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Bartholomeus
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11.01.2012, 21:26 · #241
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Ich freue mich. Es findet ein Umbruch statt. Und dieser geht nicht von heute auf morgen.
Bisher sehe ich nur den Bruch. Unsere 3 Top-Spieler sind weg. Und die Scherben bedeuten nur Glück für Magnin, Schönbächler und Nikci. Der UMbruch ist erst vollbracht, wenn man RR, Admiral und Djuric adäquat ersetzen kann. Und das kann lange gehen, oder wird, wie bei Inler/Dzemaili, nie passieren.
P
pepino
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11.01.2012, 21:37 · #242
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Schmals kader, breiti bruscht!
S
skenderbegi
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12.01.2012, 01:31 · #243
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umbruch bezw. ein neu-start macht durchaus sinn......
aber sicherlich nicht kurz vor der rückrunde 3 stammkräfte zu verlieren!!!
bedenkt man welche ziele zu saison-beginn ausgegeben wurden sollte einem das mehr beunruhigen als sich auf die brust zu klopfen , dass fcz-spieler gefragt sind und geld in die kasse fliesst!!!!
das gesagte der chef-etage stimmt diesbezüglich für mich nicht mehr mit den taten/verhalten überein !!!
bleibe dabei das eingie fehler früher schon und auch jetzt wieder betreffend den verträgen bezw.verlängerungen gemacht wurden....
wer weis vielleicht kommt alles gut und die die da sind und oft nicht berücksichtigt (kuku-buff) wurden können aufblühen!!!
der euro-platz liegt in der reichweite jedoch denke nicht das ebay so unkonstant auftreten wird wie in der vorrunde.
bei luzärn wird man sehen wie das ohne haki kommt.
alles in allem kann man sagen das unserem klub damit die sicherung des bugdets auch ohne europlatz auch für nächste saison gelungen ist!!!!
damit hat fb seine forderungen erfüllt bekommen ,dass man weiterhin mit gleich viel geld rechnen kann....
die frage ist oder sollte viel mehr sein warum so viel geld ausgeben für solche leistungen wie in der hinrunde????
bevor wieder einige aufspringen und auf die letzte saison verweisen.
halte ich da gegen das unser glück ohne einige geile spiele vergessen zu haben war ,dass die konkurrenz einfach schlecht war.
dies hat wahrscheinlich auch zu den vernebelungen geführt wie die klubführung die ziele für diese saison hochhielt...
kreis schliesst sich im wissen um die aufkommende "unruhen" betreffend auslaufende verträge die kommen könnten!!!
allgemein glaube ich das wir einfach finanziell kleinere brötchen backen sollen/sollten.
oder eine andere mentalität/philosophie müsste im ganzen klub stattfinden sprich noch mehr kommerz & event verein werden.
die summen die im fussball jonglierten werden sind mit den der bänker/den banken gleichzustellen.
wohin dies geführt hat wissen wir alle.
mehr besinnung auf eine reale wahrnehmung und verhältnismässigkeit was den cash betrifft würde dem fussball mehr helfen denke ich...
S
Schweri
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12.01.2012, 06:52 · #244
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Ich sehe das Ganze nicht so schwarz.
- Djuric wäre im Sommer ablösefrei zu haben gewesen. Weiss zwar nicht was der FCZ für ihn bekommt, aber immer noch mehr als im kommenden Sommer.
- Ricardo hat eine super Vorrunde gespielt, für mich der klar konstanteste Spieler. Unglaublich was der Junge in seinem Alter für ein (gesundes) Selbstvertrauen hat.
Denke aber dass hier das Maximum ausgeschöpft wurde. Auch wenn er nochmals eine gute Rückrunde gespielt hätte wäre der Preis nicht wahnsinnig gestiegen. Wenn er sich in der Buli durchsetzt sieht das
natürlich wieder anders aus.
- Mehmedi hat ein gutes U17-Turnier gespielt und letztes Jahr eine gute Rückrunde gezeigt. Dieses Jahr war er meiner Meinung nach nicht mehr so stark. Wie wird er sich entwickeln?
