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K10
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22.12.2010, 18:59 · #61
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WOZ-Online: «Mich stört das Benimmdiktat» Von Daniel Ryser Manuela Schiller ist Anwältin, Feministin und Politikerin der Zürcher Alternativen Liste. Und sie ist bekannt als Kämpferin für die Rechte von Fussballfans. Ein Gespräch über die Abschaffung der Unschuldsvermutung, Gewalt, Frauenfeindlichkeit in den Stadien und darüber, was die Politszene von den Fans des FC Basel lernen kann. WOZ: Auch 2010 machten Fussballfans Wochenende für Wochenende Schlagzeilen. Leserbriefschreiber fordern inzwischen gar in der WOZ: «Jetzt hört damit auf, diese Fans immer in Schutz zu nehmen. Es gibt Wichtigeres!» Warum kämpfen Sie so vehement dafür, dass Fans zu ihrem Recht kommen? Manuela Schiller: 2004 kam ich zu diesem «Kundensegment». Im Bahnhof Altstetten wurden Hunderte Fans des FC Basel auf dem Weg zu einem Spiel eingekesselt und präventiv verhaftet. Diese Fans aus der Muttenzerkurve luden mich danach zusammen mit Leuten der Menschenrechtsgruppe Augenauf zu einem Treffen ein. Sie erzählten, was ihnen in Altstetten passiert war. Sie waren sich sicher: Derartiges habe es in der Schweiz noch nie gegeben. Ich entgegnete: Das stimmt nicht. Ich erzählte ihnen, was Gegnern, die zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos anreisten, in Landquart passiert war – dieselbe Situation. Sie merkten: «Denen ging es tatsächlich genau gleich wie uns, aber weil es andere waren, hat es uns damals nicht interessiert. Und jetzt interessiert es die nicht, weil es uns betrifft.» Die Linke hat sich für den Altstetter Kessel nicht interessiert? Nein. Dabei passierte zweimal exakt dasselbe: Leute, die mit einem SBB-Zug gefahren sind, die ein Ticket hatten, die also gar nichts verbrochen haben, wurden eingekesselt. Man sucht sich eine Gruppe von Leuten aus, welche die Medien und die Öffentlichkeit gerade als nicht schützenswert betrachten, und wendet den Repressionsapparat an, testet neue Polizeistrategien. Seither haben Sie Hunderte Fussballfans verteidigt, darunter auch bekannte Hooligans. Damit wir uns verstehen: Ich kann mit Hooliganismus wirklich nichts anfangen. Dieses ganze Kampfsportgetue verstehe ich überhaupt nicht, und ich bin froh, wenn ich damit so wenig wie möglich zu tun habe. Doch vom Standpunkt der Strafverteidigerin aus hat jeder ein Recht darauf, dass der Rechtsstaat korrekt angewendet wird. Das ist eine direkte Kritik an der linken, der fortschrittlichen, der feministischen Szene: Wir halten diese Prinzipien hoch, aber wir sind bereit, sie über Bord zu werfen, wenn solche, die uns nicht genehm sind, ins Visier geraten. Erklären Sie das. Es gibt den Grundsatz, dass jeder als unschuldig gilt, dass der Staat die Schuld eines Einzelnen beweisen muss. Weil das bei Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen sehr schwierig ist, wenn der Täter sie abstreitet, sind fortschrittliche Frauen und Männer bereit, eine Umkehr der Beweislast zuzulassen: dass also der Verdächtige beweisen muss, dass er unschuldig ist. Bei Geldwäscherei, dem Bankgeheimnis, bei Sachen also, die wir Linken kritisieren, sind wir auch bereit, zu glauben, dass, wo Rauch ist, auch Feuer sei. Ein Prinzip also, das wir nicht gelten lassen wollen, wenn es auf uns angewendet wird. Und ein ganz praktisches Beispiel aus Zürichs Strassen: Wer hat in Zürich als Erste die öffentliche Videoüberwachung gefordert? Die Rechten? Nein. Grüne Exponenten. Die Grünen? Sie riefen nach Kameras, um bei Sammelstellen Abfallsünder zu überwachen. Aber nur weil ein Abfallsünder erwischt werden könnte, bin ich nicht plötzlich für Videoüberwachung. Woher kommt Ihre anhaltende Konzentra tion auf den Fussball? Ich wurde während der Zürcher Bewegung 1980 politisiert. Damals gab es viele Demonstrationen, eine grosse politische Auseinandersetzung. Ich nahm fast wöchentlich an Demos und Aktionen teil. Das hat massiv abgenommen. Viele junge Leute «bewegen» sich heute in Fussballstadien – und werden mitunter kriminalisiert. Vergessen Sie nicht: Das ist genau das, was während der Achtzigerbewegung passiert ist. Damals wurden Tausende junge Leute kriminalisiert. Im Widerstand gegen die Kriminalisierung könnte die Politszene von den Fans etwas lernen. Was könnte sie lernen? In der Fanszene sind der Respekt und die Zuverlässigkeit, der lange Atem, etwas durchzuziehen, grösser. Nach dem Kessel in Landquart wollten Kollegen von mir einen Prozess anstreben, so wie ich es nach dem Kessel von Altstetten getan habe. Es hat nicht gut funktioniert. Fast niemand wollte mit Namen hinstehen und die Sache bis zum Ende durchziehen. Die Leute der Muttenzerkurve hingegen haben über die Jahre hinweg mehrfach Geld gesammelt, haben mich eingeladen, haben mit mir besprochen, wie es weitergeht. Niemand ist abgesprungen. Dies, obwohl ich von Anfang an nichts beschönigt habe: Ich habe klipp und klar gesagt, die Chancen, dass die Polizei dafür zur Rechenschaft gezogen