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Avatar von Shorunmu
Shorunmu
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29.07.2019, 15:19 · #3'401
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Zunächst Danke an @Yellow, @ Sektor D, @ Eifachöppis – ich fühle mich von Euch verstanden, jeder auf seiner Weise. Aber auch die Reaktionen von @Franky_H und @Yekini_RIP haben mich gefreut. Zeigt doch, dass ich etwas Grundsätzliches angesprochen habe. Nur zu Klarstellung: ich will niemanden bashen. Und schon gar nicht auf Ludo rumhacken. Dafür habe ich mich nicht im Forum angemeldet. Meine Absicht ist eine Diskussion eine klassisch Frage im Gang zu bringen: Wo steht der FCZ in 5 Jahren?[/list:u:3sj293cs] Und welchen Weg schlägt er dahin ein? [/list:u:3sj293cs] Sobald ich Zeit finde, werde ich mich zu dieser Frage ausführlich äussern. Denn von der Beantwortung dieser Frage hängen der Erfolg und die Sicherung unserer Identität im Wesentlichen ab. Um aber noch vor dem Spiel gegen Luzern auf Euch einzugehen (damit es unabhängig vom Ausgang des Spiels ist), folgende Thesen: - Ich bin mir sicher, dass wir unseren Erfolg nicht durch Verpflichtung von Heilsbringer irgendwelcher Art sichern können, seien es Starspieler- oder Trainer [/list:u:3sj293cs] - Ich glaube, dass unsere Zukunft eher in den professionellen Strukturen liegt, die optimale Bedingungen für Training und Spielvorbereitung bieten [/list:u:3sj293cs] - Mit optimierten Training kann man max. 10% an Erfolg herausholen. So nah wie alle Mannschaften in der sogenannten SL im Moment beieinander sind, ist das enorm[/list:u:3sj293cs] - Mir ist aber völlig klar, dass weder Ludo noch irgend ein anderer Trainer alles machen kann. Darum braucht es eine optimale, breite Unterstützung. [/list:u:3sj293cs] Ich schäme mich selbst, die die Erfolge der beiden Retortenmannschaften SAP und RBS als Beispiel anzuführen, was man mit optimalen Bedingungen alles erreichen kann. Aber leider ist das so. Fazit Mein Post ist eigentlich mehr ein Aufruf an die Führung des FCZ, lieber noch mehr in die Strukturen zu investieren, die das Konzept des Ausbildunsgvereins vorbringen, als in Spielerkäufen, die sich häufig als Wundertüte erweisen. Ich finde deinen Gedankengänge interessant, möchte diese aber auch kritisch anschauen: - Ich bin mir sicher, dass wir unseren Erfolg nicht durch Verpflichtung von Heilsbringer irgendwelcher Art sichern können, seien es Starspieler- oder Trainer [/list:u:3sj293cs] Mir fehlt eine gelebte Vereinsphilosophie welche sich von der U12 bis zur 1. Mannschaft durchzieht. Ich denke schon, dass es möglich ist einen Heilsbringer selber heran zu züchten. Gehört aber natürlich auch Glück dazu. Mal sind die Jahrgänge besser, mal schlechter. Aber mit einer klar gelebten Philosophie wandern die besten Talente ev. nicht zu früh ab und können im Verein gehalten warden. - Ich glaube, dass unsere Zukunft eher in den professionellen Strukturen liegt, die optimale Bedingungen für Training und Spielvorbereitung bieten [/list:u:3sj293cs] Mit den Strukturen die im Herrenschürli kommen werden, sind die Trainingsbedingungen eigentlich ziemlich gut finde ich. Natürlich kann man von einem Milanello träumen, aber das Geld sollte lieber in die 1. Mannschaft investiert werden, statt in übertriebene Trainingsstrukturen. Siehe GC. Der Campus ist ja eigentlich top für ein Nati A Team. Wo sind sie jetzt.... 1.5 Mio mit denen man 3 gute Spieler zahlen könnte - Mit optimierten Training kann man max. 10% an Erfolg herausholen. So nah wie alle Mannschaften in der sogenannten SL im Moment beieinander sind, ist das enorm[/list:u:3sj293cs] Vor allem müssen wir mal so trainieren, dass wir nicht die ganze Zeit so viele verletzte Spieler haben. Da machen wir seit Jahren etwas falsch. Hier haben wir definitiv viel Luft nach oben. - Mir ist aber völlig klar, dass weder Ludo noch irgend ein anderer Trainer alles machen kann. Darum braucht es eine optimale, breite Unterstützung. [/list:u:3sj293cs] je breiter, desto kostspieliger. Und mehr Ausreden. Ludo halte ich wirklich nicht für geeignet ein Nati A Team zu coachen. Ich stelle aber auch unser Scouting in Frage. Wer dort das Trüffelschwein hat, der kommt weit nach vorne in unserer Liga. SAP und RB haben in der 2. Buli ziemlich in den Nachwuchs und sehr moderne Strukturen investiert. Sie haben aber auch für 2. Buli-Verhältnisse ziemlich krasse Transfer getätigt. Sie überzeugen die Talente natürlich mit ihren modernen Methoden und Zentren. Und man muss aber auch sagen, dass die Vereine top geführt sind. Das Management weiss was es tut, die Kompetenzen sind klar geregelt. Muss ich leider auch anerkennen, dass beide einen guten Job machen. Aber die haben nicht nur in Infrastruktur und modern Methoden investiert. Die haben schon ein paar sehr kostspielige Transfers getätigt
