17.04.2024, 06:47 · #7'371
Beiträge: 2'097
Ich weiss nicht so recht wohin damit:
https://www.sfl-org.ch/fileadmin/user_u ... A_2023.pdf
Das sind groben Bilanzen/ER aller Super League Vereine.
Der Clubs mit Lizenz 1 /klugscheiss-mode-aus
ich nehms mal hier auf.
Was auffällt:
- Basel wäre ohne Transfers und YB ohne TV-Gelder (CL) ziemlich in den Miesen.
- Lausanne hat verdächtig hohe Einnahmen durch Sponsoring und Werbung (wohl Ineos), der FCZ praktisch einen Drittel von YB.
- Servette und Lugano sind nur im Plus, weil Geld reingepumpt wird. Bei Servette sind 14 Millionen "sonstige Erträge" von total 23.3 Millionen Erträgen. Bei Lugano sind es 19.8 Millionen von 29.5 Millionen. Alle anderen Clubs weisen "sonstige Erträge" von um die 3-4 Millionen aus, bei St.Gallen sind es 5.2 Millionen.
So schlecht steht der FCZ nicht da.
Wie ist das möglich? Dachte, das Financial Fairplay verbiete das Geld reinpumpen ohne eigene Einnahmen.
Dieses System wurde ja reformiert und nun darf man nur noch 70% der Einnahmen in Transfers und Gehälter stecken. Zudem gibt es einen Toleranzbereich von kumulativ 60 Mio., welcher über den Zeitraum von 3 Jahren nicht ausgereizt werden darf. Somit sind die Schweizer Vereine mit ihren vergleichsweise tiefen Zahlen praktisch ausgenommen.
Was mir aufgefallen ist:
- Der FCZ arbeitet hart an der Grenze der Wirtschaftlichkeit, das ist löblich und sichert aich zuküftige Investitionen ab, allerdings ist mit diesem Budget, s.v.a. Sponsoreinnahmen, nicht an irgendwelche aussergrwöhnlichen Trassfrs zu rechnen.
- Der FCB ist aus buchhalterischer Sicht, Sprichwort eingeplanter Gewinn, klinisch Tod. K.A..wie die nächstes Jahr ihre Auslagen decken möchten. Hortet Popcorn.
- Lugano und Servette spielen beide massiv über Ihrem eigentlichen Gewicht, können das kurzfristig vielleicht durch Einschüsse der Investoren ausgleichen, lange geht das nicht Gut.
— Im Hive schmöckts guet - Adrian.