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gecko
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19.11.2012, 17:21 · #2'141
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Gemäss Blick ist die Zeit von Yassine beim FCZ abgelaufen.. auch Chikhaoui selbst sei einem Wechsel nicht abgeneigt..
Mal schauen..
schräg! wer will denn schon einen dauerverletzten übernehmen?
http://www.redcross.ch/
C
chikhaoui1896
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27.11.2012, 00:20 · #2'142
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Via Facebook-Fanpage erfahren, dass er nächste Woche retour sein soll.
Via Facebook-Fanpage erfahren, dass er nächste Woche retour sein soll.
«Retour la semaine prochaine Insha'allah♥»
But à la Maradona
un but extraordinaire
2007
(✿◕‿◕) Yassine Chikhaoui (◕‿◕✿)
http://www.facebook.com/Yassine.Chikhao ... Tunisienne
Das Derby-Comeback gegen die Hoppers wär schon Hammer!!!
Fänd ich persönlich zu früh, besser die Vorbereitung mitmachen und in der Rückrunde angreifen.
Der Messias ist zurück auf dem heiligen Rasen. Auch wenn er vermutlich nie mehr die Form und den Zustand von seiner Ankunft erreichen wird, er ist immer noch eine Augenweide.. Auch mit einem Bein könnte er noch in der Nati A mitspielen.
1
1896
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18.02.2013, 09:49 · #2'148
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Der Messias ist zurück auf dem heiligen Rasen. Auch wenn er vermutlich nie mehr die Form und den Zustand von seiner Ankunft erreichen wird, er ist immer noch eine Augenweide.. Auch mit einem Bein könnte er noch in der Nati A mitspielen.
Gegen Ebay hoffe ich auf zumindest 20 Minuen Yassine. Er chun scho no! ;-)
1
1896
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18.02.2013, 13:42 · #2'149
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die euphorie um chikhaoui ist mir definitiv zu gross.
einerseits dauert(e) seine verletzung insgesamt rund 4 jahre.
ohne spielpraxis ist dies eine ewigkeit. zudem spielt noch die psyche eine negative rolle.
andererseits passt chickhaoui derzeit nicht in unser mannschaftsgefüge.
dazu sind wir im mittelfeld einfach zu schwach.
einen chik verträgt es nur, wenn eine mannschaft stabil ist....
ich würde derzeit auf ihn verzichten und ihn nicht einsetzen.
Es kann ja durchaus sein, dass jetzt seine Leidenszeit vorbei ist. Klar wird es für ihn schwierig jetzt noch den Level zu erreichen, den er vor seiner Verletzungszeit hatte. Doch Yassine kann, wie hier auch schon geschrieben wurde, auch mit nur einem Bein zwei, drei Spieler austanzen.
Ihn jetzt so abzuschreiben, bzw. nicht mehr einzusetzen scheint mir nicht fair und auch nicht realistisch. Geh bitte nicht so hart mit ihm ins Gericht. Du könntest es noch bereuen! ;-)
Z
Z
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18.02.2013, 19:58 · #2'150
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die euphorie um chikhaoui ist mir definitiv zu gross.
einerseits dauert(e) seine verletzung insgesamt rund 4 jahre.
ohne spielpraxis ist dies eine ewigkeit. zudem spielt noch die psyche eine negative rolle.
andererseits passt chickhaoui derzeit nicht in unser mannschaftsgefüge.
dazu sind wir im mittelfeld einfach zu schwach.
einen chik verträgt es nur, wenn eine mannschaft stabil ist....
ich würde derzeit auf ihn verzichten und ihn nicht einsetzen.
Es kann ja durchaus sein, dass jetzt seine Leidenszeit vorbei ist. Klar wird es für ihn schwierig jetzt noch den Level zu erreichen, den er vor seiner Verletzungszeit hatte. Doch Yassine kann, wie hier auch schon geschrieben wurde, auch mit nur einem Bein zwei, drei Spieler austanzen.
Ihn jetzt so abzuschreiben, bzw. nicht mehr einzusetzen scheint mir nicht fair und auch nicht realistisch. Geh bitte nicht so hart mit ihm ins Gericht. Du könntest es noch bereuen! ;-)
chikhaoui muss noch lernen mannschaftsdienlicher zu spielen. wegen seiner verletzungsserie ist vor allem seine spritzigkeit weg - das kann er nur mit passspiel kompensieren.
im heutigen training ist mir aufgefallen, wie oft er den einfach pass spielt - ich hoffe dies auch vermehrt an den spielen zu sehen. leider setzt er sich aber selber unter druck (muss es allen beweisen, etc.) und versucht unnötige und gefährliche dribblings.....
