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MetalZH
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06.10.2024, 18:21 · #13'841
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Wir müssen weiterhin demütig bleiben und dürfen nicht vergessen, dass wir heute gegen den Meisterschaftsfavoriten Nummer 1 gespielt haben. Auch heute haben wir gesehen, warum wir vorne dabei sind und erst ein Mal verloren haben.
Mir fehlt noch das Zusammenspiel. Leider versuchen zu viele Spieler das Dribbling und verlieren dann den Ball. Das könnte sicher daran liegen, dass wir im Sommer viele Wechsel hatten. Ich weiss es nicht. Es fällt jedoch schon länger auf.
Es ist also noch nicht alles Gold, was glänzt. Es ist aber viel besser als unter Henriksen.
Es liegt mMn daran, dass Moniz eben so gerne "oldschool" ist und es für ihn vor allem auf das 1:1 ankommt, wo ein Top-Spieler ("wir sind auf dem Weg dazu") allein durch seine individuelle Klasse den Unterschied machen kann, eben wie in den guten alten Zeiten von Heintje van der Blabla, Claas van Kaas und Joost de Kwark, als Fussballer noch echte Männer waren und keine weichgespülten Pussies!
Resultat dieser Vorgabe in Kombination mit dem aktuellen Spielsystem: Fünf Torschüsse in den letzten drei Spielen.
Zum Glück gehen drei dieser fünf Schüsse rein, und zum noch grösseren Glück holen wir damit auch noch Punkte! Brecher, dem Gehäuse, der Unfähigkeit einiger Gegenspieler und vor allem Gott sei Dank.
Wenn es einigermassen "statistisch" gelaufen wäre, hätte Lugano uns heute abgeschossen. Und sowieso wenn sie am Donnerstag nicht gespielt hätten.
Möchte gerne noch René van de Fliegenspeuz zu deiner illustren Runde hinzufügen
Stimmt, danke!
Und Martijn van der Vlitspijpe gab es ja auch noch, von dem habe ich sogar noch ein Trikot im Schrank.
— We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
S
sub
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06.10.2024, 19:00 · #13'842
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
C
camelos
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06.10.2024, 19:13 · #13'843
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein ,Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Man kann über unseren kindischen holländischen Namen natürlich lachen oder den Autor zerreißen, spannend wäre was du zu seinem wichtigsten Satz meinst:
Resultat dieser Vorgabe in Kombination mit dem aktuellen Spielsystem: Fünf Torschüsse in den letzten drei Spielen.
S
sub
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06.10.2024, 19:22 · #13'844
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein ,Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Man kann über unseren kindischen holländischen Namen natürlich lachen oder den Autor zerreißen, spannend wäre was du zu seinem wichtigsten Satz meinst:
Resultat dieser Vorgabe in Kombination mit dem aktuellen Spielsystem: Fünf Torschüsse in den letzten drei Spielen.
5 Torschüsse in den letzten 3 Spielen sind ganz klar zu wenig. Aber der Kausalzusammenhang von oldschool und 1v1 und diesen wenigen Torschüssen erschliesst sich mir nicht. Insbesondere war Perea, unser einziger Stürmer der den Namen verdient, auch noch gesperrt. Die Anzahl Torschüsse muss besser werden und wird es hoffentlich auch.
PS: Heute z.B. gab es X Szenen in denen versucht wurde den Ball in den Rückraum der Abwehr zu spielen. Unsere waren aber zu weit vorne, niemand wartete auf dem Elfmeterpunkt. Das hat aber nichts mit dem Spielsystem oder dem 1v1 zu tun, sondern wie von DOC angetönt, mit zu wenig Fussballintelligenz.
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camelos
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06.10.2024, 19:39 · #13'845
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein ,Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Man kann über unseren kindischen holländischen Namen natürlich lachen oder den Autor zerreißen, spannend wäre was du zu seinem wichtigsten Satz meinst:
Resultat dieser Vorgabe in Kombination mit dem aktuellen Spielsystem: Fünf Torschüsse in den letzten drei Spielen.
5 Torschüsse in den letzten 3 Spielen sind ganz klar zu wenig. Aber der Kausalzusammenhang von oldschool und 1v1 und diesen wenigen Torschüssen erschliesst sich mir nicht. Insbesondere war Perea, unser einziger Stürmer der den Namen verdient, auch noch gesperrt. Die Anzahl Torschüsse muss besser werden und wird es hoffentlich auch.
PS: Heute z.B. gab es X Szenen in denen versucht wurde den Ball in den Rückraum der Abwehr zu spielen. Unsere waren aber zu weit vorne, niemand wartete auf dem Elfmeterpunkt. Das hat aber nichts mit dem Spielsystem oder dem 1v1 zu tun, sondern wie von DOC angetönt, mit zu wenig Fussballintelligenz.
Lese bitte meinen Text im Matchthread, ich mag ihn nicht, aber ich respektiere ihn!
ABER, der Mann punktet und hat anscheinend die Mannschaft hinter sich.
Trotzdem sollte unsere fast maximale Ausbeute an Punkten nicht darüber hinweg täuschen, das wir seit dem Basel Spiel spielerisch ziemlich bescheiden unterwegs sind.
Wir sind vor allem offensiv sehr berechenbar und defensiv extrem anfällig!
Ich möchte ihn nicht weg haben, seine fordernde Art kann uns nur gut tun, aber langsam aber sicher muss er vor allem offensiv Lösungen präsentieren.
S
sub
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06.10.2024, 19:57 · #13'846
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Mich regte die Polemik bezüglich "oldschool" bzw. "1vs1", die MetalZH anzettelte, auf.
Dich möchte ich fragen, an was du die "extreme" defensive Anfälligkeit fest machst? Wir haben bis jetzt am 3. wenigsten Tore erhalten und beim xG gegen das eigene Team, stehen wir auf dem 2. Platz.
Für mich sind die Statements nicht nachvollziehbar.
MetalZH
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06.10.2024, 21:53 · #13'847
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Schade, dass du immer wiedermal persönlich werden musst, argumentativ wärst du ja i.d.R. nicht schlecht.