Victor Jara
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12.08.2019, 20:55 · #3'402
Beiträge: 1'458
... Danke Shorunmu für Deine kritische Würdigung meiner Ansätze - die ich als wertvolle Ergänzungen und Präzisierungen wichtiger Punkte verstehe. So zu Deinen Punkten: ...gelebte Vereinsphilosophie welche sich von der U12 bis zur 1. Mannschaft durchzieht. [/list:u:2o8ep0ky] Sehe ich genauso. Besonders krass an der U21 sichtbar. Seit Jahren muss auch sie um den Verbleib in der PL zittern. Ein Club mit den Ansprüchen des FCZ müsste mit seiner U21 regelmässig um Platz 1 spielen. Wenn die U21 sich gegen Breitenrain oder Nyon nicht durchsetzen kann, was haben deren Spieler dann in der NLA verloren? Training darauf abstellen, dass wir weniger verletzte Spieler haben? [/list:u:2o8ep0ky] Denn Punkt hatte ich nicht erwähnt, bin aber absolut mit Dir einverstanden, dass dies eine zentrale Aufgabe für die Zukunft ist. Unterstützung für den Trainer: je breiter, desto kostspieliger. Und mehr Ausreden. Ludo halte ich wirklich nicht für geeignet ein Nati A Team zu coachen. Ich stelle aber auch unser Scouting in Frage. Wer dort das Trüffelschwein hat, der kommt weit nach vorne in unserer Liga. [/list:u:2o8ep0ky]Hier habe ich mich etwas zu allgemein ausgedrückt und du hast mit deinen kritischen Anmerkungen völlig recht. Was ich mit breiter Abstützung meine: HInzuziehen von Spezialisten, die auf ihrem Feld Kompetenezn erhalten, aber auch Verantwortung wahrnehmen können. Z.B. im Bereich physische und mentale Ebtwicklung. Aber am wichtigsten wäre mir die Auftrennung der Aufgaben des Sportchefs in Sportliches Konzept / Scouting. Nur wenn ich ein klares Konzept habe, wohin ich den Club spprtlich entwickeln will, kann ich das Anforderungsprofil für die Spieler definieren, die ich verpflichten will. Und erst dann tritt der Scout / transferchef in Aktion, indem er gezielt nach Spielern sucht, die dem Profli genügen. In diesem Sinne habe SAP und RB leider alles richtig gemacht. Ihre Transfers sind vielleicht finanziell krass, aber sehr gezielt und entsprechend erfolgreich.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
likavi
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13.08.2019, 09:33 · #3'403
Beiträge: 1'302
...gelebte Vereinsphilosophie welche sich von der U12 bis zur 1. Mannschaft durchzieht. [/list:u:2js73chz] Sehe ich genauso. Die gibt es doch. Der FCZ-Nachwuchs hat eine klare Ausrichtung. Die Ausbildungs-Philosophie unterscheidet sich von anderen Klubs. So etwas hat aber keinen Einfluss darauf, dass Talente länger bleiben. Es ist eher so: je besser die Nachwuchsarbeit, desto früher sind die Talente reif und desto früher gehen sie. Damit haben weltweit alle Klubs zu kämpfen, die gute Ausbildungsarbeit leisten und nicht zu den Top-Champions League-Klubs gehören. Auch alle anderen Schweizer Vereine. Es ist das Resultat der eigenen guten Arbeit. Besonders krass an der U21 sichtbar. Seit Jahren muss auch sie um den Verbleib in der PL zittern. Ein Club mit den Ansprüchen des FCZ müsste mit seiner U21 regelmässig um Platz 1 spielen. Wenn die U21 sich gegen Breitenrain oder Nyon nicht durchsetzen kann, was haben deren Spieler dann in der NLA verloren? Erstens unterschätzt du wohl die Promotion League-Teams. Zweitens kann es gar nicht die ganze aktuelle U21 in die NLA schaffen. Es schaffens immer nur wenige. Das ist bei jedem Klub der Welt so. Dementsprechend gibt es in einer U21 auch klare Qualitätsunterschiede zwischen den talentierteren und weniger talentierten Spielern. Drittens ist auf U21-Stufe mit eigenen Nachwuchsspielern nur Basel besser. Sions U21 lebt stark von Dazugekauften. Die anderen U21-Teams spielen in der 1. Liga oder gar 2. Liga Interregional, letzteres notabene auch Servette, eine der besten Nachwuchsabteilungen des Landes.
Yekini_RIP
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13.08.2019, 10:32 · #3'404
Beiträge: 4'806
Besser hätte man es nicht ausfführen können, danke likavi, schön bist auch du wieder vermehrt zurück. Und Jara was du alles fordert kostet sehr viel Geld, woher nehmen wir das, denn RB und SAP wollen wir wohl alle nicht!? Wegen dem Anforderungsprofil von Spielern, wenn du das nur für die 1. Mannschaft so siehst, dann bin ich bei dir, aber das machen sie sicher schon, wenn auch nicht immer sehr erfolgreich. Aber wird das ganze Konzept dann bei einem Trainerwechsel nicht sofort wieder hinfällig? Ausser du schränkst dich dann in der Trainersuche ein und holst nur noch Trainer, die dieser Clubphilsosophie entsprechen, aber ob dies in unserer Position dann so einfach umzusetzen ist, weiss ich nicht.