Denke die 4.5 mio. sind kein schlechter Deal
Ich bin klar der Meinung dass wir mit Buff, Nikci und Kuku gute Alternativen haben. Nun können die Jungs zeigen ob sie was drauf haben. Bei Magnin sieht es etwas anders aus.
Aber für das Niveau in unserer Liga reicht er noch. Hoffe das Bickel ein paar gezielte Verstärkungen tätigen kann um dann nächste Saison wieder vorne mitzuspielen
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bluesoul
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12.01.2012, 09:12 · #245
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Ich sehe das Ganze nicht so schwarz.
- Djuric wäre im Sommer ablösefrei zu haben gewesen. Weiss zwar nicht was der FCZ für ihn bekommt, aber immer noch mehr als im kommenden Sommer.
- Ricardo hat eine super Vorrunde gespielt, für mich der klar konstanteste Spieler. Unglaublich was der Junge in seinem Alter für ein (gesundes) Selbstvertrauen hat.
Denke aber dass hier das Maximum ausgeschöpft wurde. Auch wenn er nochmals eine gute Rückrunde gespielt hätte wäre der Preis nicht wahnsinnig gestiegen. Wenn er sich in der Buli durchsetzt sieht das
natürlich wieder anders aus.
- Mehmedi hat ein gutes U17-Turnier gespielt und letztes Jahr eine gute Rückrunde gezeigt. Dieses Jahr war er meiner Meinung nach nicht mehr so stark. Wie wird er sich entwickeln?
Denke die 4.5 mio. sind kein schlechter Deal
Ich bin klar der Meinung dass wir mit Buff, Nikci und Kuku gute Alternativen haben. Nun können die Jungs zeigen ob sie was drauf haben. Bei Magnin sieht es etwas anders aus.
Aber für das Niveau in unserer Liga reicht er noch. Hoffe das Bickel ein paar gezielte Verstärkungen tätigen kann um dann nächste Saison wieder vorne mitzuspielen
Politisch sind wir wohl ziemlich weit auseinander. Hier bin ich aber beinahe komplett mit dir einverstanden.
Für die Aussenverteidiger-Position wurde ja noch ein junger Aarauer geholt. Und im Sturm gibts vielleicht Serbische oder Brasilianische Verstärkung. Ich bin einigermassen zuversichtlich.
S
Schweri
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12.01.2012, 09:20 · #246
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Ich sehe das Ganze nicht so schwarz.
- Djuric wäre im Sommer ablösefrei zu haben gewesen. Weiss zwar nicht was der FCZ für ihn bekommt, aber immer noch mehr als im kommenden Sommer.
- Ricardo hat eine super Vorrunde gespielt, für mich der klar konstanteste Spieler. Unglaublich was der Junge in seinem Alter für ein (gesundes) Selbstvertrauen hat.
Denke aber dass hier das Maximum ausgeschöpft wurde. Auch wenn er nochmals eine gute Rückrunde gespielt hätte wäre der Preis nicht wahnsinnig gestiegen. Wenn er sich in der Buli durchsetzt sieht das
natürlich wieder anders aus.
- Mehmedi hat ein gutes U17-Turnier gespielt und letztes Jahr eine gute Rückrunde gezeigt. Dieses Jahr war er meiner Meinung nach nicht mehr so stark. Wie wird er sich entwickeln?
Denke die 4.5 mio. sind kein schlechter Deal
Ich bin klar der Meinung dass wir mit Buff, Nikci und Kuku gute Alternativen haben. Nun können die Jungs zeigen ob sie was drauf haben. Bei Magnin sieht es etwas anders aus.
Aber für das Niveau in unserer Liga reicht er noch. Hoffe das Bickel ein paar gezielte Verstärkungen tätigen kann um dann nächste Saison wieder vorne mitzuspielen
Politisch sind wir wohl ziemlich weit auseinander. Hier bin ich aber beinahe komplett mit dir einverstanden.
Für die Aussenverteidiger-Position wurde ja noch ein junger Aarauer geholt. Und im Sturm gibts vielleicht Serbische oder Brasilianische Verstärkung. Ich bin einigermassen zuversichtlich.