Leider hast du meinen Post falsch verstanden bzw. ich habe mich da in meinem Sarkasmus offenbar unklar ausgedrückt. Meine Lust mit dir nach so einer (noch dazu indirekten) Antwort zu diskutieren, ist allerdings gerade ziemlich gering. Aber vielleicht zählt für dich ja sowieso nur deine Sichtweise und die meisten anderen sind einfach Idioten...
Manchmal wirken deine Posts jedenfalls so.
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gelbeseite
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07.10.2024, 05:03 · #13'848
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Vieles wurde in der PK vor dem Spiel schon zusammengefasst. Bis 20 Meter vor das Tor kommen wir recht flüssig, danach stockt es derweil noch. Wenn man bedenkt, wie viele neue Spieler bzw. Positionen (Ligue, Chouiar, Ballet, Perea) auf dem Platz stehen, verwundert das auch nicht weiter. Im Gegenteil, es läuft schon ziemlich flott.
Man kann nun auch kritisieren, dass man die Vorgabe mit der Viererkette im ganzen Verein wieder über den Haufen geworfen hat, aber was ist die Alternative? Die Erkenntnis aus dem Basel-Spiel war, dass wir mit 3 Verteidigern defensiv kompakter sind als gegen Luzern mit der 4er-Kette (auch weil Tosic und Denoon noch nicht im Team angekommen sind).
Die Erkenntnis aus dem St.Gallen Spiel war, dass wir mit Mathew und Condé auf der Doppel-6 nicht stabiler waren und wenig Zugriff auf das Spiel hatten, deshalb bekommt Krasniqi nun den Vorzug vor Mathew. So haben wir die bizarre Situation, dass wir mit Condé und Mathew wohl das beste ZM-Duo der Liga haben, das aber nicht zusammen spielt, weil andere Elemente noch nicht greifen.
Dort kann man Moniz keinen Vorwurf machen. Die starre Vorgabe, dass man nun eine fixe Spielidee durchstiert, kennen wir aus der Ära Foda.
Taktisch ist Moniz für mich deutlich stärker als seine Vorgänger, wohl auch als Breitenreiter. Die Defizite liegen bei ihm klar im Zwischenmenschlichen. Ich glaube ihm sogar, wenn er jedes Spiel als Spiel des Lebens bezeichnet, was sich in den Köpfen der Spieler schon längst abgenutzt hat. Für ihn gilt es aber, es gehört für ihn zum Dogma des Lebens, als Profi immer ans Limit zu gehen, Persönlichkeit und Stärke zu zeigen. So erkläre ich mir jedenfalls die fixen Ideen, den Imperativ den Moniz dazu bewegt, in der 56. Minute ein Doppelwechsel zu lancieren.
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Shorunmu
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07.10.2024, 07:37 · #13'849
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Vieles wurde in der PK vor dem Spiel schon zusammengefasst. Bis 20 Meter vor das Tor kommen wir recht flüssig, danach stockt es derweil noch. Wenn man bedenkt, wie viele neue Spieler bzw. Positionen (Ligue, Chouiar, Ballet, Perea) auf dem Platz stehen, verwundert das auch nicht weiter. Im Gegenteil, es läuft schon ziemlich flott.
Man kann nun auch kritisieren, dass man die Vorgabe mit der Viererkette im ganzen Verein wieder über den Haufen geworfen hat, aber was ist die Alternative? Die Erkenntnis aus dem Basel-Spiel war, dass wir mit 3 Verteidigern defensiv kompakter sind als gegen Luzern mit der 4er-Kette (auch weil Tosic und Denoon noch nicht im Team angekommen sind).
Die Erkenntnis aus dem St.Gallen Spiel war, dass wir mit Mathew und Condé auf der Doppel-6 nicht stabiler waren und wenig Zugriff auf das Spiel hatten, deshalb bekommt Krasniqi nun den Vorzug vor Mathew. So haben wir die bizarre Situation, dass wir mit Condé und Mathew wohl das beste ZM-Duo der Liga haben, das aber nicht zusammen spielt, weil andere Elemente noch nicht greifen.
Dort kann man Moniz keinen Vorwurf machen. Die starre Vorgabe, dass man nun eine fixe Spielidee durchstiert, kennen wir aus der Ära Foda.
Taktisch ist Moniz für mich deutlich stärker als seine Vorgänger, wohl auch als Breitenreiter. Die Defizite liegen bei ihm klar im Zwischenmenschlichen. Ich glaube ihm sogar, wenn er jedes Spiel als Spiel des Lebens bezeichnet, was sich in den Köpfen der Spieler schon längst abgenutzt hat. Für ihn gilt es aber, es gehört für ihn zum Dogma des Lebens, als Profi immer ans Limit zu gehen, Persönlichkeit und Stärke zu zeigen. So erkläre ich mir jedenfalls die fixen Ideen, den Imperativ den Moniz dazu bewegt, in der 56. Minute ein Doppelwechsel zu lancieren.
Mathew und Condé zusammen sehe ich im 3-5-2 auch nicht. Da das 3-5-2 als Grundaufstellung schon sehr defensiv ist. Da hast du dann bereits 5 Defensive auf dem Platz und die beiden Flügel haben auch nicht mehr besonders viel Freiheit und Luft um vorne was zu kreieren. Deshalb bin ich klar für eine Rückkehr zum 4-2-3-1. Das 3-5-2 hat genau einmal anständig ausgesehen: gegen Basel. Ansonsten war es ein Graus.
D
dennisov
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07.10.2024, 07:43 · #13'850
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Vieles wurde in der PK vor dem Spiel schon zusammengefasst. Bis 20 Meter vor das Tor kommen wir recht flüssig, danach stockt es derweil noch. Wenn man bedenkt, wie viele neue Spieler bzw. Positionen (Ligue, Chouiar, Ballet, Perea) auf dem Platz stehen, verwundert das auch nicht weiter. Im Gegenteil, es läuft schon ziemlich flott.
Man kann nun auch kritisieren, dass man die Vorgabe mit der Viererkette im ganzen Verein wieder über den Haufen geworfen hat, aber was ist die Alternative? Die Erkenntnis aus dem Basel-Spiel war, dass wir mit 3 Verteidigern defensiv kompakter sind als gegen Luzern mit der 4er-Kette (auch weil Tosic und Denoon noch nicht im Team angekommen sind).
