Die Präsi-Frage

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Florian
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13.11.2022, 09:56 · #2'341
Beiträge: 6'349
Es hindert dich absolut niemand daran, Challenge League-Spiele schauen zu gehen, wenn du persönlich Abwechslung willst. Wenn du Lust auf eine gute Paella hast, gehst du halt mal zum "Spanier" und machst nicht in der Pizzeria einen Aufstand, weil du dort keine kriegst. Die Pizzeria richtet sich am Mehrheitsgeschmack aus. Für die speziellen Bedürfnisse gibt es in einer grossen Stadt Spezialrestaurants. Die Challenge League spielt zudem auch noch häufig am Freitag-Abend, in einem attraktiven Time Slot. Die Liga kann sich nicht an dir ausrichten, sondern muss schauen, was die Mehrheit will. Für die Klubs sind die Zuschauerzahlen essentiell, um ihre Nachwuchsabteilungen betreiben zu können und einigermassen interessante Spieler in die Schweiz holen / in der Schweiz halten zu können. Sonst spielen irgendwann selbst Spieler von der Kategorie Marchesano / Ceesay / Aliti nicht mehr in der Super League. Ein paar Facts: - Die Zuschauerzahlen sind heute deutlich höher als zu Zeiten als nur 1x gegen jeden Gegner gespielt wurde - Gerade auch gegen die Spitzenteams kommen heute viel mehr Zuschauer als damals, trotz (oder sogar wegen?) 2 Heimspielen pro Saison - In St. Gallen, Luzern, Sion, Basel und Bern sind die Stadien schon heute gegen Spitzenteams praktisch ausverkauft, viel mehr kann man da in einzelnen Spielen gar nicht rausholen - selbst die offiziellen Zuschauerzahlen sind schon gegen Gegner wie Lugano oder Sion deutlich tiefer als gegen die Spitzenteams und diese offiziellen Zahlen sind noch stark geschönt, denn sie beinhalten die Saisonkarteninhaber von denen gegen diese Gegner 1/3 bis 1/2 jeweils nicht im Stadion sind - gegen Yverdon kämen nochmal deutlich weniger Begriffe wie "Verknappung" oder "USP" klingen auf den ersten Blick schön, aber man muss sie auch verstehen und anwenden können. - Es ist ganz entscheidend wie Stark dieser Verknappungsfaktor im konkreten Fall tatsächlich spielt - die Erfahrung zeigt: sechs Monate sind im Fussball eine lange Zeit und die Zuschauer strömen gegen Spitzenteams immer ins Stadion, ganz egal wie dein persönliches Gefühl dabei ist - Die Zuschauerzahlen der einzelnen Spiele zeigen klar, dass diese lieber mehrmals Derby oder Spiele gegen Basel, YB oder St. Gallen haben als Spiele gegen weniger prominente Gegner - um wirklich von Verknappung finanziell eventuell profitieren zu können, muss das Stadion ausverkauft und der Klub bereit sein, die Preise in Top-Spielen stark anzuheben (auch gegen Fan-Proteste) Zusammengefasst: - es ist unwahrscheinlich, dass bei nur noch 1 Heimspiel pro Gegner gegen die Spitzenteams mehr Zuschauer kommen würden, und wenn, dann nur minim mehr - es ist sicher, dass insgesamt weniger Zuschauer kommen würden, da mehr Spiele gegen unpopuläre Gegner - da jeder Mensch und jeder Zuschauer gleich viel zählt (und zudem in der Schweiz für die Einnahmen entscheidend ist), ist die Anzahl Zuschauer der wichtigste Indikator dafür, was die Liga machen sollte - Fussball ist kein Elitensport Danke likavi für die ausführliche Auflistung all dieser (vermeintlich) völlig logischen Fakten. Mir war das in den letzten Tagen zu viel Aufwand das alles zu schreiben, denn wer ernsthaft für eine 16er Liga ist, ist wohl sowieso nicht bereit für rationale Argumente. Schon die 12er-Liga wird den Zuschauerschnitt der Liga nächste Saison enorm nach unten ziehen und damit ihre Attraktivität auch aus finanzieller Sicht bei Verhandlung mit Sponsoren oder dann 2024 dem nächsten TV-Vertrag enorm schaden, das wird auch mit dem zusätzlichen Heimspiel pro Saison bei Weitem nicht kompensiert werden können. Und das alles nur um die Abstiegschancen von 15% auf 12.5% zu senken...
