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Danilo
Mitglied
12.02.2025, 21:32 · #11'921
Beiträge: 1'433
Es war ja klar, dass dieser Transfer hohe Wellen schlagen wird. Ja, Benjamin Mendy war jung, naiv und hatte viel Geld. Er war ein bekannter Fussballstar und hat sehr vieles unterschätzt. Männliche Promis wie er, welche dann auch keinen Hehl aus ihrer Vorliebe zu schönen Frauen machen, haben in der Regel mit Frauen zu tun, welche nicht unbedingt vertrauenswürdig sind. Sie ziehen Frauen an, welche hinter ihrem Geld her sind und den Status dieser Männer als Chance für ein luxuriöses Leben und Fame sehen. Das ist nun mal Fakt. Es kann mir keiner sagen, dass diese Frauen die wahre Liebe in ihn gesehen haben. Er war nicht vorsichtig genug und ist das Risiko eingegangen. Er hat sein Sexleben so richtig genossen und dabei vergessen, dass zum Beispiel verletzte Gefühle bei solchen Frauen auch zu Racheaktionen führen können. Er hat moralisch nicht korrekt gehandelt und seinen Status als Fussballstar auch zelebriert. Das war falsch und ich hoffe, dass er daraus gelernt hat. Für mich ist er ein unschuldiger Mann, welcher mit dem vielen Geld und dem Status als Fussballstar nicht umgehen konnte. Es ist sehr traurig, dass Freisprüche anscheinend nichts mehr bedeuten. Gut auf den Punkt gebracht. Bin grundsätzlich gleicher Meinung. Doch im Strafrecht gilt auch der Grundsatz "in dubio pro reo", d.h. im Zweifelsfall zugunsten des Angeklagten. Und da muss man wissen, dass die Hürde für eine Verurteilung im Strafrecht höher ist als im Zivilrecht. Aber man soll Mendy damit jetzt in Ruhe lassen. Niemand weiss genau, was stimmt und er hat bestimmt eine Menge daraus gelernt. Hoffen wir dass er in absehbarer Zeit eine wirkliche Verstärkung für den FCZ ist. Aufgrund seiner Begrüssungsworte habe ich den Eindruck, dass er beim FCZ seine Karriere durchaus nochmals so richtig lancieren möchte und er einen guten Eindruck vom FCZ erhalten hat. Und wenn er einschlägt, hat der FCZ alles richtig gemacht.
bodega
Mitglied
12.02.2025, 21:39 · #11'922
Beiträge: 188
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devante
Mitglied
13.02.2025, 07:37 · #11'924
Beiträge: 19'477
schreibt im Smalltalk-Bereich. agree. bitte auch solche kommentare und vergleiche mit Trump bitte in den Smalltalk @scipio, @mostowoj etc. - Danke.
Sektor D
Mitglied
13.02.2025, 07:44 · #11'925
Beiträge: 6'607
Und schon wieder gelingt es dem FCZ, sich in den Medien in einem wirklich guten Licht zu präsentieren ... Der Blick-Artikel spricht Bände: https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/wegen-mendy-verpflichtung-frauenorganisation-geht-auf-fcz-los-canepa-wehrt-sich-id20585913.html Gesprächsangebot gemacht, dieses wurde offenbar angenommen. Problem, wo?