Die Erkenntnis aus dem St.Gallen Spiel war, dass wir mit Mathew und Condé auf der Doppel-6 nicht stabiler waren und wenig Zugriff auf das Spiel hatten, deshalb bekommt Krasniqi nun den Vorzug vor Mathew. So haben wir die bizarre Situation, dass wir mit Condé und Mathew wohl das beste ZM-Duo der Liga haben, das aber nicht zusammen spielt, weil andere Elemente noch nicht greifen.
Dort kann man Moniz keinen Vorwurf machen. Die starre Vorgabe, dass man nun eine fixe Spielidee durchstiert, kennen wir aus der Ära Foda.
Taktisch ist Moniz für mich deutlich stärker als seine Vorgänger, wohl auch als Breitenreiter. Die Defizite liegen bei ihm klar im Zwischenmenschlichen. Ich glaube ihm sogar, wenn er jedes Spiel als Spiel des Lebens bezeichnet, was sich in den Köpfen der Spieler schon längst abgenutzt hat. Für ihn gilt es aber, es gehört für ihn zum Dogma des Lebens, als Profi immer ans Limit zu gehen, Persönlichkeit und Stärke zu zeigen. So erkläre ich mir jedenfalls die fixen Ideen, den Imperativ den Moniz dazu bewegt, in der 56. Minute ein Doppelwechsel zu lancieren.
Lustigerweise sehe ich das komplett gegenteilig. Verstehe zwar, dass Moniz den Eindruck erweckt ein schwieriger Charakter zu sein, aber finde ihn verglichen mit anderen Trainer jetzt nicht total "aussergewöhnlich". Für mich ist Moniz einfach ein Showmen, eigentlich sogar ziemlich ähnlich wie es Bo war, wenn auch auf eine andere Art. Ich plädiere immer noch dafür, dass man den Trainer am sportlichen misst bzw. an den Resultaten. Denn auch mich stören einige Dinge, bin auch nicht 100% überzeugt von seinem System und den Personalentscheidungen wie z.B. Kamberi, aber schlussendlich holt er momentan die Punkte und wir verlieren kaum. Von daher muss man als FCZ Fan mit ihm grösstenteils (sehr) zufrieden sein.
C
chuk
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07.10.2024, 08:54 · #13'851
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Schade, dass du immer wiedermal persönlich werden musst, argumentativ wärst du ja i.d.R. nicht schlecht.
Leider hast du meinen Post falsch verstanden bzw. ich habe mich da in meinem Sarkasmus offenbar unklar ausgedrückt. Meine Lust mit dir nach so einer (noch dazu indirekten) Antwort zu diskutieren, ist allerdings gerade ziemlich gering. Aber vielleicht zählt für dich ja sowieso nur deine Sichtweise und die meisten anderen sind einfach Idioten...
Manchmal wirken deine Posts jedenfalls so.
Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
D
devante
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07.10.2024, 08:56 · #13'852
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Schade, dass du immer wiedermal persönlich werden musst, argumentativ wärst du ja i.d.R. nicht schlecht.
Leider hast du meinen Post falsch verstanden bzw. ich habe mich da in meinem Sarkasmus offenbar unklar ausgedrückt. Meine Lust mit dir nach so einer (noch dazu indirekten) Antwort zu diskutieren, ist allerdings gerade ziemlich gering. Aber vielleicht zählt für dich ja sowieso nur deine Sichtweise und die meisten anderen sind einfach Idioten...
Manchmal wirken deine Posts jedenfalls so.
Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
was meinst du, die aussage dass Umeh keine "pussy" ist? Ich musste schmunzeln, denn es war ja positiv gemeint.
S
Shorunmu
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07.10.2024, 09:03 · #13'853
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Schade, dass du immer wiedermal persönlich werden musst, argumentativ wärst du ja i.d.R. nicht schlecht.
Leider hast du meinen Post falsch verstanden bzw. ich habe mich da in meinem Sarkasmus offenbar unklar ausgedrückt. Meine Lust mit dir nach so einer (noch dazu indirekten) Antwort zu diskutieren, ist allerdings gerade ziemlich gering. Aber vielleicht zählt für dich ja sowieso nur deine Sichtweise und die meisten anderen sind einfach Idioten...
Manchmal wirken deine Posts jedenfalls so.
Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
was meinst du, die aussage dass Umeh keine "pussy" ist? Ich musste schmunzeln, denn es war ja positiv gemeint.
Ja ggü. Umeh war es positiv gemeint. Ggü. unserer Frauenabteilung jedoch nicht.
S
sub
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07.10.2024, 09:10 · #13'854
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Der Spruch von Moniz war unnötig, Pussy vergleiche sind hirntot.
Was mich störte, ist die Richtung die die "Kritik" danach nahm. Finde das Verhunzen von Namen per se nur mässig lustig und was old school und das Setzen auf das 1vs1 mit unseren wenigen Abschlüssen zu tun hat, verstehe ich immer noch nicht. Im Gegenteil, ich fand Ballet nach schwachen ersten 10 - 15 Minuten im 1vs1 sogar ziemlich stark. Er konnte sich oft durchtanken fand dann aber in der Mitte bzw. im Rückraum oft keine Anspielstation und musste warten oder den Lauf abbrechen. Es lag aber nicht am 1vs1. Es lag an den schlechten oder zu wenig gut abgestimmten Laufwegen der Mitspieler. Und leider auch oft an den ungenau, zu scharf und zu schwach gespielten Pässen. Aus den schlecht gespielten Pässen müsste ich in der Umkehrlogik, zur Forderung weniger das 1vs1 zu suchen, ja eigentlich fordern, dass alle noch mehr ins 1vs1 sollten, da die Pässe sowieso meist nicht ankommen.
C
chuk
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07.10.2024, 09:37 · #13'855
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Was old school ist und was nicht, entscheidet also MetalZH? Das 1vs1 ist auch heute DAS spielentscheidende Element. Oder warum gibt City für genau solche Spieler Millionen aus? Welche Spieler sind ganz allgemein die teuersten? Bei welchem Schweizer Spieler geht jedem Bünzli ein Schuss ab? Wohl kaum bei den Freis oder Schärs...
