Kader 2021/22

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gelbeseite
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18.05.2021, 04:44 · #541
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Diese elende Doppelmoral. Da ist man beim FCZ nach bald 12-15 Jahren nicht darüber hinweg, dass Margairaz, Dzemaili, Inler und Abdi kaum eine Ablöse einbrachten (bei Inler war es eine festgeschriebene Ablösesumme) und man sich bei Chikhaoui verzockt hat (vor der Verletzung wurden rund 7 Mio geboten, Canepa wollte 10+). Mehr ist da nicht. Seither bezahlt man aus Prinzip keine Ablöse über 400-500k mehr (für Texeira über 1 Mio, dann erst wieder für Ceesay und Kololli knapp 1 Mio und drüber). Andererseits geht man gerne irgendwo wildern. Bei Okonkwo funkte man dazwischen als er bei Köln schon unterschrieben hatte, bei Kecojevic profitierte man von der Zahlungsunfähigkeit seines Clubs. Marchesano, Mahi und Kryeziu (?) wollte man bereits im Winter ablösefrei holen und liess sie dann halt noch bis zum Sommer bei ihren Vereinen spielen, da man keine Ablöse zahlen wollte. Wehe andere Clubs würden das bei uns versuchen, dann werden Spieler aus purem Trotz in die U21 verbannt.
Dieter
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18.05.2021, 05:22 · #542
Beiträge: 9'295
Diese elende Doppelmoral. Da ist man beim FCZ nach bald 12-15 Jahren nicht darüber hinweg, dass Margairaz, Dzemaili, Inler und Abdi kaum eine Ablöse einbrachten (bei Inler war es eine festgeschriebene Ablösesumme) und man sich bei Chikhaoui verzockt hat (vor der Verletzung wurden rund 7 Mio geboten, Canepa wollte 10+). Mehr ist da nicht. Seither bezahlt man aus Prinzip keine Ablöse über 400-500k mehr (für Texeira über 1 Mio, dann erst wieder für Ceesay und Kololli knapp 1 Mio und drüber). Andererseits geht man gerne irgendwo wildern. Bei Okonkwo funkte man dazwischen als er bei Köln schon unterschrieben hatte, bei Kecojevic profitierte man von der Zahlungsunfähigkeit seines Clubs. Marchesano, Mahi und Kryeziu (?) wollte man bereits im Winter ablösefrei holen und liess sie dann halt noch bis zum Sommer bei ihren Vereinen spielen, da man keine Ablöse zahlen wollte. Wehe andere Clubs würden das bei uns versuchen, dann werden Spieler aus purem Trotz in die U21 verbannt. Habe ich das Statement des Vereins übersehen oder wie kommst Du auf diese harte Aussage der Doppelmoral? Kann es nicht einfach sein, dass man als Verein versucht hatte zu verlängern, der Spieler nicht wollte und man ihn jetzt halt ziehen lassen muss.
gelbeseite
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18.05.2021, 05:25 · #543
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Nach Position: RV: Besteht Bedarf, da muss ein neuer Spieler kommen. Wallner eher in die IV, Rohner eher als Flügelspieler mit defensiven Qualitäten. Filip Frei als Backup? Braucht wohl mindestens noch 1 Saison, bis er auf dem Niveau ist. IV: Handlungsbedarf, wenn Sobiech oder Omeragic uns verlassen. Ich hoffe man hat schon valable Ersatzkandidaten für beide Spieler auf dem Zettel. LV: Schättin als Backup reicht nicht, dort muss dringend nachgebessert werden. Aliti ist gesetzt. ZMF: Domgjoni wird gehen, Dzemaili sollte wohl in Würde abtreten. Doumbia ist gesetzt, Grgic vom Absteiger Sion verpflichten. Als Backup Seiler und Janicic. Links: Zeit für frischen Wind. Kololli und Schönbächler ziehen lassen, für diese Lohnsummen findet man hoffentlich einen guten gestandenen LV. Haile-Selassie als Backup. Rechts: Genügend Spieler mit Rohner, Khelifi, Tosin und Koide. OMF: Für mich ein offenes Rennen zwischen Marchesano und Krasniqi Sturm: Wohl die grösste Baustelle. Weder Kramer noch Ceesay sind superleaguetauglich. Frey wird eventuell bei Fenerbahce nicht um jeden Preis gehalten. Unbedingt zurück holen. Filip Stojilkovic vom Absteiger Sion holen. Wenn man kleiner Brötchen als Frey backen muss, dann Rapp als Brechstange verpflichten. Der dürfte nach seinem missglückten Auslandabenteuer günstig zu haben sein. Aufstellung: -------------------------------Brecher-------------------------- -------Omeragic(Wallner)--------Sobiech--------Aliti------- Rohner--- Grgic---Doumbia--- neuer LM mit defensiven Qualitäten --------------------Marchesano/ Krasniqi-------------------- ---------------------Frey----- Stojilkovic--------------------- Tosin als Edeljoker Rechts, hat so mehr Durchschlagskraft als wenn er in der Startformation steht.
