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spitzkicker
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01.06.2025, 09:40 · #12'341
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Artikel aus der Athletic/NYT – einige interessante Einblicke in die Philosophie und Kunst unseres neuen Trainers. Mitchell van der Gaag, Erik ten Hags Assistent, der auf der Trainerbank beinahe gestorben wäre Dan Sheldon und Laurie Whitwel 26. Oktober 2022 „Sein Herz blieb stehen … er war tot.“ Matt Jones, ehemaliger Torhüter bei Belenenses und heute Trainer in den USA, erinnert sich an den schrecklichen Moment, als Mitchell van der Gaag, Erik ten Hags Assistent bei Manchester United, im September 2013 auf der Trainerbank des Heimteams zusammenbrach. Jones und der Rest der portugiesischen Mannschaft wussten nicht, dass ihr Trainer nach früheren Herzkomplikationen einen Herzschrittmacher und einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) trug – ein Gerät im Herzen, das Herzrhythmusstörungen erkennt und stoppt. Als Van der Gaag zusammenbrach, befürchteten seine Spieler natürlich das Schlimmste. „Er brach 30 Minuten nach Spielbeginn gegen Maritimo auf der Bank zusammen, und das Spiel wurde kurz unterbrochen“, fügt Jones hinzu. „Erst in der Halbzeitpause wurde uns klar, was passiert war, weil es so schnell und plötzlich passierte. Ein Defibrillator stand auf der Trainerbank und wurde eingesetzt, um ihn wiederzubeleben. Danach erfuhren wir, dass er in der Vergangenheit Herzprobleme gehabt hatte, und erkannten die Schwere der Lage. Es war für uns Spieler beängstigend. Zum Glück hatte er einen Herzschrittmacher, der genau das tat, was er sollte. Er hoffte, dass es nie passieren würde, aber er war sich bewusst, dass es passieren könnte.“ Vor seinem gesundheitlichen Schock hatte Van der Gaag Belenenses in seiner ersten Saison als Trainer in die Primeira Liga – Portugals höchste Liga – geführt. Nach seinem Herzstillstand zog sich der Niederländer, der in den 1990er Jahren als Innenverteidiger für Motherwell spielte, vom Fußball zurück und konzentrierte sich auf seine Gesundheit. Dies war laut Jones auch der Rat, den ihm das medizinische Personal gab. „Er war derjenige, den alle im Team wegen seiner Leistungen für den Verein und die Mannschaft vergötterten. Er ist der wichtigste Trainer, den ich je hatte“, sagt Jones. „Das war ein so großes Ereignis für ihn, und seine Ärzte sagten ihm, er könne nicht mehr in den Fußball zurückkehren. Er war weiterhin stark engagiert. Erst am Ende der Saison zog er sich endgültig zurück und legte eine Pause vom Fußball ein, um zu entscheiden, was er tun wollte. „Es war ein beängstigender Moment für uns und seine Familie, aber Gott sei Dank hat sich alles von selbst gelöst.“ Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Jones von Van der Gaag verpflichtet wurde, doch der nachhaltige Einfluss des Niederländers auf den Verein und die Karriere des Torhüters hat die Zeit überdauert. „Vom ersten Tag an waren seine Kommunikation und sein Auftreten eine seiner größten Stärken“, erklärt der 36-Jährige. „Er war ein Trainer, für den man gerne gespielt hätte, und er hat mich mit positiver Energie erfüllt. Er hat mir klargemacht, was er von mir auf meiner Position erwartete – und er war fantastisch.“ „Er war so im Umgang mit der gesamten Gruppe, was den Umgang mit unterschiedlichen Charakteren und Persönlichkeiten angeht. Er gab vom ersten Tag an den Ton an, und wir sind dieser DNA und seiner Philosophie treu geblieben.“ Wer für Van der Gaag gespielt hat oder ihn kennt, nennt oft seine Kommunikation als eine seiner größten Stärken. Der 51-Jährige spricht sechs Sprachen fließend – Niederländisch, Englisch, Portugiesisch, Deutsch, Französisch und Spanisch – und ist multikulturell. Er nutzt dies zu seinem Vorteil, um Spieler und Betreuer auf seine Seite zu ziehen. „Wenn ich mich mit ihm unterhalten wollte, hätte ich das auf Englisch oder Portugiesisch tun können“, fügt Jones hinzu. „Vor der Mannschaft sprach er immer Portugiesisch, und sein Portugiesisch war ausgezeichnet. Wir hatten Spieler aus verschiedenen Orten im Team, und er passte sich immer an.“ Eine Quelle, die anonym bleiben wollte, um ihre Beziehung zum United-Coach zu schützen, beschrieb ihn als „Backpacker“ und erwähnte seine Liebe, verschiedene Kulturen kennenzulernen und in seine Umgebung einzutauchen. Van der Gaag wurde in Zutphen, einer niederländischen Stadt nahe der deutschen Grenze, geboren und verbrachte in seinen späteren Jahren über ein Jahrzehnt in Portugal. Diejenigen, die ihn kennen, sagen, dieser vielfältige Hintergrund sei der Schlüssel zu seinem Verständnis dafür, wie verschiedene Spieler mit unterschiedlichen Hintergründen leben, trainieren und spielen. „Er war in Portugal und liebte es“, sagte die Quelle. „Er war auf Madeira und liebte die Insel. Als wir nach Amsterdam fuhren, kam er mit seinem Rucksack herein, und alle fragten sich, wer er war. Drei Wochen später liebten sie ihn. Er hat ein Gespür für die Kultur eines Spielers.