Fansicht.ch

947 Antworten · 302'330 Aufrufe · Seite 6 von 48
Roger Kundert
Mitglied
14.11.2009, 12:27 · #101
Beiträge: 2'053
Möchte man das ganze möglichst neutral betrachten, muss man zugeben,, dass die Situation an gewissen Spielen in den Augen der Öffentlichkeit nicht tragbar ist - was hin und wieder abgeht ist tatsächlich zum verzweifeln und verlangt nach Lösungen. Ebenfalls verzweiflen muss man an der Politik, welche seit dem Meister-Eishockeyspiel Lugano-Zsc (2001 glaubs) als das TV die Ausschreitungen der verzweifelten Luganesis Live in die gute Stuben sendete, sich in Pseudo-Aktivismus üben und zumeist nutzlose, oft aber auch kontrproduktive Regeln erlassen haben. Liest man obiges sieht man sich diesbezüglich bestätigt, Man muss sich schon fragen, was ausser Profilierung und dem vergeuden von Papier die wahre Intension der zuständigen Politiker und Ihrer Fachgruppen sind - s, eine erschreckende Unkenntniss der herrschenden Umstände kommt zu Tage,, was sich z.B. darin zeigt, dass nun plötzlich individuell Anreisende zu einem Problem stilisiert weden, Dazu könnte man einiges entgegnen wie z.B. dass es seit die Basler mit Extrazügen in Altstetten ankommen, es weder in den Trams (Ausnahme Herr Gross) noch im HB zu Problemen kommt. Wie das am Derby gehandhabt werden soll, wie die vielen in Zürich wohnhaften Basler und Berner in den Letzigrund gelangen, ob das rechtlich überhaupt verhält, sind Fragen, die vor allem aufzeigen, dass nichts aber auch gar nichts studiert wurde, bzw. die dass es sich bei den zuständigen "Experten" um Schreibtischtäter schlimmsten Grades handelt. Das bisherige und mit diesen Massnahmen sich auch in Zukunft andeutende Scheitern der Politik entspringt einem Fehlurteil, welches sich dadurch zeigt, dass die Konzentration der Massnahmen auf die Zustände im Stadion zielt und nicht auf dasjenige auf den Strassen davor, wo die wahren Randale tatsächlich zu einem Ritual geworden sind und die teuren Polizeieinsätze erwachsen, wo aber die Verantwortung allgemeiner und von der Gesellschaft breiter wahrgenommen müsste. Im aktuellen Massnahmenkatalog nicht aufgeführt aber trotzdem im Zentrum aller Massnahmen steht der Kampf gegen Pyro, welches nicht mal abgefeuert die zuständigen Stellen zum rauchen bringt, stehen sie vor allem für die Unkontrolliert der Masse aber auch das scheitern der ältesten Massnahme, die man in de Hand hat, der Eingangskontrolle. Zwar mag sich Gewalt und Pyro unter dem Begriff Ultra überschneiden - die Intension von Pyro und Gewalt sind in der Realität so weit voneinander entfernt, dass wer beides im gleichen Zuge bekämpfen möchte kein sinnvolles Resultat erreichen wird - mit drakonischen strafen wird man evtll. Pyro eindämmen können, das Gewaltpotential wird sich aber noch weiter vom in der Regel faustlosen Ritual auf den Rängen zu einer Fancardlosen Fussballdesinteresierten Masse vor dem Stadion hinbewegen, 1. Mai jedes Wochenende - ähnlich dem entpolitisierten Kaputtmachen anlässlich des Arbeiterfests, werden die Umgebungen von Stadien zu Kampffeldern von jungen Menschen bei denen das Bekenntnis zum Fussballclub nur noch eine Floskel ist, welche das eigenen Handeln zumindest im Ansatz legitimieren soll. Interessant wird es jetzt sein wie es weitergeht: die Fancard ist ein Witz höchsten Grades, zumal ich als Besitzer eienr Sasionkarte eh schon registriert bin - Göttibuben, Freunde aus dem Ausland, sonstige Neugierige werden sich wohl für (zuerst) einmalige Besuche kaum eine solche zutun, was den Klubs die Bildung einer neuen Clientele schwermachen wird - Ohnehin werden die Klubs in der Realität etwas netter zu Ihren Besuchern sein - z.B. wird der Fc aarau nicht auf die vielen Besucher aus Zürich, Bern und Basel verzichten wollen, wenn diese halt mal so boykottieren wollen - das ist also noch lange nicht gegessen. interessantes und zum Nachdenken anregendes Post, wie es in Zukunft weitergehen soll. Danke fat. Vor allem, dass wieder Schreibtischtäter involviert sind, lässt sich nicht leugnen und das ist mehr als schade und wird hoffentlich nicht gute Kompromisslösungen verhindern!