Mal schauen vielleicht können wir den ja in einem Jahr wieder für 10 Mio. verkaufen;-)
Für mich ist es einfach grandios dass ein Spieler, der vor einem Jahr "Aussenstehende" (und da zähle ich mich sogar dazu) praktisch unbekannt war und jetzt gleich 10 Mio. in die Kasse bringt.
G
Goose
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26.01.2012, 07:30 · #247
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Die Januarrevolution
Nach dem Winterverkauf gibt es den FC Zürich in seiner früheren Form nicht mehr
Die FCZ-Verantwortlichen verändern die Mannschaft innert weniger Wochen fast bis zur Unkenntlichkeit. Sie wehren sich kaum gegen fünf gewichtige Abgänge. Vielleicht ist das gut so.
Flurin Clalüna
Eine Vereinsführung zerlegt ihre Mannschaft: Der FC Zürich hat die Januarrevolution erfunden, und dieser Umsturz ist so radikal, dass man den FCZ nicht mehr wiedererkennt. Der Klub hat in wenigen Wochen verkauft, was ihm zuletzt etwas Identität gegeben hatte. Mit Xavier Margairaz, Dusan Djuric und Alexandre Alphonse verabschieden sich drei Meisterspieler. Und mit Admir Mehmedi und Ricardo Rodriguez verschwinden Zukunftshoffnungen. Den FC Zürich ist seiner früheren Form gibt es nicht mehr. Und vielleicht ist das gut so. Denn es bricht nichts auseinander, was man zwingend hätte zusammenhalten müssen.
Jahrelang hatte der FC Zürich seine Mannschaft oft nur kosmetisch verändert. Den schleichenden Verlust seines Charismas konnte der Klub auf diese Weise nicht aufhalten. Nie war die Aura des FCZ stärker als unter dem Trainer Lucien Favre vor rund sechs Jahren. Nach Favre gewannen die Zürcher zwar noch einmal einen Meistertitel, verloren aber chronisch an Ausstrahlung und Spielkultur. Erst jetzt outen sich die Zürcher als Radikalreformer; das eröffnet ihnen die Gelegenheit, das verblassende Erbe Favres wirklich hinter sich zu lassen und sich neu zu definieren.
Mit dem sanftmütigen Charakter der Mannschaft, mit ihrem Psychogramm, sind die Verantwortlichen schon länger nicht mehr zufrieden. Der FCZ war unter den welschen Trainern Favre und Bernard Challandes ein frankofon inspiriertes Team. Und das bedeutete viel mehr, als nur französisch zu sprechen. Es hiess, sich zu einer Kultur zu bekennen und den Fussball vor allem spielerisch zu interpretieren. Besonders der Sportchef Fredy Bickel gilt als Freund des französischen Stils.
Nun ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Der Trainer Urs Fischer ist ein Bilderbuch-Deutschschweizer; der Franzose Eric Hassli und der Romand Alain Rochat verliessen den Verein schon vor rund einem Jahr, Margairaz und Alphonse verabschieden sich jetzt, und der Westschweizer Goalie Johnny Leoni geht spätestens im Sommer. Es ist das Ende des frankofonen FC Zürich und der Beginn eines sozialen Wandels.
Der FCZ sucht die Veränderung; er hat sich deshalb kaum gewehrt, als die Massenflucht der Spieler einsetzte und mit ihr der Qualitätsverlust. Er versucht, davon zu profitieren, die Kasse ist für den Wiederaufbau gefüllt und Platz in seinem Kader freigeräumt. Und dies ohne hässliche Kampfscheidung, wie sie der FCZ zuletzt bei Almen Abdi ausfechten musste, der im Streit gegangen war. Nun steht der Klub vor der inspirierendsten und schwierigsten Herausforderung der letzten Jahre: Auf einem mehr oder weniger weissen Blatt Papier mit reichlich Geld und ziemlich viel Zeit eine Wunschmannschaft zu kreieren.
