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ZüriAlain
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07.02.2022, 11:01 · #5'941
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
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riot666
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07.02.2022, 11:13 · #5'942
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
genau das wurde schon vor vier jahren durchgekaut, als dieses stadionprojekt präsentiert wurde.
die stadiongrösse ist absolut i.o. für unsere durchschnittlichen bedürfnisse.
sollte es mal zu grossen internationalen spielen kommen, könnte man dafür sicher ohne grosse schwierigkeiten den letzigrund reaktivieren.
— seitdem ich dich kenne…
R
Ralfinho
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07.02.2022, 16:09 · #5'943
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18k reichen.
Saisonkarte kaufen und der Platz ist gesichert. Wenns dann mal eine Finalissima gibt, was vom Verband ja per se verhindert wird, dann gibts hald paar Eventfans weniger. Tragen eh nichts zur Stimmung bei. Mit der Saisonkarte hat man ja auch ein Vorbezugsrecht für Internationale Spiele.
P
PASCOLO1896
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07.02.2022, 16:23 · #5'944
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18k reichen.
Saisonkarte kaufen und der Platz ist gesichert. Wenns dann mal eine Finalissima gibt, was vom Verband ja per se verhindert wird, dann gibts hald paar Eventfans weniger. Tragen eh nichts zur Stimmung bei. Mit der Saisonkarte hat man ja auch ein Vorbezugsrecht für Internationale Spiele.
+1
Haben momentan wegen der Pandemie und dem Erfolg einen enormen Zufluss an „Fans“ gewonnen.
Wenns im neuen Stadion keinen Platz für diejenigen hat, die jetzt nur wegen dem Erfolg da sind oder sich gar zu zweit mit jemandem durch die Drehtüren drücken, bin ich nicht traurig.
Geht das !!?? ich komme da alleine schon fast nicht rein bzw. raus...
M
Mushu
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07.02.2022, 16:33 · #5'945
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Sollte der FCZ je in eine stabile Erfolgsmannschaft gewandelt werden, dann wird das Stadion zu klein sein.
Und dann wird es nicht lange gehen, dass der Präsi (bzw. ein Präsi) auf eine Rückkehr in den Letzi pocht, um das Unternehmen erfolgreich führen zu können ...
:-)
Ich glaube kaum, dass bei zwei Mannschaften in der höchsten Liga je ein stabiler Schnitt von über 15000 zustande kommen würde. Und wenn dann die 18000 Plätze öfters ausverkauft sind, dann ists ja auch gut.
Welche zwei Mannschaften?
Je erfolgreicher der FCZ wird, je bedeutungsloser wird GC.
Sag mir einen Grund, weshalb heute ein Kind auf die Idee kommen sollte, GC-Fan zu werden?
GC ist ein Produkt ohne Markt; solche Produkte verschwinden irgendwann aus dem Markt.
— Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
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Mushu
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07.02.2022, 16:36 · #5'946
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
Blicken wir nach vorne. Ein neues Stadium sollte ja 50-70 Jahre in Betrieb sein.
Was meinst du, wie das Potential in Zürich ist? Nehmen wir an; der FCZ ist in 8 Jahren auf dem Level, dass er jedes Jahr um die Meiaterschaft spielt und diese auch hin und wieder gewinnt. Und GC gibt es nicht mehr.
Kein völlig unmögliches Szenario.
Wieviele Zuschauer hätten wir dann im Schnitt und in der Spitze?
— Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
K
Köbis Neffe
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07.02.2022, 17:19 · #5'947
Beiträge: 97
ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
Blicken wir nach vorne. Ein neues Stadium sollte ja 50-70 Jahre in Betrieb sein.
Was meinst du, wie das Potential in Zürich ist? Nehmen wir an; der FCZ ist in 8 Jahren auf dem Level, dass er jedes Jahr um die Meiaterschaft spielt und diese auch hin und wieder gewinnt. Und GC gibt es nicht mehr.
Kein völlig unmögliches Szenario.
Wieviele Zuschauer hätten wir dann im Schnitt und in der Spitze?