gelbeseite
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18.05.2021, 05:31 · #544
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Diese elende Doppelmoral. Da ist man beim FCZ nach bald 12-15 Jahren nicht darüber hinweg, dass Margairaz, Dzemaili, Inler und Abdi kaum eine Ablöse einbrachten (bei Inler war es eine festgeschriebene Ablösesumme) und man sich bei Chikhaoui verzockt hat (vor der Verletzung wurden rund 7 Mio geboten, Canepa wollte 10+). Mehr ist da nicht. Seither bezahlt man aus Prinzip keine Ablöse über 400-500k mehr (für Texeira über 1 Mio, dann erst wieder für Ceesay und Kololli knapp 1 Mio und drüber). Andererseits geht man gerne irgendwo wildern. Bei Okonkwo funkte man dazwischen als er bei Köln schon unterschrieben hatte, bei Kecojevic profitierte man von der Zahlungsunfähigkeit seines Clubs. Marchesano, Mahi und Kryeziu (?) wollte man bereits im Winter ablösefrei holen und liess sie dann halt noch bis zum Sommer bei ihren Vereinen spielen, da man keine Ablöse zahlen wollte. Wehe andere Clubs würden das bei uns versuchen, dann werden Spieler aus purem Trotz in die U21 verbannt. Habe ich das Statement des Vereins übersehen oder wie kommst Du auf diese harte Aussage der Doppelmoral? Kann es nicht einfach sein, dass man als Verein versucht hatte zu verlängern, der Spieler nicht wollte und man ihn jetzt halt ziehen lassen muss. Doch, das wird wohl auch der Fall sein. Ich habe noch kein Statement gesehen. Der Verein hat jeweils einfach kommuniziert, dass Gespräche laufen. Doppelmoral, weil man beim FCZ immer viel Geld für die Spieler einstreichen will, aber nie Ablöse bezahlen möchte. Subjektiv gibt es bei jedem 2. Spieler der geht grössere oder kleiner Nebengeräusche, wenn wir ihn halten wollen.
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MetalZH
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18.05.2021, 06:07 · #545
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Man hätte im Sommer 20 mit Toni entweder den Vertrag um mind. ein Jahr verlängern müssen oder wenn sich keine Vertragsverlängerung abgezeichnet hat, spätestens im Winter abgeben sollen. Ich picke dein Statement jetzt einfach mal als Beispiel raus und frage in Runde: 1. Woher wollt ihr wissen, dass ihm im Sommer kein Vertrag angeboten wurde bzw. wie gut das Angebot für FCZ-Verhältnisse war? 2. Wie kann man einen Spieler im Winter verkaufen, wenn dieser nichts unterzeichnen will? Man könnte ihn auch nicht mehr aufstellen wenn er bockt. Schmerzt den Spieler in diesem Alter mehr als den Verein und wirkt abschreckend. Bei der Verpflichtung von Dzemaili könnte eben genau das der Plan gewesen sein. Domgjoni spielte in der zweiten Saisonhälfte auch weniger, aber Blerim war einfach zu wenig fit.
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old guy
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18.05.2021, 06:55 · #546
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Doppelmoral, weil man beim FCZ immer viel Geld für die Spieler einstreichen will, aber nie Ablöse bezahlen möchte. Subjektiv gibt es bei jedem 2. Spieler der geht grössere oder kleiner Nebengeräusche, wenn wir ihn halten wollen. Doppelmoral? Das ist unser Geschäftsmodell. Haben wir eine andere Wahl? Die Ausbildung der Junioren kostet viel Geld. Verständlich, dass der FCZ dann für die Besten eine Ablöse will. Viele fallen ja eh durch den Raster und kosten nur. Der FCZ kann versuchen, die Ablöse durch langfristige Verträge bzw. rechtzeitige Vertragsverlängerungen zu sichern. Wenn der Spieler keine Vertragsverlängerung will, sondern den Vertrag aussitzt, um am Ende ein hohes Handgeld kassieren zu können, dann ist der FCZ machtlos. Ich kann den Ärger über solche Spieler gut verstehen und würde die auch nicht mehr zurücknehmen. Eine Sperre gegen Ende der Vertragslaufzeit fände ich allerdings nicht sehr klug (sportliche Gründe, Image, Wirkung auf potentielle Nachwuchsspieler); es erscheint mir zudem fraglich, ob das rechtlich zulässig wäre. Dass wir möglichst gute Spieler mit möglichst tiefer Ablöse verpflichten möchten, erscheint mir logisch und ist auch Teil unseres Geschäftsmodells. Wie sollen wir das strukturelle Defizit decken, wenn wir für Spieler gleich viel ausgeben wie einnehmen? Auch hier haben wir keine andere Wahl. Luft nach oben haben wir aber wahrscheinlich noch bei der Kaderzusammenstellung (Auswahl der richtigen, (zusammen) passenden Spielern).