“ Trotz seiner Vielsprachigkeit und seiner Begeisterung, neue Städte kennenzulernen, waren es seine Trainerfähigkeiten, die ihn von der portugiesischen Zweitligaliga – gefolgt von mehreren niederländischen Vereinen – zu Ten Hags Trainerkarriere bei Manchester United führten. Seine Karriere nach der aktiven Karriere begann 2008 bei Marítimo B. 2012 wechselte er zu Belenenses. Nach zweijähriger Pause kehrte er 2015 zu Ermis, einem zypriotischen Verein, auf die Trainerbank zurück. Seine nächsten Trainerpositionen waren beim FC Eindhoven, Excelsior, NAC und Jong Ajax (der Reservemannschaft von Ajax). Bei Ajax wurde er vor der Saison 2021/22 zum Assistenten von Ten Hag befördert, nachdem ihn Marc Overmars, der frühere Fußballdirektor, als lohnenswerten Trainer erkannt hatte. „Er will die Messlatte jeden Tag höher legen“, erzählt Pascal Maas, Van der Gaags Assistent in Eindhoven, gegenüber The Athletic. „Die Messlatte liegt bei Spielern und Trainern und wird täglich höher. Er wollte, dass wir ehrgeizig sind und die Standards immer höher setzen. „Wenn wir ein hohes Niveau erreicht hatten, mussten wir es noch besser machen. Das ist seine Arbeitsweise.“ Eine Konstante in Van der Gaags Trainingsmethoden ist es, seine Spieler zum Laufen zu bringen, aber normalerweise mit Ball. Das hat er in den letzten zehn Jahren konsequent verfolgt, und jede Mannschaft, die er trainiert hat, hat es bemerkt, insbesondere bei Manchester United. „Als Spieler – und ich hatte viele Trainer – muss man manchmal einen 40-Meter-Sprint machen und dann 30 Sekunden warten, bevor man weitersprintet“, sagte Ryan Koolwijk, sein ehemaliger Kapitän bei Excelsior, gegenüber The Athletic. „Mitchell ließ einen 40 Meter sprinten, und danach musste man schießen. „So haben wir nicht ans Laufen gedacht, sondern ans Schießen. Was mir an seinem Training gefiel, war, dass alles mit Ball passierte.“ Es gab jedoch nicht immer einen Ball zum Schießen am Ende des Sprints. „Manchmal hat er immer Strafstöße provoziert, wenn wir verloren haben“, fügt Koolwijk hinzu. „Man dachte sich: ‚Ach, das will ich nicht machen!‘, aber es war immer richtig gut. Normalerweise war viel Laufarbeit dabei!“ Abgesehen vom Sprinten fiel Koolwijk die Detailgenauigkeit auf, mit der van der Gaag spielte, insbesondere in Zwei-gegen-Drei-, Drei-gegen-Zwei-, Drei-gegen-Vier- und Vier-gegen-Drei-Situationen. Er wollte, dass seine Spieler in Defensiv- und Angriffssituationen schnelle – und richtige – Entscheidungen treffen. „Alles, was er uns beibrachte, folgte einem Plan“, erinnert sich Koolwijk. „Taktisch ist er ein sehr guter Trainer.“ „Der Spielstil war sehr holländisch“, sagt Jones, als er gebeten wird, Van der Gaags Spielweise zu beschreiben. „Alles war ballbesitzbasiert und wurde über das Mittelfeld flach gespielt. „Es ging um Umschaltspiel und darum, wie schnell man nach vorne gehen kann, sobald man den Druck durchbrochen hat. Er wollte, dass wir offensiv spielen. Er ließ die Spieler spielen und ermöglichte flexible Positionswechsel.“ „Die Mannschaften kamen mit unseren Bewegungen ohne Ball nicht klar, und sie kamen mit unserer Spielgeschwindigkeit nicht klar, sobald wir das Mittelfeld durchbrochen hatten. Es war nicht so, als hätte Pep (Guardiola) den Fußball neu erfunden, aber wir konnten es auf jedem Belag und in jedem Spiel so konstant umsetzen. Er zwang die Gegner dazu, sich ständig auf uns einzustellen.“ Obwohl er anspruchsvoll war, sagten viele, die mit Van der Gaag gearbeitet hatten, dass er es nicht immer ernst meinte und es Momente gab, in denen er abschaltete und mit der Mannschaft scherzte. Koolwijk erinnerte sich an seine zweite Saisonvorbereitung bei Excelsior mit seinem damaligen Trainer, bei der die Mannschaft fünf Kilometer in höchstens 20 Minuten laufen musste. Wenn sie diese Zeit nicht schafften, mussten sie den Lauf wiederholen. Während des Laufens entdeckte Koolwijk Polizisten und bat sie, sie weiterzufahren, damit sie nicht noch einmal laufen mussten. Sie kamen der Bitte nach und halfen der Mannschaft. „Mitchell wusste gar nicht, dass wir das machen“, sagte Koolwijk lachend. Wir waren nach der Saison auf Ibiza, und er sagte uns, wir seien dumm, weil wir immer auf die Trainer hörten. Aber dann sagten wir ihm, er sei auch dumm, weil er nicht wusste, dass die Polizei uns während des Laufs weitergebracht hatte! „Er ist ein großartiger Mensch und weiß, wie es den Spielern geht. Er weiß, wann er wütend werden und wann er es ruhig angehen lassen muss. Sein Gespür dafür war immer gut.“ Sein ehemaliger Kapitän bemerkte auch, dass Van der Gaag in seinen ersten Monaten beim niederländischen Verein nur ein paar Mal mit ihm sprach. Das verwirrte Koolwijk und er diskutierte mit seinen Teamkollegen, ob er etwas falsch gemacht hatte. Mit der Zeit konfrontierte er Van der Gaag, und – ein weiteres Zeichen für die kluge Führung und die geschickte Kommunikation des Niederländers – wurden seine Befürchtungen sofort zerstreut. „Wir hatten ein Treffen darüber, und er sagte: ‚Okay, ich habe 25 Spieler, und ich weiß, dass ihr euer Ding durchzieht, und darüber bin ich froh … Ich habe noch zehn andere Leute, mit denen ich täglich sprechen muss, also vertraue ich darauf, dass ihr euer Ding durchzieht.‘“ Als Ten Hag im April verpflichtet wurde, war sich United unsicher, wen der ehemalige Ajax-Trainer in Sachen Trainerstab mitbringen wollte. Als Ten Hag in mehreren Gesprächen mit dem Verein sein Manifest weiter darlegte, wurde deutlich, dass er van der Gaag als neuen Trainer haben wollte. In den Niederlanden kursierten Gerüchte, dass Ajax ihm die Position des Cheftrainers anbieten wollte, um ihn zu halten. Es ist jedoch verständlich, dass eine solche Beförderung nicht zur Debatte stand. Nachdem Overmars und Edwin van der Sar beeindruckt hatten, war geplant, den Assistenztrainer als festen Bestandteil der Trainerbank des neuen Managers zu behalten. Als United Ten Hag jedoch ansprach und dieser Van der Gaag anschließend fragte, ob er zu ihm nach Old Trafford wechseln wolle, sagten Vertraute des ehemaligen Belenenses-Trainers, die Entscheidung sei ihm leichtgefallen. So gut ist das Verhältnis zwischen den beiden, dass Ten Hag weiß, dass sein Assistent jede Arbeitsstunde damit verbringen wird, den Kader zu entwickeln und Videomaterial zu sichten. Eine Quelle scherzte, Van der Gaag würde sich nur Filme von Uniteds Trainingseinheiten oder dem letzten Spiel des Vereins ansehen. Ten Hag hat außerdem volles Vertrauen in seinen Landsmann, da er weiß, dass dieser ihn nicht verdrängen und Trainer werden will. „Er war immer offen für die Mitarbeiter und zuverlässig“, erklärte Maas. „Er war der Leiter einer kleinen Gruppe, aber wir waren ein Team. Er war sehr professionell, aber auch ein Mensch.