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Jure Jerkovic
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29.07.2014, 11:24 · #1'221
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Auf jeden Fall etwas komisch dass man ihn vor nicht allzu langer Zeit als fähigen Mann vorgestellt hat und nun ist er komplett weg... Vielleicht sind auch seine Ansprüche plötzlich gestiegen.
wieso gestiegen? er wurde ja degradiert, ist also in der clubhierarchie gesunken. dass das einem 56-jährigen, der sich 12 jahre lang bei einem verein hochgedient hat, nicht gefällt, liegt auf der hand. das hat viel eher mit mangelnder wertschätzung der clubführung als mit übertriebenen ansprüchen seinerseits zu tun.
S
stagi
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29.07.2014, 11:27 · #1'222
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Auf jeden Fall etwas komisch dass man ihn vor nicht allzu langer Zeit als fähigen Mann vorgestellt hat und nun ist er komplett weg... Vielleicht sind auch seine Ansprüche plötzlich gestiegen.
wieso gestiegen? er wurde ja degradiert, ist also in der clubhierarchie gesunken. dass das einem 56-jährigen, der sich 12 jahre lang bei einem verein hochgedient hat, nicht gefällt, liegt auf der hand. das hat viel eher mit mangelnder wertschätzung der clubführung als mit übertriebenen ansprüchen seinerseits zu tun.
Ist ja egal... Es ist auf jeden Fall schade so jemanden zu verlieren. Grund hin oder her.
I
immernumezueri
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29.07.2014, 11:56 · #1'223
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marco bernet verlässt den club (quelle fcz.ch). kein wunder, nach seiner degradierung bei der umstrukturierung vor einigen wochen. schon komisch, dass man einen verdienten mitarbeiter, der gerade in den letzten jahren als technischer direktor gute arbeit geleistet hat, so aus dem verein drängt. ein weiteres opfer von cillos machtansprüchen.
Interne Quellen sprechen von einem anderen "Schuldigen", aber das sollte nicht im Forum besprochen werden...
Bernet ist nicht der Einzige, der den Club verlässt...
Wer ist denn noch da, der "fähig" ist, sportlich den Verein weiter zu bringen? Geldvernichter hat es in und um den Verwaltungrat sowie in der Geschäftsleitung schon genug: zum Kotzen...
F
fred
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29.07.2014, 12:05 · #1'224
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jetzt da's auf dem platz mal läuft kann man ja intern ein wenig unmut verbreiten. nein ernsthaft, hoffe wirklich, dass die internen querelen nicht auf die manschaft abfärben und das zarte pflänzchen des gelungenen saisonstartes nicht unachtsam zertreten wird.
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Goose
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29.07.2014, 12:10 · #1'225
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Auf jeden Fall etwas komisch dass man ihn vor nicht allzu langer Zeit als fähigen Mann vorgestellt hat und nun ist er komplett weg... Vielleicht sind auch seine Ansprüche plötzlich gestiegen.
wieso gestiegen? er wurde ja degradiert, ist also in der clubhierarchie gesunken. dass das einem 56-jährigen, der sich 12 jahre lang bei einem verein hochgedient hat, nicht gefällt, liegt auf der hand. das hat viel eher mit mangelnder wertschätzung der clubführung als mit übertriebenen ansprüchen seinerseits zu tun.
Finde ich auch.. schade um Marco Bernet.
S
südkurve wescht
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29.07.2014, 13:55 · #1'226
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Wer ist denn noch da, der "fähig" ist, sportlich den Verein weiter zu bringen? Geldvernichter hat es in und um den Verwaltungrat sowie in der Geschäftsleitung schon genug: zum Kotzen...
Na ja, in der Geschäftsleitung des FCZ ist eigentlich nicht der Geldvernichter sondern der Geldreinbutterer. Diese GL hat übrigens auch mit Chickhaoui verlängert. Hat also durchaus auch positive Aspekte.
S
Simon Le Bon
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30.07.2014, 05:31 · #1'227
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Der Tages-Anzeiger kommentiert die Causa Bernet heute wie folgt:
Aussenbahn
Der Scolari von Zürich
Der 8. Juli hat den brasilianischen Fussball erschüttert wie lange nichts mehr. Er brachte das 1:7 gegen Deutschland, die tränenreiche Demontage des eigenen Selbstbildes. Natürlich stellte dies das Ende der Ära von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari dar.