LuisCypher
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18.11.2022, 10:34 · #2'342
Beiträge: 1'933
Die Zuschauerzahlen sind in allen Ligen mit einer hin und Rückserie wesentlich gesteigert worden seit den 80/90ern notabene eine Zeit in der der Fussball weniger als ein Zehntel des heutigen Umsatz generiert hat. Ein gewiefter Statistiker käme jetzt mit dem Argument, der Umsatz hat also einen Hebel 5 zu 1 zur Entwicklung der Zuschauerzahlen...ausser in der Schweiz...anyway, das Thema hat beliebig viele Betrachtungsmöglichkeiten
Dr. Dre
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18.11.2022, 11:55 · #2'343
Beiträge: 403
Bin froh sind die Play-offs vom Tisch.Den Schottenmodus finde ich allerdings sehr schwach und hoffe der setzt sich nicht lange durch.Warum z.B. nicht 12 Teams jeder gegen jeden,die erste acht bestreiten eine Finalrunde mit Hin und Rückspielen,macht insgesamt 36 Spiele.Gleiches gilt für die Abstiegsrunde.Die letzten vier der Superleague mit den erste vier Challengeleague Teams. Hauptgrund für die Änderung vom Modus war: Mehr Planungssicherheit. Darum ist diese Option ausgeschlossen. 16er Liga. Die 16 er liga ist die schlechteste aller varianten und würde zu einem dramatischen zuschauerschwund und niveau-Abfall führen. Aufgrund der Offensichtlichkeit dieser Aspekts, war sie gar nie ein Thema.
King
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19.11.2022, 07:10 · #2'344
Beiträge: 13'086
Bin froh sind die Play-offs vom Tisch.Den Schottenmodus finde ich allerdings sehr schwach und hoffe der setzt sich nicht lange durch.Warum z.B. nicht 12 Teams jeder gegen jeden,die erste acht bestreiten eine Finalrunde mit Hin und Rückspielen,macht insgesamt 36 Spiele.Gleiches gilt für die Abstiegsrunde.Die letzten vier der Superleague mit den erste vier Challengeleague Teams. Hauptgrund für die Änderung vom Modus war: Mehr Planungssicherheit. Darum ist diese Option ausgeschlossen. 16er Liga. Die 16 er liga ist die schlechteste aller varianten und würde zu einem dramatischen zuschauerschwund und niveau-Abfall führen. Aufgrund der Offensichtlichkeit dieser Aspekts, war sie gar nie ein Thema. Der Niveau-Rückgang kommt mit jedem Modus. Die Schweizer Liga ist und bleibt zu schwach für Europa. Soll nicht heissen, dass ich für eine 16er Liga bin.
King
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19.11.2022, 07:10 · #2'345
Beiträge: 13'086
Bin froh sind die Play-offs vom Tisch.Den Schottenmodus finde ich allerdings sehr schwach und hoffe der setzt sich nicht lange durch.Warum z.B. nicht 12 Teams jeder gegen jeden,die erste acht bestreiten eine Finalrunde mit Hin und Rückspielen,macht insgesamt 36 Spiele.Gleiches gilt für die Abstiegsrunde.Die letzten vier der Superleague mit den erste vier Challengeleague Teams. Hauptgrund für die Änderung vom Modus war: Mehr Planungssicherheit. Darum ist diese Option ausgeschlossen. 16er Liga. Die 16 er liga ist die schlechteste aller varianten und würde zu einem dramatischen zuschauerschwund und niveau-Abfall führen. Aufgrund der Offensichtlichkeit dieser Aspekts, war sie gar nie ein Thema. Der Niveau-Rückgang kommt mit jedem Modus. Die Schweizer Liga ist und bleibt zu schwach für Europa. Soll nicht heissen, dass ich für eine 16er Liga bin.
chnobli
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19.11.2022, 08:47 · #2'346
Beiträge: 10'418
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele.
josip
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19.11.2022, 13:59 · #2'347
Beiträge: 478
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele. phil und urs wurden gesperrt, chnobli macht was er will ...?
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MetalZH
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19.11.2022, 14:50 · #2'348
Beiträge: 5'727
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele. phil und urs wurden gesperrt, chnobli macht was er will ...? Wurden die wegen gutem Humor gesperrt oder wie? Ich fands jedenfalls witzig. Bester Post seit langem in dieser sich ewig wiederholenden Modus-Diskussion, die jetzt auch noch seitenlang im falschen Fred geführt wird.
