Quo Vadis FCZ

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Kollegah
Mitglied
06.10.2025, 11:06 · #7'141
Beiträge: 4'260
Gegen St. Gallen war ich in der 2. Halbzeit voller Begeisterung. Endlich zeigten sie ihr Potenzial! Es wurde schnell nach vorne gespielt und defensiv gut verteidigt. Praktisch alle Spieler waren voll bereit und konnten Ihr Potenzial abrufen. Kamberi zeigte sogar eine bärenstarke Leistung. Das Spiel gegen GC war dann wirklich desolat und unerklärlich. Ich bin der Meinung, dass wir von der Qualität her zwingend in die Top 6 gehören. In der IV und im ZM haben wir aber keine Persönlichkeit wie Hannu und Blerim es waren. Und wenn du dir solche Spieler nicht leisten kanns, versuchst du es mit Ausländern (Palacio und Segura). Kann funktionieren, aber die Wahrscheinlichkeit ist klein. Schon unter Fringer, Urs Meier, Rizzo, Magnin und Moniz hatten wir immer wieder gute Spiele, welche sich mit miserablen Leistungen abgewechselt haben. Bei Magnin waren es die legendären Kanterniederlagen. Und die kamen immer, wenn wir der Meinung waren, dass wir stabil wären. Seit Cillo Präsident ist waren wir nur mit Favre, Fischer, Challandes und Breitenreiter über mind. eine ganze Saison stabil. Der Rest war eine Achterbahnfahrt.
Schwizermaischter FCZ
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06.10.2025, 12:06 · #7'142
Beiträge: 4'570
Positiv: Man hat nun 2 Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten und diese Schmach in den nächsten Spielen auszumerzen. Das Programm ist mit Lugano, YB und Basel happig.
Yekini_RIP
Mitglied
06.10.2025, 13:13 · #7'143
Beiträge: 4'806
Positiv: Man hat nun 2 Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten und diese Schmach in den nächsten Spielen auszumerzen. Das Programm ist mit Lugano, YB und Basel happig. Sie können jede Woche arbeiten, denn sie haben ja keine englischen Wochen. Ich erwarte gar nichts, vielleicht auch gut so, denn so können sie uns eigentlich nur positiv überraschen...
Maloney
Mitglied
06.10.2025, 13:27 · #7'144
Beiträge: 7'090
Positiv: Man hat nun 2 Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten und diese Schmach in den nächsten Spielen auszumerzen. Das Programm ist mit Lugano, YB und Basel happig. Sie können jede Woche arbeiten, denn sie haben ja keine englischen Wochen. Ich erwarte gar nichts, vielleicht auch gut so, denn so können sie uns eigentlich nur positiv überraschen... 2 Wochen Zeit um "die Situation in Ruhe zu analysieren" und dann doch genau gleich weiter zu wursteln, weil man sich irgendwie es schafft einzureden, dass man auf dem richtigen Weg sei und alle anderen schuld sind oder man einfach "Pech" hatte. FC Lernresistenz.
Ralfinho
Mitglied
06.10.2025, 18:18 · #7'145
Beiträge: 541
Positiv: Man hat nun 2 Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten und diese Schmach in den nächsten Spielen auszumerzen. Das Programm ist mit Lugano, YB und Basel happig. Sie können jede Woche arbeiten, denn sie haben ja keine englischen Wochen. Ich erwarte gar nichts, vielleicht auch gut so, denn so können sie uns eigentlich nur positiv überraschen... 2 Wochen Zeit um "die Situation in Ruhe zu analysieren" und dann doch genau gleich weiter zu wursteln, weil man sich irgendwie es schafft einzureden, dass man auf dem richtigen Weg sei und alle anderen schuld sind oder man einfach "Pech" hatte. FC Lernresistenz. Sprichst du schon von der berühmten schonungslosen Analyse?
Danilo
Mitglied
06.10.2025, 18:34 · #7'146
Beiträge: 1'433
Positiv: Man hat nun 2 Wochen Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten und diese Schmach in den nächsten Spielen auszumerzen. Das Programm ist mit Lugano, YB und Basel happig. Sie können jede Woche arbeiten, denn sie haben ja keine englischen Wochen. Ich erwarte gar nichts, vielleicht auch gut so, denn so können sie uns eigentlich nur positiv überraschen... 2 Wochen Zeit um "die Situation in Ruhe zu analysieren" und dann doch genau gleich weiter zu wursteln, weil man sich irgendwie es schafft einzureden, dass man auf dem richtigen Weg sei und alle anderen schuld sind oder man einfach "Pech" hatte. FC Lernresistenz. Na ja, zumindest im Pauseninterview (GC:FCZ) wähnte sich AC noch immer "auf dem richtigen Weg"..., da wird sich also wohl auch weiterhin nichts ändern... "die chömed scho na" https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 01344.html
Ujfalushi
Mitglied
06.10.2025, 19:00 · #7'147
Beiträge: 904
Habe seit Nägeli schon manchen Präsi erlebt. Aber der jetzige ist mit Abstand der unfähigste. Sogar Zweidler Topt Diesen......