In diesem Winter wird das Projekt noch nicht umgesetzt. Die bis jetzt verpflichteten Spieler sind mit Ausnahme von Pedro Henrique vermutlich nur Aushilfskräfte, um die Abgänge abzufedern. Entscheidend wird sein, ob der Sportchef Bickel bei Personalentscheidungen seine frühere Treffsicherheit zurückerlangt. Zeitlich könnten die Voraussetzungen kaum besser sein. Auch wenn es die Verantwortlichen in Abrede stellen: In der zweiten Saisonhälfte hat der FCZ nicht viel zu gewinnen und vor allem nichts zu verlieren. Er bekommt etwas Wertvolleres als Punkte: ein halbes Jahr für den Wiederaufbau. So viel Zeit hat man im Fussball fast nie
Quelle: NZZ online
C
celtic92
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26.01.2012, 08:54 · #248
Beiträge: 303
Die Januarrevolution
Nach dem Winterverkauf gibt es den FC Zürich in seiner früheren Form nicht mehr
Die FCZ-Verantwortlichen verändern die Mannschaft innert weniger Wochen fast bis zur Unkenntlichkeit. Sie wehren sich kaum gegen fünf gewichtige Abgänge. Vielleicht ist das gut so.
Flurin Clalüna
Eine Vereinsführung zerlegt ihre Mannschaft: Der FC Zürich hat die Januarrevolution erfunden, und dieser Umsturz ist so radikal, dass man den FCZ nicht mehr wiedererkennt. Der Klub hat in wenigen Wochen verkauft, was ihm zuletzt etwas Identität gegeben hatte. Mit Xavier Margairaz, Dusan Djuric und Alexandre Alphonse verabschieden sich drei Meisterspieler. Und mit Admir Mehmedi und Ricardo Rodriguez verschwinden Zukunftshoffnungen. Den FC Zürich ist seiner früheren Form gibt es nicht mehr. Und vielleicht ist das gut so. Denn es bricht nichts auseinander, was man zwingend hätte zusammenhalten müssen.
Jahrelang hatte der FC Zürich seine Mannschaft oft nur kosmetisch verändert. Den schleichenden Verlust seines Charismas konnte der Klub auf diese Weise nicht aufhalten. Nie war die Aura des FCZ stärker als unter dem Trainer Lucien Favre vor rund sechs Jahren. Nach Favre gewannen die Zürcher zwar noch einmal einen Meistertitel, verloren aber chronisch an Ausstrahlung und Spielkultur. Erst jetzt outen sich die Zürcher als Radikalreformer; das eröffnet ihnen die Gelegenheit, das verblassende Erbe Favres wirklich hinter sich zu lassen und sich neu zu definieren.
Mit dem sanftmütigen Charakter der Mannschaft, mit ihrem Psychogramm, sind die Verantwortlichen schon länger nicht mehr zufrieden. Der FCZ war unter den welschen Trainern Favre und Bernard Challandes ein frankofon inspiriertes Team. Und das bedeutete viel mehr, als nur französisch zu sprechen. Es hiess, sich zu einer Kultur zu bekennen und den Fussball vor allem spielerisch zu interpretieren. Besonders der Sportchef Fredy Bickel gilt als Freund des französischen Stils.
Nun ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Der Trainer Urs Fischer ist ein Bilderbuch-Deutschschweizer; der Franzose Eric Hassli und der Romand Alain Rochat verliessen den Verein schon vor rund einem Jahr, Margairaz und Alphonse verabschieden sich jetzt, und der Westschweizer Goalie Johnny Leoni geht spätestens im Sommer. Es ist das Ende des frankofonen FC Zürich und der Beginn eines sozialen Wandels.
Der FCZ sucht die Veränderung; er hat sich deshalb kaum gewehrt, als die Massenflucht der Spieler einsetzte und mit ihr der Qualitätsverlust. Er versucht, davon zu profitieren, die Kasse ist für den Wiederaufbau gefüllt und Platz in seinem Kader freigeräumt. Und dies ohne hässliche Kampfscheidung, wie sie der FCZ zuletzt bei Almen Abdi ausfechten musste, der im Streit gegangen war. Nun steht der Klub vor der inspirierendsten und schwierigsten Herausforderung der letzten Jahre: Auf einem mehr oder weniger weissen Blatt Papier mit reichlich Geld und ziemlich viel Zeit eine Wunschmannschaft zu kreieren.
