Quo Vadis FCZ

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der grosse user lapen
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01.09.2025, 10:19 · #7'081
Beiträge: 2'397
Man darf wirklich gerne anderer Meinung sein als ich, aber ich kann man mich mit dem FCZ der letzten ca. 2 Jahre so wenig identifizieren, wie noch nie. Vielleicht ist es auch altersbedingt und ich sehe das alles zu eng und zu kritisch. Ich hoffe wirklich dem ist so. +100! Das macht mir ebenfalls enorm zu schaffen. Der Erfolg des Teams ist für mich zweitrangig. Ein MM als Präsidenten wäre für mich das schlimmste, was diesem Klub passieren könnte. sehe ich genau gleich, sowohl was die identifikation wie auch die nachfolge betrifft. einen präsi mm müssen wir alle zusammen verhindern, ansonsten sehe ich schwarz für die zukunft des clubs
CONE OM ZI!RÜ
Sektor D
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01.09.2025, 10:27 · #7'082
Beiträge: 6'607
Für mich ist der Erfolg auch zweitrangig. Ich kann einfach das dämliche Europacöp-Gelaber nicht mehr hören, wenn man dann im Anschluss nicht bereit ist, irgendwas dafür zu tun. Cillo soll hinstehen und sagen "Wir setzen nachhaltig auf die Jungen, sie können sich bei uns beweisen und wachsen, auch wenn der Ligaerhalt das Ziel sein wird." Damit könnte ich viel besser leben als mit dem Schwachsinn, den ich mir hier seit 2 Jahren anschaue und anhöre...
DOC
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01.09.2025, 10:48 · #7'083
Beiträge: 531
Das grösste Problem des FCZs heisst CANEPA! Natürlich ist Cillo Kult und Heliane auf eine gewisse Art auch. Dies reichte leider nur bei Hotz (in seinen letzten Amts-Jahren). Die Zukunft des Vereins ist offensichtlich, entweder MM+ oder Ausländischer Investor!
DirtyTwo
Mitglied
01.09.2025, 10:48 · #7'084
Beiträge: 55
Cillo soll hinstehen und sagen "Wir setzen nachhaltig auf die Jungen, sie können sich bei uns beweisen und wachsen, auch wenn der Ligaerhalt das Ziel sein wird." Natürlich wäre das eine klare Ansage und Haltung. Und gerade eine klare Haltung würde ich mir auch wünschen. Aber denkst du, junge Talente würden dann noch zu uns kommen/bei uns bleiben wollen, wenn das der maximale Anspruch ist? Ein Sportclub muss doch den Erfolg ausrufen, sonst kommen weder Spieler, noch Sponsoren. Wer will schon zu einem ambitionslosen Club? Mein grösstes Problem momentan mit dem FCZ ist: Ich weiss nicht mehr, wofür wir stehen. Der Arbeiterclub? Der Underdog? Der Serienmeister? Was ist unsere Ausrichtung, unsere DNA? Ich glaube ich finde mich einfach damit ab, dass wir irgendwie schon immer der Achterbahnclub waren und das auch weiterhin bleiben werden.
Sektor D
Mitglied
01.09.2025, 11:08 · #7'085
Beiträge: 6'607
Mit der Achterbahnfahrt kann ich auch leben, nur mit dem unsäglichen Gewäsch rund um diesen Club nicht mehr. Das geht mir sowas von auf den Zeiger.
Tsüri
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01.09.2025, 11:18 · #7'086
Beiträge: 728
Das macht mir ebenfalls enorm zu schaffen. Der Erfolg des Teams ist für mich zweitrangig. Ein MM als Präsidenten wäre für mich das schlimmste, was diesem Klub passieren könnte. Schlimmer als ein chinesischer Investor? MM als Präsi ist für mich eher das Zweitschlimmste, was diesem Klub passieren könnte...
