Eric Hassli

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Sandman
Mitglied
28.09.2008, 22:13 · #721
Beiträge: 6'110
Wo sind nun plötzlich all die Stänkerer,die Hassli mismachten.Manchmal braucht ein Spielr halt auch ein wenig zeit um zu seinr Form zurückzufinden.Alle die Fussballprofessoren, diei hn miesgemacht haben sollen sich doch melden.Aber eben, wenn es dann plötzlich einem Spielr läuft,dann hört man nichts mehr von Ihnen.Ich weiss aber wer sie sind,da ich ihre berichte gespeichert habe. Hier ist einer, lieber Sportchef. Genauso wie sich Hassli nun das Lob aller verdient, genauso war die Kritik an ihm letzte Saison berechtigt. Er scheint nach einer extrem enttäuschenden letzten Saison aber doch noch die Kurve gekratzt zu haben.
sub
Mitglied
28.09.2008, 22:20 · #722
Beiträge: 1'360
Also wirklich! Also der Erich ist wirklich ein ganz ein Schlechter! Bitte, das war nur GSAMAGS, da hätte ich ja sogar ein Tor geschossen. Der soll sich zuerst einmal beweisen gegen gute Manschaften. Herr Canepa wann holen sie endlich einen richtigen Stürmer?
FCZsupporter
Mitglied
28.09.2008, 23:12 · #723
Beiträge: 13
für schweizer verhältnisse bzw. unsere liga genügt hassli... oder ist im moment sogar herausragend... ob er es jedoch international ist, muss sich erst noch zeigen... zb. gegen milan... ;-) aber natürlich wäre es schön man hätte wieder einmal einen wie keita oder raffael... einen echten shooter... wäre sicher gut für den konkurrenzkampf, da im moment hassli und alphonse gesetzt sind... was denkt ihr??
Don Ursulo
Mitglied
29.09.2008, 04:29 · #724
Beiträge: 10'541
ja, der Erich hat sich "gemacht" bis jetzt. "Weniger"(?) Gelbe und keine Roten, weniger "Ausrufen", etc. O.K., Gelbe: fuer einen Stuermer immer noch ueber dem Schnitt, ist in Luzern wegen der 4.(?) gesperrt auf alle Faelle. UND was sehr wichtig ist: MEHR TORE und Vorlagen! Sollte Hassli 13-14 Tore in der Meisterschaft erzielen, verzeihe ich ihm die erste Saison. Auch ich habe ihn stark kritisiert letzte Saison. Einen Raffa werden wir so schnell leider nicht mehr angeln, die fischt man(n) oder Fredi so alle 5-6 Jahre einmal weil Big Fish. ![](http://www.alaskaquilt.com/images/imagesoregon/big_fish.jpg)
Kid
Mitglied
29.09.2008, 08:24 · #725
Beiträge: 1'453
Wo sind nun plötzlich all die Stänkerer,die Hassli mismachten.Manchmal braucht ein Spielr halt auch ein wenig zeit um zu seinr Form zurückzufinden.Alle die Fussballprofessoren, diei hn miesgemacht haben sollen sich doch melden.Aber eben, wenn es dann plötzlich einem Spielr läuft,dann hört man nichts mehr von Ihnen.Ich weiss aber wer sie sind,da ich ihre berichte gespeichert habe. Hier ist einer, lieber Sportchef. Genauso wie sich Hassli nun das Lob aller verdient, genauso war die Kritik an ihm letzte Saison berechtigt. Er scheint nach einer extrem enttäuschenden letzten Saison aber doch noch die Kurve gekratzt zu haben. Kritik war auf jeden Fall gerechtfertigt. Aber bei objektiver Kritik blieb es ja nicht. Der Spieler wurde ausgepfiffen und beschimpft. Eine User in diesem Forum waren fest davon überzeugt, Hassli hätte keine Ahnung von Fussball, kein Talent und kein Potential. Das ist meiner Meinung nach keine konstruktive Kritik sondern einfach nur üble Nachrede. Egal ob nun Hassli oder irgend ein anderer Fussballer der beim FCZ tätig ist, so etwas wünsche ich keinem...und einen Spieler meines Clubs auspfeifen oder beschimpfen würde ich nie.