Valderrama
Mitglied
13.02.2025, 13:31 · #11'926
Beiträge: 1'845
Tagi, 12.2., Loris Brassel Damit es einen Spieler dieses Kalibers in die Super League verschlägt, muss zuvor einiges kaputtgegangen sein. Weshalb tätigt der FCZ dennoch einen solch potenziell riskanten Transfer? Warum ist es es ihm wert, ein mögliches Problem ins Haus zu holen? Die Antwort für Präsident Ancillo Canepa ist klar: «Wir kennen die Vorgeschichte. Im vorliegenden Fall wurde Mendy aber freigesprochen. Es gab und gibt für uns keinen Anlass, an der Korrektheit der juristischen Aufarbeitung zu zweifeln... Das ist in meinen Augen ein guter Artikel des Tagis. Relativ nüchtern verfasst und die oben zitierte Frage ist die eigentlich zentrale Frage, die man sich Stellen muss. Es war absehbar, dass dieser Transfer bei einem nicht unerheblichen Teil der Anhängerschaft auf Widerstand stossen würde. Dafür musste man wahrlich kein Prophet sein. Das war schon bei Lorient so und wäre wohl bei jedem Verein der Fall gewesen. Warum also dieses hohe Risiko eingehen und wertvollen Goodwill bei einigen Fans verspielen? Canepa und MM wären nicht die Ersten, die sich vom Glanz eines einstigen Weltklassespielers blenden lassen. Ich persönlich hätte diesen Transfer nicht gemacht und wäre konsequent den von Canepa oft betonten Weg weitergegangen: Man kann sich keinen Messi leisten, aber man kann einen ausbilden. Nun konnte man der Versuchung nicht widerstehen und hat einen Spieler geholt, der noch vor wenigen Jahren zur absoluten Weltklasse gehörte – wenn ich mich nicht irre, sogar den einst teuersten Verteidiger. Wie es sich mit dem Image des Vereins verhält, wird sich weisen. Behalten die beiden aber recht und Mendy ist sportlich eine Bereicherung, können wir uns rein fussballerisch freuen: 9e:mediaembed:PHI+PFlPVVRVQkUgaWQ9IkNXX3Y3VnRWNHgwIiB1cmw9Imh0dHBzOi8vbS55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PUNXX3Y3VnRWNHgwJmFtcDtwcD15Z1VZWW1WcVlXMXBiaUJ0Wlc1a2VTQm5jbVZoZENCdGIzWmwiPmh0dHBzOi8vbS55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PUNXX3Y3VnRWNHgwJmFtcDtwcD15Z1VZWW1WcVlXMXBiaUJ0Wlc1a2VTQm5jbVZoZENCdGIzWmw8L1lPVVRVQkU+PC9yPg==https://m.youtube.com/watch?v=CW_v7VtV4 ... VhdCBtb3Zl
Zürcherflyer
Mitglied
13.02.2025, 13:44 · #11'927
Beiträge: 1'861
«Das sagen Fans: In einem Online-Forum des FC Zürichs löst die Kritik der Frauenzentrale viele Diskussionen aus. Gewisse schreiben, das Verhalten des Spielers neben dem Platz solle keine Rolle spielen. Ein User hält etwa fest: «Mendy soll Leistung bringen und sich dem Team als Leader zeigen, alles andere ist unwichtig.» Andere schreiben, er habe zwar moralisch nicht korrekt gehandelt. Doch er sei freigesprochen worden, was heute offenbar nichts mehr bedeute.»
https://www.srf.ch/news/schweiz/neuer-f ... ntroversen
stedtlerin
Mitglied
13.02.2025, 14:29 · #11'928
Beiträge: 84
https://sozialismus.ch/kultur-sport/202 ... all-mendy/ Täter im Profifussball: Der Fall Mendy 13. Februar 2025 Kultur & Sport Am 11. Februar 2025 präsentiert der FC Zürich einen Transfer-Coup. Der ehemalige Weltmeister von 2018, Benjamin Mendy, wechselt vom mittlerweile zweitklassigen FC Lorient zum FC Zürich. Ohne zu viele Vorschusslorbeeren zu verteilen, dürfte dies einer der spielerisch besten Zugänge der letzten Jahre für den FC Zürich sein. Trotzdem sorgt der Transfer bei vielen für Bauchschmerzen. In den letzten Jahren war Mendy häufiger in Gerichtssälen und Untersuchungshaftanstalten anzutreffen als auf Fussballfeldern. Hintergrund