werde, stünden schlecht. Am Schluss haben wir in allen Bereichen Teilerfolge erzielt. Die St. Galler Repressionspolitikerin Karin Keller-Sutter hat sich mit dem Thema «Hooligans» ihre Bundesratskandidatur aufgebaut. Sie ist der Meinung: Die Fans in den Stadienkurven gefährden die Sicherheit des Landes. Zudem sei die Stimmung in den Kurven latent rassistisch und frauenfeindlich. Das stimmt so generell einfach nicht. In St. Gallen skandiert die Kurve, Frauen wie Männer: «Karin Keller-Sutter, du Hure!» Die Betroffene sagt, diese Angriffe seien deshalb so heftig, weil sie eine Frau sei. Solche Gesänge gehörten verbannt. Ob nun «Hure» oder «Hurensohn» – ich finde, beides sagt man nicht. Ist es aber Aufgabe des Staats, hier einzugreifen? In der Stadt Zürich arbeitet die rot-grüne Regierung seit Jahren mit dem Slogan «Erlaubt ist, was nicht stört». Ich kann vieles unterschreiben, was an Störendem aufgeführt wird: Littering, Rücksichtslosigkeit. Aber mich stört das staatliche Benimm-Diktat. Da kriege ich einen Abwehrreflex. Man kann von mir aus mit gutem Beispiel vorangehen, aber man kann nicht alles sanktionieren. Die Jugend brauchte immer Freiräume. Und jetzt muss ich Ihnen ehrlich und vielleicht politisch unkorrekt sagen, dass ich es trotz allem nicht so schlimm finde, wenn man «Hure» als Schimpfwort benutzt. Warum nicht? Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der nicht mehr so gesprochen wird. Doch man kann trotz politisch höchst korrektem Benehmen im Handeln genauso oder anders frauenfeindlich sein. Unsere Gesellschaft ist ja nach wie vor sehr frauenfeindlich. Warum hat es in meinem Bereich viel mehr Jusstudentinnen, die abschliessen, aber später viel weniger Anwältinnen als Anwälte? Warum stehen an der Spitze viel weniger Frauen als Männer? Warum ist es bei der Familiengründung nach wie vor so, dass es eher die Frau ist, die die Arbeit reduziert oder gar aus dem Berufsleben aussteigt? Da wird nicht «Hure» gesagt, die Entscheidungsmechanismen sind scheinbar höchst zivilisiert. Das Ergebnis ist trotzdem frauenfeindlich. Vor allem bei jungen Leuten macht es doch einen Unterschied, wie einer frauenverachtend ist. Ist er es bloss mit Worten? Dann legt sich das doch häufig. Oder ist er es im Handeln? Oder in beidem? Dann glauben Sie nicht, dass die Kultur in den Schweizer Stadien die Sicherheit des Landes gefährdet? Quatsch. Es ist in den letzten Jahren Folgendes passiert: Es ist plötzlich angesagt, in die Kurven zu gehen, es hat Studenten, viele Frauen, kulturell interessierte Leute, sehr viele Jugendliche – es ist eine Art Jugendbewegung, eine riesige Subkultur, und die Jugendlichen engagieren sich dort auf eine Art und Weise, die während meiner Jugendzeit ganz klar politisch war: Sie malen Transparente, produzieren Choreografien, texten neue Slogans, Lieder, rund herum entstehen Bands, die ein Teil der Kurve sind oder gar durch die Kurve bekannt geworden sind. Das hat es früher nicht gegeben. Ich bin seit Jahren eine treue FCZ-Anhängerin, und ich finde das keine negative Entwicklung. Natürlich nehmen gerade die Jungen unter den Fans für sich in Anspruch, was wir früher als Bewegte auch in Anspruch genommen haben: dass wir uns nicht an alle Regeln halten. Da kann es schon sein, dass gesprayt wird oder dass oft das Pyrotechnikverbot nicht eingehalten wird. Man nimmt die Staatsgewalt, manchmal zu Recht und manchmal auch zu Unrecht, nicht ernst. Was uns als Linke dabei befremdet, ist ja vor allem eines: Warum tun die das für den Fussball? Aber da müssten wir eher uns selbst die Frage stellen: Warum ist es heute für viele junge Leute nicht mehr interessant oder gar abschreckend, sich politisch zu engagieren? Entspricht das Engagement in den Kurven – gerade in der Auseinandersetzung mit der Repression – nicht teilweise einem politischen Engagement? Es findet zumindest eine Sensibilisierung statt, die über den Fussball hinausgeht. Im Vorfeld der Ausschaffungsinitiative habe ich an 350 Leute meiner Fussballklientel einen Brief verschickt, in dem ich darlegte, weshalb ich zweimal Nein stimme. Es war ein deutlicher Brief. Ich schrieb, wer hier aufwächst, wer hier lebt und wohnt, gehört zu uns, egal, ob er ein Mörder oder ein Fussballprofi ist. Und dass jemand, der zu uns gehört, auch hier bestraft werden soll. Ich habe auf diesen Brief keine einzige negative, aber erstaunlich viele positive Reaktionen bekommen, per Mail, per Post, per Telefon. Ein Hooligan sagte zu mir: «In meinem Bekanntenkreis stimmen die meisten Ja, ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Ich glaube, ich muss das politische Lager wechseln.» In den Fanforen des FC Basel und des FC Zürich fand eine sehr kontroverse, teilweise dumme, teilweise aber hochstehende Debatte zu diesem Thema statt. Ich behaupte, dass der Zweimal-Nein-Anteil in der Fanszene aufgrund negativer Erfahrungen mit der Staatsgewalt oder den Medien vergleichsweise hoch war. Die Leute merken, dass es nicht genügt, sich nur dann gegen Willkür oder Unverhältnismässigkeit zu wehren, wenn man persönlich davon betroffen ist.