Glarona
Mitglied
29.09.2008, 08:58 · #726
Beiträge: 13'396
UND was sehr wichtig ist: MEHR TORE und Vorlagen! Sollte Hassli 13-14 Tore in der Meisterschaft erzielen, verzeihe ich ihm die erste Saison. tja aber der hassli hat auch in seiner besten saison ist st.gallen nicht mehr als 8 tore geschossen, der eric ist da um für fönsi platz zu schaffen und sein potenzial als "assist" geber er schon bewissen.
pexito
Mitglied
29.09.2008, 09:09 · #727
Beiträge: 3'138
Zwischenstand: 12 Spiele (9 ASL, 3UC) + 6 Tore (5 ASL, 1UC) + 5 Assists (4 ASL, 1UC) ------------------------------------------- = 11 Skorerpunkte (9/2) ====================== Nicht miteingerechnet sind die 3 Tore im Cup gegen Widnau.
Jea
Mitglied
29.09.2008, 09:58 · #728
Beiträge: 6'423
danke pexito für die aktualisierung. ich glaube, dass das rufen seines namens, ihm unheimlich gut getan hat!jedoch wird es lustig, wenn eric mal wieder einen schlechteren tag einzieht und dann all die stänkerer wieder kommen und die gelegenheit nutzen werden, ihn wieder als untalentiert/kopflos/bleifuss usw. betiteln zu können. (leider sind auch viele darunter, die nicht ein kleines bisschen objektiv urteilen können und zugeben, dass er momentan das macht, wofür er bezahlt wird... tore und assist zu schiessen. ) wir werdens sehen...
Dini Mueter
Mitglied
29.09.2008, 12:26 · #730
Beiträge: 2'795
Bereits lezte Saison war ich der Meinung, dass es Hassli nicht an Talent fehlt, sondern, dass seine schlechten Leistungen in erster Linie eine Kopfsache waren. In dieser Saison hat er von Beginn weg Selbstvertrauen tanken können, das war für ihn sehr wichtig. Des Weiteren denke ich, dass es ihm jeweils wahnsinnig gut tut, den Support der Fans zu spüren. Euch ist sicher aufgefallen, dass er sich jeweils mit der rechten Faust auf die Brust klopft, nachdem er alleine vor der Kurve die Welle gemacht hat. Meiner Meinung nach ist das nicht nur einfach "Style" oder so was. Ich denke es ist vielmehr ein ehrliches, respektvolles Dankeschön an die Fans und Ausdruck seines Commitments, auch weiterhin sein Bestes zu geben. Auch wenn er mit seiner Statur, Glatze und Tattos recht taff wirkt, glaube ich, dass er eher ein sensibeler Typ ist und seine mentale Verfassung massgeblich sein Spiel beeinflusst. Vielleicht eben noch mehr, als bei anderen Spielern. Ich hoffe, dass seine Erfolgskurve noch weiter ansteigt und er noch ein paar schöne Tore für uns schiesst! Doppelpass mit Phönsi, Abnahme mit links und platzierter Schuss mit rechts, übrigens weltklasse! Gegen sowas könnte auch die Milan Abwehr nicht viel ausrichten!
sk1896zh
Mitglied
29.09.2008, 15:56 · #731
Beiträge: 428
Euch ist sicher aufgefallen, dass er sich jeweils mit der rechten Faust auf die Brust klopft, nachdem er alleine vor der Kurve die Welle gemacht hat. Meiner Meinung nach ist das nicht nur einfach "Style" oder so was. Ich denke es ist vielmehr ein ehrliches, respektvolles Dankeschön an die Fans und Ausdruck seines Commitments, auch weiterhin sein Bestes zu geben. Ja, oder sein FCZ - Logo auf dem Trickot nach dem Tor geküsst hat:)
Spike
Mitglied
30.09.2008, 10:38 · #732
Beiträge: 992
Ich freue mich, dass der Erich in den letzten Spielen "gekommen" ist. Klar ist er nicht der eleganteste, leichtfüssigste und bestaussehendste Spieler der Super League, aber ich schätze ihn als ehrlicher, engagierter, loyaler und kammeradschaftlicher Krampfer ein. Wenn er das Händeverwerfen und Selbstzweifeln nach unglücklichen Situationen/Spielen in den Griff bekommt, dann wird er uns noch viel Freude machen. Ein Punkt wurde in den vorangegangenen Post etwas ausser Acht gelassen: Ich denke auch, dass Erich für das Mannschaftsgefüge und die Stimmung im Team enorm wichtig ist! Logisch, dass nach jedem schlechten Spiel wieder die Kritiker aus den Büschen kommen, aber mit dem muss man leider leben.Erich braucht auch das Vertrauen der Fans. Wie gesagt: Er sieht zwar aus, wie ein Fremdenlegionär, aber mit Pfiffen könnte man ihm das Genick brechen...