Spike
Mitglied
14.11.2009, 12:57 · #102
Beiträge: 992
Die vorgeschlagenen Massnahmen sind in meinen Augen nicht realisierbar. Da hat sich die KKJPD ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Da werden "Maximalforderungen" gestellt und gehofft, dass die breite Öffentlichkeit auf diesen Zug aufspringt. Leider werden Otto Normalbürger und Fritz Pauschalpolitiker wahrscheinlich hell begeistert sein, da ja bei jedem Spiel Kriegszustände herrschen und jedes Wochenende Stadien brennen und Dutzende Todesfälle zu verzeichnen sind (wenn man den Medien glaubt, welche dieses Bild bei jeder Berichterstattung zur Thematik suggerieren...). Es kommt noch so weit, dass man ein halbes Jahr im Voraus einen schriftlichen Antrag mit Leumund und Daten-Striptease schicken muss, damit man (suchtmittelfrei) ein Auswärtsspiel besuchen darf. Dann sollte man sich noch 2 Stunden vor Abfahrt des Hochsicherheits-Extrazuges einfinden, damit man fein säuberlich gefilzt werden kann. Im Gästesektor kann man dann zuschauen, wie der Capo in Handschellen abgeführt wird, weil er (nota bene ohne Megaphon) vorgesungen hat. Hält man beim Spielereinmarsch den Schal hoch, kriminalisiert man sich, weil man sich offensichtlich hinter diesem versteckt... Singt man zu laut, oder klatscht man zu oft, huldigt man automatisch den Ultras und muss rechtliche Konsequenzen und sofortige Haft befürchten. Schöne Welt! Wenn`s soweit kommt, überlege ich mir echt, auf den Besuch von Synchronschwimmen- oder Minigolfmeisterschaften umzusteigen. Diese polizeilichen Gehirn-Flattulenzen beleidigen jeden echten Fussballfan und die blosse Absicht, solche Massnahmen einzuführen erinnern mich ein bisschen an Praktiken, welche vor einigen Jahrzehnten etwas weiter nördlich zu beobachten waren... Naja, soweit ist es ja gottseidank noch nicht und man kann nur hoffen, dass die Suppe nicht so heiss gegessen wird, wie sie gekocht wird.
