Neues stadion

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chnobli
Mitglied
04.07.2019, 11:36 · #5'501
Beiträge: 10'418
Umso verwunderlicher finde ich es, dass es so kommuniziert wird als wäre es sicher, dass der erste Ball in 3 Jahren rollt. Auch finde ich es ein wenig verfrüht einem noch nicht einmal bewilligten Stadion Namensrechte zu vergeben. Die Kommunikation auf watson ist diesbezüglich relativ gut:
«Das geplante Fussballstadion in Zürich heisst ab sofort «Credit Suisse Arena». Der Vertrag zwischen der Credit Suisse und der Betriebsgesellschaft des neuen Stadions, an der der FC Zürich und die Grasshoppers zu je 49 Prozent beteiligt sind, läuft bis zehn Jahre nach der Inbetriebnahme. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass in der Arena ab der Saison 2022/2023 gespielt wird»
Ich bin aber bei Mushu-ZSC und wundere mich immer wieder wie viele FCZ Fans sich einen Hardturm (es wird nix Anderes sein) wünschen.
11i
Mitglied
04.07.2019, 11:37 · #5'502
Beiträge: 930
Der Name des neuen Stadions ist mir aber von sowas egal.. Hauptsache für mich, dass dann wirklich mal ein Stadion kommt. Theoretisch könnte ja noch irgendjemand reingrätschen und das ganze verzögern, oder sehe ich das falsch? Nein, das siehst du genau richtig. Soweit ich weiss, ist das Baugesuch noch nicht eingereicht worden. Sobald das gemacht ist, beginnt die Einsprachefrist zu laufen und dann können alle betroffenen eine Einsprache einreichen. ...und nicht betroffenen querulanten plus die höngger fraktion der pensionierten politiker steht sicher auf die hinterbeine weil ihre freisicht auf den uetsgi beeinträchtigt werden soll.
Sektor D
Mitglied
04.07.2019, 11:40 · #5'503
Beiträge: 6'607
Ich bin aber bei Mushu-ZSC und wundere mich immer wieder wie viele FCZ Fans sich einen Hardturm (es wird nix Anderes sein) wünschen. Na na na... Niemand wünscht sich einen Hardturm. Aber im Letzi Fussball zu schauen ist eine reine Zumutung, der Hardturm liegt in Trümmern und GC ist tot. Ich habe kein Problem mit einem neuen FCZ-Stadion an diesem Standort...
Kollegah
Mitglied
04.07.2019, 11:42 · #5'504
Beiträge: 4'260
Verstehe ich es richtig, dass schon Geld fliessen wird, bevor wir überhaupt im neuen Stadion spielen?
riot666
Mitglied
04.07.2019, 11:48 · #5'505
Beiträge: 9'731
Der Name des neuen Stadions ist mir aber von sowas egal.. Hauptsache für mich, dass dann wirklich mal ein Stadion kommt. Theoretisch könnte ja noch irgendjemand reingrätschen und das ganze verzögern, oder sehe ich das falsch? Nein, das siehst du genau richtig. Soweit ich weiss, ist das Baugesuch noch nicht eingereicht worden. Sobald das gemacht ist, beginnt die Einsprachefrist zu laufen und dann können alle betroffenen eine Einsprache einreichen. ...und nicht betroffenen querulanten plus die höngger fraktion der pensionierten politiker steht sicher auf die hinterbeine weil ihre freisicht auf den uetsgi beeinträchtigt werden soll. wenn sich der wert deiner eigentumswohnung oder deines hauses vermindert, dann bist du eben auch ein direktbetroffener und somit hast du ein recht darauf, einsprache zu machen. ich finde das baurecht in dieser hinsicht auch völlig idiotisch, denn m.e. sollte man bei bauprojekten, die vom volk gutgeheissen werden, die einspracheregelung ändern.
