksentscheid erzwingen wollen, um die Brache zu erhalten, die seit dem Abriss des alten Stadions vor gut zehn Jahren zur Oase im Quartier geworden ist. Im Gegensatz zur letzten Abstimmung, als die mächtige Stadtzürcher SP den Widerstand anführte, macht das diesmal die wenig bekannte IG Freiräume, eine Bürgerbewegung aus dem Quartier. Sie hat angekündigt, ab dem 30. Oktober Unterschriften zu sammeln, um den Gestaltungsplan für das Projekt mit den zwei Hochhäusern per Referendum zu Fall zu bringen. Wer sind diese Leute, die schaffen wollen, wozu die rot-grüne Gemeinderatsmehrheit ihrer Ansicht nach «nicht den Mut» hat? Das prominenteste Gesicht im Vorstand ist eines, das sich nicht in den Medien zeigen darf – so hat es Jean-Marc Heuberger mit seinem Arbeitgeber abgemacht. Der 47-Jährige ist Deutschschweiz-Korrespondent für die Tagesschau des Westschweizer Fernsehens. Heuberger kann sich dank einer Ausnahmeregelung politisch engagieren, da das Thema so lokal ist, dass es in der Westschweiz nicht interessiert. Sollte es anders kommen, müsste er in den Ausstand treten. Er selbst wohnt in Höngg, ist aber ein resoluter Verteidiger der Stadionbrache, auf der er früher Fussballtrainings für Kinder leitete. Die grüne Allianz Das andere Gesicht des IG-Vorstands, Sprecherin Lisa Kromer, verkörpert das Milieu des Widerstands idealtypisch: Mitglied der Grünen, «Brachianerin der ersten Stunde» und Bewohnerin der alternativen Wohnbaugenossenschaft Kraftwerk gleich nebenan. Solche Überschneidungen sind häufig, auch wenn der Verein Hardturmbrache politisch nicht mitmischen will und sich Kromer deshalb aus dem Vorstand zurückzog. Im Referendumskomitee macht zum Beispiel auch Genossenschaftsgründer Hans Widmer mit, in den Achtzigern unter dem Pseudonym «P.M.» ein Kultautor der anarchistischen Szene. Er setzt sich heute für ökologischere Städte ein und ist ein scharfer Kritiker jener Art von Städtebau, für die der Glattpark oder die Europaallee stehen. Mit dabei sind auch zahlreiche Mitglieder der Grünen, die als einzige Partei gegen das Stadionprojekt kämpfen. Die bekanntesten sind das Powerpaar Markus Knauss und Gabi Petri, die zusammen den Zürcher VCS leiten und vor 15 Jahren schon das erste Stadionprojekt bekämpften. Besonders engagiert ist diesmal Knauss, das politische Schwergewicht des Widerstands, der sich aber nicht zu stark in den Vordergrund stellen will. Ein anderer prominenter Grüner, der das Stadionprojekt bekämpft, ist Maurice Maggi, stadtbekannt als Guerillagärtner. Frauen- und Klimabewegte Die IG ist bemüht, fürs Komitee auch Leute aus anderen Quartieren zu gewinnen und Abweichler aus anderen Parteien. Wie die Regisseurin und AL-Kantonsrätin Laura Huonker. Oder die Juristin Sandra Bienek, Vorstandsmitglied bei den Stadtzürcher Grünliberalen und im Quartierverein Kreis 5. Bienek und Kromer, beides Feministinnen, versuchten auch den Bogen zur Frauenstreikbewegung zu schlagen: Aus Frauensicht dürfe es nicht sein, dass der einzige «soziale Grünraum» in Zürich-West einem Stadion «für kommerziellen Männerfussball» weichen müsse, wo Frauenverachtung an der Tagesordnung sei. Im Referendumskomitee findet man auch mehrere