Neues stadion

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Tschik Cajkovski
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04.10.2023, 07:36 · #6'341
Beiträge: 3'337
bzgl instanzen, auszug der nzz letzter woche: Beim Verwaltungsgericht handelt es sich um die zweite Instanz, die dritte und letzte Instanz wäre das Bundesgericht. Beim gegenwärtigen Verfahren geht es um den Gestaltungsplan: Erst wenn dieser rechtskräftig ist, wird eine Baubewilligung erteilt, die dann erneut über drei Instanzen angefochten werden kann. Dies macht total sechs juristische Hürden, von denen «Ensemble» die erste genommen hat. Das Projekt umfasst ein Stadion für 18 000 Zuschauer, eine Genossenschaftssiedlung mit gemeinnützigen Wohnungen und zwei Hochhäuser.
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Dave
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04.10.2023, 08:05 · #6'342
Beiträge: 8'207
Denkt daran, es ist erst der zweite von maximal sechs möglichen Rekursen. LOL. Das Baurecht bräuchte zwingend Reformen in der Schweiz. Was ich nicht begreife ist: Wenn man vor Gericht muss, braucht man viel Geld, um die Prozesskosten stemmen zu können. Bei Beschwerden gegen Bauprojekte ist das ganze gratis und franko. Die müssten zwingend zur Kasse gebeten werden.
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
Zhyrus
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04.10.2023, 08:44 · #6'343
Beiträge: 15'713
Ich empfinde es als heikel, Hürden für die Beschwerden gegen Bauprojekte einzubauen. Das betrifft dann auch Nachbarn, die vielleicht gute Gründe haben, sich gegen ein Bauvorhaben zur Wehr zu setzen. Hier empfinde ich es auch als sehr störend, dass man diese offensichtliche Verzögerungstaktik nicht aushebeln kann. Kann man diese Verfahren nicht beschleunigen, v.a., wenn die Aussicht auf Erfolg der Beschwerden praktisch bei Null sind?
Krönu
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04.10.2023, 08:52 · #6'344
Beiträge: 13'340
Ich empfinde es als heikel, Hürden für die Beschwerden gegen Bauprojekte einzubauen. Das betrifft dann auch Nachbarn, die vielleicht gute Gründe haben, sich gegen ein Bauvorhaben zur Wehr zu setzen. Hier empfinde ich es auch als sehr störend, dass man diese offensichtliche Verzögerungstaktik nicht aushebeln kann. Kann man diese Verfahren nicht beschleunigen, v.a., wenn die Aussicht auf Erfolg der Beschwerden praktisch bei Null sind? In der Praxis sind die meisten Rekurse pure Schickane. Da unterscheiden sich die Nachbarn und die Zuchetti-Fresser von der Hardturm-Brache nicht wirklich. Es braucht zwingend Reformen.
dennisov
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04.10.2023, 10:50 · #6'345
Beiträge: 5'501
Ich hätte ja kein Problem nochmals weitere 15 Jahre auf das Stadion zu warten, dann ist vlt. der Hype auch verflogen und wir haben dann wieder einen stabilen Schnitt von knapp 10'000 Zuschis. ABER auf die Wohnungen und die Schule kann man man doch nicht noch länger warten, es ist eine Schande und Zumutung zugleich für die Bevölkerung, dass diese Demokratiefeinde sogar noch anonym bleiben dürfen und der Steuerzahler auch noch für dieses lächerliche Unterfangen die Gerichtskosten tragen muss! Das erinnert mich doch stark an die Staatsverweigererszene, die auch systematisch das System verarschen und mehr Kosten und Arbeit verursachen...