“ „Sie können ihm vertrauen, dass er in Ihrem Geschäft arbeitet, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass er Bargeld annimmt“, witzelte die Quelle. Bei United gilt Van der Gaag als Bindeglied zwischen Ten Hag und dem erweiterten Trainerteam, einschließlich der Analysten. Er stellt sicher, dass das Wesentliche des Betriebs funktioniert, einschließlich der täglichen Einheiten, Trainingspläne und der Fitness der Spieler. Im Sommer arbeitete Van der Gaag mit Ten Hag zusammen, um einen vollständigen sechswöchigen Vorbereitungsplan zu erstellen, der am ersten Tag in Carrington vorgestellt wurde. Ten Hag ist maßgeblich an der Leitung der Einheiten beteiligt, die jedoch normalerweise von seinem niederländischen Assistentenkollegen und Steve McClaren durchgeführt werden, der Wissen und große Erfahrung im United- und englischen Fußball mitbringt. Zwischen Van der Gaag und McClaren gibt es keine Hierarchie, da beide vom Trainer als gleichwertig angesehen werden. Van der Gaags Familie – er ist verheiratet und hat zwei Söhne und zwei Töchter – ist in Lissabon geblieben, genau wie zu Beginn seiner Trainerlaufbahn in den Niederlanden. „In dem Jahr, als er in Eindhoven war, kehrte er, wann immer möglich, zu seiner Familie zurück“, sagte Maas. „Aber er war immer auf dem Trainingsgelände.“ Jones, Koolwijk und Maas äußerten sich alle überrascht, dass Van der Gaag sich für die Assistenzposition entschied, anstatt Cheftrainer zu bleiben. Seine Kommunikationsfähigkeiten, seine Fähigkeit, ein Team zu inspirieren und gegnerische Trainer zu überlisten, bringen ihm höchste Wertschätzung ein. Van der Gaag hingegen lebt jeden Tag, wie er kommt. Seine Begegnung mit dem Tod lenkt den Blick auf das Wesentliche: Gesundheit steht an erster Stelle. Im Moment ist er zufrieden, im Hier und Jetzt zu sein und konzentriert sich voll und ganz auf die Entwicklung der United-Spieler und darauf, den Verein zusammen mit Ten Hag und McClaren dorthin zurückzuführen, wo er seiner Geschichte nach hingehört. Es ist unbestreitbar, dass ein Trainer von Van der Gaags Kaliber ehrgeizig ist, und die Arbeit für United wird ihm zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Die jüngsten Ergebnisse des Vereins zeigen jedoch, dass sich die Arbeit in Carrington auf dem Platz auszuzahlen beginnt, und darauf konzentriert er sich ganz.
Shorunmu
Mitglied
16.06.2025, 14:21 · #12'342
Beiträge: 4'729
Der FCZ gibt die PK zur Saisoneröffnung und im Tagi und der NZZ noch kein Satz dazu. Watson und Blick hingegen bereits mit einem Bericht. Die Zürcher Blätter kacken sportlich ab!
Hugo_Bengondo
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16.06.2025, 14:34 · #12'343
Beiträge: 1'152
Der FCZ gibt die PK zur Saisoneröffnung und im Tagi und der NZZ noch kein Satz dazu. Watson und Blick hingegen bereits mit einem Bericht. Die Zürcher Blätter kacken sportlich ab! Mein Highlight dieser PK war, als Milos gefragt wurde wo er momentan die grösste Baustelle sehe? Darauf hin antworteten Chillo und er wie aus der Kanone geschossen: "Wir haben keine Baustellen!" Fühlt sich schon ein bisschen so an, als würde jedes Jahr der neue Asphalt aufgerissen werden um neue Rohre zu verlegen.
I däre graue chline Stadt bisch du s'gröscht!
Mushu
Mitglied
16.06.2025, 15:52 · #12'344
Beiträge: 2'007
Der FCZ gibt die PK zur Saisoneröffnung und im Tagi und der NZZ noch kein Satz dazu. Watson und Blick hingegen bereits mit einem Bericht. Die Zürcher Blätter kacken sportlich ab! Die haben Gnade walten lassen; war ja teilweise nicht so gehaltvoll und der genervte, einladende Präsi war schon fast ein wenig zum Fremdschämen (oder positiver: nicht jederzeit souverän ...)
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Gögi
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17.06.2025, 05:39 · #12'346
Beiträge: 2'197
Der FCZ gibt die PK zur Saisoneröffnung und im Tagi und der NZZ noch kein Satz dazu. Watson und Blick hingegen bereits mit einem Bericht. Die Zürcher Blätter kacken sportlich ab! Die haben Gnade walten lassen; war ja teilweise nicht so gehaltvoll und der genervte, einladende Präsi war schon fast ein wenig zum Fremdschämen (oder positiver: nicht jederzeit souverän ...) Mittlerweile ja ein grosser und durchaus wohlwollender Artikel von Schifferle im Tagi.
Consultant to the President - ehem: SO für ZH
fczlol_neu
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17.06.2025, 06:11 · #12'347
Beiträge: 727
Ich war etwas irritiert, dass der Blick Stream funktionierte aber der vom FCZ organisierte auf Youtube nicht. Nun gut vlt. war das nur bei mir und meinen Kollegen so. Danach kam der neue Coach für meinen Geschmack zu wenig zu Wort aber, dass war die Schuld der Journalisten. Die wollten lieber MM und AC herausfordern. Alles in allem war es eine nichtssagende PK ausser, dass wir nun wissen was mit Perea, Chouiar etc. passiert... Leider keine Frage zu Bajrami - oder wurde das bereits kommuniziert?