DOC
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01.09.2025, 11:43 · #7'087
Beiträge: 531
An dritter Stelle. Es gibt noch ein Szenario das schlimmer wäre. Ich dachte immer es wäre möglich einfach länger zu überleben wie der Letzigrund-Mitmieter. Aktuell siehts knapper aus. (Ich verzeihe Cillo das ständige anbiedern bei den Hoppers und das Stadionthema nie)
Maloney
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01.09.2025, 12:20 · #7'088
Beiträge: 7'090
Gute Analyse. Aber: Man könnte auch argumentieren, dass es von Stärke und Überzeugung zeugt, dass unsere Leitung nichts oder nur wenig auf die Aussenwirkung gibt (ist nicht unbedingt meine Meinung). Und zur Identifikation: Das finde ich eine schwierige Sache. Aufgrund von was identifiziert man sich mit dem FCZ. Für mich sind es zum Beispiel die jungen eigenen Spieler. Da sehe ich klare Fortschritte, hatten jetzt halt auch ein wenig Pech mit den Verletzungen von Ligue oder Vujevic. Aber mit Blick auf die Zeit unter Bo oder Breiti kommen klar mehr Junge eigene zum Einsatz. Dies ist Fakt und lässt sich statistisch belegen. Identifikation sei wichitger als Erfolg heisst es aber immer wenn der Erfolg ausbeibt haben wir hier drin die grossen Diskussionen. Ambivalenz? Zudem wollen wir Spieler die bei uns bleiben aber super spielen und alles reissen. Ja was passiert wohl, wenn ein Bledi explodiert? Er ist schneller weg als die im Fanshop sein Trikot beflocken können. Es bleibt auch hier ein schmaler Grat. Wir feiern Brecher als Legende aber wissen eigentlich, dass er nur wegen seiner Durchschnittlichkeit solange bei uns ist. Also was brauchen wir für unsere Identifikation? Werte? Welche denn? Die, dass man enen HIV positiven Spieler abschiebt? Oder die Werte die bei den Sponsoren wie Antepay oder der Telefonbetrüger Firma vermittelt wurden? Ich glaube mit dem Alter hast du einen Punkt. Wir beginnen mit zunehmendem Alter das Vergangene zu verklären und die neue Welt zu verteufeln. Zum Teil zu Recht. Die Frage ist halt, wie fest man sich an die neue Welt anpassen muss, damit man nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versink und auf der anderen Seite sich nicht komplett selbst verrät. Ich mag die Art wie MM nach aussen wirkt nicht. Die von Cillo auch nicht und bei Heliane gilt das Selbe. Aber der Club ist mehr als diese 3. Die einen trauern Mirlind und Tonino nach und ich freue mich an den Bledis und Tsawas und sehe sie als neue mögliche Figuren. Das ist die Gretchenfrage. Ich glaube jedem von uns ist es lieber, wenn der FCZ gewinnt und auch lieber einen Meistertitel feiert und den FCZ auf internationaler Bühne sieht, statt Jahr für Jahr auf eine knapp gewonnene Barrage anzustossen oder Wiederaufstiege zu feiern. Aber wenn irgendwann einfach kein Identifikationspotential mehr vorhanden ist, kann man "das Produkt Schweizer Fussball" einfach schlecht verkaufen, da es unbestritten zahlreiche sportlich viel attraktivere Ligen gibt. Wenn z.B. in knapp 2 Jahren ca. 80 Zu- und Abgänge stattfinden, ein Kommen und Gehen ist, dass einem schwindelig werden könnte, gekrönt mit Aktionen wie der Mendy-Geschichte und einer Arroganz und Kritikunfähigkeit eines Malenovic - und TROTZDEM der Erfolg aus bleibt, bleibt irgendwann einfach gar nichts mehr, ausser einer Historie. Die Hoppers können davon ein Lied singen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Malenovic der Totengräber des FCZ ist. Malenovic sind FCZ-Traditionen herzlich egal. Woher soll er diese auch kennen? Warum ist der überhaupt bei uns und nicht bei GC - wo er ursprünglich herkommt? Weil es egal ist: Es geht darum seine egomane Vision umzusetzen und die Canepas geben ihm anscheinend freie Hand, dies zu tun. Das Problem ist, dass solche Typen sich selber keine Fehler eingestehen können und auf Biegen und Brechen an ihrem "Erfolgskonzept" festhalten, solange es irgendwie geht. Unabhängig vom Schaden, der dabei entsteht. Am Schluss sind dann am Versagen andere schuld. Solche Beispiele aus der Managerwelt, gibt es zuhauf. Man könnte den Canepas böswillig eine ähnliche Attitüde bezüglich Kritikunfähigkeit unterstellen, aber sie zahlten wenigstens den Preis für das eigene Scheitern wortwörtlich selbst.
Machete
Mitglied
01.09.2025, 12:40 · #7'089
Beiträge: 2'497
