Die Präsi-Frage

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Züri 9
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10.08.2010, 18:12 · #521
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wird endlich wieder einmal fussball gespielt, mit oder ohne canepa auf der bank...
Roger Kundert
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10.08.2010, 21:51 · #522
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Aus gesicherten Quellen vernommen, wird es sich AC gegen Bellenz nicht nehmen, neben seiner Frau auf der West-Tribüne in seinem üblichen Schalensitz zu sitzen. Ich finde diese Sitzordnungsdiskussion müssig. Wenn der AC auswärts auf der Bank sitzen will, so what. Ich finde das nicht weiter dramatisch, solange er gewisse Spielregeln einhält. Zu den Auswärtsspielen fährt er ja auch im Bus und nicht mit seinem aufgemotztenTrabi mit und hat seinen üblichen Sitzplatz vorne. Oder soll er im Gepäckraum mitfahren? Da könnte er wenigstens ungestört an seiner Pfeiffe ziehen und sein Cüpli schlürfen...
Herr Elsener
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11.08.2010, 07:21 · #523
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@chemailli Sehr gutes und differenziertes post von dir! Du hast natürlich recht, aber du weisst wie es ist. Wenn man einmal ein gewisses image hat, dann wird auch jeder irrelevante seich mit argusaugen beobachtet und kommentiert. Canepa - dä chunt no!
chnobli
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11.08.2010, 07:39 · #524
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Vielleicht hat der Canepa ja tatsächlich eine Profilierungsneurose. Nur ist die Frage, welcher andere Präsi sich davon unterscheidet. Heusler der ist doch nur vize-präsi?
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din Vater
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11.08.2010, 09:35 · #525
Beiträge: 6'244
Vielleicht hat der Canepa ja tatsächlich eine Profilierungsneurose. Nur ist die Frage, welcher andere Präsi sich davon unterscheidet. Heusler der ist doch nur vize-präsi? Ja hast schon recht, aber die Gigi hat sich ja ziemlich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen.
Roger Kundert
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11.08.2010, 11:56 · #526
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Vielleicht hat der Canepa ja tatsächlich eine Profilierungsneurose. Nur ist die Frage, welcher andere Präsi sich davon unterscheidet. Heusler der ist doch nur vize-präsi? http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ler-110272
züribymike
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11.08.2010, 12:53 · #527
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Heusler der ist doch nur vize-präsi? Ja hast schon recht, aber die Gigi hat sich ja ziemlich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. also bei Oeri ist doch alles operiert unter ihrer Solariumhaut, quölle: Hakifresse, der weiss das.
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din Vater
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20.08.2010, 21:12 · #528
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20. August 2010, 21:34, NZZ Online «Wir schaffen den Spagat» Nach dem partiellen Umbruch versucht sich der FC Zürich zu konsolidieren Ancillo Canepa steckt trotz den ernüchternden Leistungen der Mannschaft in der letzten Saison unvermindert hohe Ziele. Der FCZ-Präsident nimmt Stellung zur Entlassung von Trainer Challandes und der Belastung in der Champions-League. Maribor und Ventspils hiessen die Gegner, gegen die sich der FC Zürich vor Jahresfrist für die Königsklasse qualifizierte. Im Zuge der danach über Mailand, Marseille und Madrid führenden Reise mündete die karge Performance in der Meisterschaft allerdings in den Trainerwechsel (Urs Fischer / Harald Gämperle für Bernard Challandes / André Ladner) und in den Teilumbau des Teams. Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa äussert sich zu neun Thesen. Die Champions League saniert den FCZ auf Jahre hinaus. Canepa: «Sie gibt Luft für 12 bis 18 Monate. Wir konnten Transfers finanzieren und in Festgeld und Wertschriften anlegen. Ausserdem investieren wir in Projekte wie in die medizinische Abteilung, ins FCZ-Museum, in die FCZ-Biografie. Nur mit dem Europacup ist hierzulande wirtschaftlich Stabilität zu erreichen. Zum Selbstverständnis des FCZ gehört, den Meistertitel anzupeilen und internationale Präsenz – zuvorderst die Champions League.» Die Champions League hat den FCZ nicht ökonomisch, aber emotional zerrissen. «Zerrissen wurden wir nicht. Aber wir hatten 10 zusätzliche Spiele. Dieses Wechselbad saugte viel Energie weg. Auch die Reiserei zehrt. Sie beeinflusst die Match-Vorbereitung in der Super League, weil kaum noch ordentlich trainiert werden kann. Dazu kommt die mediale Beachtung. Man befindet sich wochenlang in einem dynamisch-nervösen Prozess. Das ist gewöhnungsbedürftig. Es ist danach nicht einfach, sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren.» Wegen der Champions League ist der FCZ in eine Identitätskrise geschlittert. «Was wir 2009 erreicht haben, kann uns niemand mehr nehmen. Dabei bleibe ich. Wir haben zu akzeptieren, dass es in der Meisterschaft nicht mehr gut lief. Wir hatten als vergleichsweise kleiner Klub mit der Doppelbelastung Mühe. Das passiert auch anderen.» Der Zeitpunkt der Entlassung des Trainers Bernard Challandes war ein Fehler. «Wir sprachen mit Challandes im Winter 2009/10 über die Lage. Er wusste, dass es für ihn schwierig wird. Das Team setzte nicht mehr ganz um, was er wollte. Freude und Lust am Fussball kamen ein wenig abhanden. Challandes selber fragte das Team im Frühling: Wollt ihr noch mit mir arbeiten? Er lebt von Emotionen, aber irgendwie verglühte er. Im Sommer hätten wir gewechselt, das wusste er. Wir vollzogen den Wechsel früher, weil wir so rasch wie möglich die neue Saison vorbereiten wollten.» Die Führung des FCZ ist zu emotional. «Das täuscht. Fussball ist Emotion, das ist auch das Schöne daran. Ein Wirtschaftsmanager kann im Erfolg nicht durch sein Büro springen und alle umarmen. Im Fussball kann man das. Aber wichtige Entscheide treffen wir rational. Wir schaffen den Spagat.» Die Entlassung Challandes' war der einsame Entscheid des Präsidenten. «Nein. Sportchef Fredy Bickel und ich schlugen der Geschäftsleitung bzw. dem Verwaltungsrat die Änderung vor. Das war ein gemeinsamer Entscheid.» Die Wahl Fischers ist ein hohes Risiko. «Jede Anstellung ist ein Risiko. Bis jetzt ist mir im Fussball noch kein Personalentscheid leichter gefallen als dieser. Wir wussten, wie Fischer trainiert, wie er spielen lässt. Und er hat Führungsqualitäten; das kann man nicht lernen.» Der Anfang der Ära Fischer schockierte den Klubpräsidenten. «Überhaupt nicht. Ein Trainer kann nicht innerhalb von 24 Stunden den Turnaround schaffen. Dazu war das Team zu verunsichert.» Der FCZ nutzt die Pause ohne Europacup. «In den letzten Jahren ging's nur hoch und noch höher. Ein Jahr, in dem man intern konsolidieren kann, kann auch guttun. Wir haben ein Zwischenjahr, in dem wir uns auf uns selber konzentrieren können. Ein stärkeres Kader als jetzt hatten wir selten. Wir fanden für die Innenverteidigung eine gute, wenn auch nicht billige Lösung. Unser Potenzial ist jedenfalls demjenigen der Konkurrenz ebenbürtig. Das Ziel bleibt der Titel. Wir müssen unsere Qualitäten nur noch auf den Rasen bringen.» Quelle: http://www.nzz.ch//nachrichten/sport/fussball/super_league_fcz_1.7281954.html
Schwizermaischter FCZ
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21.08.2010, 10:17 · #530
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Ein Trainingslager in Tunesien...da lohnt es sich doch nachzureisen!
Blerim_Dzemaili
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21.08.2010, 10:21 · #531
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Ein Trainingslager in Tunesien...da lohnt es sich doch nachzureisen! Wäre geil würde der FCZ etwas für seine Fans auf die Beine stellen. Ich denke, dass es doch ein paar geben würde, welche gerne Januar-Ferien in Tunesien mit dem FCZ verbinden würden.
