02.09.2025, 12:42 · #7'093
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Gute Analyse. Aber: Man könnte auch argumentieren, dass es von Stärke und Überzeugung zeugt, dass unsere Leitung nichts oder nur wenig auf die Aussenwirkung gibt (ist nicht unbedingt meine Meinung).
Und zur Identifikation: Das finde ich eine schwierige Sache. Aufgrund von was identifiziert man sich mit dem FCZ. Für mich sind es zum Beispiel die jungen eigenen Spieler. Da sehe ich klare Fortschritte, hatten jetzt halt auch ein wenig Pech mit den Verletzungen von Ligue oder Vujevic. Aber mit Blick auf die Zeit unter Bo oder Breiti kommen klar mehr Junge eigene zum Einsatz. Dies ist Fakt und lässt sich statistisch belegen.
Identifikation sei wichitger als Erfolg heisst es aber immer wenn der Erfolg ausbeibt haben wir hier drin die grossen Diskussionen. Ambivalenz?
Zudem wollen wir Spieler die bei uns bleiben aber super spielen und alles reissen. Ja was passiert wohl, wenn ein Bledi explodiert? Er ist schneller weg als die im Fanshop sein Trikot beflocken können. Es bleibt auch hier ein schmaler Grat. Wir feiern Brecher als Legende aber wissen eigentlich, dass er nur wegen seiner Durchschnittlichkeit solange bei uns ist.
Also was brauchen wir für unsere Identifikation? Werte? Welche denn? Die, dass man enen HIV positiven Spieler abschiebt? Oder die Werte die bei den Sponsoren wie Antepay oder der Telefonbetrüger Firma vermittelt wurden?
Ich glaube mit dem Alter hast du einen Punkt. Wir beginnen mit zunehmendem Alter das Vergangene zu verklären und die neue Welt zu verteufeln. Zum Teil zu Recht. Die Frage ist halt, wie fest man sich an die neue Welt anpassen muss, damit man nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versink und auf der anderen Seite sich nicht komplett selbst verrät.
Ich mag die Art wie MM nach aussen wirkt nicht. Die von Cillo auch nicht und bei Heliane gilt das Selbe. Aber der Club ist mehr als diese 3. Die einen trauern Mirlind und Tonino nach und ich freue mich an den Bledis und Tsawas und sehe sie als neue mögliche Figuren.
Das ist die Gretchenfrage. Ich glaube jedem von uns ist es lieber, wenn der FCZ gewinnt und auch lieber einen Meistertitel feiert und den FCZ auf internationaler Bühne sieht, statt Jahr für Jahr auf eine knapp gewonnene Barrage anzustossen oder Wiederaufstiege zu feiern. Aber wenn irgendwann einfach kein Identifikationspotential mehr vorhanden ist, kann man "das Produkt Schweizer Fussball" einfach schlecht verkaufen, da es unbestritten zahlreiche sportlich viel attraktivere Ligen gibt.
Wenn z.B. in knapp 2 Jahren ca. 80 Zu- und Abgänge stattfinden, ein Kommen und Gehen ist, dass einem schwindelig werden könnte, gekrönt mit Aktionen wie der Mendy-Geschichte und einer Arroganz und Kritikunfähigkeit eines Malenovic - und TROTZDEM der Erfolg aus bleibt, bleibt irgendwann einfach gar nichts mehr, ausser einer Historie. Die Hoppers können davon ein Lied singen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Malenovic der Totengräber des FCZ ist.
Malenovic sind FCZ-Traditionen herzlich egal. Woher soll er diese auch kennen? Warum ist der überhaupt bei uns und nicht bei GC - wo er ursprünglich herkommt? Weil es egal ist: Es geht darum seine egomane Vision umzusetzen und die Canepas geben ihm anscheinend freie Hand, dies zu tun. Das Problem ist, dass solche Typen sich selber keine Fehler eingestehen können und auf Biegen und Brechen an ihrem "Erfolgskonzept" festhalten, solange es irgendwie geht. Unabhängig vom Schaden, der dabei entsteht. Am Schluss sind dann am Versagen andere schuld. Solche Beispiele aus der Managerwelt, gibt es zuhauf. Man könnte den Canepas böswillig eine ähnliche Attitüde bezüglich Kritikunfähigkeit unterstellen, aber sie zahlten wenigstens den Preis für das eigene Scheitern wortwörtlich selbst.
