Fansicht.ch

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Detlef von Doncaster
Mitglied
13.11.2009, 15:22 · #81
Beiträge: 915
Als Protestaktion könnte man ja, sobald der Fanpass pflicht wäre, dem Spiel fern bleiben und OHNE Fanpass rund ums Stadion randalieren. Somit ginge der Schuss der Polizei nach hinten los. Hehe... Dazu stellt sich dann noch die Frage ob man OHNE Fanpass überhaupt noch in die Hooligan-Datenbank kommen kann oder "nur" noch als gewöhnlicher 08/15-Chilbi-Schläger eingestuft wird. Frau Keller-Suter, bitte um Aufklärung!
chnobli
Mitglied
13.11.2009, 15:27 · #82
Beiträge: 10'418
Als Protestaktion könnte man ja, sobald der Fanpass pflicht wäre, dem Spiel fern bleiben und OHNE Fanpass rund ums Stadion randalieren. Somit ginge der Schuss der Polizei nach hinten los. Hehe... Dazu stellt sich dann noch die Frage ob man OHNE Fanpass überhaupt noch in die Hooligan-Datenbank kommen kann oder "nur" noch als gewöhnlicher 08/15-Chilbi-Schläger eingestuft wird. Frau Keller-Suter, bitte um Aufklärung! Falsch, gibt eine Fanpass Datenbank und eine Hooligan Datenbank (Für die Chilbi Schläger). Ist einfacher.
Maloney
Mitglied
13.11.2009, 15:42 · #83
Beiträge: 7'090
Gääähhhhn... Es ist doch so, spätestens wenn die Liga/Werbe/Klub- und TV-Fritzen merken dass jetzt gar NIEMAND mehr Lust hat ein NLA Spiel im Stadion zu sehen (Dreambox da laufts), die Batzeli der Klubs deswegen noch knapper werden und Rainer-Maria und der heilige Ottmar deswegen medienwirksam den Untergang der CH-Nati beschwören, spätenstens dann wird der ganze Fanpass-Brunz wieder abgeschafft. P.S. Steht auf dem Fanpass dann auch welche Kategorie Fan man ist? Und welche Kategorie gibts dann für Hultras? BC? Die Fanpass-Untersuchung-Zentralstelle der Ultra-Massen, kurz F.U.Z.D.U.M., will nur Kategorie A Fans einen Fanpass ausstellen.
Robin
Mitglied
13.11.2009, 15:51 · #84
Beiträge: 169
Da hatte ja jemand eine Erleuchtung:-D
Heinz_Durrer
Mitglied
13.11.2009, 15:53 · #85
Beiträge: 935
Habe soeben die nachfolgende Info erhalten: Sehr geehrter Herr Durrer Natürlich wird, nach erfolgreichem Testlauf bei Fussball- und Eishockeyspielen, auch z.B. für die Züspa und die Chilbi ein Fan(s)pass eingeführt. Was noch geklärt werden muss, ist ob "Unterveranstaltungen" wie z.B. die Suser-Chilbi in Meilen einen separaten Pass (un-Pass-torisiert) erfordern oder nicht. Ich hoffe diese Informationen helfen Ihnen weiter.
Soccerlove
Mitglied
13.11.2009, 15:58 · #86
Beiträge: 651
Hier ein bisschen ausführlicher aus dem Tagi-Online http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Nur-noch-mit-der-Fancard-zum-FussballMatch/story/30030625 Der Artikel ist Wort für Wort identisch mit dem von 20min. ;-) TA-Media im muul, hier ist's wirklich ein wenig detaillierter: http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/f ... 12398.html Inhaltlich aber nur noch übler....... Wer sich über die sanfte Behandlung von KKS in der Fernsehsendung gestört hat hätte sich zuerst informieren müssen, denn sie ist auch Verwaltungsrätin SRG idée suisse Deutschschweiz. KKS - gömer mal uf es Lightbier zäme? Wem langweilig ist, sie schreibt auch gute Berichte : http://www.karin-keller-sutter.ch/10_aktuell.html
Robin
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13.11.2009, 16:05 · #87
Beiträge: 169
war das die geniale Idee von Uli oder Sepp...
