Training

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MetalZH
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17.07.2019, 19:27 · #3'381
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Oder man schaut sich die Akte Pa Modou trotzdem nochmals an, obwohl man ursprünglich nicht mehr mit ihm geplant hat. Er ist immer noch in Zürich und hat u.a. auch mit Rüegg trainiert. Wäre mein grösster Wunsch, verstehe nämlich bis jetzt nicht, warum man ihn gehen liess. Wenn man Kempter als Back Up hinter Kharabadze eingeplant hätte, dann hätte es wenigsten ein bisschen Sinn ergeben. Allerdings scheint nicht einmal dies der Fall zu sein... Ich mag Pa Modou. Aber irgend einen Grund wird es haben, dass man mit ihm nicht verlängert hat und dass er bis heute auch keinen neuen Club gefunden hat (nicht einmal in der ChL). Ich gehe davon aus, dass man sich nicht aus Lust und Laune leichtfertig gegen ihn entschieden hat. Ich schon, denn fehlerfrei war unsere sportliche Führung schon sehr sehr lange nicht mehr! Also sind alle sportlichen Führungen fehlerhaft, weil sie sich Pa Modou noch nicht geangelt haben? Soviel ich informiert bin (inoffiziell) gibt es bei Pa Modou medizinische Probleme. Deshalb ist er paraktisch die ganze Rückrunde ausgefallen. Und als er wieder einmal zu einem Einsatz kam, war es schon wieder vorbei - wieder verletzt. Ich gehe auch davon aus, dass dies der Grund ist. Interessant finde ich, dass sich einige User darüber aufregen, dass man mit dem oft verletzten Pa Modou nicht verlängert hat, gleichzeitig aber kritisieren, dass man mit Nathan einen angeblich verletzungsanfälligen Spieler verpflichtet habe. Die beiden spielen zwar nicht auf derselben Position, aber man kann trotzdem die Verletzungshistorie und das Alter dieser beiden Spieler vergleichen, um das Risiko einigermassen abzuschätzen. Vielleicht ist unsere sportliche Leitung ja doch nicht ganz so inkompetent, wie hier gerne behauptet wird...
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dennisov
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18.07.2019, 07:34 · #3'382
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Oder man schaut sich die Akte Pa Modou trotzdem nochmals an, obwohl man ursprünglich nicht mehr mit ihm geplant hat. Er ist immer noch in Zürich und hat u.a. auch mit Rüegg trainiert. Wäre mein grösster Wunsch, verstehe nämlich bis jetzt nicht, warum man ihn gehen liess. Wenn man Kempter als Back Up hinter Kharabadze eingeplant hätte, dann hätte es wenigsten ein bisschen Sinn ergeben. Allerdings scheint nicht einmal dies der Fall zu sein... Ich mag Pa Modou. Aber irgend einen Grund wird es haben, dass man mit ihm nicht verlängert hat und dass er bis heute auch keinen neuen Club gefunden hat (nicht einmal in der ChL). Ich gehe davon aus, dass man sich nicht aus Lust und Laune leichtfertig gegen ihn entschieden hat. Ich schon, denn fehlerfrei war unsere sportliche Führung schon sehr sehr lange nicht mehr! Also sind alle sportlichen Führungen fehlerhaft, weil sie sich Pa Modou noch nicht geangelt haben? Soviel ich informiert bin (inoffiziell) gibt es bei Pa Modou medizinische Probleme. Deshalb ist er paraktisch die ganze Rückrunde ausgefallen. Und als er wieder einmal zu einem Einsatz kam, war es schon wieder vorbei - wieder verletzt. Ich gehe auch davon aus, dass dies der Grund ist. Interessant finde ich, dass sich einige User darüber aufregen, dass man mit dem oft verletzten Pa Modou nicht verlängert hat, gleichzeitig aber kritisieren, dass man mit Nathan einen angeblich verletzungsanfälligen Spieler verpflichtet habe. Die beiden spielen zwar nicht auf derselben Position, aber man kann trotzdem die Verletzungshistorie und das Alter dieser beiden Spieler vergleichen, um das Risiko einigermassen abzuschätzen. Vielleicht ist unsere sportliche Leitung ja doch nicht ganz so inkompetent, wie hier gerne behauptet wird... @Spitzkicker Ich weiss jetzt nicht wie du auf diese Interpretation kommst, aber so meine ich das sicher nicht. Pa war ein Leistungsträger der abgelaufenen Saisons und vlt. weisst du ja tatsächlich genaueres zu seiner Verletzung. Pa Modou wird sicher einen neuen Verein finden, sobald er genesen ist. Ich glaube einfach nicht, dass die medizinischen Probleme bei ihm so aussichtslos erscheinen wie in anderen Fällen. Dann hätte man ja z.B. bei Chikhaoui den Vertrag niemals verlängern dürfen... Aber nichts desto trotz, wenn man mit Pa schon nicht verlängert, muss einfach ein Ersatz her, denn für das hat Kharabadze defensiv schlicht zu wenig überzeugt und sollte dieser sich irgendwann für längere Zeit verletzen oder gesperrt sein (hoffe ich natürlich nicht), wird's vermutlich noch problematischer. @MetalZH Vergleich mal bitte die Anzahl Meisterschaftsspiele von Pa und Nathan in der abgelaufenen Saison miteinander, dann wirst du sicher merken, warum da ein paar User (inkl. mir) sehr skeptisch sind. Zudem kommt noch das "Gerücht", man habe Nathan bei GC nicht mehr gewollt, weil die Klub-Ärzte meinen er stehe kurz vor der Sportinvalidität- was bei zwei Meniskusverletzungen nach einander im selben Knie in der selben Saison (!) auch nicht ganz so unwahrscheinlich scheint. Q: https://www.transfermarkt.ch/nathan/verletzungen/spieler/339711
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MetalZH
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18.07.2019, 07:56 · #3'383
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@MetalZH Vergleich mal bitte die Anzahl Meisterschaftsspiele von Pa und Nathan in der abgelaufenen Saison miteinander, dann wirst du sicher merken, warum da ein paar User (inkl. mir) sehr skeptisch sind. Zudem kommt noch das "Gerücht", man habe Nathan bei GC nicht mehr gewollt, weil die Klub-Ärzte meinen er stehe kurz vor der Sportinvalidität- was bei zwei Meniskusverletzungen nach einander im selben Knie in der selben Saison (!) auch nicht ganz so unwahrscheinlich scheint. Q: https://www.transfermarkt.ch/nathan/verletzungen/spieler/339711 Nathan ist fast die komplette letzte Saison wegen einer schweren Verletzung ausgefallen und hat logischerweise noch weniger Spiele als Pa Modou absolvieren können. Relevant sind für mich eher die Anzahl Ausfälle in den letzten paar Jahren und da sieht's bei Pa Modou düster aus. Wenn wir jetzt Quartett spielen würden, hätte ich mit der Karte von Pa Modou gewonnen ;-) https://www.transfermarkt.ch/pa-modou/v ... eler/66449 Natürlich kann ein Knieschaden das Ende von Nathans Karriere bedeuten, aber dann müsste der FCZ definitiv seine medizinischen Partner wechseln, die das Okay zu diesem Transfer gegeben haben. Das habe ich ja schon bei seiner Verpflichtung geschrieben. Und bis dahin interessieren mich GC-Gerüchte nicht.
