07.10.2025, 07:34 · #7'151
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ich verschiebe die Diskussion hierhin, passt besser!
Noch verrückter, dass keine unserer bisherigen Niederlagen wirklich zwingend war. Mit einer etwas fokussierteren Spielweise und einer körperlich austrainierteren Truppe dürfen die Spiele gegen Sion, Thun und GC nie verlieren!
*Das hat doch nichts mit fokussiert oder austrainiert zu tun!*
*(Diese Eigenschaften sollten bei einem Profifußballer eigentlich selbstverständlich sein!)*
Das ist eine Sache einer katastrophale Kaderzusammenstellung, kombiniert mit einer Taktik, die nicht mit dem Team kompatibel ist, abgerundet mit einem Haufen Söldnern, denen der FCZ nichts bedeutet und für die unser Club eine Durchgangsstation mit der Hoffnung auf was besseres..
So schaut's aus!
Das eine schliesst das andere wohl nicht aus - oder doch? Ich meine, Du kannst gut austrainierte und fokussierte Spieler aus dem Ausland holen, für die der FCZ vielleicht auch nur Durchgangsstation ist, die aber einen Ruf zu verlieren haben. DIese werden dann auch liefern, vielleicht sogar ohne Wappenküssen. Aber solche Spieler kosten auch etwas. Das ist ja der Grund, warum gute Transfers international da anfangen, wo praktisch unser Spieler-Budget aufhört (der FCZ muss ja mit den 33 Millionen Budget mehr Rechnungen begleichen als nur die Spielergehälter).
Wenn man also sehr preiswerte Profis nach Zürich holt, dann holt man Spieler mit Defiziten. DIese Defizite muss man in Kauf nehmen, wenn die Spieler nichts kosten sollen. Ist nur die Frage, mit welchen Defiziten (die kaum noch zu korrigieren sind) man eher leben kann:
- Technische Defizite oder
- konditionelle Schwächen und mangelnde Einstellung (was ich als Defizite im mentalen Bereich bezeichnen würde)?
Bora und Aliti z.B. sind bestimmt keine Leuchttürme der technischen Fertigkeiten. Aber in Punkto Einstellung und Kondition hat Alles gepasst. Schliesslich sind wir mit diesen grundsoliden Spielern Meister geworden.
Okita und Mendy z.B.wurden sicher in erster Linie wegen der technischen Fertigekeiten geholt. Kondition, Kampfbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit waren doch für einen Profi nur sehr rudimentär vorhanden. Wenn man sich Mendys Leistungen bei uns anschaut (und es geht mir nur das Sportliche und nicht um seinen Freispruch in seinem Strafverfahren) dann folgen auf eine gute Aktion im Spiel gegen Yverdon drei oder vier kapitale Böcke, die das Out im Cup besiegeln und unnötige Punktverluste einbringen.
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All die Böcke, die Mendy geschossen hatte, sind auf
*Konditions- und Konzentrationsmängel* zurückzuführen (die sich unter Umständen bedingen). Also genau die Grundeigenschaften haben Mendy gefehlt, die Du
*Camelos* bei einem Profis als selbstverständlich voraussetzt. Dabei bist Du ja glaube ich, auch schon lange genug FCZ-Fan, um zu wissen, dass der FCZ schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder den gleichen Fehler macht: irgendwelche Filigrantechniker für viel Geld zu holen, ohne darauf zu achten, ob es denn bei diesen Spielern auch im mentalen und physischen Bereich stimmt. Ich könnte Seitenweise über die Transferflops schreiben, über die ich mich schon aufgeregt hatte als MM noch gar nicht geboren war. Oder noch zu klein, um Einfluss auf die Transfers zu nehmen.
Man sollte MM also nicht anlasten, dass er auswärtige Spieler holt, um den Kader zu verstärken, wenn dies so von der Clubleitung gewünscht wird. Was mir nicht klar ist: warum holt man gleich ein Dutzend Spieler, denen es entweder an der Grundkondition und / oder an der Konzentrationsfähigkeit, am Siegeswillen, an der Überzeugung fehlt oder an Allem davon? Schlicht,
wenig resiliente Spieler mit niedriger Frustrationstoleranz...oder anders ausgedrückt:
technisch hervorragend ausgebildete Spieler, aber
menschlich schwierig...
Oder anders gefragt: Warum ist der FCZ nach dem denkwürdigen Lugano-Spiel, wo man zum ersten Mal massiv auf Eigengewächse gesetzt hat, sofort wieder von dieser Linie abgekommen? Und dies, obwohl MM damals von der Intensität geschwärmt hatte, mit der die Jungen gespielt hätten...
https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=4667
Langer Rede kurzer Sinn: Es sollte eigentlich für einen Profi selbstsverständlich sein, austrainiert zu sein und fokussiert ans Werk zu gehen. Aber was ist schon beim FCZ selbstverständlich?
*rai_vital* hat ja ein paar Seiten zuvor eine lange Liste unser Transferflops zusammengestellt, bei denen mindestens die Hälfte der genannten Spieler genau diese Grundeigenschaften vermissen liessen.
Daher wäre es für die Zukunft am Wichtgsten, dass der FCZ nur noch Spieler ins Kader holt, bei denen mindestens EInstellung, Kampfbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Kondition stimmen, also die berühmte Grinta. Egal ob aus der eigenen Jugend oder von Auswärts. Wenn dann die technischen Fertigkeiten entsprechend sind und die Identifikation mit dem einzigen Stadtclub in Zürich, dann umso besser.
BTW: Punkto Identifikation gibt es eine ganz einfache Preisfrage: Würdest Du lieber Meister mit dem FCZ werden (und dabei eine massgebliche Rolle spielen) oder mit nur wenigen Teileinsätzen CL-Sieger mit Real, Bayern oder Manu...oder Liverpool?
Einen ehemaligen Man-City-Star im Formtief und mit schlechter Reputation zum Schnäpplipreis kaufen, ihn wieder auf Vordermann bringen und dann teuer weiterverkaufen. Das war wohl der Plan von MM. Sollte er den Club übernehmen, dürfte er den FCZ wohl als Plattform nutzen, um seine Spielertransfers abzuwickeln – ähnlich wie ein Börsianer sein Swissquote-Konto für den Zugang zu den Aktienmärkten verwendet. Eine endlose Rotation von Leihspielern und günstigen Söldnern aus unbedeutenden Ligen dürfte einsetzen. Der FCZ würde zum Durchgangshotel – Identifikation? Fehlanzeige. Hauptsache, MM kann mit seinen Spielertrades Kasse machen.