Fansicht.ch

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königsblau
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20.11.2012, 10:48 · #901
Beiträge: 630
Bei Registrierungen, ID-Abgleichungen und Kombitickets darf unter keinen Umständen mitgemacht werden. Wer bei solchen Registrierungs-Angelegenheiten kein Problem hat, wird spätestens nach der ersten Vorladung eins haben. Mit den neuen Regelungen zählt es noch weniger, ob du etwas getan hast - sondern genau so, ob du dort warst.
LiGhmasteR
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20.11.2012, 11:30 · #902
Beiträge: 1'682
Eine weitere lächerliche Schweizer Idioten idee. Stellt euch mal vor sowas würde man in Deutschland einführen und die Bayern Mode fans aus dem Norden müssten zuerst mal nach München fahren um dann eine weitere Reise aufsich zu nehmen. Wäre doch teilweise garnicht möglich. In meinen Augen geht es mit diesem Land definitiv nur noch bergab, nicht nur was den Sport angeht. Boykott der Auswärtsspiele.
depeche FCZ
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20.11.2012, 11:48 · #903
Beiträge: 111
http://www.blick.ch/news/politik/alkoho ... 11881.html Nun soll ich also für ein Spiel in Bern, Sion, Lausanne, Genf oder Thun sowie Basel oder Luzern erst wie bei einem Heimspiel, eine Stunde Autofahren und dann in den Zug umsteigen um das ganze retour zu fahren. Verstehe ich das richtig? Gemäss der NZZ: Für Gästefans, die nicht in der Region ihres Klubs wohnen, können Zusteigemöglichkeiten in der Nähe des Spielorts angeboten werden. http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/alkoh ... 1.17823288
sk1896zh
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20.11.2012, 11:50 · #904
Beiträge: 428
Gerade bei einer "Reportage" auf Radio 32 gehört zum Thema Alkoholverbot: Es wird im V.I.P. Bereicht kein Alkoholverbot gilt, weil diese wirtschaftlich sehr wichtig wären... ÄHÄ und das chamer nur wemmer sich besuuft? Alles Arschlöcher! Q: http://www.radio32.ch/play.cfm?id=1883581 (Achtung Audiolink)
stagi
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20.11.2012, 11:51 · #905
Beiträge: 5'329
Also die Cüpli-Fraktion darf trotzdem weiter schlürfen weil anscheinend dort noch nie etwas passiert ist. Was für eine Sauerei! Und was ist mit der OT? Ist dort schon mal was vorgefallen? Nei aso etz spinneds definitiv!
der grosse user lapen
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20.11.2012, 11:52 · #906
Beiträge: 2'397
es wird wohl zeit für aktionen wie bei union-frankfurt, die fans verschiedener clubs werden sich mehr miteinander solidarisieren und gegenüber dem gemeinsamen feind radikalisieren, wenn es das ist was sie wollen sollen sie es bekommen
CONE OM ZI!RÜ
Los Tioz
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20.11.2012, 11:59 · #908
Beiträge: 3'995
es wird wohl zeit für aktionen wie bei union-frankfurt, die fans verschiedener clubs werden sich mehr miteinander solidarisieren und gegenüber dem gemeinsamen feind radikalisieren, wenn es das ist was sie wollen sollen sie es bekommen War auch mein Gedanke, ich denke/hoffe dass so etwas auch bald mal in der Schweiz durchgeführt wird. Oder wie vor einigen Wochen in Frankreich, da trafen sich die Fans (fast) sämtlicher grosser Vereine (Marseille, PSG, Lyon, Montpellier, St.Etienne, Lens, Nizza etc..) zu einem gemeinsamen Marsch durch Montpellier. Ob es was bringt oder ob so etwas in der Schweiz auch möglich wäre wird sich zeigen, ein starkes Zeichen wäre es zumindest mal. http://www.youtube.com/watch?v=t7Rn-MfbAIU
Avatar von din Vater
din Vater
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20.11.2012, 12:02 · #909
Beiträge: 6'244
Ich hoffe ihr wisst nun alle warum ihr das Referendum unterschreiben solltet: http://www.kollektivbestrafung-nein.ch/
sk1896zh
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20.11.2012, 12:23 · #910
Beiträge: 428
Wie sie das dann umsetzen wollen :) ...Für Fans, die nicht im Mannschaftsort wohnen, soll es Ausnahmen geben. Das heisst, dass der HCD-Fan aus Zürich nicht erst extra ins Landwassertal fahren muss, um den Match ZSC-HCD im Gästesektor zu verfolgen... Q: http://www.blick.ch/news/politik/alkoho ... 11881.html es wird wohl zeit für aktionen wie bei union-frankfurt, die fans verschiedener clubs werden sich mehr miteinander solidarisieren und gegenüber dem gemeinsamen feind radikalisieren, wenn es das ist was sie wollen sollen sie es bekommen Absolut deiner Meinung.