Victor Jara
Mitglied
06.10.2025, 20:19 · #7'148
Beiträge: 1'458
ich verschiebe die Diskussion hierhin, passt besser! Noch verrückter, dass keine unserer bisherigen Niederlagen wirklich zwingend war. Mit einer etwas fokussierteren Spielweise und einer körperlich austrainierteren Truppe dürfen die Spiele gegen Sion, Thun und GC nie verlieren! *Das hat doch nichts mit fokussiert oder austrainiert zu tun!* *(Diese Eigenschaften sollten bei einem Profifußballer eigentlich selbstverständlich sein!)* Das ist eine Sache einer katastrophale Kaderzusammenstellung, kombiniert mit einer Taktik, die nicht mit dem Team kompatibel ist, abgerundet mit einem Haufen Söldnern, denen der FCZ nichts bedeutet und für die unser Club eine Durchgangsstation mit der Hoffnung auf was besseres.. So schaut's aus! Das eine schliesst das andere wohl nicht aus - oder doch? Ich meine, Du kannst gut austrainierte und fokussierte Spieler aus dem Ausland holen, für die der FCZ vielleicht auch nur Durchgangsstation ist, die aber einen Ruf zu verlieren haben. DIese werden dann auch liefern, vielleicht sogar ohne Wappenküssen. Aber solche Spieler kosten auch etwas. Das ist ja der Grund, warum gute Transfers international da anfangen, wo praktisch unser Spieler-Budget aufhört (der FCZ muss ja mit den 33 Millionen Budget mehr Rechnungen begleichen als nur die Spielergehälter). Wenn man also sehr preiswerte Profis nach Zürich holt, dann holt man Spieler mit Defiziten. DIese Defizite muss man in Kauf nehmen, wenn die Spieler nichts kosten sollen. Ist nur die Frage, mit welchen Defiziten (die kaum noch zu korrigieren sind) man eher leben kann: - Technische Defizite oder - konditionelle Schwächen und mangelnde Einstellung (was ich als Defizite im mentalen Bereich bezeichnen würde)? Bora und Aliti z.B. sind bestimmt keine Leuchttürme der technischen Fertigkeiten. Aber in Punkto Einstellung und Kondition hat Alles gepasst. Schliesslich sind wir mit diesen grundsoliden Spielern Meister geworden. Okita und Mendy z.B.wurden sicher in erster Linie wegen der technischen Fertigekeiten geholt. Kondition, Kampfbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit waren doch für einen Profi nur sehr rudimentär vorhanden. Wenn man sich Mendys Leistungen bei uns anschaut (und es geht mir nur das Sportliche und nicht um seinen Freispruch in seinem Strafverfahren) dann folgen auf eine gute Aktion im Spiel gegen Yverdon drei oder vier kapitale Böcke, die das Out im Cup besiegeln und unnötige Punktverluste einbringen. , All die Böcke, die Mendy geschossen hatte, sind auf *Konditions- und Konzentrationsmängel* zurückzuführen (die sich unter Umständen bedingen). Also genau die Grundeigenschaften haben Mendy gefehlt, die Du *Camelos* bei einem Profis als selbstverständlich voraussetzt. Dabei bist Du ja glaube ich, auch schon lange genug FCZ-Fan, um zu wissen, dass der FCZ schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder den gleichen Fehler macht: irgendwelche Filigrantechniker für viel Geld zu holen, ohne darauf zu achten, ob es denn bei diesen Spielern auch im mentalen und physischen Bereich stimmt. Ich könnte Seitenweise über die Transferflops schreiben, über die ich mich schon aufgeregt hatte als MM noch gar nicht geboren war. Oder noch zu klein, um Einfluss auf die Transfers zu nehmen. Man sollte MM also nicht anlasten, dass er auswärtige Spieler holt, um den Kader zu verstärken, wenn dies so von der Clubleitung gewünscht wird. Was mir nicht klar ist: warum holt man gleich ein Dutzend Spieler, denen es entweder an der Grundkondition und / oder an der Konzentrationsfähigkeit, am Siegeswillen, an der Überzeugung fehlt oder an Allem davon? Schlicht, wenig resiliente Spieler mit niedriger Frustrationstoleranz...oder anders ausgedrückt: technisch hervorragend ausgebildete Spieler, aber menschlich schwierig... Oder anders gefragt: Warum ist der FCZ nach dem denkwürdigen Lugano-Spiel, wo man zum ersten Mal massiv auf Eigengewächse gesetzt hat, sofort wieder von dieser Linie abgekommen? Und dies, obwohl MM damals von der Intensität geschwärmt hatte, mit der die Jungen gespielt hätten... https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=4667 Langer Rede kurzer Sinn: Es sollte eigentlich für einen Profi selbstsverständlich sein, austrainiert zu sein und fokussiert ans Werk zu gehen. Aber was ist schon beim FCZ selbstverständlich? *rai_vital* hat ja ein paar Seiten zuvor eine lange Liste unser Transferflops zusammengestellt, bei denen mindestens die Hälfte der genannten Spieler genau diese Grundeigenschaften vermissen liessen. Daher wäre es für die Zukunft am Wichtgsten, dass der FCZ nur noch Spieler ins Kader holt, bei denen mindestens EInstellung, Kampfbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Kondition stimmen, also die berühmte Grinta. Egal ob aus der eigenen Jugend oder von Auswärts. Wenn dann die technischen Fertigkeiten entsprechend sind und die Identifikation mit dem einzigen Stadtclub in Zürich, dann umso besser. BTW: Punkto Identifikation gibt es eine ganz einfache Preisfrage: Würdest Du lieber Meister mit dem FCZ werden (und dabei eine massgebliche Rolle spielen) oder mit nur wenigen Teileinsätzen CL-Sieger mit Real, Bayern oder Manu...oder Liverpool?