In diesem Winter wird das Projekt noch nicht umgesetzt. Die bis jetzt verpflichteten Spieler sind mit Ausnahme von Pedro Henrique vermutlich nur Aushilfskräfte, um die Abgänge abzufedern. Entscheidend wird sein, ob der Sportchef Bickel bei Personalentscheidungen seine frühere Treffsicherheit zurückerlangt. Zeitlich könnten die Voraussetzungen kaum besser sein. Auch wenn es die Verantwortlichen in Abrede stellen: In der zweiten Saisonhälfte hat der FCZ nicht viel zu gewinnen und vor allem nichts zu verlieren. Er bekommt etwas Wertvolleres als Punkte: ein halbes Jahr für den Wiederaufbau. So viel Zeit hat man im Fussball fast nie
Quelle: NZZ online
guter Artikel.
Ich hoffe nur, dass man sich dann im Sommer auch dafür hat, einige Spieler zu kaufen!
D
Demokrit
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26.01.2012, 08:59 · #249
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«Flurin Clalüna »
Der junge Mann trifft für einmal den Nagel auf den Kopf.
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Goose
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01.02.2012, 08:39 · #250
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«Transfer-Aktivisten»
Der FC Zürich ist von seiner Umbruchspolitik überzeugt - aber die nächsten Wochen machen den Verantwortlichen Angst
Wenige Tage vor dem Beginn der zweiten Saisonhälfte steht die Transferpolitik des FCZ auf dem Prüfstand. Die lange Verletztenliste verkompliziert die Lage.
Flurin Clalüna, Zürich
Es war so etwas wie eine kleine Volksabstimmung unter Hundehaltern: Als Heliane Canepa, die Frau des FCZ-Präsidenten Ancillo, in den letzten Wochen mit der Schäferhündin Kookie spazieren ging und mit den Leuten über den FC Zürich sprach, musste sie sich vorkommen wie in einer Meinungsdiktatur. «Zu 99,9 Prozent» sei das Echo auf die Umwälzungen im FCZ positiv gewesen. So erzählt es Ancillo Canepa. Das klingt verdächtig nach einer Zustimmungsrate wie in der alten Sowjetunion. Aber ganz sicher können sie sich im FCZ dennoch nicht sein, dass alles gut wird, was sie in dieser Winterpause angestellt haben.
Der FC Zürich hat in den letzten Wochen seine halbe Stammmannschaft verkauft; «Transfer-Aktivisten» seien sie gewesen, sagt Canepa und räumt mit der Wortwahl ein, dass die Klubpolitik der letzten Wochen bei allem Vorsatz auch fiebrig war, weil solche Umstürze immer auch unberechenbar sind.
Der Umbruch war gewollt und nötig. Das ist die gleichgeschaltete Mehrheitsmeinung im Verein. Von ihr darf nur Urs Fischer ein kleines bisschen abweichen, weil er der Trainer ist und Trainer nie Freude haben, wenn man ihnen so viele Spieler auf einmal wegnimmt. Aber Fischer trägt die Personalentscheidungen loyal mit; den einen oder anderen Beschluss hätte er sich anders gewünscht, aber ein Vetorecht hatte er nicht, und aufbegehren will er nicht.
Es war eine Abbrucharbeit wie in Trance, die der FCZ vollzogen hat. Das Kader ist jetzt zwar wieder aufgefüllt, aber vermutlich kann kein Fussballverein der Welt in so kurzer Zeit eine funktionstüchtige Mannschaft wieder aufbauen, wie es den Zürchern im Idealfall vorschwebt. Am liebsten würden sie am Wochenende in Luzern so eingespielt auftreten, als sei gar nichts geschehen. Aber vermutlich geht das nicht. Und das liegt nicht nur daran, dass viele Spieler erst lernen müssen, wie der Kollege neben ihnen mit Vornamen heisst.
