pexito
Mitglied3'138 Beiträge
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13.07.2007, 12:22 · #741
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Nun hätte der 1.FC Köln zu dem Zeitpunkt Tico keinen Vertrag "hinlegen" können, da zunächst erst einmal mit dem abgebenden Verein Kontakt aufgenommen werden musste, bei dem Tico ja noch bis 2009 gebunden war.
Da könntest du natürlich Recht haben, aber wenn das stimmt (vorher willst du nun diese Informationen besitzen?), wieso war denn die Ablösesumme bereits bekannt (240.000 Euro, von dir in einem anderen Posting verfasst) und bereits verschickt. Wenns terminliche Überschneidungen gegeben hat, dann ists wahrhaft blöde gelaufen. Für alle Beteiligten. Trotzdem! Man hätte die Absichtserklärung oder Vorvertrag verlängern, oder eben alle Hebel, inklusive Tico, in Bewegung setzen können, damit der Deal zum festgelegten Zeitpunkt über die Bühne gehen konnte.
Es kommt der Verdacht auf, das Köln sich der Sache 'Tico' zu sicher war. Auf die böse Überraschung aus Zürich, dann die dementsprechende Reaktion des FC Vorstandes. Obs die feine Art ist, will ich nicht zur Debatte stellen. Aber im Profigeschäft, darf man sich nicht so überraschen lassen, sofern wie von mir vermutet alles mit recht(lich)en Dingen zu und her ging. Das ganze lässt den Spielervermittler ebenso wenig gut aussehen, wie jetzt der FC Köln dasteht. Es wäre wohl seine Arbeit gewesen, die Kontakte in nötiger Frist herzustellen und diese zu aktivieren. Zusammen mit dem FC Vorstand.
Aber anstatt hier den schwarzen Peter dem FC Zürich zuspielen zu wollen, könnte man genausogut Orlando Pirates beschuldigen, viel zu langsam gehandelt zu haben. Denn dein Argument bezieht sich nur auf die Kontakte FC Köln, Orlando Pirates und allenfalls Tico's Spielervermittler. Ist der Deal deswegen gescheitert, darf man dem FC Zürich keine Vorwürfe machen. Abgesehen von gewissen moralischen Bedenken, welche wiederum im Profifussball in ganz seltenen Fällen eingehalten werden.
Gruss pexito