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Ostler
Mitglied
07.10.2025, 05:27 · #7'149
Beiträge: 1'762
ich verschiebe die Diskussion hierhin, passt besser! Noch verrückter, dass keine unserer bisherigen Niederlagen wirklich zwingend war. Mit einer etwas fokussierteren Spielweise und einer körperlich austrainierteren Truppe dürfen die Spiele gegen Sion, Thun und GC nie verlieren! *Das hat doch nichts mit fokussiert oder austrainiert zu tun!* *(Diese Eigenschaften sollten bei einem Profifußballer eigentlich selbstverständlich sein!)* Das ist eine Sache einer katastrophale Kaderzusammenstellung, kombiniert mit einer Taktik, die nicht mit dem Team kompatibel ist, abgerundet mit einem Haufen Söldnern, denen der FCZ nichts bedeutet und für die unser Club eine Durchgangsstation mit der Hoffnung auf was besseres.. So schaut's aus! Das eine schliesst das andere wohl nicht aus - oder doch? Ich meine, Du kannst gut austrainierte und fokussierte Spieler aus dem Ausland holen, für die der FCZ vielleicht auch nur Durchgangsstation ist, die aber einen Ruf zu verlieren haben. DIese werden dann auch liefern, vielleicht sogar ohne Wappenküssen. Aber solche Spieler kosten auch etwas. Das ist ja der Grund, warum gute Transfers international da anfangen, wo praktisch unser Spieler-Budget aufhört (der FCZ muss ja mit den 33 Millionen Budget mehr Rechnungen begleichen als nur die Spielergehälter). Wenn man also sehr preiswerte Profis nach Zürich holt, dann holt man Spieler mit Defiziten. DIese Defizite muss man in Kauf nehmen, wenn die Spieler nichts kosten sollen. Ist nur die Frage, mit welchen Defiziten (die kaum noch zu korrigieren sind) man eher leben kann: - Technische Defizite oder - konditionelle Schwächen und mangelnde Einstellung (was ich als Defizite im mentalen Bereich bezeichnen würde)? Bora und Aliti z.B. sind bestimmt keine Leuchttürme der technischen Fertigkeiten. Aber in Punkto Einstellung und Kondition hat Alles gepasst. Schliesslich sind wir mit diesen grundsoliden Spielern Meister geworden. Okita und Mendy z.B.wurden sicher in erster Linie wegen der technischen Fertigekeiten geholt. Kondition, Kampfbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit waren doch für einen Profi nur sehr rudimentär vorhanden. Wenn man sich Mendys Leistungen bei uns anschaut (und es geht mir nur das Sportliche und nicht um seinen Freispruch in seinem Strafverfahren) dann folgen auf eine gute Aktion im Spiel gegen Yverdon drei oder vier kapitale Böcke, die das Out im Cup besiegeln und unnötige Punktverluste einbringen. , All die Böcke, die Mendy geschossen hatte, sind auf *Konditions- und Konzentrationsmängel* zurückzuführen (die sich unter Umständen bedingen). Also genau die Grundeigenschaften haben Mendy gefehlt, die Du *Camelos* bei einem Profis als selbstverständlich voraussetzt. Dabei bist Du ja glaube ich, auch schon lange genug FCZ-Fan, um zu wissen, dass der FCZ schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder den gleichen Fehler macht: irgendwelche Filigrantechniker für viel Geld zu holen, ohne darauf zu achten, ob es denn bei diesen Spielern auch im mentalen und physischen Bereich stimmt. Ich könnte Seitenweise über die Transferflops schreiben, über die ich mich schon aufgeregt hatte als MM noch gar nicht geboren war. Oder noch zu klein, um Einfluss auf die Transfers zu nehmen. Man sollte MM also nicht anlasten, dass er auswärtige Spieler holt, um den Kader zu verstärken, wenn dies so von der Clubleitung gewünscht wird. Was mir nicht klar ist: warum holt man gleich ein Dutzend Spieler, denen es entweder an der Grundkondition und / oder an der Konzentrationsfähigkeit, am Siegeswillen, an der Überzeugung fehlt oder an Allem davon? Schlicht, wenig resiliente Spieler mit niedriger Frustrationstoleranz...oder anders ausgedrückt: technisch hervorragend ausgebildete Spieler, aber menschlich schwierig... Oder anders gefragt: Warum ist der FCZ nach dem denkwürdigen Lugano-Spiel, wo man zum ersten Mal massiv auf Eigengewächse gesetzt hat, sofort wieder von dieser Linie abgekommen? Und dies, obwohl MM damals von der Intensität geschwärmt hatte, mit der die Jungen gespielt hätten... https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=4667 Langer Rede kurzer Sinn: Es sollte eigentlich für einen Profi selbstsverständlich sein, austrainiert zu sein und fokussiert ans Werk zu gehen. Aber was ist schon beim FCZ selbstverständlich? *rai_vital* hat ja ein paar Seiten zuvor eine lange Liste unser Transferflops zusammengestellt, bei denen mindestens die Hälfte der genannten Spieler genau diese Grundeigenschaften vermissen liessen. Daher wäre es für die Zukunft am Wichtgsten, dass der FCZ nur noch Spieler ins Kader holt, bei denen mindestens EInstellung, Kampfbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Kondition stimmen, also die berühmte Grinta. Egal ob aus der eigenen Jugend oder von Auswärts. Wenn dann die technischen Fertigkeiten entsprechend sind und die Identifikation mit dem einzigen Stadtclub in Zürich, dann umso besser. BTW: Punkto Identifikation gibt es eine ganz einfache Preisfrage: Würdest Du lieber Meister mit dem FCZ werden (und dabei eine massgebliche Rolle spielen) oder mit nur wenigen Teileinsätzen CL-Sieger mit Real, Bayern oder Manu...oder Liverpool? Danke für diese tolle Einschätzung. Ich hoffe es gibt im Umfeld Canepa die ein oder andere Stimme mit dieser Haltung, die eine Chance hat, gehört zu werden..