seitdem ich dich kenne…
Gha_Züri
Mitglied
04.07.2019, 12:00 · #5'506
Beiträge: 2'626
Credit Suisse Arena, irgendwie stell ich mir einen Haufen Vorstadteinfamilienhausbesitzer mit Silberbesteck und Golden Retriever vor, die brav die Schweizer Fahne schwingen, die unter ihren Sitz gelegt wurden und zusammen ein schönes Fussballfest geniessen. ;) GC-Land GC-Geld Und Hardturm wird Hardturm bleiben. Und evtl. gibts GC dann nicht mehr; trotzdem schwer vorstellbar, das allse FCz-Heimat zu bezeichnen. Lieber Mushu-ZSC, die ganze Stadt Zürich ist unsere Heimat, die Hoppers haben in der Region nichts mehr zu melden (ok ja, vielleicht in Gockhausen), aber kein Fleck in der Stadt kann als Hopper Terrain bezeichnet werden. Ganz Züri isch ois
K 6 M
Mitglied
04.07.2019, 12:03 · #5'507
Beiträge: 3'986
ich finde das baurecht in dieser hinsicht auch völlig idiotisch, denn m.e. sollte man bei bauprojekten, die vom volk gutgeheissen werden, die einspracheregelung ändern. Blödsinn, vom Volk wurde genau gar nichts gutgeheissen, was das Bauprojekt betrifft.
Avatar von neinei
neinei
Mitglied
04.07.2019, 12:07 · #5'508
Beiträge: 2'315
ich finde das baurecht in dieser hinsicht auch völlig idiotisch, denn m.e. sollte man bei bauprojekten, die vom volk gutgeheissen werden, die einspracheregelung ändern. Dein heerer Wunsch zur Verkürzung von Grossprojekten in Ehren, aber dein Gedanke ist nicht zu Ende gedacht. Hat nichts mit dem Baurecht zu tun. Zudem haben wir in Zürich noch nie über ein eigentliches Bauvorhaben abgestimmt, sondern die Finanzierung dessen (Edit meint noch oder über gewissen Verträge zu Nutzungsrechten des Landes). Das Vorhaben selbst soll von Profis erstellt und beurteilt werden und dazu gehört auch die Möglichkeit des das Zivilen Prozessrechts. Da bin ich persönlich froh, setzen sich solche "mehr Machcht dem Vollch"-Rufe eben nicht durch.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
riot666
Mitglied
04.07.2019, 12:16 · #5'509
Beiträge: 9'731
stimmt, das habe ich völlig falsch betrachtet...asche auf mein haupt. weitere diskussionen können wir uns somit gleich sparen. ;-)
seitdem ich dich kenne…
K 6 M
Mitglied
04.07.2019, 12:52 · #5'510
Beiträge: 3'986
Der Name des neuen Stadions ist mir aber von sowas egal.. Hauptsache für mich, dass dann wirklich mal ein Stadion kommt. Theoretisch könnte ja noch irgendjemand reingrätschen und das ganze verzögern, oder sehe ich das falsch? Nein, das siehst du genau richtig. Soweit ich weiss, ist das Baugesuch noch nicht eingereicht worden. Sobald das gemacht ist, beginnt die Einsprachefrist zu laufen und dann können alle betroffenen eine Einsprache einreichen. Zuerst kommt noch der private Gestaltungsplan vor den Gemeinderat (vom Stadtrat wurde er bereits abgesegnet). Sollte dieser dort ebenfalls ein Mehr finden, lässt er sich per Referendum anfechten. Sollte ein Referendum zustande kommen, müssten die Stimmbürger darüber entscheiden. Erst wenn der Gestaltungsplan durch ist, wird das erwähnte Baugesuch eingereicht.
chuk
Mitglied
04.07.2019, 13:31 · #5'511
Beiträge: 1'060
Mini Nerve .. Jetzt fangt ihr aber nicht wieder damit an!!? Das wurde doch schon im Herbst im gleichen Thread seitenlang durchgekaut! Man darf unterschiedlicher Meinung sein bez. unserer Heimstätte, aber die SK hat hierzu ein absolut passendes (Schluss-)Statement platziert, wie ich finde. ich finde das baurecht in dieser hinsicht auch völlig idiotisch, denn m.e. sollte man bei bauprojekten, die vom volk gutgeheissen werden, die einspracheregelung ändern. Blödsinn, vom Volk wurde genau gar nichts gutgeheissen, was das Bauprojekt betrifft. Danke für die Xte Schlaumeierei deinerseits in diesem Thread. Ich habe zwar wenig Ahnung von dem, auf was du anspielst, aber du scheinst ein wirklich profundes Wissen (keine Ironie!) in Baurecht, Grossprojekte und den Gesetzgebungsprozess durch die politischen Instanzen in der Stadt Zürich zu haben. Dann geh doch mit deinen Kumpels Unterschriften sammeln und wir können nochmal über das „Bauprojekt“ abstimmen: Juhui – eine weitere Stadionabstimmung, davon können wir Zürcher gar nicht genug kriegen. ..oder wie ich es dir implizit nach der Abstimmung schon mal vorgeschlagen habe: Bring deine Expertise bei den Kollegen hier ein: https://neinzumhardturm-bschiss.ch/ ..oder man lässt es mal gut sein..