Dieses Bashing eines Trainers der mit seinem Team nach 9 Runden auf Platz 1 steht ist nur noch peinlich.
Hättest, anstatt sauglatte "holländische" Namen aufzählen, einfach Xavi Simons oder Zirkzee nennen können, aber verstehe, da wäre das mit dem 1vs1 ins Auge gegangen.
Schade, dass du immer wiedermal persönlich werden musst, argumentativ wärst du ja i.d.R. nicht schlecht.
Leider hast du meinen Post falsch verstanden bzw. ich habe mich da in meinem Sarkasmus offenbar unklar ausgedrückt. Meine Lust mit dir nach so einer (noch dazu indirekten) Antwort zu diskutieren, ist allerdings gerade ziemlich gering. Aber vielleicht zählt für dich ja sowieso nur deine Sichtweise und die meisten anderen sind einfach Idioten...
Manchmal wirken deine Posts jedenfalls so.
Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
was meinst du, die aussage dass Umeh keine "pussy" ist? Ich musste schmunzeln, denn es war ja positiv gemeint.
Ja ggü. Umeh war es positiv gemeint. Ggü. unserer Frauenabteilung jedoch nicht.
Der Spruch von Moniz war unnötig, Pussy vergleiche sind hirntot.
Was mich störte, ist die Richtung die die "Kritik" danach nahm. Finde das Verhunzen von Namen per se nur mässig lustig und was old school und das Setzen auf das 1vs1 mit unseren wenigen Abschlüssen zu tun hat, verstehe ich immer noch nicht. Im Gegenteil, ich fand Ballet nach schwachen ersten 10 - 15 Minuten im 1vs1 sogar ziemlich stark. Er konnte sich oft durchtanken fand dann aber in der Mitte bzw. im Rückraum oft keine Anspielstation und musste warten oder den Lauf abbrechen. Es lag aber nicht am 1vs1. Es lag an den schlechten oder zu wenig gut abgestimmten Laufwegen der Mitspieler. Und leider auch oft an den ungenau, zu scharf und zu schwach gespielten Pässen. Aus den schlecht gespielten Pässen müsste ich in der Umkehrlogik, zur Forderung weniger das 1vs1 zu suchen, ja eigentlich fordern, dass alle noch mehr ins 1vs1 sollten, da die Pässe sowieso meist nicht ankommen.
Richtig. Ich bin der letzte der eine Affäre draus machen will, nur weil jemandem mal etwas Unbedarftes rausrutscht oder man sich mal bei den Kraftausdrücken bedient. Leider gehört diese aus meiner Sicht «ungeschickte» Kommunikation schon zum Programm in den PKs und es lässt einige Rückschlüsse zu wie in der Kabine kommuniziert wird. Auch hört man haarstäubende Dinge hinsichtlich Ansprache an unsere Academy-Spieler in der Zeit als Leiter Spielentwicklung. Dies ist alles schade, denn aufgrund der Tabellensituation müsste bei uns Fans eigentlich Euphorie herrschen.
Zum Taktischen: Man kann es natürlich schon in Frage stellen, dass wir nur wenige Monate nach den Abgängen von Bora und Guerrero eine Rolle rückwärts vollziehen und uns quasi mit 2 Verlegenheits-RM/LM durchwursteln. Aber hey, wir sind CO-Tabellenführer und haben uns auf einigen Positionen wirklich verstärkt. Auch die Auftritte von Ballet machen Lust auf mehr. Es ist schade, dass das Positive in den teils selbst verursachten Nebengeräuschen etwas untergeht.
MetalZH
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09.10.2024, 15:03 · #13'856
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Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Moniz und habe grossen Respekt vor den bisherigen Leistungen der Mannschaft unter seiner Führung, v.a. in Bezug auf die Defensivarbeit und die Punkteausbeute.
Aber ich habe genau vor dem Angst, was du in deinem letzten Abschnitt gut auf den Punkt gebracht hast:
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Seit seinem Amtsantritt habe ich schon einige Male geschrieben, dass es mit Moniz sehr gut oder sehr schlecht kommen kann, aber dazwischen gibt es vermutlich nicht viel - ganz nach seiner eigenen Schwarz/Weiss-Rethorik.
Er fordert enorm viel und "all in" scheint sein Lebensmotto zu sein, das er auch von allen rundherum erwartet. Wenn es aufgeht, könnten wir in dieser sehr offenen Saison tatsächlich Meister werden, aber wenn nicht, kann bei seiner kompromisslosen Art mMn viel kaputtgehen - inkl. Jungtalente auf ihrem Weg nach oben.
Auf den Sack geht mir aber sicher die (aus meiner Sicht) selbstgerechte Art von Moniz, besonders sein dauerndes Gerede von wegen "ich bin oldschool" und "solche Typen gibt es heute nicht mehr" etc.
Ich wollte selbstverständlich nicht sagen, dass das 1:1 veraltet ist, sondern dass er die ganze Zeit davon spricht und dabei aber Bezug nimmt auf die Allerbesten - von heute und vor allem eben von Anno dazumal, als die Welt für ihn offenbar noch in Ordnung war.
In der SL gibt es nicht viele Spieler, die im 1:1 regelmässig den Unterschied machen können und die wenigen, die dieses Potenzial auch wirklch abrufen, wechseln sehr schnell in eine grössere Liga. Zudem bewegt sich die Defensivarbeit der SL-Teams individual- und teamtaktisch meist auf solidem Niveau.
Wir haben aktuell für SL-verhältnisse überdurchschnittlich viele technisch starke Spieler im Kader, die zumindest das Potenzial haben, durch 1:1-Situationen den Unterschied in einem SL-Spiel machen zu können: Ballet, Chouiar, Bledi, Conceição, Okita etc.; das Kader ist offensichtlich auch auf diese technische Überlegenheit im Offensivspiel ausgerichtet.