Dem FCZ fehlen gegen Luzern acht Stammspieler, sechs sind verletzt, Yassine Chikhaoui und Amine Chermiti spielen mit Tunesien am Afrika-Cup. Und selbst der junge Verteidiger Loris Benito, der nun früher als eigentlich geplant von Aarau nach Zürich wechselt, geht an Krücken. Es ist eine Verletztenliste, die den Umbruch noch unübersichtlicher macht, als er es sonst schon ist. Vor den Februarwochen haben sie Angst im FCZ. Der Sportchef Fredy Bickel sagt: «Wir müssen irgendwie versuchen, diese Zeit heil zu überstehen.»
Aber es gibt auch Spieler, die eine gewisse Treuherzigkeit ausstrahlen, die gar nicht wissen können, welch schwere Zeiten der FC Zürich durchmacht. Der Montenegriner Asmir Kajevic sagt bei seiner Vorstellung, er sei glücklich, im FCZ zu sein, «dem grössten Klub des Landes». Das hat schon lange niemand mehr über den FCZ gesagt, und es tut dem Klub gut, so etwas zu hören - auch wenn man sich vielleicht fragen muss, ob Kajevic wirklich weiss, bei welchem Verein er unterschrieben hat.
Der FC Zürich verfolgt eine langfristige Politik. Wenn sie ihm in dieser Saison schon den Erfolg bringt - umso besser. Aber darauf angewiesen ist er nicht zwingend. Die Zürcher haben mit den Transfers viel Geld eingenommen, um sich mittelfristig fast eine neue Mannschaft leisten zu können. Allerdings ist nicht ganz sicher, wie viele der kolportierten 15 Millionen Franken der Verein auch tatsächlich ausgeben kann.
Canepa dementiert, dass nur 50 Prozent der Einnahmen in die Klubkasse fliessen werden, wie zuletzt geschrieben worden war. «Es ist mehr, mehr als 75 Prozent», sagt er. Als Dusan Djuric und Alexandre Alphonse vor einigen Jahren verpflichtet worden waren, hatten Investoren ausserhalb des FCZ-Budgets bei der Finanzierung geholfen. Nun partizipieren sie am Weiterverkauf. Ausserdem fliesse bei den lukrativen Transfers von Ricardo Rodriguez und Admir Mehmedi einiges Geld in die Tasche von Beratern, sagt Canepa.
Quelle: heutige NZZ
E
eifachöppis
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01.02.2012, 11:38 · #251
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«Aber es gibt auch Spieler, die eine gewisse Treuherzigkeit ausstrahlen, die gar nicht wissen können, welch schwere Zeiten der FC Zürich durchmacht. Der Montenegriner Asmir Kajevic sagt bei seiner Vorstellung, er sei glücklich, im FCZ zu sein, «dem grössten Klub des Landes». Das hat schon lange niemand mehr über den FCZ gesagt, und es tut dem Klub gut, so etwas zu hören - auch wenn man sich vielleicht fragen muss, ob Kajevic wirklich weiss, bei welchem Verein er unterschrieben hat.»
Schön gesagt, Kajevic!
«Der FC Zürich verfolgt eine langfristige Politik. Wenn sie ihm in dieser Saison schon den Erfolg bringt - umso besser. Aber darauf angewiesen ist er nicht zwingend. Die Zürcher haben mit den Transfers viel Geld eingenommen, um sich mittelfristig fast eine neue Mannschaft leisten zu können. Allerdings ist nicht ganz sicher, wie viele der kolportierten 15 Millionen Franken der Verein auch tatsächlich ausgeben kann.»
Canepa dementiert, dass nur 50 Prozent der Einnahmen in die Klubkasse fliessen werden, wie zuletzt geschrieben worden war. «Es ist mehr, mehr als 75 Prozent», sagt er. Als Dusan Djuric und Alexandre Alphonse vor einigen Jahren verpflichtet worden waren, hatten Investoren ausserhalb des FCZ-Budgets bei der Finanzierung geholfen. Nun partizipieren sie am Weiterverkauf. Ausserdem fliesse bei den lukrativen Transfers von Ricardo Rodriguez und Admir Mehmedi einiges Geld in die Tasche von Beratern, sagt Canepa.
Das gefällt mir schon weniger. Bei Alphonse mussten Investoren nachhelfen? Der kam aus der Ch-League und kostete max. ein paar 100k. Alphonse wurde verpflichtet, bevor Canepa Präsi war.
