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Krönu
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07.03.2025, 12:47 · #12'081
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Bitte die Herren, nicht persönlich werden...;-) Da muss ich mich tatsächlich, als stiller Leser dieses Forums, auch wieder mal zu Wort melden. Ja, uns gibt es noch. Ja, wir sind alte Säcke und singen inzwischen "grau und wiiss sind eusi Farbe", aber einige von uns surfen, boarden und skaten immer noch wie junge Götter. Aber nicht mehr so viele..,-)
Lustig, dass gewisse Schreiberlinge HG immer noch als "kreative Skater" schubladisieren und als anscheinend sehr aktiven Part der SK.... Tzzz.
Guten Tag Herr REDL
Ich wollte hiermit kurz nachfragen wann das neue Album kommt :-)
Liebe Grüsse Krönu
D
devante
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07.03.2025, 12:50 · #12'082
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Bitte die Herren, nicht persönlich werden...;-) Da muss ich mich tatsächlich, als stiller Leser dieses Forums, auch wieder mal zu Wort melden. Ja, uns gibt es noch. Ja, wir sind alte Säcke und singen inzwischen "grau und wiiss sind eusi Farbe", aber einige von uns surfen, boarden und skaten immer noch wie junge Götter. Aber nicht mehr so viele..,-)
Lustig, dass gewisse Schreiberlinge HG immer noch als "kreative Skater" schubladisieren und als anscheinend sehr aktiven Part der SK.... Tzzz.
Guten Tag Herr REDL
Ich wollte hiermit kurz nachfragen wann das neue Album kommt :-)
Liebe Grüsse Krönu
Grad heute morgen mit r200k im ohr am riesigen REDL piece an der Forchstrasse vorbei gefahren. Musste schmunzeln, kunst in den ohren und augen.... :)
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tato
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07.03.2025, 15:15 · #12'083
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(...)Da muss ich mich tatsächlich, als stiller Leser dieses Forums, auch wieder mal zu Wort melden.(...
7 Jahre lang ins FCZ-Forum schweigen braucht m.M.n. Nerven wie Drahtseile. Chapeau! :-)))
https://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/vor-einem-jahr-noch-in-der-3-liga-kroatiens-fcz-entdeckung-markelo-stand-am-karriereabgrund-id20655895.html
Hat jemand Zugriff?
Vor einem Jahr noch in der 3. Liga Kroatiens
FCZ-Entdeckung Markelo stand am Karriereabgrund
Es ist eine Floskel, doch der Fall von FCZ-Spieler Jahnoah Markelo (22) zeigt, wie schnell es im Fussball gehen kann. Vor etwas mehr als einem Jahr schien der Holländer weit weg von einer Fussballkarriere.
Die Aussagen von FCZ-Trainer Ricardo Moniz (60) vor sechs Wochen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Luzern (1:3) lassen erahnen, wie speziell der Karriereweg von FCZ-Spektakelspieler Jahnoah Markelos (22) ist. «Ich dachte zuerst (nach dem Wechsel im Herbst, Anm. d. Red.) er sei jünger. In Holland bist du mit 20 schon weg und vergessen. Hier in Zürich ist er aber noch jung.»
Markelo machte die Jugendzeit zwar bei Ajax und später Twente, schaffte den Sprung aber nicht zum Profi. Im Sommer 2023 ist er dann bei den Go Ahead Eagles in der Eredivisie unter Vertrag. Zum Einsatz kommt er da aber so gut wie nie und wechselt zu Celje nach Slowenien, dem aktuellen Lugano-Gegner in der Conference League. Doch auch dieser Klub hat keine Verwendung für ihn.
Letzte Chance vor Bedeutungslosigkeit gepackt
Um Spielpraxis zu bekommen und um seiner Karriere nochmals eine Chance zu geben, lässt sich der Bankdrücker nach Zagreb ausleihen. Aber nicht etwa zu einem der Erstligisten Dinamo oder Lokomotiva – sondern zu Kustosija aus der 3. Liga.
Markelos Karriere scheint angesichts der Wechsel näher am Ende, als einem Aufstieg nach oben. Gelandet irgendwo im Fussball-Niemandsland. Das Portal «Transfermarkt» schreibt bei Kustosija nur einer Handvoll Spieler überhaupt einen Marktwert zu. Der Holländer ist kurz nach seinem Wechsel «wertlos», 0 Franken wert.
Beim FCZ schiebt er Extraschichten
Doch für den jungen Markelo wird der Gang in die 3. Liga zum Wendepunkt seiner Laufbahn. Der ehemalige Ajax-Junior schiesst Tor um Tor und verpasst den Aufstieg in die zweite Liga knapp. In der Barrage muss sich Kustosija in Hin- und Rückspiel dem Oberklassigen NK Orijent geschlagen geben. Markelo trifft in beiden Partien.
Trotz seiner starken Saison hat Celje nach seiner Leih-Rückkehr keine Verwendung für den Offensivspieler. Der Trainer setzt offenbar nicht auf ihn.
Mithilfe seines Agenten Andy Bara, der unter anderem auch Barcelonas Superstar Dani Olmo berät, und FCZ-Sportchef Milos Malenovic (40), landet Markelo im letzten Herbst ablösefrei in Zürich. «Ich war in Austausch mit dem Berater. Wir hatten ihn dann zum Probetraining eingeladen und er ist sehr positiv aufgefallen», sagt Malenovic.