junge Leute aus der Klimastreikbewegung. Etwa der 21-jährige Aktivist Dominik Waser, Mitglied der Juso und der Jungen Grünen. Bevor er sich mit seinem Verein Grassrooted dem Kampf gegen Foodwaste verschrieb, dem Vergeuden von Lebensmitteln, arbeitete er als Gärtner. Für ihn ist der Zusammenhang zum Klimaschutz klar: «Jeder Grünraum, den man zubaut, trägt zur Erwärmung dieser Stadt bei – und die Stadionbrache ist heute schon einer der letzten Freiräume der Stadt, wo die Natur nicht zu Tode gepflegt wird.» Zudem sei die Credit Suisse alles andere als ein klimafreundliches Unternehmen, das Stadionprojekt mit den beiden Türmen diene aber primär den finanziellen Interessen der Grossbank und ihren Investoren. Die prominenten Abwesenden Die Stadtzürcher SP-Leitung will laut Co-Präsident Marco Denoth im Fall eines Referendums zwar Stimmfreigabe empfehlen, hält sich aber abseits. Ausdrücklich nicht dabei ist diesmal SP-Nationalrätin Jacqueline Badran, bei der Stadionabstimmung vor einem Jahr noch Wortführerin des Nein-Lagers. Sie sei dagegen, das Referendum zu ergreifen. «Die Bevölkerung hat zum Projekt Ja gesagt, Punkt.» Badran betont, sie habe das Stadion nie verhindern wollen, im Gegenteil: Sie habe den damit verbundenen Turmbau der CS bekämpft, weil dieser die Chancen schmälere, dass Zürich in absehbarer Zeit ein neues Stadion erhalte. Sie rechnet fest damit, dass gegen das aktuelle Projekt bis vor Bundesgericht prozessiert wird – und dass es das Vorhaben dort wegen mangelhafter Einordnung schwer haben wird. Keine Untersützung vom Höngger Komitee Diesen Rechtsweg prüfen will das Höngger Komitee gegen den Höhenwahn um den früheren Chefredaktor der «NZZ am Sonntag», Felix E. Müller. Von dieser Seite ist laut Kromer kein Engagement im Referendumskampf zu erwarten, trotz inhaltlicher Unterstützung. Auch die Kontakte zum Quartierverein IG Hardturm führten zu nichts. Dort gibt es im Vorstand zwar mit José Wolf eine ausgesprochene Stadiongegnerin, die am Mittwoch gemeinsam mit der IG vor dem Rathaus demonstrierte, aber mit SVP-Gemeinderat Stefan Urech eben auch einen leidenschaftlichen GC-Fan. Die zweite prominente Abwesende im Referendumskomitee neben Badran ist die grüne Stadträtin Karin Rykart, die selbst in der Genossenschaft Kraftwerk lebt, der Keimzelle des Widerstands, und sich vor ihrer Wahl noch gegen das aktuelle Projekt aussprach: zu wuchtig die Türme, zu gross der Verlust der Brache als Freiraum. Sie wehrte sich wie Knauss schon gegen den ersten Stadionentwurf, das gescheiterte «Pentagon». Diesmal wird sie sich nicht exponieren. Erstellt: 25.10.2019, 11:00 Uhr
Sektor D
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25.10.2019, 12:10 · #5'572
Beiträge: 6'607
Quelle: Tagi.ch / ABO-Artikel Alternativ, grün, klimabewegt – das ist das Holz, aus dem die neue Generation der Stadiongegner geschnitzt sind.... Ich checke einfach nicht, wie naiv man sein muss, dass man bei dieser Brache von "der letzten Oase" und "grünem Freiraum" labern kann. Es ist eine verdammte Baulandparzelle! Auch wenn dort nie ein Stadion stehen sollte, Schrebergärtli und Spielwiese für Hippie-Kinder wird es dort niemals langfristig geben.