BigKahuna
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29.12.2010, 09:12 · #63
Beiträge: 961
http://www.gcz.ch/ http://www.gcz.ch/news/gc-news/news-detail/article/zum-fest-und-jahreswechsel/17.html ....sind wiedermal Schulferien.... ;o) Und hier noch, was er meint...http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/FCZFans-hackten-GCHomepage/story/24895229 FCZ-Fans hacken GCN Website. Interessant noch auf der GCN Homepage: Testspiel gegen die Gummibärli aus Salzburg. Finden da die ersten Übernahmegespräche statt? Red Bull GC Zürich? (obwohl das "GC" würde vor dem ersten offiziellen Spiel noch verschwinden.)
Lion King
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29.12.2010, 21:01 · #64
Beiträge: 23
http://www.gcz.ch/ http://www.gcz.ch/news/gc-news/news-detail/article/zum-fest-und-jahreswechsel/17.html ....sind wiedermal Schulferien.... ;o) Und hier noch, was er meint...http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/FCZFans-hackten-GCHomepage/story/24895229 FCZ-Fans hacken GCN Website. Interessant noch auf der GCN Homepage: Testspiel gegen die Gummibärli aus Salzburg. Finden da die ersten Übernahmegespräche statt? Red Bull GC Zürich? (obwohl das "GC" würde vor dem ersten offiziellen Spiel noch verschwinden.) keine Angst da wird nur über die Rückkehr von Zarate verhandlet ;-)
LOK
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30.12.2010, 13:47 · #65
Beiträge: 309
jetzt ist die Seite ganz dicht ;-)
fcz10
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03.01.2011, 19:09 · #66
Beiträge: 53
Die ausführliche Datenbank der GC-Kunden. Auf dem Screenshot nicht zu sehen: Die Höhe der Buchung und die Kreditkarten-Marke. (ZVG) Regional-Radar» Mehr zu Zürich und Umgebung Name, Adresse, Handy-Nummer, Kreditkarten-Marke, Betrag – wer jemals ein GC-Ticket gekauft hat, ist in der Datenbank des Clubs erfasst. Und: Seit einigen Tagen kann diese von jedermann im Internet heruntergeladen werden. Ein gefundenes Fressen für Betrüger. Denn in den über 10‘000 Bestellungen für knapp eine Million Franken finden sich die exakten Adressangaben samt E-Mail-Adresse. Diese wurden im Zeitraum zwischen 2004 und 2007 getätigt. Unter den Kunden sind Notare, Kantonspolizisten und Politiker. Julia von Känel aus Zürich ist erstaunt, als sie von Blick.ch über den Datenklau informiert wird. Sie kaufte damals fünf Tickets im Auftrag der FDP. «Ich erwarte eigentlich, dass meine Daten beim Online-Einkauf absolut gesichert sind – das ist ziemlich unangenehm.» Ein anderer GC-Kunde fragt erstaunt nach: «Woher haben Sie meine Handy-Nummer?» Er will seinen Namen nicht ein weiteres Mal publiziert sehen, sagt zum Vorfall entsetzt: «Das ist eine Katastrophe!» In der Tat. Mit dieser Masse an Informationen könnten Betrüger bei einigen GC-Kunden Erfolg haben. Als Beispiel: Als angeblicher Angestellter der Kreditkartenfirma anrufen und als «Beweis» die GC-Buchung angeben – und dann die Kreditkartennummer entlocken. GC prüft rechtliche Schritte GC spielte am Freitag gegenüber BLICK den Vorfall noch als «bösartigen Lausbubenstreich» herunter. Heute tönt es anders. Marcel Meier, Leiter der kommerziellen Abteilung zu Blick.ch: «Durch die Publikation im Internet handelt es sich hier nicht mehr um einen Lausbubenstreich. Wir überlegen uns rechtliche Schritte.» Die Problematik bei Angriffen aus dem Internet: Zeugen gibt es keine, nur digitale Spuren. GC-Meier: «Wir sind momentan daran, den Angriff zurück zu verfolgen – wenn wir eine Chance sehen, die Angreifer zu identifizieren, werden wir handeln.» Beim Club hofft man auf einen glimpflichen Ausgang des Vorfalls: «Aufgrund Erfahrungswerte muss nicht davon ausgegangen werden, dass die Daten missbraucht werden. Es kann jedoch sein, dass die E-Mail-Adressen in einem Spamverteiler landen. Dies wird von den Filtern der E-Mail-Konten jedoch meistens schnell erkannt.» Die Website des Klubs ist seit Mittwoch aus Sicherheitsgründen offline – «Kreditkartendaten waren nie gefährdet», heisst es auf der Website. Die Kundendaten jedoch sehr wohl.
