Neues stadion

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Zhyrus
Mitglied
20.12.2019, 10:40 · #5'621
Beiträge: 15'713
Die Brache wird sowieso weichen, ob die Stadt dort nun (Sozial-)Wohnungen baut oder die CS rendite-optimierte Hochhäuser. Es ist schlicht zu teuer, dort eine Blumenwiese stehen zu lassen. Naja, wenn schlussendlich bezahlbare Wohnungen dort rumstehen und nicht ein neues Stadion bin ich auch nicht unglücklich, bin ganz zufrieden im Letzi. Geht mir auch so.
Sektor D
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20.12.2019, 10:42 · #5'622
Beiträge: 6'607
Die Brache wird sowieso weichen, ob die Stadt dort nun (Sozial-)Wohnungen baut oder die CS rendite-optimierte Hochhäuser. Es ist schlicht zu teuer, dort eine Blumenwiese stehen zu lassen. Naja, wenn schlussendlich bezahlbare Wohnungen dort rumstehen und nicht ein neues Stadion bin ich auch nicht unglücklich, bin ganz zufrieden im Letzi. Nur gehe ich mit dir eine Wette ein: Mehr und bezahlbarere Wohnungen, als wie sie im bestehenden Projekt vorgesehen sind, werden dort nie stehen. Setze 1 Kiste Spezli.
Dieter
Mitglied
20.12.2019, 12:58 · #5'623
Beiträge: 9'295
Die Argumente für das Refererendum sind so störend, dass ich wahrscheinlich sogar als Stadiongegner zum ersten mal ein "Ja" einlegen werde
bramalll lane
Mitglied
20.12.2019, 13:40 · #5'624
Beiträge: 110
Das Problem: In Zürich meinem Geburts- und Wohnort sind gemäss aktuellen Statistiken 29% eigentliche Stadtzürcher (seit Kindheit in der Stadt lebend). Es ist okay wenn Leute aus der Restschweiz hier leben wollen. Wer hier mit CH-Pass zugezogen ist, kann abstimmen (im Gegensatz zu all den Nicht-Schweizern, die z. T. seit Geburt in Züri leben aber nicht stimmen dürfen). Es liegt auf der Hand, dass ein Grossteil dieser Leute sich nicht mit der Stadtgeschichte auskennen und sich auch nicht dafür interessieren. Sie bestimmen aber mit und tragen „ländliches“ Verhalten in die Stadt, egal wie urban sie sich geben.
Ostler
Mitglied
20.12.2019, 13:52 · #5'625
Beiträge: 1'762
Das Problem: In Zürich meinem Geburts- und Wohnort sind gemäss aktuellen Statistiken 29% eigentliche Stadtzürcher (seit Kindheit in der Stadt lebend). Es ist okay wenn Leute aus der Restschweiz hier leben wollen. Wer hier mit CH-Pass zugezogen ist, kann abstimmen (im Gegensatz zu all den Nicht-Schweizern, die z. T. seit Geburt in Züri leben aber nicht stimmen dürfen). Es liegt auf der Hand, dass ein Grossteil dieser Leute sich nicht mit der Stadtgeschichte auskennen und sich auch nicht dafür interessieren. Sie bestimmen aber mit und tragen „ländliches“ Verhalten in die Stadt, egal wie urban sie sich geben. Da bin ich überhaupt nicht einverstanden und mein Umfeld zeigt hier auch ein anderes Bild. Gerade bei den "Urzürchern" unter meinen MitarbeiterInnen gibt es eine starke Tendenz zu dem, was die Brachenfundis predigen. Die Zugezogenen sind hier eher die, die das Leben in der Stadt ausgesucht haben und deshalb auch keine Allergie gegen Schattenwurf haben. Aber allgemein nervt es mich, dass man das zu einem Thema von "Grün und Links gegen den Fussball" machen will. Das stimmt nämlich schlicht nicht. Gerade bei den Grünen tummeln sich einige der grossartigsten Köpfe in unserer Fanszene. Die Stadion Diskussion wird einfach genutzt von einigen Profilneurotikern, sich im Rampenlicht zu präsentieren. Das Argumentarium ist derart stupid, dass man schon allein daran erkennt, dass dahinter kein all zu grosser Apparat stecken kann. Beim Unterschriftensammeln kam den Deppen halt entgegen, dass es offensichtlich relativ einfach ist, 5000 Leute zu finden, die sich über Fussballfans nerven.