Roger Kundert
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21.08.2010, 11:42 · #532
Beiträge: 2'053
Sehr sympathisch das Inside auf französisch und auch die Aussagen von Canepa. Bravo! http://www.fcz.ch/tv/video.htm?archiv=2&id=92 Und hier noch etwas ausführlicher und auf deutsch: http://www.fcz.ch/tv/video.htm?archiv=2&id=91 Monsieur, le président Canapée, c'est magnifique votre effort! Doch an den Marti kommst Du leider nicht ran! Trotzdem Schappoo für eine gute Marketingaktion. Familiär, FCZ halt! Yassine, weiterhin gute Genesung! Morgen drei Punkte für Dich!
Sandman
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21.08.2010, 16:07 · #533
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Toller Effort von Canepa und Marti, sympathische Geste nach Tunesien aber auch für alle anderen FCZ-Anhänger, die dem franz. mächtig sind.
Burt
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21.08.2010, 16:21 · #534
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wenn das nicht abgelesen ist chapeau zu deren franzoesisch.... gute aktion. wie waers mal mit reisli nach tunesien? gibt sicher ein derby von etoile oder ned?>
yellow
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21.08.2010, 16:28 · #535
Beiträge: 6'690
Gute Aktion. Hoffentlich hilft sie Chikhaoui ein bisschen auf seinem langen Weg zurück. Wir wollen ihn wieder auf dem Letzirasen zaubern sehen.
Sandman
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21.08.2010, 16:38 · #536
Beiträge: 6'110
wenn das nicht abgelesen ist chapeau zu deren franzoesisch.... gute aktion. wie waers mal mit reisli nach tunesien? gibt sicher ein derby von etoile oder ned?> Gemäss dem auf deutsch geführten Gespräch ist ein Trainingslager sowie ein Turnier mit 4 Mannschaften (Etoile, FCZ, ....) geplant. In seiner Euphorie erzählt Canepa, dass man ihm 20-30'000 Zuschauer "versprochen" hat, so populär wie der FCZ in Tunesien sei.
yellow
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21.08.2010, 17:50 · #537
Beiträge: 6'690
wenn das nicht abgelesen ist chapeau zu deren franzoesisch.... gute aktion. wie waers mal mit reisli nach tunesien? gibt sicher ein derby von etoile oder ned?> Gemäss dem auf deutsch geführten Gespräch ist ein Trainingslager sowie ein Turnier mit 4 Mannschaften (Etoile, FCZ, ....) geplant. In seiner Euphorie erzählt Canepa, dass man ihm 20-30'000 Zuschauer "versprochen" hat, so populär wie der FCZ in Tunesien sei. Ja, wenn du 100'000 Fans in Tunesien hast, dann sollten doch locker 20-30'000 Zuschauer kommen. Vielleicht sollte der FCZ seine Heimspiele...