Aufgrund des Qualitätsunterschieds zwischen der 3. kroatischen Liga und der Super League hat Markelo zu Beginn aber Mühe mit der Intensität in der Schweiz. Nach einigen Wochen in der U21 und einigen Extraschichten schafft er dennoch den Sprung in erste Mannschaft. Malenovic: «Für uns spielt es keine Rolle, aus welcher Liga ein Spieler kommt. Sofern er Qualitäten und Charakter hat, glauben wir fest daran, dass wir Spieler weiterentwickeln können.»
Kommt immer besser in Fahrt
Beim FCZ ist der Flügelspieler nun auf gutem Weg, nach der Station in der kroatischen 3. Liga seine nächste Chance zu nutzen und seine Profikarriere mit etwas Verspätung doch noch zu lancieren.
Markelo hat sich zuletzt mit vielen auffälligen Aktionen in den Vordergrund gespielt. Vor zwei Wochen erzielte er gegen Yverdon den sehenswerten 2:1-Siegestreffer. Am vergangenen Sonntag legt er gegen Lugano noch einen drauf. Er bereitet das 1:0 durch Steven Zuber vor, dann erzielt er per Traumtor den zweiten Zürcher Treffer. So solls weitergehen. «Er hat grosses Potenzial, wir lassen nicht zu, dass er sich zurücklehnen kann. Er wird täglich mit Details konfrontiert», sagt Malenovic über den neuen Spektakelmacher beim FCZ.
Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Finde Ihn jeweils einen der besseren Rasen in der Super League.
Der Zustand hängt aber auch stark davon ab, ob am Vorabend 40'000 Büezer Buebe Fans darauf rumgetrampelt sind.
— I däre graue chline Stadt bisch du s'gröscht!
D
Demokrit
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11.03.2025, 09:01 · #12'088
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Ich wäre endlich für Kunstrasen, weil wirklich Fan bin vom KS!
N
nicht
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11.03.2025, 09:31 · #12'089
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Finde Ihn jeweils einen der besseren Rasen in der Super League.
Der Zustand hängt aber auch stark davon ab, ob am Vorabend 40'000 Büezer Buebe Fans darauf rumgetrampelt sind.
Hier spielt halt der wirtschaftliche Druck rein und der Fakt, dass wir abhängig sind von der Stadt als Besitzerin. Dass wir im Februar und März noch zwei Profi-Frauenspiele beherbergen, ist politisch und im Sinne der Frauenförderung (zu Recht!) gewünscht. Die Konsequenzen daraus trägt der Rasen.
G
Gha_Züri
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11.03.2025, 12:34 · #12'090
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Wäre noch interessant zu wissen, wie sie auf diese Aussagen kommen. Haben sie eine Umfrage bei allen Spielern gemacht oder nur den Xherdan gefragt?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte man vor ein paar Jahren diesbezüglich eine Umfrage bei den Spielern gemacht und der Rasen im Letzi war auf Platz 1. https://www.20min.ch/story/teppich-im-l ... 9831531649 Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Fakt ist jedoch, wenn den ein Untergrund wettbewerbsverzerrend ist, dann sind das die Plastikrasen! Keine Ahnung wieso die SFL nicht checkt, dass dies ein völlig anderer Fussball ist, denn man darauf spielt (Ball schneller, Verletzungsgefahr grösser --> ergo weniger Spieler die aufs Ganze gehen usw.). Hier hat die EU richtig gehandelt, ab 2031 Plastikrasen ganz zu verbieten, auch wenn es nicht wegen der gleichen Gründe ist, wie wir sie hier besprechen.
headhunters
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11.03.2025, 13:30 · #12'091
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Wäre noch interessant zu wissen, wie sie auf diese Aussagen kommen. Haben sie eine Umfrage bei allen Spielern gemacht oder nur den Xherdan gefragt?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte man vor ein paar Jahren diesbezüglich eine Umfrage bei den Spielern gemacht und der Rasen im Letzi war auf Platz 1. https://www.20min.ch/story/teppich-im-l ... 9831531649 Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Fakt ist jedoch, wenn den ein Untergrund wettbewerbsverzerrend ist, dann sind das die Plastikrasen! Keine Ahnung wieso die SFL nicht checkt, dass dies ein völlig anderer Fussball ist, denn man darauf spielt (Ball schneller, Verletzungsgefahr grösser --> ergo weniger Spieler die aufs Ganze gehen usw.). Hier hat die EU richtig gehandelt, ab 2031 Plastikrasen ganz zu verbieten, auch wenn es nicht wegen der gleichen Gründe ist, wie wir sie hier besprechen.
Das ist nicht ganz richtig: Nicht der Rasen wird verboten, sondern das Verfüllmaterial. Der Kunstrasen bleibt.
C
chuk
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11.03.2025, 16:46 · #12'092
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Wäre noch interessant zu wissen, wie sie auf diese Aussagen kommen. Haben sie eine Umfrage bei allen Spielern gemacht oder nur den Xherdan gefragt?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte man vor ein paar Jahren diesbezüglich eine Umfrage bei den Spielern gemacht und der Rasen im Letzi war auf Platz 1. https://www.20min.ch/story/teppich-im-l ... 9831531649 Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Fakt ist jedoch, wenn den ein Untergrund wettbewerbsverzerrend ist, dann sind das die Plastikrasen! Keine Ahnung wieso die SFL nicht checkt, dass dies ein völlig anderer Fussball ist, denn man darauf spielt (Ball schneller, Verletzungsgefahr grösser --> ergo weniger Spieler die aufs Ganze gehen usw.). Hier hat die EU richtig gehandelt, ab 2031 Plastikrasen ganz zu verbieten, auch wenn es nicht wegen der gleichen Gründe ist, wie wir sie hier besprechen.