gelbeseite
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18.05.2021, 08:05 · #547
Beiträge: 6'419
Doppelmoral, weil man beim FCZ immer viel Geld für die Spieler einstreichen will, aber nie Ablöse bezahlen möchte. Subjektiv gibt es bei jedem 2. Spieler der geht grössere oder kleiner Nebengeräusche, wenn wir ihn halten wollen. Doppelmoral? Das ist unser Geschäftsmodell. Haben wir eine andere Wahl? Die Ausbildung der Junioren kostet viel Geld. Verständlich, dass der FCZ dann für die Besten eine Ablöse will. Viele fallen ja eh durch den Raster und kosten nur. Der FCZ kann versuchen, die Ablöse durch langfristige Verträge bzw. rechtzeitige Vertragsverlängerungen zu sichern. Wenn der Spieler keine Vertragsverlängerung will, sondern den Vertrag aussitzt, um am Ende ein hohes Handgeld kassieren zu können, dann ist der FCZ machtlos. Ich kann den Ärger über solche Spieler gut verstehen und würde die auch nicht mehr zurücknehmen. Eine Sperre gegen Ende der Vertragslaufzeit fände ich allerdings nicht sehr klug (sportliche Gründe, Image, Wirkung auf potentielle Nachwuchsspieler); es erscheint mir zudem fraglich, ob das rechtlich zulässig wäre. Dass wir möglichst gute Spieler mit möglichst tiefer Ablöse verpflichten möchten, erscheint mir logisch und ist auch Teil unseres Geschäftsmodells. Wie sollen wir das strukturelle Defizit decken, wenn wir für Spieler gleich viel ausgeben wie einnehmen? Auch hier haben wir keine andere Wahl. Luft nach oben haben wir aber wahrscheinlich noch bei der Kaderzusammenstellung (Auswahl der richtigen, (zusammen) passenden Spielern). Diese Argumente zielen mir zu fest auf "Opfer vom System" ab. Man hätte die Möglichkeit, mehr in junge Talente zu investieren, um danach auch mehr Geld zu lösen. Durchschnittlich sind Basel und YB einfach bereit, die Spieler mit lukrativeren Verträgen länger an den Verein zu binden. Bei Domgjoni hätte eine Verdoppelung des Gehalts wohl ausgereicht, um ihn in 1-2 Saisons für 3-4 Millionen zu verkaufen (meine persönliche Vermutung). Wenn ein anderer Club auf Anhieb bereit ist, doppelte und dreifache Saläre zu bezahlen, dann sind wir schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann basiert unser "Gschäftsmodell" auf dem Prinzip Moralfalle und Dankbarkeit. Wir können das strukturelle Defizit ja nur mit Transfers und UEFA-Teilnahmen decken. Letzteres ist noch viel kostspieliger und kann beim FCZ nur mit Topjahrgängen von Talenten zusammen mit einzelnen Stützpfeilern ala Tihinen funktionieren. Tief kaufen und hoch verkaufen ist auch kein Prinzip, das der FCZ erfunden hat. Nur setzen wir das auf einem Niveau an, bei dem am Ende kaum mehr als 2 Millionen für solide Spieler herausschauen. Richtig Kohle machte der FCZ in den letzten Jahren bis auf Odey und Dwamena, die für wenig Geld zum FCZ kamen, praktisch nur mit Eigengewächsen: Rodriguez, Elvedi, Rüegg, Sohm. Sieh dir mal an, was YB die letzten Jahre an Spielern auf Niveau U18-U21 zusammengekauft hat und sich danach als Tor zu grossen europäischen Clubs gemausert hat. Zakaria, Nuhu, Mbabu, Sow, Lotomba. Über den Daumen 40 Millionen Transfereinnahmen. Die Frage darf daher nicht lauten, woher die finanziellen Mittel dafür kommen sollen, sondern weshalb ein selbsternannter Spitzenklub wie der FCZ nicht über solche Mittel verfügt, wenn genau das seine strategische Ausrichtung wäre.