Aber v.a. in den letzten paar Spielen kreieren wir mit diesen technisch starken Spielern kaum Torchancen. Unsere wenigen Tore kommen oft von Standards und/oder unserem technisch nicht besonders beschlagenen Mentalitätsmonster Perea. Oder von Gott Marchesano, der zwar technisch stark ist, aber eher mit klugen Pässen und Laufwegen reüssiert. Aus meiner Sicht müssten wir mit unseren (auch überdurchschnittlich schnellen!) Spielern mehr auf Speed, Konter und einstudierte Laufwege setzen, ähnlich wie in der Meistersaison. Wenn man dazwischen mal im 1:1 den Gegner abtrocknen kann und ein Raunen durch den Letzi geht, umso besser! Aber aktuell finde ich, dass unser Spiel viel zu stark auf diese 1:1-Situationen ausgerichtet ist.
Die Jungs betreiben einen riesigen Aufwand auf dem Feld, erspielen sich dabei aber nur sehr wenige Chancen. Die Spieler trainieren sehr hart, um topfit zu sein, rennen dann das ganze Spiel rauf und runter und sollen dabei auf den letzten Metern noch kreativ sein, Gegner ausdribbeln und scoren. Das können aus meiner Sicht eben wirklich nur Topspieler im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Liga. Sind unsere Jungs das denn bzw. werden sie gerade dazu geformt? Das ist für mich die entscheidende Frage und ich kann sie natürlich nicht beantworten.
Moniz arbeitet aber offenbar darauf hin und ich hoffe von ganzem Herzen, dass es aufgeht! Ich bin da einfach sehr skeptisch nach den bisherigen Spielen - trotz guter Punkteausbeute. Zudem habe ich ein mulmiges Gefühl im Hinblick auf das Derby, deshalb auch mein Frust nach dem Lugano-Spiel.
Wie von dir angedeutet habe ich aber unabhängig von der Taktik einfach Angst, dass das Kartenhaus schnell in sich zusammenstürzen könnte, wenn ein paar Spiele lang nicht mehr jeder zweite Schuss aufs Tor auch gleich drin ist. Wenn es Risse zwischen Moniz und wichtigen Spielern gibt, können sie dann ganz aufbrechen.
— We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
B
BoboBotteron
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09.10.2024, 16:31 · #13'857
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Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Moniz und habe grossen Respekt vor den bisherigen Leistungen der Mannschaft unter seiner Führung, v.a. in Bezug auf die Defensivarbeit und die Punkteausbeute.
Aber ich habe genau vor dem Angst, was du in deinem letzten Abschnitt gut auf den Punkt gebracht hast:
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Seit seinem Amtsantritt habe ich schon einige Male geschrieben, dass es mit Moniz sehr gut oder sehr schlecht kommen kann, aber dazwischen gibt es vermutlich nicht viel - ganz nach seiner eigenen Schwarz/Weiss-Rethorik.
Er fordert enorm viel und "all in" scheint sein Lebensmotto zu sein, das er auch von allen rundherum erwartet. Wenn es aufgeht, könnten wir in dieser sehr offenen Saison tatsächlich Meister werden, aber wenn nicht, kann bei seiner kompromisslosen Art mMn viel kaputtgehen - inkl. Jungtalente auf ihrem Weg nach oben.
Auf den Sack geht mir aber sicher die (aus meiner Sicht) selbstgerechte Art von Moniz, besonders sein dauerndes Gerede von wegen "ich bin oldschool" und "solche Typen gibt es heute nicht mehr" etc.
Ich wollte selbstverständlich nicht sagen, dass das 1:1 veraltet ist, sondern dass er die ganze Zeit davon spricht und dabei aber Bezug nimmt auf die Allerbesten - von heute und vor allem eben von Anno dazumal, als die Welt für ihn offenbar noch in Ordnung war.
In der SL gibt es nicht viele Spieler, die im 1:1 regelmässig den Unterschied machen können und die wenigen, die dieses Potenzial auch wirklch abrufen, wechseln sehr schnell in eine grössere Liga. Zudem bewegt sich die Defensivarbeit der SL-Teams individual- und teamtaktisch meist auf solidem Niveau.
Wir haben aktuell für SL-verhältnisse überdurchschnittlich viele technisch starke Spieler im Kader, die zumindest das Potenzial haben, durch 1:1-Situationen den Unterschied in einem SL-Spiel machen zu können: Ballet, Chouiar, Bledi, Conceição, Okita etc.; das Kader ist offensichtlich auch auf diese technische Überlegenheit im Offensivspiel ausgerichtet.
Aber v.a. in den letzten paar Spielen kreieren wir mit diesen technisch starken Spielern kaum Torchancen. Unsere wenigen Tore kommen oft von Standards und/oder unserem technisch nicht besonders beschlagenen Mentalitätsmonster Perea. Oder von Gott Marchesano, der zwar technisch stark ist, aber eher mit klugen Pässen und Laufwegen reüssiert. Aus meiner Sicht müssten wir mit unseren (auch überdurchschnittlich schnellen!) Spielern mehr auf Speed, Konter und einstudierte Laufwege setzen, ähnlich wie in der Meistersaison. Wenn man dazwischen mal im 1:1 den Gegner abtrocknen kann und ein Raunen durch den Letzi geht, umso besser! Aber aktuell finde ich, dass unser Spiel viel zu stark auf diese 1:1-Situationen ausgerichtet ist.
Die Jungs betreiben einen riesigen Aufwand auf dem Feld, erspielen sich dabei aber nur sehr wenige Chancen. Die Spieler trainieren sehr hart, um topfit zu sein, rennen dann das ganze Spiel rauf und runter und sollen dabei auf den letzten Metern noch kreativ sein, Gegner ausdribbeln und scoren. Das können aus meiner Sicht eben wirklich nur Topspieler im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Liga. Sind unsere Jungs das denn bzw. werden sie gerade dazu geformt? Das ist für mich die entscheidende Frage und ich kann sie natürlich nicht beantworten.
Moniz arbeitet aber offenbar darauf hin und ich hoffe von ganzem Herzen, dass es aufgeht! Ich bin da einfach sehr skeptisch nach den bisherigen Spielen - trotz guter Punkteausbeute. Zudem habe ich ein mulmiges Gefühl im Hinblick auf das Derby, deshalb auch mein Frust nach dem Lugano-Spiel.