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dennisov
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18.07.2019, 08:18 · #3'384
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@MetalZH Vergleich mal bitte die Anzahl Meisterschaftsspiele von Pa und Nathan in der abgelaufenen Saison miteinander, dann wirst du sicher merken, warum da ein paar User (inkl. mir) sehr skeptisch sind. Zudem kommt noch das "Gerücht", man habe Nathan bei GC nicht mehr gewollt, weil die Klub-Ärzte meinen er stehe kurz vor der Sportinvalidität- was bei zwei Meniskusverletzungen nach einander im selben Knie in der selben Saison (!) auch nicht ganz so unwahrscheinlich scheint. Q: https://www.transfermarkt.ch/nathan/verletzungen/spieler/339711 Nathan ist fast die komplette letzte Saison wegen einer schweren Verletzung ausgefallen und hat logischerweise noch weniger Spiele als Pa Modou absolvieren können. Relevant sind für mich eher die Anzahl Ausfälle in den letzten paar Jahren und da sieht's bei Pa Modou düster aus. Wenn wir jetzt Quartett spielen würden, hätte ich mit der Karte von Pa Modou gewonnen ;-) https://www.transfermarkt.ch/pa-modou/v ... eler/66449 Natürlich kann ein Knieschaden das Ende von Nathans Karriere bedeuten, aber dann müsste der FCZ definitiv seine medizinischen Partner wechseln, die das Okay zu diesem Transfer gegeben haben. Das habe ich ja schon bei seiner Verpflichtung geschrieben. Und bis dahin interessieren mich GC-Gerüchte nicht. Haha nun relevant ist für mich die Art der Verletzung und nicht die Anzahl (von einander unabhängigen) Verletzungen. Denn man sagt ja z.B. auch, dass wenn du dir in jungen Jahren zweimal im selben Knie das Kreuzband reisst, sieht es mit deiner Sportlerkarriere düster aus. Bei Pa weiss ich nichts über die Art seiner Verletzung, aber so düster wie bei Nathan scheint mir seine medizinische Akte für einen Fussballer nicht zu sein, da der Meniskus ein heiliger Gral ist. Darum müsste wohl ein unabhängiger Arzt (oder einfach die Zukunft) darüber richten, wer bei diesem Quartett nun die bessere Karte von uns beiden besitzt xD
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MetalZH
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18.07.2019, 08:32 · #3'385
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@MetalZH Vergleich mal bitte die Anzahl Meisterschaftsspiele von Pa und Nathan in der abgelaufenen Saison miteinander, dann wirst du sicher merken, warum da ein paar User (inkl. mir) sehr skeptisch sind. Zudem kommt noch das "Gerücht", man habe Nathan bei GC nicht mehr gewollt, weil die Klub-Ärzte meinen er stehe kurz vor der Sportinvalidität- was bei zwei Meniskusverletzungen nach einander im selben Knie in der selben Saison (!) auch nicht ganz so unwahrscheinlich scheint. Q: https://www.transfermarkt.ch/nathan/verletzungen/spieler/339711 Nathan ist fast die komplette letzte Saison wegen einer schweren Verletzung ausgefallen und hat logischerweise noch weniger Spiele als Pa Modou absolvieren können. Relevant sind für mich eher die Anzahl Ausfälle in den letzten paar Jahren und da sieht's bei Pa Modou düster aus. Wenn wir jetzt Quartett spielen würden, hätte ich mit der Karte von Pa Modou gewonnen ;-) https://www.transfermarkt.ch/pa-modou/v ... eler/66449 Natürlich kann ein Knieschaden das Ende von Nathans Karriere bedeuten, aber dann müsste der FCZ definitiv seine medizinischen Partner wechseln, die das Okay zu diesem Transfer gegeben haben. Das habe ich ja schon bei seiner Verpflichtung geschrieben. Und bis dahin interessieren mich GC-Gerüchte nicht. Haha nun relevant ist für mich die Art der Verletzung und nicht die Anzahl (von einander unabhängigen) Verletzungen. Denn man sagt ja z.B. auch, dass wenn du dir in jungen Jahren zweimal im selben Knie das Kreuzband reisst, sieht es mit deiner Sportlerkarriere düster aus. Bei Pa weiss ich nichts über die Art seiner Verletzung, aber so düster wie bei Nathan scheint mir seine medizinische Akte für einen Fussballer nicht zu sein, da der Meniskus ein heiliger Gral ist. Darum müsste wohl ein unabhängiger Arzt (oder einfach die Zukunft) darüber richten, wer bei diesem Quartett nun die bessere Karte von uns beiden besitzt xD Haha, oke das stimmt natürlich. Wir können ja eine morbide Wette daraus machen. :-) Ja, der Meniskus ist schon sehr heikel, ich hatte gar keine Freude, als ich das sah. Aber es war praktisch seine einzige Verletzung in 5 Profijahren. Wenn man das Knie wieder hinkriegt, könnte er also ein zäher Hund bleiben wie zuvor. Bei Pa Modou war einfach praktisch jedes Jahr irgendetwas und er ist nicht mehr so jung... Aber wie gesagt: Ich glaube, wir müssen in beiden Fällen einfach auf unsere medizinischen Profis vertrauen. Und wenn wir da ein faules Ei gekauft und eine Perle rausgeschmissen haben, können wir gerne die Fackeln und Mistgabeln auspacken. :)
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Victor Jara
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24.07.2019, 08:00 · #3'386
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In einem Punkt bin ich mit Magnin gar nicht einverstanden: er hat sich die Frage gestellt, ob er letzte Saison nicht zu viel hat trainieren lassen. Und dadurch die schlechten Ergebnisse kamen…die These vom „Übertrainiert sein“ kann ich nicht nachvollziehen. Unsere Spieler haben überall Defizite, an denen gearbeitet werden muss. Sonst wird das nichts mit dem Spitzenteam oder höchstens im B! Folgende Liste beruht nur auf meinen persönlichen Eindrücken – ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit – sie ist auch keine persönliche Kritik an Magnin. Es sind fast alles bereits Defizite, die seit langem bestehen: Physischer Bereich - Luft nur für 30 Minuten - mangelnde läuferische Schnelligkeit - mangelnde Reaktionsschnelligkeit - Konzentrationsmängel mit zunehmender Spielzeit - Körperlichkeit Beweglichkeit und Körperkontrolle Taktischer Bereich - kritische Situationen werden richtig eingeschätzt - Pass in die eigene Strafraummitte als Vorlage für den Gegner - Man kriegt den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum rausgehauen und kassiert - Man steht nie genug beim Gegenspieler - Man hebt nie mal das Köpfchen für einen Flügelwechsel - Amateurhaftes Verhalten beim Foulen / gefoult werden Technischer Bereich - Distanzschüsse gehen weit über oder neben das Tor - Schüsse aus kurzer Distanz (und unter Druck) nicht platziert genug - Standards… verschenkte Spielzeit (der Gegner kann in der Zeit Kaffee trinken) - Pässe von den Flügeln: Einer unter hundert führt zum Erfolg Mentaler Bereich – Grossbaustelle FCZ - Siegeswille und Selbstvertrauen? - Frustrationstoleranz und Resilienz? - Gedankliche Beweglichkeit und -schnelligkeit - Konzentrationsfähigkeit - Entschlussfreudigkeit und Reaktionsvermögen Wenn man die Liste sieht, ergeben sich die Trainingspläne von selbst. Es müsste für jeden Spieler ein Profil mit den Skills erstellt werden und mit dem Gap zum Anforderungsprofil (falls es so etwas beim FCZ gibt…). Daraus ergäben sich auch individuellen Trainingspläne! Ich verstehe die Spieler im FCZ nicht (besonders auch die U21). Du hast als Sportler nur 10 Jahre (plus / minus ), wo du etwas reissen kannst. Wenn Du wirklich etwas erreichen willst, dann gibt es nur eins: an den Defiziten arbeiten, die eigenen Stärken ausfeilen. Je besser die Liga, desto mehr entscheiden die Millimeter. In anderen Sportarten trainieren die Topprofis 6 bis 8 Stunden täglich… Dabei geht nicht um’s „Kondition büffeln“, sondern um das Feilen an Details. Da kann schon die etwas falsche Körper- oder Fusshaltung entscheidend sein. Bei Blerim z.B. die Rückenlage beim ansonsten sehr guten Schuss . Ist mir schon vor Jahren gegen Kopenhagen aufgefallen: Macht einen im FCZ niemanden auf solche entscheinden Details aufmerksam, wie z:B. dass man minimal an der Körperhaltung arbeiten muss, um einen maximalen Effekt zu erzielen? Muss man dann das 1/8 Finale gegen Schweden abwarten, bis alle die Rückenlage bemerken, wo es schon definitiv zu spät ist für eine Korrektur? Dabei wäre das doch genau das Ziel eines Ausbildungsvereins, an den Details zu arbeiten mit den besten Trainern wie möglich im Jugendbereich!! Also los Jungs, Sonderschichten für das Selbstwusstsein!