Gute Analyse. Aber: Man könnte auch argumentieren, dass es von Stärke und Überzeugung zeugt, dass unsere Leitung nichts oder nur wenig auf die Aussenwirkung gibt (ist nicht unbedingt meine Meinung). Und zur Identifikation: Das finde ich eine schwierige Sache. Aufgrund von was identifiziert man sich mit dem FCZ. Für mich sind es zum Beispiel die jungen eigenen Spieler. Da sehe ich klare Fortschritte, hatten jetzt halt auch ein wenig Pech mit den Verletzungen von Ligue oder Vujevic. Aber mit Blick auf die Zeit unter Bo oder Breiti kommen klar mehr Junge eigene zum Einsatz. Dies ist Fakt und lässt sich statistisch belegen. Identifikation sei wichitger als Erfolg heisst es aber immer wenn der Erfolg ausbeibt haben wir hier drin die grossen Diskussionen. Ambivalenz? Zudem wollen wir Spieler die bei uns bleiben aber super spielen und alles reissen. Ja was passiert wohl, wenn ein Bledi explodiert? Er ist schneller weg als die im Fanshop sein Trikot beflocken können. Es bleibt auch hier ein schmaler Grat. Wir feiern Brecher als Legende aber wissen eigentlich, dass er nur wegen seiner Durchschnittlichkeit solange bei uns ist. Also was brauchen wir für unsere Identifikation? Werte? Welche denn? Die, dass man enen HIV positiven Spieler abschiebt? Oder die Werte die bei den Sponsoren wie Antepay oder der Telefonbetrüger Firma vermittelt wurden? Ich glaube mit dem Alter hast du einen Punkt. Wir beginnen mit zunehmendem Alter das Vergangene zu verklären und die neue Welt zu verteufeln. Zum Teil zu Recht. Die Frage ist halt, wie fest man sich an die neue Welt anpassen muss, damit man nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versink und auf der anderen Seite sich nicht komplett selbst verrät. Ich mag die Art wie MM nach aussen wirkt nicht. Die von Cillo auch nicht und bei Heliane gilt das Selbe. Aber der Club ist mehr als diese 3. Die einen trauern Mirlind und Tonino nach und ich freue mich an den Bledis und Tsawas und sehe sie als neue mögliche Figuren. Das ist die Gretchenfrage. Ich glaube jedem von uns ist es lieber, wenn der FCZ gewinnt und auch lieber einen Meistertitel feiert und den FCZ auf internationaler Bühne sieht, statt Jahr für Jahr auf eine knapp gewonnene Barrage anzustossen oder Wiederaufstiege zu feiern. Aber wenn irgendwann einfach kein Identifikationspotential mehr vorhanden ist, kann man "das Produkt Schweizer Fussball" einfach schlecht verkaufen, da es unbestritten zahlreiche sportlich viel attraktivere Ligen gibt. Wenn z.B. in knapp 2 Jahren ca. 80 Zu- und Abgänge stattfinden, ein Kommen und Gehen ist, dass einem schwindelig werden könnte, gekrönt mit Aktionen wie der Mendy-Geschichte und einer Arroganz und Kritikunfähigkeit eines Malenovic - und TROTZDEM der Erfolg aus bleibt, bleibt irgendwann einfach gar nichts mehr, ausser einer Historie. Die Hoppers können davon ein Lied singen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Malenovic der Totengräber des FCZ ist. Malenovic sind FCZ-Traditionen herzlich egal. Woher soll er diese auch kennen? Warum ist der überhaupt bei uns und nicht bei GC - wo er ursprünglich herkommt? Weil es egal ist: Es geht darum seine egomane Vision umzusetzen und die Canepas geben ihm anscheinend freie Hand, dies zu tun. Das Problem ist, dass solche Typen sich selber keine Fehler eingestehen können und auf Biegen und Brechen an ihrem "Erfolgskonzept" festhalten, solange es irgendwie geht. Unabhängig vom Schaden, der dabei entsteht. Am Schluss sind dann am Versagen andere schuld. Solche Beispiele aus der Managerwelt, gibt es zuhauf. Man könnte den Canepas böswillig eine ähnliche Attitüde bezüglich Kritikunfähigkeit unterstellen, aber sie zahlten wenigstens den Preis für das eigene Scheitern wortwörtlich selbst. MM war als Junior 9 Jahre beim FCZ, dann 3 Jahre bei GC sowie 1 Profispiel bei den Hoppers. Für einen, welcher Quellenangaben fordert und fördert ;-) https://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Malenovi%C4%87
Maloney
Mitglied
01.09.2025, 13:04 · #7'090
Beiträge: 7'090
Gute Analyse. Aber: Man könnte auch argumentieren, dass es von Stärke und Überzeugung zeugt, dass unsere Leitung nichts oder nur wenig auf die Aussenwirkung gibt (ist nicht unbedingt meine Meinung). Und zur Identifikation: Das finde ich eine schwierige Sache. Aufgrund von was identifiziert man sich mit dem FCZ. Für mich sind es zum Beispiel die jungen eigenen Spieler. Da sehe ich klare Fortschritte, hatten jetzt halt auch ein wenig Pech mit den Verletzungen von Ligue oder Vujevic. Aber mit Blick auf die Zeit unter Bo oder Breiti kommen klar mehr Junge eigene zum Einsatz. Dies ist Fakt und lässt sich statistisch belegen. Identifikation sei wichitger als Erfolg heisst es aber immer wenn der Erfolg ausbeibt haben wir hier drin die grossen Diskussionen. Ambivalenz? Zudem wollen wir Spieler die bei uns bleiben aber super spielen und alles reissen. Ja was passiert wohl, wenn ein Bledi explodiert? Er ist schneller weg als die im Fanshop sein Trikot beflocken können. Es bleibt auch hier ein schmaler Grat. Wir feiern Brecher als Legende aber wissen eigentlich, dass er nur wegen seiner Durchschnittlichkeit solange bei uns ist. Also was brauchen wir für unsere Identifikation? Werte? Welche denn? Die, dass man enen HIV positiven