sind schwere Vergewaltigungsvorwürfe. von Charles-Mathieu Sérou (BFS Zürich) Benjamin Mendy begann seine Fussballkarriere in Frankreich. Als linker Aussenverteidiger wechselte er von Marseille über Monaco zu Manchester City. Im Juni 2017 zahlte City damals 57,5 Millionen Euro für ihn, was einen neuen Rekord für einen Aussenverteidiger darstellte. Der aktuelle Rekord wird von Achraf Hakimi mit 68 Millionen Euro für seinen Wechsel zu PSG gehalten. Mendys grösster Erfolg war sicherlich der Gewinn der Weltmeisterschaft 2018 mit Frankreich, obwohl er dort kaum eine Rolle spielte. Seine Karriere wurde auch von vielen Verletzungen überschattet. Rein fussballtechnisch könnte man sagen, dass City in diesem Fall Geld aus dem Fenster geworfen hat und von dem Talent nicht profitieren konnte. Mendy und sein sexitisches Verhältnis zu Frauen Im August 2021 wurde Benjamin Mendy von der Cheshire Constabulary in vier Fällen von Vergewaltigung und einem Fall von sexueller Nötigung angeklagt und verhaftet. Die Vorwürfe betrafen mutmassliche Straftaten gegen drei Frauen über 16 Jahren, die sich zwischen Oktober 2020 und August 2021 ereignet haben sollen. Es folgte sogleich die Suspendierung von Manchester City. Im Januar 2022 konnte sich Mendy durch Kaution freikaufen. Seine Anwaltskosten brachten ihn jedoch in finanzielle Schieflage, sodass er Geld von ehemaligen Mitspielern leihen musste. Bei Prozessbeginn im August 2022 ging es schliesslich um sieben Vergewaltigungen, eine versuchte Vergewaltigung und einen Fall sexueller Nötigung. Als Mendy im Gericht zum ersten Mal sein Schweigen brach, erklärte er, dass es ihm mit 18 Jahren sehr schwer gefallen sei, mit Frauen in Kontakt zu treten. Nachdem er Profi wurde, gab er an, es sei ihm viel leichter gefallen, mit Frauen in Kontakt zu kommen. Nach seinem Wechsel sei die Zahl der Kontakte um das Zehnfache gestiegen. Er habe den Frauen von Anfang an klargemacht, an was er interessiert war, und nie daran gedacht, sie enttäuschen zu können. Mendy streitet alle Vorwürfe ab und sucht Ausreden für sein Verhalten. Er erzählte weiter, dass er durch seine vielen Verletzungen sehr traurig war. Deshalb hat er mehrmals pro Woche gefeiert und danach in seiner Villa Afterpartys veranstaltet. Er habe es genossen, mit vielen Frauen Sex zu haben, oftmals sogar mit mehreren an einem Abend. Er habe auch keine Verhütungsmittel benutzt, obwohl ihm die Risiken bewusst waren. Er betonte, dass er immer aufgehört habe, wenn eine Frau „Nein“ gesagt habe. Der Freispruch und das grosse Aber Im Laufe des Jahres 2023 wurde Mendy von mehreren Anklagepunkten freigesprochen. Die Jury begründete dies damit, dass die Beweislage für eine Verurteilung nicht ausreiche. Das Gerichtsurteil besagt nicht, dass Mendy zweifelsfrei unschuldig ist. Es gab zahlreiche Zeugenaussagen, die jedoch nicht ausreichten, um ihn ohne Zweifel schuldig zu sprechen. Insgesamt erhoben 13 verschiedene Frauen zwischen Oktober 2018 und August 2021 Misshandlungs-Vorwürfe gegen ihn. Das Gerichtsurteil besagt nicht, dass Mendy zweifelsfrei unschuldig ist. Was man Mendy jedoch sicher vorwerfen kann, ist seine misogyne Haltung. Seine Aussagen vor Gericht zeugen deutlich von einer Abwertung von Frauen als Objekte. Die Frustration mit Sex abzubauen und das Ausüben von Macht über Frauen sind eindeutig problematisch. Durch seine Aussagen bestätigte er, dass er seine Position als Profifussballer gezielt ausnutzte, um mit Frauen in Kontakt zu treten. Es ist