Es wäre wünschenswert, würde bezüglich Transferrechte mehr Transparenz herrschen. Bei Chikhaoui und Guatelli liegen die Transferrechte bei der Investorengruppe rund um Canepa (alleiniger Investor?). Bei Djuric war es anscheinend auch so. Gibt es noch mehr fremdfinanzierte Spieler, z.B. Chermiti?
Und wieso sagt Canepa, dass mehr als 75% der Transfereinnahmen dem FCZ gutgeschrieben werden? Diese Aussage verstehe ich nicht ganz. Sind es nicht mehr als 90%, die dem FCZ gutgeschrieben werden? Die Transfers von Alphonse und Djuric haben ca 1 Mio eingebracht, Rodriguez und Mehmedi wohl etwa 12 - 16 Mio... Oder kann es sein, dass auch die Transferrechte von Margairaz nicht dem FCZ gehörten?
Ziemlich unschöne Geschichte...
G
gelbeseite
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01.02.2012, 11:52 · #252
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Ziemlich unschöne Geschichte...
Investoren helfen dem FCZ gute Spieler zu finanzieren. Sie verringern das Risiko und haben deshalb auch eine Beteiligung an den Transfereinnahmen. Was ist für dich daran unschön? Sei doch froh, dass wir dank diesen Leuten gute Spieler verpflichten können und somit attraktiven Fussball sehen.
P.S.: Im Falle Chermiti denke ich, dass für sich der FCZ ablösefreie Spieler nicht fremdfinanzieren muss..
E
eifachöppis
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01.02.2012, 12:50 · #253
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Ziemlich unschöne Geschichte...
Investoren helfen dem FCZ gute Spieler zu finanzieren. Sie verringern das Risiko und haben deshalb auch eine Beteiligung an den Transfereinnahmen. Was ist für dich daran unschön? Sei doch froh, dass wir dank diesen Leuten gute Spieler verpflichten können und somit attraktiven Fussball sehen.
P.S.: Im Falle Chermiti denke ich, dass für sich der FCZ ablösefreie Spieler nicht fremdfinanzieren muss..
Habe gedacht, Chermiti hätte bei Hertha noch einen Vertrag gehabt und auch Ablöse gekostet... Aber bei meiner Antwort ging es gar nicht um Chermiti, dieser wurde nur als Beispiel genannt.
Ich finde es schlecht, wenn Spieler vollständig fremdfinanziert werden. Der FCZ hat generell ein strukturelles Defizit, welches durch das internationale Geschäft (EL/CL) oder Transfererlöse wettgemacht werden kann/muss. Werden alle guten Spieler vollständig fremdfinanziert, gibt es zwar schönen, attraktiven Fussball zu bestaunen, das Defizit ist damit jedoch noch nicht behoben.
Wird ein Spieler gekauft, welcher jung und talentiert ist und dadurch 2 oder 3 Millionen kostet, dann ist gegen eine Mitfinanzierung (z.B. 50%) nichts einzuwenden. Liegen die Transferrechte von Spieler, welche ein paar 100k gekostet haben, bei Investoren, dann finde ich das ziemlich scheisse
K
Kampfsau
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Dabei seit November 2003
01.02.2012, 14:39 · #254
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Ich finde es schlecht, wenn Spieler vollständig fremdfinanziert werden. Der FCZ hat generell ein strukturelles Defizit, welches durch das internationale Geschäft (EL/CL) oder Transfererlöse wettgemacht werden kann/muss. Werden alle guten Spieler vollständig fremdfinanziert, gibt es zwar schönen, attraktiven Fussball zu bestaunen, das Defizit ist damit jedoch noch nicht behoben.
Kennst du ein besseres Geschäftsmodell, mit welchem man konkurrenzfähig bleibt und auch die Finanzen in den Griff kriegt?