Stogerman.
Mitglied
04.07.2019, 13:34 · #5'512
Beiträge: 2'863
Mini Nerve .. Jetzt fangt ihr aber nicht wieder damit an!!? Das wurde doch schon im Herbst im gleichen Thread seitenlang durchgekaut! Man darf unterschiedlicher Meinung sein bez. unserer Heimstätte, aber die SK hat hierzu ein absolut passendes (Schluss-)Statement platziert, wie ich finde. ich finde das baurecht in dieser hinsicht auch völlig idiotisch, denn m.e. sollte man bei bauprojekten, die vom volk gutgeheissen werden, die einspracheregelung ändern. Blödsinn, vom Volk wurde genau gar nichts gutgeheissen, was das Bauprojekt betrifft. Danke für die Xte Schlaumeierei deinerseits in diesem Thread. Ich habe zwar wenig Ahnung von dem, auf was du anspielst, aber du scheinst ein wirklich profundes Wissen (keine Ironie!) in Baurecht, Grossprojekte und den Gesetzgebungsprozess durch die politischen Instanzen in der Stadt Zürich zu haben. Dann geh doch mit deinen Kumpels Unterschriften sammeln und wir können nochmal über das „Bauprojekt“ abstimmen: Juhui – eine weitere Stadionabstimmung, davon können wir Zürcher gar nicht genug kriegen. ..oder wie ich es dir implizit nach der Abstimmung schon mal vorgeschlagen habe: Bring deine Expertise bei den Kollegen hier ein: https://neinzumhardturm-bschiss.ch/ ..oder man lässt es mal gut sein.. Gönn dir doch en Schwumm ide Limmat und chum abküehlt wieder zrugg! ;-)
chuk
Mitglied
04.07.2019, 14:46 · #5'513
Beiträge: 1'060
Mini Nerve .. Jetzt fangt ihr aber nicht wieder damit an!!? Das wurde doch schon im Herbst im gleichen Thread seitenlang durchgekaut! Man darf unterschiedlicher Meinung sein bez. unserer Heimstätte, aber die SK hat hierzu ein absolut passendes (Schluss-)Statement platziert, wie ich finde. ich finde das baurecht in dieser hinsicht auch völlig idiotisch, denn m.e. sollte man bei bauprojekten, die vom volk gutgeheissen werden, die einspracheregelung ändern. Blödsinn, vom Volk wurde genau gar nichts gutgeheissen, was das Bauprojekt betrifft. Danke für die Xte Schlaumeierei deinerseits in diesem Thread. Ich habe zwar wenig Ahnung von dem, auf was du anspielst, aber du scheinst ein wirklich profundes Wissen (keine Ironie!) in Baurecht, Grossprojekte und den Gesetzgebungsprozess durch die politischen Instanzen in der Stadt Zürich zu haben. Dann geh doch mit deinen Kumpels Unterschriften sammeln und wir können nochmal über das „Bauprojekt“ abstimmen: Juhui – eine weitere Stadionabstimmung, davon können wir Zürcher gar nicht genug kriegen. ..oder wie ich es dir implizit nach der Abstimmung schon mal vorgeschlagen habe: Bring deine Expertise bei den Kollegen hier ein: https://neinzumhardturm-bschiss.ch/ ..oder man lässt es mal gut sein.. Gönn dir doch en Schwumm ide Limmat und chum abküehlt wieder zrugg! ;-) Hehe, well played aber der Dichtestress beim Letten befällt mich jeweils schon auf der Kornhausbrücke und Werdinsel ist mir zu peripher ;-) Es gibt für mich zwei Dimensionen in der Diskussion hier. Zum einen die emotionale Fan-Dimension und zum anderen die rationale politisch-institutionelle Dimension. Zur ersteren: Diesbezüglich haben wir vor der Abstimmung Seitenlang pro vs. kontra Standort Hardturm diskutiert bis es sich totgelaufen hat. Unser aller Utopia wäre wohl ein aus der Zeit gefallenes Hexagon ohne Tartanbahn, Standort Letzigrund. Wie gesagt Utopia und völlig unrealistisch also braucht es eine mehrheitsfähige Alternative wo unser FCZ weiter gedeihen kann. Und da kommt für mich die 2. Dimension zum Tragen: Ich störe mich daran, dass offenbar einige FCZler immer noch darauf hoffen, dass irgend ein Gemeinderat noch schnell ein schmieriges Trickli ausspielt oder dass ein Höngger Füdlibürger die Investoren solange vergrault, bis diese wieder den Bettel hinschmeissen. Dies kommt für mich so ein bisschen sabotagemässig gegenüber dem eigenen Verein rüber, auch wenn ich wohl weiss, dass sich FCZler nicht in diese Richtung engagieren werden und dass das Stadion ziemlich sicher kommt.