TGKFKAM
Mitglied
20.12.2019, 13:58 · #5'626
Beiträge: 443
Die Brache wird sowieso weichen, ob die Stadt dort nun (Sozial-)Wohnungen baut oder die CS rendite-optimierte Hochhäuser. Es ist schlicht zu teuer, dort eine Blumenwiese stehen zu lassen. Naja, wenn schlussendlich bezahlbare Wohnungen dort rumstehen und nicht ein neues Stadion bin ich auch nicht unglücklich, bin ganz zufrieden im Letzi. Geht mir auch so. Schliesse mich Euch an
So wie einst Real Madrid
Mitglied
20.12.2019, 15:56 · #5'627
Beiträge: 803
Das Problem: In Zürich meinem Geburts- und Wohnort sind gemäss aktuellen Statistiken 29% eigentliche Stadtzürcher (seit Kindheit in der Stadt lebend). Es ist okay wenn Leute aus der Restschweiz hier leben wollen. Wer hier mit CH-Pass zugezogen ist, kann abstimmen (im Gegensatz zu all den Nicht-Schweizern, die z. T. seit Geburt in Züri leben aber nicht stimmen dürfen). Es liegt auf der Hand, dass ein Grossteil dieser Leute sich nicht mit der Stadtgeschichte auskennen und sich auch nicht dafür interessieren. Sie bestimmen aber mit und tragen „ländliches“ Verhalten in die Stadt, egal wie urban sie sich geben. Als zugezogener aus der Agglo der sich aber als einen mega urbanen Überhipster sieht folgende Einwände: Geschätzte 80% die ich kenne und regelmässig an die Spiele gehen kommen ursprünglich nicht aus der Stadt. Geschätzten 80% die ich kenne und in der Stadt aufgewachsen sind ist das Stadion und allgemein schweizer Fussball scheissegal. Wenn dann eher auf der Anti Stadion Seite. Zudem finde ich die Argumentation eh komisch, logisch verändert sich die Stadt durch zugezogene, genau wie sich ein Land durch Zuziehende verändert. War immer so, wird immer so bleiben. Eine Unterscheidung in "Zürcher" und Utogenossen wünsche ich mir nun wirklich nicht :-)
Baloo
Mitglied
20.12.2019, 16:23 · #5'628
Beiträge: 1'291
Es liegt auf der Hand, dass ein Grossteil dieser Leute sich nicht mit der Stadtgeschichte auskennen und sich auch nicht dafür interessieren. Was hat das jetzt mit dem Stadion zu tun? Oder kommt jetzt wieder dieses unsägliche Argument, dass da "schon immer ein Stadion" war und darum wieder eines dahin gebaut werden muss? Nun, das kann ich zum Glück aufarbeiten: ca 15 BC: Die Römer richten beim Lindenhof eine Zollstation ein. Dabei spielte nicht nur die strategische Lage am See eine Rolle, sondern auch die relative Nähe zum Hardturm Stadion. So konnten die Legionäre am Wochenende jeweils etwas Fussball gucken gehen. Mittelalter: Als der Verteidigungsturm an der Limmat gebaut wurde, musste man nicht lange nach einem Namen suchen. Man benannte ihn einfach nach dem nahegelegenen Hardturm Stadion. Nach ein paar Jahren liess man dann den Namensteil Stadion und den zweiten Turm weg und so wurde aus dem "Hardturm Stadion Turm" schliesslich einfach der "Hardturm", wie er auch heute noch heisst. 1929: Das Hardturm Stadion wird gebaut und alle Züricherinnen und Zürcher so: "Hä?" 2008: Das Hardturm Stadion wird abgerissen. Wie man sieht stand da tatsächlich schon immer ein Stadion oder, je nach Betrachtungsweise, einfach für 79 Jahre.
wixer
Mitglied
21.12.2019, 07:38 · #5'629
Beiträge: 2'346
Die Geschichte des Hardturm-Stadions geht noch weiter zurück. Wieso sonst stammen die Hoppers denn direkt von den Höhlenmenschen ab? Auch die Dachstützen, die dem Zuschauer die Sicht aufs Spielfeld versperrten, waren Zeitzeugen der Pfahlbauer am Bellevue.