Bester Rasen der Schweiz ist lange passé ! Seit der Post-Pandemie-Phase überlädt das Sportamt konsequent den Eventkalender im Letzi mit Konzerten und anderen idiotischen Provinzanlässen (Büezer Buebe, Zeugen Jehovas) zum dümmsten Zeitpunkt!
Wie soll ein Rasen anständig mit dem Unterbau verwachsen, wenn man diesen andauernd mitten in der Saison auswechseln muss .. und am besten noch im Oktober wie letzte Saison??
Die Stümperei düfte indes in der kommenden Saison weitergehen: Ende Mai geben Imagine Dragons dem Acker mit einem Doppelkonzert noch den Rest. Da man sich nicht vollends der Lächerlichkeit preisgeben wird, wird man den Rasen für die Frauen-EM im Juli neu verlegen.
Das Geläuf dürfte dann in passablem Zustand sein, da liegt natürlich nichts näher als dieses gleich zum Saisonstart nochmal mit einem Doppelkonzert zu zerstören- wen interessiert schliesslich Fussball, wenn man Ed Sheeran haben kann?!
Die Herablassung oder bestenfalls das Desinteresse seitens der politischen Akteure in unserer Stadt für den Fussball sucht seinesgleichen. Zeit für ein reines Fussballstadion! Angeblich erwacht das Verwaltungsgericht im April auch noch aus seinem Winterschlaf und wir können ans Bundesgericht weiterziehen.
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Gha_Züri
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11.03.2025, 18:49 · #12'093
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Wäre noch interessant zu wissen, wie sie auf diese Aussagen kommen. Haben sie eine Umfrage bei allen Spielern gemacht oder nur den Xherdan gefragt?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte man vor ein paar Jahren diesbezüglich eine Umfrage bei den Spielern gemacht und der Rasen im Letzi war auf Platz 1. https://www.20min.ch/story/teppich-im-l ... 9831531649 Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Fakt ist jedoch, wenn den ein Untergrund wettbewerbsverzerrend ist, dann sind das die Plastikrasen! Keine Ahnung wieso die SFL nicht checkt, dass dies ein völlig anderer Fussball ist, denn man darauf spielt (Ball schneller, Verletzungsgefahr grösser --> ergo weniger Spieler die aufs Ganze gehen usw.). Hier hat die EU richtig gehandelt, ab 2031 Plastikrasen ganz zu verbieten, auch wenn es nicht wegen der gleichen Gründe ist, wie wir sie hier besprechen.
Das ist nicht ganz richtig: Nicht der Rasen wird verboten, sondern das Verfüllmaterial. Der Kunstrasen bleibt.
Hast recht, dann muss ich nochmals Anlauf holen und den DFB loben, in der 1.BuLi ist Kunstrasen wenigstens verboten.
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Demokrit
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11.03.2025, 19:42 · #12'094
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Man sollte die Verantwortlichen welche einen Cupfinal auf KS austragen lassen, auf Lebzeiten für jegliche Ämter im Fussball sperren!
headhunters
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12.03.2025, 07:48 · #12'095
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Wäre noch interessant zu wissen, wie sie auf diese Aussagen kommen. Haben sie eine Umfrage bei allen Spielern gemacht oder nur den Xherdan gefragt?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte man vor ein paar Jahren diesbezüglich eine Umfrage bei den Spielern gemacht und der Rasen im Letzi war auf Platz 1. https://www.20min.ch/story/teppich-im-l ... 9831531649 Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Fakt ist jedoch, wenn den ein Untergrund wettbewerbsverzerrend ist, dann sind das die Plastikrasen! Keine Ahnung wieso die SFL nicht checkt, dass dies ein völlig anderer Fussball ist, denn man darauf spielt (Ball schneller, Verletzungsgefahr grösser --> ergo weniger Spieler die aufs Ganze gehen usw.). Hier hat die EU richtig gehandelt, ab 2031 Plastikrasen ganz zu verbieten, auch wenn es nicht wegen der gleichen Gründe ist, wie wir sie hier besprechen.
Das ist nicht ganz richtig: Nicht der Rasen wird verboten, sondern das Verfüllmaterial. Der Kunstrasen bleibt.
Hast recht, dann muss ich nochmals Anlauf holen und den DFB loben, in der 1.BuLi ist Kunstrasen wenigstens verboten.
Gestern das neue Zwölf erhalten. Hauptthema: Kunstrasen! Sehr spannend, wir sind eines der wenigen Länder in denen in der 1. Liga auf Kunstrasen gespielt wird.
https://www.zwoelf.ch/aktuelle-ausgabe/

G
Gha_Züri
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12.03.2025, 08:38 · #12'096
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Was für ein mieser Artikel.
Der Letzigrundrasen wird als katastrophal bezeichnet, was meiner Meinung nach nicht stimmt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66551.html
Wäre noch interessant zu wissen, wie sie auf diese Aussagen kommen. Haben sie eine Umfrage bei allen Spielern gemacht oder nur den Xherdan gefragt?