K 6 M
Mitglied
04.07.2019, 15:09 · #5'514
Beiträge: 3'986
Und da kommt für mich die 2. Dimension zum Tragen: Ich störe mich daran, dass offenbar einige FCZler immer noch darauf hoffen, dass irgend ein Gemeinderat noch schnell ein schmieriges Trickli ausspielt oder dass ein Höngger Füdlibürger die Investoren solange vergrault, bis diese wieder den Bettel hinschmeissen. Dies kommt für mich so ein bisschen sabotagemässig gegenüber dem eigenen Verein rüber, auch wenn ich wohl weiss, dass sich FCZler nicht in diese Richtung engagieren werden und dass das Stadion ziemlich sicher kommt. Rekurse gegen das Bauprojekt dürften es schwer haben, da die Bauherrschaft diesmal wohl einen noch längeren Atem hat als beim Fünfeck. Aber Kritik am Gestaltungsplan halte ich persönlich für durchaus angebracht. Auch erwarte ich von einem Volksvertreter, dass er sich für eine von seinen Wählern gewünschte Politik einsetzt. Mit schmierigen Tricklis hat dies nichts zu tun. Ein Nein zum Gestaltungsplan heisst ja auch nicht zwingend ein Nein zu einem Stadion.
tehmoc
Mitglied
04.07.2019, 16:09 · #5'515
Beiträge: 2'155
Hat GC sich eigentlich mal irgendwo darüber geäussert, wie sie ihre Ziele (beschissenster Verein der Welt bleiben, aber v. a. im B rumdümpeln) mit der Mieterschaft im neuen Stadion vereinbaren wollen? Die sind für mich alles andere als ein langfristig solventer Mieter. Wäre sogar einer kleinen Wette deswegen nicht abgeneigt ; )
Ostler
Mitglied
04.07.2019, 18:10 · #5'516
Beiträge: 1'762
Fände es noch geil, ein Mitgliederkonto zu eröffnen in welches die Teilnehmer pro Prozessmonat (Freiwillige aus den FCZ-Fanreihen) einen bestimmten Betrag einzahlen. Dieses Geld wird dann für üppige Pyro- und Feuerwerkshows auf dem Hönggerberg vor und nach den Spielen investiert. So würden sich die reichen Geldsäcke am Berg selber eine Nachtruhestörung nach der anderen ermöglichen. Je grösser und länger, desto weiter sie die Einsprachen ziehen.