schwizermeischterfcz
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13.08.2019, 10:34 · #3'405
Beiträge: 8'260
Besser hätte man es nicht ausfführen können, danke likavi, schön bist auch du wieder vermehrt zurück. Und Jara was du alles fordert kostet sehr viel Geld, woher nehmen wir das, denn RB und SAP wollen wir wohl alle nicht!? Wegen dem Anforderungsprofil von Spielern, wenn du das nur für die 1. Mannschaft so siehst, dann bin ich bei dir, aber das machen sie sicher schon, wenn auch nicht immer sehr erfolgreich. Aber wird das ganze Konzept dann bei einem Trainerwechsel nicht sofort wieder hinfällig? Ausser du schränkst dich dann in der Trainersuche ein und holst nur noch Trainer, die dieser Clubphilsosophie entsprechen, aber ob dies in unserer Position dann so einfach umzusetzen ist, weiss ich nicht. Bickel hat mal gemeint, der FCZ will sich nicht mehr an den Trainern anpassen sondern umgekehrt, ganz dem Modell Ajax entsprechend. Naja bisher hat dies wohl noch nicht so geklappt
likavi
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14.08.2019, 07:43 · #3'406
Beiträge: 1'302
Bickel hat mal gemeint, der FCZ will sich nicht mehr an den Trainern anpassen sondern umgekehrt, ganz dem Modell Ajax entsprechend. Naja bisher hat dies wohl noch nicht so geklappt Mit der Umsetzung dieses Modells begonnen hat man ja genau mit dem Trainerwechsel von Forte zu Magnin. Wenn Du mit "nicht geklappt" die Resultate meinst: die waren bisher teilweise gut und teilweise schlecht. Vergiss nicht: Ajax musste lange darben. Jetzt haben sie das erste Mal in fünf Jahren wieder einmal die Meisterschaft gewonnen und vor der letzten Saison mussten sie für ihre Verhältnisse auch im Europacup zwei Jahrzehnte untendurch. Das Modell Ajax ist sehr langfristig ausgelegt und durch konsequente Arbeit über viele Jahre führt es irgendwann dann auch zum Erfolg. Was man zusätzlich berücksichtigen muss: wir reden hier von Holland, wo der Fussball einen viel höheren Stellenwert hat, als in der Schweiz, und wo Ajax eine gesellschaftliche und kulturelle Institution ist, in einer Art wie es kein Schweizer Klub jemals auch nur annähernd war und wohl auch nie sein wird.
fczlol
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14.08.2019, 07:57 · #3'407
Beiträge: 6'460
Bickel hat mal gemeint, der FCZ will sich nicht mehr an den Trainern anpassen sondern umgekehrt, ganz dem Modell Ajax entsprechend. Naja bisher hat dies wohl noch nicht so geklappt Mit der Umsetzung dieses Modells begonnen hat man ja genau mit dem Trainerwechsel von Forte zu Magnin. Wenn Du mit "nicht geklappt" die Resultate meinst: die waren bisher teilweise gut und teilweise schlecht. Vergiss nicht: Ajax musste lange darben. Jetzt haben sie das erste Mal in fünf Jahren wieder einmal die Meisterschaft gewonnen und vor der letzten Saison mussten sie für ihre Verhältnisse auch im Europacup zwei Jahrzehnte untendurch. Das Modell Ajax ist sehr langfristig ausgelegt und durch konsequente Arbeit über viele Jahre führt es irgendwann dann auch zum Erfolg. Was man zusätzlich berücksichtigen muss: wir reden hier von Holland, wo der Fussball einen viel höheren Stellenwert hat, als in der Schweiz, und wo Ajax eine gesellschaftliche und kulturelle Institution ist, in einer Art wie es kein Schweizer Klub jemals auch nur annähernd war und wohl auch nie sein wird. Das ist so. Den Faktor Zeit darf man bei solchen Zielen / Projekten nicht vergessen. Und man sollte auch dran denken, dass auch bei Ajax viele Talente dazu gekauft werden. Entweder im Jugendalter oder dann im Alter von 19-22. Das meine ich im Bezug auf den Vorwurf, dass man den eigenen Jungen externe Talente vor die Nase setzt. Dieses Geschäftsmodell ist ein muss wenn man auf junge Spieler bauen will, weil es unmöglich ist in jedem Jahrgang "eigene" Toptalente zu haben.