Avatar von neinei
neinei
Mitglied
21.12.2019, 10:58 · #5'630
Beiträge: 2'315
Die Geschichte des Hardturm-Stadions geht noch weiter zurück. Wieso sonst stammen die Hoppers denn direkt von den Höhlenmenschen ab? Auch die Dachstützen, die dem Zuschauer die Sicht aufs Spielfeld versperrten, waren Zeitzeugen der Pfahlbauer am Bellevue. Da geht die Legende doch anders, dachte ich? Die Höhlenbewohner drangen gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus Höhlen in der Gegend um Vättis SG, Taminatal, unbemerkt auf stadtzürcher Boden ein. Vermutlich hatten sie in der ehemaligen lokalen Drachenhöhle die menschliche Weiterentwicklung komplett verpasst. Unterdessen ist es emsigen Forschern gelungen, die Neozoen in einer Karantäne Namens Challenge League zu isolieren. Auffälligstes Verhaltensmuster sind die stetig wechselnden Alphatiere. Die rasante Verkleinerung der Beta-Herde ist selbst für eingefleischte Biologen ein Rätsel. Dies aber ist noch nicht eindeutig beweisen, könnte jedoch auf die fortschreitende Selbstzerfleischung innerhalb derselben zurück zu führen sein.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
Romi
Mitglied
21.12.2019, 12:39 · #5'631
Beiträge: 1'323
bin ganz zufrieden im Letzi. me too. Ich finds Letzi gemütlich und fühl mich dort dihei. Kann so bleiben, no stress. Abgesehen davon bin ich generell froh um die direkt demokratischen Mitsprache. Diskussion ist wichtig, und wenn die Mehrheit dafür ist und die Gegner wirklich keine neuen guten Argumente haben, können ja auch die Stadionbefürworter gelassen in die Abstimmung gehen.
CT
Mitglied
21.12.2019, 14:18 · #5'632
Beiträge: 1'357
Die Argumente für das Refererendum sind so störend, dass ich wahrscheinlich sogar als Stadiongegner zum ersten mal ein "Ja" einlegen werde -1
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yellow
Mitglied
21.12.2019, 16:28 · #5'633
Beiträge: 6'690
bin ganz zufrieden im Letzi. me too. Ich finds Letzi gemütlich und fühl mich dort dihei. Kann so bleiben, no stress. Abgesehen davon bin ich generell froh um die direkt demokratischen Mitsprache. Diskussion ist wichtig, und wenn die Mehrheit dafür ist und die Gegner wirklich keine neuen guten Argumente haben, können ja auch die Stadionbefürworter gelassen in die Abstimmung gehen. Und du glaubst wirklich, dass bei einer erneuten Zustimmung zum Bau, die Bagger bald auffahren können? Ja, demokratische Mitsprache ist grundsätzlich eine gute Sache, nur sollte sie nicht missbraucht werden.
Demokrit
Mitglied
21.12.2019, 20:51 · #5'634
Beiträge: 5'834
«Abgesehen davon bin ich generell froh um die direkt demokratischen Mitsprache. Diskussion ist wichtig, und wenn die Mehrheit dafür ist und die Gegner wirklich keine neuen guten Argumente haben, können ja auch die Stadionbefürworter gelassen in die Abstimmung gehen.»