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Sektor D
Mitglied
24.07.2019, 08:26 · #3'387
Beiträge: 6'607
Ich verstehe die Spieler im FCZ nicht (besonders auch die U21). Du hast als Sportler nur 10 Jahre (plus / minus ), wo du etwas reissen kannst. Wenn Du wirklich etwas erreichen willst, dann gibt es nur eins: an den Defiziten arbeiten, die eigenen Stärken ausfeilen. Je besser die Liga, desto mehr entscheiden die Millimeter. In anderen Sportarten trainieren die Topprofis 6 bis 8 Stunden täglich… Dabei geht nicht um’s „Kondition büffeln“, sondern um das Feilen an Details. Da kann schon die etwas falsche Körper- oder Fusshaltung entscheidend sein. Bei Blerim z.B. die Rückenlage beim ansonsten sehr guten Schuss . Ist mir schon vor Jahren gegen Kopenhagen aufgefallen: Macht einen im FCZ niemanden auf solche entscheinden Details aufmerksam, wie z:B. dass man minimal an der Körperhaltung arbeiten muss, um einen maximalen Effekt zu erzielen? Muss man dann das 1/8 Finale gegen Schweden abwarten, bis alle die Rückenlage bemerken, wo es schon definitiv zu spät ist für eine Korrektur? Dabei wäre das doch genau das Ziel eines Ausbildungsvereins, an den Details zu arbeiten mit den besten Trainern wie möglich im Jugendbereich!! Also los Jungs, Sonderschichten für das Selbstwusstsein! Spannende Ansätze! Und gerade einige Punkte betr. der Details wie Körperhaltung etc., an denen gearbeitet werden könnte: Das ist mir bei (Fern-)Schüssen und v.a. Standards auch aufgefallen. Unpräzise, meistens wenig Druck hinter dem Ball. Punkte, an denen man arbeiten könnte. Habe letztens einen Talk mit Mujinga Kambundji gesehen, bei dem sie Einblicke in ihre Trainings gab. Dort werde teilweise stundenlang z.B. der Winkel der Beine in den Startblöcken trainiert und optimiert. Jedes Grad könne über Erfolg und Misserfolg entscheiden; jedes Grad hat Auswirkungen auf den Start, den Druck auf die Gelenke, die Power beim Startschuss und sogar auf die Balance. Klar, diese Detailversessenheit macht vielleicht nicht sonderlich Spass, darum heisst es ja aber auch "Training". Ich denke auch, dass man gewisse Spieler (v.a. schon auf Junioren- resp. Nachwuchs-Stufe) entsprechend feilen muss, um Verbesserungen erzielen zu können. Ob eine solche penible Arbeit auch bei uns stattfindet, davon habe ich in letzter Zeit leider wenig gesehen...
yellow
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24.07.2019, 09:40 · #3'388
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In einem Punkt bin ich mit Magnin gar nicht einverstanden: er hat sich die Frage gestellt, ob er letzte Saison nicht zu viel hat trainieren lassen. Und dadurch die schlechten Ergebnisse kamen…die These vom „Übertrainiert sein“ kann ich nicht nachvollziehen. Unsere Spieler haben überall Defizite, an denen gearbeitet werden muss. Sonst wird das nichts mit dem Spitzenteam oder höchstens im B! Folgende Liste beruht nur auf meinen persönlichen Eindrücken – ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit – sie ist auch keine persönliche Kritik an Magnin. Es sind fast alles bereits Defizite, die seit langem bestehen: Physischer Bereich - Luft nur für 30 Minuten - mangelnde läuferische Schnelligkeit - mangelnde Reaktionsschnelligkeit - Konzentrationsmängel mit zunehmender Spielzeit - Körperlichkeit Beweglichkeit und Körperkontrolle Taktischer Bereich - kritische Situationen werden richtig eingeschätzt - Pass in die eigene Strafraummitte als Vorlage für den Gegner - Man kriegt den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum rausgehauen und kassiert - Man steht nie genug beim Gegenspieler - Man hebt nie mal das Köpfchen für einen Flügelwechsel - Amateurhaftes Verhalten beim Foulen / gefoult werden Technischer Bereich - Distanzschüsse gehen weit über oder neben das Tor - Schüsse aus kurzer Distanz (und unter Druck) nicht platziert genug - Standards… verschenkte Spielzeit (der Gegner kann in der Zeit Kaffee trinken) - Pässe von den Flügeln: Einer unter hundert führt zum Erfolg Mentaler Bereich – Grossbaustelle FCZ - Siegeswille und Selbstvertrauen? - Frustrationstoleranz und Resilienz? - Gedankliche Beweglichkeit und -schnelligkeit - Konzentrationsfähigkeit - Entschlussfreudigkeit und Reaktionsvermögen Wenn man die Liste sieht, ergeben sich die Trainingspläne von selbst. Es müsste für jeden Spieler ein Profil mit den Skills erstellt werden und mit dem Gap zum Anforderungsprofil (falls es so etwas beim FCZ gibt…). Daraus ergäben sich auch individuellen Trainingspläne! Ich verstehe die Spieler im FCZ nicht (besonders auch die U21). Du hast als Sportler nur 10 Jahre (plus / minus ), wo du etwas reissen kannst. Wenn Du wirklich etwas erreichen willst, dann gibt es nur eins: an den Defiziten arbeiten, die eigenen Stärken ausfeilen. Je besser die Liga, desto mehr entscheiden die Millimeter. In anderen Sportarten trainieren die Topprofis 6 bis 8 Stunden täglich… Dabei geht nicht um’s „Kondition büffeln“, sondern um das Feilen an Details. Da kann schon die etwas falsche Körper- oder Fusshaltung entscheidend sein. Bei Blerim z.B. die Rückenlage beim ansonsten sehr guten Schuss . Ist mir schon vor Jahren gegen Kopenhagen aufgefallen: Macht einen im FCZ niemanden auf solche entscheinden Details aufmerksam, wie z:B. dass man minimal an der Körperhaltung arbeiten muss, um einen maximalen Effekt zu erzielen? Muss man dann das 1/8 Finale gegen Schweden abwarten, bis alle die Rückenlage bemerken, wo es schon definitiv zu spät ist für eine Korrektur? Dabei wäre das doch genau das Ziel eines Ausbildungsvereins, an den Details zu arbeiten mit den besten Trainern wie möglich im Jugendbereich!! Also los Jungs, Sonderschichten für das Selbstwusstsein! Danke für das starke Posting. Kann eigentlich alles voll unterschreiben.