polska71
Mitglied
07.10.2025, 07:28 · #7'150
Beiträge: 172
ich verschiebe die Diskussion hierhin, passt besser! Noch verrückter, dass keine unserer bisherigen Niederlagen wirklich zwingend war. Mit einer etwas fokussierteren Spielweise und einer körperlich austrainierteren Truppe dürfen die Spiele gegen Sion, Thun und GC nie verlieren! *Das hat doch nichts mit fokussiert oder austrainiert zu tun!* *(Diese Eigenschaften sollten bei einem Profifußballer eigentlich selbstverständlich sein!)* Das ist eine Sache einer katastrophale Kaderzusammenstellung, kombiniert mit einer Taktik, die nicht mit dem Team kompatibel ist, abgerundet mit einem Haufen Söldnern, denen der FCZ nichts bedeutet und für die unser Club eine Durchgangsstation mit der Hoffnung auf was besseres.. So schaut's aus! Das eine schliesst das andere wohl nicht aus - oder doch? Ich meine, Du kannst gut austrainierte und fokussierte Spieler aus dem Ausland holen, für die der FCZ vielleicht auch nur Durchgangsstation ist, die aber einen Ruf zu verlieren haben. DIese werden dann auch liefern, vielleicht sogar ohne Wappenküssen. Aber solche Spieler kosten auch etwas. Das ist ja der Grund, warum gute Transfers international da anfangen, wo praktisch unser Spieler-Budget aufhört (der FCZ muss ja mit den 33 Millionen Budget mehr Rechnungen begleichen als nur die Spielergehälter). Wenn man also sehr preiswerte Profis nach Zürich holt, dann holt man Spieler mit Defiziten. DIese Defizite muss man in Kauf nehmen, wenn die Spieler nichts kosten sollen. Ist nur die Frage, mit welchen Defiziten (die kaum noch zu korrigieren sind) man eher leben kann: - Technische Defizite oder - konditionelle Schwächen und mangelnde Einstellung (was ich als Defizite im mentalen Bereich bezeichnen würde)? Bora und Aliti z.B. sind bestimmt keine Leuchttürme der technischen Fertigkeiten. Aber in Punkto Einstellung und Kondition hat Alles gepasst. Schliesslich sind wir mit diesen grundsoliden Spielern Meister geworden. Okita und Mendy z.B.wurden sicher in erster Linie wegen der technischen Fertigekeiten geholt. Kondition, Kampfbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit waren doch für einen Profi nur sehr rudimentär vorhanden. Wenn man sich Mendys Leistungen bei uns anschaut (und es geht mir nur das Sportliche und nicht um seinen Freispruch in seinem Strafverfahren) dann folgen auf eine gute Aktion im Spiel gegen Yverdon drei oder vier kapitale Böcke, die das Out im Cup besiegeln und unnötige Punktverluste einbringen. , All die Böcke, die Mendy geschossen hatte, sind auf *Konditions- und Konzentrationsmängel* zurückzuführen (die sich unter Umständen bedingen). Also genau die Grundeigenschaften haben Mendy gefehlt, die Du *Camelos* bei einem Profis als selbstverständlich voraussetzt. Dabei bist Du ja glaube ich, auch schon lange genug FCZ-Fan, um zu wissen, dass der FCZ schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder den gleichen Fehler macht: irgendwelche Filigrantechniker für viel Geld zu holen, ohne darauf zu achten, ob es denn bei diesen Spielern auch im mentalen und physischen Bereich stimmt. Ich könnte Seitenweise über die Transferflops schreiben, über die ich mich schon aufgeregt hatte als MM noch gar nicht geboren war. Oder noch zu klein, um Einfluss auf die Transfers zu nehmen. Man sollte MM also nicht anlasten, dass er auswärtige Spieler holt, um den Kader zu verstärken, wenn dies so von der Clubleitung gewünscht wird. Was mir nicht klar ist: warum holt man gleich ein Dutzend Spieler, denen es entweder an der Grundkondition und / oder an der Konzentrationsfähigkeit, am Siegeswillen, an der Überzeugung fehlt oder an Allem davon? Schlicht, wenig resiliente Spieler mit niedriger Frustrationstoleranz...oder anders ausgedrückt: technisch hervorragend ausgebildete Spieler, aber menschlich schwierig... Oder anders gefragt: Warum ist der FCZ nach dem denkwürdigen Lugano-Spiel, wo man zum ersten Mal massiv auf Eigengewächse gesetzt hat, sofort wieder von dieser Linie abgekommen? Und dies, obwohl MM damals von der Intensität geschwärmt hatte, mit der die Jungen gespielt hätten... https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=4667 Langer Rede kurzer Sinn: Es sollte eigentlich für einen Profi selbstsverständlich sein, austrainiert zu sein und fokussiert ans Werk zu gehen. Aber was ist schon beim FCZ selbstverständlich? *rai_vital* hat ja ein paar Seiten zuvor eine lange Liste unser Transferflops zusammengestellt, bei denen mindestens die Hälfte der genannten Spieler genau diese Grundeigenschaften vermissen liessen. Daher wäre es für die Zukunft am Wichtgsten, dass der FCZ nur noch Spieler ins Kader holt, bei denen mindestens EInstellung, Kampfbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Kondition stimmen, also die berühmte Grinta. Egal ob aus der eigenen Jugend oder von Auswärts. Wenn dann die technischen Fertigkeiten entsprechend sind und die Identifikation mit dem einzigen Stadtclub in Zürich, dann umso besser. BTW: Punkto Identifikation gibt es eine ganz einfache Preisfrage: Würdest Du lieber Meister mit dem FCZ werden (und dabei eine massgebliche Rolle spielen) oder mit nur wenigen Teileinsätzen CL-Sieger mit Real, Bayern oder Manu...oder Liverpool? Danke für diese tolle Einschätzung. Ich hoffe es gibt im Umfeld Canepa die ein oder andere Stimme mit dieser Haltung, die eine Chance hat, gehört zu werden.. Warum verpflichtet man nicht vermehrt Spieler aus unserer Super/ Challengeleague ? Spieler die nachweislich hier schon geliefert haben.Das scheint bei uns überhaupt keine Option mehr zu sein.