chuk
Mitglied
05.07.2019, 09:21 · #5'517
Beiträge: 1'060
Und da kommt für mich die 2. Dimension zum Tragen: Ich störe mich daran, dass offenbar einige FCZler immer noch darauf hoffen, dass irgend ein Gemeinderat noch schnell ein schmieriges Trickli ausspielt oder dass ein Höngger Füdlibürger die Investoren solange vergrault, bis diese wieder den Bettel hinschmeissen. Dies kommt für mich so ein bisschen sabotagemässig gegenüber dem eigenen Verein rüber, auch wenn ich wohl weiss, dass sich FCZler nicht in diese Richtung engagieren werden und dass das Stadion ziemlich sicher kommt. Rekurse gegen das Bauprojekt dürften es schwer haben, da die Bauherrschaft diesmal wohl einen noch längeren Atem hat als beim Fünfeck. Aber Kritik am Gestaltungsplan halte ich persönlich für durchaus angebracht. Auch erwarte ich von einem Volksvertreter, dass er sich für eine von seinen Wählern gewünschte Politik einsetzt. Mit schmierigen Tricklis hat dies nichts zu tun. Ein Nein zum Gestaltungsplan heisst ja auch nicht zwingend ein Nein zu einem Stadion. Du magst in der Theorie Recht haben, wenn’s denn tatsächlich um den „Gestaltungsplan“ gehen würde, aber anders als bei den „Profis“ im Stadtrat beabsichtigen wohl einige Gemeinderäte einfach wieder ihre Fundamentalposition durchzusetzen (tolle Brache, doofe CS, scheiss Bonzenwohnungen etc.). Ich denke, das Geschäft kommt komfortabel durch, da die Realo-Fraktion der Linken immer noch relativ gross ist. Wir werden sehen.
fischbach
Mitglied
12.09.2019, 10:30 · #5'518
Beiträge: 2'950
Nach dem Umzug von FCZ und GC ins neue Stadion soll der Letzigrund für Frauenfussball, Rugby, American Football, die Leichtathletik und die Bevölkerung geöffnet werden, fodert der Zürcher Gemeinderat. Rugby und Frauenfussball künftig im Letzigrund? https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/rugby-und-frauenfussball-kuenftig-im-letzigrund/story/16802969 Rugby-Mannschaften und Kinder sollen das Letzigrund-Stadion erobern https://www.nzz.ch/zuerich/stadt-zuerich-rugby-mannschaften-und-kinder-sollen-das-letzigrund-stadion-erobern-ld.1508143
Mushu
Mitglied
12.09.2019, 18:24 · #5'519
Beiträge: 2'007
Nach dem Umzug von FCZ und GC ins neue Stadion soll der Letzigrund für Frauenfussball, Rugby, American Football, die Leichtathletik und die Bevölkerung geöffnet werden, fodert der Zürcher Gemeinderat. Rugby und Frauenfussball künftig im Letzigrund? https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/rugby-und-frauenfussball-kuenftig-im-letzigrund/story/16802969 Rugby-Mannschaften und Kinder sollen das Letzigrund-Stadion erobern https://www.nzz.ch/zuerich/stadt-zuerich-rugby-mannschaften-und-kinder-sollen-das-letzigrund-stadion-erobern-ld.1508143 Welcher Umzug? In welches neue Stadion?
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Simon Le Bon
Mitglied
20.09.2019, 04:49 · #5'520
Beiträge: 731
https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/st ... y/22917511 Es ist ein ABO-Artikel - stelle ihn hier rein. Es kommt zur vierten Zürcher Stadionabstimmung Die Gegner des Fussballstadions wollen die Überbauung des Hardturm-Areals im letzten Moment noch verhindern. So solls auf dem Hardturmareal dereinst aussehen: Die beiden Türme (links) mit 570 Wohnungen werden «normal» vermietet, ... Visualisierung: nightnurse images, Zürich (7 Bilder) Thomas Zemp Redaktor Zürich Ihre Hoffnung ist so gross, wie die Gärten auf der Stadionbrache momentan grün sind: Die Mitglieder der IG Freiräume Zürich-West wollen das Fussballstadion samt den Wohnüberbauungen im letzten Moment noch verhindern. Sie haben beschlossen, das Referendum gegen den Gestaltungsplan zu ergreifen. Der Gemeinderat wird diesen voraussichtlich am 23. Oktober verabschieden. Die IG wird gemäss Jean-Marc Heuberger und Lisa Kromer am 30. Oktober mit der Unterschriftensammlung starten. Innerhalb von 60 Tagen muss sie mindestens 2000 Unterschriften zusammenbringen. Dass sie das schafft, ist sehr wahrscheinlich, helfen im Komitee doch erfahrene Unterschriftensammler aus der Grünen Partei wie Gabi Petri und Markus Knauss mit. Die Abstimmung darüber wird wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2020 stattfinden. Damit stimmt Zürich bereits zum vierten Mal über ein Fussballstadion ab. Im vergangenen November hatten 53,8 Prozent der Stadtzürcher Ja gesagt zum Stadion mit 18'000 Sitzplätzen, einer gemeinnützigen Überbauung und zwei Wohn- und Geschäftshäusern. 