Wenn ich mich recht entsinne, hatte man vor ein paar Jahren diesbezüglich eine Umfrage bei den Spielern gemacht und der Rasen im Letzi war auf Platz 1. https://www.20min.ch/story/teppich-im-l ... 9831531649 Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Fakt ist jedoch, wenn den ein Untergrund wettbewerbsverzerrend ist, dann sind das die Plastikrasen! Keine Ahnung wieso die SFL nicht checkt, dass dies ein völlig anderer Fussball ist, denn man darauf spielt (Ball schneller, Verletzungsgefahr grösser --> ergo weniger Spieler die aufs Ganze gehen usw.). Hier hat die EU richtig gehandelt, ab 2031 Plastikrasen ganz zu verbieten, auch wenn es nicht wegen der gleichen Gründe ist, wie wir sie hier besprechen.
Das ist nicht ganz richtig: Nicht der Rasen wird verboten, sondern das Verfüllmaterial. Der Kunstrasen bleibt.
Hast recht, dann muss ich nochmals Anlauf holen und den DFB loben, in der 1.BuLi ist Kunstrasen wenigstens verboten.
Gestern das neue Zwölf erhalten. Hauptthema: Kunstrasen! Sehr spannend, wir sind eines der wenigen Länder in denen in der 1. Liga auf Kunstrasen gespielt wird.
https://www.zwoelf.ch/aktuelle-ausgabe/

Interessant, vielen Dank für die Info headhunters. Ich werde mir die Ausgabe auf jeden Fall holen. Ganz ehrlich, ich habe mich nie konkret mit der Frage auseinandergesetzt, weshalb gewisse Vereine auf KS setzen. Deshalb kurz recherchiert.
Mir war gar nicht klar, dass YB - für mich der Plastikverein schlechthin - nur auf Kunstrasen spielt wegen Platzproblemen in Bern. Die würden auch am liebsten auf Naturrasen spielen, nicht zuletzt wegen der Länderspiele, die dort nicht ausgetragen werden können. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... Kunstrasen.
In der Schweiz scheint es allgemein eher ein kapazitäts-, platz-, witterungs-, oder finanzielltechnisches Problem zu sein, weshalb viele Vereine auf KS setzen. https://www.blick.ch/schweiz/sportverei ... 51332.html
Da müssten sich mMn einige Akteure (Verband, Gemeinden usw.) zusammentun um die nötige Infrastruktur zu gewährleisten.
C
chuk
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12.03.2025, 11:19 · #12'097
Beiträge: 1'060
[
Mir war gar nicht klar, dass YB - für mich der Plastikverein schlechthin - nur auf Kunstrasen spielt wegen Platzproblemen in Bern. Die würden auch am liebsten auf Naturrasen spielen, nicht zuletzt wegen der Länderspiele, die dort nicht ausgetragen werden können. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... Kunstrasen.
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Die ungenügende Platzsituation in Bern mag bis vor Kurzem ein berechtigter Einwand pro Kunstrasen gewesen sein, seit letztem Jahr ist es jedoch nur ein argumentatives Feigenblatt Seitens YB.
In Ostermundigen ist derzeit ein grosser Fussball-Campus in Planung, vergleichbar mit unserem Heerenschürli, das ebenfalls vom Breitensport genutzt wird. Bei YB begnügt man sich jedoch die Jugend und die Frauen dorthin zu verfrachten. Das heisst die Profis werden so lange auf KR spielen bis auf der Allmend gleich hinter dem Wankdorf ein Trainingsinfrastruktur für die Männer steht – in diesem Prozess sind sie jedoch noch nirgends und als leidgeprüfte Zürcher wissen wir, dass dieses Rösslipspiel Jahre oder eher Jahrzehnte in Anspruch nehemen kann.
Bei YB hat man also vorsätzlich die Chance verpasst, zumindest vorübergehend den Profibetrieb in Ostermundigen zu integrieren bis das die Plätze auf der Almend realisiert werden können – so unglücklich können sie mit ihrem Plastik also nicht sein und wir können auf ein weiterw 10 Jahre Cupfinals auf KR freuen. Dass der/die schwache SVF/SFL diesem Treiben keinen Einhalt gebietet, verwundert nicht.
Hier müsste die UEFA endlich mal durchgreifen. Statt kleinere Vereine mit hanebüchenen Vorschriften wie Anzahl Sitzplätze im Europa Cup zu piesacken, sollte die UEFA dem Ärgernis Kunstrasen so beikommen: Alle Teams, die südlich des 60. Breitengrades beheimatet sind, müssen ihre Heimspiele in einer europäischen Gruppenphase auf Naturrasen austragen. Und schwups - die Berner Kunstrasenposse hätte sich damit von einem Tag auf den anderen in Luft aufgelöst.
A
Arafat Abou Chaker
Mitglied
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14.03.2025, 17:09 · #12'098
Beiträge: 198
Die Canepas täten gut daran die Befugnisse von Malenovic einzugrenzen und weitere starke Persönlichkeiten im Home of FCZ aufzubauen. Ein Medienchef mit Entscheidungskompetenz hätte zum Beispiel die Kritik am Mendy-Transfer vorwegnehmen können.