Basel und YB hatten auch nur zu Spitzenzeiten eine sehr hohe Stadionauslastung. Mittlerweile sieht man bei beiden Teams viele leere Sitze. Ohne jetzt genaue Zahlen zu kennen, aber die kommen kaum mehr an den Zuschauerschnitt aus den Meistersaisons!
Dann hab ich lieber eine begrenzte Platzverfügbarkeit, welche grösstenteils von topmotivierten Saisonkartenbesitzer*innen besetzt werden, als Modefans, die in einer schlechten Saison wieder verschwinden.
Wenn sich dann jemand mal keine SK mehr kauft, rückt halt ein nächster Motivierter nach.
Denke auch, dass die Begrenzung der Sitzplätze einen positiven Einfluss auf die Gewaltthematik haben kann. Wenn man nur mit Saisonabo in die Kurve kommt, erhoffe ich mir „professionellere“ und erfahrenere Fans, von denen besonders die Jungen mit der Zeit lernen, wie man sich richtig verhält. Reine Spekulation natürlich, aber wäre ein schöner Nebeneffekt.
J
josip
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07.02.2022, 17:25 · #5'948
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eure romantik in ehren, auch ich habe lange zeit so gedacht à la wir treuen unter uns, keine modefans.
die realität ist aber: wir brauchen diese eventfans dringend, ticketingeinnahmen sind essenziell für den fcz. daher finde ich 18k echt untere grenze.
C
chuk
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07.02.2022, 17:26 · #5'949
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
Blicken wir nach vorne. Ein neues Stadium sollte ja 50-70 Jahre in Betrieb sein.
Was meinst du, wie das Potential in Zürich ist? Nehmen wir an; der FCZ ist in 8 Jahren auf dem Level, dass er jedes Jahr um die Meiaterschaft spielt und diese auch hin und wieder gewinnt. Und GC gibt es nicht mehr.
Kein völlig unmögliches Szenario.
Wieviele Zuschauer hätten wir dann im Schnitt und in der Spitze?
Also ich halte es für viel realistischer, dass es GC in 8 Jahren noch gibt, als dass wir bis dann jedes Jahr um den Meistertitel mitspielen. Die paar Milliönchen um GC am Leben zu erhalten sind doch für die Chinesen Peanuts. Die können weiterhin in aller Ruhe Restposten von den Wolves parkieren oder GC wie im Fall von Kawabe als Durchlauferhitzer benutzen.
Um um auf lange Sicht mit YB (vielleicht auch Basel) jährlich um den Titel zu spielen brauchst du etwas so viel Geld wie dieselben. Momentan sehe ich niemanden der bei der bei uns selben Ausmass wie die Rhys-Bros. bei YB investieren möchte. YB hat sich für den Moment zwar personell Gschwächt aber deren Kriegskasse ist prall gefüllt und wir sind meilenweit von deren Möglichkeiten entfernt.
Und wenn wir schon bei bei Geld und Einnahmen sind: Um wenigstens einigermassen mit YB und Basel mithalten zu können braucht man die Einnahmen aus dem Stadionbetrieb/Catering. Im Letzi drückt man miete ab und die Cateringeineinahmen gehen an die Stadt. Ein Zurück in den Letzi wird es nicht geben, sollte das neue Stadion dann endlich mal stehen
K
Kollegah
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07.02.2022, 17:29 · #5'950
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
Blicken wir nach vorne. Ein neues Stadium sollte ja 50-70 Jahre in Betrieb sein.
Was meinst du, wie das Potential in Zürich ist? Nehmen wir an; der FCZ ist in 8 Jahren auf dem Level, dass er jedes Jahr um die Meiaterschaft spielt und diese auch hin und wieder gewinnt. Und GC gibt es nicht mehr.
Kein völlig unmögliches Szenario.
Wieviele Zuschauer hätten wir dann im Schnitt und in der Spitze?
Im neuen Stadion rechne ich mit einem Zuschauerschnitt von 15‘000. Dann kommen auch die Fans oder Sympathisanten, welche einfach keinen Bock auf den Letzigrund haben. Und das sind laut eigener Erfahrung sehr viele.