D
Daenu78
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Dabei seit Oktober 2004
01.02.2012, 15:32 · #255
Beiträge: 752
Ich bin eigentlich durchwegs positiv auf die kommende Rueckrunde (oder versuche es zumindest zu sein ;-)
Vor einem halben Jahr standen wir da und jubelten als Transfergewinner, mit breiter Brust weil wir den ganzen Kader, mit dem wir soooo super genial spielten in der Endphase, zusammenhalten konnten. Ich war mir sicher, dass wir aus den ersten 10 Spielen 25 Punkte holen werden und die uebrigen Clubs uns hinter her rennen werden, weil die diversen Neueinkaeufe noch nicht integriert wurden. Wir wissen alle wie es kam - 0 Punkte nach 3 Spielen - ein super eingespieltes Team waren wir...
Jetzt kommt es ganz anders, keiner erwartet was, jeder ist hungrig auf einen Stammplatz, es wird gefighted, gekaempft, Dreck gefresssen! Wir holen den Sieg in Luzern! Auf gehts, hopp FCZ!!
C
chue.li
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Dabei seit Oktober 2005
01.02.2012, 15:59 · #256
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Wer sich noch ein bisschen zurück erinnern mag, an die Zeit in der Canepa das Präsidium von Sven Hotz übernommen hat, dem fällt sicherlich auch wieder ein, dass Canepa damals als eines der wichtigsten Ziele die wirtschaftliche Gesundung und finanzielle Unabhängigkeit des FCZ ausgerufen hat. Er machte auch öffentlich, dass sich der FCZ keine Transfers auf eigene Kosten leisten kann, weswegen man auf die Fremdfinanzierung zurückgreifen musste. Nach meinem Wissen wurden Spieler nur von Canepa und seinem engeren Umfeld finanziert, wobei er von Anfang an klarstellte, dass bei einem Weiterverkauf der Spieler der FCZ überdurchschnittlich profitiert und nicht die privaten Investoren. Dies natürlich mit dem Hintergedanken künftige Transfers vom Verein rsp. der AG selbst finanzieren zu lassen. Ich meine mich zu erinnern dass der FCZ zu 75% an den Transfereinnahmen beiteiligt ist (Angaben ohne Gewähr und ohne Quelle, wer es genau wissen will muss selbst recherchieren).
Daher sehe ich das ganze nicht als grosses Problem, sondern als Bewältigung von Altlasten :)
http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/02/03/Fussball/FCZ-Befreiungsschlag-oder-Eigentor
Margairaz verdient in Sion, gemäss diesem Beitrag ca. 700'00 pro saison. Soviel mehr kann das ja nicht sein, wie er bei uns verdient hat. Oder täusche ich mich da? Dies bei einem 3.5 Jahres Vertrag. Falls diese Zahlen stimmen, wundert es mich also schon etwas, wiso wir Margairaz nicht halten konnten.
I
Istvan a kiraly
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03.02.2012, 18:29 · #259
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http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/02/03/Fussball/FCZ-Befreiungsschlag-oder-Eigentor
Margairaz verdient in Sion, gemäss diesem Beitrag ca. 700'00 pro saison. Soviel mehr kann das ja nicht sein, wie er bei uns verdient hat. Oder täusche ich mich da? Dies bei einem 3.5 Jahres Vertrag. Falls diese Zahlen stimmen, wundert es mich also schon etwas, wiso wir Margairaz nicht halten konnten.
Margairaz hat bei uns nicht annähernd soviel verdient.
Y
yellow
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03.02.2012, 20:12 · #260
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http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/02/03/Fussball/FCZ-Befreiungsschlag-oder-Eigentor
Margairaz verdient in Sion, gemäss diesem Beitrag ca. 700'00 pro saison. Soviel mehr kann das ja nicht sein, wie er bei uns verdient hat. Oder täusche ich mich da? Dies bei einem 3.5 Jahres Vertrag. Falls diese Zahlen stimmen, wundert es mich also schon etwas, wiso wir Margairaz nicht halten konnten.
Margairaz hat bei uns nicht annähernd soviel verdient.
Da bin ich nun überrascht. Habe immer gedacht, dass Schweizer Führungsspieler bei uns in etwa 700'000 kassieren. Wie viel hat er denn deiner Meinung nach bei uns erhalten?
Könnte es nicht eher sein, dass der FCZ ihm nur einen Vertrag über 2 Jahre angeboten hat?
So oder so, jedenfalls war Margairaz sehr schnell weg.