eifachöppis
Mitglied
14.08.2019, 08:13 · #3'408
Beiträge: 4'889
Bickel hat mal gemeint, der FCZ will sich nicht mehr an den Trainern anpassen sondern umgekehrt, ganz dem Modell Ajax entsprechend. Naja bisher hat dies wohl noch nicht so geklappt Mit der Umsetzung dieses Modells begonnen hat man ja genau mit dem Trainerwechsel von Forte zu Magnin. Wenn Du mit "nicht geklappt" die Resultate meinst: die waren bisher teilweise gut und teilweise schlecht. Vergiss nicht: Ajax musste lange darben. Jetzt haben sie das erste Mal in fünf Jahren wieder einmal die Meisterschaft gewonnen und vor der letzten Saison mussten sie für ihre Verhältnisse auch im Europacup zwei Jahrzehnte untendurch. Das Modell Ajax ist sehr langfristig ausgelegt und durch konsequente Arbeit über viele Jahre führt es irgendwann dann auch zum Erfolg. Was man zusätzlich berücksichtigen muss: wir reden hier von Holland, wo der Fussball einen viel höheren Stellenwert hat, als in der Schweiz, und wo Ajax eine gesellschaftliche und kulturelle Institution ist, in einer Art wie es kein Schweizer Klub jemals auch nur annähernd war und wohl auch nie sein wird. Das ist so. Den Faktor Zeit darf man bei solchen Zielen / Projekten nicht vergessen. Und man sollte auch dran denken, dass auch bei Ajax viele Talente dazu gekauft werden. Entweder im Jugendalter oder dann im Alter von 19-22. Das meine ich im Bezug auf den Vorwurf, dass man den eigenen Jungen externe Talente vor die Nase setzt. Dieses Geschäftsmodell ist ein muss wenn man auf junge Spieler bauen will, weil es unmöglich ist in jedem Jahrgang "eigene" Toptalente zu haben. Bernet hatte doch auch die Idee, in den tieferen Klassen (U12-U18) Talente bunt durchmischt nach Geburtsdatum zu fördern. Sprich das Team sollte nicht zu 3/4 aus Spielern mit Geburtstag Januar/Februar/März bestehen, sondern auch Spieler mit Geburtsdatum November/Dezember sollten eine faire Chance erhalten. Mit 12, 13 Jahren kann ein Unterschied von 10 Monaten viel ausmachen... nicht auf Stufe Talent, sondern auf Stufe körperliche Entwicklung. Wenn ich mir die Nachwuchsteams genauer anschaue, stelle ich fest, dass in den tieferen Kategorien die Teams sehr viele Januar/Februar Spieler haben. Wer meint, dass in jedem Jahrgang nur Talente mit Januar/Februar existieren, der befindet sich auf dem Holzweg.
Victor Jara
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14.08.2019, 10:23 · #3'409
Beiträge: 1'458
...gelebte Vereinsphilosophie welche sich von der U12 bis zur 1. Mannschaft durchzieht. [/list:u:e6nsyhxx] Sehe ich genauso. Die gibt es doch. Der FCZ-Nachwuchs hat eine klare Ausrichtung. Die Ausbildungs-Philosophie unterscheidet sich von anderen Klubs. So etwas hat aber keinen Einfluss darauf, dass Talente länger bleiben. Es ist eher so: je besser die Nachwuchsarbeit, desto früher sind die Talente reif und desto früher gehen sie. Damit haben weltweit alle Klubs zu kämpfen, die gute Ausbildungsarbeit leisten und nicht zu den Top-Champions League-Klubs gehören. Auch alle anderen Schweizer Vereine. Es ist das Resultat der eigenen guten Arbeit. Ich bestreite gar nicht, dass der FCZ eine klare Ausbildungs-Philosophie hat und seiner Rolle als Ausbildungsverein auch gerecht wird. Was mir fehlt, ist Definition und periodische Überprüfung konkreter Ausbildungsziele. Zudem kann ich nicht nicht erkennen, dass regelmässig überprüft wird, ob die Ziele auch erreicht werden. Um es an einem Beispiel zu illustrieren. Seit Jahren sind wir bei Standards und Schüssen aus der zweiten Reihe vergleichsweise schwach. Auch im physischen Bereich liegt einiges im Argen. Nun meine Frage an die Insider. Werden die Ausbildungspläne angepasst, um systematisch an der Behebung solcher Mängel zu arbeiten? Besonders krass an der U21 sichtbar. Seit Jahren muss auch sie um den Verbleib in der PL zittern. Ein Club mit den Ansprüchen des FCZ müsste mit seiner U21 regelmässig um Platz 1 spielen. Wenn die U21 sich gegen Breitenrain oder Nyon nicht durchsetzen kann, was haben deren Spieler dann in der NLA verloren? Erstens unterschätzt du wohl die Promotion League-Teams. Zweitens kann es gar nicht die ganze aktuelle U21 in die NLA schaffen. Es schaffens immer nur wenige. Das ist bei jedem Klub der Welt so. Dementsprechend gibt es in einer U21 auch klare Qualitätsunterschiede zwischen den talentierteren und weniger talentierten Spielern. Drittens ist auf U21-Stufe mit eigenen Nachwuchsspielern nur Basel besser. Sions U21 lebt stark von Dazugekauften. Die anderen U21-Teams spielen in der 1. Liga oder gar 2. Liga Interregional, letzteres notabene auch Servette, eine der besten Nachwuchsabteilungen des Landes. Nein, ich unterschätze die PL überhaupt nicht. Dennoch muss es das Ziel als Ausbildungsverein sein, sich genau in der Promotion League durchzusetzen. Im Gegensatz zu Basel oder YB haben wir keinen Goldesel als Sponsor, der nur die Preise für die Heilmittel anheben muss, um wieder neues Geld in die Mannschaft zu pumpen. AC und HC decken das Defizit aus dem "Ersparten" und das geht irgendwann zur Neige. Unser Kapital ist also die Ausbildung und die muss daher so optimal und erfolgreich wie möglich sein. Aus meiner bescheidenen Aussensicht kann nur so die finanzielle und sportliche Zukunft des FCZ nachhaltig gesichert werden, ohne von einer SAP, RB oder ähnlich abhängig zu werden.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
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14.08.2019, 10:43 · #3'410