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MetalZH
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17.06.2025, 16:11 · #12'348
Beiträge: 5'727
Der FCZ gibt die PK zur Saisoneröffnung und im Tagi und der NZZ noch kein Satz dazu. Watson und Blick hingegen bereits mit einem Bericht. Die Zürcher Blätter kacken sportlich ab! Die haben Gnade walten lassen; war ja teilweise nicht so gehaltvoll und der genervte, einladende Präsi war schon fast ein wenig zum Fremdschämen (oder positiver: nicht jederzeit souverän ...) Mittlerweile ja ein grosser und durchaus wohlwollender Artikel von Schifferle im Tagi. Van der Gaag lässt Ancillo Canepa schon vom Ajax-Fussball träumen Er kommt still und leise und hinterlässt doch viel Eindruck: Mitchell van der Gaag tritt mit viel Überzeugung, aber bei allem Lob auch mit Sinn für die Realität die Herausforderung FCZ an. Thomas Schifferle Publiziert: 16.06.2025 Als Bo Henriksen für seine Vorstellung in den Presseraum des FC Zürich kam, war er unüberhörbar. «Wie geht es euch? Schön, euch zu sehen!», rief er im Oktober 2022 in den Raum. Als Ricardo Moniz im Mai vergangenen Jahres erstmals als Cheftrainer auftrat, sprudelte es nur so aus ihm heraus. «Wir sind potenzielle Giants», verkündete er zuversichtlich. Als an diesem Montagnachmittag Mitchell van der Gaag seine Aufwartung auf dem Campus im Heerenschürli macht, ist es ganz anders als einst bei seinen letzten beiden Vorgängern, diesen beiden hochemotionalen Trainern. Van der Gaag kommt still und leise, ohne grosses Brimborium. Dabei stellt er mit seinen 1,86 m durchaus etwas dar. Mitchell van der Gaag, ausgesprochen mit ganz viel Schweizerischem Kratzen beim G vorne und hinten, ist nun also der neue Hoffnungsträger der Zürcher Chefs, ihren Club auf dem gewünschten Weg voranzubringen. Präsident Ancillo Canepa braucht nicht lange, um auf Betriebstemperatur zu kommen, wenn es um Van der Gaag geht. «Es ist mir eine grosse Freude und grosse Ehre, einen Trainer von diesem Format zu haben», sagt Canepa gleich. «Der absolute Wunschkandidat», sagt er über ihn auch. Der Niederländer hat ihn offensichtlich tief beeindruckt, als er sich an einem Sonntag im Mai in Zürich vorstellte und erklärte, welchen Fussball er sich wünscht und wie er die Spieler entwickeln will. So etwas habe er in dieser Qualität noch nie erlebt, sagt Canepa. Da erstaunt wenig, dass er Van der Gaag zum «absoluten Wunschkandidaten» erklärte. Und noch etwas imponiert ihm, dem Fan früherer Mannschaften von Ajax Amsterdam: dass er internationale Erfahrung hat und eben die Ajax-Schule aus dem Inneren kennt. «Ich bin hier», sagt Van der Gaag, «ich bin Mitchell» Es ist nicht das erste Mal, dass Canepa einen neuen Trainer zum Wunschkandidaten erklärt. Alle Trainer, die er geholt habe, seien das gewesen, sagt er, sonst wären sie nicht gekommen. Eine kleine Präzisierung macht er jetzt allerdings: «Wenn ich früher zu 99 Prozent überzeugt war, bin ich es jetzt zu 100 Prozent.» Van der Gaag bringt mit seinen 53 Jahren einen ordentlich gefüllten Rucksack mit nach Zürich. Er war Spieler in seiner Heimat, bei Nijmegen, Sparta Rotterdam, PSV Eindhoven und Utrecht, dazwischen auch kurz bei Motherwell, bevor er 2001 zu Maritimo Funchal wechselte und hängen blieb. Nach fünf Jahren als Verteidiger begann er hier seine Ausbildung zum Trainer, zuerst trainierte er die zweite, dann ein Jahr lang, bis September 2010, die erste Mannschaft. Belenenses, die Nummer 3 in Lissabon, wurde im Sommer 2012 sein nächster Club. Kaum hatte er ihn zum Aufstieg geführt, kam der Rückschlag. Während eines Spiels hatte er solche Herzrhythmusstörungen, dass er sich danach eineinhalb Jahre vom Fussball zurückzog. Wie es dem Herzen gehe, wird er am Montag gefragt. «Ich bin hier», sagt er. Die Geschichte gehöre zu ihm, «das bin ich, ich bin Mitchell, mit meinem Lebenslauf, und daran kann ich nichts ändern». In Zypern suchte er im Februar 2015 den Wiedereinstieg, der allerdings schnell zu Ende war, weil er nicht frühzeitig einen Vertrag für die neue Saison unterzeichnen wollte. Er kehrte nach Hause zurück, übernahm für eine Saison den zweitklassigen FC Eindhoven, für zwei Saisons Excelsior und danach Breda, wo er, den Abstieg vor Augen, nach neun Monaten gehen musste. Aber dann kam die Zeit, die bei Canepa solchen Eindruck macht: die Zeit bei Ajax. Bei der zweiten Mannschaft betreute Van der Gaag Spieler wie Ryan Gravenberch und Jurrien Timber, die heute in Liverpool beziehungsweise bei Arsenal angestellt sind. Erik ten Hag machte ihn nach zwei Jahren zu seinem Assistenten und nahm ihn im Sommer 2022 mit zu Manchester United, in die ganz grosse Welt der Premier League und von Cristiano Ronaldo. Und jetzt? Kein Ronaldo mehr, dafür ein Auge haben auf Junge, die Rizzo heissen oder Volken, Stiel oder Coulibaly und aus dem Nachwuchs nach oben drängen wollen. Van der Gaag macht das kein Bauchweh, er weiss, wo er herkommt: vom kleinen Maritimo, wo er zusammen mit einem Assistenten 35 Spieler betreuen musste. Und er weiss, wo er gelandet ist: bei einem Club, der sich gerne vorstellt, wie Ajax zu sein, Spieler selbst auszubilden und attraktiven Fussball zu bieten. Van der Gaag gibt sich dem Realismus hin. Er kennt den «totaal voetbal» aus den Niederlanden, diesen verklärten Angriffsfussball aus den Michels-Cruyff-Zeiten, die in den 70er-Jahren begannen. Genauso kennt er die portugiesische Herangehensweise, die eher defensiv und vom Konterspiel über schnelle Aussenspieler geprägt ist. «Man reist herum, sieht viel, mischt alles zusammen und bekommt seine eigene Philosophie», sagt er. Schöner Fussball ist nett – aber das Resultat zählt Natürlich möchte auch er dominanten Fussball spielen, hoch pressen, viel den Ball haben, dynamisch, voller Energie. So zählt er das auf. «Alles nett», sagt er, «aber am Ende geht es in unserem Geschäft um Resultate.» In Zürich ist das nicht