Penr
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20.11.2012, 12:27 · #911
Beiträge: 67
http://www.blick.ch/news/politik/alkoho ... 11881.html Nun das mit dem Akohol und dem Registrieren und so ist mir eigentlich schnuppe. Aber es kann doch nicht sein, dass ich als langjähriger FCZ Fan der auch an sehr viele (fast alle) Auswärtsspiele reist nun dies viel komplizierter wird. Ich wohne im Kreuz AG/SO/BE. Nun soll ich also für ein Spiel in Bern, Sion, Lausanne, Genf oder Thun sowie Basel oder Luzern erst wie bei einem Heimspiel, eine Stunde Autofahren und dann in den Zug umsteigen um das ganze retour zu fahren. Verstehe ich das richtig? nur wenn du im gästesektor sein willst... was für mich soviel heisst, wie - die ganze kurve auf die sitzplätze... und dann mal schauen, was passiert. ich lasse mich nicht zwingen, wann ich wie und wohin anreisen will. dann geh ich halt auf die sitzplätze... mir scheissegal... und registrierung ist sowieso unter aller sau... aber ob das logistisch überhaupt möglich ist... wer weiss wer weiss. amen
Maloney
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20.11.2012, 12:58 · #912
Beiträge: 7'090
http://www.blick.ch/news/politik/alkoho ... 11881.html Nun das mit dem Akohol und dem Registrieren und so ist mir eigentlich schnuppe. Aber es kann doch nicht sein, dass ich als langjähriger FCZ Fan der auch an sehr viele (fast alle) Auswärtsspiele reist nun dies viel komplizierter wird. Ich wohne im Kreuz AG/SO/BE. Nun soll ich also für ein Spiel in Bern, Sion, Lausanne, Genf oder Thun sowie Basel oder Luzern erst wie bei einem Heimspiel, eine Stunde Autofahren und dann in den Zug umsteigen um das ganze retour zu fahren. Verstehe ich das richtig? nur wenn du im gästesektor sein willst... was für mich soviel heisst, wie - die ganze kurve auf die sitzplätze... und dann mal schauen, was passiert. ich lasse mich nicht zwingen, wann ich wie und wohin anreisen will. dann geh ich halt auf die sitzplätze... mir scheissegal... und registrierung ist sowieso unter aller sau... aber ob das logistisch überhaupt möglich ist... wer weiss wer weiss. amen Euch ist aber schon klar, dass die auch nicht ganz blöd sind oder? Dann gibts einfach Auflagen wie z.B. "Keine Doppelhalter, Fahnen etc. auf den gemischten Sitzplätzen" und "Kein sichtbares Tragen von Fanartikeln der Auswärtsmannschaft" falls sich durchsetzt dass Auswärtsfans öfter organisiert in die öffentlichen Sektoren wechseln.
gelbeseite
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20.11.2012, 13:34 · #913
Beiträge: 6'419
http://www.kkjpd.ch/images/upload/12112 ... %20def.pdf Ohne Worte. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben als auf allen Ebenen Widerstand zu formieren. Rechtlich, politisch, unheilige Allianzen mit anderen Fanlagern. Ab in die U21.