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din Vater
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22.08.2010, 10:00 · #538
Beiträge: 6'244
22. August 2010 http://www.nzz.ch//nachrichten/sport/aktuell/verwaltungsraete_und_super-chefs_1.7289794.html Verwaltungsräte und Super-Chefs Der FC Basel, der FCZ und YB leben unterschiedliche Führungsmodelle Bis vor kurzem lautete ein Bonmot im Schweizer Fussball: Der FC Zürich hat Ancillo Canepa, Canepa und nochmals Canepa, YB hat Stefan Niedermaier, Niedermaier und nochmals Niedermaier. Im FC Basel hingegen regieren Gisela Oeri, Bernhard Heusler – und andere. Die Führungsmodelle der Spitzenklubs divergieren teilweise krass. Von Peter B. Birrer Das gründet auf unterschiedlich funktionierenden Personen, anders gelagerten Entstehungsgeschichten und spezifisch lokalen Verhältnissen. Das Zusammen- und Nebeneinandergehen mit ihrem Stadion allein zeigt, wie unterschiedlich die drei Grossvereine konstruiert sind. Der FCB ist Mieter im von einer Genossenschaft geführten St.-Jakob-Park. Das bringt dem FCB eine gewisse Unabhängigkeit, aber auch Doppelspurigkeiten und Ineffizienz. Der FCZ ist im Letzigrund ebenfalls eingemietet. In Zürich gehört das Stadion der Stadt und ist ein (Fussball-)Problemfall. Neidisch blickt der FCZ auf die Zuschauerzahlen in Basel und Bern. In Bern sind Stadion und Klub unter einem Holding-Dach. Das übergeordnete Interesse führt zur Mehrzweck-Wahl Kunstrasen, zu verschleierten Budgetzahlen und zu sich bisweilen hart manifestierenden Abhängigkeiten, aber auch zu Effizienz und Synergie. Weil in Bern vorletzte Woche der CEO Niedermaier mit fadenscheiniger Begründung fallengelassen worden ist, gilt das Bonmot nicht mehr. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der Knall auf Fall inthronisierte Ilja Kaenzig in die Fussstapfen seines Napoleon genannten Vorgängers tritt. Kaenzig nennt sich «Delegierter des Verwaltungsrats» und ist vorab für die Abteilung Fussball verantwortlich. Der Sektor Stadion wird neu auf mehr Schultern verteilt. Zuvor hatte Niedermaier fast alles in Eigenregie gemacht. YB und Bayern München Warum sich YB ausgerechnet jetzt und mitten in wichtigen Qualifikationsspielen zur Champions League neu ausrichtet, ist – neben der destruktiven Art und Weise – eines der grossen Fragezeichen im Machtwechsel. In einem Leserbrief in der «Berner Zeitung» tadelt Peter Jauch, der frühere CEO des Stade de Suisse, die Berner Medien und Niedermaier. Der den Stadion-Investoren nahestehende Jauch schreibt von «Überschätzung und Blindheit», die im Mai im «Versagen» im Meisterschaftsfinish gegen Basel gegipfelt hätten. Dafür trügen «nicht nur der Trainer und die Spieler», sondern «in erster Linie die Führung» die Verantwortung. Er zielt frontal auf Niedermaier. Fast zur gleichen Zeit schwadronieren die YB-Geldgeber an der Medienkonferenz mit Kaenzig von ihrer «dritten Phase», von «internationaler Ausrichtung», vom Ziel, «nicht zufällig die Nummer 1 der Schweiz zu sein», von «Bayern München». Wer überschätzt hier was? YB ist seit 1986 nicht mehr die Nummer 1, auch aus Zufall nicht. Solch irrationale Dinge sind nicht YB-, aber immer wieder Fussball-spezifisch. Sie zeigen jedoch, wie YB funktioniert, wie YB in den letzten Jahren gewachsen ist. Es geht von oben nach unten, von hochfliegenden Plänen in der Loge unter dem Dach des Stadions mit aller Wucht hinunter bis in die Realität der Spielerkabine. Oben ist eine von der Fussball-Klientel und von Bern abgekoppelte Welt, die für sich funktioniert und auf externe Zürcher (Krisen-)Kommunikationsberater zurückgreift. Andreas Rihs hält in Bern mit seinem Bruder Hans-Ueli 90 Prozent der Stadion- und YB-Anteile. Aber Rihs, der nach wie vor den Radsport innig liebt, ist dem Fussball fern. An der Medienkonferenz nach der Absetzung des CEO nannte Rihs Niedermaier einmal sogar «Herr Maier». In Zürich und Basel sind die Entscheidungsträger – nicht nur wegen ihres Wohnorts – viel enger am Geschehen als diejenigen bei YB, auch wenn im FCB die Mehrheitsaktionärin und Geldgeberin Oeri in den Hintergrund gerückt ist. Zudem sitzt mit dem Vizepräsidenten Bernhard Heusler, der eine Art CEO ist, der starke Mann gleichzeitig im Verwaltungsrat. Heusler könnte – wie der in jedem FCZ-Gremium als Chef präsente und mit Privatvermögen partizipierende Canepa – nur von sich selber entlassen werden. Der FCB ist an der Spitze breit abgestützt und komplementär aufgestellt. Seit dem Abgang des Trainers und Machtzentrums Christian Gross 2009 hat sich dies akzentuiert. Während früher Gross und der Chef-Scout Ruedi Zbinden mit Transfer-Vorschlägen beim Duo Oeri/Heusler vorstellig wurden, berät neu eine Transfer-Kommission (Heusler, Knup, Zbinden, Heitz, Fink). Das letzte Wort hat aber immer noch Oeri. Alex Frei oder ähnliche Kaliber kommen nicht nach Basel, wenn sie Nein sagt. In Bern lief solches mit Niedermaier und dem als «Schatten-Sportchef» geltenden Spielervermittler Jean-Bernard Beytrison schlanker, im FCZ bestimmen primär Canepa und der Sportchef Fredy Bickel. Canepa ist Super-FCZ-Chef Während die teure Organisation des FC Basel über die Jahre gewachsen ist und seit mehreren Jahren von gleichen Köpfen geprägt wird (Oeri, Heusler, Jaus, Zbinden), wurde YB mit dem Bezug des Stade de Suisse 2005 die Synergie-Struktur «Stadion plus Fussballklub» aufgesetzt. Diese füllte von Beginn weg Niedermaier, der sich als Branchenfremder in den Fussball einzuarbeiten hatte, in Personalunion aus – ohne sichtbare nachteilige Wirkung. Der FCZ fiel aus dem langjährigen Königreich von Sven Hotz mit Canepa in eine neue Ära. Letzterer, im Vollamt unbezahlter FCZ-Präsident und Super-FCZ-Chef, hatte keine Zeit für Angewöhnung. Im Übergang von Hotz zu Canepa flog der FCZ auf zuvor nicht gekannten meisterlichen Wolken und wurde 2009/10 auch der Zerreissprobe Champions League ausgesetzt. Die Organisation des FCZ ist innert Kürze von 10 auf 25 Stellen gewachsen. Zuerst bestimmten die an Spielern beteiligten Canepa und René Strittmatter. Seit sich Strittmatter in Raten zurückzieht, konzentriert sich alles auf Canepa. Über die Frage, wie gut Fussballklubs geführt sind, wurde schon diskutiert, als noch Mäzene, Patriarchen und Vorstandsmitglieder das Sagen hatten. Heute spricht man von Verwaltungsräten und Aktiengesellschaften, die für die Profi-Abteilung die Verantwortung tragen. Diese können schalten, walten, einstellen und feuern, wen und was sie wollen. Was in Basel ist, muss für Zürich nicht gelten. Trotzdem zeigt der FC Basel den Weg vor, was nicht nur damit zu tun hat, dass er die meisten Mittel und die grösste Erfahrung hat: weniger Energie fressende One-Man-Shows; Diskussionskultur; Verteilung der Kompetenzen; grosse und nicht zuletzt von Oeri ökonomisch abgesicherte Unabhängigkeit des Fussballs.
Schwizermaischter FCZ
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23.08.2010, 07:25 · #539
Beiträge: 4'570
Ein Trainingslager in Tunesien...da lohnt es sich doch nachzureisen! Wäre geil würde der FCZ etwas für seine Fans auf die Beine stellen. Ich denke, dass es doch ein paar geben würde, welche gerne Januar-Ferien in Tunesien mit dem FCZ verbinden würden. Für irgendwas haben wir doch die Werbung von 1-2 Fly auf dem Auswärtsshirt. Da wird es bestimmt ein Angebot geben.
Heinz_Durrer
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23.08.2010, 07:55 · #540
Beiträge: 935
Ein Trainingslager in Tunesien...da lohnt es sich doch nachzureisen! Wäre geil würde der FCZ etwas für seine Fans auf die Beine stellen. Ich denke, dass es doch ein paar geben würde, welche gerne Januar-Ferien in Tunesien mit dem FCZ verbinden würden. Für irgendwas haben wir doch die Werbung von 1-2 Fly auf dem Auswärtsshirt. Da wird es bestimmt ein Angebot geben. Welche Auswärtsshirts?
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