Wie von dir angedeutet habe ich aber unabhängig von der Taktik einfach Angst, dass das Kartenhaus schnell in sich zusammenstürzen könnte, wenn ein paar Spiele lang nicht mehr jeder zweite Schuss aufs Tor auch gleich drin ist. Wenn es Risse zwischen Moniz und wichtigen Spielern gibt, können sie dann ganz aufbrechen.
Voll auf den Punkt gebracht!
Schwarz/Weiss, Links/Rechts, Oben/Unten, Hochjubelnd/an Boden zerstört..., aber dazwischen sehe ich leider auch sehr wenig. Es gibt 3 Wege in der SL: Links, Rechts und Mitte um vorne mitzuspielen und das Defizit zu deckeln. Ich denke wir gehen jetzt "All In", ob unsere Karten jetzt gut oder schlecht sind weiss ich leider nicht. Ich wäre das Risiko nicht eingegangen, aber ich bin auch immer ein wenig vorsichtiger und strebe nicht nach dem Höchsten. Ich freue mich freue umso mehr, wenn ich nach 25 Jahren in einen Jubeln falle, den ich nie mehr vergessen werde. Andere wollen dieses Gefühl in jedem Jahr. Jedem das Seine, so sollte es eigentlich sein. Jetzt, sind nicht unbedingt meine "gewünschten Karten" R.M. und M.M. zusammen im Spiel aber ich hoffe, mit meinem ganzen FCZ Herz, dass sie gewinnen. Ich bleibe trotzdem in der Mitte, denn von dort habe ich 2 Schritte aber auch ...??;)
S
Socrates
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09.10.2024, 18:58 · #13'858
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Vielleicht interpretiere ich es falsch, aber könnte es MetalZH abgesehen von der Taktik eigentlich um die einmal mehr unwürdige Wortwahl von Moniz an der Post-PK gehen (wurde glaube ich sogar rausgeschnitten mittlerweile)?
Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Moniz und habe grossen Respekt vor den bisherigen Leistungen der Mannschaft unter seiner Führung, v.a. in Bezug auf die Defensivarbeit und die Punkteausbeute.
Aber ich habe genau vor dem Angst, was du in deinem letzten Abschnitt gut auf den Punkt gebracht hast:
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Seit seinem Amtsantritt habe ich schon einige Male geschrieben, dass es mit Moniz sehr gut oder sehr schlecht kommen kann, aber dazwischen gibt es vermutlich nicht viel - ganz nach seiner eigenen Schwarz/Weiss-Rethorik.
Er fordert enorm viel und "all in" scheint sein Lebensmotto zu sein, das er auch von allen rundherum erwartet. Wenn es aufgeht, könnten wir in dieser sehr offenen Saison tatsächlich Meister werden, aber wenn nicht, kann bei seiner kompromisslosen Art mMn viel kaputtgehen - inkl. Jungtalente auf ihrem Weg nach oben.
Auf den Sack geht mir aber sicher die (aus meiner Sicht) selbstgerechte Art von Moniz, besonders sein dauerndes Gerede von wegen "ich bin oldschool" und "solche Typen gibt es heute nicht mehr" etc.
Ich wollte selbstverständlich nicht sagen, dass das 1:1 veraltet ist, sondern dass er die ganze Zeit davon spricht und dabei aber Bezug nimmt auf die Allerbesten - von heute und vor allem eben von Anno dazumal, als die Welt für ihn offenbar noch in Ordnung war.
In der SL gibt es nicht viele Spieler, die im 1:1 regelmässig den Unterschied machen können und die wenigen, die dieses Potenzial auch wirklch abrufen, wechseln sehr schnell in eine grössere Liga. Zudem bewegt sich die Defensivarbeit der SL-Teams individual- und teamtaktisch meist auf solidem Niveau.
Wir haben aktuell für SL-verhältnisse überdurchschnittlich viele technisch starke Spieler im Kader, die zumindest das Potenzial haben, durch 1:1-Situationen den Unterschied in einem SL-Spiel machen zu können: Ballet, Chouiar, Bledi, Conceição, Okita etc.; das Kader ist offensichtlich auch auf diese technische Überlegenheit im Offensivspiel ausgerichtet.
Aber v.a. in den letzten paar Spielen kreieren wir mit diesen technisch starken Spielern kaum Torchancen. Unsere wenigen Tore kommen oft von Standards und/oder unserem technisch nicht besonders beschlagenen Mentalitätsmonster Perea. Oder von Gott Marchesano, der zwar technisch stark ist, aber eher mit klugen Pässen und Laufwegen reüssiert. Aus meiner Sicht müssten wir mit unseren (auch überdurchschnittlich schnellen!) Spielern mehr auf Speed, Konter und einstudierte Laufwege setzen, ähnlich wie in der Meistersaison. Wenn man dazwischen mal im 1:1 den Gegner abtrocknen kann und ein Raunen durch den Letzi geht, umso besser! Aber aktuell finde ich, dass unser Spiel viel zu stark auf diese 1:1-Situationen ausgerichtet ist.
Die Jungs betreiben einen riesigen Aufwand auf dem Feld, erspielen sich dabei aber nur sehr wenige Chancen. Die Spieler trainieren sehr hart, um topfit zu sein, rennen dann das ganze Spiel rauf und runter und sollen dabei auf den letzten Metern noch kreativ sein, Gegner ausdribbeln und scoren. Das können aus meiner Sicht eben wirklich nur Topspieler im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Liga. Sind unsere Jungs das denn bzw. werden sie gerade dazu geformt? Das ist für mich die entscheidende Frage und ich kann sie natürlich nicht beantworten.
Moniz arbeitet aber offenbar darauf hin und ich hoffe von ganzem Herzen, dass es aufgeht! Ich bin da einfach sehr skeptisch nach den bisherigen Spielen - trotz guter Punkteausbeute. Zudem habe ich ein mulmiges Gefühl im Hinblick auf das Derby, deshalb auch mein Frust nach dem Lugano-Spiel.