schwizermeischterfcz
Mitglied
25.10.2019, 12:21 · #5'573
Beiträge: 8'260
verstehe ich Badran richtig, dass sie denkt, dass das Stadion vor Bundesgericht keine Chance haben wird? Falls ja und sie Recht behalten sollte, Tschüss Profifussball in der Stadt Zürich. Das wäre es dann. GC wäre finito und wir würden möglicherweise schnelll folgen Edit: Glaube habe sie falsch verstanden oder? Sie rechnet damit, dass das Stadion siegt nehme ich an. Btw: Finde ich stark von ihr, auch wenn ich sie nicht sonderlich mag sonst
fred
Mitglied
25.10.2019, 12:24 · #5'574
Beiträge: 1'478
ich werde das referendum nicht unterschreiben aber dass man sich darüber aufregt, wenn andere ihre politischen und rechtlichen mittel zur erreichung ihre ziele ausschöpfen erschliesst sich mir nicht. gut ding will weile haben.
chuk
Mitglied
25.10.2019, 12:27 · #5'575
Beiträge: 1'060
Quelle: Tagi.ch / ABO-Artikel Die IG ist bemüht, fürs Komitee auch Leute aus anderen Quartieren zu gewinnen und Abweichler aus anderen Parteien. Wie die Regisseurin und AL-Kantonsrätin Laura Huonker. Oder die Juristin Sandra Bienek, Vorstandsmitglied bei den Stadtzürcher Grünliberalen und im Quartierverein Kreis 5. Bienek und Kromer, beides Feministinnen, versuchten auch den Bogen zur Frauenstreikbewegung zu schlagen: Aus Frauensicht dürfe es nicht sein, dass der einzige «soziale Grünraum» in Zürich-West einem Stadion «für kommerziellen Männerfussball» weichen müsse, wo Frauenverachtung an der Tagesordnung sei. Wow, dem FCZ Frauenverachtung zu unterstellen. Denen ist wohl nichts zu billig im Abstimmungskampf, da kann man auch noch das Klischee des machoiden Männerfussball aufgreifen.
Ostler
Mitglied
25.10.2019, 12:30 · #5'576
Beiträge: 1'762
ich werde das referendum nicht unterschreiben aber dass man sich darüber aufregt, wenn andere ihre politischen und rechtlichen mittel zur erreichung ihre ziele ausschöpfen erschliesst sich mir nicht. gut ding will weile haben. Weil es nun mal schon eine Abstimmung gegeben hat. Auch wenn es baurechtlich und technokratisch schon seine Richtigkeit hat, dass die damalige Abstimmung noch nicht für das fixfertige Stadion war - so war es in der öffentlichen Wahrnehmung und für jeden absolut nachvollziehbar eine demokratische Abstimmung "Stadion ja oder nein". Und es wurde entschieden. Das man jetzt Abstimmungen wiederholen wird, ist im besten Fall komplett unsympathisch. Im schlechteren Fall brandgefährlich für die Glaubwürdigkeit der Demokratie. Ich würde mich irgendwann fragen, wieso ich überhaut abstimmen soll. Es gibt ja Mittel und Wege..
riot666
Mitglied
25.10.2019, 12:33 · #5'577
Beiträge: 9'731
verstehe ich Badran richtig, dass sie denkt, dass das Stadion vor Bundesgericht keine Chance haben wird? Falls ja und sie Recht behalten sollte, Tschüss Profifussball in der Stadt Zürich. Das wäre es dann. GC wäre finito und wir würden möglicherweise schnelll folgen Edit: Glaube habe sie falsch verstanden oder? Sie rechnet damit, dass das Stadion siegt nehme ich an. Btw: Finde ich stark von ihr, auch wenn ich sie nicht sonderlich mag sonst Badran sagt klar, dass es das Projekt vor Bundesgericht schwierig haben wird und daran ist nicht das Stadion, sondern die Wohnsilos schuld.