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Besser hätte man es nicht ausfführen können, danke likavi, schön bist auch du wieder vermehrt zurück. Und Jara was du alles fordert kostet sehr viel Geld, woher nehmen wir das, denn RB und SAP wollen wir wohl alle nicht!? ... Keine Angst Yekini, ich bin der letzte, der mit SAP Zürich oder Cola Zürich glücklich wäre :-) Mir geht es vorallem um punktuelle Anpassungen wie z.B. die Trennung von sportlicher Führung und Scouting. Beides zusammen ist aus meiner Sicht zu viel für eine Person. Wenn der Sportchef das Transfergeschäft weitgehend delegieren kann, dann hat er mehr Zeit für die konzeptionelle Arbeit (durchgehende Trainingspläne erarbeiten und an die Realität auf dem Spielfeld anpassen usw.). Und das wäre für ein Ausbildungsverein, der möglichst viele Eigengewächse einbauen will, die wichtisgte Aufgabe...wieder aus meiner bescheidenen Aussensicht. Ich weiss überhaupt nicht, wie unsere Schwäche bei den Standards oder die vielen Konzentrationsschwächen in die Trainigspläne einfliessen...aber um Mängel zu erkennen und sich Massnahmen zu überlegen, diese zu beheben, braucht es keinen grossen finanziellen Kraftakt.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
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14.08.2019, 10:53 · #3'411
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Bickel hat mal gemeint, der FCZ will sich nicht mehr an den Trainern anpassen sondern umgekehrt, ganz dem Modell Ajax entsprechend. Naja bisher hat dies wohl noch nicht so geklappt Mit der Umsetzung dieses Modells begonnen hat man ja genau mit dem Trainerwechsel von Forte zu Magnin. Wenn Du mit "nicht geklappt" die Resultate meinst: die waren bisher teilweise gut und teilweise schlecht. Vergiss nicht: Ajax musste lange darben. Jetzt haben sie das erste Mal in fünf Jahren wieder einmal die Meisterschaft gewonnen und vor der letzten Saison mussten sie für ihre Verhältnisse auch im Europacup zwei Jahrzehnte untendurch. Das Modell Ajax ist sehr langfristig ausgelegt und durch konsequente Arbeit über viele Jahre führt es irgendwann dann auch zum Erfolg. Was man zusätzlich berücksichtigen muss: wir reden hier von Holland, wo der Fussball einen viel höheren Stellenwert hat, als in der Schweiz, und wo Ajax eine gesellschaftliche und kulturelle Institution ist, in einer Art wie es kein Schweizer Klub jemals auch nur annähernd war und wohl auch nie sein wird. Ajax musste wohl deswegen solange darben, weil sie nach dem letzten Gewinn der CL von ihrem eigenen Modell abgewichen sind und angefangen haben, alle möglichen Spieler einzukaufen. Vielleicht aus Frust und Kompensation, dass sich die halbe Mannschaft zu den finanzkräftigen Clubs abgesetzt hatte. Was Geld in die Vereinskasse brachte, welches aber in mehr oder weniger sinnlose Transfers investiert wurde, statt in die Weiterentwicklung der eigenen Jugendarbeit.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
likavi
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14.08.2019, 11:30 · #3'412
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Ich bestreite gar nicht, dass der FCZ eine klare Ausbildungs-Philosophie hat und seiner Rolle als Ausbildungsverein auch gerecht wird. Was mir fehlt, ist Definition und periodische Überprüfung konkreter Ausbildungsziele. Zudem kann ich nicht nicht erkennen, dass regelmässig überprüft wird, ob die Ziele auch erreicht werden. Um es an einem Beispiel zu illustrieren. Seit Jahren sind wir bei Standards und Schüssen aus der zweiten Reihe vergleichsweise schwach. Auch im physischen Bereich liegt einiges im Argen. Nun meine Frage an die Insider. Werden die Ausbildungspläne angepasst, um systematisch an der Behebung solcher Mängel zu arbeiten? Aber das ist gerade ein Widerspruch. Du kannst nicht gleichzeitig eine klare langfristige Ausbildungs-Philosophie bei den Junioren fordern und diese dann aufgrund von Schwachpunkten in der 1. Mannschaft kurzfristig immer wieder über den Haufen werfen. Jede Ausbildungsphilosophie betont gewisse Bereiche mehr als andere. Ziel muss sein, die eigenen Stärken so gut durchzusetzen, dass der Gegner nur wenig dazu kommt, die Schwachpunkte anzugreifen. Aber Schwachpunkte gibt es immer - bei jeder Philosophie. Nein, ich unterschätze die PL überhaupt nicht. Dennoch muss es das Ziel als Ausbildungsverein sein, sich genau in der Promotion League durchzusetzen. Nein, das Ziel als Ausbildungsverein ist es, die talentiertesten Spieler an die 1. Mannschaft heranzuführen. Und den etwas weniger talentierten die Chance zu bieten, den Sprung in die Challenge League zu schaffen. Wenn das Ziel, wäre, sich in der Promotion League an die Spitze zu setzen, dann dürfte man keine 16-18 jährigen Spieler einsetzen, und man müsste noch einige zusätzliche erfahrene Spieler dazuholen und dafür sorgen, dass man wie die "normalen" Promotion League-Teams konstant mit der gleichen Formation spielt, damit diese sich einspielen und aufeinander abstimmen kann. Das widerspricht aber alles den individuellen Ausbildungszielen. Und ich habe weiterhin das Gefühl. dass Du die Promotion League-Team unterschätzt. Die Mehrheit der Spieler in dieser Liga hat mindestens Challenge League-Erfahrung. Im Gegensatz zu Basel oder YB haben wir keinen Goldesel als Sponsor, der nur die Preise für die Heilmittel anheben muss, um wieder neues Geld in die Mannschaft zu pumpen. AC und HC decken das Defizit aus dem "Ersparten" und das geht irgendwann zur Neige. Unser Kapital ist also die Ausbildung und die muss daher so optimal und erfolgreich wie möglich sein. Richtig, die Ausbildung, und diese ist mit den Resultaten nicht deckungsgleich. Natürlich sind die Resultate nicht irrelevant. Gerade bei den älteren Junioren nicht. Aber im Zweifelsfall gehen die Ausbildungsziele vor. Natürlich will man trotzdem wenn möglich in der Promotion League bleiben, weil dies Vorteile bringt. Aber auch in der 1. Liga zu spielen hätte gewisse Vorteile - man kann dort jüngere Spieler schon früher regelmässig einsetzen. Mäzenengelder machen aktuell nur bei Lausanne, GC und bis zu einem gewissen Grad Servette und Sion einen wirklich hohen Teil des Budgets aus. Bei Basel kommt ausser für den Nachwuchs-Campus aktuell nichts von extern rein, sie leben noch von den Reserven aus Champions League-Zeiten, und dafür ist nun YB seit neustem selbsttragend profitabel und braucht im Gegensatz zu den letzten Jahrzehnten im Moment keine Mäzenengelder.