Hoffe die Canepas nehmen solche Artikel ernst und schauen zukünftig genau hin. Artikel aus der NZZ:
Genie oder Grössenwahnsinniger? FCZ-Sportchef Milos Malenovic ist die umstrittenste Figur im Schweizer Fussball
Er war ein hochbegabtes Kind, ein mächtiger Spielerberater und hat bei mehreren Klubs für Unruhe gesorgt. Der 40-Jährige gilt als schnell und brillant, aber auch als manipulativ und skrupellos.
Diese Geschichte hat eine lange Vorgeschichte. Am 2. Oktober 2023 wurde Milos Malenovic als Sportchef des FC Zürich vorgestellt – nachdem er bereits mehrere Monate parallel zu seiner Arbeit als Spieleragent ein Beratermandat im Klub ausgeübt hatte. Bald eineinhalb Jahre später ist beim FCZ nichts mehr, wie es war.
Milos Malenovic hat den Betrieb auf den Kopf gestellt, es gab über fünfzig personelle Wechsel. In Dutzenden von Gesprächen mit Direktbetroffenen kristallisiert sich das Bild eines Mannes heraus, der direkt, zuweilen radikal und immer sehr von sich überzeugt seinen Weg geht.
Der FC Zürich ist heute der FC Malenovic. Der 40-Jährige hat in der Vergangenheit die Entwicklung bei mehreren Vereinen beeinflusst. Die Muster glichen sich: Malenovic gewinnt in einem führungsschwachen Klub an Einfluss, es gibt Unruhe, Malenovic zieht weiter. So war das bei Ajax Amsterdam, bei GC, beim FC Biel.
Wie wird es beim FCZ?
Beim FC Zürich ist Malenovic als Sportchef erstmals offiziell an der Klubmacht. Von einem «Klima der Angst» im Betrieb berichteten unabhängig voneinander in den letzten Monaten viele interne Quellen. Sie sprachen davon, wie dominant Malenovic in stundenlangen Sitzungen auftrete, sie beschrieben Lügen, falsche Versprechen und Einschüchterungen. Als er zu seiner ersten Sitzung mit allen Angestellten im Nachwuchsbetrieb erschien, sollen seine ersten Worte gewesen sein: «Wem es nicht passt, der kann gehen. Ich habe über fünfzig Bewerbungen.» Auch langjährige, verdienstvolle und beliebte Mitarbeiter wie Heinz Russheim, Leiter der FCZ Academy, oder Klublegenden wie Daniel Gygax verliessen den Verein, Letzterer nach sieben Jahren als Jugendtrainer.
Niemand will öffentlich reden
Die Insider, frühere und heutige Angestellte, erzählten beispielsweise, wie der Sportchef alle Aufstellungen bis hinunter in die U 15 diktiere, wie er Trainings leite und Trainer massregle, alle Details bestimme und Menschen austausche, als seien sie Schachfiguren. Es sind nicht ein, zwei Geschichten von ein, zwei Personen, es sind zehn, zwanzig Geschichten von zehn, zwanzig Personen, stets bezeugt von mindestens zwei Quellen. Öffentlich reden möchte auch jetzt niemand darüber. Das Fussballgeschäft ist klein, man kennt sich, es bestehen Abhängigkeiten, manche stehen dem Sportchef nahe, andere haben Angst.
Und die Frage an Milos Malenovic lautet: «Gehen Sie wirklich so rücksichtslos vor?»
Milos Malenovic sitzt in einer Zigarrenlounge in einem edlen Hotel im Zürcher Seefeld. Über drei Stunden dauert das Gespräch mit ihm. Malenovic ist freundlich und jovial, schnell und scharfsinnig. Er spricht von seinen Kindern, von seiner Frau, über seine Erziehung, und man muss aufmerksam sein, um mithalten zu können.
Er ist ein faszinierender Erzähler und ein brillanter Verkäufer – und er ist bereit, zu jedem Vorwurf Stellung zu nehmen. Ruhig, souverän. Er sagt: «Unsere Entwicklung stimmt. Wir haben viele Bereiche neu und professionell aufgestellt.» Dabei sei es doch normal, dass Menschen unzufrieden seien, die nicht mehr beim FCZ arbeiten dürften. «Im Fussball wird viel hintenrum gesprochen. Das muss man aushalten können.» Er sagt, dass alle die Chance erhalten hätten, sich zu beweisen. «Wer unsere Philosophie nicht mitträgt oder nicht leistungsbereit ist, hat aber bei uns keine Zukunft.»
Malenovic vermittelt den Eindruck, dass er die grossen Linien zeichne und auch verantwortlich für den Nachwuchs sei. Er kennt sich schliesslich im internationalen Fussball aus und will den FCZ Schritt für Schritt in einen Klub wie Ajax Amsterdam verwandeln: Ausbildung von Talenten, Ablösesumme generieren, wachsen, Titel gewinnen. Dabei müsse einer entscheiden, und er lässt keine Zweifel offen, dass er über genügend Kompetenz verfügt, um auch Trainings zu leiten, Einwechselspieler in der Super League zu instruieren, Trainer zu coachen, in allen relevanten Fragen das letzte Wort zu haben. Trainerdiplom? Hat Malenovic nicht. Braucht er nicht.
Genie? Oder Grössenwahn?