Szenenwechsel. Auch im Mikrokosmos FC Zürich ereignete sich an jenem Dienstag vor drei Wochen Einschneidendes. Präsident Ancillo Canepa schenkte seinem Club ein neues Diagramm und noch mehr Canepa. Ganz viel Canepa. Präsident des Verwaltungsrats: Ancillo Canepa. Delegierte des Verwaltungsrats: Heliane Canepa. Vorsitz der Sportkommission: Ancillo Canepa. Vorsitz der Marketingkommission: Heliane Canepa. Gesamtleitung: Ancillo Canepa und Heliane Canepa (und Geschäftsführer Thomas Schönberger). «Der FC Canepa», titelte der TA. Man fragte sich: Gibt Canepa bald auch den Trainer? Warum auch nicht – wer zahlt, befiehlt.
Solche «organisatorischen Anpassungen», wie der FCZ selbst sie nannte, erfordern natürlich auch Opfer. Und was Scolari in Brasilien, war Marco Bernet beim FC Zürich. Der Technische Direktor wurde degradiert. Bernet werde sich künftig um die Entwicklung und das Talentmanagement kümmern, schrieb Teilzeit-Mediensprecher Canepa. Der frühere Leiter der Kinderabteilung Letzikids war also fast wieder da, woher er gekommen war, ehe er in den vergangenen anderthalb Jahren die sportlichen Belange des FCZ mit ruhiger Hand geführt und die Mannschaft zusammen mit Trainer Urs Meier und Assistent Marco Rizzo stabilisiert hatte.
Seit gestern weiss man, was Bernet davon hält: nichts. Er wird den Verein Ende August verlassen. Es sei Zeit, sich neu auszurichten, liess er verlauten. Und der FCZ schrieb, man bedaure dies. Das Talentmanagement übernehmen nun – nein, nicht die Canepas. Sondern Albert Hohl und der frühere Nationalspieler Thomas Bickel. (wie)
Y
yellow
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30.07.2014, 05:43 · #1'228
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Der Tages-Anzeiger kommentiert die Causa Bernet heute wie folgt:
Aussenbahn
Der Scolari von Zürich
Der 8. Juli hat den brasilianischen Fussball erschüttert wie lange nichts mehr. Er brachte das 1:7 gegen Deutschland, die tränenreiche Demontage des eigenen Selbstbildes. Natürlich stellte dies das Ende der Ära von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari dar.
Szenenwechsel. Auch im Mikrokosmos FC Zürich ereignete sich an jenem Dienstag vor drei Wochen Einschneidendes. Präsident Ancillo Canepa schenkte seinem Club ein neues Diagramm und noch mehr Canepa. Ganz viel Canepa. Präsident des Verwaltungsrats: Ancillo Canepa. Delegierte des Verwaltungsrats: Heliane Canepa. Vorsitz der Sportkommission: Ancillo Canepa. Vorsitz der Marketingkommission: Heliane Canepa. Gesamtleitung: Ancillo Canepa und Heliane Canepa (und Geschäftsführer Thomas Schönberger). «Der FC Canepa», titelte der TA. Man fragte sich: Gibt Canepa bald auch den Trainer? Warum auch nicht – wer zahlt, befiehlt.
Solche «organisatorischen Anpassungen», wie der FCZ selbst sie nannte, erfordern natürlich auch Opfer. Und was Scolari in Brasilien, war Marco Bernet beim FC Zürich. Der Technische Direktor wurde degradiert. Bernet werde sich künftig um die Entwicklung und das Talentmanagement kümmern, schrieb Teilzeit-Mediensprecher Canepa. Der frühere Leiter der Kinderabteilung Letzikids war also fast wieder da, woher er gekommen war, ehe er in den vergangenen anderthalb Jahren die sportlichen Belange des FCZ mit ruhiger Hand geführt und die Mannschaft zusammen mit Trainer Urs Meier und Assistent Marco Rizzo stabilisiert hatte.
Seit gestern weiss man, was Bernet davon hält: nichts. Er wird den Verein Ende August verlassen. Es sei Zeit, sich neu auszurichten, liess er verlauten. Und der FCZ schrieb, man bedaure dies. Das Talentmanagement übernehmen nun – nein, nicht die Canepas. Sondern Albert Hohl und der frühere Nationalspieler Thomas Bickel. (wie)
Von aussen sieht es aus, als habe man einen fähigen Mann vergrault. Schade.