Spieler abschiebt? Oder die Werte die bei den Sponsoren wie Antepay oder der Telefonbetrüger Firma vermittelt wurden? Ich glaube mit dem Alter hast du einen Punkt. Wir beginnen mit zunehmendem Alter das Vergangene zu verklären und die neue Welt zu verteufeln. Zum Teil zu Recht. Die Frage ist halt, wie fest man sich an die neue Welt anpassen muss, damit man nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versink und auf der anderen Seite sich nicht komplett selbst verrät. Ich mag die Art wie MM nach aussen wirkt nicht. Die von Cillo auch nicht und bei Heliane gilt das Selbe. Aber der Club ist mehr als diese 3. Die einen trauern Mirlind und Tonino nach und ich freue mich an den Bledis und Tsawas und sehe sie als neue mögliche Figuren. Das ist die Gretchenfrage. Ich glaube jedem von uns ist es lieber, wenn der FCZ gewinnt und auch lieber einen Meistertitel feiert und den FCZ auf internationaler Bühne sieht, statt Jahr für Jahr auf eine knapp gewonnene Barrage anzustossen oder Wiederaufstiege zu feiern. Aber wenn irgendwann einfach kein Identifikationspotential mehr vorhanden ist, kann man "das Produkt Schweizer Fussball" einfach schlecht verkaufen, da es unbestritten zahlreiche sportlich viel attraktivere Ligen gibt. Wenn z.B. in knapp 2 Jahren ca. 80 Zu- und Abgänge stattfinden, ein Kommen und Gehen ist, dass einem schwindelig werden könnte, gekrönt mit Aktionen wie der Mendy-Geschichte und einer Arroganz und Kritikunfähigkeit eines Malenovic - und TROTZDEM der Erfolg aus bleibt, bleibt irgendwann einfach gar nichts mehr, ausser einer Historie. Die Hoppers können davon ein Lied singen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Malenovic der Totengräber des FCZ ist. Malenovic sind FCZ-Traditionen herzlich egal. Woher soll er diese auch kennen? Warum ist der überhaupt bei uns und nicht bei GC - wo er ursprünglich herkommt? Weil es egal ist: Es geht darum seine egomane Vision umzusetzen und die Canepas geben ihm anscheinend freie Hand, dies zu tun. Das Problem ist, dass solche Typen sich selber keine Fehler eingestehen können und auf Biegen und Brechen an ihrem "Erfolgskonzept" festhalten, solange es irgendwie geht. Unabhängig vom Schaden, der dabei entsteht. Am Schluss sind dann am Versagen andere schuld. Solche Beispiele aus der Managerwelt, gibt es zuhauf. Man könnte den Canepas böswillig eine ähnliche Attitüde bezüglich Kritikunfähigkeit unterstellen, aber sie zahlten wenigstens den Preis für das eigene Scheitern wortwörtlich selbst. MM war als Junior 9 Jahre beim FCZ, dann 3 Jahre bei GC sowie 1 Profispiel bei den Hoppers. Für einen, welcher Quellenangaben fordert und fördert ;-) https://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Malenovi%C4%87 Ich würde behaupten, dass der erste Profivertrag im Teeangeralter etwas mehr Gewicht hat. Aber vielleicht Ansichtssache. Meine These war auch nicht, dass Malenovic durch und durch ein Hopper sei, sondern, dass es ihm egal ist. Zuerst wollte Malenovic wohl Shqiprim Berisha bei GC stürzen. Der Schuss ging einfach nach hinten los und Malenovic wurde zur Persona non Grata bei GC. Beim FCZ war er dann 3 Jahre später erfolgreicher und scheint offene Türen eingerannt zu haben. Man möge mich korrigieren, aber ist Malenovic, als Erwachsener, - ausser in seiner Funktion als Spielerberater - irgendwie mal beim FCZ vorher in Erscheinung getreten? Ich wüsste nicht wie. Einen vereinsneutralen Spielerberater zum Sportchef zu machen, ist das eine - ihn zum Präsidenten zu machen, das andere.
DonPatron
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02.09.2025, 12:10 · #7'091
Beiträge: 50
Ein Verkauf des Vereins durch Canepa an Malenovic und seine Entourage würde die langjährige Arbeit des Präsidenten in einem düsteren Licht erscheinen lassen. Sein Palmares ist ja heute schon kritisch zu beurteilen. Ausgenommen, dass das Ehepaar halt die Defizite deckt. Ich denke aber, dass es bei der Causa Malenovic sicher zu starkem Widerstand aus dem Umfeld kommen würde.
sub
Mitglied
02.09.2025, 12:40 · #7'092
Beiträge: 1'360