Franky_H
Mitglied
24.07.2019, 10:35 · #3'389
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In einem Punkt bin ich mit Magnin gar nicht einverstanden: er hat sich die Frage gestellt, ob er letzte Saison nicht zu viel hat trainieren lassen. Und dadurch die schlechten Ergebnisse kamen…die These vom „Übertrainiert sein“ kann ich nicht nachvollziehen. Unsere Spieler haben überall Defizite, an denen gearbeitet werden muss. Sonst wird das nichts mit dem Spitzenteam oder höchstens im B! Folgende Liste beruht nur auf meinen persönlichen Eindrücken – ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit – sie ist auch keine persönliche Kritik an Magnin. Es sind fast alles bereits Defizite, die seit langem bestehen: Physischer Bereich - Luft nur für 30 Minuten - mangelnde läuferische Schnelligkeit - mangelnde Reaktionsschnelligkeit - Konzentrationsmängel mit zunehmender Spielzeit - Körperlichkeit Beweglichkeit und Körperkontrolle Taktischer Bereich - kritische Situationen werden richtig eingeschätzt - Pass in die eigene Strafraummitte als Vorlage für den Gegner - Man kriegt den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum rausgehauen und kassiert - Man steht nie genug beim Gegenspieler - Man hebt nie mal das Köpfchen für einen Flügelwechsel - Amateurhaftes Verhalten beim Foulen / gefoult werden Technischer Bereich - Distanzschüsse gehen weit über oder neben das Tor - Schüsse aus kurzer Distanz (und unter Druck) nicht platziert genug - Standards… verschenkte Spielzeit (der Gegner kann in der Zeit Kaffee trinken) - Pässe von den Flügeln: Einer unter hundert führt zum Erfolg Mentaler Bereich – Grossbaustelle FCZ - Siegeswille und Selbstvertrauen? - Frustrationstoleranz und Resilienz? - Gedankliche Beweglichkeit und -schnelligkeit - Konzentrationsfähigkeit - Entschlussfreudigkeit und Reaktionsvermögen Wenn man die Liste sieht, ergeben sich die Trainingspläne von selbst. Es müsste für jeden Spieler ein Profil mit den Skills erstellt werden und mit dem Gap zum Anforderungsprofil (falls es so etwas beim FCZ gibt…). Daraus ergäben sich auch individuellen Trainingspläne! Ich verstehe die Spieler im FCZ nicht (besonders auch die U21). Du hast als Sportler nur 10 Jahre (plus / minus ), wo du etwas reissen kannst. Wenn Du wirklich etwas erreichen willst, dann gibt es nur eins: an den Defiziten arbeiten, die eigenen Stärken ausfeilen. Je besser die Liga, desto mehr entscheiden die Millimeter. In anderen Sportarten trainieren die Topprofis 6 bis 8 Stunden täglich… Dabei geht nicht um’s „Kondition büffeln“, sondern um das Feilen an Details. Da kann schon die etwas falsche Körper- oder Fusshaltung entscheidend sein. Bei Blerim z.B. die Rückenlage beim ansonsten sehr guten Schuss . Ist mir schon vor Jahren gegen Kopenhagen aufgefallen: Macht einen im FCZ niemanden auf solche entscheinden Details aufmerksam, wie z:B. dass man minimal an der Körperhaltung arbeiten muss, um einen maximalen Effekt zu erzielen? Muss man dann das 1/8 Finale gegen Schweden abwarten, bis alle die Rückenlage bemerken, wo es schon definitiv zu spät ist für eine Korrektur? Dabei wäre das doch genau das Ziel eines Ausbildungsvereins, an den Details zu arbeiten mit den besten Trainern wie möglich im Jugendbereich!! Also los Jungs, Sonderschichten für das Selbstwusstsein! Da lese ich jetzt nichts anderes heraus als bashing. Als würde auf der Allmend wirklich nur bisschen getschütelet. Leute, das ist ein Profiverein! Was glaubt ihr den was die den ganzen Tag machen? Es kommt mir vor als wäre ein Grossteil der Forumschreiber wie Fähnchen im Wind. Gewinnen wir gibts 100 gute Gründe warum die Saison ein voller Erfolg wird. Gehen wir gegen Lugano 4:0 unter sind wir keinen Deut besser als der FC Grenchen und keiner hat eine Ahnung von dem was er tut. Die Wahrheit liegt doch irgendwo in der Mitte. Klar gibt es im Bereich der taktischen Schulung Verbesserungspotenzial, wie bei jedem anderen Verein auch. Sforza hat im Interview (nachzulesen bei watson.ch) beispielweise den Wunsch geäussert pro Team einen Psychologen zur Seite zu haben, was für mich durchaus Sinn macht. Jeder Verein von Grenchen bis Madrid hat nie ausgelernt. Favre ist ja beispielsweise bekannt für seine Detailverbissenheit, wieder andere für Waldläufe und sonstige in ihren Überzeugungen wirksame Massnahmen. Ich störe mich einfach daran, dass jetzt alles schlecht sein soll und keiner auch nur annährend professionell seine Aufgaben angeht. Man könnte jetzt die oben aufgeführte Punkte mit Beispielen aus der letzten (und vielleicht vorletzten) Saison nacheinander entkräften, dazu hab ich aber keine Lust. Denn, gerade im Sport und auch bei uns im Berufsleben gibts doch einfach auch Tage an denen alles schiefgeht und wiederum Tage an denen uns alles gelingt. Oder performt eine/r von euch konstant auf top-Niveau? Also ich nicht. So wie ich das sehe ist man beim FCZ bemüht bessere Strukturen zu schaffen, sich breiter abzustützen, den Staff gezielt und fachkundig zu erweitern und das alles in einem Umfeld das entweder himmelhoch jauchzend oder zu tode betrübt über den eigenen Verein herzieht. Etwas mehr Weitblick und Empathie wäre wünschenswert. Auch wenn wir einfach nur Fans sind und die Leidenschaft manchmal die Kontrolle übernimmt.
