Liquid
Mitglied5'055 Beiträge
Dabei seit Oktober 2004
04.05.2012, 09:23 · #561
Beiträge: 5'055
26 seiten bullshit... weiterso! :-)
«spielt bei den veteranen albisrieden soviel ich weiss»Dann hoffe ich doch, dass wir in eine neue Gruppe zugeteilt bekommen damit ich wieder einmal gegen ihn tschutten kann. Apropos Petric. Warum nicht. Er ist senibel. Feurig....aber nur mit Schal. Und liebt immer den Club für den er spielen darf. Also ich finde ihn gut. Wobei ich anfügen muss dass 4 Jahre zuwenig wären.
«In anderen Welten»Es gibt den 13. Mai 2006: mit der legendären 93. Minute, als der FCZ in Basel Spiel und Titel gewann. Und es gibt den 17. Mai 2009: mit dem 1:3 des FCZ gegen Basel, das ihn deshalb beinahe noch um die Meisterschaft brachte. Oder den 11. Mai 2011: mit dem mitreissenden 2:2 im Direktduell, mit dem der FCZ die Tabellenführung wohl noch um einen Hauch vor dem FCB behauptete, letztendlich aber doch nur Zweiter wurde. FCZ – FCB war in den 1970er-Jahren das Duell, das den Schweizer Fussball nachhaltig beeinflusste, es war damals Kuhn gegen Odermatt. Es ist in den letzten zehn Jahren geprägt von der krassen Überlegenheit der Basler, ihren sieben Meisterschaften und vorerst fünf Cupsiegen, und den einzelnen Nadelstichen der Zürcher, ihren drei Titeln und einem Cuperfolg. Morgen ist wieder FCZ gegen FCB, und obwohl Mai ist, hat die Begegnung so gar nichts Dramatisches an sich. Der eine steht bereits als Meister fest, so früh wie nie. Der andere hechelt in trostlosen Tiefen dem Saisonende entgegen, mit 33 Punkten Rückstand. FCZ-Präsident Ancillo Canepa sagt: «Ich bin nicht traurig, dass diese Saison bald fertig ist.» Basels 370 Millionen Ein Tor fehlte den Zürchern vor einem Jahr zum ersten Platz, ein Tor, das sie in der Folge um Welten vom FCB getrennt hat. Der war direkt für die Champions League qualifiziert und konnte allein für die Gruppenspiele die 20 Millionen Franken an Einnahmen verbuchen, die den Zürchern so gutgetan hätten, um finanziell wieder Rücklagen schaffen zu können. Und dieses eine Tor reichte, um nochmals zu verdeutlichen, in welchen Sphären sich der FCB mittlerweile bewegt. «Er ist Lichtjahre entfernt», sagt Canepa. Das ist allemal übertrieben, aber Canepas Wortwahl steht auch dafür, um die Vorteile des FCB hervorzuheben, was Standort und Stadion betrifft, Rückhalt in Wirtschaft und Politik. Canepa ist nicht neidisch auf ihn, aber er beneidet ihn um die Rahmenbedingungen. Und folgert zum einen daraus: «Wirtschaftlich haben wir auf Jahre hinaus null Chancen.» Und zum anderen: «Wir müssen sehr viel mehr richtig machen als der FCB, um ihn einmal überholen zu können.» 370 Millionen Franken setzte der FCB in den vergangenen sieben Jahren um, 67,6 allein 2011, als er auch den Rekordgewinn von 5,5 Millionen auswies. Beim FCZ dagegen macht sich mit Blick auf die Rechnungsabschlüsse zuweilen Nervosität breit, weil Canepa die Gefahr von finanziellen Abstürzen bewusst ist. Ohne Europacup und bevorschusste Transfergelder wäre, wie schon 2010, das letzte Jahr zu einem millionenschweren Desaster geworden (siehe rechts). Fehlender Mut und Hunger Die Europa League war das Ziel, um die Meisterschaft 