Maloney
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04.01.2011, 08:44 · #67
Beiträge: 7'090
Die ausführliche Datenbank der GC-Kunden. Auf dem Screenshot nicht zu sehen: Die Höhe der Buchung und die Kreditkarten-Marke. (ZVG) Regional-Radar» Mehr zu Zürich und Umgebung Name, Adresse, Handy-Nummer, Kreditkarten-Marke, Betrag – wer jemals ein GC-Ticket gekauft hat, ist in der Datenbank des Clubs erfasst. Und: Seit einigen Tagen kann diese von jedermann im Internet heruntergeladen werden. Ein gefundenes Fressen für Betrüger. Denn in den über 10‘000 Bestellungen für knapp eine Million Franken finden sich die exakten Adressangaben samt E-Mail-Adresse. Diese wurden im Zeitraum zwischen 2004 und 2007 getätigt. Unter den Kunden sind Notare, Kantonspolizisten und Politiker. Julia von Känel aus Zürich ist erstaunt, als sie von Blick.ch über den Datenklau informiert wird. Sie kaufte damals fünf Tickets im Auftrag der FDP. «Ich erwarte eigentlich, dass meine Daten beim Online-Einkauf absolut gesichert sind – das ist ziemlich unangenehm.» Ein anderer GC-Kunde fragt erstaunt nach: «Woher haben Sie meine Handy-Nummer?» Er will seinen Namen nicht ein weiteres Mal publiziert sehen, sagt zum Vorfall entsetzt: «Das ist eine Katastrophe!» In der Tat. Mit dieser Masse an Informationen könnten Betrüger bei einigen GC-Kunden Erfolg haben. Als Beispiel: Als angeblicher Angestellter der Kreditkartenfirma anrufen und als «Beweis» die GC-Buchung angeben – und dann die Kreditkartennummer entlocken. GC prüft rechtliche Schritte GC spielte am Freitag gegenüber BLICK den Vorfall noch als «bösartigen Lausbubenstreich» herunter. Heute tönt es anders. Marcel Meier, Leiter der kommerziellen Abteilung zu Blick.ch: «Durch die Publikation im Internet handelt es sich hier nicht mehr um einen Lausbubenstreich. Wir überlegen uns rechtliche Schritte.» Die Problematik bei Angriffen aus dem Internet: Zeugen gibt es keine, nur digitale Spuren. GC-Meier: «Wir sind momentan daran, den Angriff zurück zu verfolgen – wenn wir eine Chance sehen, die Angreifer zu identifizieren, werden wir handeln.» Beim Club hofft man auf einen glimpflichen Ausgang des Vorfalls: «Aufgrund Erfahrungswerte muss nicht davon ausgegangen werden, dass die Daten missbraucht werden. Es kann jedoch sein, dass die E-Mail-Adressen in einem Spamverteiler landen. Dies wird von den Filtern der E-Mail-Konten jedoch meistens schnell erkannt.» Die Website des Klubs ist seit Mittwoch aus Sicherheitsgründen offline – «Kreditkartendaten waren nie gefährdet», heisst es auf der Website. Die Kundendaten jedoch sehr wohl. Wären die Hoppers nicht so doof gewesen den DB-Download-Link im GC-Forum zu posten (ist immer noch drin), wäre dies wohl nie so an die Öffentlichkeit gekommen. -.- Bleibt zu hoffen, dass der FCZ bzw. seine IT-Partner es besser im Griff haben.