anders als in Manchester. Es ist für ihn darum nur fair, wenn beim FCZ die Vorgabe ein Platz in einem europäischen Wettbewerb ist, genauer: in der Gruppenphase eines solchen Wettbewerbs, damit die Canepas nicht wieder ihr Privatkonto anzapfen müssen, um Millionen-Verluste zu decken. Dass Van der Gaag beim FCZ gelandet ist, hat viel mit Sportchef Milos Malenovic zu tun. Er lernte ihn vor drei Jahren bei einem gemeinsamen Essen mit Erik ten Hag in Manchester kennen. «Viel sagte er nicht», erinnert sich Malenovic, «aber er machte einen sehr freundlichen, sehr sympathischen Eindruck.» – «As always», ergänzt Van der Gaag prompt, «wie immer». Dazu ist zu wissen, dass er Deutsch sehr gut versteht, aber im Moment am liebsten nur Englisch redet (das beherrscht er wie Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch). Nun aber hat sich Malenovic auf der Suche nach einem Nachfolger für Moniz an Van der Gaag erinnert. Er besuchte ihn in Lissabon, wo er mit seiner Familie lebt, und hinterliess bei ihm einen tiefen Eindruck, nur schon dadurch, dass er aus seiner Zeit als Spieler Niederländisch redet. Mehrere Stunden redeten sie zusammen, und Van der Gaag hatte das, was er bei Gesprächen mit anderen Clubs nicht hatte: Er hatte ein gutes Gefühl, dass es zwischen ihm und dem FCZ passen könnte. Zwei Wochen nach Malenovics Besuch waren sich Trainer und Club einig. Malenovic stellt eines klar: «Mitchell entscheidet» Zwei Jahre war Van der Gaag der Assistent von Ten Hag gewesen, aber mit der Zeit war ihm klar geworden, dass er wieder der Mann sein will, der die Verantwortung trägt. Und jetzt sagt Malenovic: «Mitchell entscheidet, welche Spieler er will, wer spielt, wer ausgewechselt wird.» Dieser Hinweis ist ihm ein Bedürfnis, weil es, so betont er es, geheissen habe, er habe Einfluss auf die Arbeit von Moniz genommen. Sechs Wochen hat van der Gaag nun Zeit, die Mannschaft zu finden, die Canepas Wünsche erfüllen soll. Viel ist zu tun, gerade personell. Juan José Perea, Mounir Chouiar und Rodrigo Conceiçâo verlassen den Club, Daniel Afriyie will weiterziehen, Nikola Katic (zuletzt ausgeliehen an Plymouth) und Nemanja Tosic (an La Coruña) kehren kaum zurück. Dafür erhält Benjamin Mendy nach struben Monaten die Chance zur Bewährung. Ein Journalist will an dieser Pressekonferenz wissen: «Wo sind die Baustellen?» Antwort Canepa, auch wenn die Frage an Malenovic gerichtet ist: «Wir haben keine Baustellen.» Und der Sportchef ergänzt: «Wir sehen Chancen für junge Spieler.» Unbestritten bleibt eines: Es gibt viel zu tun, bis der Kader des FC Zürich wirklich steht, und vor allem diese Achse, welche die Mannschaft tragen soll. Van der Gaag kann nicht langweilig werden, sicher nicht bei diesem Club. https://www.tagesanzeiger.ch/mitchell-v ... 1431223332
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
Avatar von m.u.r.i.
m.u.r.i.
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17.06.2025, 16:51 · #12'349
Beiträge: 2'640
Die jährliche Träumerei unseres Präsis, der dann mitte Saison feststellen muss, dass man mit dem aktuellen Spielermaterial und den vielen Jungen doch nicht so Ajaxmässig spielen kann.
devante
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18.06.2025, 06:18 · #12'350
Beiträge: 19'476
Die jährliche Träumerei unseres Präsis, der dann mitte Saison feststellen muss, dass man mit dem aktuellen Spielermaterial und den vielen Jungen doch nicht so Ajaxmässig spielen kann. NOCH nicht, wenn man das jetzt weiterhin so durchzieht mit den Junioren (gleiche taktik und philosophie in allen U-mannschaften, fokus auf individuelle entwicklung und nicht das resultat), kann das endlich mal gut kommen. Dann können die eigenen Junioren sich einfacher einfügen in der 1. Mannschaft. Brauch wohl noch 1-2 jahrgänge aber wenn man den Plan durchzieht (auch wenn hier drin einige jammern, weil man in gewissen U-Jährgängen halt nicht oben mitspielt), kann das eben genau doch funktionieren mit den Jungen und dem "Ajax Fussball"....
eifachöppis
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18.06.2025, 07:08 · #12'351
Beiträge: 4'889
Die jährliche Träumerei unseres Präsis, der dann mitte Saison feststellen muss, dass man mit dem aktuellen Spielermaterial und den vielen Jungen doch nicht so Ajaxmässig spielen kann. NOCH nicht, wenn man das jetzt weiterhin so durchzieht mit den Junioren (gleiche taktik und philosophie in allen U-mannschaften, fokus auf individuelle entwicklung und nicht das resultat), kann das endlich mal gut kommen. Dann können die eigenen Junioren sich einfacher einfügen in der 1. Mannschaft. Brauch wohl noch 1-2 jahrgänge aber wenn man den Plan durchzieht (auch wenn hier drin einige jammern, weil man in gewissen U-Jährgängen halt nicht oben mitspielt), kann das eben genau doch funktionieren mit den Jungen und dem "Ajax Fussball".... Wenn der Plan durchgezogen wird, dann spielen auch sämtliche U-Mannschaften oben mit, auch wenn der Fokus auf die individuelle Entwicklung gelegt wird. Weil dann haben wir schlicht das beste Nachwuchs-System der Schweiz und die talentiertesten Nachwuchsspieler aus der Schweiz und hoffnungsvolle Talente aus dem EU-Raum (Spieler wie Gnonto, Fiorini, etc.).
dennisov
Mitglied
18.06.2025, 07:33 · #12'352
Beiträge: 5'501
Man soll den neuen Trainer einfach bitte so arbeiten lassen, wie er sich dies vorstellt: 21 Spieler im Kader + 3 Torhüter. Van der Gaag hat deutlich betont, dass es wichtig sei kein grosses Kader zu haben und hoffe mal MM wird ihm dort nicht dreinreden. Im Vergleich zu Moniz schätze ich ihn als sozialkompetenten Trainer ein, was sicher eine gute Basis ist. Ob er den „Ajax Fussball“ spielen lässt, wird hoffentlich auch ihm überlassen bzw. ist es seine Kompetenz dies zu beurteilen, ob man das mit dem vorhandenen Spielermaterial umsetzen kann oder eben auch nicht. Schlussendlich zählt nur das Resultat, wie er richtig festgestellt hat.