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
Zhyrus
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19.11.2022, 16:27 · #2'349
Beiträge: 15'713
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele. phil und urs wurden gesperrt, chnobli macht was er will ...? Beware of the woke forum bubble! #LinksReinRechtsRaus
laberspace
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19.11.2022, 17:47 · #2'350
Beiträge: 1'390
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele. Dann sollte man die Spieler aber wählen können. Wie im Turnen oder aufm Bolzplatz. Alle 4 Teams treffen sich zum Turnierli und dann werden Spieler gewählt. Die letzten müssen aufs Ersatzbänkli.
Zhyrus
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19.11.2022, 17:50 · #2'351
Beiträge: 15'713
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele. Dann sollte man die Spieler aber wählen können. Wie im Turnen oder aufm Bolzplatz. Alle 4 Teams treffen sich zum Turnierli und dann werden Spieler gewählt. Die letzten müssen aufs Ersatzbänkli. Es ist gemein, wenn Taulant Xhaka immer als Letzter gewählt wird
laberspace
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19.11.2022, 22:42 · #2'352
Beiträge: 1'390
Man könnte eine 4er Liga machen und 12 mal gegeneinander spielen. Mit 4 teams sollte das Niveau steigen Es wären 36 Spiele Nur gegen Topteams. Oder eine 2er Liga. Auch 36 Spiele. Dann sollte man die Spieler aber wählen können. Wie im Turnen oder aufm Bolzplatz. Alle 4 Teams treffen sich zum Turnierli und dann werden Spieler gewählt. Die letzten müssen aufs Ersatzbänkli. Es ist gemein, wenn Taulant Xhaka immer als Letzter gewählt wird Ja, aber da muss er durch. Ich finds nicht so ganz fies. Ein kleiner Teil von mir muss lächeln bei dem Gedanken. Der verfi** hue Hue*soh. ;-)
Demokrit
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21.11.2022, 07:11 · #2'353
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«Wie im Turnen oder aufm Bolzplatz.»
Aber......erscht für Alles!!!!!! Und drü Corner ein Penalty!
King
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17.12.2022, 04:43 · #2'354
Beiträge: 13'086
Mein aufrichtiges Beileid an das Präsidentenpaar. Kookie Forever!
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Porto
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17.12.2022, 11:46 · #2'355
Beiträge: 1'216
Mein aufrichtiges Beileid an das Präsidentenpaar. Kookie Forever! eine vo eus!
Ruud Gullit
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17.12.2022, 12:02 · #2'356
Beiträge: 1'097
BEST WO GITS!!
Auf gehts, immer weiter, immer besser!
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neinei
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02.08.2023, 21:26 · #2'357
Beiträge: 2'315
Ich nehme nach all den verschiedenen Threads über Canepas Entscheid, letzte Saison investorisch und risikotechnisch nicht einen Schritt höher zu schalten. Vermutlich agiert das Präsipaar schon resolut nach gewissen gegen aussen zumindest starren Parametern – genannt wurden Beispiele wie Lohngefüge, Ausgaben im Griff haben, keine oder keine 7-stelligen Ablösesummen, etc., etc. Ich habe mir nach gewissen Wortmeldungen hier überlegt, warum Canepas nicht etwas weniger nach starren Parametern entscheiden, sondern jedem Entscheid, der über diese fixen Bedingungen hinausgeht, nicht einfach eine Risikoanalyse und Grenzkostenrechnung anfügen, um zu einem finalen Entscheid zu kommen. Sozusagen ihre Grenzen jedesmal, wenn sie daran stossen, zu testen und reevaluieren. Und bin zu der Überzeugung gekommen, dass sie dies zumindest früher regelmässig machten, nachdem sie die ersten Präsijahre so richtig teuer zu stehen kam. Oder es ist auch sehr wahrscheinlich, dass sie dies im Ansatz schon noch machen, aber immer zum selben Schluss/Erkenntnis kommen. Nehmen wir das Beispiel Kaderausbau bezüglich lockenden CL-Geldern. Natürlich kann man wie einige User das wünschten, so tun. Aber du hast