Im Sessel der Zigarrenlounge gibt Malenovic einem das Gefühl, im Moment gerade der wichtigste Mensch in seinem Leben zu sein. Obwohl danach auf seinem Smartphone derart viele Anrufe und Nachrichten auf eine Antwort warten, dass einem schwindlig werden kann. Er ist charmant, neugierig, schlagfertig, hat sich vorbereitet, ist alles andere als herablassend.
Menschen, die mit dem Spielerberater Malenovic zusammengearbeitet haben, erzählen von dessen Schnelligkeit und Geradlinigkeit, von Intelligenz und Raffinement, von Fleiss und harter Arbeit, aber auch vom manipulativen Charakter und davon, wie geschickt Malenovic darin sei, Schwächen und Unsicherheiten auszunutzen und sich der Situation anzupassen. Er sei gefährlich brillant. Und grenzenlos ehrgeizig.
Ein Wunderkind mit Ambitionen
Nachdem seine Karriere als Spieler wegen Verletzungen mit 26 Jahren zu Ende gegangen war, baute Malenovic die erfolgreiche Spieleragentur Soccer Mondial auf. Er spricht von 300 Tagen, die er teilweise pro Jahr auf Reisen gewesen sei. Am Morgen in Madrid, am Mittag in London, am Abend in Moskau. Und umgekehrt.
Wenn man mit Malenovic geredet hat, kann es sein, dass man ziemlich beeindruckt ist. So lässt sich unter anderem erklären, warum die FCZ-Besitzer Heliane und Ancillo Canepa ihren Klub bei Malenovic in besten Händen sehen und bei jeder Gelegenheit betonen, wie grossartig die Arbeit des Sportchefs sei. Sie vertrauen ihm total. Und Malenovic, sagen seine Kritiker, sorge dafür, dass nur er engen Kontakt zu den Canepas habe, es erinnere sie an die Enkeltrick-Masche – selbst der Verwaltungsrat sei über vieles nicht informiert.
Halten zusammen: Milos Malenovic (l.) und der FCZ-Präsident Ancillo Canepa.
Halten zusammen: Milos Malenovic (l.) und der FCZ-Präsident Ancillo Canepa.
Jean-Christophe Bott / Keystone
Zum Beispiel letztmals beim Transfer des ehemaligen französischen Nationalspielers Benjamin Mendy. Die üble Vorgeschichte des Fussballers wurde nicht überprüft, obwohl einmal googeln gereicht hätte, um zu erkennen, dass dieser Transfer für riesigen Ärger sorgen wird. In Malenovics Augen ist Mendy geläutert, nachdem der Fussballer mangels Beweisen vor Gericht von mehreren Vergewaltigungsvorwürfen hatte freigesprochen werden müssen.
Ein Gerücht hält sich hartnäckig: Es soll mindestens eine mündliche Absprache geben zwischen den Canepas und Malenovic, wonach der FCZ irgendwann an den Sportchef verkauft werde. Die Beteiligten dementieren das mit Vehemenz. Malenovic sagt, er habe einen Vierjahresvertrag als Sportchef unterschrieben. Dabei setzt er stark auf Datenanalyse, arbeitet modern, ist ausgezeichnet vernetzt, installiert Fachkräfte mit Vergangenheit in Amsterdam oder Salzburg. Und wenn er einem ausführlich erklärt, wie seine Philosophie genau aussieht, hört sich das smart an. Es läuft sportlich nicht perfekt, aber die Ausrichtung ist erkennbar. Der FCZ will Talente wie Junior Ligue fördern, die Achse wird besetzt durch Führungsspieler wie Steven Zuber, einen früheren Fussballer von GC.
Milos Malenovic scheut das Risiko nicht, das fällt in der beschaulichen Schweiz auf. Er hat aber auch eine einnehmende Seite. Wenn er sich wohlfühlt, spricht er gerne über sein Leben, die Kindheit, über den strengen Vater, der ihm eigentlich nie das Gefühl gegeben habe, am Ziel zu sein. Disziplin sei sehr wichtig gewesen, kulturell bedingt auch, harte Arbeit, gute Schulnoten.
Malenovic war ein hochbegabtes Kind, mit drei Jahren begann er Akkordeon zu spielen, der Fussball war seine Liebe, Schach die Leidenschaft. Er wollte, er musste überall der Beste sein, und er war oft der Beste, im Fussball, in der Musik, im Schach. Aber der Vater war nicht zufrieden. Selbst als Malenovic als Wunderkind des Akkordeons galt und einen Anlass mit weltweiter Ausstrahlung gewann. Er hätte ein Weltklasse-Akkordeonspieler werden können, aber er wollte ein Weltklasse-Fussballer sein.
Fleiss, Cleverness, Ehrgeiz – das zeichnet Malenovic aus
Malenovic sagt, er gehe mit allen Menschen respektvoll um. Dabei gibt es nicht nur diese Geschichte, die vom Internetportal Nau.ch publik gemacht wurde: Malenovic habe Giacomo Koloto an dessen 16. Geburtstag übel beschimpft, weil der FCZ-Jugendspieler zum FC Basel wechsle. Er sei ausgerastet und habe dem Jungen vor die Füsse gespuckt. Malenovic dementierte heftig, der Artikel verschwand von der Website – und ist heute online nicht mehr zu finden.