2011/12 irgendwie zu retten – eine Meisterschaft, die schlecht begann, unbefriedigend weiterging und bis heute nie besser geworden ist. Im Herbst fehlten die personellen Neuerungen, welche die Mannschaft wohl gebraucht hätte. Die «Blutauffrischung» (Canepa) erfolgte im Winter. Nichts wurde besser. Als Konsequenz wurde im März Trainer Urs Fischer abgesetzt. Aber befreit spielt die Mannschaft auch seither nicht. Der Punkteschnitt sank gar noch: von 1,21 unter Fischer auf 1,0 unter dem Interimsduo Urs Meier/Harald Gämperle. Um das Tief dieser Saison zu erklären, redet Canepa von einer «gewissen Mutlosigkeit» auf dem Platz, die noch aus den Zeiten unter Fischer nachwirke. Er weiss um den Bedarf an «zwei, drei Typen und Leadern», die dieser Gruppe guttäten, und um das Fehlen eines abschlussstarken Stürmers. Und doch verwirrt ihn dieses andauernde Auf und Ab in den Leistungen. Dass er noch im Winter, nach den Zuzügen eines Pedro, Glarner und Kajevic, einen «interessanten und hungrigen FCZ» ankündigte, kommentiert Canepa heute mit einem Lachen: «Etwas hungriger hätte ich ihn mir schon vorgestellt.» Die Rolle von Chikhaoui Canepa wirkt entspannt, wie er so dasitzt in seinem Büro am Schanzengraben. Er hat sich abgefunden damit, dass die Saison 2011/12 sportlich in die reine Ernüchterung gemündet hat. Und dass es mit der Europa League wohl auch nichts wird, obschon die Konkurrenz wie YB, Servette und Thun alles andere als übermächtig ist. Der fehlende sportliche Erfolg hat wenigstens eine tröstliche Seite: Der Verein spart sich so Punkteprämien von ein bis zwei Millionen, weil es die erst ab dem 5. Platz gibt. Ganz Fussballer, der er auch ist, schaut Canepa vorwärts und glaubt an das Gute in der Zukunft. Rolf Fringer heisst sein Hoffnungsträger. Fringer beginnt offiziell erst ab dem Trainingsstart Mitte Juni, weil er sich nicht noch in einer ohnehin verkaterten Saison bereits abnützen soll. Für ihn wie für den FCZ heisst es: neue Saison, neue Chance. In Fringers Plänen spielt der kapriziöse Yassine Chikhaoui eine tragende Rolle. Chikhaoui soll zum spielerischen Kopf werden, gestärkt durch vertrauensvolle Worte des neuen Trainers, zu denen der alte nie bereit war. Jedenfalls sind jetzt die Gedanken verscheucht, dass Chikhaoui die Limmat im Sommer verlassen könnte – und mit ihm auch seine tunesischen Freunde Amine Chermiti und Chaker Zouaghi. David da Costa und Burim Kukeli stehen als erste Zuzüge fest. Eine Offensivkraft wird gesucht. Gonzalo Zarate, früher GC, jetzt Salzburg, soll das nicht sein, weil er im Unterhalt zu teuer ist. Canepa schweigt sich zu weiteren Namen aus, um laufende Gespräche nicht zu gefährden. Aber fürs Erste hat er nur ein kleines Ziel: diese Saison noch «halbwegs glücklich» abzuschliessen. Ein Sieg gegen den FCB käme da gerade recht. Mögliche FCZ-Aufstellung: Leoni; Sutter, Beda,Teixeira, Magnin; Pedro, Buff, Zouaghi, Glarner; Chikhaoui, Chermiti. – Abwesend: Aegerter, Ph. Koch, Nikci, Benito und Gajic (verletzt). Canepa gibt eine Art Kampfansage an Basel für die neue Saison. Es wird nach Offensive-Spieler gesucht. Angeblich ist auch Gonzalo Zarate ein Thema.. Wäre sicher eine Verstärkung...