In den letzten Monaten konnte ich einige fussballbegeisterte Leute dazu motivieren, an ein FCZ-Spiel mitzukommen. Seit dem sind sie fast an jedem Spiel dabei. Am Samstag sassen hinter mir zwei Slowaken, welche erst vor einigen Jahren in die Schweiz gekommen sind. Mit FCZ-Schal und voller Emotionen :)
M
Mushu
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07.02.2022, 17:42 · #5'951
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
Blicken wir nach vorne. Ein neues Stadium sollte ja 50-70 Jahre in Betrieb sein.
Was meinst du, wie das Potential in Zürich ist? Nehmen wir an; der FCZ ist in 8 Jahren auf dem Level, dass er jedes Jahr um die Meiaterschaft spielt und diese auch hin und wieder gewinnt. Und GC gibt es nicht mehr.
Kein völlig unmögliches Szenario.
Wieviele Zuschauer hätten wir dann im Schnitt und in der Spitze?
Basel und YB hatten auch nur zu Spitzenzeiten eine sehr hohe Stadionauslastung. Mittlerweile sieht man bei beiden Teams viele leere Sitze. Ohne jetzt genaue Zahlen zu kennen, aber die kommen kaum mehr an den Zuschauerschnitt aus den Meistersaisons!
Dann hab ich lieber eine begrenzte Platzverfügbarkeit, welche grösstenteils von topmotivierten Saisonkartenbesitzer*innen besetzt werden, als Modefans, die in einer schlechten Saison wieder verschwinden.
Wenn sich dann jemand mal keine SK mehr kauft, rückt halt ein nächster Motivierter nach.
Denke auch, dass die Begrenzung der Sitzplätze einen positiven Einfluss auf die Gewaltthematik haben kann. Wenn man nur mit Saisonabo in die Kurve kommt, erhoffe ich mir „professionellere“ und erfahrenere Fans, von denen besonders die Jungen mit der Zeit lernen, wie man sich richtig verhält. Reine Spekulation natürlich, aber wäre ein schöner Nebeneffekt.
Weiss nicht, was macht der Markt mit Mangelangeboten? Er erhöht den Preis!!!
Das heisst dann, die, die bezahlen können, erhalten die Tix. Wetten!!
Kein Präsi ist ein solcher Sozi, dass er auf viel Geld verzichtet, wenn er es erhalten kann. Noch mehr, wenn er die Löcher stopfen muss ...
— Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
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Zhyrus
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07.02.2022, 17:50 · #5'952
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Im neuen Stadion rechne ich mit einem Zuschauerschnitt von 15‘000. Dann kommen auch die Fans oder Sympathisanten, welche einfach keinen Bock auf den Letzigrund haben. Und das sind laut eigener Erfahrung sehr viele.
Gibt sicher eine tolle Stimmung mit den Tausenden, denen der Letzi zu windig ist.
Derby vor 50'000, wenn auch die Zehntausenden Hoppers zurückkehren, die den Letzi meiden.
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Köbis Neffe
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07.02.2022, 17:51 · #5'953
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ich bin froh, konnte ich diese wichtige diskussion lostreten.
wir müssen dringend schauen, dass wir genügend bezahlbare und fanorientierte (sektor d - aehnlich) plätze zur verfügung stellen können. das stadion ist platztechnisch zu knapp bemessen. mind. ca 22k hätten es zwingend sein müssen, nur schon für internationale spiele.
da müssen wir eine lösung finden.
Ich finde es nicht zu knapp. Wieviel mal hatten wir mehr als 18K Zuschauer im Stadion in den letzten Jahren? Lieber einen Hexenkessel, der öfters mal ausverkauft sein könnte, als ein halbleeres Stadion. Auch bei Spielen mit nur 10-11K Zuschauer wäre das Stadion trotzdem gut gefüllt.
Blicken wir nach vorne. Ein neues Stadium sollte ja 50-70 Jahre in Betrieb sein.