93minute_nume_züri
Mitglied
16.11.2009, 12:19 · #104
Beiträge: 52
Anreise der Gästefans Für Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten oder Verstösse gegen die Stadionordnung sind meist Randalierer unter den Gästefans verantwortlich, während sich die Anhänger der Heimklubs in der Regel aus Angst vor Stadionverboten oder Sanktionen gegen ihren Klub eher zurückhalten. Deshalb sind in Bezug auf Gästefans besondere Massnahmen vorgesehen: ▪ Es wird ein so genanntes Kombiticket eingeführt. Tickets für die Gästesektoren werden nur noch an Fans verkauft, die mit den organisierten Fantransporten anreisen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Gästefans direkt vor den abgetrennten Gästesektor des Stadions geführt werden und ihre Plätze im Stadion einnehmen, ohne mit den Fans des Heimklubs in Kontakt zu kommen. Nach dem Spiel gilt das selbe Vorgehen in umgekehrter Richtung. Wirklich nur scheiss den die da rauslassen, nur bereits dieser Punkt gibt Probleme: 1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer? 2. Wie oben schon erwähnt: darf man ab jetzt nur noch in der Stadt leben von der man fan ist oder wie will man sonst ins Stadion kommen? und wie würde man das bei Derbys organiesieren? müssten wir oder allenfals die Hoppers in einen abgetrennten Bus/Tram oder gar einen Extrazug vom HB nach Altstetten????? Sorry, wenn die Politiker, Bullenvorsteher usw. nichts beseres zu tun haben als sich um Fussball fans zu kümmern, dann sollten sie es immerhin doch noch besser machen können, da sie wohl überhaupt nichts zu tun haben! Ach ja noch was : SCHEISS FANCARD! wird sich niemals durchsetzen da sie von wohl ziemlich allen Fankurven Boykottiert werden würde! Und weder Der FCZ noch Gc könnten sich das momentan leisten: man rechne Zuschauerzahlen aktuell - 2500..... bei den Hoppers wäre es sowiso fatal aber auch bei uns würden die 7'000 nur noch selten erreicht werden und ich denke nicht das die Vereine sich mit solchen zuschauerzahlen zufrieden geben !
93minute_nume_züri
Mitglied
16.11.2009, 12:19 · #105
Beiträge: 52
Anreise der Gästefans Für Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten oder Verstösse gegen die Stadionordnung sind meist Randalierer unter den Gästefans verantwortlich, während sich die Anhänger der Heimklubs in der Regel aus Angst vor Stadionverboten oder Sanktionen gegen ihren Klub eher zurückhalten. Deshalb sind in Bezug auf Gästefans besondere Massnahmen vorgesehen: ▪ Es wird ein so genanntes Kombiticket eingeführt. Tickets für die Gästesektoren werden nur noch an Fans verkauft, die mit den organisierten Fantransporten anreisen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Gästefans direkt vor den abgetrennten Gästesektor des Stadions geführt werden und ihre Plätze im Stadion einnehmen, ohne mit den Fans des Heimklubs in Kontakt zu kommen. Nach dem Spiel gilt das selbe Vorgehen in umgekehrter Richtung. Wirklich nur scheiss den die da rauslassen, nur bereits dieser Punkt gibt Probleme: 1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer? 2. Wie oben schon erwähnt: darf man ab jetzt nur noch in der Stadt leben von der man fan ist oder wie will man sonst ins Stadion kommen? und wie würde man das bei Derbys organiesieren? müssten wir oder allenfals die Hoppers in einen abgetrennten Bus/Tram oder gar einen Extrazug vom HB nach Altstetten????? Sorry, wenn die Politiker, Bullenvorsteher usw. nichts beseres zu tun haben als sich um Fussball fans zu kümmern, dann sollten sie es immerhin doch noch besser machen können, da sie wohl überhaupt nichts zu tun haben! Ach ja noch was : SCHEISS FANCARD! wird sich niemals durchsetzen da sie von wohl ziemlich allen Fankurven Boykottiert werden würde! Und weder Der FCZ noch Gc könnten sich das momentan leisten: man rechne Zuschauerzahlen aktuell - 2500..... bei den Hoppers wäre es sowiso fatal aber auch bei uns würden die 7'000 nur noch selten erreicht werden und ich denke nicht das die Vereine sich mit solchen zuschauerzahlen zufrieden geben !
chnobli
Mitglied
16.11.2009, 12:33 · #106
Beiträge: 10'418
1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer? Extrazug ist ja das GA auch gültig, ansonsten einverstanden.
93minute_nume_züri
Mitglied
16.11.2009, 12:43 · #107
Beiträge: 52
1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer? Extrazug ist ja das GA auch gültig, ansonsten einverstanden. Genau desshalb : Man muss ja dan das Kombiticket vorweisen und somit ist das GA ungenügend
Avatar von din Vater
din Vater
Mitglied
16.11.2009, 12:49 · #108
Beiträge: 6'244
1. Was passiert mit den bisher gratis reisenden GA-Besitzer? Extrazug ist ja das GA auch gültig, ansonsten einverstanden. Genau desshalb : Man muss ja dan das Kombiticket vorweisen und somit ist das GA ungenügend Also bitte, sooo ein Problem wäre das mit dem GA jetzt auch nicht, wenn man diese hirnverbrannten EMPFEHLUNGEN tatsächlich umsetzen würde.