Z
zberg
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03.03.2013, 19:40 · #2'151
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bonne chance yassine! vas-y! je veux en enfant de toi. reste avec nous pour toujours.
1
1896
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12.03.2013, 10:21 · #2'152
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die euphorie um chikhaoui ist mir definitiv zu gross.
einerseits dauert(e) seine verletzung insgesamt rund 4 jahre.
ohne spielpraxis ist dies eine ewigkeit. zudem spielt noch die psyche eine negative rolle.
andererseits passt chickhaoui derzeit nicht in unser mannschaftsgefüge.
dazu sind wir im mittelfeld einfach zu schwach.
einen chik verträgt es nur, wenn eine mannschaft stabil ist....
ich würde derzeit auf ihn verzichten und ihn nicht einsetzen.
Es kann ja durchaus sein, dass jetzt seine Leidenszeit vorbei ist. Klar wird es für ihn schwierig jetzt noch den Level zu erreichen, den er vor seiner Verletzungszeit hatte. Doch Yassine kann, wie hier auch schon geschrieben wurde, auch mit nur einem Bein zwei, drei Spieler austanzen.
Ihn jetzt so abzuschreiben, bzw. nicht mehr einzusetzen scheint mir nicht fair und auch nicht realistisch. Geh bitte nicht so hart mit ihm ins Gericht. Du könntest es noch bereuen! ;-)
Wie gesagt...Weiter so Yassine!
headhunters
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12.03.2013, 10:36 · #2'153
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die euphorie um chikhaoui ist mir definitiv zu gross.
einerseits dauert(e) seine verletzung insgesamt rund 4 jahre.
ohne spielpraxis ist dies eine ewigkeit. zudem spielt noch die psyche eine negative rolle.
andererseits passt chickhaoui derzeit nicht in unser mannschaftsgefüge.
dazu sind wir im mittelfeld einfach zu schwach.
einen chik verträgt es nur, wenn eine mannschaft stabil ist....
ich würde derzeit auf ihn verzichten und ihn nicht einsetzen.
Es kann ja durchaus sein, dass jetzt seine Leidenszeit vorbei ist. Klar wird es für ihn schwierig jetzt noch den Level zu erreichen, den er vor seiner Verletzungszeit hatte. Doch Yassine kann, wie hier auch schon geschrieben wurde, auch mit nur einem Bein zwei, drei Spieler austanzen.
Ihn jetzt so abzuschreiben, bzw. nicht mehr einzusetzen scheint mir nicht fair und auch nicht realistisch. Geh bitte nicht so hart mit ihm ins Gericht. Du könntest es noch bereuen! ;-)
Wie gesagt...Weiter so Yassine!
Genau, macht richtig Freude
J
Jure Jerkovic
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Dabei seit Mai 2007
12.03.2013, 19:34 · #2'154
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yassine hat diesmal noch kein nati-aufgebot erhalten, aber der trainer sagt, das sei nur, weil er keine erneute verletzung bei chikhaoui riskieren wolle (im gegensatz zu seinen vorgängern). yassine sei tunesiens herausragender spieler seiner generation.
G
Goose
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04.04.2013, 06:54 · #2'155
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Im heutigen Tagi wird im Steilpass-Blog über Chikhaoui referiert.. Lesen lohnt sich!
S
stagi
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04.04.2013, 08:24 · #2'156
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Im heutigen Tagi wird im Steilpass-Blog über Chikhaoui referiert.. Lesen lohnt sich!
Endlich wieder mal was, dass man lesen kann ohne dass man sich grün und blau ärgert. Guter Blog!
yassine war die prägende figur des derbys gestern - im guten wie im schlechten. zuerst zwei haarsträubende fehler, die umgehend bestraft wurden. dann stand er aber am ursprung beider fcz-tore und war die tragische figur beim nicht gegebenen, elfmeterwürdigen foul. wie er das 2:2 einleitete, nicht erst mit dem pass zu gajic, sondern schon beim dribbling an der mittellinie und dem doppelpass, war absolute extraklasse. er ging danach auf die knie und dankte gott, dass er seine beiden fehler wieder hatte gutmachen dürfen. ein jammer, spricht man heute mehr von salatic als von ihm.
Z
Zhyrus
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07.04.2013, 11:48 · #2'159
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yassine war die prägende figur des derbys gestern - im guten wie im schlechten. zuerst zwei haarsträubende fehler, die umgehend bestraft wurden. dann stand er aber am ursprung beider fcz-tore und war die tragische figur beim nicht gegebenen, elfmeterwürdigen foul. wie er das 2:2 einleitete, nicht erst mit dem pass zu gajic, sondern schon beim dribbling an der mittellinie und dem doppelpass, war absolute extraklasse. er ging danach auf die knie und dankte gott, dass er seine beiden fehler wieder hatte gutmachen dürfen. ein jammer, spricht man heute mehr von salatic als von ihm.