Dieter
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04.10.2023, 10:56 · #6'346
Beiträge: 9'295
Ich hätte ja kein Problem nochmals weitere 15 Jahre auf das Stadion zu warten, dann ist vlt. der Hype auch verflogen und wir haben dann wieder einen stabilen Schnitt von knapp 10'000 Zuschis. ABER auf die Wohnungen und die Schule kann man man doch nicht noch länger warten, es ist eine Schande und Zumutung zugleich für die Bevölkerung, dass diese Demokratiefeinde sogar noch anonym bleiben dürfen und der Steuerzahler auch noch für dieses lächerliche Unterfangen die Gerichtskosten tragen muss! Das erinnert mich doch stark an die Staatsverweigererszene, die auch systematisch das System verarschen und mehr Kosten und Arbeit verursachen... Sind die wirklich anonym? Kenne mich bezüglich Verfahren beim Gestaltungsplan nicht aus, Bei baurechtlichen Rekursen kennt man die Beschwerdeführer
dennisov
Mitglied
04.10.2023, 11:04 · #6'347
Beiträge: 5'501
Ich hätte ja kein Problem nochmals weitere 15 Jahre auf das Stadion zu warten, dann ist vlt. der Hype auch verflogen und wir haben dann wieder einen stabilen Schnitt von knapp 10'000 Zuschis. ABER auf die Wohnungen und die Schule kann man man doch nicht noch länger warten, es ist eine Schande und Zumutung zugleich für die Bevölkerung, dass diese Demokratiefeinde sogar noch anonym bleiben dürfen und der Steuerzahler auch noch für dieses lächerliche Unterfangen die Gerichtskosten tragen muss! Das erinnert mich doch stark an die Staatsverweigererszene, die auch systematisch das System verarschen und mehr Kosten und Arbeit verursachen... Sind die wirklich anonym? Kenne mich bezüglich Verfahren beim Gestaltungsplan nicht aus, Bei baurechtlichen Rekursen kennt man die Beschwerdeführer Ja ich meinte Cillo hätte dies so gesagt?
riot666
Mitglied
04.10.2023, 12:51 · #6'348
Beiträge: 9'731
Ich empfinde es als heikel, Hürden für die Beschwerden gegen Bauprojekte einzubauen. Das betrifft dann auch Nachbarn, die vielleicht gute Gründe haben, sich gegen ein Bauvorhaben zur Wehr zu setzen. Hier empfinde ich es auch als sehr störend, dass man diese offensichtliche Verzögerungstaktik nicht aushebeln kann. Kann man diese Verfahren nicht beschleunigen, v.a., wenn die Aussicht auf Erfolg der Beschwerden praktisch bei Null sind? Bei Bauten, die vom Stimmvolk bewilligt wurden, finde ich es absolut plemplem, wenn das Beschwerderecht gleichermassen ausgeübt werden kann, wie bei allen anderen Bauten.
seitdem ich dich kenne…
züriischois
Mitglied
04.10.2023, 13:06 · #6'349
Beiträge: 224
Denkt daran, es ist erst der zweite von maximal sechs möglichen Rekursen. LOL. Das Baurecht bräuchte zwingend Reformen in der Schweiz. Was ich nicht begreife ist: Wenn man vor Gericht muss, braucht man viel Geld, um die Prozesskosten stemmen zu können. Bei Beschwerden gegen Bauprojekte ist das ganze gratis und franko. Die müssten zwingend zur Kasse gebeten werden. Woher hast Du das mit den Kosten? Das hört man irgedwie immer wieder, aber das stimmt nicht. Es ist richtig, dass man anders als zB im Zivilprozess keinen Kostenvorschuss leisten muss. Aber die Gerichtsgebühren trägt im Rekursverfahren derjenige, der unterliegt (plus natürlich Anwaltskosten). Also gratis ist das nicht. Ein anderes Thema ist hingegen, dass es offenbar genügend Leute gibt, die sich das zum Spass leisten können.
