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Stürmerstar Raffael: Ich will (weiter)kommen!
So tickt Lucien Favres Wunschkandidat
Berlin/Zürich - Er ist der Wunschstürmer von Herthas neuem Trainer Lucien Favre. Und Dieter Hoeneß kämpft um den Brasilianer von Favres Ex-Klub FC Zürich. Seit Wochen. Sein Name ist Raffael. Sein Ruf: Er ist jetzt schon besser als sein Landsmann Giovane Elber, der über die Schweiz vor 13 Jahren in die Bundesliga kam. KURIER-Reporter Wolfgang Heise sprach mit dem 22-jährigen Zauberkünstler.
?Wissen Sie, dass ganz Berlin darüber spricht, ob Sie zu Hertha kommen?
!Nein, davon habe ich noch nichts gehört. Aber so ein Interesse an meiner Person ehrt mich natürlich.
?Wie war ihr Verhältnis zu Trainer Favre beim FC Zürich?
!Sehr, sehr gut. Er hat sehr viel von mir verlangt. Ich bin mit 18 Jahren zu ihm gekommen. Er hat mich in den vergangenen vier Jahren gefördert und weiterentwickelt. Ich bin ihm sehr dankbar.
?Was ist das Geheimnis des Fußballs?
!Das ist ganz einfach. Er soll dem Verein, der Mannschaft, den Fans Freude bringen. Spaß ist alles! Es ist aber nicht nur ein schönes Dribbling, sondern es muss effektiv sein.
?Ist ja bei Ihnen so, mit 15 Treffern für Zürich. Was ist eigentlich Ihr Torgeheimnis?
!Das kann ich nicht verraten, sonst wissen ja die Gegner schon alles über mich. Ich liebe es, zu überraschen.
?Welche Vorbilder haben Sie?
!Klare Antwort: Ronaldinho, von dem kann ich mir noch viele Tricks abschauen. Und mein Vater Francesco. Er war selbst Fußballer, ein Mittelfeldspieler. Er hat mich immer unterstützt. Wenn ich im Heimaturlaub in Brasilien bin, macht er mit mir noch immer Training.
?Wäre für Sie ein Wechsel in die Bundesliga reizvoll?
!Sicher bin ich interessiert, in meiner Karriere weiterzukommen. Die Bundesliga ist stärker als die Schweizer Liga.
Aber ich habe noch Vertrag beim FC Zürich bis 2011. Ein Wechsel hängt nicht von mir ab.
Berliner Kurier, 28.07.2007
http://www.berlinonline.de/berliner-kur ... 80931.html