gecko
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12.01.2011, 06:27 · #68
Beiträge: 768
Tagi: Mittwoch 12.1.2011 ------------------------------------ Der FCZ plant ein eigenes Trainingszentrum Der Stadtklub will das Provisorium Allmend Brunau verlassen und nach Schwamendingen ziehen. Von Peter Bühler Während die Grasshoppers mit der Stadt Zürich um die Stadionmiete für den Letzigrund und die Sicherheitskosten feilschen, steht der Stadtrivale FC Zürich vor einem wichtigen Schritt, seine Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten entscheidend zu verbessern. Dem FCZ wird von der Stadt auf der Sportanlage Heerenschürli in Schwamendingen eine brachliegende Parzelle unentgeltlich im Baurecht zur Verfügung gestellt, um darauf ein zweistöckiges Gebäude zu errichten. Es ist jenes 8000 Quadratmeter grosse Grundstück bei der Tramendstation Hirzenbach, auf dem der Zürcher Schlittschuhclub (ZSC) vor ein paar Jahren eine Eis-Trainingshalle errichten wollte, dann aber trotz aller vorhandenen Bewilligungen aus Kostengründen auf den Bau verzichtete. Der neue FCZ-Campus mit Garderoben, Kraft-, Ruhe- und Geräteräumen sowie sportmedizinischen Einrichtungen in der unteren Etage und den Büros der Geschäftsstelle darüber soll gemäss FCZPräsident Ancillo Canepa nicht mehr als 10 Millionen Franken kosten. Der Klub plant keinen Prunkbau, sondern eine einfache, funktionale Anlage. Die Gebäudekosten muss er selber übernehmen, er hat bereits mit einer Bank Gespräche wegen der Finanzierung geführt. Canepa rechnet im günstigsten Fall mit einem Baubeginn in etwa einem Jahr, die Bauzeit dürfte weitere zwölf Monate dauern. Bereits heute trainieren alle FCZFrauenteams und ein Grossteil der FCZNachwuchsmannschaften auf dem Heerenschürli. Mit dem Umzug der Profis aus der Super League und der U-21 von der Allmend Brunau nach Schwamendingen würde Canepa ein lang ersehntes Ziel erreichen. Er hat immer angestrebt, den ganzen Verein unter einem Dach zu vereinen. Die letzten fünf Jahre seit dem Abbruch des alten Letzigrund haben die Berufsspieler des FCZ in einem den Ansprüchen des professionellen Fussballs nicht genügenden Provisorium auf der Brunau und in der Saalsporthalle verbracht. Sie haben dort deutlich schlechtere Trainingsbedingungen als die Grasshoppers auf ihrer 20 Millionen teuren Anlage in Niederhasli. Zum Bau des GCCampus hatte die Stadt seinerzeit 4 Millionen Franken beigesteuert.
gecko
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12.01.2011, 06:34 · #69
Beiträge: 768
Tagi: Mittwoch 12.1.2011 ------------------------------------ FCZ von der Brunau nach Schwamendingen Auf dem Sportplatz Heerenschürli soll der neue FCZ-Campus entstehen. Die Stadt Zürich stellt das Grundstück für ein zweistöckiges Gebäude dem Stadtklub unentgeltlich im Baurecht zur Verfügung. Eine Bank soll die Anlage finanzieren. Von Peter Bühler Die erste Mannschaft und die U-21 des FC Zürich haben ihre Trainingsbasis seit Ende 2005 und dem Baubeginn des neuen Letzigrund-Stadions auf der Allmend Brunau. Die Infrastruktur an diesem Standort ist für einen professionellen Fussballklub ungenügend. Es hat, zumal für einen ehemaligen Teilnehmer an der Champions League, zu wenig taugliche Plätze für eine intensive Nutzung, die Ausstattungen der Garderoben in der Saalsporthalle, die medizinischen Einrichtungen (Physiotherapie, Massage) und die Lagerräume für Material und Geräte sind rudimentär. So drängeln sich beispielsweise vier Trainer – Chefcoach Urs Fischer und seine drei Assistenten – in einer einzigen fensterlosen Umkleidekabine, die darüber hinaus auch noch als Büro zu dienen hat. «Die Verhältnisse in der Saalsporthalle sind für uns alles andere als optimal», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Der Standort Allmend Brunau/Saalsporthalle war immer als Provisorium gedacht. Es war vorgesehen, dass der FCZ nach Fertigstellung des Letzigrunds im September 2007 oder spätestens nach der Europameisterschaft 2008 in seine alte Heimat zwischen Badenerund Baslerstrasse zurückkehren sollte. Dazu kam es nicht, weil beide Zürcher Grossklubs im neuen Stadion spielen müssen und zudem auf dem Areal nur noch ein (zu kleiner) Trainingsplatz zur Verfügung steht. Im alten Letzigrund waren es drei gewesen. Kein Prunkbau geplant Das Provisorium auf der Allmend blieb deshalb bis heute bestehen. Zufrieden ist damit auch die Stadt Zürich nicht, weil die vom FCZ beanspruchten Räume bei grösseren Veranstaltungen in der Saalsporthalle (beispielsweise das Tennisturnier Paribas Zurich Open) nicht genützt werden können. Deshalb sagt auch Urs Schmidig, Direktor des Sportamts der Stadt Zürich: «Die momentane Situation ist für den FCZ und für die Stadt ziemlich unbefriedigend.» Gesucht wurden Lösungen – und der FCZ hat diese gemeinsam mit der Stadt gefunden. Canepa erinnerte sich daran, dass auf dem städtischen Sportplatz Heerenschürli in Schwamendingen, wo seit einiger Zeit bereits alle Frauenteams und sämtliche Juniorenmannschaften des FCZ von der U-13 bis zur U-18 trainieren, ein Stück Land brach liegt respektive nur als Allwetterplatz genutzt wird. Auf genau dieser 8000 Quadratmeter grossen Parzelle bei der Wendeschlaufe des 9er-Trams an der Endstation Hirzenbach beabsichtigte der ZSC vor ein paar Jahren, eine Eistrainingshalle zu errichten. Der Schlittschuhclub hatte den Boden von der Stadt im Baurecht gratis zur Verfügung gestellt bekommen, und sämtliche Baubewilligungen lagen bereits vor. Der Klub realisierte das Projekt aber aus Kostengründen nicht. Bereits im vergangenen Frühling kontaktierte Canepa Stadtrat Gerold Lauber, den Vorsteher des Schul- und Sportdepartementes, wegen einer allfälligen Möglichkeit, die genannte Parzelle dem FCZ im Baurecht ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Die Idee: Der Klub sollte dort ein Trainingszentrum, einen FCZ-Campus, errichten können. Canepa denkt, dass für das neue Gebäude eine Grundfläche von gegen 2000 Quadratmetern erforderlich ist. Der FCZ-Präsident möchte kein Kunstwerk bauen, sondern ein einfaches, effizientes und funktionales Gebäude, in dem die erste Mannschaft und die U-21 Platz finden. Er möchte Garderoben von zeitgemässem Standard und mit modernen Nasszellen wie etwa einem Sprudelbad, einen Kraftraum, Ruhebereiche sowie ganz grundsätzlich gute Arbeitsbedingungen für die Physiotherapeuten und Masseure schaffen. Und er möchte im oberen Stockwerk die FCZ-Geschäftsstelle einrichten. «Ich fände es wichtig, dass der ganze Verein unter einem Dach ist und die gleiche Heimat hat.» FCZ nicht bevorzugt Fussballplätze hat es im Heerenschürli mit 7 Rasen- und 6 Kunstrasenfeldern für die FCZ-Familie genug. Canepa ist überzeugt, dass seine Berufsfussballer den Betrieb der diversen Stadtzürcher Amateurteams, die ebenfalls auf der Anlage trainieren, nicht beeinträchtigen werden. «Unsere Profis trainieren tagsüber, die Amateure am Abend.» Mit seinen Argumenten hat er die Stadt überzeugen können. Diese ist bereit, dem FCZ besagte Parzelle für die Erstellung und den Betrieb seines Campus gratis im Baurecht abzugeben. Eine Bevorzugung des FCZ gegenüber dem Stadtrivalen GC liegt deswegen nicht vor. Die Stadt leistete auch an den GCCampus in Niederhasli einen namhaften Beitrag: Sie kaufte den Grasshoppers auf der grosszügig gestalteten Anlage fernab von Zürich, die über 20 Millionen an Baukosten verschlang, schon vor der Eröffnung im Sommer 2005 drei Fussballplätze für insgesamt 4 Millionen ab und überliess diese Spielfelder dem Klub gratis für den Trainingsbetrieb. Kostendach von 10 Millionen Die Aussichten für den FCZ auf dem Heerenschürli sind erfreulich, der Campus damit aber noch längst nicht gebaut. Für die Kosten des Gebäudes und den späteren Betrieb muss der Verein selber aufkommen. Canepa hat für sich schon einmal eine Bausumme von 10 Millionen Franken als oberste Grenze gesetzt. Er betont aber mit Nachdruck, dass sich der Klub das neue Trainingszentrum nur leisten könne, falls eine Bank, die dem Verein ihr Interesse bereits in Aussicht gestellt hat, dieses finanzieren wird. Den Namen des Geldinstituts will er noch nicht publik machen. Und trotz dieser vielversprechenden Ausgangslage verfällt er keineswegs in Euphorie. Er sagt vielmehr: «Wir haben noch viel Arbeit vor uns, bis der FCZ-Campus steht.» Falls alles optimal abläuft, die Baubewilligungen für dieses Vorhaben, das bedeutend kleiner ist als die einst geplante ZSC-Eishalle, ohne Verzögerungen erteilt werden, könnten laut Canepa die Baumaschinen im Heerenschürli wohl frühestens in einem Jahr auffahren. Für die Bauzeit des Campus’ rechnet er mit einem weiteren Jahr – womit sein Traum von einer eigenen Heimat für den ganzen Klub im Idealfall im Frühling 2013 Realität werden könnte.
Kobayashi
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17.01.2011, 14:17 · #70
Beiträge: 1'444
Mir ist gerade der absolute Brüller zufällig in die Finger geraten: http://www.fcz.ch/tv/video.htm?archiv=3&id=110 Das ist ja ganz grosses Kino...
fcz333
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17.01.2011, 19:18 · #71
Beiträge: 2'242
Mir ist gerade der absolute Brüller zufällig in die Finger geraten: http://www.fcz.ch/tv/video.htm?archiv=3&id=110 Das ist ja ganz grosses Kino... Ist schon älter...die hoppers haben dasselbe auch...