Ich bin schon froh, dass Yassine überhaupt wieder spielen kann. Klar fehlen ihm noch Konstanz, Fitness und Praxis, damit er gewisse Dummheiten unterlassen kann, trotzdem blitzt immer wieder einmal seine Genialität auf! Gesundheit ist das Wichtigste, aber ich würde es Yassine extrem gönnen, wenn er wieder einmal ein Schlüsselspiel zu unseren Gunsten entscheiden kann. Gestern ist ihm trotz zwei haarsträubenden Fehlern eigentlich nur der Schiri im Weg gestanden (der 2. Penalty war so klar!).
Wer ist Salatic?
J
Jure Jerkovic
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07.04.2013, 21:56 · #2'160
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hier ein wunderbarer artikel aus der nzz. ich poste ihn ganz, weil die nzz ihre artikel nach ein bis zwei tagen kostenpflichtig macht.
Chikhaoui zurück im FCZEnde einer ewig langen LeidensgeschichteDer Tunesier Chikhaoui scheint wieder süchtig zu sein nach dem Ball und dem Fussballspiel. Er möchte wieder wie einst zaubern und verzaubern.Peter B. Birrer
«Ist mit Chikhaoui etwas anders? Was denken Sie?», fragt Massimo Rizzo zurück. Der Teammanager des FC Zürich steht auf der Allmend Brunau am Trainingsplatz, in dessen Mitte der Trainer Urs Meier die Mannschaft in Hochdeutsch und im simplen Fussball-Abc einschwört. Er appelliert an die Solidarität und an die Pflicht jedes Einzelnen, «nicht für sich und für das eigene Interesse, sondern für das Team zu arbeiten». Weiter so «wie seit Januar». Im Halbkreis steht der schlaksige Tunesier Yassine Chikhaoui. Er macht das Trainingsprogramm gänzlich mit und scheint sogar süchtig nach dem Ball zu sein.
Einmal jongliert er mit Davide Chiumiento. Die beiden spielen sich den Ball wie Zauberer im Zirkus zu. Ball streicheln, antippen, heben, drehen, abprallen lassen und an den Fuss nehmen. Als wären dort Magnete. Hopp, hopp – und nochmals eine Drehung.
Ein Fussballgott
Anders geworden ist für Chikhaoui, dass er nicht mehr abseits des Rasens in irgendwelchen Hallenbädern oder Therapieräumen für sich gegen chronische Blessuren und Schmerzen kämpft. Die Krankengeschichte ist lang. 2007 kam der hochgelobte Tunesier zum FCZ. Die NZZ schrieb vom «hochtalentierten, aber fast provokativ eigensinnigen Ballartisten», der «für die eigene Galerie» zu spielen pflege. Zu Beginn des Derbys gegen GC im September 2007 brauchte er 37 Sekunden, ein magistrales Dribbling und ein Tor für die Verzauberung. Man sprach danach über das 4:0 des FCZ, über die tolle Stimmung mit den 25 200 Zuschauern im Eröffnungsspiel im neuen Letzigrund – und über Chikhaoui. Einer wie Ronaldinho, einer wie Zidane. Ein Fussballgott.
Aber spätestens 2008 war der technisch begnadete Fussballer ein medizinisches Sorgenkind. Seither blieb er das. Entzündetes Knie, gereizte Patellasehne, Sonderbehandlung in Tunesien, verspätetes Eintreffen in Zürich, schwerer Beinbruch 2010, Rehabilitation, Aufbau, wieder Patellasehne, Knie, muskuläre Probleme. Die Leidensgeschichte ist unendlich und an der verschwindend geringen Zahl an Einsätzen abzulesen. Sie brachte den Patienten verschiedentlich psychisch an den Rand. Auch aus eigenem Antrieb und Verzweiflung forcierte er das Comeback mehrmals zu früh. Das führt in der Tiefenwirkung dazu, dass man sich als Beobachter gleich Sorgen macht, wenn Chikhaoui nach dem Training mit Eisbeuteln ins Auto steigt oder wenn er im Spiel, auf dem Boden liegend, das Schienbein reibt – wie unlängst im Spiel gegen den Servette FC geschehen.