riot666
Mitglied
13.11.2009, 16:24 · #88
Beiträge: 9'731
zu den ideen fällt mir nur etwas ein: schliiift's??? man kann also nicht mehr separat anreisen? vorbei soll es sein, mit gemütlichen sonntagsfährtchen, die nach speis und trank mit dem matchbesuch gekrönt werden? dazu muss man noch einen pass lösen? ist der dann etwa auch noch biometrisch und kostet obendrein was oder ist das ding sogar mit einer kreditkarte gekoppelt? und dann immer das beispiel belgien bringen...sorry, aber das ist mehr als am ziel vorbei geschossen.
seitdem ich dich kenne…
TRC
Mitglied
13.11.2009, 16:32 · #89
Beiträge: 265
offizielle mitteilung der kkjpd: Erhöhung der Stadionsicherheit ▪ Die Stadionordnung und das Sicherheitskonzept der Vereine sind von den zuständigen Behörden vor Saisonbeginn zu genehmigen. Ohne Genehmigung verweigert der Verband die Lizenz. ▪ Die Behörden bewilligen jedes Spiel einzeln und machen den Stadionbetreibern dabei Auflagen in Bezug auf die Stadionordnung. - Die Stadien sollen ausschliesslich mit Sitzplätzen ausgerüstet werden. - Die Behörden bestimmen nach Massgabe des zu erwartenden Sicherheitsrisikos die notwendige Zahl der privaten Ordnungskräfte des Stadionbetreibers, können die Anspielzeiten festlegen, bauliche Massnahmen vorschreiben und Vorschriften zu den Zutrittskontrollen, zum Alkoholverkauf und zur Verwendung von Transparenten, Megaphonen oder Fan-Choreografien erlassen. ▪ Die Behörden können bei Verstössen gegen die Stadionordnung für kommende Spiele verschärfte Auflagen wie die Schliessung einzelner Stadionsektoren, eine Erhöhung des Sicherheitspersonals oder höhere Abgeltungen für den Polizeiaufwand verfügen. ▪ In den Gästesektoren gilt ein generelles Alkoholverbot, in den übrigen Stadionsektoren werden höchstens Leichtbier und Getränke mit maximal 3 Prozent Alkoholgehalt ausgeschenkt. Ausnahmen können im Rahmen der Auflagen für einzelne abgegrenzte und kontrollierte Bereiche genehmigt werden. ▪ Stark alkoholisierten Personen wird der Zutritt zum Stadion verweigert. ▪ Da es sich um private Veranstaltungen handelt, bleiben für die Sicherheit in den Stadien in erster Linie die Stadionbetreiber verantwortlich. Die Polizei interveniert aber nicht nur ausserhalb, sondern auch in den Stadien, wenn dies aus Sicherheitsgründen notwendig ist. Anreise der Gästefans Für Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten oder Verstösse gegen die Stadionordnung sind meist Randalierer unter den Gästefans verantwortlich, während sich die Anhänger der Heimklubs in der Regel aus Angst vor Stadionverboten oder Sanktionen gegen ihren Klub eher zurückhalten. Deshalb sind in Bezug auf Gästefans besondere Massnahmen vorgesehen: ▪ Es wird ein so genanntes Kombiticket eingeführt. Tickets für die Gästesektoren werden nur noch an Fans verkauft, die mit den organisierten Fantransporten anreisen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Gästefans direkt vor den abgetrennten Gästesektor des Stadions geführt werden und ihre Plätze im Stadion einnehmen, ohne mit den Fans des Heimklubs in Kontakt zu kommen. Nach dem Spiel gilt das selbe Vorgehen in umgekehrter Richtung. ▪ Auf den Fantransporten gilt ein Alkoholverbot. Die Fans werden vom Sicherheitspersonal ihres eigenen Klubs beim Besteigen der Transportmittel kontrolliert. Alkohol, pyrotechnische und andere Gegenstände, die im Stadion nicht erlaubt sind, werden ihnen abgenommen. Es wird darum gehen, die vorgeschlagenen Massnahmen so anzuwenden, dass die Güterabwägung bei allen Beteiligten zugunsten der Sicherheit verschoben wird, ohne dass die Existenz der Vereine bedroht wird. Diese haben es – wie die ausländischen Beispiele zeigen – weitgehend selbst in der Hand, den Sicherheitsaufwand mit einem konsequenten Vorgehen gegen Gewalttäter und einer guten Zusammenarbeit mit den Behörden zu senken. Der Policy gegen Gewalt im Sport kommt der Charakter einer Empfehlung der KKJPD zu, welche die Verantwortlichen der Behörden aller staatlichen Ebenen und des Sports künftig leiten und in ihrem Einflussbereich zu einem möglichst einheitlichen Umgang mit der Problematik führen soll. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, diese Policy allen Beteiligten bekannt zu machen und im Umfeld jedes Klubs dafür zu sorgen, dass lokale Strukturen etabliert werden, welche die Umsetzung der Massnahmen gewährleisten. Die KKJPD kann viele der vorgeschlagenen Massnahmen nicht in eigener Kompetenz umsetzen. Sie ist aber überzeugt, dass die Vorschläge aufgrund der breiten Zustimmung in den Hearings aufgenommen und umgesetzt werden. Auch Bundesrat Ueli Maurer äusserte sich im Rahmen der Herbstversammlung positiv zu den Vorschlägen der KKJPD und sieht diese als Ergänzung zu den Massnahmen, die im Rahmen des von ihm geleiteten Runden Tisches gegen Gewalt im Sport realisiert werden. Die KKJPD wird sich dafür einsetzen, dass die Überwälzung der Polizeikosten auf die Klubs in Zukunft danach bemessen wird, wie die vorliegende Policy der KKJPD gegen Gewalt im Sport umgesetzt wird.
Maloney
Mitglied
13.11.2009, 16:38 · #90
Beiträge: 7'090
zu den ideen fällt mir nur etwas ein: schliiift's??? man kann also nicht mehr separat anreisen? vorbei soll es sein, mit gemütlichen sonntagsfährtchen, die nach speis und trank mit dem matchbesuch gekrönt werden? dazu muss man noch einen pass lösen? ist der dann etwa auch noch biometrisch und kostet obendrein was oder ist das ding sogar mit einer kreditkarte gekoppelt? und dann immer das beispiel belgien bringen...sorry, aber das ist mehr als am ziel vorbei geschossen. So weit wirds nie kommen. Wie wollen die jedes Wochenende Cars für Tausende Fans organieren? Die Fancard würde wohl auch von jeder Kurvenorganisation boykottiert werden. Das Einzige was sich durchsetzen wird sind Fanbegleiter, Spotter und Alkoholverbote. Dies gibt es alles aber jetzt schon.
chnobli
Mitglied
13.11.2009, 16:39 · #91
Beiträge: 10'418
« Auf den Fantransporten gilt ein Alkoholverbot. Die Fans werden vom Sicherheitspersonal ihres eigenen Klubs beim Besteigen der Transportmittel kontrolliert. Alkohol, pyrotechnische und andere Gegenstände, die im Stadion nicht erlaubt sind, werden ihnen abgenommen.»
und die finanzkrise hats nie gegeben?
Maloney
Mitglied
13.11.2009, 16:49 · #92
Beiträge: 7'090
« Auf den Fantransporten gilt ein Alkoholverbot. Die Fans werden vom Sicherheitspersonal ihres eigenen Klubs beim Besteigen der Transportmittel kontrolliert. Alkohol, pyrotechnische und andere Gegenstände, die im Stadion nicht erlaubt sind, werden ihnen abgenommen.»
und die finanzkrise hats nie gegeben? Sorry, aber das ist so absurd, dass ich nur darüber lachen kann. Das lässt sich so niemals durchsetzen. Völlig unmöglich. offizielle mitteilung der kkjpd▪ In den Gästesektoren gilt ein generelles Alkoholverbot, in den übrigen Stadionsektoren werden höchstens Leichtbier und Getränke mit maximal 3 Prozent Alkoholgehalt ausgeschenkt. Ausnahmen können im Rahmen der Auflagen für einzelne abgegrenzte und kontrollierte Bereiche genehmigt werden. Schön, dass sie für den VIP-Sektor immer ein Hintertürchen offen lassen. Schliesslich will die Karin Keller-Suter nicht auf ihr Cüpli im Stadion verzichten...