Genau! So wie beim PJZ wo der Baustopp fast 30 Millionen kostete......und das zahlen wir alle. Ich bin der Meinung das müsste man zu 10% den Parteien verrechnen welche die Petition eingereicht haben, dann würde dieser Chabis schnell aufhören
Brolin
Mitglied
22.12.2019, 11:02 · #5'635
Beiträge: 2'087
Am letzten Abstimmungssonntag war eine Vertreterin der IG Hardturm (oder wie diese Leute sich nennen) bei uns im Quartier-Wahllokal am Unterschriften-Sammeln für das Referendum gegen den Gestaltungsplan. Ich plauderte ein wenig mit ihr und merkte KLAR und deutlich, dass es dem Verein NUR um ihre eigenen, partikulären Interessen geht. Das gesamte Argumentarium (betreffend die Quartier-Durchlüftung, den Freiraum oder Schattenwurf etc. usw. pipapo ist fadenscheinig und aufgesetzt. Eigentlich verstehe ich das Verhalten dieser Leute gut: Liebgewonnenes verschwindet, die Brache wird wieder genutzt und das grosse Stadion wird gebaut. Doch, der Kreis 5 in dieser Region ist in einem stetigen Wandel. Als ich dort 1993 zu arbeiten begann, wanderten wir jeweils zu Fuss vom Bahnhof Hardbrücke durch Brachen, temporäre Nutzungen und Bauareale zum Büro, heute hält das Tram direkt vor der Haustüre. Die meisten der temporären Nutzungen sind verschwunden, andere haben sich zu Szenentreffs entwicklt und sind geblieben. Ein derart grosses Areal, wie das Hardturmareal, lag nun wohl genug lange brach. Zudem soll es - nur schon durch die vertraglichen Zwänge - wirklich endlich vorwärts gehen, mit dem Stadion. Ich versuchte dies der Unterschriftensammlerin klar zu machen. Sie sah leider nur ihre Gurken und Zucchettis... und die «temporäre Nutzungsromantik». Sie wird wohl sowieso verschwinden, ob via Stadion oder via «CS-Rendite-Objekte». Ein Stadion ist doch auf jeden Fall sympathischer, meines Erachtens.
Maloney
Mitglied
22.12.2019, 20:39 · #5'636
Beiträge: 7'090
bin ganz zufrieden im Letzi. me too. Ich finds Letzi gemütlich und fühl mich dort dihei. Kann so bleiben, no stress. Abgesehen davon bin ich generell froh um die direkt demokratischen Mitsprache. Diskussion ist wichtig, und wenn die Mehrheit dafür ist und die Gegner wirklich keine neuen guten Argumente haben, können ja auch die Stadionbefürworter gelassen in die Abstimmung gehen. Ich wäre für eine Abstimmung, dass man den Frauenverein mit seinem seelenlosen und minderwertigen Kantinenfrass aus dem Letzigrund wirft. Dann wäre ich happy.
Demokrit
Mitglied
22.12.2019, 21:07 · #5'637
Beiträge: 5'834
«dass man den Frauenverein mit seinem seelenlosen und minderwertigen Kantinenfrass aus dem Letzigrund wirft. »
Das ist total intolerant und frauenfeindlich! Admin! Eingreifen! Und so etwas vor Weihnachten......ts, ts, ts....
Maloney
Mitglied
23.12.2019, 02:10 · #5'638
Beiträge: 7'090
«dass man den Frauenverein mit seinem seelenlosen und minderwertigen Kantinenfrass aus dem Letzigrund wirft. »
Das ist total intolerant und frauenfeindlich! Admin! Eingreifen! Und so etwas vor Weihnachten......ts, ts, ts.... Lass mich mal deine kleine Bildungslücke über den "Frauen"verein schliessen. CEO: Andreas Hunziker Leiter Gastronomie: Patrik Scheidegger Männeranteil in der Geschäftsleitung: 80%
Zhyrus
Mitglied
23.12.2019, 06:25 · #5'639
Beiträge: 15'713
«dass man den Frauenverein mit seinem seelenlosen und minderwertigen Kantinenfrass aus dem Letzigrund wirft. »
Das ist total intolerant und frauenfeindlich! Admin! Eingreifen! Und so etwas vor Weihnachten......ts, ts, ts.... Lass mich mal deine kleine Bildungslücke über den "Frauen"verein schliessen. CEO: Andreas Hunziker Leiter Gastronomie: Patrik Scheidegger Männeranteil in der Geschäftsleitung: 80% Deine Wahrnehmung ist selektiv ;)
Will
Mitglied
23.12.2019, 06:28 · #5'640
Beiträge: 2'603
«dass man den Frauenverein mit seinem seelenlosen und minderwertigen Kantinenfrass aus dem Letzigrund wirft. »
Das ist total intolerant und frauenfeindlich! Admin! Eingreifen! Und so etwas vor Weihnachten......ts, ts, ts.... Lass mich mal deine kleine Bildungslücke über den "Frauen"verein schliessen. CEO: Andreas Hunziker Leiter Gastronomie: Patrik Scheidegger Männeranteil in der Geschäftsleitung: 80% Deine Wahrnehmung ist selektiv ;) Haha zviel =)
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