Zhyrus
Mitglied
04.10.2023, 13:10 · #6'350
Beiträge: 15'713
Denkt daran, es ist erst der zweite von maximal sechs möglichen Rekursen. LOL. Das Baurecht bräuchte zwingend Reformen in der Schweiz. Was ich nicht begreife ist: Wenn man vor Gericht muss, braucht man viel Geld, um die Prozesskosten stemmen zu können. Bei Beschwerden gegen Bauprojekte ist das ganze gratis und franko. Die müssten zwingend zur Kasse gebeten werden. Woher hast Du das mit den Kosten? Das hört man irgedwie immer wieder, aber das stimmt nicht. Es ist richtig, dass man anders als zB im Zivilprozess keinen Kostenvorschuss leisten muss. Aber die Gerichtsgebühren trägt im Rekursverfahren derjenige, der unterliegt (plus natürlich Anwaltskosten). Also gratis ist das nicht. Ein anderes Thema ist hingegen, dass es offenbar genügend Leute gibt, die sich das zum Spass leisten können. Aus dem Beschluss vom 18. August:
«Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten den Rekurrierenden 16, 36, 38, 39, 41, 43, 46 und 47, auf deren Rekurs nicht einzutreten ist, zu je 1/192 »
aufzuerlegen. Den weiteren 46 rekurrentischen Parteien sind die Verfahrenskosten zu je 1/48 aufzuerlegen. Sämtliche Rekurrierenden haften solidarisch für die gesamten Verfahrenskosten (§ 13 VRG). https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/auszug_brge_i_nr._0158_2023_vom_18._august_2023.pdf
Zhyrus
Mitglied
04.10.2023, 13:16 · #6'351
Beiträge: 15'713
Ich empfinde es als heikel, Hürden für die Beschwerden gegen Bauprojekte einzubauen. Das betrifft dann auch Nachbarn, die vielleicht gute Gründe haben, sich gegen ein Bauvorhaben zur Wehr zu setzen. Hier empfinde ich es auch als sehr störend, dass man diese offensichtliche Verzögerungstaktik nicht aushebeln kann. Kann man diese Verfahren nicht beschleunigen, v.a., wenn die Aussicht auf Erfolg der Beschwerden praktisch bei Null sind? Bei Bauten, die vom Stimmvolk bewilligt wurden, finde ich es absolut plemplem, wenn das Beschwerderecht gleichermassen ausgeübt werden kann, wie bei allen anderen Bauten. Ich weiss nicht, ob ich dem zustimmen würde. Ich finde es eher bizarr, dass man zuerst gegen den Gestaltungsplan dreimal vor Gericht ziehen kann und dann nach erfolgter Baubewilligung noch einmal dreimal, zumal offensichtlich nicht ein Hauch einer Chance für die Rekurse besteht. Das Leiterlispiel sollte auf einen "Strang" beschränkt sein.
züriischois
Mitglied
04.10.2023, 13:45 · #6'352
Beiträge: 224
Denkt daran, es ist erst der zweite von maximal sechs möglichen Rekursen. LOL. Das Baurecht bräuchte zwingend Reformen in der Schweiz. Was ich nicht begreife ist: Wenn man vor Gericht muss, braucht man viel Geld, um die Prozesskosten stemmen zu können. Bei Beschwerden gegen Bauprojekte ist das ganze gratis und franko. Die müssten zwingend zur Kasse gebeten werden. Woher hast Du das mit den Kosten? Das hört man irgedwie immer wieder, aber das stimmt nicht. Es ist richtig, dass man anders als zB im Zivilprozess keinen Kostenvorschuss leisten muss. Aber die Gerichtsgebühren trägt im Rekursverfahren derjenige, der unterliegt (plus natürlich Anwaltskosten). Also gratis ist das nicht. Ein anderes Thema ist hingegen, dass es offenbar genügend Leute gibt, die sich das zum Spass leisten können. Aus dem Beschluss vom 18. August:
«Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten den Rekurrierenden 16, 36, 38, 39, 41, 43, 46 und 47, auf deren Rekurs nicht einzutreten ist, zu je 1/192 »
aufzuerlegen. Den weiteren 46 rekurrentischen Parteien sind die Verfahrenskosten zu je 1/48 aufzuerlegen. Sämtliche Rekurrierenden haften solidarisch für die gesamten Verfahrenskosten (§ 13 VRG). https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/auszug_brge_i_nr._0158_2023_vom_18._august_2023.pdf Eben, die Rekurrenten, die unterlegen sind, haben die Kosten zu tragen. Die Gerichtskosten können zwischen 500.- und 50'000.- betragen. Wenn sich natürlich Dutzende Rekurrenten zusammenschliessen, teilt sich die Gebühr anteilsmässig auf diese auf. Das kommt dann für den Einzelnen nicht mehr allzu teuer zu stehen, das ist schon klar. Was ich sagen will: Das Verfahren ist nicht gratis und wenn eine Einzelperson rekurriert, kann das relativ teuer werden.