Fritz K
Mitglied
03.10.2008, 11:59 · #733
Beiträge: 19
Genau!!! Kann mich dieser Meinung nur anschliessen.
Globestern
Mitglied
03.10.2008, 12:01 · #734
Beiträge: 2'865
aber mit Pfiffen könnte man ihm das Genick brechen... seit dem sion spiel dazumals, zeigt die formkurve aber massiv nach oben ;)
Julian
Mitglied
26.10.2008, 17:30 · #735
Beiträge: 2'152
Vom Buhmann zum Machwinner Der FC Zürich hat seit Mitte August in der Axpo Super League keinen Punkt mehr abgegeben und dabei in sechs Partien 23 Treffer erzielt. Im Zentrum des erfolgreichen FCZ-Angriffs steht Eric Hassli. ![](http://www.20min.ch/images/content/1/6/3/16392556/3/topelement.jpg) Minuten vor Schluss durfte sich Eric Hassli den verdienten Extra-Applaus abholen. Stehend verabschiedeten die knapp 9000 Zuschauer im Letzigrund den besten Spieler auf dem Platz. Der Franzose hatte 85 Minuten lang seine ganze Klasse gezeigt und seine technische Brillanz mit Effizienz gepaart, was ihm letzte Saison so gut wie nie gelungen war. In Abwesenheit von Almen Abdi war er am frühen Samstagabend gegen Aarau der Dreh- und Angelpunkt des Zürcher Spiels. Fast alles, was er tat, hatte Hand und Fuss. Der Eric Hassli von letzter Saison, der über jeden Schiedsrichter-Entscheid klagte und öfters die Hände verwarf, als dass er zum Schuss ansetzte, scheint Vergangenheit. «Ich bin physisch besser drauf. Das liegt daran, dass ich jetzt regelmässig zum Einsatz komme», erklärt Hassli seinen Wandel. «Aber vor allem zahlt sich die Trainingsarbeit aus. Die ganze Mannschaft spielt gut zusammen.» Nach dem zögerlichen und wenig spektakulären Start zur Saison steigerte sich der FC Zürich nicht zuletzt dank seinem französischen Stürmer. Gegen Aarau ermöglichte ein von Ivan Benito ungenügend abgewehrter Weitschuss Hasslis Alexandre Alphonse das 1:0. Zum Schaulaufen setzten die Stürmer aber erst in der zweiten Halbzeit an. Hassli erzielte zunächst mit einem Schlenzer (49.) den zweiten Treffer und legte danach nochmals zweimal genial für Alphonse auf, zuerst mit einem perfekt getimten Flankenball (55.) und keine zehn Minuten später nach einem Dribbling im Strafraum mit einem intelligenten Rückpass. Mehr genial als wahnsinnig Der in der letzten Saison oft als Fehltransfer abgestempelte Hassli ist endlich in Zürich angekommen: «Ich fühle mich hier sehr wohl. Die Stimmung in der Mannschaft ist exzellent, das ist für mich wahrscheinlich wichtiger als für andere Spieler.» Selbst mit dem Deutsch geht es vorwärts. «Ich lerne mit meinen Mitspielern. Allerdings vor allem 'böse Worte'.» Auf böse Worte musste er am Samstag nicht zurückgreifen. Es war für den grossgewachsenen Stürmer ein perfekter Abend. Den Respekt der Fans hat Hassli längst zurückgewonnen. Zwar fehlt es ihm weiterhin an der Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor und in gewissen Momenten an Einsatzwille in der Defensive, doch sein genialen Momente überwiegen die wahnsinnigen mittlerweile. Den Zuschauern stockt bei Ballberührungen des früheren St. Gallen-, Xamax- und Servette-Spielers nicht mehr der Atem, weil sie einen Fehlpass antizipieren, sondern einen entscheidenden