Was meinst du, wie das Potential in Zürich ist? Nehmen wir an; der FCZ ist in 8 Jahren auf dem Level, dass er jedes Jahr um die Meiaterschaft spielt und diese auch hin und wieder gewinnt. Und GC gibt es nicht mehr.
Kein völlig unmögliches Szenario.
Wieviele Zuschauer hätten wir dann im Schnitt und in der Spitze?
Basel und YB hatten auch nur zu Spitzenzeiten eine sehr hohe Stadionauslastung. Mittlerweile sieht man bei beiden Teams viele leere Sitze. Ohne jetzt genaue Zahlen zu kennen, aber die kommen kaum mehr an den Zuschauerschnitt aus den Meistersaisons!
Dann hab ich lieber eine begrenzte Platzverfügbarkeit, welche grösstenteils von topmotivierten Saisonkartenbesitzer*innen besetzt werden, als Modefans, die in einer schlechten Saison wieder verschwinden.
Wenn sich dann jemand mal keine SK mehr kauft, rückt halt ein nächster Motivierter nach.
Denke auch, dass die Begrenzung der Sitzplätze einen positiven Einfluss auf die Gewaltthematik haben kann. Wenn man nur mit Saisonabo in die Kurve kommt, erhoffe ich mir „professionellere“ und erfahrenere Fans, von denen besonders die Jungen mit der Zeit lernen, wie man sich richtig verhält. Reine Spekulation natürlich, aber wäre ein schöner Nebeneffekt.
Weiss nicht, was macht der Markt mit Mangelangeboten? Er erhöht den Preis!!!
Das heisst dann, die, die bezahlen können, erhalten die Tix. Wetten!!
Kein Präsi ist ein solcher Sozi, dass er auf viel Geld verzichtet, wenn er es erhalten kann. Noch mehr, wenn er die Löcher stopfen muss ...
Die Canepas wissen ganz genau was sie an der Südkurve haben. Und sie wissen auch, dass die Kurve mit Protesten auf markante Preisanstiege reagieren würde.
Ein paar 10 Franken werden wohl niemanden ruinieren, ich bin mir aber zu 100% sicher, dass die Südkurve unter Canepa nie durch Ticketpreise gemelkt werden wird!
Eineinhalb Jahre nach dem Urnen-Ja ist das neue Zürcher Fussballstadion kein Jota weiter – und der eigentliche Kampf vor Gericht hat noch gar nicht begonnen
Das neue Fussballstadion auf dem Zürcher Hardturm rückt immer weiter in die Ferne. Was ist da los?
Michael von Ledebur
14.03.2022, 05.05 Uhr
Die Hardturm-Brache bleibt noch für viele Jahre bestehen.
Ennio Leanza / Keystone
534 Tage. So lange dauert es nun schon, seit 59,1 Prozent der Stimmberechtigten am 27. September 2020 Ja zu einem neuen Fussballstadion gesagt haben – zum zweiten Mal Ja notabene, nach einer ersten Abstimmung im Jahr 2018. Seitdem herrscht totaler Stillstand. Mit Verzögerungen hatte man stets gerechnet, aber nun wurde das Projekt auf unerwartete Weise blockiert. Der Vergleich mit einem Wanderer, der einen langen Marsch vor sich hat, aber schon am Schuhebinden verzweifelt, scheint angezeigt.
Wie kann das sein? Die Antwort hat mit einer Ferienabwesenheit zur Unzeit zu tun, mit einem Gerichtsdolmetscher mit spitzen Ohren und mit einer Justiz, die das öffentlich breit abgestützte Projekt offensichtlich nicht prioritär behandelt – anders, als von vielen erhofft.
Erstaunlich ist, dass das Vorhaben von Stimmrechtsbeschwerden behindert wird. Solche sind in der Regel schnell erledigt. Sie sind nicht gegen das eigentliche Bauprojekt gerichtet, sondern gegen die Abstimmung vom 27. September 2020. Die Stimmrechtsbeschwerden erscheinen inhaltlich zahnlos – zumindest haben das zwei Gerichtsinstanzen so gesehen. Und dennoch sind sie immer noch nicht erledigt. Seit dem vergangenen August liegen sie in Lausanne.