JohnyJLucky
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24.01.2011, 12:32 · #72
Beiträge: 6'036
«Der FCZ auf Facebook - I like!»
Der FC Zürich lanciert heute eine eigene offizielle Facebook-Seite. Das weltweite Online-Sozialnetzwerk ermöglicht es dem Verein, mit seinen Fans interaktiv den direkten Kontakt zu pflegen. Dem FCZ ist es wichtig, den Fans eine Plattform zu bieten, wo sie aktuelle Informationen bekommen und dazu ihre Meinung äussern können. Auf der offiziellen Facebook-Seite des FC Zürich werden die neusten FCZ-TV-Beiträge aufgeschaltet, exklusive Bilder veröffentlicht und spezielle Aktionen des FCZ Fanshops bekannt gegeben. Zudem wird laufend über das Aktuellste im ganzen Verein informiert. Fans können alle Beiträge kommentieren und haben auch die Möglichkeit, eigene Fotos, Videos oder Links auf der Seite zu platzieren. Der FCZ erhofft sich einen regen Austausch auf freundlicher Basis mit all jenen, die dem Stadtclub in irgendwelcher Weise nahestehen. Das Gemeinschaftsportal Facebook hatte im Juli 2010 nach eigenen Angaben die Grenze von 500 Millionen Nutzern erreicht. In der Schweiz waren Ende Oktober 2010 knapp 2,4 Millionen Personen auf Facebook registriert. http://www.fcz.ch/profis/news_detail.htm?id=1093 juheee... jetzt weiss ich endlich wann canepa amigs auf die toilette geht!
mitleser
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24.01.2011, 16:07 · #73
Beiträge: 356
«Der FCZ auf Facebook - I like!»
Der FC Zürich lanciert heute eine eigene offizielle Facebook-Seite. Das weltweite Online-Sozialnetzwerk ermöglicht es dem Verein, mit seinen Fans interaktiv den direkten Kontakt zu pflegen. Dem FCZ ist es wichtig, den Fans eine Plattform zu bieten, wo sie aktuelle Informationen bekommen und dazu ihre Meinung äussern können. Auf der offiziellen Facebook-Seite des FC Zürich werden die neusten FCZ-TV-Beiträge aufgeschaltet, exklusive Bilder veröffentlicht und spezielle Aktionen des FCZ Fanshops bekannt gegeben. Zudem wird laufend über das Aktuellste im ganzen Verein informiert. Fans können alle Beiträge kommentieren und haben auch die Möglichkeit, eigene Fotos, Videos oder Links auf der Seite zu platzieren. Der FCZ erhofft sich einen regen Austausch auf freundlicher Basis mit all jenen, die dem Stadtclub in irgendwelcher Weise nahestehen. Das Gemeinschaftsportal Facebook hatte im Juli 2010 nach eigenen Angaben die Grenze von 500 Millionen Nutzern erreicht. In der Schweiz waren Ende Oktober 2010 knapp 2,4 Millionen Personen auf Facebook registriert. http://www.fcz.ch/profis/news_detail.htm?id=1093 juheee... jetzt weiss ich endlich wann canepa amigs auf die toilette geht! super noch mehr lustige Kurvenfotos die mit dem Handy aufgenommen wurden und jetzt auf facebook präsentiert werden.
Istvan a kiraly
Mitglied
24.01.2011, 16:13 · #74
Beiträge: 2'582
Das glaube ich kaum. Canepa hat gelernt
Sektor D
Mitglied
08.02.2011, 11:21 · #76
Beiträge: 6'607
Zugegeben, Durchhaltevermögen hat der Typ... =) Blinder Passagier im FCZ-Reisecar *Das Reinigungspersonal staunte nicht schlecht, als es am frühen Samstagmorgen den soeben zurückgekehrten Reisecar des FC Zürich putzen wollte: Plötzlich kroch ein Mann aus dem Radkasten und schlich sich davon. Die Putzequipe informierte die Stadtpolizei, die den Ausgebüxten kurze Zeit später festnehmen konnte. Der 21-jährige Tunesier gab gemäss einer Mitteilung der Stapo Zürich an, er habe sich in Rom in einen Hohlraum hinter dem Hinterrad des Reisecars gezwängt, um so auf direktem Weg nach Zürich zu gelangen. Was aber gar nicht sein kann, weil die Reiseroute gar nicht über Rom führte. Der Car fuhr von Sousse nach Tunis, mit der Fähre direkt nach Genua und weiter auf dem Landweg ohne Halt via Mailand bis nach Zürich. Der Tunesier überstand die rund 30-stündige Reise auf einem Blech in dem Hohlraum, indem er sich an mehreren Kabeln festhielt. Er blieb unverletzt. Nach der Einvernahme wurde er wegen illegaler Einreise der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zugeführt. «So etwas habe ich noch nie gehört», sagt Stapo-Sprecher Marco Cortesi. Da man sich alleine auf die Informationen des Tunesiers stützen könne, habe man den Widerspruch mit der Reiseroute nicht auflösen können. Der blinde Passagier war alleine im Bus unterwegs. Die FCZ-Fussballer, welche im tunesischen Sousse im Trainingslager weilten, traten die Rückreise wegen der Proteste im Land bereits am 16. Januar an.* Quelle: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/ ... r-25853753
Maloney