königsblau
Mitglied
13.11.2009, 16:54 · #93
Beiträge: 630
die "Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und direktoren" sprach ja immer von ihrer reise durch europas angebliche hippie-grounds. interessant ist, was den reisenden dort positiv aufgefallen ist. besonders das deutsche freiburg hat es ihnen angetan. explizit wird das beispiel in ihrem bericht auch erwähnt. was genau sie als positiv hervorgetan hatten, findet man auf deren webseite http://www.kkjpd.ch/frameset.asp?sprache=d unter Medienmitteilungen: Holligans und Ultras triffts im Ausland härter Das Beispiel Freiburg i.B. Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000 Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60 Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche Politik zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt werden konnte: - In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot. Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem Verhalten. Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten, um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.[/*:m:3tz564os] - Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.[/*:m:3tz564os] - Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.[/*:m:3tz564os] - Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk abzubrennen.[/*:m:3tz564os] - Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen Fanshop zu gründen, damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren können und grösseren Einfluss gewinnen.[/*:m:3tz564os] - Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.[/*:m:3tz564os] - Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum Stadion.[/*:m:3tz564os][/list:u:3tz564os]
chnobli
Mitglied
13.11.2009, 17:04 · #94
Beiträge: 10'418
die "Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und direktoren" sprach ja immer von ihrer reise durch europas angebliche hippie-grounds. interessant ist, was den reisenden dort positiv aufgefallen ist. besonders das deutsche freiburg hat es ihnen angetan. explizit wird das beispiel in ihrem bericht auch erwähnt. was genau sie als positiv hervorgetan hatten, findet man auf deren webseite http://www.kkjpd.ch/frameset.asp?sprache=d unter Medienmitteilungen: Holligans und Ultras triffts im Ausland härter Das Beispiel Freiburg i.B. Deutschland hat in Bezug auf die Gewalt und die Anzahl benötigter Polizeikräfte wie die Schweiz weiterhin steigende Tendenz. Durchschnittlich werden pro Bundesligaspiel 1'000 Polizeikräfte eingesetzt. Ein Gegenbeispiel ist Freiburg i.B., wo durchschnittlich nur 50-60 Polizisten benötigt werden. Regierungsrat Hanspeter Gass erläuterte, dass dies auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Klub und Polizei sowie auf eine konsequent ultraunfreundliche Politik zurückzuführen ist, mit der die Ultra-Szene auf ca. 60 Personen beschränkt werden konnte: - In Freiburg gilt im Umfeld des Stadions und im Gästesektor ein generelles Alkoholverbot. Alkoholisierte Fans werden sofort in Gewahrsam genommen – unabhängig von ihrem Verhalten. Bei Jugendlichen werden Alcometer eingesetzt und die Eltern aufgeboten, um ihre Kinder abzuholen, wenn sie Alkohol konsumiert haben.[/*:m:y4hdglcy] - Vorsänger und Megaphone sind im Gästebereich verboten und im Heimbereich nur mit strengen Auflagen erlaubt. Beleidigungen von Spielern oder gegnerischen Fans werden nicht toleriert, um eine positive Stadionkultur und keine Hasskultur zu schaffen.[/*:m:y4hdglcy] - Verstösse gegen die Stadionordnung werden konsequent mit Bussen bis zu 5'000 Euro und mit Stadionverboten bestraft, die immer bundesweit gelten.[/*:m:y4hdglcy] - Transparente oder Choreografien sind im Innenbereich des Stadions nicht erlaubt, weil sie von den Fans zu oft dazu benützt werden, um sich dahinter zu verbergen und sich dem Blick der Videokameras zu entziehen – beispielsweise, um unerkannt Feuerwerk abzubrennen.[/*:m:y4hdglcy] - Die Ultras erhalten keine Auftritte in der Stadionzeitung, und es wird ihnen verboten, einen Fanshop zu gründen, damit sie sich nicht über die dort generierten Einnahmen finanzieren können und grösseren Einfluss gewinnen.[/*:m:y4hdglcy] - Den Spielern ist es untersagt, den Ultras zu huldigen – sei es in Interviews, beim Torjubel oder auf der Abschiedsrunde nach dem Spiel.[/*:m:y4hdglcy] - Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen. Bei Hochrisikospielen zwingt die Polizei die Fans, auf Fanmärsche zu verzichten und bringt sie mit separat bereitgestellten Strassenbahnen vom Fanzug zum Stadion.[/*:m:y4hdglcy][/list:u:y4hdglcy] Fankultur quo vadis?