Maloney
Mitglied
20.11.2012, 13:52 · #914
Beiträge: 7'090
http://www.kkjpd.ch/images/upload/121120%20Medienmitteilung%20Bewilligungspflicht%20d%20def.pdf Ohne Worte. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben als auf allen Ebenen Widerstand zu formieren. Rechtlich, politisch, unheilige Allianzen mit anderen Fanlagern. Ab in die U21. FCZ Frauen! Die Gewinnen auch. ;) Mich nimmt noch wunder was bei "Roten Spielen" unter "An- und Rückreise der Gästefans" der 3. Punkt bedeuten soll. Haben die dort was rausgelöscht? Kann man selber noch was reinschreiben? Oder sind die einfach zu doof für Word? Übrigens soviel zur Zusammenarbeit der KKJPD mit Fanorganisationen... http://www.fanarbeit.ch/fileadmin/downl ... 112012.pdf
K 6 M
Mitglied
20.11.2012, 14:14 · #915
Beiträge: 3'986
Mich nimmt noch wunder was bei "Roten Spielen" unter "An- und Rückreise der Gästefans" der 3. Punkt bedeuten soll. Haben die dort was rausgelöscht? Kann man selber noch was reinschreiben? Oder sind die einfach zu doof für Word? Dort sind die obligaten Transportboxen erwähnt. ![](http://www.davidicke.com/images/stories/December201194/guantanamo_action.jpg) Aber Danke an die KKJPD für die unfreiwillige Unterstützung im Referendumskampf.
Libanese Blonde
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20.11.2012, 15:27 · #916
Beiträge: 11'287
Euch ist aber schon klar, dass die auch nicht ganz blöd sind oder? Dann gibts einfach Auflagen wie z.B. "Keine Doppelhalter, Fahnen etc. auf den gemischten Sitzplätzen" und "Kein sichtbares Tragen von Fanartikeln der Auswärtsmannschaft" falls sich durchsetzt dass Auswärtsfans öfter organisiert in die öffentlichen Sektoren wechseln. luzern zb. hats ja auch geklappt. noch ist nicht alle tage abend.
gelbeseite
Mitglied
20.11.2012, 15:41 · #917
Beiträge: 6'419
http://www.kkjpd.ch/images/upload/12112 ... %20def.pdf *Anreise der Gästefans und Ticketing Für Spiele mit tiefem Risiko gelten weder für die Anreise noch für das Ticketing Einschränkungen. Fangruppierungen, die keine Probleme machen, werden auch in Zukunft frei anreisen und Tickets für jeden beliebigen Sektor erwerben können. * 1. Spannend ist hier schon einmal diese Wendung. "Probleme machen" ist weder ein Tatbestand noch ein Messwert in irgendeiner Form, sondern öffnet der (bereits schon vorhandenen) Willkür Tür und Tor. * Bei Spielen der Risikostufe gelb bestimmt die Bewilligungsbehörde – das wird in den meisten Kantonen die Polizei, in andern die Sicherheitsdirektion der Gemeinde sein – ob der Gästeklub für seinen Anhang einen Charterzug oder Charterbusse organisieren muss. Sie spricht sich vor diesem Entscheid mit den beiden beteiligten Klubs und den involvierten Transportunternehmen ab und bestimmt, wann und wo die Transportmittel abfahren und anhalten. Die Behörde kann damit Einfluss darauf nehmen, dass die Anreise der Gästefans so organisiert wird, dass die beiden Fangruppen mit möglichst geringem Polizeiaufwand auseinander gehalten werden können. Für den Verkauf von Eintrittskarten gelten bei gelben Spielen in der Regel keine Einschränkungen.* 2. Hier wird unter dem Vorwand, Kosten zu senken und Polizeiaufwand zu minimieren die Bewegungsfreiheit eines jeden (Fussballfans) aufs empfindlichste eingeschränkt. Die weiter unten postulierte Haltung, man könne auf andere Sektoren ausweichen um diesen Massnahmen auszuweichen ist erstens keine Rechtfertigung für die Einschränkung dieser Grundrechte, zweitens reflektiert sie auch unmissverständlich die unterschiedliche Behandlung von Fans aus Fansektoren, neutralen Sektoren und VIP-Sektoren (siehe weiter unten). Wer sichs nicht leisten kann, der muss diese Schikane über sich ergehen lassen. Es wirkt geradezu paradox, dass man hier plötzlich den Polizeiaufwand als Argument ins Feld führt, wird doch sowohl seitens der Fans, als auch der Clubs, fast