Die Resultate mit den verschiedenen Juniorenabteilungen und auch die Ruhe, die beim FCZ einkehrten, sprachen eigentlich für Bernet.
Z
Zhyrus
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30.07.2014, 06:00 · #1'229
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Der Tages-Anzeiger kommentiert die Causa Bernet heute wie folgt:
Aussenbahn
Der Scolari von Zürich
Der 8. Juli hat den brasilianischen Fussball erschüttert wie lange nichts mehr. Er brachte das 1:7 gegen Deutschland, die tränenreiche Demontage des eigenen Selbstbildes. Natürlich stellte dies das Ende der Ära von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari dar.
Szenenwechsel. Auch im Mikrokosmos FC Zürich ereignete sich an jenem Dienstag vor drei Wochen Einschneidendes. Präsident Ancillo Canepa schenkte seinem Club ein neues Diagramm und noch mehr Canepa. Ganz viel Canepa. Präsident des Verwaltungsrats: Ancillo Canepa. Delegierte des Verwaltungsrats: Heliane Canepa. Vorsitz der Sportkommission: Ancillo Canepa. Vorsitz der Marketingkommission: Heliane Canepa. Gesamtleitung: Ancillo Canepa und Heliane Canepa (und Geschäftsführer Thomas Schönberger). «Der FC Canepa», titelte der TA. Man fragte sich: Gibt Canepa bald auch den Trainer? Warum auch nicht – wer zahlt, befiehlt.
Solche «organisatorischen Anpassungen», wie der FCZ selbst sie nannte, erfordern natürlich auch Opfer. Und was Scolari in Brasilien, war Marco Bernet beim FC Zürich. Der Technische Direktor wurde degradiert. Bernet werde sich künftig um die Entwicklung und das Talentmanagement kümmern, schrieb Teilzeit-Mediensprecher Canepa. Der frühere Leiter der Kinderabteilung Letzikids war also fast wieder da, woher er gekommen war, ehe er in den vergangenen anderthalb Jahren die sportlichen Belange des FCZ mit ruhiger Hand geführt und die Mannschaft zusammen mit Trainer Urs Meier und Assistent Marco Rizzo stabilisiert hatte.
Seit gestern weiss man, was Bernet davon hält: nichts. Er wird den Verein Ende August verlassen. Es sei Zeit, sich neu auszurichten, liess er verlauten. Und der FCZ schrieb, man bedaure dies. Das Talentmanagement übernehmen nun – nein, nicht die Canepas. Sondern Albert Hohl und der frühere Nationalspieler Thomas Bickel. (wie)
Von aussen sieht es aus, als habe man einen fähigen Mann vergrault. Schade.
Die Resultate mit den verschiedenen Juniorenabteilungen und auch die Ruhe, die beim FCZ einkehrten, sprachen eigentlich für Bernet.
What the f...? Was ist denn das für ein lieblos zusammengewürfelter Kommentar! Der Vergleich zu Brasilien - Deutschland ist so aus der Luft gegriffen, dass man davon ausgehen muss, dass der Schreibende wohl nicht mehr Fussball konsumiert als ein gelegentlicher WM Matsch!
Aendert nichts an der Tatsache, dass man mit Bernet einen guten Mann - aus was für Gründen auch immer - verloren hat.
W
wixer
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30.07.2014, 06:14 · #1'230
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Für mich klingt der Kommentar, als sei er von einem ehemaligen Forum-User geschrieben worden.
Diese Entwicklung gefällt mir aber auch nicht. Die Canepas zahlen kräftig und sollen daher auch
das Sagen haben, aber es braucht ebenfalls Leute vom Fach, die sich laut genug einbringen können.
Sonst könnten die Canepas noch an Constaninitis erkranken.
S
stagi
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30.07.2014, 06:25 · #1'231
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Für mich klingt der Kommentar, als sei er von einem ehemaligen Forum-User geschrieben worden.
Diese Entwicklung gefällt mir aber auch nicht. Die Canepas zahlen kräftig und sollen daher auch
das Sagen haben, aber es braucht ebenfalls Leute vom Fach, die sich laut genug einbringen können.
Sonst könnten die Canepas noch an Constaninitis erkranken.
Da hast du schon recht. Ich finde es einfach Schade. Man hatte vor 1.5 Jahren etwas aufgebaut. Nun scheint es erste Früchte zu tragen und schon stellt man wieder alles auf den Kopf. Ich dachte man wollte Kontinuität reinbringen?