Ist es dieser Anspruch, unbedingt der Beste zu sein, der Malenovic antreibt und es ihm nicht erlaubt, zu verlieren (und sei es nur einen jungen FCZ-Spieler an den FC Basel) oder ein konsensorientierter Mensch zu sein? Als Fussballer war er talentiert, Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler, er war zielstrebig und spielintelligent, doch Verletzungen beendeten seine Karriere als Stürmer. Danach setzte er sich sehr jung als Berater durch – und gerade in diesem undurchsichtigen Geschäft hatte niemand auf ihn gewartet. Malenovic schaffte es. Er war die Nummer eins in der Schweiz. Er hatte es allen bewiesen.
Warum sollte Milos Malenovic all das aufgeben, die Millionen, den Ruhm, die Reisen, und als Sportchef in der kleinen Fussball-Schweiz arbeiten – wenn er nicht die Zusicherung hätte, den FCZ einmal übernehmen zu können? Malenovic spricht von seinen kleinen Kindern, für die er mehr Zeit habe, wenn er nicht ständig im Ausland sei. Wobei er, das unterstreichen selbst Kritiker, immer noch sehr hart arbeitet.
Fleiss, Cleverness, Ehrgeiz – diese Eigenschaften ziehen sich durch die Karriere von Milos Malenovic. Die renommierte niederländische Zeitung «NRC» beschrieb vor zwei Jahren in einer Geschichte über acht Seiten, wie Malenovic bei Ajax Amsterdam im Sommer 2022 ein Machtvakuum ausgenutzt und den Klub in Schwierigkeiten gebracht habe. Titel: «Wie Ajax in einen permanenten Zustand des Krisenmanagements geriet.» Untertitel: «Während des letzten Sommers lag die Transferpolitik von Ajax teilweise in den Händen eines umstrittenen Fussballagenten. Der Verein hatte nicht immer Einblick in die von ihm getroffenen Vereinbarungen.»
Drei Klubs, dreimal Ärger
Milos Malenovic war im Sommer 2022 der Berater des Ajax-Starspielers Dusan Tadic und des Ajax-Trainers Alfred Schreuder. Der Sportchef Marc Overmars, eine Klublegende, musste beim Amsterdamer Eliteklub gehen, weil er sich Frauen gegenüber ungebührlich verhalten hatte. Ajax versank im Durcheinander – da trat Malenovic aufs Parkett. Er tauchte gemäss «NRC» immer häufiger im Ajax-Trainingszentrum auf, überzeugte die Verantwortlichen und erhielt ein Mandat des orientierungslosen Klubs, um im Transfersommer im Namen von Ajax Gespräche zu führen und Deals zu machen – wobei er gleichzeitig als Berater mit seiner Agentur aktiv war. Ein Autor des Artikels sagt, diese Zusammenarbeit mit Malenovic habe Ajax richtig durchgeschüttelt.
Oder GC: Dort begann Malenovic, ein früherer Grasshoppers-Junior, 2012 seine Karriere als Berater. Mit dem Captain Veroljub Salatic, seinem Klienten und Freund. Malenovic warb mit Unterstützung Salatics viele GC-Spieler ab. «NRC» konnte Dokumente einsehen, wonach Malenovic während sieben Jahren an mindestens 19 GC-Transfers beteiligt war und angeblich 6,6 Millionen Euro verdiente, wobei seine Provision in einigen Fällen mehr als 30 Prozent betrug – in der Branche sind 5 bis 10 Prozent üblich. «NRC» sprach mit vier ehemaligen GC-Führungskräften, zwei davon wurden dahingehend zitiert, dass Malenovic ein Intrigant sei, der GC Millionen Franken gekostet habe. Die zwei anderen sagten, der Einfluss des Beraters sei eine Folge der schwachen Klubführung gewesen.
Malenovics Zeit bei GC endete im Streit, der Trainer Michael Skibbe warf Salatic hinaus. Die Grasshoppers warfen Salatic und Malenovic laut «NRC» einen «totalen Mangel an Loyalität» vor und forderten Malenovic auf, «seine Handlungen, die darauf abzielen, die Autorität des Trainers und des Vorstands zu untergraben», sofort einzustellen. Im Jahr 2020, nach einem Konflikt mit dem Verwaltungsrat, kündigte GC an, «jede Zusammenarbeit mit Malenovic zu beenden».
Schliesslich der FC Biel: Malenovic erwarb sich 2015 das Vertrauen des Präsidenten Carlo Häfeli, der vom Europacup träumte. Der Zürcher Häfeli arbeitete eng mit Malenovic zusammen, und das «Bieler Tagblatt» beschrieb damals, wie sich der Berater im Klub bald wie ein Sportchef aufführte, viele seiner Spieler wie Antonio Marchesano beim damaligen Challenge-League-Klub unterbrachte, für den Verein Verhandlungen führte, unter anderem mit YB. Nach ein paar Monaten lag der FC Biel wirtschaftlich am Boden, er verlor die Lizenz. Jahre später wurde Häfeli wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Malenovic sagte damals, er habe dem Klub nur helfen wollen mit seinen Beziehungen.
Viele Gerüchte – Malenovic lacht darüber
Milos Malenovic ist einer, der auch einmal Grenzen ritzt, sie überschreitet, damit spielt. Wie im Fall Mendy. Damit ist er nicht allein im Fussball. Es kursieren einige Geschichten aus Malenovics Vergangenheit, die einem Mafiafilm entstammen könnten. Muss man das alles ernst nehmen? Die Fussballbranche ist schwatzhaft, Malenovic hat Neider, in gewissen Ländern sind die Regeln anders.