Sektor D
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24.07.2019, 10:41 · #3'390
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In einem Punkt bin ich mit Magnin gar nicht einverstanden: er hat sich die Frage gestellt, ob er letzte Saison nicht zu viel hat trainieren lassen. Und dadurch die schlechten Ergebnisse kamen…die These vom „Übertrainiert sein“ kann ich nicht nachvollziehen. Unsere Spieler haben überall Defizite, an denen gearbeitet werden muss. Sonst wird das nichts mit dem Spitzenteam oder höchstens im B! Folgende Liste beruht nur auf meinen persönlichen Eindrücken – ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit – sie ist auch keine persönliche Kritik an Magnin. Es sind fast alles bereits Defizite, die seit langem bestehen: Physischer Bereich - Luft nur für 30 Minuten - mangelnde läuferische Schnelligkeit - mangelnde Reaktionsschnelligkeit - Konzentrationsmängel mit zunehmender Spielzeit - Körperlichkeit Beweglichkeit und Körperkontrolle Taktischer Bereich - kritische Situationen werden richtig eingeschätzt - Pass in die eigene Strafraummitte als Vorlage für den Gegner - Man kriegt den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum rausgehauen und kassiert - Man steht nie genug beim Gegenspieler - Man hebt nie mal das Köpfchen für einen Flügelwechsel - Amateurhaftes Verhalten beim Foulen / gefoult werden Technischer Bereich - Distanzschüsse gehen weit über oder neben das Tor - Schüsse aus kurzer Distanz (und unter Druck) nicht platziert genug - Standards… verschenkte Spielzeit (der Gegner kann in der Zeit Kaffee trinken) - Pässe von den Flügeln: Einer unter hundert führt zum Erfolg Mentaler Bereich – Grossbaustelle FCZ - Siegeswille und Selbstvertrauen? - Frustrationstoleranz und Resilienz? - Gedankliche Beweglichkeit und -schnelligkeit - Konzentrationsfähigkeit - Entschlussfreudigkeit und Reaktionsvermögen Wenn man die Liste sieht, ergeben sich die Trainingspläne von selbst. Es müsste für jeden Spieler ein Profil mit den Skills erstellt werden und mit dem Gap zum Anforderungsprofil (falls es so etwas beim FCZ gibt…). Daraus ergäben sich auch individuellen Trainingspläne! Ich verstehe die Spieler im FCZ nicht (besonders auch die U21). Du hast als Sportler nur 10 Jahre (plus / minus ), wo du etwas reissen kannst. Wenn Du wirklich etwas erreichen willst, dann gibt es nur eins: an den Defiziten arbeiten, die eigenen Stärken ausfeilen. Je besser die Liga, desto mehr entscheiden die Millimeter. In anderen Sportarten trainieren die Topprofis 6 bis 8 Stunden täglich… Dabei geht nicht um’s „Kondition büffeln“, sondern um das Feilen an Details. Da kann schon die etwas falsche Körper- oder Fusshaltung entscheidend sein. Bei Blerim z.B. die Rückenlage beim ansonsten sehr guten Schuss . Ist mir schon vor Jahren gegen Kopenhagen aufgefallen: Macht einen im FCZ niemanden auf solche entscheinden Details aufmerksam, wie z:B. dass man minimal an der Körperhaltung arbeiten muss, um einen maximalen Effekt zu erzielen? Muss man dann das 1/8 Finale gegen Schweden abwarten, bis alle die Rückenlage bemerken, wo es schon definitiv zu spät ist für eine Korrektur? Dabei wäre das doch genau das Ziel eines Ausbildungsvereins, an den Details zu arbeiten mit den besten Trainern wie möglich im Jugendbereich!! Also los Jungs, Sonderschichten für das Selbstwusstsein! Da lese ich jetzt nichts anderes heraus als bashing. Als würde auf der Allmend wirklich nur bisschen getschütelet. Leute, das ist ein Profiverein! Was glaubt ihr den was die den ganzen Tag machen? Es kommt mir vor als wäre ein Grossteil der Forumschreiber wie Fähnchen im Wind. Gewinnen wir gibts 100 gute Gründe warum die Saison ein voller Erfolg wird. Gehen wir gegen Lugano 4:0 unter sind wir keinen Deut besser als der FC Grenchen und keiner hat eine Ahnung von dem was er tut. Die Wahrheit liegt doch irgendwo in der Mitte. Klar gibt es im Bereich der taktischen Schulung Verbesserungspotenzial, wie bei jedem anderen Verein auch. Sforza hat im Interview (nachzulesen bei watson.ch) beispielweise den Wunsch geäussert pro Team einen Psychologen zur Seite zu haben, was für mich durchaus Sinn macht. Jeder Verein von Grenchen bis Madrid hat nie ausgelernt. Favre ist ja beispielsweise bekannt für seine Detailverbissenheit, wieder andere für Waldläufe und sonstige in ihren Überzeugungen wirksame Massnahmen. Ich störe mich einfach daran, dass jetzt alles schlecht sein soll und keiner auch nur annährend professionell seine Aufgaben angeht. Man könnte jetzt die oben aufgeführte Punkte mit Beispielen aus der letzten (und vielleicht vorletzten) Saison nacheinander entkräften, dazu hab ich aber keine Lust. Denn, gerade im Sport und auch bei uns im Berufsleben gibts doch einfach auch Tage an denen alles schiefgeht und wiederum Tage an denen uns alles gelingt. Oder performt eine/r von euch konstant auf top-Niveau? Also ich nicht. So wie ich das sehe ist man beim FCZ bemüht bessere Strukturen zu schaffen, sich breiter abzustützen, den Staff gezielt und fachkundig zu erweitern und das alles in einem Umfeld das entweder himmelhoch jauchzend oder zu tode betrübt über den eigenen Verein herzieht. Etwas mehr Weitblick und Empathie wäre wünschenswert. Auch wenn wir einfach nur Fans sind und die Leidenschaft manchmal die Kontrolle übernimmt. Schau Franky, ich gebe dir in allen Punkten recht.. würden wir hier nicht seit 12 Monaten immer wieder dieselben Themen diskutieren. Zu deiner Frage: *Was glaubt ihr den was die den ganzen Tag machen? *Das wüsste ich eben auch gerne. Wirkliche Fortschritte (auch individuelle) sehe ich leider wenige bis keine...