coastghost1971
Mitglied
07.10.2025, 07:34 · #7'151
Beiträge: 37
ich verschiebe die Diskussion hierhin, passt besser! Noch verrückter, dass keine unserer bisherigen Niederlagen wirklich zwingend war. Mit einer etwas fokussierteren Spielweise und einer körperlich austrainierteren Truppe dürfen die Spiele gegen Sion, Thun und GC nie verlieren! *Das hat doch nichts mit fokussiert oder austrainiert zu tun!* *(Diese Eigenschaften sollten bei einem Profifußballer eigentlich selbstverständlich sein!)* Das ist eine Sache einer katastrophale Kaderzusammenstellung, kombiniert mit einer Taktik, die nicht mit dem Team kompatibel ist, abgerundet mit einem Haufen Söldnern, denen der FCZ nichts bedeutet und für die unser Club eine Durchgangsstation mit der Hoffnung auf was besseres.. So schaut's aus! Das eine schliesst das andere wohl nicht aus - oder doch? Ich meine, Du kannst gut austrainierte und fokussierte Spieler aus dem Ausland holen, für die der FCZ vielleicht auch nur Durchgangsstation ist, die aber einen Ruf zu verlieren haben. DIese werden dann auch liefern, vielleicht sogar ohne Wappenküssen. Aber solche Spieler kosten auch etwas. Das ist ja der Grund, warum gute Transfers international da anfangen, wo praktisch unser Spieler-Budget aufhört (der FCZ muss ja mit den 33 Millionen Budget mehr Rechnungen begleichen als nur die Spielergehälter). Wenn man also sehr preiswerte Profis nach Zürich holt, dann holt man Spieler mit Defiziten. DIese Defizite muss man in Kauf nehmen, wenn die Spieler nichts kosten sollen. Ist nur die Frage, mit welchen Defiziten (die kaum noch zu korrigieren sind) man eher leben kann: - Technische Defizite oder - konditionelle Schwächen und mangelnde Einstellung (was ich als Defizite im mentalen Bereich bezeichnen würde)? Bora und Aliti z.B. sind bestimmt keine Leuchttürme der technischen Fertigkeiten. Aber in Punkto Einstellung und Kondition hat Alles gepasst. Schliesslich sind wir mit diesen grundsoliden Spielern Meister geworden. Okita und Mendy z.B.wurden sicher in erster Linie wegen der technischen Fertigekeiten geholt. Kondition, Kampfbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit waren doch für einen Profi nur sehr rudimentär vorhanden. Wenn man sich Mendys Leistungen bei uns anschaut (und es geht mir nur das Sportliche und nicht um seinen Freispruch in seinem Strafverfahren) dann folgen auf eine gute Aktion im Spiel gegen Yverdon drei oder vier kapitale Böcke, die das Out im Cup besiegeln und unnötige Punktverluste einbringen. , All die Böcke, die Mendy geschossen hatte, sind auf *Konditions- und Konzentrationsmängel* zurückzuführen (die sich unter Umständen bedingen). Also genau die Grundeigenschaften haben Mendy gefehlt, die Du *Camelos* bei einem Profis als selbstverständlich voraussetzt. Dabei bist Du ja glaube ich, auch schon lange genug FCZ-Fan, um zu wissen, dass der FCZ schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder den gleichen Fehler macht: irgendwelche Filigrantechniker für viel Geld zu holen, ohne darauf zu achten, ob es denn bei diesen Spielern auch im mentalen und physischen Bereich stimmt. Ich könnte Seitenweise über die Transferflops schreiben, über die ich mich schon aufgeregt hatte als MM noch gar nicht geboren war. Oder noch zu klein, um Einfluss auf die Transfers zu nehmen. Man sollte MM also nicht anlasten, dass er auswärtige Spieler holt, um den Kader zu verstärken, wenn dies so von der Clubleitung gewünscht wird. Was mir nicht klar ist: warum holt man gleich ein Dutzend Spieler, denen es entweder an der Grundkondition und / oder an der Konzentrationsfähigkeit, am Siegeswillen, an der Überzeugung fehlt oder an Allem davon? Schlicht, wenig resiliente Spieler mit niedriger Frustrationstoleranz...oder anders ausgedrückt: technisch hervorragend ausgebildete Spieler, aber menschlich schwierig... Oder anders gefragt: Warum ist der FCZ nach dem denkwürdigen Lugano-Spiel, wo man zum ersten Mal massiv auf Eigengewächse gesetzt hat, sofort wieder von dieser Linie abgekommen? Und dies, obwohl MM damals von der Intensität geschwärmt hatte, mit der die Jungen gespielt