yellow schrieb: Stadtkreis9 schrieb: «Wenn eine Mannschaft eine sehr schwache Saison hinter sich hat und auch Trainerwechsel keinen Effekt gezeigt haben, dann braucht es in der neuen Saison eine Blutauffrischung. Beim FCZ läuft das aber immer anders.
Denkt ihr wirklich, dass Koller aus dieser Mannschaft mehr herausholen kann? Spieler wie Kamberi, Krasniqi, Kablan, Sauter, Hodza etc. haben nicht das Potenzial für mehr. Da muss man auch realistisch sein. Und mit Phaëton hat uns ein wichtiger Offensivspieler bereits verlassen. Tsawa wird der nächste sein.
Ich bleibe dabei: ohne 4-5 gute Transfers spielen wir erneut um den Abstieg.»
Denke schon, dass Koller abschätzen kann, was mit den unter Vertrag stehenden Spielern erreicht werden kann. Und ich bin überzeugt, dass er dies den Canepas auch mitteilen wird.
Eine andere Frage ist natürlich, in wie weit diese nach der doch eher teuren Milos-Zeit bereit sind, für den FCZ in dieser Transferperiode auszugeben. Z.B. stellt sich die Frage, ob allfällige Transfererlöse reinvestiert werden. Zudem gibt es halt auch noch den einen oder anderen Spieler, bei dem ich kein NLA-Potenzial sehe, für den wir aber nur schwerlich einen Abnehmer finden werden.
War die Milos-Zeit wirklich teurer? Er hat praktisch nur ablösefreie Spieler verpflichtet oder mit Kaufoption ausgeliehen.
Es gab zwar einige Ärgernisse (Rodic, Mendy, Segura etc.), doch die gab es auch vor ihm. Sowohl Jurendic wie auch Bickel hatten mit Gogia, Leitner, Popovic, Pollero, Mahi, Britto, Pedersen, Dormond etc. einige Fehltransfers zu verantworten. Milos hat aber als erster Sportchef klug und frühzeitig Vertragsverlängerungen abgeschlossen und so für den FCZ viel Kapital kreiert. Das muss man ihm lassen.
Die sehr lukrativen Transfers von Ligue, Markelo, Denoon und Tsawa (zusammen ca. 17-18 Millionen) sind sein Verdienst. Bei ihm lag das Problem bekanntlich im zwischenmenschlichen Bereich.