Ich bin froh dass die Canepas ihr Geld beim FCZ investieren, aber wenn der FCZ dann zum Spielzeug mutiert macht es halt nur bedingt Spass.
G
Goose
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30.07.2014, 08:51 · #1'232
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marco bernet verlässt den club (quelle fcz.ch). kein wunder, nach seiner degradierung bei der umstrukturierung vor einigen wochen. schon komisch, dass man einen verdienten mitarbeiter, der gerade in den letzten jahren als technischer direktor gute arbeit geleistet hat, so aus dem verein drängt. ein weiteres opfer von cillos machtansprüchen.
Interne Quellen sprechen von einem anderen "Schuldigen", aber das sollte nicht im Forum besprochen werden...
Bernet ist nicht der Einzige, der den Club verlässt...
Wer denn noch?
T
tehmoc
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31.07.2014, 09:54 · #1'233
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Der Tages-Anzeiger kommentiert die Causa Bernet heute wie folgt:
Aussenbahn
Der Scolari von Zürich
Der 8. Juli hat den brasilianischen Fussball erschüttert wie lange nichts mehr. Er brachte das 1:7 gegen Deutschland, die tränenreiche Demontage des eigenen Selbstbildes. Natürlich stellte dies das Ende der Ära von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari dar.
Szenenwechsel. Auch im Mikrokosmos FC Zürich ereignete sich an jenem Dienstag vor drei Wochen Einschneidendes. Präsident Ancillo Canepa schenkte seinem Club ein neues Diagramm und noch mehr Canepa. Ganz viel Canepa. Präsident des Verwaltungsrats: Ancillo Canepa. Delegierte des Verwaltungsrats: Heliane Canepa. Vorsitz der Sportkommission: Ancillo Canepa. Vorsitz der Marketingkommission: Heliane Canepa. Gesamtleitung: Ancillo Canepa und Heliane Canepa (und Geschäftsführer Thomas Schönberger). «Der FC Canepa», titelte der TA. Man fragte sich: Gibt Canepa bald auch den Trainer? Warum auch nicht – wer zahlt, befiehlt.
Solche «organisatorischen Anpassungen», wie der FCZ selbst sie nannte, erfordern natürlich auch Opfer. Und was Scolari in Brasilien, war Marco Bernet beim FC Zürich. Der Technische Direktor wurde degradiert. Bernet werde sich künftig um die Entwicklung und das Talentmanagement kümmern, schrieb Teilzeit-Mediensprecher Canepa. Der frühere Leiter der Kinderabteilung Letzikids war also fast wieder da, woher er gekommen war, ehe er in den vergangenen anderthalb Jahren die sportlichen Belange des FCZ mit ruhiger Hand geführt und die Mannschaft zusammen mit Trainer Urs Meier und Assistent Marco Rizzo stabilisiert hatte.
Seit gestern weiss man, was Bernet davon hält: nichts. Er wird den Verein Ende August verlassen. Es sei Zeit, sich neu auszurichten, liess er verlauten. Und der FCZ schrieb, man bedaure dies. Das Talentmanagement übernehmen nun – nein, nicht die Canepas. Sondern Albert Hohl und der frühere Nationalspieler Thomas Bickel. (wie)
Wer nimmt den Tagi noch ernst - zwei bis drei gute Schreiber, die lesbar sind. Die Masse der gehorsamen Konzern-Journalisten geht unbeholfen auf Klickjagd oder bloggt vermeintlich bedeutungsvollen Mama-Outdoor-Nevermindthemarket-Thesen-Scheiss vor sich hin.
Zur Sache: Klar ist es bedenktlich, wenn Canepa seine Machtstruktur so einseitig ausbaut.Bis vor Beginn der letzten Saison hätte ich Canepa auch noch mit aus der Stadt gejagt, als Anlass dafür wäre mir so ziemlich alles recht gewesen. Dann aber geschah Unerwartetes: Ancillo hörte auf, über die Konsequenzen seiner eigenen Fehlleistungen zu klagen und übernahm endlich die Verantwortung, die er bei seinem Antritt versprochen hatte und die er dem FCZ auch schuldet. Das Budget wurde zurückgefahren, auch als es auf dem Platz schlecht lief, verlor man die Linie nicht. So etwas ist nachhaltig und der einzig gangbare Weg für unseren Verein.