nicht bekannt, wie viel Geld er für seine Anwälte ausgegeben hat, doch wie bereits erwähnt, geriet er in finanzielle Schwierigkeiten und musste Geld leihen. Bei einem Jahresgehalt von 4,68 Millionen Euro bei City ist das beachtlich und auch bedenklich. Es deutet wieder mal darauf hin, dass viel Geld zu besitzen mehr Gewicht hat als ob jemand tatsächlich schuldig oder unschuldig ist. Mendy ist kein Einzelfall Profifussballer stehen immer wieder im Fokus von Sexualstrafverfahren, doch viele von ihnen werden freigesprochen oder entgehen Verurteilungen durch Schweigegeld-Zahlungen und Einflussnahme. Fälle wie die von Cristiano Ronaldo, Robinho, Santi Mina oder Jérôme Boateng zeigen ein Muster: Während Frauen von Gewalt und Missbrauch berichten, schützt ein System aus Beratern, Funktionären und Anwälten die Spieler und wahrt deren Image. Eine Recherche von Correctiv und der Süddeutschen Zeitung deckte 2022 auf, wie Spieler ihre Ex-Partnerinnen zum Schweigen bringen und Vorwürfe vertuschen. Dabei geht es nicht nur um individuelle Schuld, sondern um ein Milliarden-Business, das den Ruf der Profis um jeden Preis schützt. Der holländischer Fussballprofi Memphis Depay kritisierte öffentlich den Umgang mit Mendy und forderte Unterstützung für ihn, während zahlreiche Profis, darunter Antonio Rüdiger, Kevin Trapp und Jack Grealish, seine Worte bekräftigten. Die breite Unterstützung für ihn zeigt, wie sehr Profifussballer in einer abgeschotteten, männerdominierten Blase leben, in der Machtmissbrauch oft ignoriert wird.. Während Frauen systematisch benachteiligt werden, schützen finanzielle und strukturelle Interessen die Spieler. Trotz der Vorwürfe führt Mendy seine Karriere fort. Der FC Zürich handelt verantwortungslos Der FC Zürich kommuniziert den Transfer von Benjamin Mendy ohne ein Wort über die Vorwürfe zu verlieren. Präsident Canepa erklärte: „Wir sind natürlich sehr erfreut und auch ein wenig stolz, dass wir einen derart hochkarätigen Spieler verpflichten konnten. „Er wird vor allem auch für unsere jungen Spieler eine wichtige Stütze sein.“ Kritik liess nicht lange auf sich warten, doch der FCZ reagierte, indem er kritische Kommentare auf Instagram löschte – das Thema wird totgeschwiegen. Canepa verteidigte den Transfer weiter mit den Worten: „Es gab und gibt für uns keinen Anlass, an der Korrektheit der juristischen Aufarbeitung zu zweifeln. Bekannte Fussballer würden oft auch ohne Fehlverhalten von Frauen eingeklagt, die sie erpressen wollten. Dafür gäbe es leider einige Beispiele.“ Diese Aussage ist ein klassisches Beispiel für Täter-Opfer-Umkehr – eine gefährliche Rhetorik, die Frauen, die über Gewalt sprechen, pauschal als potenzielle Lügnerinnen darstellt und strukturelle Probleme ignoriert. Der FC Zürich hatte zuvor nach einem rassistischen Vorfall in Basel betont: „Im Fussball hat es keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Seit jeher setzt sich der FCZ für Diversität ein und heisst alle Leute, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion, herzlich willkommen.“ Doch das diskriminierende Verhalten des neuen Spielers gegenüber Frauen wird nicht hinterfragt. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Mendy sein toxisches Verhalten reflektiert oder ändern will. Doch er bekommt über den FC Zürich die Chance, seine Karriere fortzusetzen und sich international neu zu empfehlen. Soll ein mutmasslicher Sexualstraftäter diese Möglichkeit erhalten? Der FCZ darf Mendy nicht die Chance geben.