wöchentlich das überrissene Polizeiaufgebot (Polizeihubschrauber!) kritisiert. * Bei Hochrisikospielen kommt das Kombiticket zur Anwendung: Die Gästefans können nur dann in den Gästesektor des Stadions gelangen, wenn sie mit dem von der Behörde bezeichneten Transportmittel anreisen. Dieses System gelangt in Holland und Belgien erfolgreich zur Anwendung. Der Vorteil für die Behörden liegt darin, dass der Polizeiaufwand deutlich geringer ist, weil die Anreise der Gästefans so organisiert werden kann, dass sich verfeindete Fangruppierungen nicht begegnen und Gästefans an unbewilligten Fanmärschen gehindert werden können.* 3. Siehe Punkt 2. Es darf ernsthaft bezweifelt werden, dass -angenommen zwei verfeindete Fanlager suchen eine Konfrontation- es hilfreich ist, Alle Fans nach exaktem Fahrplan in einem Pulk von A nach B zu führen. Erstens liefert man so den Heimfans den exakten Aufenthaltsort der Gäste, inklusive Zeitangabe und Route. Ausserdem führt die zeitgleiche Anreise aller Gästefans zu unnötigen Staus an den Drehkreuzen und Eingängen, wobei die Verhältnisse an den Einlässen schon jetzt die grössten Eskalationen provozieren. Erneut wird auch der Polizeiaufwand erwähnt, als ob es eine Maximierung zwischen Polizeiaufwand, Grundrecht und Sicherheit gäbe. * Stewards ihres Klubs kontrollieren beim Besteigen des Transportmittels, ob die Gästefans eine Fahrkarte für den Charterzug oder –bus sowie für den Gästesektor besitzen. Ins Transportmittel gelangen nur Personen, die beides haben. Der Zug oder die Busse fahren anschliessend möglichst direkt vor den Gästesektor des Stadions. Auf Wunsch des Klubs können für Gästefans, die nicht in der Region des Klubs wohnen, in der Nähe des Spielorts Zusteigemöglichkeiten angeboten werden, damit sie nicht zuerst an den Abfahrtsort der Fanzüge oder -busse reisen müssen.* * Das Kombiticket stellt keine unzulässige Einschränkung der persönlichen Freiheit der Gästefans dar. Vielmehr wird ihnen eine kleine Einschränkung zugemutet, damit die persönliche Freiheit der übrigen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer und der Stadtbevölkerung durch Fangruppierungen nicht so stark eingeschränkt wird, wie dies heute häufig der Fall ist. Zudem können Gästefans nach wie vor individuell anreisen und sich ein Ticket für einen andern Stadionsektor kaufen. * 4. Hier wird es nun ganz Abenteuerlich. Erst wird eingeräumt, dass eine Einschränkung der persönlichen Freiheit vorliegt, dann wird aber in utilitaristischer Manier darauf hingewiesen, dass diese Einschränkung weniger das subjektive Wohlgefühl vieler steigert. Wie schon oben erwähnt, ist die tatsache, dass Leute in anderen Sektoren nicht schikaniert werden ein Eindrücklicher beweis, dass explizit Gästefans weniger Rechte zugesprochen bekommen wie andere Fans, bzw andere Bürger. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man die Wahl hat der Schikane ausgesetzt zu sein, die Schikane ist systematisch und nicht tragbar. * Fangruppen, denen selbst die geringen mit dem Kombiticket verbundenen Einschränkungen zu weit gehen, haben es in der Hand, diese zu vermeiden, indem sie sich friedlich verhalten und so dafür sorgen, dass die Spiele mit Beteiligung ihrer Klubs als grüne Spiele eingestuft werden können, bei denen es keine Auflagen für die Anreise oder das Ticketing gibt.