yellow
Mitglied
24.07.2019, 12:06 · #3'391
Beiträge: 6'690
In einem Punkt bin ich mit Magnin gar nicht einverstanden: er hat sich die Frage gestellt, ob er letzte Saison nicht zu viel hat trainieren lassen. Und dadurch die schlechten Ergebnisse kamen…die These vom „Übertrainiert sein“ kann ich nicht nachvollziehen. Unsere Spieler haben überall Defizite, an denen gearbeitet werden muss. Sonst wird das nichts mit dem Spitzenteam oder höchstens im B! Folgende Liste beruht nur auf meinen persönlichen Eindrücken – ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit – sie ist auch keine persönliche Kritik an Magnin. Es sind fast alles bereits Defizite, die seit langem bestehen: Physischer Bereich - Luft nur für 30 Minuten - mangelnde läuferische Schnelligkeit - mangelnde Reaktionsschnelligkeit - Konzentrationsmängel mit zunehmender Spielzeit - Körperlichkeit Beweglichkeit und Körperkontrolle Taktischer Bereich - kritische Situationen werden richtig eingeschätzt - Pass in die eigene Strafraummitte als Vorlage für den Gegner - Man kriegt den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum rausgehauen und kassiert - Man steht nie genug beim Gegenspieler - Man hebt nie mal das Köpfchen für einen Flügelwechsel - Amateurhaftes Verhalten beim Foulen / gefoult werden Technischer Bereich - Distanzschüsse gehen weit über oder neben das Tor - Schüsse aus kurzer Distanz (und unter Druck) nicht platziert genug - Standards… verschenkte Spielzeit (der Gegner kann in der Zeit Kaffee trinken) - Pässe von den Flügeln: Einer unter hundert führt zum Erfolg Mentaler Bereich – Grossbaustelle FCZ - Siegeswille und Selbstvertrauen? - Frustrationstoleranz und Resilienz? - Gedankliche Beweglichkeit und -schnelligkeit - Konzentrationsfähigkeit - Entschlussfreudigkeit und Reaktionsvermögen Wenn man die Liste sieht, ergeben sich die Trainingspläne von selbst. Es müsste für jeden Spieler ein Profil mit den Skills erstellt werden und mit dem Gap zum Anforderungsprofil (falls es so etwas beim FCZ gibt…). Daraus ergäben sich auch individuellen Trainingspläne! Ich verstehe die Spieler im FCZ nicht (besonders auch die U21). Du hast als Sportler nur 10 Jahre (plus / minus ), wo du etwas reissen kannst. Wenn Du wirklich etwas erreichen willst, dann gibt es nur eins: an den Defiziten arbeiten, die eigenen Stärken ausfeilen. Je besser die Liga, desto mehr entscheiden die Millimeter. In anderen Sportarten trainieren die Topprofis 6 bis 8 Stunden täglich… Dabei geht nicht um’s „Kondition büffeln“, sondern um das Feilen an Details. Da kann schon die etwas falsche Körper- oder Fusshaltung entscheidend sein. Bei Blerim z.B. die Rückenlage beim ansonsten sehr guten Schuss . Ist mir schon vor Jahren gegen Kopenhagen aufgefallen: Macht einen im FCZ niemanden auf solche entscheinden Details aufmerksam, wie z:B. dass man minimal an der Körperhaltung arbeiten muss, um einen maximalen Effekt zu erzielen? Muss man dann das 1/8 Finale gegen Schweden abwarten, bis alle die Rückenlage bemerken, wo es schon definitiv zu spät ist für eine Korrektur? Dabei wäre das doch genau das Ziel eines Ausbildungsvereins, an den Details zu arbeiten mit den besten Trainern wie möglich im Jugendbereich!! Also los Jungs, Sonderschichten für das Selbstwusstsein! Da lese ich jetzt nichts anderes heraus als bashing. Als würde auf der Allmend wirklich nur bisschen getschütelet. Leute, das ist ein Profiverein! Was glaubt ihr den was die den ganzen Tag machen? Es kommt mir vor als wäre ein Grossteil der Forumschreiber wie Fähnchen im Wind. Gewinnen wir gibts 100 gute Gründe warum die Saison ein voller Erfolg wird. Gehen wir gegen Lugano 4:0 unter sind wir keinen Deut besser als der FC Grenchen und keiner hat eine Ahnung von dem was er tut. Die Wahrheit liegt doch irgendwo in der Mitte. Klar gibt es im Bereich der taktischen Schulung Verbesserungspotenzial, wie bei jedem anderen Verein auch. Sforza hat im Interview (nachzulesen bei watson.ch) beispielweise den Wunsch geäussert pro Team einen Psychologen zur Seite zu haben, was für mich durchaus Sinn macht. Jeder Verein von Grenchen bis Madrid hat nie ausgelernt. Favre ist ja beispielsweise bekannt für seine Detailverbissenheit, wieder andere für Waldläufe und sonstige in ihren Überzeugungen wirksame Massnahmen. Ich störe mich einfach daran, dass jetzt alles schlecht sein soll und keiner auch nur annährend professionell seine Aufgaben angeht. Man könnte jetzt die oben aufgeführte Punkte mit Beispielen aus der letzten (und vielleicht vorletzten) Saison nacheinander entkräften, dazu hab ich aber keine Lust. Denn, gerade im Sport und auch bei uns im Berufsleben gibts doch einfach auch Tage an denen alles schiefgeht und wiederum Tage an denen uns alles gelingt. Oder performt eine/r von euch konstant auf top-Niveau? Also ich nicht. So wie ich das sehe ist man beim FCZ bemüht bessere Strukturen zu schaffen, sich breiter abzustützen, den Staff gezielt und fachkundig zu erweitern und das alles in einem Umfeld das entweder himmelhoch jauchzend oder zu tode betrübt über den eigenen Verein herzieht. Etwas mehr Weitblick und Empathie wäre wünschenswert. Auch wenn wir einfach nur Fans sind und die Leidenschaft manchmal die Kontrolle übernimmt. Schau Franky, ich gebe dir in allen Punkten recht.. würden wir hier nicht seit 12 Monaten immer wieder dieselben Themen diskutieren. Zu deiner Frage: *Was glaubt ihr den was die den ganzen Tag machen? *Das wüsste ich eben auch gerne. Wirkliche Fortschritte (auch individuelle) sehe ich leider wenige bis keine... Danke Sektor D Beim Durchlesen von Franky_Hs Post war ich schon am Formulieren einer sehr langen Antwort. Du hast jetzt aufgezeigt, dass halt doch oft in der Kürze die Würze liegt. Vielleicht einfach eine zusätzliche Bemerkung: User Viktor Jara ist mir in der Rückrunde nie als Magnin-Basher aufgefallen - ganz im Gegenteil. Gerade deshalb fiel es mir sehr leicht, seinen Post zu loben.
Franky_H
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24.07.2019, 12:21 · #3'392
Beiträge: 660
@sektor d Ich verstehe den Unmut ja auch. Wünsche mir einfach ein wenig mehr Weitblick da ich glaube, es wurde im Rahmen der Möglichkeiten die der FCZ aktuell hat versucht das Maximum rauszuholen. Wo sich der Club selbst ein Bein stellt ist wenn Transfers gross angekündigt und unrealistische Ziele definiert werden. Schlussendlich ist der für Schweizer Verhältnisse starke Support der Fans etwas was die Faszination FCZ für mich ausmacht. Dann störe ich mich jeweils wenn Pauschalverurteilungen und Stammtischgerede kommt. Ich bin sicher, dass wir gegen Luzern ein ganz anderes Spiel sehen werden. Die Ausgeglichenheit unserer Liga spielt eben auf beide Seiten, wir können an guten Tagen alle schlagen, gleichzeitig bei einem schlechten Tag auch gegen Thun, Lugano oder Xamax untergehen. So ist es nunmal.