Dort zeigte er in Ansätzen, von welch überdurchschnittlicher Qualität er in der Schweizer Liga ist – oder sein könnte. Servette hat zum Beispiel auf den ersten Blick keinen, der sich Regisseur nennen darf. YB hat einen, der sich mittlerweile am liebsten versteckt und keine Bälle mehr will (Farnerud). Der FC Sion hat einen, der mit den Händen fuchtelt, den Startrainer geben muss und sich im Spiel ständig zu verlieren droht (Gattuso). Der FC St. Gallen hat einen Goalgetter-Regisseur, der etwas langsam wirkt, aber ein exzellentes Auge hat (Scarione). Und der FCZ hat Chikhaoui, der im Moment fast zu viele Bälle will und sowohl Gegnern wie Mitspielern oft gedanklich einen Schritt voraus zu sein scheint.
Der Tunesier pflegt eine risikoreiche Spielweise, die ihn angreifbar, verletzlich macht. Er hält den Ball lange am Fuss und passt ihn – wenn überhaupt – erst im letzten Moment weiter. Oder er wendet sich auf krasse, unmögliche Art und Weise, ändert abrupt die Richtung, spielt in engen Räumen und mit Sekundenbruchteilen, zieht die Gegner gleich mehrfach auf sich. Das erfordert Widerstandskraft und bietet mehr Angriffsfläche als Selbstschutz. Aber würde man das anzupassen versuchen, würde man den Künstler seiner Stärken berauben.
Chikhaoui spielt wieder – und redet nicht. Er beendet das Training, schreibt Autogramme und beantwortet die vorsichtige Anfrage für ein Gespräch mit einem Lächeln und den Worten «non, désolé, non». Auch nach den Spielen heisst's: «Non.» Er bleibt renitent, aber freundlich. Er wurde in grobschlächtigen Medien auch schon als radikaler Muslim gebrandmarkt. Misstrauen.
Man ist im Klub versucht, Normalität zu leben. Die Techniker geben kraft ihrer Funktion vor, dass Chikhaoui zu 100 Prozent eingegliedert sei und als Teil des Teams ohne Spezialprogramm über die Runden komme. Dem ist aber nicht so. Chikhaoui ist nicht über Nacht zum Baumstamm geworden. In der medizinischen Abteilung der Zürcher geht's um die Dosierung für ihn, um angepasste Trainings- und Sondereinheiten mit und ohne Ball, um die Balance, um die Statik, um die Bein-Achse, um mögliche Kompensationsmuster, um die fragile Muskulatur. Nach Jahren der Spezialtherapie, die auch eine Ernährungsumstellung Chikhaouis zum Inhalt hatte, sind jedoch Zeichen der Besserung da: Zum ersten Mal seit Jahren war der Tunesier im Januar wieder einmal von A bis Z in ein Trainingscamp integriert. Die ersten Spiele der Rückrunde verpasste er schonungshalber.
Andere mitziehen
In den Spielen gegen Thun (4:0) und Servette (2:1) war Chikhaoui gut und bereitete fast alle Tore vor. Aber er hatte auch viele Ballverluste. Gegen St. Gallen (1:3) kam er wie die Mitspieler nicht auf Touren und ward irgendwann nicht mehr gesehen. Ihm geht noch die Spritzigkeit ab, auch Antritt und Sprungkraft sind noch nicht, wo sie sein könnten. Auch wenn er in seiner kulturell und religiös andersartigen Welt für viele nach wie vor nicht oder nur selten greifbar ist und ein teaminterner Spruch über seinen Bart Auslöser einer kurzen Missstimmung sein kann, soll sein Einfluss beträchtlich sein.
Es gibt offenbar den FCZ ohne Chikhaoui und den FCZ mit ihm. Zum Beispiel im Training. «Er zieht die anderen mit und hebt das Training auf ein anderes Niveau. Das ist sofort erkennbar», sagt der Goalie David Da Costa. Chikhaoui sei «im 1 zu 1 extrem stark», das sehe man selten und das bringe allen etwas, sagt Oliver Buff. Auf erst «50 Prozent» wähnt der Tunesier Amine Chermiti die Leistungsfähigkeit seines Freundes, der sich physisch wieder wohler fühle und dadurch Energie erhalte – «das ist so wichtig für ihn». Chermiti thematisiert bereits wieder die tunesische Nationalmannschaft und Qualifikationsspiele für die WM 2014. Nicht seinetwegen. Sondern wegen Chikhaoui. Die in Kilchberg wohnhaften und aus der Umgebung von Sousse stammenden Tunesier sind privat eng verbandelt. Ihr Vertrag läuft 2014 gemeinsam aus. Derzeit sind sie ohne Berater, worüber bezeichnenderweise nicht alle im Klub im Bild sind. «On verra», sagt Chermiti.
Aber die Zukunft ist sekundär. Was für den 27-jährigen Yassine Chikhaoui zählt, sind einzig der Moment und die Gesundheit. Gebt ihm einen Ball.
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