likavi
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14.08.2019, 11:38 · #3'413
Beiträge: 1'302
Ajax musste wohl deswegen solange darben, weil sie nach dem letzten Gewinn der CL von ihrem eigenen Modell abgewichen sind und angefangen haben, alle möglichen Spieler einzukaufen. Vielleicht aus Frust und Kompensation, dass sich die halbe Mannschaft zu den finanzkräftigen Clubs abgesetzt hatte. Was Geld in die Vereinskasse brachte, welches aber in mehr oder weniger sinnlose Transfers investiert wurde, statt in die Weiterentwicklung der eigenen Jugendarbeit. Nein, dem würde ich widersprechen. Sie haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht grundsätzlich anders verhalten. Es hat einfach lange gedauert, bis man es letzte Saison durch verschiedene Umstände für einmal schaffte, eine vielversprechende Generation (abgesehen von Kluivert Junior) das eine entscheidende Jahr länger zusammenzuhalten als sonst. Bis zum Bosman-Urteil war es noch möglich, eine gute Generation länger beim Klub zu halten, manchmal sogar bis Mitte 20. Das ist jetzt kaum mehr realistisch.
Victor Jara
Mitglied
15.08.2019, 08:05 · #3'414
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Ich bestreite gar nicht, dass der FCZ eine klare Ausbildungs-Philosophie hat und seiner Rolle als Ausbildungsverein auch gerecht wird. Was mir fehlt, ist Definition und periodische Überprüfung konkreter Ausbildungsziele. Zudem kann ich nicht nicht erkennen, dass regelmässig überprüft wird, ob die Ziele auch erreicht werden. Um es an einem Beispiel zu illustrieren. Seit Jahren sind wir bei Standards und Schüssen aus der zweiten Reihe vergleichsweise schwach. Auch im physischen Bereich liegt einiges im Argen. Nun meine Frage an die Insider. Werden die Ausbildungspläne angepasst, um systematisch an der Behebung solcher Mängel zu arbeiten? Aber das ist gerade ein Widerspruch. Du kannst nicht gleichzeitig eine klare langfristige Ausbildungs-Philosophie bei den Junioren fordern und diese dann aufgrund von Schwachpunkten in der 1. Mannschaft kurzfristig immer wieder über den Haufen werfen. Jede Ausbildungsphilosophie betont gewisse Bereiche mehr als andere. Ziel muss sein, die eigenen Stärken so gut durchzusetzen, dass der Gegner nur wenig dazu kommt, die Schwachpunkte anzugreifen. Aber Schwachpunkte gibt es immer - bei jeder Philosophie. Kurzfristig und immer?? Unsere Schwachpunkte sind seit vielen Jahren dieselben.Zum Beispiel: - mangelnde Konzentration und Stabilität[/list:u:28rj8rsv] - Stellungsfehler[/list:u:28rj8rsv] - mangelhafte Schusstechnik aus der 2. Reihe und [/list:u:28rj8rsv] - mangelhafte Effizienz bei Standards. [/list:u:28rj8rsv] Diese und andere Schwachpunkte sind im Stadion richtig augenfällig und werden auch immer wieder von anderen Usern betont, besonders weil sie schon manche bittere Niederlage eingebracht haben. Nochmals meine Frage an Dich, der offensichtlich über Insiderwissen verfügst: Werden z.B. die aufgeführten Schwachpunkte von der Vereinsführung / sportlichen Leitung überhaupt als Schwachpunkte erkannt? [/list:u:28rj8rsv]Wie wird langfristig daran gearbeitet, diese konkreten und wesentlichen Schwachpunkte zu beheben? [/list:u:28rj8rsv] Wie fliessen entsprechende Übungen in das Trainingskonzept für den gesamten Jugendbereich ein?[/list:u:28rj8rsv] Nein, ich unterschätze die PL überhaupt nicht. Dennoch muss es das Ziel als Ausbildungsverein sein, sich genau in der Promotion League durchzusetzen. Nein, das Ziel als Ausbildungsverein ist es, die talentiertesten Spieler an die 1. Mannschaft heranzuführen. Und den etwas weniger talentierten die Chance zu bieten, den Sprung in die Challenge League zu schaffen. Wenn das Ziel, wäre, sich in der Promotion League an die Spitze zu setzen, dann dürfte man keine 16-18 jährigen Spieler einsetzen, und man müsste noch einige zusätzliche erfahrene Spieler dazuholen und dafür sorgen, dass man wie die "normalen" Promotion League-Teams konstant mit der gleichen Formation spielt, damit diese sich einspielen und aufeinander abstimmen kann. Das widerspricht aber alles den individuellen Ausbildungszielen. Und ich habe weiterhin das Gefühl. dass Du die Promotion League-Team unterschätzt. Die Mehrheit der Spieler in dieser Liga hat mindestens Challenge League-Erfahrung. Globales Ziel des Ausbildungsvereins muss auch sein, dass seine sich Jugendmannschaften beim Übergang in den Erwachsenenfussball weiterhin als Kollektiv durchsetzen können. Und dies unter ernsthaften Wettkampfbedingungen.Daher sollten für die U21 nicht mehr technische, sondern mehr taktische und mentale Ausbildungsziele im Vordergrund stehen. Zum Beispiel: Wie gehen sie mit rustikalem Spielweise ihrer Gegner um?