Sobald das FCZ-Schiff stabil im Wind liegt, muss Canepa seine Segel aber wieder raffen und Macht abgeben. Schliesslich versprach er auch, den FCZ breiter abzustützen, also die Abhängigkeit von Einzelpersonen zu mindern. Zurzeit läuft es ja gerade in die andere Richtung. Aber: In dieser Phase der Katharsis ist die Machtkonzentration dieser Ausprägung möglicherweise - ich bin nicht so nah am internen Geschehen, als ob ich das abschliessend beurteilen könnte - notwendig.
Angesichts des erwähnten Kurswechsels lässt mich auch die Personalie Bernet kälter als vielleicht angemessen wäre. Ja, die FCZ Nachwuchsarbeit zeitigt grosartige Resultate, zumindest bei den älteren Junioren-Kategorien. Ob Bernet aber tatsächlich der Mann ist, dem die Lorbeeren dafür gebühren, kann ich nicht beurteilen. Grundsätzlich bin ich aber wie schon erwähnt der Ansicht, dass sich der FCZ nicht von einzelnen Personalien abhängig machen sollte. Weder von Spielern noch von selbst ernannten Heilsbringern. Ich bin da zurzeit sehr pragmatisch: Jeder in diesem Verein ist ersetzbar, das Geld von Canepa ist es (leider noch) nicht.
Für mich klingt der Kommentar, als sei er von einem ehemaligen Forum-User geschrieben worden.
Diese Entwicklung gefällt mir aber auch nicht. Die Canepas zahlen kräftig und sollen daher auch
das Sagen haben, aber es braucht ebenfalls Leute vom Fach, die sich laut genug einbringen können.
Sonst könnten die Canepas noch an Constaninitis erkranken.
Da muss ich dich leider enttäuschen.
Alles was jetzt intern abgeht, war ja schon lange absehbar – jeglicher Kommentar meinerseits wäre eine langweilige Wiederholung.
Was das Canepa-Fussball-Projekt betrifft, so werde ich dies weiterhin boykottieren.
Irgendwann ist er wieder weg und es wird den FCZ wieder geben – es bleibt zu hoffen, dass bis dann nicht alles kaputt ist.
Interessant wie viele Leute hier im Forum nach wie vor die Situation schönreden.
Ist aber auch menschlich – wer will sich schon eingestehen, dass die grösste Leidenschaft im Leben zum Selbstfindungs-Projekt eines fiesen Zwergs und seiner kettenrauchenden Koboldin verkommen ist?
Für alle anderen: Geht mal auf die Schützenwiese! Das ist noch FCZ! (Darf man auch ohne Hypsterbart rein; besser aber mit)
PS: Ja. Ich habe meinen Forums-Rücktritt gegeben und jetzt trotzdem wieder geschrieben.
Entwarnung: Es wird bei dieser Ausnahme bleiben – Gerade nochmals ein Sack Reis umgefallen... Wayne...
ja lug jetzt....
dein Boykott in ehren - ist dein entscheid und respektiere ich. doch zu hoffen, dass jemand das gleiche engagement aufbringt und in deine vorstellungen passt, wird in anbetracht deines alters, immer schwieriger. zudem schaffst du es trotz weiser abstinenz, wieder giftpfeile abzufeuern - wirkt das wohltuend?
die situation in winterthur kenne ich schlecht. zumindest fragwürdig scheint dort, die ähnliche position im verein(canepa) des herrn kellers und die einflussname des sehr aktiven herrn vöge(spielvermittler). freu mich aber wie du über den tollen saisonstart.
Y
yellow
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16.08.2014, 21:38 · #1'238
Beiträge: 6'690
Nach sechs Runden und 13 Punkten stellt sich mir immer noch die Frage: Wie gut ist der FCZ wirklich? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wohl nur eine Platzierung zwischen dem 4. und 7. Platz realistisch ist.
Wir haben zwar viele Spieler, aber wie viele verfügen wirklich über gutes SL-Niveau? Wir haben zwar eine Art System, aber haben wir auch die Spieler dazu? Wir haben zwar einen Trainer, der uns zum Cupsieg geführt hat, aber ist er gut genug, um uns in der Meisterschaft und in der EL vorwärts zu bringen? Wir haben zwar einen Präsi, der bereit ist, tief ins eigene Portemonnaie zu greifen, aber gelingt es ihm gerade deshalb nicht, den FCZ wirtschaftlich breiter abzustützen und kann das langfristig gut gehen?