Detlef von Doncaster
Mitglied
13.11.2009, 17:09 · #95
Beiträge: 915
- Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen. Tiptop, da scheint man ja im grossen Kanton bewährte Konzepte aus den Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Nur dass es damals statt ein roter Klebpunkt ein gelber Stern auf der Brust war der den braven Bürger die pöhsen Volksschädlinge auf den ersten Blick erkennen liess....
Heinz_Durrer
Mitglied
13.11.2009, 19:05 · #96
Beiträge: 935
Sorry für Mundart, aber: "jetzt müends dänn eifach öpe brämse!" Mir rotiert der Kopf wenn ich da all die genialen Ideen lese. In Freiburg würde man die gekennzeichneten Fans auch gleich gerne noch in Hooligan-Lager internieren, oder was? Am schönsten sind auch Punkte wie, separat anreisen und nicht in den Gästesektor dürfen. Ich meine, alle die sich ein normales 2. Klasse Ticket leisten und vor dem Spiel noch ein wenig "Städtereisli" und Mittagessen (wie Riot666 bereits erwähnt hat) machen, sind genau die gleichen welche dann auf dem Rückweg alles mögliche kaputt schlagen und Buffet-Wägeli plündern. Ja genau.
tehmoc
Mitglied
13.11.2009, 19:26 · #97
Beiträge: 2'155
- Die Fanmärsche werden polizeilich eng begleitet. Polizisten in Zivil machen die Märsche mit und kennzeichnen Fans, die sich nicht korrekt verhalten, mit roten Klebepunkten oder SMS-Beschreibungen an die Polizeikollegen, die sie später beim Stadioneingang abfangen. Tiptop, da scheint man ja im grossen Kanton bewährte Konzepte aus den Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Nur dass es damals statt ein roter Klebpunkt ein gelber Stern auf der Brust war der den braven Bürger die pöhsen Volksschädlinge auf den ersten Blick erkennen liess.... Ach komm lass den kleinen Öschi aus dem Spiel. Aber es ist schon so: In Deutschland ruft man schnell mal nach dem Staat. Wäre hier so nicht möglich, wage ich mal zu behaupten.
bluediver
Mitglied
13.11.2009, 20:32 · #98
Beiträge: 727
So langsam aber sicher muss man sich mit dem eigenen Sofa, Teleclub und Denner Lagerbier anfreunden ...