seitdem ich dich kenne…
riot666
Mitglied
25.10.2019, 12:35 · #5'578
Beiträge: 9'731
Quelle: Tagi.ch / ABO-Artikel Die IG ist bemüht, fürs Komitee auch Leute aus anderen Quartieren zu gewinnen und Abweichler aus anderen Parteien. Wie die Regisseurin und AL-Kantonsrätin Laura Huonker. Oder die Juristin Sandra Bienek, Vorstandsmitglied bei den Stadtzürcher Grünliberalen und im Quartierverein Kreis 5. Bienek und Kromer, beides Feministinnen, versuchten auch den Bogen zur Frauenstreikbewegung zu schlagen: Aus Frauensicht dürfe es nicht sein, dass der einzige «soziale Grünraum» in Zürich-West einem Stadion «für kommerziellen Männerfussball» weichen müsse, wo Frauenverachtung an der Tagesordnung sei. Wow, dem FCZ Frauenverachtung zu unterstellen. Denen ist wohl nichts zu billig im Abstimmungskampf, da kann man auch noch das Klischee des machoiden Männerfussball aufgreifen. es geht hier nach meinem verständnis nicht um die vereine, sondern um die fans und so lange wir in jedem spiel "eui mueter" skandieren, so lange kann uns eben schon frauenverachtung nachgesagt werden.
seitdem ich dich kenne…
Sektor D
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25.10.2019, 12:36 · #5'579
Beiträge: 6'607
Quelle: Tagi.ch / ABO-Artikel Die IG ist bemüht, fürs Komitee auch Leute aus anderen Quartieren zu gewinnen und Abweichler aus anderen Parteien. Wie die Regisseurin und AL-Kantonsrätin Laura Huonker. Oder die Juristin Sandra Bienek, Vorstandsmitglied bei den Stadtzürcher Grünliberalen und im Quartierverein Kreis 5. Bienek und Kromer, beides Feministinnen, versuchten auch den Bogen zur Frauenstreikbewegung zu schlagen: Aus Frauensicht dürfe es nicht sein, dass der einzige «soziale Grünraum» in Zürich-West einem Stadion «für kommerziellen Männerfussball» weichen müsse, wo Frauenverachtung an der Tagesordnung sei. Wow, dem FCZ Frauenverachtung zu unterstellen. Denen ist wohl nichts zu billig im Abstimmungskampf, da kann man auch noch das Klischee des machoiden Männerfussball aufgreifen. Auf der IG-Facebook-Seite schreibt so eine Trulla tatsächlich: "Fussball über alles? Es geht um eine patriarchale Machtdemonstration." Alter, wenn es nicht zum Heulen wäre, ich müsste laut lachen. Einige ach so alternative Menschen haben echt massiv einen an der Waffel...
Simon Le Bon
Mitglied
25.10.2019, 12:37 · #5'580
Beiträge: 731
Quelle: Tagi.ch / ABO-Artikel Die IG ist bemüht, fürs Komitee auch Leute aus anderen Quartieren zu gewinnen und Abweichler aus anderen Parteien. Wie die Regisseurin und AL-Kantonsrätin Laura Huonker. Oder die Juristin Sandra Bienek, Vorstandsmitglied bei den Stadtzürcher Grünliberalen und im Quartierverein Kreis 5. Bienek und Kromer, beides Feministinnen, versuchten auch den Bogen zur Frauenstreikbewegung zu schlagen: Aus Frauensicht dürfe es nicht sein, dass der einzige «soziale Grünraum» in Zürich-West einem Stadion «für kommerziellen Männerfussball» weichen müsse, wo Frauenverachtung an der Tagesordnung sei. Wow, dem FCZ Frauenverachtung zu unterstellen. Denen ist wohl nichts zu billig im Abstimmungskampf, da kann man auch noch das Klischee des machoiden Männerfussball aufgreifen. es geht hier nach meinem verständnis nicht um die vereine, sondern um die fans und so lange wir in jedem spiel "eui mueter" skandieren, so lange kann uns eben schon frauenverachtung nachgesagt werden. Sexismus und Fussball sind vielleicht nicht gerade Geschwister aber doch ziemlich nahe verwandt.
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