Zürcherflyer
Mitglied
13.02.2025, 14:55 · #11'929
Beiträge: 1'861
«STELLUNGNAHME DES FC ZÜRICH ZUR VERPFLICHTUNG VON BENJAMIN MENDY»
13. Februar 2025, fcz Im Zusammenhang mit der Verpflichtung des französischen Spielers Benjamin Mendy beim FC Zürich, hat sich die Frauenzentrale Zürich öffentlich sehr kritisch geäussert. Hintergrund: Der Spieler wurde während seiner Zeit bei Manchester City der Vergewaltigung beschuldigt. Das Verfahren wurde vor einigen Jahren vor einem Gericht in England abgeschlossen und Benjamin Mendy wurde in allen Punkten freigesprochen. Überprüfung der Sachlage vor der Verpflichtung durch den FCZ Den Verantwortlichen des FC Zürich war die Vorgeschichte bekannt. Der Stadtzürcher Fussballclub hat den Sachverhalt vor der Verpflichtung sorgfältig geprüft und aufgrund des damaligen Freispruchs des Gerichtes in England entschieden, den Spieler zu verpflichten. Es gab für den FC Zürich keinen Anlass, an der Richtigkeit der juristischen Aufarbeitung zu zweifeln. Der weltbekannte Spieler wurde nicht verurteilt und es gab keine weiteren Gründe, warum der FCZ von einer Verpflichtung hätte absehen müssen. Öffentliche Kritik der Frauenzentrale Zürich Die Frauenzentrale Zürich hat in ihrer Stellungnahme moniert, dass der FCZ bei der Bekanntmachung des Transfers auf diese Vorgeschichte hätte hinweisen müssen. Die Clubführung, Ancillo und Heliane Canepa, nimmt die Kritik ernst und hat sich heute Donnerstag mit der Geschäftsführerin der Frauenzentrale Zürich, Olivia Frei, getroffen und ausgesprochen. Der Präsident des FC Zürich, Ancillo Canepa, hat in diesem Gespräch betont: «Wir möchten an dieser Stelle klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir die Anliegen der Frauenzentrale im Grundsatz vorbehaltlos unterstützen. Auch wir vom FCZ lehnen jede Art von Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder, strikte ab. Dementsprechend haben wir in der Vergangenheit in einigen Fällen sofort reagiert und diese sanktioniert. Hingegen sind wir nach wie vor der Meinung, dass wir die Vorgeschichte des Spielers Benjamin Mendy aus Persönlichkeitsschutz richtigerweise nicht erwähnt haben». Der FC Zürich nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung wahr Alle Verantwortlichen des FCZ sind sich der gesellschaftlichen Verantwortung des Fussballclubs bewusst. Das Engagement des Stadtzürcher Fussballclubs geht weit über das übliche hinaus. Der FCZ engagiert sich beispielsweise seit Jahrzehnten im Frauenfussball, bei der Integration von jungen Menschen, unterhält eine Behindertenmannschaft, besucht soziale Institutionen und in der Nachwuchsabteilung werden mehrere Hundert Kinder und Jugendliche betreut. Zusätzlich zu diesen Bemühungen unterstützt der FCZ ein Fan Sozialprojekt in der Stadt Zürich, betreibt das einzige Club-Fussballmuseum in der Schweiz und engagiert sich in diversen Kulturprojekten. Dies alles wurde von der Frauenzentrale Zürich so auch anerkannt und gewürdigt. Die Clubleitung und die Frauenzentrale Zürich haben ausserdem vereinbart, sich gegenseitig unterstützen zu wollen, sollte es sich um gemeinsam betreffende Themen handeln . https://www.fcz.ch/pages/news/stellungn ... ndy-130225
Demokrit
Mitglied
13.02.2025, 17:01 · #11'930
Beiträge: 5'834
Wenn dieser Artikel so wirklich stimmt, dann ist es wirklich ein Skandal, dass der FCZ diesen Transfer getätigt hat. Auch wenn (fast) jeder eine zwei Chance verdient, ist des doch totaler Chabis, in dieser schwierigen Saison, sich noch mehr Probleme ins Haus zu bringen. Nicht gerade weitsichtig.
Gha_Züri
Mitglied
13.02.2025, 17:11 · #11'931
Beiträge: 2'626
Wenn dieser Artikel so wirklich stimmt, dann ist es wirklich ein Skandal, dass der FCZ diesen Transfer getätigt hat. Auch wenn (fast) jeder eine zwei Chance verdient, ist des doch totaler Chabis, in dieser schwierigen Saison, sich noch mehr Probleme ins Haus zu bringen. Nicht gerade weitsichtig. Wie heisst es so schön: Schlechte Werbung ist auch Werbung... Der FCZ ist jetzt zumindest auch international in den Medien.