Mitglied
08.02.2011, 12:10 · #77
Beiträge: 7'090
Zugegeben, Durchhaltevermögen hat der Typ... =) Blinder Passagier im FCZ-Reisecar *Das Reinigungspersonal staunte nicht schlecht, als es am frühen Samstagmorgen den soeben zurückgekehrten Reisecar des FC Zürich putzen wollte: Plötzlich kroch ein Mann aus dem Radkasten und schlich sich davon. Die Putzequipe informierte die Stadtpolizei, die den Ausgebüxten kurze Zeit später festnehmen konnte. Der 21-jährige Tunesier gab gemäss einer Mitteilung der Stapo Zürich an, er habe sich in Rom in einen Hohlraum hinter dem Hinterrad des Reisecars gezwängt, um so auf direktem Weg nach Zürich zu gelangen. Was aber gar nicht sein kann, weil die Reiseroute gar nicht über Rom führte. Der Car fuhr von Sousse nach Tunis, mit der Fähre direkt nach Genua und weiter auf dem Landweg ohne Halt via Mailand bis nach Zürich. Der Tunesier überstand die rund 30-stündige Reise auf einem Blech in dem Hohlraum, indem er sich an mehreren Kabeln festhielt. Er blieb unverletzt. Nach der Einvernahme wurde er wegen illegaler Einreise der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zugeführt. «So etwas habe ich noch nie gehört», sagt Stapo-Sprecher Marco Cortesi. Da man sich alleine auf die Informationen des Tunesiers stützen könne, habe man den Widerspruch mit der Reiseroute nicht auflösen können. Der blinde Passagier war alleine im Bus unterwegs. Die FCZ-Fussballer, welche im tunesischen Sousse im Trainingslager weilten, traten die Rückreise wegen der Proteste im Land bereits am 16. Januar an.* Quelle: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/ ... r-25853753 Leider eine Geschichte ohne Happy End. 30 Stunden durchgehalten und nun in Ausschaffungshaft...
Sektor D
Mitglied
08.02.2011, 12:31 · #78
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Zugegeben, Durchhaltevermögen hat der Typ... =) Blinder Passagier im FCZ-Reisecar *Das Reinigungspersonal staunte nicht schlecht, als es am frühen Samstagmorgen den soeben zurückgekehrten Reisecar des FC Zürich putzen wollte: Plötzlich kroch ein Mann aus dem Radkasten und schlich sich davon. Die Putzequipe informierte die Stadtpolizei, die den Ausgebüxten kurze Zeit später festnehmen konnte. Der 21-jährige Tunesier gab gemäss einer Mitteilung der Stapo Zürich an, er habe sich in Rom in einen Hohlraum hinter dem Hinterrad des Reisecars gezwängt, um so auf direktem Weg nach Zürich zu gelangen. Was aber gar nicht sein kann, weil die Reiseroute gar nicht über Rom führte. Der Car fuhr von Sousse nach Tunis, mit der Fähre direkt nach Genua und weiter auf dem Landweg ohne Halt via Mailand bis nach Zürich. Der Tunesier überstand die rund 30-stündige Reise auf einem Blech in dem Hohlraum, indem er sich an mehreren Kabeln festhielt. Er blieb unverletzt. Nach der Einvernahme wurde er wegen illegaler Einreise der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zugeführt. «So etwas habe ich noch nie gehört», sagt Stapo-Sprecher Marco Cortesi. Da man sich alleine auf die Informationen des Tunesiers stützen könne, habe man den Widerspruch mit der Reiseroute nicht auflösen können. Der blinde Passagier war alleine im Bus unterwegs. Die FCZ-Fussballer, welche im tunesischen Sousse im Trainingslager weilten, traten die Rückreise wegen der Proteste im Land bereits am 16. Januar an.* Quelle: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/ ... r-25853753 Leider eine Geschichte ohne Happy End. 30 Stunden durchgehalten und nun in Ausschaffungshaft... Naja, war klar... Höchstens, wenn er noch etwas fussballerisches Talent hat, könnten wir ihn noch in die Academy einschleusen =) Hoffen wir mal, dass sich die Lage da unten beruhigt, bevor er zurück muss...
1896_
Mitglied
09.02.2011, 09:38 · #79
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Gut, Blick hat die Meldung auch noch übernommen (http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ans-166309): Besten Dank, lieber Blick, dass Basler-Krawall-Fotos mit Untertitel wie "Krawalle von FCZ-Fans" bezeichnet wird. :-)
königsblau
Mitglied
09.02.2011, 09:53 · #80
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Gut, Blick hat die Meldung auch noch übernommen (http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ans-166309): Besten Dank, lieber Blick, dass Basler-Krawall-Fotos mit Untertitel wie "Krawalle von FCZ-Fans" bezeichnet wird. :-) noch besser ist die bildlegende...
«Ausschreitungen bei Spielen in der Super League sind fast alltäglich»
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