Gute Analyse. Aber: Man könnte auch argumentieren, dass es von Stärke und Überzeugung zeugt, dass unsere Leitung nichts oder nur wenig auf die Aussenwirkung gibt (ist nicht unbedingt meine Meinung). Und zur Identifikation: Das finde ich eine schwierige Sache. Aufgrund von was identifiziert man sich mit dem FCZ. Für mich sind es zum Beispiel die jungen eigenen Spieler. Da sehe ich klare Fortschritte, hatten jetzt halt auch ein wenig Pech mit den Verletzungen von Ligue oder Vujevic. Aber mit Blick auf die Zeit unter Bo oder Breiti kommen klar mehr Junge eigene zum Einsatz. Dies ist Fakt und lässt sich statistisch belegen. Identifikation sei wichitger als Erfolg heisst es aber immer wenn der Erfolg ausbeibt haben wir hier drin die grossen Diskussionen. Ambivalenz? Zudem wollen wir Spieler die bei uns bleiben aber super spielen und alles reissen. Ja was passiert wohl, wenn ein Bledi explodiert? Er ist schneller weg als die im Fanshop sein Trikot beflocken können. Es bleibt auch hier ein schmaler Grat. Wir feiern Brecher als Legende aber wissen eigentlich, dass er nur wegen seiner Durchschnittlichkeit solange bei uns ist. Also was brauchen wir für unsere Identifikation? Werte? Welche denn? Die, dass man enen HIV positiven Spieler abschiebt? Oder die Werte die bei den Sponsoren wie Antepay oder der Telefonbetrüger Firma vermittelt wurden? Ich glaube mit dem Alter hast du einen Punkt. Wir beginnen mit zunehmendem Alter das Vergangene zu verklären und die neue Welt zu verteufeln. Zum Teil zu Recht. Die Frage ist halt, wie fest man sich an die neue Welt anpassen muss, damit man nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versink und auf der anderen Seite sich nicht komplett selbst verrät. Ich mag die Art wie MM nach aussen wirkt nicht. Die von Cillo auch nicht und bei Heliane gilt das Selbe. Aber der Club ist mehr als diese 3. Die einen trauern Mirlind und Tonino nach und ich freue mich an den Bledis und Tsawas und sehe sie als neue mögliche Figuren. Das ist die Gretchenfrage. Ich glaube jedem von uns ist es lieber, wenn der FCZ gewinnt und auch lieber einen Meistertitel feiert und den FCZ auf internationaler Bühne sieht, statt Jahr für Jahr auf eine knapp gewonnene Barrage anzustossen oder Wiederaufstiege zu feiern. Aber wenn irgendwann einfach kein Identifikationspotential mehr vorhanden ist, kann man "das Produkt Schweizer Fussball" einfach schlecht verkaufen, da es unbestritten zahlreiche sportlich viel attraktivere Ligen gibt. Wenn z.B. in knapp 2 Jahren ca. 80 Zu- und Abgänge stattfinden, ein Kommen und Gehen ist, dass einem schwindelig werden könnte, gekrönt mit Aktionen wie der Mendy-Geschichte und einer Arroganz und Kritikunfähigkeit eines Malenovic - und TROTZDEM der Erfolg aus bleibt, bleibt irgendwann einfach gar nichts mehr, ausser einer Historie. Die Hoppers können davon ein Lied singen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Malenovic der Totengräber des FCZ ist. Malenovic sind FCZ-Traditionen herzlich egal. Woher soll er diese auch kennen? Warum ist der überhaupt bei uns und nicht bei GC - wo er ursprünglich herkommt? Weil es egal ist: Es geht darum seine egomane Vision umzusetzen und die Canepas geben ihm anscheinend freie Hand, dies zu tun. Das Problem ist, dass solche Typen sich selber keine Fehler eingestehen können und auf Biegen und Brechen an ihrem "Erfolgskonzept" festhalten, solange es irgendwie geht. Unabhängig vom Schaden, der dabei entsteht. Am Schluss sind dann am Versagen andere schuld. Solche Beispiele aus der Managerwelt, gibt es zuhauf. Man könnte den Canepas böswillig eine ähnliche Attitüde bezüglich Kritikunfähigkeit unterstellen, aber sie zahlten wenigstens den Preis für das eigene Scheitern wortwörtlich selbst. Ja, mir gibt es auch zuviele Transfers. Diese Kritik kann ich nachvollziehen. Persönlich würe ich noch viel konsequenter auf den eigenen Nachwuchs setzen und die Ziele anpassen. Erreichen der Meistergruppe. Und in 3 Jahren "um den Titel mitzuspielen" wie es Favre formulierte. Zudem würde ich von diesen elenden "Profilen", die wir suchen, weg. Profile, die auf Körpergrösse basieren, kann man schlecht entwickeln. Im Nachwuchs kann man hingegen wunderbar an der Technik, der Spielintelligenz, der Polyvalenz (encore Favre), zu einem gewissen Grad an der physischen Schnelligkeit und Explosivität und anderen Dingen arbeiten. Unsere Spieler:innen müssten dank diesen Fähigkeiten in der Lage sein, verschiedene Positionen zu spielen. Des Trainers Aufgabe wäre es die Spieler:innen bestmöglich auf die Positionen zu verteilen. Gerade neuere Ansätze kommen vermehrt vom statischen Positionsspiel weg oder besetzen Positionen je nach Spielsituation. Die Spieler:innen sollen sich je nach Spielsituation die für sie jeweils erfolgsversprechendste Position suchen. Das heisst, Mitbestimmung und selbständiges Handeln der Akteure auf dem Feld. Dieses selbständige Handeln muss bereits bei den Junior:innen entwickelt, gefördert und gefordert werden. Einweg-Profile bzw. Spieler sind da nicht gefragt. Im Nachwuchs werden aber seit Ankunft von MM häufig irgendwelche "Profilspieler" welche zwar nicht tschutten können aber gross oder kopfballstark sind oder sonst irgend eine für ein gesuchtes Profil wichtige Eigenaschaft haben, geholt. Das sind Punkte die mich an MM und der Neuerfindung des FCZ stören. Das die ganze Neuerfindung viel zu konservativ und wenig modern daher kommt und zu wenig radikal auf den eigenen Nachwuchs gesetzt wird.