2003 hatten die Zürcher das privat finanzierte Projekt Pentagon an der Urne bewilligt, das aber nie zustande kam. 2013 lehnten sie ein städtisch finanziertes Projekt ab. Klimafrage zentral Heuberger und Kromer fordern nun eine aus ihrer Sicht sozial- und klimaverträglichere Entwicklung des Areals. Die Situation habe sich in den letzten Monaten grundlegend verändert. «Seit einem Jahr geht die Klimajugend auf die Strasse, der Kanton hat den Klimanotstand ausgerufen und die Stadt den CO2 von netto null beschlossen», sagt Kromer. Diesen Paradigmenwechsel berücksichtige das Projekt nicht. Das Bauprojekt Ensemble entspreche in keiner Weise der Grünstadt-Initiative und der Stossrichtung des kommunalen Richtplans, der kompensatorische Grünflächen in verdichteten Quartieren verlange. Die Stadt habe im Weiteren fast sämtliche Einwendungen abgewiesen. Die IG befürchtet, dass mit der fast kompletten Versiegelung des 55'000 Quadratmeter grossen Areals im Quartier im Sommer eine neue Hitzeinsel entsteht. Schon heute seien die Temperaturen an Sommerabenden gemäss ETH und dem Klimamodell des Kantons Zürich in Zürich-West fünf Grad höher als am Stadtrand. Ein paar Bäume in Blumentöpfen und das Gras auf dem Stadiondach seien eine wirkungslose Geste dagegen. «Wir sagen nicht, dass auf dem Hardturm-Areal nichts passieren soll», sagt Kromer. Die IG habe eine Vision mit viel Grünraum, der nicht nur für den Klimaschutz wichtig sei, sondern auch für das Zusammenleben in der Nachbarschaft. «Hier trifft man sich, hier spricht man miteinander, hier lebt man miteinander.» Gleiches sei auf Plätzen rund um den nahen Prime Tower nicht zu sehen. Ihr Referendum halten Heuberger und Kromer nicht für eine Zwängerei. «Bei der Abstimmung vor knapp einem Jahr ging es um die Finanzierung», sagt Kromer. Nun gehe es um die konkrete Gestaltung. Die IG kann sich auf dem Areal eine Blockrandsiedlung mit Innenhöfen vorstellen, wie sie die Genossenschaft Nena vorsehe, die das Referendum unterstützt. Die Stadt solle das Areal definitiv von der Credit Suisse abkaufen, fordert die IG. Diese könne sowieso nicht bauen, was sie wolle, wie immer wieder behauptet werde. «Die Stadt kann Auflagen beim Anteil gemeinnütziger Wohnungen sowie Grün- und Freiräumen machen.» Stadtrat ist zuversichtlich Wenig überrascht vom Referendum zeigt sich Stadtrat André Odermatt (SP). «Kommt es zustande, wird es sicher Verzögerungen geben. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich die Bevölkerung auch ein zweites Mal für das Stadion aussprechen wird.» Obwohl einige Grüne im Komitee mitmachen, werde sich die Grüne Partei an der Unterschriftensammlung nicht beteiligen, sagt Parteipräsident Felix Moser. Er geht davon aus, dass das Referendum zustande kommt. «Die Mitgliederversammlung entscheidet, ob wir es unterstützen oder nicht.» Für ihn nutzt die IG Freiräume mit dem Referendum ein demokratisches Recht. Ganz anderer Meinung ist FDP-Präsident Severin Pflüger. Die Abstimmung sei deutlich ausgefallen, die Gestaltung des Stadions sowie die Wohnüberbauungen mit den Türmen seien Bestandteil der Vorlage gewesen. Die Wohnbauten seien verdichtet, was ganz im Sinne der Stadt sei, die möglichst wenig Ressourcen brauchen sollte. Zürich weise im internationalen Vergleich viel Grünraum aus. SP-Präsident Marc Denoth geht nicht davon aus, dass die SP das Referendum unterstützen wird. «Wir haben nach der Abstimmung gesagt, dass wir dem Projekt keine Steine mehr in den Weg legen. Die SP akzeptiert den Volksentscheid – auch mit den unbezahlbaren Wohnungen.» Erstellt: 19.09.2019, 22:33 Uhr
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