Tragikomische Komponente
Wie lange die Bearbeitung noch dauert, weiss man nicht, denn das Bundesgericht nimmt zu laufenden Verfahren keine Stellung. Das Projekt «Ensemble» umfasst ein Stadion für 18 000 Zuschauer, eine Genossenschaftssiedlung mit gemeinnützigen Wohnungen und zwei Hochhäuser.
Ein Stadion, eine Siedlung und zwei Türme: was auf dem Zürcher Hardturmareal geplant ist
Quellen: HRS Real Estate AG, Boltshauser Architekten, Caruso St John ArchitectsNZZ / cke.
Am Ursprung der Verzögerung steht eine Episode mit tragikomischer Komponente. Als der Zürcher Bezirksrat die Einsprache gegen die Stadionabstimmung beäugte, weilte einer der fünf Mitglieder in den Ferien. Die Konsequenz: ein Formfehler. Ausgerechnet bei einem derart prestigereichen Projekt.
Das Verwaltungsgericht taxierte die Abwesenheit nicht als schwerwiegenden Mangel. Das Bundesgericht hingegen schon: Es schickte die Beschwerde zurück auf Feld 1, an den Bezirksrat. Auch in Fünferbesetzung lehnte der Bezirksrat die Beschwerde ab, das Verwaltungsgericht stützte diesen Entscheid. Doch die Ehrenrunde bis vor Bundesgericht war zeitraubend.
Es war nicht das erste Mal, dass der Bezirksrat als Vierergremium getagt hatte – aber das erste Mal, dass jemand darin eine juristische Einfallsachse erspähte. Beim Beschwerdeführer handelt es sich um Peter-Wolfgang von Matt, der als langjähriger Gerichtsdolmetscher offensichtlich ein Sensorium für juristische Details und formale Unstimmigkeiten entwickelt hat. Er erlangte im vergangenen Herbst durch seine Initiative für Freiräume am See lokale Berühmtheit. Die Stimmberechtigten lehnten sein Ansinnen aber ab.
Im Fall des Stadions kann man durchaus von einem Coup sprechen. Nicht die hochspezialisierten Anwälte, sondern ein «Amateur» vermag das Ensemble bis heute juristisch zu verzögern. Von Matt sagt, er verspüre darüber «Genugtuung, aber sicher keine Schadenfreude».
Es gehe ihm nicht um Verzögerung, beteuert er. Seine Beschwerde betrifft die Sicherheit. Er habe eine Zeitlang mit seinem Sohn die Heimspiele des FC Zürich besucht und sich Gedanken über die Fangewalt gemacht. Er sagt: «Wir sehen seit dem Ende der Pandemie wieder Gewalt bei jedem Risikospiel.» Bei einem Umzug auf den Hardturm würde sich die Sicherheitslage verschlechtern, ist er überzeugt, unter anderem, weil Gästefans via eine Passerelle und einen Tunnel ins Stadion geschleust würden.
Entscheidend ist allerdings nicht, ob diese Kritik am Stadionprojekt berechtigt ist – sondern, ob die Behörden die Stimmberechtigten vor dem Urnengang zu wenig darüber aufgeklärt haben, wie von Matt in seiner Beschwerde moniert. Der Bezirksrat und das Verwaltungsgericht waren anderer Meinung.
Eine zweite Stimmrechtsbeschwerde von drei Privatpersonen zielt auf den Schulraum, der in einem der Wohntürme geplant ist, was erst nach der Abstimmung bekannt wurde. Auch diese Beschwerde haben die beiden Vorinstanzen abgelehnt. Das Verwaltungsgericht verwies unter anderem auf die grosse Differenz zwischen Ja- und Nein-Stimmen von 18,2 Prozentpunkten: Mit der Information über die Schule wäre das Abstimmungsergebnis nicht entscheidend beeinflusst worden.