Kollegah
Mitglied
02.09.2025, 12:42 · #7'093
Beiträge: 4'260
Gute Analyse. Aber: Man könnte auch argumentieren, dass es von Stärke und Überzeugung zeugt, dass unsere Leitung nichts oder nur wenig auf die Aussenwirkung gibt (ist nicht unbedingt meine Meinung). Und zur Identifikation: Das finde ich eine schwierige Sache. Aufgrund von was identifiziert man sich mit dem FCZ. Für mich sind es zum Beispiel die jungen eigenen Spieler. Da sehe ich klare Fortschritte, hatten jetzt halt auch ein wenig Pech mit den Verletzungen von Ligue oder Vujevic. Aber mit Blick auf die Zeit unter Bo oder Breiti kommen klar mehr Junge eigene zum Einsatz. Dies ist Fakt und lässt sich statistisch belegen. Identifikation sei wichitger als Erfolg heisst es aber immer wenn der Erfolg ausbeibt haben wir hier drin die grossen Diskussionen. Ambivalenz? Zudem wollen wir Spieler die bei uns bleiben aber super spielen und alles reissen. Ja was passiert wohl, wenn ein Bledi explodiert? Er ist schneller weg als die im Fanshop sein Trikot beflocken können. Es bleibt auch hier ein schmaler Grat. Wir feiern Brecher als Legende aber wissen eigentlich, dass er nur wegen seiner Durchschnittlichkeit solange bei uns ist. Also was brauchen wir für unsere Identifikation? Werte? Welche denn? Die, dass man enen HIV positiven Spieler abschiebt? Oder die Werte die bei den Sponsoren wie Antepay oder der Telefonbetrüger Firma vermittelt wurden? Ich glaube mit dem Alter hast du einen Punkt. Wir beginnen mit zunehmendem Alter das Vergangene zu verklären und die neue Welt zu verteufeln. Zum Teil zu Recht. Die Frage ist halt, wie fest man sich an die neue Welt anpassen muss, damit man nicht einfach in der Bedeutungslosigkeit versink und auf der anderen Seite sich nicht komplett selbst verrät. Ich mag die Art wie MM nach aussen wirkt nicht. Die von Cillo auch nicht und bei Heliane gilt das Selbe. Aber der Club ist mehr als diese 3. Die einen trauern Mirlind und Tonino nach und ich freue mich an den Bledis und Tsawas und sehe sie als neue mögliche Figuren. Das ist die Gretchenfrage. Ich glaube jedem von uns ist es lieber, wenn der FCZ gewinnt und auch lieber einen Meistertitel feiert und den FCZ auf internationaler Bühne sieht, statt Jahr für Jahr auf eine knapp gewonnene Barrage anzustossen oder Wiederaufstiege zu feiern. Aber wenn irgendwann einfach kein Identifikationspotential mehr vorhanden ist, kann man "das Produkt Schweizer Fussball" einfach schlecht verkaufen, da es unbestritten zahlreiche sportlich viel attraktivere Ligen gibt. Wenn z.B. in knapp 2 Jahren ca. 80 Zu- und Abgänge stattfinden, ein Kommen und Gehen ist, dass einem schwindelig werden könnte, gekrönt mit Aktionen wie der Mendy-Geschichte und einer Arroganz und Kritikunfähigkeit eines Malenovic - und TROTZDEM der Erfolg aus bleibt, bleibt irgendwann einfach gar nichts mehr, ausser einer Historie. Die Hoppers können davon ein Lied singen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Malenovic der Totengräber des FCZ ist. Malenovic sind FCZ-Traditionen herzlich egal. Woher soll er diese auch kennen? Warum ist der überhaupt bei uns und nicht bei GC - wo er ursprünglich herkommt? Weil es egal ist: Es geht darum seine egomane Vision umzusetzen und die Canepas geben ihm anscheinend freie Hand, dies zu tun. Das Problem ist, dass solche Typen sich selber keine Fehler eingestehen können und auf Biegen und Brechen an ihrem "Erfolgskonzept" festhalten, solange es irgendwie geht. Unabhängig vom Schaden, der dabei entsteht. Am Schluss sind dann am Versagen andere schuld. Solche Beispiele aus der Managerwelt, gibt es zuhauf. Man könnte den Canepas böswillig eine ähnliche Attitüde bezüglich Kritikunfähigkeit unterstellen, aber sie zahlten wenigstens den Preis für das eigene Scheitern wortwörtlich selbst. MM war als Junior 9 Jahre beim FCZ, dann 3 Jahre bei GC sowie 1 Profispiel bei den Hoppers. Für einen, welcher Quellenangaben fordert und fördert ;-) https://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Malenovi%C4%87 Ich würde behaupten, dass der erste Profivertrag im Teeangeralter etwas mehr Gewicht hat. Aber vielleicht Ansichtssache. Meine These war auch nicht, dass Malenovic durch und durch ein Hopper sei, sondern, dass es ihm egal ist. Zuerst wollte Malenovic wohl Shqiprim Berisha bei GC stürzen. Der Schuss ging einfach nach hinten los und Malenovic wurde zur Persona non Grata bei GC. Beim FCZ war er dann 3 Jahre später erfolgreicher und scheint offene Türen eingerannt zu haben. Man möge mich korrigieren, aber ist Malenovic, als Erwachsener, - ausser in seiner Funktion als Spielerberater - irgendwie mal beim FCZ vorher in Erscheinung getreten? Ich wüsste nicht wie. Einen vereinsneutralen