Glarona
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30.09.2013, 17:56 · #61
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manchmal ist "Kopf lüften" für einen spieler nicht das falsche.
« Tagi online 02.10.2013:»Gavranovic wird strafversetzt Der FCZ-Stürmer muss nach dem Angriff auf Assistent Massimo Rizzo im Nachwuchs trainieren. Seine Zukunft im Club und im Nationalteam ist ungewiss. Der Krisengipfel fand am Dienstagmorgen im Büro von Ancillo Canepa am Zürcher Schanzengraben statt. Anwesend waren auf der Seite der FCZ-Führung neben dem Präsidenten der Technische Direktor Marco Bernet, Trainer Urs Meier und sein Assistent Massimo Rizzo. Vorgeladen war Stürmer Mario Gavranovic, er hatte seine Berater Dieter Langhans und Otto Luttrop mitgebracht. Das Thema: der Ausraster von Gavranovic vom Sonntag in Bern. Der Nationalspieler hatte in der Schlussphase der Partie im Stade de Suisse, welche die Zürcher 1:0 gewannen, Rizzo mit Beleidigungen eingedeckt und ihn zusätzlich angerempelt – aus Ärger und Enttäuschung darüber, dass er nicht zum Einsatz gekommen war. Über die Aufarbeitung des Zwischenfalls und die Diskussionen in Canepas Büro wurden keine Details bekannt. Die Konsequenzen für Gavranovic aber sickerten am späteren Abend dennoch durch. Der 23-jährige Stürmer wird ab sofort und bis auf weiteres vom Trainingsund Spielbetrieb der ersten Mannschaft ausgeschlossen, er muss sich fortan in der U-21 des Vereins fit halten. Zudem wird er mit einer Busse belegt, deren Höhe noch nicht bestimmt wurde. Keine Chance bei Hitzfeld Ob Gavranovic dieser Strafversetzung nachkommen wird, wissen die Entscheidungsträger beim FCZ nicht. Klar ist, dass der Spieler bei den Zürchern einen Vertrag bis 2016 unterschrieben hat – mit einer Ausstiegsklausel für das Ausland. Nur: Für einen anderen Verein als den FCZ kann Gavranovic frühestens im neuen Jahr spielen, bis Januar 2014 sind sämtliche Transferfenster geschlossen. Und klar ist auch, dass der Spieler mit seiner Attacke auf Rizzo die Toleranzgrenze bei den Trainern überschritten hat. Ob es bei diesem belasteten Verhältnis mittelfristig für den Spieler überhaupt noch eine Zukunft beim FCZ gibt, ist ungewiss. Und dass Nationalcoach Ottmar Hitzfeld Gavranovic für die baldigen WM-Ausscheidungsspiele gegen Albanien und Slowenien aufbieten wird, ist nicht anzunehmen. (Tages-Anzeiger)