Herr Elsener
Mitglied
16.11.2009, 16:02 · #109
Beiträge: 5'380
offenbar ist es mittlerweile eine reine kostenfrage. man liest, 250'000 kostet das polizeiaufgebot bei zb. Fcz-fcb. ja, dann soll die polizei doch einfach zuhause bleiben! klar, die kosten für sachbeschädigung würden etwas ansteigen, aber hey, gleichzeitig spart man eine 1/4 kiste für den polizeieinsatz! und mal ehrlich: ohne polizei ist krawall doch nur halb so lustig!
Jure Jerkovic
Mitglied
16.11.2009, 16:14 · #110
Beiträge: 1'880
Das Beispiel Freiburg i.B. Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000 Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60 Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche Politik zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt werden konnte: - In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot. Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem Verhalten. Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten, um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.[/*:m:15hjj2p7] - Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.[/*:m:15hjj2p7] - Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.[/*:m:15hjj2p7] - Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk abzubrennen.[/*:m:15hjj2p7] - Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen Fanshop zu gründen, damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren können und grösseren Einfluss gewinnen.[/*:m:15hjj2p7] - Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.[/*:m:15hjj2p7] - Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum Stadion.[/*:m:15hjj2p7][/list:u:15hjj2p7] ich bin häufig in freiburg an spielen, zuletzt vor wenigen wochen am badener derby gegen hoffenheim. es gibt sehr wohl alkohol im stadion (richtig gutes bier!), ums stadion herum sowieso. beleidigungen gab es bei dem spiel zuhauf, v.a. von seiten der gästefans aus hoffenheim (z.b. "ihr seid so scheisse wie der ksc"). zu den anderen punkten kann ich nicht viel sagen, ausser dass die polizeipräsenz in freiburg tatsächlich bescheiden ist und ich dort noch nie aggressionen erlebt habe.
Maloney
Mitglied
16.11.2009, 16:41 · #111
Beiträge: 7'090
Das Beispiel Freiburg i.B. Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000 Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60 Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche Politik zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt werden konnte: - In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot. Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem Verhalten. Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten, um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.[/*:m:k72zl2ul] - Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.[/*:m:k72zl2ul] - Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.[/*:m:k72zl2ul] - Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk abzubrennen.[/*:m:k72zl2ul] - Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen Fanshop zu gründen, damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren können und grösseren Einfluss gewinnen.[/*:m:k72zl2ul] - Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.[/*:m:k72zl2ul] - Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum Stadion.[/*:m:k72zl2ul][/list:u:k72zl2ul] ich bin häufig in freiburg an spielen, zuletzt vor wenigen wochen am badener derby gegen hoffenheim. es gibt sehr wohl alkohol im stadion (richtig gutes bier!), ums stadion herum sowieso. beleidigungen gab es bei dem spiel zuhauf, v.a. von seiten der gästefans aus hoffenheim (z.b. "ihr seid so scheisse wie der ksc"). zu den anderen punkten kann ich nicht viel sagen, ausser dass die polizeipräsenz in freiburg tatsächlich bescheiden ist und ich dort noch nie aggressionen erlebt habe. Schon im "Länderbericht" werden einige Aussagen des "Hooligans und Ultras triffts im Ausland härter" (beides auf der selben Seite zu finden) relativiert. Ich habe bisher die beiden Machwerke nur überflogen und bin auf zahlreiche Ungereimtheiten gestossen. Die ganzen Machwerke der KKJPD erscheint mir als wenig gut recherchierte Propanda für mehr Repression. Die meisten Aussagen lassen sich wohl relativ leicht widerlegen bzw. wenigsten relativieren. Abgesehen davon, dass die Macher trotz Reisli immer noch nicht den Unterschied zwischen England und Grossbritannien kennen... Aber das ist wohl noch der kleinste Makel.