Impuls. «Ich kann verstehen, dass mich die Fans letzte Saison ausgepfiffen haben. Ich bin ja nicht als Tourist hier. Und es gehört zum Job, dass es mal Pfiffe, mal Applaus gibt», blickt Hassli auf seine ersten zwölf, enttäuschenden Monate an der Limmat zurück. Nach den Leistungen der letzten Saison genoss er nicht mehr viel Kredit. «Im Sommer konnte ich die ganze Vorbereitung mitmachen. Das hat mit geholfen, mich zu steigern und so zu spielen, wie ich es momentan tue.» 13 Skorerpunkte in 12 Runden In der derzeitigen Form ist Hassli für den FCZ als spielende Sturmspitze Gold wert. Das beweisen auch die Zahlen. Mit sieben Torvorlagen ist er der beste Assistgeber der Liga und auch seiner Torausbeute (6) - letzte Saison traf er dreimal - lässt sich sehen. Zusammen mit Alphonse, der den Saisonstart wegen einer Verletzung verpasst hatte, bildet er das einflussreichste Sturmduo der Meisterschaft (25 Skorerpunkte). Hassli: «Es ist einfach, mit Alphonse zu spielen. Er bewegt sich sehr viel und ist fast immer anspielbar.» Rechnet man die Ausbeute von Djuric und Abdi zu jener des französischen Duos dazu, hat der FCZ ein Quartett, das in den letzten sechs Spielen 18 von 23 Zürcher Treffern erzielt hat. Mit diesen in den letzten zwei Monaten gefundenen Offensivqualitäten ist Zürich mehr als nur ein Aussenseiter auf den Meistertitel. «Ich glaube, wir haben bewiesen, dass wir nicht umsonst Leader sind», äusserte sich Trainer Bernard Challandes nach dem Aarau-Spiel. Die grossen Bewährungsproben stehen allerdings noch an. Die letzten Gegner hiessen Sion (3:1), Bellinzona (3:0), Vaduz (7:1), Xamax (3:0), Luzern (3:0) und Aarau (4:0). Es folgen nun ein Auswärtsspiel gegen die Young Boys, das Derby gegen GC und das Duell gegen den FC Basel, der dem FC Zürich Mitte August die letzte Niederlage (1:4) zugefügt hat.
pexito
Mitglied
27.10.2008, 07:09 · #736
Beiträge: 3'138
Zwischenstand nach 1/3 der Saison: 14 Spiele (11 ASL, 3UC) + 7 Tore (6 ASL, 1UC) + 8 Assists (7 ASL, 1UC) ------------------------------------------- = 15 Skorerpunkte (13/2) ====================== Nicht miteingerechnet sind die 3 Tore in 2 Spielen im Cup. Nach einem guten Start, hat er sich nochmals gesteigert. Nach einem Drittel der Saison, hat er sicher schon die Hälfte der Sollwerte. Bemerkenswert: Hassli ist an 40% aller FCZ-Tore beteiligt.
supporter
Mitglied
27.10.2008, 07:25 · #737
Beiträge: 3'100
Noch mehr als sein Tor hat mich ganz klar die Flanke auf Alphonse überrascht!...wunderschön über die Verteidigung, genau im richtigen Moment und perfekt in den Lauf. Das ganze aus dem Stand! Auch die Vorlage zum 4:0 zeigte dass er viel an Spielverständniss und Übersicht gewonnen hat. TOPSPIEL!
yellow
Mitglied
27.10.2008, 07:54 · #738
Beiträge: 6'693
Noch mehr als sein Tor hat mich ganz klar die Flanke auf Alphonse überrascht!...wunderschön über die Verteidigung, genau im richtigen Moment und perfekt in den Lauf. Das ganze aus dem Stand! Auch die Vorlage zum 4:0 zeigte dass er viel an Spielverständniss und Übersicht gewonnen hat. TOPSPIEL! Hassli hat sich letzten Mittwoch wohl das Spiel von Barcelona gegen die Basler angeschaut.