hätten... https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=4667 Langer Rede kurzer Sinn: Es sollte eigentlich für einen Profi selbstsverständlich sein, austrainiert zu sein und fokussiert ans Werk zu gehen. Aber was ist schon beim FCZ selbstverständlich? *rai_vital* hat ja ein paar Seiten zuvor eine lange Liste unser Transferflops zusammengestellt, bei denen mindestens die Hälfte der genannten Spieler genau diese Grundeigenschaften vermissen liessen. Daher wäre es für die Zukunft am Wichtgsten, dass der FCZ nur noch Spieler ins Kader holt, bei denen mindestens EInstellung, Kampfbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Kondition stimmen, also die berühmte Grinta. Egal ob aus der eigenen Jugend oder von Auswärts. Wenn dann die technischen Fertigkeiten entsprechend sind und die Identifikation mit dem einzigen Stadtclub in Zürich, dann umso besser. BTW: Punkto Identifikation gibt es eine ganz einfache Preisfrage: Würdest Du lieber Meister mit dem FCZ werden (und dabei eine massgebliche Rolle spielen) oder mit nur wenigen Teileinsätzen CL-Sieger mit Real, Bayern oder Manu...oder Liverpool? Einen ehemaligen Man-City-Star im Formtief und mit schlechter Reputation zum Schnäpplipreis kaufen, ihn wieder auf Vordermann bringen und dann teuer weiterverkaufen. Das war wohl der Plan von MM. Sollte er den Club übernehmen, dürfte er den FCZ wohl als Plattform nutzen, um seine Spielertransfers abzuwickeln – ähnlich wie ein Börsianer sein Swissquote-Konto für den Zugang zu den Aktienmärkten verwendet. Eine endlose Rotation von Leihspielern und günstigen Söldnern aus unbedeutenden Ligen dürfte einsetzen. Der FCZ würde zum Durchgangshotel – Identifikation? Fehlanzeige. Hauptsache, MM kann mit seinen Spielertrades Kasse machen.
Infant
Mitglied
07.10.2025, 09:22 · #7'152
Beiträge: 1'617
Warum verpflichtet man nicht vermehrt Spieler aus unserer Super/ Challengeleague ? Spieler die nachweislich hier schon geliefert haben.Das scheint bei uns überhaupt keine Option mehr zu sein. Diesen Punkt haben wir immer mal wieder und bin ja grundsätzlich bei dir, bzw. verstehe das dies eine valable Option sein kann. Nur, welche Spieler die bereits gestanden oder gut sind in der Super Legaue kommen zu uns oder wollen zu uns? Gute Spieler von GC und wohl auch Basel fallen ja irgendwie schon mal weg. Mittlerweile sind wir in Lohnfragen hinter Lugano und wohl auch teilweise nicht weit weg von LS und Servette. Luzerner schaffen es mittlerweile auch ins Ausland oder dem einen oder anderen St. Galler gelingt das auch. Sion blicke ich nicht ganz durch, aber die halten ihre guten Spieler auch ganz ordentlich. Bleibt also noch Winti und das aufgestiegene Thun, sowie YB was weg ist. Wenn einer mal bei Thun gut ist geht der zu YB. Ist jetzt vielleicht viel gejammere, aber bildet doch in meiner Wahrnehmung oder was man so liest, die Realität ab. Vielleicht täusche ich mich, aber wenn ich kurz nachdenke sind aus kürzerer Vergangenheit wenige Spieler, aus der SL oder CHL wo das geklappt hat. Bora, Marchesano, Guerrero und dürfen wir da Ceesay auch aufzählen? Allesamt in der Meistersaison. Nathan und vielleicht auch Bua. Dem gegenüber als Negativ-Beispiel bspw. Kryeziu, Fringpong, Pollero und viele die es besonders aus der CHL nicht gepackt haben. Hier ein Dankeschön an die gute Quelle bzw. den Erinnerungsmacher, das Post von User Rai-Vital! Was möglicherweise wiederum für den vorgeschlagenen Plan gilt, wäre das wir es nicht mehr so wirklich versucht haben in den letzten Transferfenster. Liegt wahrscheinlich am Sportchef und bestimmt auch an den Gründen aus meinem ersten Abschnitt.
Charlie Brown
Mitglied
07.10.2025, 09:32 · #7'153
Beiträge: 14'072
Frimpong wurde jetzt schon mehrfach als negatives Beispiel genannt. Der kam nicht aus der SL sondern der 1. Liga. Wahrscheinlich war man damals aufgrund von Verletzungen oder so überzeugt, dass auch einfach ein MS, welcher gerade aus gehen kann, hilfreich ist. Den hats wahrscheinlich einfach für die Trainingsmätchli gebraucht. edit: betreffend Wechsel in der SL: Kukeli, Kukurozovic und Gajic waren sicher allesamt nicht schlechter als Palacios.