Kollegah
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18.05.2021, 08:24 · #548
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Doppelmoral, weil man beim FCZ immer viel Geld für die Spieler einstreichen will, aber nie Ablöse bezahlen möchte. Subjektiv gibt es bei jedem 2. Spieler der geht grössere oder kleiner Nebengeräusche, wenn wir ihn halten wollen. Doppelmoral? Das ist unser Geschäftsmodell. Haben wir eine andere Wahl? Die Ausbildung der Junioren kostet viel Geld. Verständlich, dass der FCZ dann für die Besten eine Ablöse will. Viele fallen ja eh durch den Raster und kosten nur. Der FCZ kann versuchen, die Ablöse durch langfristige Verträge bzw. rechtzeitige Vertragsverlängerungen zu sichern. Wenn der Spieler keine Vertragsverlängerung will, sondern den Vertrag aussitzt, um am Ende ein hohes Handgeld kassieren zu können, dann ist der FCZ machtlos. Ich kann den Ärger über solche Spieler gut verstehen und würde die auch nicht mehr zurücknehmen. Eine Sperre gegen Ende der Vertragslaufzeit fände ich allerdings nicht sehr klug (sportliche Gründe, Image, Wirkung auf potentielle Nachwuchsspieler); es erscheint mir zudem fraglich, ob das rechtlich zulässig wäre. Dass wir möglichst gute Spieler mit möglichst tiefer Ablöse verpflichten möchten, erscheint mir logisch und ist auch Teil unseres Geschäftsmodells. Wie sollen wir das strukturelle Defizit decken, wenn wir für Spieler gleich viel ausgeben wie einnehmen? Auch hier haben wir keine andere Wahl. Luft nach oben haben wir aber wahrscheinlich noch bei der Kaderzusammenstellung (Auswahl der richtigen, (zusammen) passenden Spielern). Diese Argumente zielen mir zu fest auf "Opfer vom System" ab. Man hätte die Möglichkeit, mehr in junge Talente zu investieren, um danach auch mehr Geld zu lösen. Durchschnittlich sind Basel und YB einfach bereit, die Spieler mit lukrativeren Verträgen länger an den Verein zu binden. Bei Domgjoni hätte eine Verdoppelung des Gehalts wohl ausgereicht, um ihn in 1-2 Saisons für 3-4 Millionen zu verkaufen (meine persönliche Vermutung). Wenn ein anderer Club auf Anhieb bereit ist, doppelte und dreifache Saläre zu bezahlen, dann sind wir schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann basiert unser "Gschäftsmodell" auf dem Prinzip Moralfalle und Dankbarkeit. Wir können das strukturelle Defizit ja nur mit Transfers und UEFA-Teilnahmen decken. Letzteres ist noch viel kostspieliger und kann beim FCZ nur mit Topjahrgängen von Talenten zusammen mit einzelnen Stützpfeilern ala Tihinen funktionieren. Tief kaufen und hoch verkaufen ist auch kein Prinzip, das der FCZ erfunden hat. Nur setzen wir das auf einem Niveau an, bei dem am Ende kaum mehr als 2 Millionen für solide Spieler herausschauen. Richtig Kohle machte der FCZ in den letzten Jahren bis auf Odey und Dwamena, die für wenig Geld zum FCZ kamen, praktisch nur mit Eigengewächsen: Rodriguez, Elvedi, Rüegg, Sohm. Sieh dir mal an, was YB die letzten Jahre an Spielern auf Niveau U18-U21 zusammengekauft hat und sich danach als Tor zu grossen europäischen Clubs gemausert hat. Zakaria, Nuhu, Mbabu, Sow, Lotomba. Über den Daumen 40 Millionen Transfereinnahmen. Die Frage darf daher nicht lauten, woher die finanziellen Mittel dafür kommen sollen, sondern weshalb ein selbsternannter Spitzenklub wie der FCZ nicht über solche Mittel verfügt, wenn genau das seine strategische Ausrichtung wäre. Top!
zuerchergoalie
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18.05.2021, 08:34 · #549
Beiträge: 3'146
Oberlins Vertrag bei den Bayern wird nicht verlängert... Könnte mir gut vorstellen, dass man ihn zurückholt. Passt irgendwie ins Beuteschema und gab ja letztens mal ein Gerücht hier im Forum. Bezweifle aber, dass er bei uns besser wird.
schwizermeischterfcz
Mitglied
18.05.2021, 08:39 · #550
Beiträge: 8'260
Oberlins Vertrag bei den Bayern wird nicht verlängert... Könnte mir gut vorstellen, dass man ihn zurückholt. Passt irgendwie ins Beuteschema und gab ja letztens mal ein Gerücht hier im Forum. Bezweifle aber, dass er bei uns besser wird. Cillo meinte doch dazumals im Blick ziemlich deutlich, dass Oberlin nach dessen unschönem Abgang kein Thema mehr sei
schwizermeischterfcz
Mitglied
18.05.2021, 08:41 · #551
Beiträge: 8'260
Oberlins Vertrag bei den Bayern wird nicht verlängert... Könnte mir gut vorstellen, dass man ihn zurückholt. Passt irgendwie ins Beuteschema und gab ja letztens mal ein Gerücht hier im Forum. Bezweifle aber, dass er bei uns besser wird. Malenovic hat ja die SBE als Hausagent abgelöst, entsprechend wohl leider wirklich sehr realistisch. Was heisst da als Hausagent abgelöst? Hat sich Canepa mit den Degens verkracht oder wie?
chnobli
Mitglied
18.05.2021, 08:45 · #552
Beiträge: 10'418
Man hätte im Sommer 20 mit Toni entweder den Vertrag um mind. ein Jahr verlängern müssen oder wenn sich keine Vertragsverlängerung abgezeichnet hat, spätestens im Winter abgeben sollen. Ich picke dein Statement jetzt einfach mal als Beispiel raus und frage in Runde: 1. Woher wollt ihr wissen, dass ihm im Sommer kein Vertrag angeboten wurde bzw. wie gut das Angebot für FCZ-Verhältnisse war? 2. Wie kann man einen Spieler im Winter verkaufen, wenn dieser nichts unterzeichnen will? Man könnte ihn auch nicht mehr aufstellen wenn er bockt. Schmerzt den Spieler in diesem Alter mehr als den Verein und wirkt abschreckend. Eine super Option mit unser Kaderqualität/-tiefe Nicht das ich es machen wuerde, aber es waere die einzige Option welche ein Verein in dieser Situation hat.