Inishmore
Mitglied
16.11.2009, 17:49 · #112
Beiträge: 1'290
und mal ehrlich: ohne polizei ist krawall doch nur halb so lustig! Aber voll ins Schwarze getroffen, möchte mal die 12 jährigen Kiddies sehen, die um halb zwölf Nachts vor dem Bahnhof Altstetten noch Steine auf die Bullen schmissen, wenn die Polizei das nächste mal nicht dazwischen steht wenn die Strichpisser vom Rheinknie antanzen. Muahahhhahahahha
Millwall ZH
Mitglied
16.11.2009, 23:36 · #113
Beiträge: 1'524
und mal ehrlich: ohne polizei ist krawall doch nur halb so lustig! Aber voll ins Schwarze getroffen, möchte mal die 12 jährigen Kiddies sehen, die um halb zwölf Nachts vor dem Bahnhof Altstetten noch Steine auf die Bullen schmissen, wenn die Polizei das nächste mal nicht dazwischen steht wenn die Strichpisser vom Rheinknie antanzen. Muahahhhahahahha und damit hast du wiederum voll ins schwarze getroffen.
Z
Mitglied
17.11.2009, 09:40 · #114
Beiträge: 4'380
und mal ehrlich: ohne polizei ist krawall doch nur halb so lustig! Aber voll ins Schwarze getroffen, möchte mal die 12 jährigen Kiddies sehen, die um halb zwölf Nachts vor dem Bahnhof Altstetten noch Steine auf die Bullen schmissen, wenn die Polizei das nächste mal nicht dazwischen steht wenn die Strichpisser vom Rheinknie antanzen. Muahahhhahahahha und damit hast du wiederum voll ins schwarze getroffen. ähm vielleicht bin ich zu alt, aber was ist ein strichpisser? basler wäre eigentlich schon beleidigung genug und würde reichen....
93minute_nume_züri
Mitglied
17.11.2009, 10:20 · #116
Beiträge: 52
Die grösste Frage die sich anhand von den veröffentlichten Berichten aufwirft ist : WER MACHT HIER DEN FUSSBALL KAPUTT???
Herr Elsener
Mitglied
17.11.2009, 11:29 · #117
Beiträge: 5'380
Die grösste Frage die sich anhand von den veröffentlichten Berichten aufwirft ist : WER MACHT HIER DEN FUSSBALL KAPUTT??? ja, wer? sag schon! (bin ganz gespannt)
93minute_nume_züri
Mitglied
17.11.2009, 12:32 · #118
Beiträge: 52
Die grösste Frage die sich anhand von den veröffentlichten Berichten aufwirft ist : WER MACHT HIER DEN FUSSBALL KAPUTT??? ja, wer? sag schon! (bin ganz gespannt) KKJPD und sonstige Politiker und möchtegern Szenekenner!
Krönu
Mitglied
17.11.2009, 12:39 · #119
Beiträge: 13'340
Die grösste Frage die sich anhand von den veröffentlichten Berichten aufwirft ist : WER MACHT HIER DEN FUSSBALL KAPUTT??? ja, wer? sag schon! (bin ganz gespannt) KKJPD und sonstige Politiker und möchtegern Szenekenner! Was für eine Überraschung!
5:0
Mitglied
19.11.2009, 00:50 · #120
Beiträge: 177
Aber ernsthaft das sind sich der Realität entziehende Internetausdrucker die sich einfach mal sorgen machen, da sie den Kontrollbereich nicht so gut einschätzen lassen können wie bei den klassischen Medien. Toll fand ich auch den Vorschlag die Anzahl Stimmen für ein Volksbegehren zu erhöhen, wir sind viele wie auch sonst, nur der Austausch funktioniert besser (Stusss Admin bitte betrunkene scheisse löschen) Fussballfans sind keine Verbrecher
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