Avatar von Tschik Cajkovski
Tschik Cajkovski
Mitglied
13.02.2025, 18:25 · #11'932
Beiträge: 3'337
Wenn dieser Artikel so wirklich stimmt, dann ist es wirklich ein Skandal, dass der FCZ diesen Transfer getätigt hat. Auch wenn (fast) jeder eine zwei Chance verdient, ist des doch totaler Chabis, in dieser schwierigen Saison, sich noch mehr Probleme ins Haus zu bringen. Nicht gerade weitsichtig. Wie heisst es so schön: Schlechte Werbung ist auch Werbung... Der FCZ ist jetzt zumindest auch international in den Medien. 107k
Mostowoj
Mitglied
13.02.2025, 21:15 · #11'933
Beiträge: 1'487
Der Artikel ist gut geschrieben und äusserst perfid: er ist eine Verurteilung, die so tut, als sei sie keine Verurteilung.
Iggy
Mitglied
13.02.2025, 23:55 · #11'934
Beiträge: 54
https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?ur ... 850c96d7bf Sogar ins Schweiz aktuell hats der Fall geschafft, inkl. Interview mit Fanvertreter M.I. vom Fanclub Letzi…
Mushu
Mitglied
14.02.2025, 05:08 · #11'935
Beiträge: 2'007
Der Artikel ist gut geschrieben und äusserst perfid: er ist eine Verurteilung, die so tut, als sei sie keine Verurteilung. AC fliegen seine eigenen Worte um die Ohren und seine Werte, werden hinterfragt. "Wir dulden keine Diskriminierung." Ist Mandys verhalten gegenüber Frauen diskriminierend (ist nicht unbedingt rechtlich strafbar, aber ...)? "Es gibt bei uns eine rote Linie; wenn die überschritten wird, reagieren wir." Ein Weggang nach Vertragsschluss ohne Ablöse ist ein Überschreiten, abwertendes Machtverhalten (nicht strafbar) liegt noch innerhalb der roten Linie, oder ist für AC (oder den FCZ) nicht diskriminierend. Das ist das einfache Fazit der Geschichte.
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
eifachöppis
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14.02.2025, 05:37 · #11'936
Beiträge: 4'889
Der Artikel ist gut geschrieben und äusserst perfid: er ist eine Verurteilung, die so tut, als sei sie keine Verurteilung. AC fliegen seine eigenen Worte um die Ohren und seine Werte, werden hinterfragt. "Wir dulden keine Diskriminierung." Ist Mandys verhalten gegenüber Frauen diskriminierend (ist nicht unbedingt rechtlich strafbar, aber ...)? "Es gibt bei uns eine rote Linie; wenn die überschritten wird, reagieren wir." Ein Weggang nach Vertragsschluss ohne Ablöse ist ein Überschreiten, abwertendes Machtverhalten (nicht strafbar) liegt noch innerhalb der roten Linie, oder ist für AC (oder den FCZ) nicht diskriminierend. Das ist das einfache Fazit der Geschichte. Canepa ist seit jeher ein Meister des Zurechtbiegens.
fczlol_neu
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14.02.2025, 07:12 · #11'937
Beiträge: 727
Der Artikel ist gut geschrieben und äusserst perfid: er ist eine Verurteilung, die so tut, als sei sie keine Verurteilung. AC fliegen seine eigenen Worte um die Ohren und seine Werte, werden hinterfragt. "Wir dulden keine Diskriminierung." Ist Mandys verhalten gegenüber Frauen diskriminierend (ist nicht unbedingt rechtlich strafbar, aber ...)? "Es gibt bei uns eine rote Linie; wenn die überschritten wird, reagieren wir." Ein Weggang nach Vertragsschluss ohne Ablöse ist ein Überschreiten, abwertendes Machtverhalten (nicht strafbar) liegt noch innerhalb der roten Linie, oder ist für AC (oder den FCZ) nicht diskriminierend. Das ist das einfache Fazit der Geschichte. Canepa ist seit jeher ein Meister des Zurechtbiegens. Nochmals: Der Mann wurde in einem Rechtsstaat wie England freigesprochen und nicht irgendwo, wo man sich einfach freikaufen kann. Zudem war es eine Zeit, in der man besonders darauf bedacht war, solche Verurteilungen durchzuführen. Dass er als junger