Victor Jara
Mitglied
07.10.2025, 09:34 · #7'154
Beiträge: 1'458
... Warum verpflichtet man nicht vermehrt Spieler aus unserer Super/ Challengeleague ? Spieler die nachweislich hier schon geliefert haben.Das scheint bei uns überhaupt keine Option mehr zu sein. Oder sie haben zwar in der Chl geliefert, erhalten aber bei uns nie eine richtige Chance wie Nvendo oder früher z.B. Pollero. Es ist so ähnlich wie unsere Eigengewächse, die 20 Minuten eingesetzt werden und wenn sie dann nicht Tore am Laufmeter schiessen, haben sie ihre Chance gehabt. Zugekaufte Spieler hingegen können endlos spielen und es braucht extrem viel, bis sie aus dem Kader genommen werden. Ich vermute mal, dass beim FCZ und generell in der Schweiz die Meinung vorherrscht, dass ein Spieler, der bei einem grossen ausländischen Verein oder in einer höher bewerteten Liga ausgebildet worden ist, automatisch besser sein muss als die Eigengewächse. Spricht nicht für das Zutrauen in das Schweizer Ausbildungssystem. Zudem unterliegt man dabei folgendem Denkfehler: - Wenn ein Spieler aus der Challangeleague oder einem "schlechter" bewerteten Club der so genannten Superleague zu uns kommt, dann bedeutet dies ein Aufstieg für ihn. Er wird Alles dafür tun, das Vertrauen, das ihm der FCZ geschenkt hat, zu rechtfertigen. - Wenn ein Spieler aus der Jugend eines grossen Verein zu uns kommt, bedeutet dies ein Abstieg. Er wird Alles dafür tun, um möglichst schnell vom FCZ wieder wegzukommen, hin zu einem grossen Verein. Das heisst er wird zuerst zu sich schauen und sich präsentieren wollen, z.B. mit endlosen Dribblings... Tendenziell hast Du beim Spieler aus der heimischen Liga einen Teamplayer mit einer guten Einstellung, während der "Absteiger" aus der grossen ausländischen Liga eher die Mentalität des Egospielers...
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Blerim_Dzemaili
Mitglied
07.10.2025, 10:32 · #7'155
Beiträge: 7'508
... Warum verpflichtet man nicht vermehrt Spieler aus unserer Super/ Challengeleague ? Spieler die nachweislich hier schon geliefert haben.Das scheint bei uns überhaupt keine Option mehr zu sein. Oder sie haben zwar in der Chl geliefert, erhalten aber bei uns nie eine richtige Chance wie Nvendo oder früher z.B. Pollero. Es ist so ähnlich wie unsere Eigengewächse, die 20 Minuten eingesetzt werden und wenn sie dann nicht Tore am Laufmeter schiessen, haben sie ihre Chance gehabt. Zugekaufte Spieler hingegen können endlos spielen und es braucht extrem viel, bis sie aus dem Kader genommen werden. Ich vermute mal, dass beim FCZ und generell in der Schweiz die Meinung vorherrscht, dass ein Spieler, der bei einem grossen ausländischen Verein oder in einer höher bewerteten Liga ausgebildet worden ist, automatisch besser sein muss als die Eigengewächse. Spricht nicht für das Zutrauen in das Schweizer Ausbildungssystem. Zudem unterliegt man dabei folgendem Denkfehler: - Wenn ein Spieler aus der Challangeleague oder einem "schlechter" bewerteten Club der so genannten Superleague zu uns kommt, dann bedeutet dies ein Aufstieg für ihn. Er wird Alles dafür tun, das Vertrauen, das ihm der FCZ geschenkt hat, zu rechtfertigen. - Wenn ein Spieler aus der Jugend eines grossen Verein zu uns kommt, bedeutet dies ein Abstieg. Er wird Alles dafür tun, um möglichst schnell vom FCZ wieder wegzukommen, hin zu einem grossen Verein. Das heisst er wird zuerst zu sich schauen und sich präsentieren wollen, z.B. mit endlosen Dribblings... Tendenziell hast Du beim Spieler aus der heimischen Liga einen Teamplayer mit einer guten Einstellung, während der "Absteiger" aus der grossen ausländischen Liga eher die Mentalität des Egospielers... Danke Victor Jara. Vielleicht sollte man wirklich wieder mehr auf die eigenen Spieler setzen oder in der CHL suchen. Ein gewisser Raffael, Phönsi und auch Marchesano kamen übrigens auch aus der CHL. Und wir wissen wieviel Freude die uns bereiteten. Zudem konnte man dazumals von Bergen und Margairaz auch aus der Schweiz verpflichten.