damit die Kostenentwicklung nachhaltig in die Höhe geschraubt, weil ein solcher Kader auch für mehrere Saisons als Klumpenrisiko bestehen bleibt. Sprich, das Budget ist ab einem solchen Schlüsselmoment über Jahre höher, ohne Garantien von zusätzlichen Einnahmen – bei uns noch erschwert, dass kein lukratives Stadion besteht. Um ein solches Budget langfristig zu halten, benötigt einfach ein Mehrfaches an Investitionen und Stabilisierungsmassnahmen über Jahre hinweg. Und danach wieder zu reduzieren kostet auch mehr, als die kurzfristigen Gewinne internationaler Spiele. Die zwei Optionen, das wissen die Canepas, können/wollen sie sich nicht leisten. Und sie sind auch (noch) nicht bereit, wieder Leute neben sich zu haben, die mitfinanzieren. Oder diese wollen entgegen Cillos Aussagen, gar nicht. Wir wissen es nicht. Deshalb ist es halt so, wie es bei uns ist. Dass sich das mit sportlichen Ambitionen wie bei Breitenreiter neulich beisst, ist halt die Kehrseite der sprichwürtlichen Medaille. Man kann den Canepas nicht vorwerfen, sie wüssten nicht, wo ihre Grenzen liegen und würden das nicht proaktiv kommunizieren. Mit den gemachten Aussagen in Interviews diesen Sommer hat sich für mich dieser Eindruck sogar noch verstärkt. Für diese Kompetenz stehen Sie, ob man sie nun mag oder nicht. *Kleine Randnotiz: nokera aka Norbert Ketterer als naheliegender Mitzahler zum Beispiel hat sich soeben als Haustechnik-Anbieter diversifiziert (wird sich sicher besser rechnen, als bei uns einzusteigen) und hat sich die R+S Gruppe einverleibt: https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 62550.html*
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
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MetalZH
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02.08.2023, 22:17 · #2'358
Beiträge: 5'727
Ich nehme nach all den verschiedenen Threads über Canepas Entscheid, letzte Saison investorisch und risikotechnisch nicht einen Schritt höher zu schalten. Vermutlich agiert das Präsipaar schon resolut nach gewissen gegen aussen zumindest starren Parametern – genannt wurden Beispiele wie Lohngefüge, Ausgaben im Griff haben, keine oder keine 7-stelligen Ablösesummen, etc., etc. Ich habe mir nach gewissen Wortmeldungen hier überlegt, warum Canepas nicht etwas weniger nach starren Parametern entscheiden, sondern jedem Entscheid, der über diese fixen Bedingungen hinausgeht, nicht einfach eine Risikoanalyse und Grenzkostenrechnung anfügen, um zu einem finalen Entscheid zu kommen. Sozusagen ihre Grenzen jedesmal, wenn sie daran stossen, zu testen und reevaluieren. Und bin zu der Überzeugung gekommen, dass sie dies zumindest früher regelmässig machten, nachdem sie die ersten Präsijahre so richtig teuer zu stehen kam. Oder es ist auch sehr wahrscheinlich, dass sie dies im Ansatz schon noch machen, aber immer zum selben Schluss/Erkenntnis kommen. Nehmen wir das Beispiel Kaderausbau bezüglich lockenden CL-Geldern. Natürlich kann man wie einige User das wünschten, so tun. Aber du hast damit die Kostenentwicklung nachhaltig in die Höhe geschraubt, weil ein solcher Kader auch für mehrere Saisons als Klumpenrisiko bestehen bleibt. Sprich, das Budget ist ab einem solchen Schlüsselmoment über Jahre höher, ohne Garantien von zusätzlichen Einnahmen – bei uns noch erschwert, dass kein lukratives Stadion besteht. Um ein solches Budget langfristig zu halten, benötigt einfach ein Mehrfaches an Investitionen und Stabilisierungsmassnahmen über Jahre hinweg. Und danach wieder zu reduzieren kostet auch mehr, als die kurzfristigen Gewinne internationaler Spiele. Die zwei Optionen, das wissen die Canepas, können/wollen sie sich nicht leisten. Und sie sind auch (noch) nicht bereit, wieder Leute neben sich zu haben, die mitfinanzieren. Oder diese wollen entgegen Cillos Aussagen, gar nicht. Wir wissen es nicht. Deshalb ist es halt so, wie es bei uns ist. Dass sich das mit sportlichen Ambitionen wie bei Breitenreiter