Wir haben zwar eine zweite Mannschaft in der höchst möglichen Liga, aber können die schwachen Resultate (3 Spiele, 1 Punkt) nicht Heinweis dafür sein, dass die vielen und raschen Abgänge unserer Talente langsam aber sicher unser Reservoir an hoffnungsvollen Nachwuchsspieler austrocknen lässt.
Ich weiss, tönt eher negativ und pessimistisch, v.a. angesichts der bisherigen Resultate. Nur sollten uns diese nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir uns im bisherigen Verlauf der Saison nicht über fehlendes Fortüne beklagen konnten.
Selbstverständlich bin ich noch so froh, wenn sich meine Befürchtungen als unbegründet erweisen sollten.
S
spitzkicker
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17.08.2014, 13:11 · #1'239
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Wie weiter mit dem FCZ? Wie weiter mit Urs Meier?
In der letzten Saison hat der Trainer ohne Not auf die Dreierabwehr umgestellt, obschon er das Personal dazu nicht hatte. Dafür hat er einem Teil des Personals die Stärken genommen oder es nur noch sporadisch eingesetzt. Ich spreche von Benito und Pedro. Beide haben den Club verlassen. Der einst starke, hoffnungsvolle Verteidiger und der blitzschnelle, entwicklungsfähige Stürmer. Der eine würde der Hühnerhaufenabwehr (gegen Basel und Luzern, gegen GC und Thun in den Schlussminuten), der andere dem statischen Flügelspiel (Ausnahme Schönbi) gut tun.
Wenn der Trainer schon mit diesem unseligen, weil überdurchschnittliche Spieler erfordernde System spielen will, dann hätte man entsprechende Transfers tätigen müssen. Also mindestens einen starken Verteidiger und einen defensiv wie offensiv starken, schnellen Flügel holen müssen. Aber das ist teuer. Dafür engagierte man Rossini. Für was? Man setzt auf Etoundi? Das, was Etoundi in diesem unseligen System können müsste, nämlich mit Dribblings und schnellem Antritt Luft verschaffen (wie Schönbi und einst Pedro), mit Klein-Klein den Ball im Spiel halten, das kann er nicht. Dass wir mit Etoundi einen grossen, physisch starken und mit Chermiti einen kleinen schmächtigen Stürmer haben, zeigt nur, dass Meier eigentlich nicht weiss, was er will.
Es gibt eine alte, aber immer noch gültige Faustregel, dass Auswechslungen so um die 60. Minute vorgenommen werden sollen (Verletzungen ausgenommen), damit sich der neue Spieler noch integrieren und seine Frische ausspielen kann. Und dass er, wenn er einmal von Anfang eingesetzt werden muss, kein Fremdkörper ist. Meier scheint davon noch nie etwas gehört zu haben. Auswechslungen scheinen ihm nur zum Zeitverstreichen zu dienen.
Total subjektiv, aber es geht mir auf den Geist: Was soll das ständige Getuschel von Meier mit seinem Assi Rizzo, oft mit der Hand vor dem Mund, als wäre die ganze Bank verwanzt und der Gegner höre mit? Kann Meier nicht selbständig denken? Braucht er immer noch den Senf von Rizzo dazu?
Ich glaube, dass Urs Meier ein ehrlicher senkrechter Bürger ist, ein Schaffer eben. Aber ihm fehlt die Flexibilität, Schlitzohrigkeit und Cleverness, um ein grosser Trainer zu sein. Und wenn er versucht, ein grosser zu sein, geht’s logischerweise in die Hosen - Systemumstellung als Konzentrationsübung und solcher Blödsinn.
Ich hoffe, dass sich die Wogen um Skibbe bei Niederhasli legen und sie nicht René Weiler engagieren. Denn wir brauchen diesen schneller, als uns lieb ist.
R
rasheed
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17.08.2014, 16:12 · #1'240
Beiträge: 718
Was ich nicht verstehe ist, dass nach den ersten 3 Spielen die gesamte Mannschaft und namentlich Yapi,Kukeli,Rodriguez,Chiumiento,Chikhaoui in den Himmel gelobt wurden (sicher nicht zu unrecht) und plötzlich passt rein gar nichts mehr zusammen. Kann doch nicht sein weil Luzern ein angstgegner ist, sich von Anfang an zurückdrängen lässt. Fast keine Pässe kommen mehr an...viele gelbe Karten wegen reklamieren...¨Ist nach 3 Runden der verheissungsvolle Schwung bereits verpufft?