Doch weshalb dauert es so lange, bis das Bundesgericht entscheidet? Es mag mit der allgemeinen Belastung der Justiz infolge von Corona zu tun haben. Endgültig klären lässt sich die Frage nicht. Die Stadt Zürich gibt sich auf Anfrage diplomatisch. Der Zürcher Hochbaudepartements-Sekretär Urs Spinner sagt: «Wir hoffen sehr, dass sich das Bundesgericht der Bedeutung des Projekts für die Stadt Zürich bewusst ist und so rasch als möglich entscheidet.» Zumal das Vorhaben noch einen langen Weg bis zur Genehmigung und Realisation zurückzulegen habe.
Für die Fussballklubs ist die Entwicklung schlicht frustrierend. Der GC-Vizepräsident Andras Gurovits sagt: «Es ist sehr schade, dass noch nicht einmal der politische Prozess ganz abgeschlossen ist, obwohl die Stimmbevölkerung zwei Mal zugestimmt hat.» Das neue Stadion sei eben nicht in erster Linie wegen der besser Stimmung darin wichtig, sondern weil es zusätzliche Einnahmen ermögliche, auf die die Klubs angewiesen seien. Bis dahin müssten stets finanzielle Löcher gestopft werden. Dass die Durststrecke bis zum Einzug ins neue Stadion nun länger und länger werde, sei «ein Elend».
Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa hoffte nach der Abstimmung, dass im Jahr 2024 oder gar schon 2023 im neuen Stadionrund gespielt werden kann. Nun sagt er: «Ich bin bodenlos verärgert, dass Einzelpersonen einen demokratisch beschlossenen Entscheid auf diese Weise aushebeln können.» Es sei schlicht unglaublich, dass man seit seinem Antritt im Jahr 2006 vergeblich versuche, in der Stadt Zürich ein Stadion zu bauen. Für die Fussballvereine werde es jedes Jahr schwieriger, das jährliche strukturelle Defizit zu decken.
In allen Zürcher Kreisen ist die Zustimmung zum Stadion im Vergleich zu 2018 gestiegen
Zwei Mal über drei Instanzen
Sind die Stimmrechtsbeschwerden dann einmal erledigt, beginnt der eigentliche juristische Parcours. Die Kantonsregierung setzt den Gestaltungsplan fest. Dagegen kann man rekurrieren – in drei Instanzen bis vor Bundesgericht. Erst wenn der Gestaltungsplan rechtskräftig ist, kann gestützt darauf eine Baubewilligung erteilt werden. Diese kann man erneut bis vor die höchste Instanz anfechten.
T
tato
Mitglied
756 Beiträge
Dabei seit Mai 2004
14.03.2022, 16:40 · #5'957
Beiträge: 756
Sorry, aber beim Lesen dieses Artikels kommt mir einfach (wieder) die Galle hoch. Unglaublich :-(
— Sektion rosarote Brille
T
Titanium
Mitglied
4'800 Beiträge
Dabei seit August 2003
14.03.2022, 16:53 · #5'958
Beiträge: 4'800
...und wenn man sich vorstellt, wie rasch es beim Hockeystadion gegangen ist - wird ja irgendwann im September oder so eröffnet - dann wundert mich das schon sehr.
D
D27
Mitglied
273 Beiträge
Dabei seit Juli 2010
14.03.2022, 17:47 · #5'959
Beiträge: 273
Mit dem Tunnel greift er jedenfalls den übelsten punkt am Projekt an, trozdem Kacke wies läuft. Geht noch bischen mit einem neuen Stadion am Sportweg.
R
Romi
Mitglied
1'323 Beiträge
Dabei seit April 2003
15.03.2022, 05:36 · #5'960
Beiträge: 1'323
Herr von Matt hat Recht. Die Gästefans in einen Tunnel zu schicken ist wie in einem Horrorfilm in den Keller zu gehen.
Abgesehen davon ist es blamabel für Zürich ein Mini-Stadion mit 18‘000 Plätzen zu bauen.
Es wäre bereits am Samstag ausverkauft gewesen. Gegen St Gallen.
Dann bleibe ich lieber für immer im Letzi.
Nochmals neu planen bitte. Egal wie lange das dauert. Wir haben ja ein cooles Stadion - ich kann warten.
Wenn schon neu dann bitte richtig.