devante
Mitglied
18.06.2025, 09:31 · #12'353
Beiträge: 19'476
Die jährliche Träumerei unseres Präsis, der dann mitte Saison feststellen muss, dass man mit dem aktuellen Spielermaterial und den vielen Jungen doch nicht so Ajaxmässig spielen kann. NOCH nicht, wenn man das jetzt weiterhin so durchzieht mit den Junioren (gleiche taktik und philosophie in allen U-mannschaften, fokus auf individuelle entwicklung und nicht das resultat), kann das endlich mal gut kommen. Dann können die eigenen Junioren sich einfacher einfügen in der 1. Mannschaft. Brauch wohl noch 1-2 jahrgänge aber wenn man den Plan durchzieht (auch wenn hier drin einige jammern, weil man in gewissen U-Jährgängen halt nicht oben mitspielt), kann das eben genau doch funktionieren mit den Jungen und dem "Ajax Fussball".... Wenn der Plan durchgezogen wird, dann spielen auch sämtliche U-Mannschaften oben mit, auch wenn der Fokus auf die individuelle Entwicklung gelegt wird. Weil dann haben wir schlicht das beste Nachwuchs-System der Schweiz und die talentiertesten Nachwuchsspieler aus der Schweiz und hoffnungsvolle Talente aus dem EU-Raum (Spieler wie Gnonto, Fiorini, etc.). Nein, so ist es eben nicht. Ich empfehle dir mal den zurilive podcast zu dem thema zu anzuhören, da wird das im detail analysiert und eruiert warum es schlicht nicht so wichtig ist, oben mitzuspielen (um jeden preis)
Shorunmu
Mitglied
18.06.2025, 10:58 · #12'354
Beiträge: 4'729
Die jährliche Träumerei unseres Präsis, der dann mitte Saison feststellen muss, dass man mit dem aktuellen Spielermaterial und den vielen Jungen doch nicht so Ajaxmässig spielen kann. NOCH nicht, wenn man das jetzt weiterhin so durchzieht mit den Junioren (gleiche taktik und philosophie in allen U-mannschaften, fokus auf individuelle entwicklung und nicht das resultat), kann das endlich mal gut kommen. Dann können die eigenen Junioren sich einfacher einfügen in der 1. Mannschaft. Brauch wohl noch 1-2 jahrgänge aber wenn man den Plan durchzieht (auch wenn hier drin einige jammern, weil man in gewissen U-Jährgängen halt nicht oben mitspielt), kann das eben genau doch funktionieren mit den Jungen und dem "Ajax Fussball".... Wenn der Plan durchgezogen wird, dann spielen auch sämtliche U-Mannschaften oben mit, auch wenn der Fokus auf die individuelle Entwicklung gelegt wird. Weil dann haben wir schlicht das beste Nachwuchs-System der Schweiz und die talentiertesten Nachwuchsspieler aus der Schweiz und hoffnungsvolle Talente aus dem EU-Raum (Spieler wie Gnonto, Fiorini, etc.). Nein, so ist es eben nicht. Ich empfehle dir mal den zurilive podcast zu dem thema zu anzuhören, da wird das im detail analysiert und eruiert warum es schlicht nicht so wichtig ist, oben mitzuspielen (um jeden preis) Bin da schon auch der Meinung von eifachöppis. Wenn dieses System in der Academy durchgezogen kann, dann spielen die Teams automatisch ein Level höher. Muss ja nicht bedeuten, dass man auf jeder Stufe immer Meister wird, aber man wird sicherlich immer oben mitspielen. Zum Nachwuchs-Podcast von Züri-Live: Ich fand den sehr interessant, auch die Gäste. Und die Leidenschaft für Nachwuchsfussball, sehr cool. Aber das ist ein Podcast von Fans für Fans. Hat mir auch Spass gemacht zuzuhören. Daraus kann man jetzt nicht schliessen wie Jugendarbeit zu funktionieren hat. Das waren keine Experten, sondern in erster Line Fans, welche sich tiefer mit einem Thema auseinandersetzen. Da wirst du dutzende konträre Meinungen finden, von Leuten die sich auch täglich mit Jugendförderung beschäftigen oder sogar in dem Bereich arbeiten. Ein Beispiel: unter anderem wurde Gygax mindestens zwei Mal für seinen erfolgsorientierten Fussball kritisiert. Bis heute fehlt der Gegenbeweis, dass es nach ihm beim FCZ besser wurde.
devante
Mitglied
18.06.2025, 13:00 · #12'355
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Die jährliche Träumerei unseres Präsis, der dann mitte Saison feststellen muss, dass man mit dem aktuellen Spielermaterial und den vielen Jungen doch nicht so Ajaxmässig spielen kann. NOCH nicht, wenn man das jetzt weiterhin so durchzieht mit den Junioren (gleiche taktik und philosophie in allen U-mannschaften, fokus auf individuelle entwicklung und nicht das resultat), kann das endlich mal gut kommen. Dann können die eigenen Junioren sich einfacher einfügen in der 1. Mannschaft. Brauch wohl noch 1-2 jahrgänge aber wenn man den Plan durchzieht (auch wenn hier drin einige jammern, weil man in gewissen U-Jährgängen halt nicht oben mitspielt), kann das eben genau doch funktionieren mit den Jungen und dem "Ajax Fussball".... Wenn der Plan durchgezogen wird, dann spielen auch sämtliche U-Mannschaften oben mit, auch wenn der Fokus auf die individuelle Entwicklung gelegt wird. Weil dann haben wir schlicht das beste Nachwuchs-System der Schweiz und die talentiertesten Nachwuchsspieler aus der Schweiz und hoffnungsvolle Talente aus dem EU-Raum (Spieler wie Gnonto, Fiorini, etc.). Nein, so ist es eben nicht. Ich empfehle dir mal den zurilive podcast zu dem thema zu anzuhören, da wird das im detail analysiert und eruiert warum es schlicht nicht so wichtig ist, oben mitzuspielen (um jeden preis) Bin da schon auch der Meinung von eifachöppis. Wenn dieses System in der Academy durchgezogen kann, dann spielen die Teams automatisch ein Level höher. Muss ja nicht bedeuten, dass man auf jeder Stufe immer Meister wird, aber man wird sicherlich immer oben mitspielen. Zum Nachwuchs-Podcast von Züri-Live: Ich fand den sehr interessant, auch die Gäste. Und die Leidenschaft für Nachwuchsfussball, sehr cool. Aber das ist ein Podcast von Fans für Fans. Hat mir auch Spass gemacht zuzuhören. Daraus kann man jetzt nicht schliessen wie Jugendarbeit zu funktionieren hat. Das waren keine Experten, sondern in erster Line Fans, welche sich tiefer mit einem Thema auseinandersetzen. Da wirst du dutzende konträre Meinungen finden, von Leuten die sich auch täglich mit Jugendförderung beschäftigen oder sogar in dem Bereich arbeiten. Ein Beispiel: unter anderem wurde Gygax mindestens zwei Mal für seinen erfolgsorientierten Fussball kritisiert. Bis heute fehlt der Gegenbeweis, dass es nach ihm beim FCZ besser wurde. solche strategische oder gar systematische aenderungen brauchen zeit, um zu greifen. das wird nicht von heute auf morgen besser. Gygi wollte die neue strategie offenbar nicht mittragen bzw hat nicht in die neue strategie gepasst. Somit ist es nur logisch das man sich halt trennt, war wohl für beide seiten das beste. Tut mir als Gygi fan leid, kenne ihn flüchtig und jedes mal wenn ich ihn sehe, haben wir tolle gespräche und habens immer lustig, aber so leid es mir tut, für den FCZ war es wohl langfristig die bessere lösung so Geben wir dem neuen Nachwuchs-Konzept (was ja eigentlich eigentlich ein logischer teil der übergeordneten FCZ strategie ist) Zeit, die Früchte davon werden wir in der 1. Mannschaft wohl erst in 2-3 jahren ernten
Machete
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18.06.2025, 13:20 · #12'356
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Bin da schon auch der Meinung von eifachöppis. Wenn dieses System in der Academy durchgezogen kann, dann spielen die Teams automatisch ein Level höher. Muss ja nicht bedeuten, dass man auf jeder Stufe immer Meister wird, aber man wird sicherlich immer oben mitspielen. Nein, denn Spieler, denen man den nächsten Schritt zutraut, verbleiben auf ihrer aktuellen Stufe meist nur für kurze Zeit und können dort entsprechend weniger Einfluss nehmen. Nur weil jemand auf der Juniorenstufe C ein Topspieler ist, heißt das noch lange nicht, dass er auf Stufe B ebenfalls zu den Besten gehört. Es ist wichtig, dass der Verein gezielt Anreize setzt, damit sich die Spieler kontinuierlich weiterentwickeln und motiviert bleiben. Ein schnellerer Aufstieg durch die Juniorenstufen kann zwar die individuelle Entwicklung beschleunigen, führt aber dazu, dass die talentierten Spieler auf ihrer ursprünglichen Stufe fehlen. Das macht die Mannschaften dort nicht unbedingt stärker, sondern jünger und gerade körperlich weniger robust.