Don Ursulo
Mitglied
18.05.2021, 08:51 · #553
Beiträge: 10'541
Diese elende Doppelmoral. Da ist man beim FCZ nach bald 12-15 Jahren nicht darüber hinweg, dass Margairaz, Dzemaili, Inler und Abdi kaum eine Ablöse einbrachten (bei Inler war es eine festgeschriebene Ablösesumme) und man sich bei Chikhaoui verzockt hat (vor der Verletzung wurden rund 7 Mio geboten, Canepa wollte 10+). Mehr ist da nicht. Seither bezahlt man aus Prinzip keine Ablöse über 400-500k mehr (für Texeira über 1 Mio, dann erst wieder für Ceesay und Kololli knapp 1 Mio und drüber). Andererseits geht man gerne irgendwo wildern. Bei Okonkwo funkte man dazwischen als er bei Köln schon unterschrieben hatte, bei Kecojevic profitierte man von der Zahlungsunfähigkeit seines Clubs. Marchesano, Mahi und Kryeziu (?) wollte man bereits im Winter ablösefrei holen und liess sie dann halt noch bis zum Sommer bei ihren Vereinen spielen, da man keine Ablöse zahlen wollte. Wehe andere Clubs würden das bei uns versuchen, dann werden Spieler aus purem Trotz in die U21 verbannt. Falsche Einschätzung! Es geht hier um unsere eigenen Academy-Junioren, die wir z.T. ab U10 hochziehen. Wie du weisst kostet unsere Academy an die 3 Mio. pro Jahr! Längerfristig nur finanzierbar mit eigenen Junioren-Traasfärs ... wenn einer bockt (Beispiel Toni) soll er 1 Jahr lang Grass fressen (auf der Tribüne). Zudem sollte im ersten Vertrag eine Spielprämie integriert sein, als Absicherung für den worst-case = Bocken ... :-) Rüegg und Sohm machten es vor wie es "laufen" sollte! #noMercy
old guy
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18.05.2021, 09:27 · #554
Beiträge: 216
Diese Argumente zielen mir zu fest auf "Opfer vom System" ab. Man hätte die Möglichkeit, mehr in junge Talente zu investieren, um danach auch mehr Geld zu lösen. Durchschnittlich sind Basel und YB einfach bereit, die Spieler mit lukrativeren Verträgen länger an den Verein zu binden. Bei Domgjoni hätte eine Verdoppelung des Gehalts wohl ausgereicht, um ihn in 1-2 Saisons für 3-4 Millionen zu verkaufen (meine persönliche Vermutung). Wenn ein anderer Club auf Anhieb bereit ist, doppelte und dreifache Saläre zu bezahlen, dann sind wir schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann basiert unser "Gschäftsmodell" auf dem Prinzip Moralfalle und Dankbarkeit. Wir können das strukturelle Defizit ja nur mit Transfers und UEFA-Teilnahmen decken. Letzteres ist noch viel kostspieliger und kann beim FCZ nur mit Topjahrgängen von Talenten zusammen mit einzelnen Stützpfeilern ala Tihinen funktionieren. Tief kaufen und hoch verkaufen ist auch kein Prinzip, das der FCZ erfunden hat. Nur setzen wir das auf einem Niveau an, bei dem am Ende kaum mehr als 2 Millionen für solide Spieler herausschauen. Richtig Kohle machte der FCZ in den letzten Jahren bis auf Odey und Dwamena, die für wenig Geld zum FCZ kamen, praktisch nur mit Eigengewächsen: Rodriguez, Elvedi, Rüegg, Sohm. Sieh dir mal an, was YB die letzten Jahre an Spielern auf Niveau U18-U21 zusammengekauft hat und sich danach als Tor zu grossen europäischen Clubs gemausert hat. Zakaria, Nuhu, Mbabu, Sow, Lotomba. Über den Daumen 40 Millionen Transfereinnahmen. Die Frage darf daher nicht lauten, woher die finanziellen Mittel dafür kommen sollen, sondern weshalb ein selbsternannter Spitzenklub wie der FCZ nicht über solche Mittel verfügt, wenn genau das seine strategische Ausrichtung wäre. Das wäre nicht unsere Ausrichtung, das ist unsere Ausrichtung, halt einfach auf viel tieferem Niveau, als Du Dir das wünscht. Ja, warum haben wir nicht die Mittel, um top U18-U21 Spieler zu "kaufen". Eigentlich ganz einfach, wir haben keine Geldgeber, die über die nötigen Mittel verfügen und bereit sind die damit verbundenen erheblichen Risiken zu nehmen. Deshalb sind wir auch kein Spitzenclub (mehr). Diesbezüglich sollte Canepa die Ansprüche reduzieren und ehrlich sein. Da gebe ich Dir recht. Top Talente werden zunehmend früher von Grossclubs verpflichtet; deshalb wird es auch für Clubs wie YB und Basel immer schwieriger, solche zu übernehmen. Clubs wie der FCZ dienen dann allenfalls noch als Parkplatz; die grossen Gewinne sind dann aber kaum mehr möglich. Die Schweiz ist ein sehr kleiner Markt und hat an Bedeutung verloren. Es wird für Schweizer Vereine immer schwieriger, sich für internationale Wettbewerbe zu qualifizieren. Das