Victor Jara
Mitglied
07.10.2025, 10:35 · #7'156
Beiträge: 1'458
.... Einen ehemaligen Man-City-Star im Formtief und mit schlechter Reputation zum Schnäpplipreis kaufen, ihn wieder auf Vordermann bringen und dann teuer weiterverkaufen. Das war wohl der Plan von MM. Kann ich mir nicht vorstellen, dass der Plan so einfach war. Denn MM ist nicht dumm und er weiss auch, dass die anderen Spielervermittler und Sportchefs und Präsidenten und.. auch nicht dumm sind. Zumal man heute im Internet Alles über einen Spieler nachlesen kann. Du kannst heute nicht mehr einen alten Porsche, der einen Totalschaden hatte, aufkaufen, ihn ausbeulen und waschen sowie das ÖL nachfüllen und dann diese Schrottkarre als Oldtimer. als veritables Bijou verkaufen. Ich glaube, dass es andere sportlichen Gründe gab, warum man Mendy nach Zürich geholt hat. Vielleicht hat man gedacht, Mendy wäre in seinem Wiederaufbau-Training schon viel weiter und könnte sofort eine ihm zustehende Führungsrolle einnehmen, die Mannschaft mitreissen, ihr neue Impulse geben, zur Meisterschaft führen. Ich glaube also, man hat Mendy geholt, damit er den FCZ zu grossen Taten führt..aber es ist halt wie bei einem Rennwagen mit Totalschaden. Um einen schwer angeschlagenen Spieler wieder auf Vordermann zu bringen, musst Du extrem viel Zeit und Energie reinstecken... .... Sollte er den Club übernehmen, dürfte er den FCZ wohl als Plattform nutzen, um seine Spielertransfers abzuwickeln – ähnlich wie ein Börsianer sein Swissquote-Konto für den Zugang zu den Aktienmärkten verwendet. Eine endlose Rotation von Leihspielern und günstigen Söldnern aus unbedeutenden Ligen dürfte einsetzen. Der FCZ würde zum Durchgangshotel – Identifikation? Fehlanzeige. Hauptsache, MM kann mit seinen Spielertrades Kasse machen. Im Moment kommen die Spieler ja eher aus Ligen, die eher besser bis viel besser bewertet werden, als die SL. Diesen eigentlich talentierten Spielern verbaut oft die eigene EInstellung, die eigene Persönlichkeit den Weg zur grossen Karriere. Vielleicht hofft man, diese Spieler durch individuelle Seelenmassage (aka Gespräche) auf Vordermann zu bringen und letztlich doch ein erfolgreiches Team zu bilden. Dann würde sich automatisch eine Vervielfachung des Marktwertes ergeben. Vielleicht wartet man bis zu diesem Zeitpunkt damit, weider vermehrt auf die Eigengewächse zu setzen. Dieser Plan könnte aufgehen. Bis es so weit ist, wird es aber vermutlich rund um den FCZ noch viele Verwerfungen geben... Mir persönlich wäre es lieber gewesen, nach dem Abgang von Bo konsequent auf den Nachwuchs zu setzen und sich vielleicht auch mehr Bodö/Glimt als Vorbild zu nehmen als Ajax (obwohl ich schon von klein auf Fan von diesem Club bin). Ajax spielt in einer anderen Liga..
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
CT
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07.10.2025, 12:04 · #7'157
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Vielleicht hat man gedacht, Mendy wäre in seinem Wiederaufbau-Training schon viel weiter(...) also spätestens, nachdem sie ihn beim medi-check oben ohne fotografiert hatten und ein sympathisch rundes bäuchlein zum vorschein gekommen war, hätten sie es besser wissen können... einen spieler, der sich im besten profialter so gehen lässt, als *vorbild für unseren nachwuchs" zu bezeichnen: wie lächerlich war nur schon diese eine bemerkung rund um die damalige verpflichtung.
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yellow
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07.10.2025, 12:19 · #7'158
Beiträge: 6'690
Vielleicht hat man gedacht, Mendy wäre in seinem Wiederaufbau-Training schon viel weiter(...) also spätestens, nachdem sie ihn beim medi-check oben ohne fotografiert hatten und ein sympathisch rundes bäuchlein zum vorschein gekommen war, hätten sie es besser wissen können... einen spieler, der sich im besten profialter so gehen lässt, als *vorbild für unseren nachwuchs" zu bezeichnen: wie lächerlich war nur schon diese eine bemerkung rund um die damalige verpflichtung. Ich fand auch die Aussage, dass Moniz Mendy viel zu früh eingesetzt habe, nicht so toll. Wirkte halt eher wie eine Schuldzuweisung und gesuchte Begründung, weshalb dieser wohl überflüssigste Transfer in der Geschichte des FCZ nicht erfolgreich war.
spitzkicker
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07.10.2025, 15:54 · #7'159
Beiträge: 3'784
Vielleicht hat man gedacht, Mendy wäre in seinem Wiederaufbau-Training schon viel weiter(...) also spätestens, nachdem sie ihn beim medi-check oben ohne fotografiert hatten und ein sympathisch rundes bäuchlein zum vorschein gekommen war, hätten sie es besser wissen können... einen spieler, der sich im besten profialter so gehen lässt, als *vorbild für unseren nachwuchs" zu bezeichnen: wie lächerlich war nur schon diese eine bemerkung rund um die damalige verpflichtung. Mendy war nicht top. Aber von der Figur her im Vergleich mit Shaqiri geradezu schmächtig...
likavi
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08.10.2025, 12:50 · #7'160
Beiträge: 1'302
Mir persönlich wäre es lieber gewesen, nach dem Abgang von Bo konsequent auf den Nachwuchs zu setzen und sich vielleicht auch mehr Bodö/Glimt als Vorbild zu nehmen als Ajax (obwohl ich schon von klein auf Fan von diesem Club bin). Ajax spielt in einer anderen Liga.. Das macht man ja. Der Fussball den der FCZ spielen will ist demjenigen von Bodö/Glimt sehr ähnlich. Ich kann mich nicht erinnern, dass man gesagt hat, Ajax sei insgesamt das Vorbild. Es ging um den Aspekt, dass man bei den Junioren und in der 1. Mannschaft den gleichen Fussball mit denselben Prinzipien spielen will, was den Jungen helfen soll, sich schneller in der 1. Mannschaft zu integrieren. Bezüglich dieses Aspektes hat man Benfica oder Ajax als Beispiele genannt, die das auch so machen.
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