Shorunmu
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18.06.2025, 13:49 · #12'357
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Bin da schon auch der Meinung von eifachöppis. Wenn dieses System in der Academy durchgezogen kann, dann spielen die Teams automatisch ein Level höher. Muss ja nicht bedeuten, dass man auf jeder Stufe immer Meister wird, aber man wird sicherlich immer oben mitspielen. Nein, denn Spieler, denen man den nächsten Schritt zutraut, verbleiben auf ihrer aktuellen Stufe meist nur für kurze Zeit und können dort entsprechend weniger Einfluss nehmen. Nur weil jemand auf der Juniorenstufe C ein Topspieler ist, heißt das noch lange nicht, dass er auf Stufe B ebenfalls zu den Besten gehört. Es ist wichtig, dass der Verein gezielt Anreize setzt, damit sich die Spieler kontinuierlich weiterentwickeln und motiviert bleiben. Ein schnellerer Aufstieg durch die Juniorenstufen kann zwar die individuelle Entwicklung beschleunigen, führt aber dazu, dass die talentierten Spieler auf ihrer ursprünglichen Stufe fehlen. Das macht die Mannschaften dort nicht unbedingt stärker, sondern jünger und gerade körperlich weniger robust. Würde ja bedeuten, dass die Barca- oder Ajax-Jugend in ihren Jahrgängen in den Niederungen der Tabellen zu suchen sind. Was ja definitiv nicht so ist. Ich sehe gerade in der Durchlässigkeit den grossen Vorteil. Egal auf welcher Altersstufe ein Spieler eingesetzt wird, er findet sich sofort im System zurecht. Und auch die älteren Mitspieler haben einen Spieler im Team welcher sofort mitspielen und mithalten kann. Wie Devante bereits gesagt hat, das Projekt braucht sicher noch 2-3 Jahre zur Reifung. Dann werden wir sehen.
Sektor D
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19.06.2025, 12:06 · #12'358
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Auch wenn ich jetzt nicht viel Gehaltvolles erwarte, aber wäre jemand so lieb? https://www.blick.ch/sport/fussball/neu ... 67132.html
Shorunmu
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19.06.2025, 12:11 · #12'359
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Auch wenn ich jetzt nicht viel Gehaltvolles erwarte, aber wäre jemand so lieb? https://www.blick.ch/sport/fussball/neu ... 67132.html «Wir beginnen nicht bei null.» Ancillo Canepas Einschätzung ist aus rein tabellarischer Sicht nicht zu widerlegen. Der FCZ startet als Nummer 7 der letzten Saison in den Sommer. Spannend ist, dass das Ensemble, das im letzten Super-League-Frühling schwer enttäuschte, kein personelles Upgrade hinter sich hat. Im Gegenteil: Ausser im Fall von Samuel Ballet verzichtet Zürich auf sämtliche Kauf-Optionen. Die Stärke muss kostenbedingt von innen kommen, die Macher sind gezwungen, stille Kaderreserven freizulegen. Oder anders formuliert: Die Juwelen aus der vereinseigenen Akademie müssen so rasch wie möglich glänzen. Beim Ausblick auf die neue Saison rückt die Zürcher Führungscrew den neuen Trainer Mitchell van der Gaag (53) markant in den Mittelpunkt. Der langjährige Assistent von Ajax und Manchester United muss sich in den kommenden Wochen ein Bild verschaffen, welchen Talenten zuzutrauen ist, den FCZ möglichst rasch wieder an die erweiterte Spitze zu bringen. Mit wertvoller Routine und stabilen Neuzugängen darf der Holländer nicht rechnen. Er wird sich vor allem rund um das Home of FCZ umsehen müssen. Der Mann, dessen Familie in Lissabon lebt, hat in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten viel durchgemacht. «Turbulentes, Schwieriges und Schönes», wie er selber sagt. Er mag den «totalen Fussball» ebenso wie ein System mit klaren Strukturen. Van der Gaag hat die Intensität der Premier League erlebt. Er wirkt belastbar genug, die speziellen Herausforderungen im unberechenbaren FCZ-Kosmos aushalten zu können. Und er spricht wie eine ehrliche Haut: «Am Anfang ist immer Honeymoon. Da klingt alles schön und gut.» Die letzte Chance Auch mit der Nähe von Milos Malenovic wird er umgehen müssen. Reibungspunkte gehören für ihn dazu, sie sind Teil seiner persönlichen Feedback-Kultur. Der Sportchef Zürichs ist bekannt dafür, nicht nur Ideen und eine klare Philosophie zu haben, er pocht im Regelfall auch darauf, sie konsequent umzusetzen. Für ihn steht nicht zur Debatte, woher die künftigen Leistungsträger kommen müssen: «Die Akademie ist das Herz!» Am hauseigenen Personal führt für Van der Gaag gar kein Pfad vorbei. Die riskante Strategie ist nicht neu, aber alternativlos: Der frühere Ajax-Nachwuchs-Selektionär soll jetzt der neue FCZ-Bessermacher sein. Den Weg ohne Abzweigungen gibt der Sportchef selbst vor, die ideale Linienwahl zwischen allen Interessengruppen ist Van der Gaag vorbehalten. Für den Ausbildner mit Format ist es eine gewaltige Challenge und für den FCZ wohl die letzte Chance, im aktuellen Vereins-Set-up die Ziele zu erreichen. «Grosser Verein in der Schweiz, glücklich hier zu sein» Neo-FCZ-Trainer van der Gaag:«Grosser Verein in der Schweiz, glücklich hier zu sein» Wie umfassend die Hoffnungen mit der Personalie Van Gaag verlinkt sind, verdeutlicht das Statement von Ancillo Canepa zur Zusammenarbeit mit dem Holländer: «Es ist eine Ehre.» In welch detaillierter Weise der frühere Ajax- und Manchester-Assistent seinen Game-Plan für den FCZ präsentiert hat, bringt den Klubchef ins Schwärmen: «Das habe ich in dieser Qualität in 20 Jahren noch nie erlebt.» Komplexes Jobprofil Ob einer, der im Umgang mit Super-Stars wie Cristiano Ronaldo den richtigen Ton gefunden hat, aus weitaus weniger klingenden Namen viel machen kann, wird sich zeitnah herausstellen. Den FCZ von der permanenten Unruhe, vom Unsteten der letzten missratenen Saison zu befreien, wird am neuen Arbeitsort Teil des komplexen Jobprofils sein. Den Fall in die Relegation Group haben die Entscheidungsträger zwar nicht explizit als Katastrophe gewertet, aber das wirtschaftliche Nachbeben ist spürbar. So jedenfalls ist Ancillo Canepas Ankündigung zu interpretieren: «Es gibt Kostensenkungsprogramme. Dinge, die nice to have sind, werden runtergefahren.» Er und seine Frau haben es satt, mit privatem Geld fortwährend Fehler solo zu begleichen. Mit dem grossen Sparhammer ist trotz erneut fehlender Europacup-Einnahmen (noch) nicht zu rechnen. Aber der Spielraum wird für alle Beteiligten kleiner. Daran ändert der Optimismus beim ersten Wiedersehen mit den Journalisten nichts - ebenso wenig die vorfreudige Botschaft in seinem 19. Präsidentschafts-Jahr: Es könne und müsse vor allem wieder aufwärtsgehen.