[/list:u:28rj8rsv] Wie werden sie mit Einschüchterungsversuchen und sonstigem dreckigen Spiel fertig?[/list:u:28rj8rsv] Wie gehen sie mit taktischen Spielereien um? [/list:u:28rj8rsv] Wie gehen sie Niederlage um und sonstigen Tiefschlägen um? [/list:u:28rj8rsv] Wie können sie ihre Skills unter echten Stressbedingungen und in aufgeheizter Atmosphäre zeigen?[/list:u:28rj8rsv] ….usw. …[/list:u:28rj8rsv] Die beste Weise zu beweisen , dass das Ziel erreicht wurde, nämlich die talentiertesten Spieler im Kollektiv und an die 1. Mannschaft heranzuführen, sind Siege in der PL. Weil die Spieler dann echt gefordert werden. Nein, ich unterschätze die PL nicht. Aber unsere U21 –Spieler wollen schliesslich mindestens im A spielen, am besten auch europäisch und noch besser in der Buli oder bei Real oder Manu…dann müssen sie zeigen, dass sie sich in der PL durchbeissen können. Und das geht nur, wenn sie mit allen Wassern gewaschen werden. Schonwaschgang ist in der U21 nicht mehr angesagt. Ich könnte auch sagen, dass das Ausbildungsziel für die U21 ist, Resilienz zu erzeugen, da die meisten Spieler es nicht sind. Alle die zu den grossen Clubs abwandern, bevor sie richtig in der Erwachsenenwelt gespielt haben, verfügen nur über wenig Resilienz. Sonst würden sie den Schwierigkeiten nicht ausweichen, die sich ihnen in der bescheidenen Schweiz im Weg stehen. Verlieren, die gemachten Fehler erkennen, an sich arbeiten, trainieren, trainieren, trainieren und das nächste Mal auf den Platz gehen und die gegnerische Mannschaft wegputzen. So wird man stabil. das macht einen resilient und bereit für die 1. Mannschaft und für den BVB, für Barça oder was weiss ich…
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
likavi
Mitglied
16.08.2019, 16:39 · #3'415
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Kurzfristig und immer?? Ja. Unsere Schwachpunkte sind seit vielen Jahren dieselben.Zum Beispiel: - mangelnde Konzentration und Stabilität[/list:u:3qld03qu] - Stellungsfehler[/list:u:3qld03qu] - mangelhafte Schusstechnik aus der 2. Reihe und [/list:u:3qld03qu] - mangelhafte Effizienz bei Standards. [/list:u:3qld03qu] Diese und andere Schwachpunkte sind im Stadion richtig augenfällig und werden auch immer wieder von anderen Usern betont, besonders weil sie schon manche bittere Niederlage eingebracht haben. Nochmals meine Frage an Dich, der offensichtlich über Insiderwissen verfügst: Werden z.B. die aufgeführten Schwachpunkte von der Vereinsführung / sportlichen Leitung überhaupt als Schwachpunkte erkannt? [/list:u:3qld03qu]Wie wird langfristig daran gearbeitet, diese konkreten und wesentlichen Schwachpunkte zu beheben? [/list:u:3qld03qu] Wie fliessen entsprechende Übungen in das Trainingskonzept für den gesamten Jugendbereich ein?[/list:u:3qld03qu] Ich kenne die Trainingspläne auch nicht im Detail, aber es wird sicherlich an allem möglichem gearbeitet. GC und FCZ haben nunmal einen unterschiedlichen Stil und unterschiedliche Prioritäten. Dir scheinen im Fussball Dinge besonders wichtig zu sein, auf die bei GC besonders wert gelegt wird. Das bringt der 1. Mannschaft aber auch nicht automatisch den Erfolg. Ich habe auch beim FCZ immer wieder Junioren gesehen, die sehr konzentriert und stabil, schussstark aus der Distanz und effizient bei Standards sind. Aber all diese Dinge in der Super League umzusetzen, ist nochmal etwas ganz anderes. Ausserdem besteht die 1. Mannschaft mindestens zur Hälfte jeweils auch noch aus Spielern, welche die FCZ Academy nicht durchlaufen haben. Globales Ziel des Ausbildungsvereins muss auch sein, dass seine sich Jugendmannschaften beim Übergang in den Erwachsenenfussball weiterhin als Kollektiv durchsetzen können. Und dies unter ernsthaften Wettkampfbedingungen.Daher sollten für die U21 nicht mehr technische, sondern mehr taktische und mentale Ausbildungsziele im Vordergrund stehen. Das ist ja auch der Fall. Informier dich mal über Google. Da findest Du schon ziemlich viel. Musst dich halt durch ein paar Powerpoint Präsentationen arbeiten. Aber inwiefern hat das etwas mit dem Vergleich FCZ U21 mit anderen Promotion League-Teams zu tun? Nochmal: mehr als die Hälfte der Promotion League-Stammspieler haben Profierfahrung, während die Mehrheit der FCZ U21 nicht zu Profis werden. Verlieren, die gemachten