Yekini_RIP
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24.07.2019, 12:45 · #3'393
Beiträge: 4'806
Da muss ich klar zu Franky halten, da ist neben dem einen oder anderen Körnchen Wahrheit doch auch viel (aus Fan Sicht sogar verständliche) Polemik dabei von Jara. Denn würden alle diese Punkte von Jara immer und immer wieder zutreffen, würden wir 3. Liga spielen und nicht SL. Und es ist halt auch eine Frage der Qualität die wir bekommen, u.a. menschliche und charakterliche Qualität, um zb. die letzten Prozente aus sich herauszupressen, unbedingt vorwärts kommen zu wollen etc. etc.. Man kann diese Charakter Eigenschaften zwar als Fan von unseren Spielern einfordern, aber warum sollten Fussball Spieler anders sein als wir alle zusammen... Auch muss man betonen, dass von oben auf der Tribüne doch immer alles so easy aussehen sollte und man nicht versteht, warum dies oder das nicht einfach so locker klappt. Aber wenn man selber Fussball oder Sport betreibt, was man auch, dass man sich manchmal nicht erklären kann, warum vieles dann trotzdem nicht so funktioniert wie gewünscht. Und bei den Profis geht dann halt alles noch schneller, man hat mehr Druck vom Gegner, weniger Zeit, wird mental verunsichert zb. vom Publikum, Trainer oder Mitspieler oder wenn was nicht beim ersten Mal klappt, ja manchmal spielt sogar der Rasen oder der Ball zb. bei einem missglückten Abschluss auch noch eine Rolle, usw. und so fort... Und wenn alles so einfach wäre, warum ist nicht einer von uns unten auf dem Platz und führt mit grossem FCZ Herz und riesigem Charakter die Mannschaft als Capain auf den Rasen!? Bereue es selber heute noch, dass ich in den Jugendjahren zu faul, träge und ohne Willen war, um weiterzukommen als nur Innerschweizer Auswahl mit Judas De Napoli. Ansonsten wäre ich wohl vor ein paar Jahren als treue und ewig für den FCZ spielende, lebende Captain Legende von euch allen würdig verabschiedet und aus dem Stadion getragen worden...;-)))
eifachöppis
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24.07.2019, 12:56 · #3'394
Beiträge: 4'889
Schalte mich auch noch kurz in das Thema ein. Hier ein Trainingsbericht vom April 19 Ich hoffe, solche Grümpi-Trainings (oder meinetwegen 4. Liga-Trainings) sind eher die Ausnahme als die Regel ;) Ich besuchte heute Morgen das Training auf der Allmend. Als ich ankam, war Izer Aliu bereits sich am aufwärmen und machte danach Übungen (vor allem kurze und lange Pässe) mit dem Ball. Später kam der Rest der Mannschaft und wärmte sich kurz auf. Die von Funkateer's letztem Trainingsbesuch abwesenden Brecher, Untersee und H. Kryeziu waren heute alle wieder anwesend. Abwesend waren, Kololli, Sertic und Winter (alle verletzungsbedingt). Andereggen, Aziz Binous, Kasaï und Sohm waren heute auch nicht dabei. Nach einem kurzen individuellen Aufwärmen, folgten verschiedene Übungen an der Koordinationsleiter mit diversen Pass- und Laufübungen. Danach folgten eher lockere Übungen. Allgemein herrschte eine sehr lockere Stimmung im ganzen Team. Zuerst wurden zwei Teams gewählt und man hat verschiedene Spiele durchgeführt. Als erstes wurde ein Kopfballspiel gemacht. Jeweils die Hälfte eines Teams stand hinter dem Tor und warf den Ball auf den eigenen Spieler und dieser musste nach dem Kopfball direkt ins Tor. Ceesay, Hadzikic und Khelifi haben das Spiel nicht immer ganz verstanden. In der zweiten Runde wurde die Annahme und Schuss trainiert und in der letzten Runde mussten die Spieler den Ball direkt abnehmen. Die ganze Mannschaft hatte vor allem Schwierigkeiten mit der Abnahme und Schuss. Team Weiss (Bangura, Brecher, Ceesay, Kharabadze, Marchesano, Maxsø, Nef, Pa Modou und Odey) gewann alle drei Runden. Danach durften die Spieler selber entscheiden, ob sie noch weiter trainieren wollten oder bereits in die Kabine gehen. Es gab drei Stationen: Fussballtennis, Freistösse und Schusstraining. Das Schusstraining machten Ceesay, Kharabadze und Odey zusammen mit Magnin und Taini, welche die Rolle als Stürmertrainer übernahmen. Leider gingen viele Schüsse neben das Tor oder direkt auf den Torhüter. Man trainierte Schüsse aus vier verschiedenen Positionen und Flanken von der Seite. + Zumberi mit vielen tollen Freistössen. + Wenn Ceesay mit seinem stärkeren linken Fuss schiessen kann, kommen die Bälle scharf und relativ präzis aufs Tor, jedoch mit seinem rechten Fuss funktionierte nicht viel. + Odey konnte das ganze Training voll mitmachen. + Untersee überzeugte in den verschiedenen Spielen mit starken Direktabnahmen.
yellow
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24.07.2019, 14:30 · #3'395
Beiträge: 6'690
Da muss ich klar zu Franky halten, da ist neben dem einen oder anderen Körnchen Wahrheit doch auch viel (aus Fan Sicht sogar verständliche) Polemik dabei von Jara. Denn würden alle diese Punkte von Jara immer und immer wieder zutreffen, würden wir 3. Liga spielen und nicht SL. Und es ist halt auch eine Frage der Qualität die wir bekommen, u.a. menschliche und charakterliche Qualität, um zb. die letzten Prozente aus sich herauszupressen, unbedingt vorwärts kommen zu wollen etc. etc.. Man kann diese Charakter Eigenschaften zwar als Fan von unseren Spielern einfordern, aber warum sollten Fussball Spieler anders sein als wir alle zusammen... Auch muss man betonen, dass von oben auf der Tribüne doch immer alles so easy aussehen sollte und man nicht versteht, warum dies oder das nicht einfach so locker klappt. Aber wenn man selber Fussball oder Sport betreibt, was man auch, dass man sich manchmal nicht erklären kann, warum vieles dann trotzdem nicht so funktioniert wie gewünscht. Und bei den Profis geht dann halt alles noch schneller, man hat mehr Druck vom Gegner, weniger Zeit, wird mental verunsichert zb. vom Publikum, Trainer oder Mitspieler oder wenn was nicht beim ersten Mal klappt, ja manchmal spielt sogar der Rasen oder der Ball zb. bei einem missglückten Abschluss auch noch eine Rolle, usw. und so fort... Und wenn alles so einfach wäre, warum ist nicht einer von uns unten auf dem Platz und führt mit grossem FCZ Herz und riesigem Charakter die Mannschaft als Capain auf den Rasen!? Bereue es selber heute noch, dass ich in den Jugendjahren zu faul, träge und ohne Willen war, um weiterzukommen als nur Innerschweizer Auswahl mit Judas De Napoli. Ansonsten wäre ich wohl vor ein paar Jahren als treue und ewig für den FCZ spielende, lebende Captain Legende von euch allen würdig verabschiedet und aus dem Stadion getragen worden...;-))) Es geht weder Jara (bei ihm gemäss meiner Einschätzung) noch mir darum, polemisch zu sein. Trotzdem darf man sich schon einige Fragen stellen. Nehmen wir einfach mal Weitschüsse und Standards. Zwei Dinge, die problemlos im Trainig geübt werden können. Wie viele brauchbare Weitschüsse und Standards hatten wir denn in der Rückrunde und im Startspiel? Und du kannst mir glauben, hätten alle User so viel Geduld mit Magnin wie ich wäre der Trainerfrage-Thread um etwa 2/3 kürzer. Kurz zusammengefasst oder blöd gesagt, möchte ich halt einfach mal wieder bei einem Eckball für uns den Atem anhalten können. Seit der Rückrunde mache ich dies leider nur noch bei Eckstössen gegen uns.