Spielerberater zum Sportchef zu machen, ist das eine - ihn zum Präsidenten zu machen, das andere. Ich finde es nicht in Ordnung, was du hier schreibst. Er hat sich nur für seine Spieler gewehrt, welche dann zum FCZ gekommen sind. Zwei Väter von U-16-Nationalspielern berichteten, dass Berisha die Junioren habe zwingen wollen, den Berater zu wechseln. Von Milos Malenovic zu Leonard Berisha. Die Väter weigerten sich. Und ihre talentierten Söhne spielen jetzt stattdessen beim FCZ. In früheren Jahren ging Malenovic auf dem Campus ein und aus – als Berater von Veroljub Salatic oder von damals jungen Spielern wie Munas Dabbur, Shani Tarashaj, Izet Hajrovic und Steven Zuber, die GC gegen 20 Millionen Franken aus Transfers einbrachten und ihm selbst Honorare in Millionenhöhe. Mit Shqiprim Berisha, der früher selbst Spielerberater war, macht Malenovic allerdings kaum mehr Geschäfte. Die beiden können sich nicht leiden. Weshalb das so ist, ist unklar. Unklar ist auch, ob Shqiprim und Leonard Berisha eine Geschäftsbeziehung pflegen oder gar miteinander verwandt sind. Einige Fussball-Insider sind überzeugt davon. Shqiprim bestreitet das vehement. Der Verwaltungsrat der Grasshoppers liess die Vorgänge um die Junioren mithilfe zweier Anwaltsbüros untersuchen. Delikat: Bei einem Büro handelte es sich um die Kanzlei von Gurovits. Beim anderen um BFMS Rechtsanwälte. Ein Partner von BFMS hat eine enge Beziehung zu GC-Generalsekretär Samuel Haas. Die Anwälte von BFMS waren es auch, die auf dem Campus Gespräche mit GC-Mitarbeitern führten und kein Fehlverhalten bei Berisha fanden. Darauf wies die Clubführung in ihrer Medienmitteilung stolz jegliche Vorwürfe von sich. An gleicher Stelle drohte Berisha mit rechtlichen Schritten gegen die Väter und alle anderen, die Vorwürfe gegen ihn erheben. Und auch GC-Präsident Sky Sun liess sich zitieren. Er war «froh, dass sich die Angelegenheit rasch geklärt hat». Gurovits hingegen kam mit keinem Wort vor. Gut informierte Kreise wissen, weshalb. Gurovits glaubte den schriftlich beglaubigten Darstellungen beider Väter. Darum ist seither Feuer im Dach.
Maloney
Mitglied
02.09.2025, 14:15 · #7'094
Beiträge: 7'090
Ich verstehen grundsätzlich deinen Punkt "er hat seine Spieler verteidigt". Was da genau und wie abging, ist auch unmöglich zu durchschauen. It's a mess. Warum ich aber auf meine These komme: Wer sich direkt an den VR wendet, der spielt bewusst auf Köpfe. Schon 2014 wurde öffentlich von einem Machtkampf Salatic/Malenovic vs. Skibbe gesprochen – mit Vogel als vermutetem Strippenzieher im Hintergrund. Ich sehe da deshalb schon auch ein wiederholtes Machtspiel von MM, dass er bei GC einfach verlor. Wieviel von den Vorwürfen wahr waren und wieviel nicht, kann ich aber nicht beurteilen, da gebe ich dir Recht. Unter dem Strich sendet ein Typ wie MM einfach die falschen Signale und ist das Gegenteil von dem, was der FCZ eigentlich braucht: Stabilität, so dass die mediale Aufmerksamkeit wieder auf Dinge auf dem Platz zurückkehrt und nicht immer wieder auf neue Stories neben dem Platz, die man ja mehr als grosszügig liefert in jüngster Zeit. Vielleicht klappt es dann auch wieder mal mit einem seriösen Sponsoren. Wir brauchen sicher keinen Präsidenten der noch rechthaberischer und streitbarer ist wie Cillo und ein völlig aufgeblähtes Ego hat, aber dafür kein wirkliches FCZ-Herz, welches den Canepas wohl niemand abspricht. Einen Ausverkauf des FCZ - "weil es sportlich Sinn macht" - könnte ich mir unter MM durchaus vorstellen. Ich kann solche Typen einfach nicht ab und halte sie für brandgefährlich, sorry.
BoboBotteron
Mitglied
02.09.2025, 15:57 · #7'095
Beiträge: 546
Ich verstehen grundsätzlich deinen Punkt "er hat seine Spieler verteidigt". Was da genau und wie abging, ist auch unmöglich zu durchschauen. It's a mess. Warum ich aber auf meine These komme: Wer sich direkt an den VR wendet, der spielt bewusst auf Köpfe. Schon 2014 wurde öffentlich von einem Machtkampf Salatic/Malenovic vs. Skibbe gesprochen – mit Vogel als vermutetem Strippenzieher im Hintergrund. Ich sehe da deshalb schon auch ein wiederholtes Machtspiel von MM, dass er bei GC einfach verlor. Wieviel von den Vorwürfen wahr waren und wieviel nicht, kann ich aber nicht beurteilen, da gebe ich dir Recht. Unter dem Strich sendet ein Typ wie MM einfach die falschen Signale und ist das Gegenteil von dem, was der FCZ eigentlich braucht: Stabilität, so dass die mediale Aufmerksamkeit wieder auf Dinge auf dem Platz zurückkehrt und nicht immer wieder auf neue Stories neben dem Platz, die man ja mehr als grosszügig liefert in jüngster Zeit. Vielleicht klappt es dann auch wieder mal mit einem seriösen Sponsoren. Wir brauchen sicher keinen