Fehler erkennen, an sich arbeiten, trainieren, trainieren, trainieren und das nächste Mal auf den Platz gehen und die gegnerische Mannschaft wegputzen. So wird man stabil. das macht einen resilient und bereit für die 1. Mannschaft und für den BVB, für Barça oder was weiss ich… Auch die E-Junioren des FC Bubikon WOLLEN alle mal für den BVB oder Barça spielen. Ist es deswegen ein realistisches Ziel, dass diese in der Promotion League alles wegputzen? Zwischen Wunschtraum und Realität besteht ein grosser Unterschied. Und die Realität heisst: die Mehrzahl der FCZ U21-Spieler wird es nicht in die Super League, geschweige denn weiter schaffen, weil sie dafür zu wenig Talent haben! Realität ist ebenfalls, dass es, wenn mich nicht alles täuscht, in der ganzen Vereinsgeschichte überhaupt noch nie ein FCZ-Jugendspieler zum BVB oder Barça geschafft hat. Ricardo Rodriguez bei Milan ist bisher so ziemlich das Höchste der Gefühle. Auch die U21-Teams von YB, Luzern oder GC arbeiten und trainieren wie wild, schaffen es bisher aber nicht über die 1. Liga Classic hinaus. Inwiefern du vor diesem Hintergrund die Resultate der FCZ U21 als schlecht empfindest, kann ich nicht nachvollziehen. Die FCZ-Junioren sind nicht die Einzigen, die arbeiten. Das machen alle. Trotzdem ist der FCZ bei der U21 in den Top Drei des Landes.
Goose
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26.08.2019, 13:53 · #3'416
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Da steh ich heute Punkt 15 Uhr in der Brunau.. und der FCZ zeigt sich nicht.. Vermutlich traingsfrei aufgrund der Leistung in Bern.. Nervt!!
ADItSAB
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26.08.2019, 14:15 · #3'417
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Da steh ich heute Punkt 15 Uhr in der Brunau.. und der FCZ zeigt sich nicht.. Vermutlich traingsfrei aufgrund der Leistung in Bern.. Nervt!! Ist vielleicht besser so. Training nützt sowieso nichts und es würde nur weitere verletzte Spieler geben.
Avatar von MetalZH
MetalZH
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26.08.2019, 14:39 · #3'418
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Da steh ich heute Punkt 15 Uhr in der Brunau.. und der FCZ zeigt sich nicht.. Vermutlich traingsfrei aufgrund der Leistung in Bern.. Nervt!! Ist vielleicht besser so. Training nützt sowieso nichts und es würde nur weitere verletzte Spieler geben. Änderungen des Trainingsplans sind immer möglich, das steht ja auch so auf der Homepage. Ich kann mir gut vorstellen, dass heute statt dem Training eine Teamsitzung mit Spielanalyse durchgeführt wurde, um das gestrige Spiel aufzuarbeiten. Angesichts der vielen Verletzten sowie der dreiwöchigen Spielpause würde das auch absolut Sinn machen.
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roliZ
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26.08.2019, 14:41 · #3'419
Beiträge: 1'813
Da steh ich heute Punkt 15 Uhr in der Brunau.. und der FCZ zeigt sich nicht.. Vermutlich traingsfrei aufgrund der Leistung in Bern.. Nervt!! Ist vielleicht besser so. Training nützt sowieso nichts und es würde nur weitere verletzte Spieler geben. In der Natipause wurde ich gerne ein Freundschaftsspiel sehen gegen LS, nur um abzuklären wie weit wir B tauglich sind. Na ja, der Match gegen Wil kommt früh genug.
Maisbueb
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03.09.2019, 10:59 · #3'420
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Ging heute kurz in der Allmend beim Training vorbei. Folgende 13 Spieler waren vor Ort: Hadzikic, Baumann, Nathan, Rüegg, Aliu, Kololli, Marchesano, Schönbächler, Zumberi, Kasaï, Kramer, Di Giusto und noch ein U21 Spieler, welchen ich von weitem nicht gut erkannte. Das Training beinhaltete relativ viel Laufarbeit, wurde intensiv geführt und einige kleinere Spiele. Nathan "verletzte" sich nach der Hälfte am Oberschenkel und beendete das Training frühzeitig. Aliu erging es 10min vor Schluss gleich, auch etwas am hinteren Bereich des Oberschenkels. Rüegg machte das Training bis auf die letzte - sehr intensive - Übung voll und ganz mit. Aufgefallen ist mir vor allem Marchesano, welcher während den Spielen laut dirigierte, seinen Kollegen zu applaudierte und motivierte. Fiel auch mit einem grossen Siegeswillen auf. Auch Kasaï machte seine Sache sehr gut und traf von den Stürmern fast die meisten Tore. Heute Nachmittag wird gemäss Magnin mehr die Technik trainiert.
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