Wie von dir angedeutet habe ich aber unabhängig von der Taktik einfach Angst, dass das Kartenhaus schnell in sich zusammenstürzen könnte, wenn ein paar Spiele lang nicht mehr jeder zweite Schuss aufs Tor auch gleich drin ist. Wenn es Risse zwischen Moniz und wichtigen Spielern gibt, können sie dann ganz aufbrechen.
Voll auf den Punkt gebracht!
Schwarz/Weiss, Links/Rechts, Oben/Unten, Hochjubelnd/an Boden zerstört..., aber dazwischen sehe ich leider auch sehr wenig. Es gibt 3 Wege in der SL: Links, Rechts und Mitte um vorne mitzuspielen und das Defizit zu deckeln. Ich denke wir gehen jetzt "All In", ob unsere Karten jetzt gut oder schlecht sind weiss ich leider nicht. Ich wäre das Risiko nicht eingegangen, aber ich bin auch immer ein wenig vorsichtiger und strebe nicht nach dem Höchsten. Ich freue mich freue umso mehr, wenn ich nach 25 Jahren in einen Jubeln falle, den ich nie mehr vergessen werde. Andere wollen dieses Gefühl in jedem Jahr. Jedem das Seine, so sollte es eigentlich sein. Jetzt, sind nicht unbedingt meine "gewünschten Karten" R.M. und M.M. zusammen im Spiel aber ich hoffe, mit meinem ganzen FCZ Herz, dass sie gewinnen. Ich bleibe trotzdem in der Mitte, denn von dort habe ich 2 Schritte aber auch ...??;)
Ich finde euren beiden Beiträge top, auch wenn ich nicht mit allem 100% einverstanden bin. Aber so macht ein Forum Spass. Im Folgenden noch meine 2 cents:
- Lieber top und flop als immer Durschnitt. So konnten wir immerhin relativ viele Meistertitel holen in den letzten 20 Jahren. Ich würde nie mit SG, Luzern & Co tauschen wollen, die meist ganz ok waren, aber nie Meister.
- Moniz ist old school. Moniz hat Ecken und Kanten. Und irgendwann knallt es (wieder). Hoffentlich möglichst lange nicht. Wer nicht kompromislos mitzieht, geht auf dem Weg verloren. Aber ist ok, das scheint nun unsere Philosophie. Passt halt nicht mehr in unsere Zeit, in der alles konform und angepasst ist. Und keine Ahnung ob es aufgeht sportlich…we will see. Aber ich bin sicher, gewissen Spieler lieben die Art von Moniz und das sind diejenigen, die ALLES dem Erfolg unterordnen wollen. Die Fraktion der positiv verrückten.
- Croci-Torti - immerhin seit Jahren Trainer des aktuell stärksten SL Team - hat gesagt, dass die Leistung gegen den FCZ die beste war, seit er Lugano Trainer sei. Maissen und Tholot haben jeweils von der besten Saisonleistung gesprochen. Das hilft vielleicht, die letzten 3 Spiele etwas einzuordnen.
S
Socrates
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09.10.2024, 18:59 · #13'859
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Leider überschattet das zuweilen die eigentlich guten Resultate.
Hat auch nicht nichts mit Old School vs. New School zu tun. Old-School-FCZler sind für mich Gentleman wie Sven Hotz, Köbi Kuhn, Edi Nägeli oder Walter Bolli, dem wir gestern gedacht haben. Über deren Anstand und Format müssen wir nicht diskutieren.
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Moniz und habe grossen Respekt vor den bisherigen Leistungen der Mannschaft unter seiner Führung, v.a. in Bezug auf die Defensivarbeit und die Punkteausbeute.
Aber ich habe genau vor dem Angst, was du in deinem letzten Abschnitt gut auf den Punkt gebracht hast:
Atmosphärisch dünkt mich das ganze sehr fragil/explosiv. Gefühlt braucht es nur 2 Niederlagen am Stück und es kommt zum grossen Knall.
Seit seinem Amtsantritt habe ich schon einige Male geschrieben, dass es mit Moniz sehr gut oder sehr schlecht kommen kann, aber dazwischen gibt es vermutlich nicht viel - ganz nach seiner eigenen Schwarz/Weiss-Rethorik.
Er fordert enorm viel und "all in" scheint sein Lebensmotto zu sein, das er auch von allen rundherum erwartet. Wenn es aufgeht, könnten wir in dieser sehr offenen Saison tatsächlich Meister werden, aber wenn nicht, kann bei seiner kompromisslosen Art mMn viel kaputtgehen - inkl. Jungtalente auf ihrem Weg nach oben.
Auf den Sack geht mir aber sicher die (aus meiner Sicht) selbstgerechte Art von Moniz, besonders sein dauerndes Gerede von wegen "ich bin oldschool" und "solche Typen gibt es heute nicht mehr" etc.
Ich wollte selbstverständlich nicht sagen, dass das 1:1 veraltet ist, sondern dass er die ganze Zeit davon spricht und dabei aber Bezug nimmt auf die Allerbesten - von heute und vor allem eben von Anno dazumal, als die Welt für ihn offenbar noch in Ordnung war.
In der SL gibt es nicht viele Spieler, die im 1:1 regelmässig den Unterschied machen können und die wenigen, die dieses Potenzial auch wirklch abrufen, wechseln sehr schnell in eine grössere Liga. Zudem bewegt sich die Defensivarbeit der SL-Teams individual- und teamtaktisch meist auf solidem Niveau.
Wir haben aktuell für SL-verhältnisse überdurchschnittlich viele technisch starke Spieler im Kader, die zumindest das Potenzial haben, durch 1:1-Situationen den Unterschied in einem SL-Spiel machen zu können: Ballet, Chouiar, Bledi, Conceição, Okita etc.; das Kader ist offensichtlich auch auf diese technische Überlegenheit im Offensivspiel ausgerichtet.