Shorunmu
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19.06.2025, 12:18 · #12'360
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Auch wenn ich jetzt nicht viel Gehaltvolles erwarte, aber wäre jemand so lieb? https://www.blick.ch/sport/fussball/neu ... 67132.html «Wir beginnen nicht bei null.» Ancillo Canepas Einschätzung ist aus rein tabellarischer Sicht nicht zu widerlegen. Der FCZ startet als Nummer 7 der letzten Saison in den Sommer. Spannend ist, dass das Ensemble, das im letzten Super-League-Frühling schwer enttäuschte, kein personelles Upgrade hinter sich hat. Im Gegenteil: Ausser im Fall von Samuel Ballet verzichtet Zürich auf sämtliche Kauf-Optionen. Die Stärke muss kostenbedingt von innen kommen, die Macher sind gezwungen, stille Kaderreserven freizulegen. Oder anders formuliert: Die Juwelen aus der vereinseigenen Akademie müssen so rasch wie möglich glänzen. Beim Ausblick auf die neue Saison rückt die Zürcher Führungscrew den neuen Trainer Mitchell van der Gaag (53) markant in den Mittelpunkt. Der langjährige Assistent von Ajax und Manchester United muss sich in den kommenden Wochen ein Bild verschaffen, welchen Talenten zuzutrauen ist, den FCZ möglichst rasch wieder an die erweiterte Spitze zu bringen. Mit wertvoller Routine und stabilen Neuzugängen darf der Holländer nicht rechnen. Er wird sich vor allem rund um das Home of FCZ umsehen müssen. Der Mann, dessen Familie in Lissabon lebt, hat in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten viel durchgemacht. «Turbulentes, Schwieriges und Schönes», wie er selber sagt. Er mag den «totalen Fussball» ebenso wie ein System mit klaren Strukturen. Van der Gaag hat die Intensität der Premier League erlebt. Er wirkt belastbar genug, die speziellen Herausforderungen im unberechenbaren FCZ-Kosmos aushalten zu können. Und er spricht wie eine ehrliche Haut: «Am Anfang ist immer Honeymoon. Da klingt alles schön und gut.» Die letzte Chance Auch mit der Nähe von Milos Malenovic wird er umgehen müssen. Reibungspunkte gehören für ihn dazu, sie sind Teil seiner persönlichen Feedback-Kultur. Der Sportchef Zürichs ist bekannt dafür, nicht nur Ideen und eine klare Philosophie zu haben, er pocht im Regelfall auch darauf, sie konsequent umzusetzen. Für ihn steht nicht zur Debatte, woher die künftigen Leistungsträger kommen müssen: «Die Akademie ist das Herz!» Am hauseigenen Personal führt für Van der Gaag gar kein Pfad vorbei. Die riskante Strategie ist nicht neu, aber alternativlos: Der frühere Ajax-Nachwuchs-Selektionär soll jetzt der neue FCZ-Bessermacher sein. Den Weg ohne Abzweigungen gibt der Sportchef selbst vor, die ideale Linienwahl zwischen allen Interessengruppen ist Van der Gaag vorbehalten. Für den Ausbildner mit Format ist es eine gewaltige Challenge und für den FCZ wohl die letzte Chance, im aktuellen Vereins-Set-up die Ziele zu erreichen. «Grosser Verein in der Schweiz, glücklich hier zu sein» Neo-FCZ-Trainer van der Gaag:«Grosser Verein in der Schweiz, glücklich hier zu sein» Wie umfassend die Hoffnungen mit der Personalie Van Gaag verlinkt sind, verdeutlicht das Statement von Ancillo Canepa zur Zusammenarbeit mit dem Holländer: «Es ist eine Ehre.» In welch detaillierter Weise der frühere Ajax- und Manchester-Assistent seinen Game-Plan für den FCZ präsentiert hat, bringt den Klubchef ins Schwärmen: «Das habe ich in dieser Qualität in 20 Jahren noch nie erlebt.» Komplexes Jobprofil Ob einer, der im Umgang mit Super-Stars wie Cristiano Ronaldo den richtigen Ton gefunden hat, aus weitaus weniger klingenden Namen viel machen kann, wird sich zeitnah herausstellen. Den FCZ von der permanenten Unruhe, vom Unsteten der letzten missratenen Saison zu befreien, wird am neuen Arbeitsort Teil des komplexen Jobprofils sein. Den Fall in die Relegation Group haben die Entscheidungsträger zwar nicht explizit als Katastrophe gewertet, aber das wirtschaftliche Nachbeben ist spürbar. So jedenfalls ist Ancillo Canepas Ankündigung zu interpretieren: «Es gibt Kostensenkungsprogramme. Dinge, die nice to have sind, werden runtergefahren.» Er und seine Frau haben es satt, mit privatem Geld fortwährend Fehler solo zu begleichen. Mit dem grossen Sparhammer ist trotz erneut fehlender Europacup-Einnahmen (noch) nicht zu rechnen. Aber der Spielraum wird für alle Beteiligten kleiner. Daran ändert der Optimismus beim ersten Wiedersehen mit den Journalisten nichts - ebenso wenig die vorfreudige Botschaft in seinem 19. Präsidentschafts-Jahr: Es könne und müsse vor allem wieder aufwärtsgehen. Hoffe der Schreiberling weiss nicht mehr als wir. Er scheint überzeugt zu sein, dass wir nicht auf erfahrene oder qualitative Verstärkungen hoffen dürfen.
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