neulich beisst, ist halt die Kehrseite der sprichwürtlichen Medaille. Man kann den Canepas nicht vorwerfen, sie wüssten nicht, wo ihre Grenzen liegen und würden das nicht proaktiv kommunizieren. Mit den gemachten Aussagen in Interviews diesen Sommer hat sich für mich dieser Eindruck sogar noch verstärkt. Für diese Kompetenz stehen Sie, ob man sie nun mag oder nicht. *Kleine Randnotiz: nokera aka Norbert Ketterer als naheliegender Mitzahler zum Beispiel hat sich soeben als Haustechnik-Anbieter diversifiziert (wird sich sicher besser rechnen, als bei uns einzusteigen) und hat sich die R+S Gruppe einverleibt: https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 62550.html* Sehr schön, klug und differenziert dargelegt, danke. Folgendes möchte ich noch anfügen: Die Canepas haben meines Wissens auch schon lange mal kommuniziert, dass sie den FCZ dereinst gerne als funktionierendes Konstrukt weitergeben möchten, also ohne von Mäzenen abhängig zu sein. Sie führen den Club wie ein Unternehmen, dass zumindest selbsttragend sein soll. Das ist aus meiner Sicht eine sinnvolle und nachhaltige Grundidee. Natürlich vertrocknen da manch feuchte Fanträume, aber immerhin können wir dennoch alle paar Jahre bemerkenswerte Erfolge feiern, um die uns die meisten anderen SL-Clubs beneiden.
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Avatar von neinei
neinei
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02.08.2023, 22:31 · #2'359
Beiträge: 2'315
Sehr schön, klug und differenziert dargelegt, danke. Folgendes möchte ich noch anfügen: Die Canepas haben meines Wissens auch schon lange mal kommuniziert, dass sie den FCZ dereinst gerne als funktionierendes Konstrukt weitergeben möchten, also ohne von Mäzenen abhängig zu sein. Sie führen den Club wie ein Unternehmen, dass zumindest selbsttragend sein soll. Das ist aus meiner Sicht eine sinnvolle und nachhaltige Grundidee. Natürlich trocknen da manch feuchre Fanträume aus, aber immerhin können wir dennoch alle paar Jahre bemerkenswerte Erfolge feiern, um die uns die meisten anderen SL-Clubs beneiden. Danke für die Blumen! Und gute Ergänzung, die auch einiges erklärt, was vor sich geht. Mein persönlicher Prozess zur Präsi-Frage hat durch diese Erkentnis zu einem vorläufigen Ende gefunden und ich bin grundsätzlich froh um jegliches Engagement der Canepas. Auch wenn noch einiges im Argen liegt oder mindestens verbesserungswürdig ist, bin ich der Zukunft wohlgesinnt.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
Blue_deviL
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23.08.2023, 22:01 · #2'360
Beiträge: 194
Sehr schön, klug und differenziert dargelegt, danke. Folgendes möchte ich noch anfügen: Die Canepas haben meines Wissens auch schon lange mal kommuniziert, dass sie den FCZ dereinst gerne als funktionierendes Konstrukt weitergeben möchten, also ohne von Mäzenen abhängig zu sein. Sie führen den Club wie ein Unternehmen, dass zumindest selbsttragend sein soll. Das ist aus meiner Sicht eine sinnvolle und nachhaltige Grundidee. Natürlich trocknen da manch feuchre Fanträume aus, aber immerhin können wir dennoch alle paar Jahre bemerkenswerte Erfolge feiern, um die uns die meisten anderen SL-Clubs beneiden. Danke für die Blumen! Und gute Ergänzung, die auch einiges erklärt, was vor sich geht. Mein persönlicher Prozess zur Präsi-Frage hat durch diese Erkentnis zu einem vorläufigen Ende gefunden und ich bin grundsätzlich froh um jegliches Engagement der Canepas. Auch wenn noch einiges im Argen liegt oder mindestens verbesserungswürdig ist, bin ich der Zukunft wohlgesinnt. Ich habe kürzlich erfahren, dass vor 1-3 Jahren ein Vorvertrag zur Übernahme des FCZ unterzeichnet wurde. Dahinter stehen Investoren oder ein Investor, welcher bereits über einen Verein im Ausland verfügt. Der Deal platzte dann aber. Keine Ahnung wie viel dran ist. Die Quelle war langjährig im CH-Fussball tätig.
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