Maloney
Mitglied
13.11.2009, 22:30 · #99
Beiträge: 7'090
So langsam aber sicher muss man sich mit dem eigenen Sofa, Teleclub und Denner Lagerbier anfreunden ... Ach komm, nicht gleich den Kopf in den Sand stecken! Sollten die Punkte wirklich umgesetzt werden (es sind ja nur Empfehlungen) heisst es kämpfen! Nicht mit Fäusten, aber mit Worten und Aktionen. Es ist ja nicht so, dass wir keine Macht hätten. Wenn alle an einem Strang ziehen können wir auch etwas bewirken. "An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern." Erich Kästner
fat
Mitglied
14.11.2009, 12:15 · #100
Beiträge: 768
Möchte man das ganze möglichst neutral betrachten, muss man zugeben,, dass die Situation an gewissen Spielen in den Augen der Öffentlichkeit nicht tragbar ist - was hin und wieder abgeht ist tatsächlich zum verzweifeln und verlangt nach Lösungen. Ebenfalls verzweiflen muss man an der Politik, welche seit dem Meister-Eishockeyspiel Lugano-Zsc (2001 glaubs) als das TV die Ausschreitungen der verzweifelten Luganesis Live in die gute Stuben sendete, sich in Pseudo-Aktivismus üben und zumeist nutzlose, oft aber auch kontrproduktive Regeln erlassen haben. Liest man obiges sieht man sich diesbezüglich bestätigt, Man muss sich schon fragen, was ausser Profilierung und dem vergeuden von Papier die wahre Intension der zuständigen Politiker und Ihrer Fachgruppen sind - eine erschreckende Unkenntniss der herrschenden Umstände kommt zu Tage,, was sich z.B. darin zeigt, dass nun plötzlich individuell Anreisende zu einem Problem stilisiert weden, Dazu könnte man einiges entgegnen wie z.B. dass es seit die Basler mit Extrazügen in Altstetten ankommen, es weder in den Trams (Ausnahme Herr Gross) noch im HB zu Problemen kommt, obwohl auch dort Basler unterwegs sind. Wie das am Derby gehandhabt werden soll, wie die vielen in Zürich wohnhaften Basler und Berner in den Letzigrund gelangen, ob das rechtlich überhaupt verhält, sind Fragen, die vor allem aufzeigen, dass nichts aber auch gar nichts studiert wurde, bzw. die dass es sich bei den zuständigen "Experten" um Schreibtischtäter schlimmsten Grades handelt. Das bisherige und mit diesen Massnahmen sich auch in Zukunft andeutende Scheitern der Politik entspringt einem Fehlurteil, welches sich dadurch zeigt, dass die Konzentration der Massnahmen auf die Zustände im Stadion zielt und nicht auf dasjenige auf den Strassen davor, wo die wahren Randale tatsächlich zu einem Ritual geworden sind und die teuren Polizeieinsätze erwachsen, wo aber die Verantwortung allgemeiner und von der Gesellschaft breiter wahrgenommen müsste. Im aktuellen Massnahmenkatalog nicht aufgeführt aber trotzdem im Zentrum aller Massnahmen steht der Kampf gegen Pyro, welches nicht mal abgefeuert die zuständigen Stellen zum rauchen bringt, stehen sie vor allem für die Unkontrolliert der Masse aber auch das scheitern der ältesten Massnahme, die man in de Hand hat, der Eingangskontrolle. Zwar mag sich Gewalt und Pyro unter dem Begriff Ultra überschneiden - die Intension von Pyro und Gewalt sind in der Realität so weit voneinander entfernt, dass wer beides im gleichen Zuge bekämpfen möchte kein sinnvolles Resultat erreichen wird - mit drakonischen Geldsstrafen wird man evtll. Pyro eindämmen können, das Gewaltpotential wird sich aber noch weiter vom in der Regel faustlosen Ritual auf den Rängen zu einer Fancardlosen Fussballdesinteresierten Masse vor dem Stadion hinbewegen, 1. Mai jedes Wochenende - ähnlich dem entpolitisierten Kaputtmachen anlässlich des Arbeiterfests, werden die Umgebungen von Stadien zu Kampffeldern von jungen Menschen bei denen das Bekenntnis zum Fussballclub nur noch eine Floskel ist, welche das eigenen Handeln zumindest im Ansatz legitimieren soll. Interessant wird es jetzt sein wie es weitergeht: die Fancard ist ein Witz höchsten Grades, zumal ich als Besitzer einer Sasionkarte eh schon registriert bin - Göttibuben, Freunde aus dem Ausland, sonstige Neugierige werden sich wohl für (zuerst) einmalige Besuche kaum eine solche zutun, was den Klubs die Bildung einer neuen Clientele schwermachen wird - Ohnehin werden die Klubs in der Realität etwas netter zu Ihren Besuchern sein müssen - z.B. wird der Fc Aarau nicht auf die vielen Besucher aus Zürich, Bern und Basel verzichten wollen, wenn diese halt mal so boykottieren wollen - das ist also noch lange nicht gegessen.
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