fördert die Attraktivität auch nicht. Dafür kann Canepa nichts. Völlig einverstanden, die guten Gewinne sind praktisch nur noch mit Eigengewächsen zu machen. Deshalb ist ja auch ein Fall wie Domgjoni so ärgerlich. Meines Wissens hat Domgjoni rechtzeitig ein gutes Angebot erhalten. Hirnrissige Saläre verbunden mit der Hoffnung auf einen Transfergewinn können wir aber auch nicht bezahlen. Das wäre risikoreich (Fall Schönbi, Riesensalär während Jahren) und dem Mannschaftsgefüge abträglich (Salärstruktur). Wir können nur auf Talente hoffen, die gleich durchstarten und am Anfang der Vertragslaufzeit verkauft werden können. Fälle wie Domgjoni müssen wir wohl oder übel in Kauf nehmen. Du kannst da schon vom Prinzip Dankbarkeit und Moralfalle reden. Eine Alternative habe wir ohne sehr viel Geld nicht. Ich gehe davon aus, dass die Transfersummen in den nächsten Jahren aus rechtlichen Gründen abgeschafft werden müssen. Dann kommen Clubs wie der FCZ in noch viel grössere Schwierigkeiten. Ich sehe kein Patentrezept, ärgere mich aber sehr, wenn hier immer wieder wohlfeile Rezepte verkündet werden, ohne auch nur im Ansatz darüber nachzudenken, ob und wie das mit vertretbaren Risiken zu realisieren ist. Du bist herzlich eingeladen, den Milliardär zu beschaffen, der jährlich Millionen scheisst, oder willst du Bestandteil eines internationalen Konglomerats mit undurchschaubarer Motivation werden?
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MetalZH
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18.05.2021, 09:27 · #555
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Doppelmoral, weil man beim FCZ immer viel Geld für die Spieler einstreichen will, aber nie Ablöse bezahlen möchte. Subjektiv gibt es bei jedem 2. Spieler der geht grössere oder kleiner Nebengeräusche, wenn wir ihn halten wollen. Doppelmoral? Das ist unser Geschäftsmodell. Haben wir eine andere Wahl? Die Ausbildung der Junioren kostet viel Geld. Verständlich, dass der FCZ dann für die Besten eine Ablöse will. Viele fallen ja eh durch den Raster und kosten nur. Der FCZ kann versuchen, die Ablöse durch langfristige Verträge bzw. rechtzeitige Vertragsverlängerungen zu sichern. Wenn der Spieler keine Vertragsverlängerung will, sondern den Vertrag aussitzt, um am Ende ein hohes Handgeld kassieren zu können, dann ist der FCZ machtlos. Ich kann den Ärger über solche Spieler gut verstehen und würde die auch nicht mehr zurücknehmen. Eine Sperre gegen Ende der Vertragslaufzeit fände ich allerdings nicht sehr klug (sportliche Gründe, Image, Wirkung auf potentielle Nachwuchsspieler); es erscheint mir zudem fraglich, ob das rechtlich zulässig wäre. Dass wir möglichst gute Spieler mit möglichst tiefer Ablöse verpflichten möchten, erscheint mir logisch und ist auch Teil unseres Geschäftsmodells. Wie sollen wir das strukturelle Defizit decken, wenn wir für Spieler gleich viel ausgeben wie einnehmen? Auch hier haben wir keine andere Wahl. Luft nach oben haben wir aber wahrscheinlich noch bei der Kaderzusammenstellung (Auswahl der richtigen, (zusammen) passenden Spielern). Diese Argumente zielen mir zu fest auf "Opfer vom System" ab. Man hätte die Möglichkeit, mehr in junge Talente zu investieren, um danach auch mehr Geld zu lösen. Durchschnittlich sind Basel und YB einfach bereit, die Spieler mit lukrativeren Verträgen länger an den Verein zu binden. Bei Domgjoni hätte eine Verdoppelung des Gehalts wohl ausgereicht, um ihn in 1-2 Saisons für 3-4 Millionen zu verkaufen (meine persönliche Vermutung). Wenn ein anderer Club auf Anhieb bereit ist, doppelte und dreifache Saläre zu bezahlen, dann sind wir schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann basiert unser "Gschäftsmodell" auf dem Prinzip Moralfalle und Dankbarkeit. Wir können das strukturelle Defizit ja nur mit Transfers und UEFA-Teilnahmen decken. Letzteres ist noch viel kostspieliger und kann beim FCZ nur mit Topjahrgängen von Talenten zusammen mit einzelnen Stützpfeilern ala Tihinen funktionieren. Tief kaufen und hoch verkaufen ist auch kein Prinzip, das der FCZ erfunden hat. Nur setzen wir das auf einem Niveau an, bei dem am Ende kaum mehr als 2 Millionen für solide Spieler herausschauen. Richtig Kohle machte der FCZ in den letzten Jahren bis auf Odey und Dwamena, die für wenig Geld zum FCZ kamen, praktisch nur mit Eigengewächsen: Rodriguez, Elvedi, Rüegg, Sohm. Sieh dir mal an, was YB die letzten Jahre an Spielern auf Niveau U18-U21 zusammengekauft hat und sich danach als Tor zu grossen europäischen Clubs gemausert hat. Zakaria, Nuhu, Mbabu, Sow, Lotomba. Über den Daumen 40 Millionen Transfereinnahmen. Die Frage darf daher nicht lauten, woher die finanziellen Mittel dafür kommen sollen, sondern weshalb ein selbsternannter Spitzenklub wie der FCZ nicht über solche Mittel verfügt, wenn genau das seine strategische Ausrichtung wäre. Ich bin grundsätzlich einig mit dir, dass dieses Gehabe von Cillo kindisch rüberkommt. Aber uns mit YB/Basel zu vergleichen, macht mMn wenig Sinn. Wir können da lohntechnisch einfach nicht mithalten. Für das von dir vorgeschlagene Modell müsste der FCZ regelmässig europäisch spielen, was jetzt nicht einmal mehr so lukrativ wäre, oder einen Geldgeber haben, der jährlich 10 bis 20 Mio. reinbuttert. Die Canepas haben meines Wissens nicht so viel Geld, dass sie sich das über mehrere Jahre leisten könnten. Zudem wollten sie den Club ja eben genau unabhängig bzw. selbsttragend machen, damit nach ihnen nicht die Sintflut kommt. Von dem her ist unser Modell das einzig richtige und wir haben hierfür auch eine starke Academy. Wenn da genau diejenigen Spieler gehen, die dem Club die finanzielle Eigenständigkeit sichern würden, tut das natürlich extrem weh. Von dem her verstehe ich Cillo auch, dass er da empfindlich reagiert. Andererseits luchsen wir anderen Vereinen auch schon mal junge Talenten gratis ab, das schleckt keine Geiss weg. Ich dachte jeweils, Canepa reisst die Brücken auch deshalb öffentlich ab, weil er den eigenen Jungen damit eine Nachricht schicken will. Aber er wirkt schon auch persönlich beleidigt dabei und das ist wohl auch genau sein Problem. Er kann mMn nicht zwischen der eigenen Rolle und der eigenen Person unterscheiden, was in diesem Business wichtig wäre. Wir müssten unsere Talente vielleicht einfach früher und etwas günstiger verkaufen, statt erst dann, wenn wir lohntechnisch für einen Abschlussvertrag schon nicht mehr mithalten können. Dann tragen wir auch ein geringeres Risiko von Verletzungen oder Stagnation des Spielers. Mit den gängigen Klauseln bzgl. Mitbeteiligung an Weiterverkäufen hätten wir mMn generell mehr Einnahmen als mit den fetten Verkäufen alle paar Jahre. Letztere werden für uns unter den gegebenen Umständen sowieso immer schwieriger zu erreichen. Nur mit einer Drohkulisse und geforderter Identifikation funktioniert es jedenfalls sicher nicht. Edith hat gerade gesehen, dass old guy mit gewissen Punkten etwas schneller war als ich. :)
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Avatar von din Vater
din Vater
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18.05.2021, 09:55 · #556
Beiträge: 6'244
Diese elende Doppelmoral. Da ist man beim FCZ nach bald 12-15 Jahren nicht darüber hinweg, dass Margairaz, Dzemaili, Inler und Abdi kaum eine Ablöse einbrachten (bei Inler war es eine festgeschriebene Ablösesumme) und man sich bei Chikhaoui verzockt hat (vor der Verletzung wurden rund 7 Mio geboten, Canepa wollte 10+). Mehr ist da nicht. Seither bezahlt man aus Prinzip keine Ablöse über 400-500k mehr (für Texeira über 1 Mio, dann erst wieder für Ceesay und Kololli knapp 1 Mio und drüber). Andererseits geht man gerne irgendwo wildern. Bei Okonkwo funkte man dazwischen als er bei Köln schon unterschrieben hatte, bei Kecojevic profitierte man von der Zahlungsunfähigkeit seines Clubs. Marchesano, Mahi und Kryeziu (?) wollte man bereits im Winter ablösefrei holen und liess sie dann halt noch bis zum Sommer bei ihren Vereinen spielen, da man keine Ablöse zahlen wollte. Wehe andere Clubs würden das bei uns versuchen, dann werden Spieler aus purem Trotz in die U21 verbannt. Falsche Einschätzung! Es geht hier um unsere eigenen Academy-Junioren, die wir z.T. ab U10 hochziehen. Wie du weisst kostet unsere Academy an die 3 Mio. pro Jahr! Längerfristig nur finanzierbar mit eigenen Junioren-Traasfärs ... wenn einer bockt (Beispiel Toni) soll er 1 Jahr lang Grass fressen (auf der Tribüne). Zudem sollte im ersten Vertrag eine Spielprämie integriert sein, als Absicherung für den worst-case = Bocken ... :-) Rüegg und Sohm machten es vor wie es "laufen" sollte! #noMercy Ähä, diese noMercy-Strategie hat ja beim Almen(d) Abdi bestens funktioniert.