sk1896zh
Mitglied
02.11.2008, 09:49 · #739
Beiträge: 428
Der sensible Riese FCZ - Hassli nutzte die zweite Chance Von Thomas Renggli | 01:45 | 02.11.2008 Globetrotter Er galt als ewiges Talent, als Hoffnungsträger, der alle ausdribbelt – auch sich selber. Doch nun scheint Eric Hassli geläutert. Mit sechs Toren und sieben Assists ist er beim FC Zürich zum Schlüsselspieler avanciert. Die Geschichte eines Vielgescholtenen. Eric Hassli sprengt den beschaulichen Rahmen des Schweizer Fussballs. Mit 193 cm und 97 kg bringt er Gardemasse auf den Rasen, die sogar im Basketball eine solide Karrieregrundlage bilden würden. Doch Hassli, der heute 27-jährige Franzose aus Saargemünd (Sarreguemines) in Lothringen ist Fussballer geworden – weil er dieses Spiel liebt, weil es für ihn schon als Kind die grosse Leidenschaft war. «Mein Prinzip im Fussball ist Spass zu haben; ich möchte immer lächeln können, wenn ich spiele.» Zu lachen hatte Hassli zuletzt einiges. Mit sechs Toren und sieben Assists ist er der produktivste Spieler der gesamten Liga und trägt entscheidend dazu bei, dass der FC Zürich als einziger ernstzunehmender Herausforderer von Titelhalter Basel übriggeblieben ist. Hasslis Höhenflug begann ohne Ansage. Nach seiner Ankunft in Zürich vor rund 16 Monaten hatte er vor allem mit sich selber zu kämpfen – und einer falschen Erwartungshaltung. Denn von einem Spieler mit seinen physischen Voraussetzungen werden profane Dinge verlangt: Wasserverdrängung, Brachialgewalt, Killerinstinkt. Doch diesem Anspruch wurde Hassli nie gerecht. Er konnte es auch gar nicht. Denn der Franzose ist ein Instinktspieler, ein feiner Techniker, der die Gegner lieber austanzt als überrennt. Er begann auf der Strasse Fussball zu spielen und besuchte nie ein «Centre de Formation» eines Grossklubs. Auch deshalb ist er bis heute ein ungeschliffener Diamant geblieben. Liefert das eine Erklärung, weshalb Hassli nicht mehr Kopftore erzielt? «Das fragen mich alle Leute, aber ich habe keine Antwort. Alphonse misst nur 174 Zentimeter, aber er ist der viel bessere Kopfballspieler.» Hätte Hassli seine Karriere mit mehr Strategie vorangetrieben und konsequenter an seinen Schwächen gearbeitet, wäre er wohl nie in der Schweiz gelandet. So aber wurde er zum Globetrotter, der überall grosse Begehrlichkeiten weckte, aber letztlich dem Druck nicht gewachsen war: Sarreguemines, Metz, Southampton, Xamax, Servette, St. Gallen, Valenciennes, Zürich. Acht Stationen in acht Jahren. Auf der Suche nach dem Glück wurde Hassli zum Rast- und Ruhelosen, zu einem vermeintlichen Problemspieler, der erst in der dritten Halbzeit seine Topform erreicht, dem Disziplinlosigkeit, Opportunismus und Egozentrik nachgesagt werden. «Ja, es stimmt, ich war lange zu wenig seriös», sagt er. Doch im persönlichen Gespräch entsteht ein anderes Bild – dasjenige eines Mannes, der nach Respekt und Geborgenheit sucht, der das Vertrauen und die Rückendeckung der Trainer, Mitspieler und Fans braucht, um sein bestes Niveau zu erreichen. Q: blick.ch
Julian
Mitglied
02.11.2008, 17:21 · #740
Beiträge: 2'152
Tolles Tor von Hassli heute! Mann oh Mann wie kann man sich nur täuschen...
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