Präsidenten der noch rechthaberischer und streitbarer ist wie Cillo und ein völlig aufgeblähtes Ego hat, aber dafür kein wirkliches FCZ-Herz, welches den Canepas wohl niemand abspricht. Einen Ausverkauf des FCZ - "weil es sportlich Sinn macht" - könnte ich mir unter MM durchaus vorstellen. Ich kann solche Typen einfach nicht ab und halte sie für brandgefährlich, sorry. Ich verstehe deinen Standpunkt sehr gut und kann deine Bedenken nachvollziehen. Gerade was das Thema Stabilität und die Gefahr von Machtspielen betrifft, ist Vorsicht mehr wie nur angebracht. Aber die grosse Frage bleibt für mich: Was sind sonst die realistischen Perspektiven für den FCZ? Wer übernimmt, wenn es nicht jemand wie MM ist? Chinesen, Amis, Saudis (ich schenke dir einen Club), ein Ölkonzern, eine Bank, ein „klebriges Getränk“ – oder am Ende doch die Südkurve, sprich wir Fans selbst? Bis auf den letzten Punkt geht es bei allen Optionen in erster Linie um Rendite, Ego oder schlicht nur ums Geld. Da stellt sich für mich die grundsätzliche Frage: Wollen wir in erster Linie Erfolg oder Identifikation? Wollen wir schönen Fussball oder nur Punkte? Wünschen wir uns einen Präsidenten im Stil von Pfarrer Sieber – oder einen, der eher an D.T. erinnert? Mir geht es in diesem Forum leider alles nur noch in Schwarz/Weiss ab. Dabei will ich gar nicht alles schlecht- oder schönreden – für mich gibt es dazwischen viele Grautöne. Genau dort liegen die spannenden Fragen: Welche Perspektiven haben wir überhaupt? Welche Werte wollen wir mit dem FCZ leben und welche Kompromisse sind wir bereit einzugehen? Darum nehme ich nun vom Forum (um meine Nerven/Kraft zu schonen) etwas Abstand, hoffe aber weiter auf viele spannende, nervenaufreibende und gänsehautreiche Spiele – am besten auch erfolgreiche ;-) bei denen wir noch immer F.C.Z. heissen und nicht Roter Ochse Zürich. An MetalZH, dessen Kommentare ich sehr schätze, denn sie sind nicht schwarz oder weiss! Halt die Fahne hoch!
BoboBotteron
Mitglied
02.09.2025, 16:06 · #7'096
Beiträge: 546
Nur zum Abschluss: Was ist wenn wir den FC Zürich übernehmen (7000 Personen zahlen Fr.1000-. pro Jahr)? Würde ich mir als Sozialist natürlich wünschen ;-)! Aber wer Animal Farm von George Orwell kennt, weiss: auch das ist nicht ohne Fallstricke. Ein Blick ins Forum reicht fast schon als Kostprobe davon.
roliZ
Mitglied
02.09.2025, 18:53 · #7'097
Beiträge: 1'813
Nur zum Abschluss: Was ist wenn wir den FC Zürich übernehmen (7000 Personen zahlen Fr.1000-. pro Jahr)? Würde ich mir als Sozialist natürlich wünschen ;-)! Aber wer Animal Farm von George Orwell kennt, weiss: auch das ist nicht ohne Fallstricke. Ein Blick ins Forum reicht fast schon als Kostprobe davon. Gerne zahle ich sogar 2000.-- $$
Deepblue
Mitglied
03.09.2025, 05:55 · #7'098
Beiträge: 5'791
Die Frage ist doch, ob man so viele Personen zusammenkriegt. Ich würde ja schon - aber hier hat mein persönlicher VR (Meine Frau, FCB fan) dann schon ein Vetorecht :) Wahrscheinlich kriegt man nicht so viele Leute zusammen, diese würden aber wohl auch mehr bezahlen. Die Frag ist dann aber schon, wie man nachher die "Führung" regelt. Stelle mir das bei 4000 bis 5000 Nasen extrem schwer und "Divers" vor.
Yekini_RIP
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03.09.2025, 06:08 · #7'099
Beiträge: 4'806
Nur zum Abschluss: Was ist wenn wir den FC Zürich übernehmen (7000 Personen zahlen Fr.1000-. pro Jahr)? Würde ich mir als Sozialist natürlich wünschen ;-)! Aber wer Animal Farm von George Orwell kennt, weiss: auch das ist nicht ohne Fallstricke. Ein Blick ins Forum reicht fast schon als Kostprobe davon. Bin dabei auch mit CHF 10'000.00, llieber 7000 Sozialisten als 1 Kapitalist...;-) Je 1000 kümmern sich dann um die Kaderplanung bei TW, AV, IV, DM, OM, FL, ST...:-D
gelbeseite
Mitglied
03.09.2025, 06:26 · #7'100
Beiträge: 6'419
Die Frage ist doch, ob man so viele Personen zusammenkriegt. Ich würde ja schon - aber hier hat mein persönlicher VR (Meine Frau, FCB fan) dann schon ein Vetorecht :) Wahrscheinlich kriegt man nicht so viele Leute zusammen, diese würden aber wohl auch mehr bezahlen. Die Frag ist dann aber schon, wie man nachher die "Führung" regelt. Stelle mir das bei 4000 bis 5000 Nasen extrem schwer und "Divers" vor. Nicht nur das wäre ein Stolperstein. Über die Zeit gäbe es eine wesentliche Fluktuation. Nehmen wir 7000 Leute. Wenn 19 von 20 auch im nächsten Jahr noch dabei sind, musst du jedes Jahr 350 neue Leute finden, die mitziehen können (und wollen). Zusätzlich müssen diese noch immer ihre Saisonkarte kaufen. Dazu wäre es eine komische Situation gegenüber anderen, bestehenden Gönner und Sponsoren.
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