schwizermeischterfcz
Mitglied
18.05.2021, 09:57 · #557
Beiträge: 8'260
Toni wird doch von SBE beraten oder? Dann nicht so erstaunlich dass das Verhältnis vielleicht nicht mehr so gut ist SBE - FCZ
gelbeseite
Mitglied
18.05.2021, 09:58 · #558
Beiträge: 6'419
Völlig einverstanden, die guten Gewinne sind praktisch nur noch mit Eigengewächsen zu machen. Deshalb ist ja auch ein Fall wie Domgjoni so ärgerlich. Meines Wissens hat Domgjoni rechtzeitig ein gutes Angebot erhalten. Hirnrissige Saläre verbunden mit der Hoffnung auf einen Transfergewinn können wir aber auch nicht bezahlen. Das wäre risikoreich (Fall Schönbi, Riesensalär während Jahren) und dem Mannschaftsgefüge abträglich (Salärstruktur). Wir können nur auf Talente hoffen, die gleich durchstarten und am Anfang der Vertragslaufzeit verkauft werden können. Fälle wie Domgjoni müssen wir wohl oder übel in Kauf nehmen. Du kannst da schon vom Prinzip Dankbarkeit und Moralfalle schwafeln. Eine Alternative habe wir ohne sehr viel Geld nicht. Ich gehe davon aus, dass die Transfersummen in den nächsten Jahren aus rechtlichen Gründen abgeschafft werden müssen. Dann kommen Clubs wie der FCZ in noch viel grössere Schwierigkeiten. Ich sehe kein Patentrezept, ärgere mich aber sehr, wenn selbst ernannte Experten hier immer wieder ihre wohlfeilen Rezepte verkünden, ohne auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken, ob und wie das mit vertretbaren Risiken zu realisieren ist. Beschaff doch den reichen Milliardär, der jährlich Millionen scheisst, oder willst du Bestandteil eines internationalen Konglomerats mit undurchschaubarer Motivation werden? Mit vielem was du sagst bin ich einverstanden. Ich möchte es aber nicht so hinnehmen, dass es nicht anders gehen würde. Das Thema Risiko ist vielschichtiger, als du es in deinem Posting darstellst. Würde man das professionell führen wollen, dann müsste für jeden Spieler eine Potential- und Risikoanalyse existieren, die dann Löhne und auch Transfergelder rechtfertigen oder eben nicht. Den Mythos mit der Salärstruktur möchte ich auch nicht wirklich gelten lassen. Gegenbeispiele, dass Mannschaften trotz einer grösseren Schere ein stärkeres Kollektiv bilden, muss man nicht all zu lange suchen. Wenn du mir ein entsprechendes Mandat gibst, dann traue ich mir das eher zu, als was Canepa veranstaltet. Obwohl ich in vielerlei Hinsicht extrem froh um ihn bin, hat er auf der ökonomischen Seite kläglich versagt, auch nur eines seiner Ziele umzusetzen. Kritiker dann mit einem "machs du doch" abstrafen zu wollen, ist weder ein guter Ton, noch löst es irgend ein Problem.
spitzkicker
Mitglied
18.05.2021, 10:12 · #559
Beiträge: 3'784
Toni wird doch von SBE beraten oder? Dann nicht so erstaunlich dass das Verhältnis vielleicht nicht mehr so gut ist SBE - FCZ Kürzlich habe ich doch gelesen (im Forum), er werde von der Familie beraten/vertreten?
old guy
Mitglied
18.05.2021, 10:16 · #560
Beiträge: 216
Mit vielem was du sagst bin ich einverstanden. Ich möchte es aber nicht so hinnehmen, dass es nicht anders gehen würde. Das Thema Risiko ist vielschichtiger, als du es in deinem Posting darstellst. Würde man das professionell führen wollen, dann müsste für jeden Spieler eine Potential- und Risikoanalyse existieren, die dann Löhne und auch Transfergelder rechtfertigen oder eben nicht. Den Mythos mit der Salärstruktur möchte ich auch nicht wirklich gelten lassen. Gegenbeispiele, dass Mannschaften trotz einer grösseren Schere ein stärkeres Kollektiv bilden, muss man nicht all zu lange suchen. Wenn du mir ein entsprechendes Mandat gibst, dann traue ich mir das eher zu, als was Canepa veranstaltet. Obwohl ich in vielerlei Hinsicht extrem froh um ihn bin, hat er auf der ökonomischen Seite kläglich versagt, auch nur eines seiner Ziele umzusetzen. Kritiker dann mit einem "machs du doch" abstrafen zu wollen, ist weder ein guter Ton, noch löst es irgend ein Problem. Ok, der Ton im letzten Abschnitt war nicht eben glücklich, sorry dafür, das war nicht beabsichtigt, ich habe mich etwas ins Feuer geschrieben. In der Sache bin ich aber schon anderer Meinung. Ich sehe die Stärken von Canepa eben genau auf der ökonomischen Seite, weniger im Sportlichen. Ferner gehe ich schon davon aus, dass für jeden Spieler eine Potential- und Risikoanalyse existiert. Im Fussball gibt es aber so viele Unwägbarkeiten. Da können alle Analysen jederzeit wertlos werden. Ich bleibe bei der Ansicht, dass wir für die von Dir gewünschte Strategie nicht risikofähig sind, zumindest momentan nicht.
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