Aber v.a. in den letzten paar Spielen kreieren wir mit diesen technisch starken Spielern kaum Torchancen. Unsere wenigen Tore kommen oft von Standards und/oder unserem technisch nicht besonders beschlagenen Mentalitätsmonster Perea. Oder von Gott Marchesano, der zwar technisch stark ist, aber eher mit klugen Pässen und Laufwegen reüssiert. Aus meiner Sicht müssten wir mit unseren (auch überdurchschnittlich schnellen!) Spielern mehr auf Speed, Konter und einstudierte Laufwege setzen, ähnlich wie in der Meistersaison. Wenn man dazwischen mal im 1:1 den Gegner abtrocknen kann und ein Raunen durch den Letzi geht, umso besser! Aber aktuell finde ich, dass unser Spiel viel zu stark auf diese 1:1-Situationen ausgerichtet ist.
Die Jungs betreiben einen riesigen Aufwand auf dem Feld, erspielen sich dabei aber nur sehr wenige Chancen. Die Spieler trainieren sehr hart, um topfit zu sein, rennen dann das ganze Spiel rauf und runter und sollen dabei auf den letzten Metern noch kreativ sein, Gegner ausdribbeln und scoren. Das können aus meiner Sicht eben wirklich nur Topspieler im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Liga. Sind unsere Jungs das denn bzw. werden sie gerade dazu geformt? Das ist für mich die entscheidende Frage und ich kann sie natürlich nicht beantworten.
Moniz arbeitet aber offenbar darauf hin und ich hoffe von ganzem Herzen, dass es aufgeht! Ich bin da einfach sehr skeptisch nach den bisherigen Spielen - trotz guter Punkteausbeute. Zudem habe ich ein mulmiges Gefühl im Hinblick auf das Derby, deshalb auch mein Frust nach dem Lugano-Spiel.
Wie von dir angedeutet habe ich aber unabhängig von der Taktik einfach Angst, dass das Kartenhaus schnell in sich zusammenstürzen könnte, wenn ein paar Spiele lang nicht mehr jeder zweite Schuss aufs Tor auch gleich drin ist. Wenn es Risse zwischen Moniz und wichtigen Spielern gibt, können sie dann ganz aufbrechen.
Voll auf den Punkt gebracht!
Schwarz/Weiss, Links/Rechts, Oben/Unten, Hochjubelnd/an Boden zerstört..., aber dazwischen sehe ich leider auch sehr wenig. Es gibt 3 Wege in der SL: Links, Rechts und Mitte um vorne mitzuspielen und das Defizit zu deckeln. Ich denke wir gehen jetzt "All In", ob unsere Karten jetzt gut oder schlecht sind weiss ich leider nicht. Ich wäre das Risiko nicht eingegangen, aber ich bin auch immer ein wenig vorsichtiger und strebe nicht nach dem Höchsten. Ich freue mich freue umso mehr, wenn ich nach 25 Jahren in einen Jubeln falle, den ich nie mehr vergessen werde. Andere wollen dieses Gefühl in jedem Jahr. Jedem das Seine, so sollte es eigentlich sein. Jetzt, sind nicht unbedingt meine "gewünschten Karten" R.M. und M.M. zusammen im Spiel aber ich hoffe, mit meinem ganzen FCZ Herz, dass sie gewinnen. Ich bleibe trotzdem in der Mitte, denn von dort habe ich 2 Schritte aber auch ...??;)
Ich finde eure beiden Beiträge top, auch wenn ich nicht mit allem 100% einverstanden bin. Aber so macht ein Forum Spass. Im Folgenden noch meine 2 cents:
- Lieber top und flop als immer Durschnitt. So konnten wir immerhin relativ viele Meistertitel holen in den letzten 20 Jahren. Ich würde nie mit SG, Luzern & Co tauschen wollen, die meist ganz ok waren, aber nie Meister.
- Moniz ist old school. Moniz hat Ecken und Kanten. Und irgendwann knallt es (wieder). Hoffentlich möglichst lange nicht. Wer nicht kompromislos mitzieht, geht auf dem Weg verloren. Aber ist ok, das scheint nun unsere Philosophie. Passt halt nicht mehr in unsere Zeit, in der alles konform und angepasst ist. Und keine Ahnung ob es aufgeht sportlich…we will see. Aber ich bin sicher, gewissen Spieler lieben die Art von Moniz und das sind diejenigen, die ALLES dem Erfolg unterordnen wollen. Die Fraktion der positiv verrückten.
- Croci-Torti - immerhin seit Jahren Trainer des aktuell stärksten SL Team - hat gesagt, dass die Leistung gegen den FCZ die beste war, seit er Lugano Trainer sei. Maissen und Tholot haben jeweils von der besten Saisonleistung gesprochen. Das hilft vielleicht, die letzten 3 Spiele etwas einzuordnen.
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yellow
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09.10.2024, 19:52 · #13'860
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Ich finde euren beiden Beiträge top, auch wenn ich nicht mit allem 100% einverstanden bin. Aber so macht ein Forum Spass. Im Folgenden noch meine 2 cents:
- Lieber top und flop als immer Durschnitt. So konnten wir immerhin relativ viele Meistertitel holen in den letzten 20 Jahren. Ich würde nie mit SG, Luzern & Co tauschen wollen, die meist ganz ok waren, aber nie Meister.
- Moniz ist old school. Moniz hat Ecken und Kanten. Und irgendwann knallt es (wieder). Hoffentlich möglichst lange nicht. Wer nicht kompromislos mitzieht, geht auf dem Weg verloren. Aber ist ok, das scheint nun unsere Philosophie. Passt halt nicht mehr in unsere Zeit, in der alles konform und angepasst ist. Und keine Ahnung ob es aufgeht sportlich…we will see. Aber ich bin sicher, gewissen Spieler lieben die Art von Moniz und das sind diejenigen, die ALLES dem Erfolg unterordnen wollen. Die Fraktion der positiv verrückten.
- Croci-Torti - immerhin seit Jahren Trainer des aktuell stärksten SL Team - hat gesagt, dass die Leistung gegen den FCZ die beste war, seit er Lugano Trainer sei. Maissen und Tholot haben jeweils von der besten Saisonleistung gesprochen. Das hilft vielleicht, die letzten 3 Spiele etwas einzuordnen.
Wobei man sich dann halt auch fragen muss, ob sie so glänzen konnten, weil...
Ich bin jedenfalls froh, dass Lugano nicht so effektiv war wie St. Gallen, sonst wäre der Tenor hier drin ziemlich anders.