Krönu
Mitglied
04.10.2023, 15:05 · #6'353
Beiträge: 13'340
Ich weiss nicht, ob ich dem zustimmen würde. Ich finde es eher bizarr, dass man zuerst gegen den Gestaltungsplan dreimal vor Gericht ziehen kann und dann nach erfolgter Baubewilligung noch einmal dreimal, zumal offensichtlich nicht ein Hauch einer Chance für die Rekurse besteht. Das Leiterlispiel sollte auf einen "Strang" beschränkt sein. Im Kt. AG kann man, meines Wissens, nach einem gescheiterten Rekurs nicht mehr rekurieren (die selbe Person). Ich denke das sollte man hier ebenfalls einführen.
Z
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04.10.2023, 19:07 · #6'354
Beiträge: 4'380
Ich weiss nicht, ob ich dem zustimmen würde. Ich finde es eher bizarr, dass man zuerst gegen den Gestaltungsplan dreimal vor Gericht ziehen kann und dann nach erfolgter Baubewilligung noch einmal dreimal, zumal offensichtlich nicht ein Hauch einer Chance für die Rekurse besteht. Das Leiterlispiel sollte auf einen "Strang" beschränkt sein. Im Kt. AG kann man, meines Wissens, nach einem gescheiterten Rekurs nicht mehr rekurieren (die selbe Person). Ich denke das sollte man hier ebenfalls einführen. Darum steht in Aarau auch das neue Stadion seid Jaaaaaaahren….
Krönu
Mitglied
05.10.2023, 05:22 · #6'355
Beiträge: 13'340
Ich weiss nicht, ob ich dem zustimmen würde. Ich finde es eher bizarr, dass man zuerst gegen den Gestaltungsplan dreimal vor Gericht ziehen kann und dann nach erfolgter Baubewilligung noch einmal dreimal, zumal offensichtlich nicht ein Hauch einer Chance für die Rekurse besteht. Das Leiterlispiel sollte auf einen "Strang" beschränkt sein. Im Kt. AG kann man, meines Wissens, nach einem gescheiterten Rekurs nicht mehr rekurieren (die selbe Person). Ich denke das sollte man hier ebenfalls einführen. Darum steht in Aarau auch das neue Stadion seid Jaaaaaaahren…. Ja weil das Bundergericht den Rekurierenden Recht gab. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
PASCOLO1896
Mitglied
05.10.2023, 10:51 · #6'359
Beiträge: 1'803
Verstehe ich das richtig… Zuschauer FCZ Kurve > 5250 Z. „Neutraler“ Bereich > 11850 Z. So bleiben noch 900 Plätze für die Gegnerischen Fans? Wie würde das im Derby aussehen? Klar gc hat nicht wesentlich mehr Fans… aber trotzdem, würden da nur 900 Personen Einlass erhalten?
bluesoul
Mitglied
06.10.2023, 07:13 · #6'360
Beiträge: 5'138
Verstehe ich das richtig… Zuschauer FCZ Kurve > 5250 Z. „Neutraler“ Bereich > 11850 Z. So bleiben noch 900 Plätze für die Gegnerischen Fans? Wie würde das im Derby aussehen? Klar gc hat nicht wesentlich mehr Fans… aber trotzdem, würden da nur 900 Personen Einlass erhalten? Passt doch... Und von den 17100 sind mit all den Saisonkarten noch 5000 im Verkauf. Wenns uns läuft, gibt es dann immer wieder ausverkaufte Spiele. Irgendwie geil, der Gedanke. Wobei ich schon eher für ein 20'000 Stadion wäre. Aber eh fürchte, dass es an dem Ort nicht mehr zu einem Stadion kommen wird. Der Berufsquerulant hat genügend Geld, um noch die 4 oder 5 Extrarunden zu drehen und dann, in 10 Jahren, wird wohl auch die Nachfolgegesellschaft der CS das Handtuch werfen. Schade, eigentlich.
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