* 5. Auch hier gibt man sich nicht einmal mehr Mühe zu vertuschen, dass ein Eingriff in die Grundrechte stattfindet. Verwiesen wird lediglich auf Punkt 1. die reine Willkür in der Beurteilung von Fanlagern. *Elektronische Zutrittskontrollen Ein wichtiger Punkt, um Gewalt aus den Stadien zu verbannen, ist die Durchsetzung von Stadionverboten. Wenn Gewalttäter mit Stadionverbot mit einer hohen Wahrscheinlichkeit damit rechnen müssen, dass sie beim Zutritt zum Stadion erkannt werden, werden sie keine Eintrittskarten mehr kaufen. Heute werden Personen mit Stadionverboten allenfalls durch so genannte Szenekenner erkannt. Die Chance dafür ist aber relativ gering, wenn sich die betroffenen Personen geschickt verhalten. Künftig soll in den Heim- und Gästesektoren, in jenen Bereichen, die am stärksten von Gewalt betroffen sind, ein lückenloser Abgleich eines Identitätsausweises mit der Hooligan-Datenbank erfolgen, in der die schweizweit über 1'000 Personen mit Rayonoder Stadionverboten verzeichnet sind. In den übrigen Stadionsektoren sollen je nach Risikograd des Spiels ebenfalls lückenlose oder stichprobenweise Kontrollen erfolgen.* 6. Hier wird eine de facto Niederlage eingestanden und gleich selbst angeführt, dass die sog. Szenekenner wirkungslos sind- genau wie so viele andere Massnahmen, der Rundumschläge, die in Zeitintervallen von +/- 2 Jahren auf und niederprassen. * Bei der Kontrolle werden keine Daten gespeichert. Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte erhebt keine Einwände gegen das System. Das von fedpol im Rahmen von Feldversuchen beim SC Bern, beim EV Zug und beim FC Thun getestete System zeigt lediglich an, ob der Ausweisinhaber in der Hooligan-Datenbank verzeichnet ist. Es hat sich in realitätsnahen Tests bewährt. Das Einlassverfahren wird kaum verzögert, und das System ist für die Klubs mit Kosten unter 10‘000.- für ein mobiles Lesegerät inkl. Software- und Lizenzkosten erschwinglich.*
Schwizermaischter FCZ
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20.11.2012, 15:49 · #918
Beiträge: 4'570
Freue mich auf den Extrazug (Extratram?) zum Auswärtsderby!
Maloney
Mitglied
20.11.2012, 16:31 · #919
Beiträge: 7'090
* Bei der Kontrolle werden keine Daten gespeichert. Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte erhebt keine Einwände gegen das System. Das von fedpol im Rahmen von Feldversuchen beim SC Bern, beim EV Zug und beim FC Thun getestete System zeigt lediglich an, ob der Ausweisinhaber in der Hooligan-Datenbank verzeichnet ist. Es hat sich in realitätsnahen Tests bewährt. Das Einlassverfahren wird kaum verzögert, und das System ist für die Klubs mit Kosten unter 10‘000.- für ein mobiles Lesegerät inkl. Software- und Lizenzkosten erschwinglich.* Und wieviele Eingänge hat z.B. der Letzigrund? Die Ausrüstung muss ja für "Rote Spiele" vorhanden sein. Man muss jetzt kein Mathematiker sein um sagen zu können, dass so der Gesamtbetrag schnell mal im 6-stelligen Bereich liegt. Bleiben wir beim Letzigrund: Wie oft funktionieren die Drehkreuze bzw. die Lesegeräte dort nicht richtig? Kein grosses Problem bis jetzt: Die Security kontrolliert das Ticket / Saisonkarte manuell und gibt das Drehkreuz frei. Dies wird bei einem obligatorischen ID-Abgleich nicht mehr möglich sein. Wenn das System streikt, kommt keiner mehr rein. Dass sich das Einlassverfahren nicht verzögern soll, ist sowieso ein Witz: Um auszuschliessen, dass sich Leute mit Stadionverbot nicht einfach einen fremden Ausweis ausborgen, müsste ja das Bild noch mit der einzulassenden Person verglichen werden. Des weiteren stelle ich mir die Frage ob dieses Supersystem auch Ausländerausweise im Papierformat liest. Auch z.B. Freunde aus dem Ausland, welche nur zu Besuch sind, können nicht mehr an diese Spiele bzw. nicht mehr in diese Sektoren. Aber soweit hat man vermutlich gar nicht gedacht.
Charlie Brown
Mitglied
20.11.2012, 16:35 · #920
Beiträge: 14'072
Auch z.B. Freunde aus dem Ausland, welche nur zu Besuch sind, können nicht mehr an diese Spiele bzw. nicht mehr in diese Sektoren. gebe dir grundsätzlich betreffend recht, aber in diesem Punkt wird doch die Lösung einfach sein, dass Gäste an einer seperaten Kasse einen Ausweis vorlegen müssen und ein personalisiertes Ticket gedruckt wird. In Italien habe ich das zumindest schon so erlebt.
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