Aber diese Geschichten können Eindruck hinterlassen und einschüchternd wirken.
Um Malenovic ranken sich viele Gerüchte. Gegenwärtig wird erzählt, er habe sich mit seinem alten Kompagnon und Spielerberater Veroljub Salatic zerstritten, gleichzeitig wird behauptet, er arbeite immer noch eng mit früheren Mitstreitern zusammen und halte dort die Fäden zusammen. Kolportiert wird auch, Malenovic plane angesichts der Turbulenzen beim FCZ schon wieder den Ausstieg, seine ausländischen Investoren seien abgesprungen, er wolle zu Ajax Amsterdam wechseln.
Malenovic lacht, wenn er diese Geschichten hört. Er sagt: «Die Arbeit beim FCZ hat doch gerade erst richtig begonnen.» Und es sei ihm ohnehin egal, was andere von ihm denken und über ihn sagen würden. So tritt er auf. Einerseits. Gleichzeitig wird er als eitel beschrieben, er lechze nach Anerkennung, heisst es. Kürzlich setzte er an einer Pressekonferenz zur umfassenden Medienschelte an, weil ihm die negative Berichterstattung nicht passt. Malenovic sagte unter anderem, er sei daran beteiligt gewesen, dass André Breitenreiter, der FCZ-Meistertrainer von 2022, damals nach Zürich gewechselt sei. Menschen, die das beurteilen können, schmunzeln darüber.
In solchen Momenten ist Milos Malenovic wie ein Neureicher, der in der Elite ankommen will. Es geht immer um Resultate, Erfolg, Belohnung. Und vermutlich hat er lange davon geträumt, einen Fussballklub zu dirigieren. Nun will er den FCZ in die Zukunft führen, sportlich und wirtschaftlich. Im letzten Geschäftsjahr mussten die Canepas 7,5 Millionen Franken Verlust decken.
Zerstörung oder Krönung des Canepa-Lebenswerks?
Nach den vielen personellen Wechseln im Klub scheint Malenovic alles und alle im Griff zu haben. Der Captain und Torhüter Yanick Brecher sagte kürzlich im «Blick»: «Ich bin schon lange dabei und habe sehr viel erlebt beim FCZ – aber was in diesem Jahr unter Milos Malenovic im Verein passiert ist, gab es so in dieser Form noch nie. Überspitzt gesagt, werden wir jetzt erst richtig professionell.»
Für Heliane und Ancillo Canepa sind es Aussagen, die beweisen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Sie haben sich oft lange für ihre Angestellten eingesetzt, was löblich ist – aber sie mussten auch schon feststellen, dass sie sich bei der Auswahl ihres Führungspersonals getäuscht haben.
Der frühere Geschäftsführer Nick Gast etwa war im Unternehmen sehr unbeliebt, wurde aber von den Canepas geschützt, bis es wirklich nicht mehr ging, weil sogar die Fans mit Spruchbändern protestierten. In der Südkurve ist man derzeit gespalten, wie man mit der herausfordernden Entwicklung umgehen soll. Etwa mit den Zuzügen von Mendy und Zuber, die bei vielen Anhängern umstritten sind, oder den zahlreichen Wechseln im Betrieb.
Irgendwann werden Heliane und Ancillo Canepa ihren geliebten Klub in jüngere Hände geben wollen und müssen. Wenn es mit Malenovic als Sportchef nicht klappt, stehen sie wieder vor einem «Change-Management», Imageschaden inklusive. Ein früherer Mitarbeiter des FCZ, dem Verein als Fan immer noch sehr verbunden, sagt, er habe Angst, dass die Canepas gerade ihr Lebenswerk zerstörten. Wenn man Milos Malenovic richtig verstanden hat, wird er das Lebenswerk der Canepas krönen.
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Jure Jerković
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14.03.2025, 18:04 · #12'099
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Ein extrem schwacher Artikel von Ruch. Malenovic ist sicher eine streitbare Persönlichkeit, aber das ist hier ist einfach nur eine Hearsay-Auflistung ergänzt mit Vermutungen und eigenen Einschätzungen. Aus dem Interview fehlen mir Aussagen zur aktuellen Situation und die nahe Zukunft. Chance verpasst.
S
spitzkicker
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14.03.2025, 18:14 · #12'100
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Ein extrem schwacher Artikel von Ruch. Malenovic ist sicher eine streitbare Persönlichkeit, aber das ist hier ist einfach nur eine Hearsay-Auflistung ergänzt mit Vermutungen und eigenen Einschätzungen. Aus dem Interview fehlen mir Aussagen zur aktuellen Situation und die nahe Zukunft. Chance verpasst.
Der Artikel ist nichts als die Fortsetzung des NZZ-Bashings. Und das auf einem Niveau, das ich von der NZZ nicht erwarte: Fast alles basiert auf "hören sagen" von frustrierten ehemaligen Angestellten ohne jede Quellenangabe. Ja, manchmal muss man einen Informanten schützen, aber man kann nicht einen ganzen Artikel darauf aufbauen allein mit dem Ziel, dem FCZ, resp. Malenovic eine rein zu grätschen.
Es gibt sicher berechtigte Themen, die zu Kritik führen, aber diese sollte man sachlich ansprechen.