Mann mit viel Geld und Testosteron nicht immer nett zu Frauen war, ist sicherlich korrekt. Ich hoffe, dass er aus dieser Zeit etwas gelernt hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass man den Freispruch akzeptieren muss. Wollen wir das Thema nicht ruhen lassen? Ich denke, mittlerweile ist genug dazu gesagt worden, und die Verantwortlichen haben bereits Stellung bezogen. Sollte man einem freigesprochenen Angeklagten nicht die Möglichkeit geben, seiner Arbeit nachzugehen? Das Positive ist: Das Thema "Zuber" ist somit nicht mehr aktuell und vom Tisch... :-)
Sektor D
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14.02.2025, 07:42 · #11'938
Beiträge: 6'607
Nochmals: Der Mann wurde in einem Rechtsstaat wie England freigesprochen und nicht irgendwo, wo man sich einfach freikaufen kann. Zudem war es eine Zeit, in der man besonders darauf bedacht war, solche Verurteilungen durchzuführen. Dass er als junger Mann mit viel Geld und Testosteron nicht immer nett zu Frauen war, ist sicherlich korrekt. Ich hoffe, dass er aus dieser Zeit etwas gelernt hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass man den Freispruch akzeptieren muss. Wollen wir das Thema nicht ruhen lassen? Ich denke, mittlerweile ist genug dazu gesagt worden, und die Verantwortlichen haben bereits Stellung bezogen. Sollte man einem freigesprochenen Angeklagten nicht die Möglichkeit geben, seiner Arbeit nachzugehen? Das Positive ist: Das Thema "Zuber" ist somit nicht mehr aktuell und vom Tisch... :-) Was man hierzu vielleicht noch anfügen kann: Der Mann sass fast ein Jahr in U-Haft. Ich kann es natürlich nicht belegen, aber ob du in der CH auch gleich so lange in U-Haft gesteckt wirst vor dem Prozess, ist wohl eher fraglich (sofern keine Fluchtgefahr etc. besteht). Wie gesagt, ich weiss es nicht. Aber ein Jahr U-Haft spricht nicht unbedingt dafür, dass man Mendy hier mit Samthandschuhen angefasst hat (zurecht!).
nicht
Mitglied
14.02.2025, 08:06 · #11'939
Beiträge: 1'338
«Das sagen Fans: In einem Online-Forum des FC Zürichs löst die Kritik der Frauenzentrale viele Diskussionen aus. Gewisse schreiben, das Verhalten des Spielers neben dem Platz solle keine Rolle spielen. Ein User hält etwa fest: «Mendy soll Leistung bringen und sich dem Team als Leader zeigen, alles andere ist unwichtig.» Andere schreiben, er habe zwar moralisch nicht korrekt gehandelt. Doch er sei freigesprochen worden, was heute offenbar nichts mehr bedeute.»
https://www.srf.ch/news/schweiz/neuer-f ... ntroversen Gratuliere! Das von den Admins gewünschte Narrativ wurde zitiert. Ihr seid Teil des Problems.
Sektor D
Mitglied
14.02.2025, 08:17 · #11'940
Beiträge: 6'607
«Das sagen Fans: In einem Online-Forum des FC Zürichs löst die Kritik der Frauenzentrale viele Diskussionen aus. Gewisse schreiben, das Verhalten des Spielers neben dem Platz solle keine Rolle spielen. Ein User hält etwa fest: «Mendy soll Leistung bringen und sich dem Team als Leader zeigen, alles andere ist unwichtig.» Andere schreiben, er habe zwar moralisch nicht korrekt gehandelt. Doch er sei freigesprochen worden, was heute offenbar nichts mehr bedeute.»
https://www.srf.ch/news/schweiz/neuer-f ... ntroversen Gratuliere! Das von den Admins gewünschte Narrativ wurde zitiert. Ihr seid Teil des Problems.
«Es gibt jedoch auch kritische Stimmen: Jemand schreibt, dass er als Arbeitgeber fordern würde, dass sich Mendy von seinen Aussagen distanziert.»
Diesen Satz hättest du nicht unterschlagen brauchen. Es ist richtig, dass das diskutiert wird. Es ist m.E. aber genauso richtig, einen gerichtlichen Freispruch anzuerkennen.
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