MM war als Junior 9 Jahre beim FCZ, dann 3 Jahre bei GC sowie 1 Profispiel bei den Hoppers.
Für einen, welcher Quellenangaben fordert und fördert ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Malenovi%C4%87
Ich würde behaupten, dass der erste Profivertrag im Teeangeralter etwas mehr Gewicht hat. Aber vielleicht Ansichtssache.
Meine These war auch nicht, dass Malenovic durch und durch ein Hopper sei, sondern, dass es ihm egal ist.
Zuerst wollte Malenovic wohl Shqiprim Berisha bei GC stürzen. Der Schuss ging einfach nach hinten los und Malenovic wurde zur Persona non Grata bei GC.
Beim FCZ war er dann 3 Jahre später erfolgreicher und scheint offene Türen eingerannt zu haben. Man möge mich korrigieren, aber ist Malenovic, als Erwachsener, - ausser in seiner Funktion als Spielerberater - irgendwie mal beim FCZ vorher in Erscheinung getreten? Ich wüsste nicht wie. Einen vereinsneutralen Spielerberater zum Sportchef zu machen, ist das eine - ihn zum Präsidenten zu machen, das andere.
Ich finde es nicht in Ordnung, was du hier schreibst. Er hat sich nur für seine Spieler gewehrt, welche dann zum FCZ gekommen sind.
Zwei Väter von U-16-Nationalspielern berichteten, dass Berisha die Junioren habe zwingen wollen, den Berater zu wechseln. Von Milos Malenovic zu Leonard Berisha. Die Väter weigerten sich. Und ihre talentierten Söhne spielen jetzt stattdessen beim FCZ.
In früheren Jahren ging Malenovic auf dem Campus ein und aus – als Berater von Veroljub Salatic oder von damals jungen Spielern wie Munas Dabbur, Shani Tarashaj, Izet Hajrovic und Steven Zuber, die GC gegen 20 Millionen Franken aus Transfers einbrachten und ihm selbst Honorare in Millionenhöhe. Mit Shqiprim Berisha, der früher selbst Spielerberater war, macht Malenovic allerdings kaum mehr Geschäfte. Die beiden können sich nicht leiden.
Weshalb das so ist, ist unklar. Unklar ist auch, ob Shqiprim und Leonard Berisha eine Geschäftsbeziehung pflegen oder gar miteinander verwandt sind. Einige Fussball-Insider sind überzeugt davon. Shqiprim bestreitet das vehement.
Der Verwaltungsrat der Grasshoppers liess die Vorgänge um die Junioren mithilfe zweier Anwaltsbüros untersuchen. Delikat: Bei einem Büro handelte es sich um die Kanzlei von Gurovits. Beim anderen um BFMS Rechtsanwälte.
Ein Partner von BFMS hat eine enge Beziehung zu GC-Generalsekretär Samuel Haas. Die Anwälte von BFMS waren es auch, die auf dem Campus Gespräche mit GC-Mitarbeitern führten und kein Fehlverhalten bei Berisha fanden. Darauf wies die Clubführung in ihrer Medienmitteilung stolz jegliche Vorwürfe von sich. An gleicher Stelle drohte Berisha mit rechtlichen Schritten gegen die Väter und alle anderen, die Vorwürfe gegen ihn erheben. Und auch GC-Präsident Sky Sun liess sich zitieren. Er war «froh, dass sich die Angelegenheit rasch geklärt hat».
Gurovits hingegen kam mit keinem Wort vor. Gut informierte Kreise wissen, weshalb. Gurovits glaubte den schriftlich beglaubigten Darstellungen beider Väter. Darum ist seither Feuer im Dach.