Yekini_RIP
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24.07.2019, 14:43 · #3'396
Beiträge: 4'806
Da muss ich klar zu Franky halten, da ist neben dem einen oder anderen Körnchen Wahrheit doch auch viel (aus Fan Sicht sogar verständliche) Polemik dabei von Jara. Denn würden alle diese Punkte von Jara immer und immer wieder zutreffen, würden wir 3. Liga spielen und nicht SL. Und es ist halt auch eine Frage der Qualität die wir bekommen, u.a. menschliche und charakterliche Qualität, um zb. die letzten Prozente aus sich herauszupressen, unbedingt vorwärts kommen zu wollen etc. etc.. Man kann diese Charakter Eigenschaften zwar als Fan von unseren Spielern einfordern, aber warum sollten Fussball Spieler anders sein als wir alle zusammen... Auch muss man betonen, dass von oben auf der Tribüne doch immer alles so easy aussehen sollte und man nicht versteht, warum dies oder das nicht einfach so locker klappt. Aber wenn man selber Fussball oder Sport betreibt, was man auch, dass man sich manchmal nicht erklären kann, warum vieles dann trotzdem nicht so funktioniert wie gewünscht. Und bei den Profis geht dann halt alles noch schneller, man hat mehr Druck vom Gegner, weniger Zeit, wird mental verunsichert zb. vom Publikum, Trainer oder Mitspieler oder wenn was nicht beim ersten Mal klappt, ja manchmal spielt sogar der Rasen oder der Ball zb. bei einem missglückten Abschluss auch noch eine Rolle, usw. und so fort... Und wenn alles so einfach wäre, warum ist nicht einer von uns unten auf dem Platz und führt mit grossem FCZ Herz und riesigem Charakter die Mannschaft als Capain auf den Rasen!? Bereue es selber heute noch, dass ich in den Jugendjahren zu faul, träge und ohne Willen war, um weiterzukommen als nur Innerschweizer Auswahl mit Judas De Napoli. Ansonsten wäre ich wohl vor ein paar Jahren als treue und ewig für den FCZ spielende, lebende Captain Legende von euch allen würdig verabschiedet und aus dem Stadion getragen worden...;-))) Es geht weder Jara (bei ihm gemäss meiner Einschätzung) noch mir darum, polemisch zu sein. Trotzdem darf man sich schon einige Fragen stellen. Nehmen wir einfach mal Weitschüsse und Standards. Zwei Dinge, die problemlos im Trainig geübt werden können. Wie viele brauchbare Weitschüsse und Standards hatten wir denn in der Rückrunde und im Startspiel? Und du kannst mir glauben, hätten alle User so viel Geduld mit Magnin wie ich wäre der Trainerfrage-Thread um etwa 2/3 kürzer. Kurz zusammengefasst oder blöd gesagt, möchte ich halt einfach mal wieder bei einem Eckball für uns den Atem anhalten können. Seit der Rückrunde mache ich dies leider nur noch bei Eckstössen gegen uns. Und du meinst sie trainieren keine Weitschüsse und Standards? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man dies zwar durchaus trainieren kann, aber die einen sind halt mehr befähigt als die anderen und dann gibt es immer auch noch einen Gegner, der zb. Standards auch trainiert, halt defensiv. Aber klar man darf und soll sich auch durchaus Fragen stellen, denn wenn es so weitergehen sollte, muss man reagieren, denn vor der Saison hat man wirklich alles bzw. vieles gemacht beim Staff und mMn auch bei den Transfers, dass Ludo jetzt liefern muss...
yellow
Mitglied
24.07.2019, 15:08 · #3'397
Beiträge: 6'690
Und du meinst sie trainieren keine Weitschüsse und Standards? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man dies zwar durchaus trainieren kann, aber die einen sind halt mehr befähigt als die anderen und dann gibt es immer auch noch einen Gegner, der zb. Standards auch trainiert, halt defensiv. Aber klar man darf und soll sich auch durchaus Fragen stellen, denn wenn es so weitergehen sollte, muss man reagieren, denn vor der Saison hat man wirklich alles bzw. vieles gemacht beim Staff und mMn auch bei den Transfers, dass Ludo jetzt liefern muss... Deine Einstiegsfrage ist noch rhetorischer als meine bezüglich brauchbarer Weitschüsse und Standards im letzten halben Jahr. Dann hoffen wir mal, dass mich die Spieler in den nächsten Matches Lügen strafen. Ich hätte absolut nichts dagegen.
Victor Jara
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28.07.2019, 12:30 · #3'398
Beiträge: 1'458
Zunächst Danke an @Yellow, @ Sektor D, @ Eifachöppis – ich fühle mich von Euch verstanden, jeder auf seiner Weise. Aber auch die Reaktionen von @Franky_H und @Yekini_RIP haben mich gefreut. Zeigt doch, dass ich etwas Grundsätzliches angesprochen habe. Nur zu Klarstellung: ich will niemanden bashen. Und schon gar nicht auf Ludo rumhacken. Dafür habe ich mich nicht im Forum angemeldet. Meine Absicht ist eine Diskussion eine klassisch Frage im Gang zu bringen: Wo steht der FCZ in 5 Jahren?[/list:u:ew5uzkg1] Und welchen Weg schlägt er dahin ein? [/list:u:ew5uzkg1] Sobald ich Zeit finde, werde ich mich zu dieser Frage ausführlich äussern. Denn von der Beantwortung dieser Frage hängen der Erfolg und die Sicherung unserer Identität im Wesentlichen ab. Um aber noch vor dem Spiel gegen Luzern auf Euch einzugehen (damit es unabhängig vom Ausgang des Spiels ist), folgende Thesen: - Ich bin mir sicher, dass wir unseren Erfolg nicht durch Verpflichtung von Heilsbringer irgendwelcher Art sichern können, seien es Starspieler- oder Trainer [/list:u:ew5uzkg1] - Ich glaube, dass unsere Zukunft eher in den professionellen Strukturen liegt, die optimale Bedingungen für Training und Spielvorbereitung bieten [/list:u:ew5uzkg1] - Mit optimierten Training kann man max. 10% an Erfolg herausholen. So nah wie alle Mannschaften in der sogenannten SL im Moment beieinander sind, ist das enorm[/list:u:ew5uzkg1] - Mir ist aber völlig klar, dass weder Ludo noch irgend ein anderer Trainer alles machen kann. Darum braucht es eine optimale, breite Unterstützung. [/list:u:ew5uzkg1] Ich schäme mich selbst, die die Erfolge der beiden Retortenmannschaften SAP und RBS als Beispiel anzuführen, was man mit optimalen Bedingungen alles erreichen kann. Aber leider ist das so. Fazit Mein Post ist eigentlich mehr ein Aufruf an die Führung des FCZ, lieber noch mehr in die Strukturen zu investieren, die das Konzept des Ausbildunsgvereins vorbringen, als in Spielerkäufen, die sich häufig als Wundertüte erweisen.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Yekini_RIP
Mitglied
28.07.2019, 13:12 · #3'399
Beiträge: 4'806
Zunächst Danke an @Yellow, @ Sektor D, @ Eifachöppis – ich fühle mich von Euch verstanden, jeder auf seiner Weise. Aber auch die Reaktionen von @Franky_H und @Yekini_RIP haben mich gefreut. Zeigt doch, dass ich etwas Grundsätzliches angesprochen habe. Nur zu Klarstellung: ich will niemanden bashen. Und schon gar nicht auf Ludo rumhacken. Dafür habe ich mich nicht im Forum angemeldet. Meine Absicht ist eine Diskussion eine klassisch Frage im Gang zu bringen: Wo steht der FCZ in 5 Jahren?[/list:u:11o4vo3d] Und welchen Weg schlägt er dahin ein? [/list:u:11o4vo3d] Sobald ich Zeit finde, werde ich mich zu dieser Frage ausführlich äussern. Denn von der Beantwortung dieser Frage hängen der Erfolg und die Sicherung unserer Identität im Wesentlichen ab. Um aber noch vor dem Spiel gegen Luzern auf Euch einzugehen (damit es unabhängig vom Ausgang des Spiels ist), folgende Thesen: - Ich bin mir sicher, dass wir unseren Erfolg nicht durch Verpflichtung von Heilsbringer irgendwelcher Art sichern können, seien es Starspieler- oder Trainer [/list:u:11o4vo3d] - Ich glaube, dass unsere Zukunft eher in den professionellen Strukturen liegt, die optimale Bedingungen für Training und Spielvorbereitung bieten [/list:u:11o4vo3d] - Mit optimierten Training kann man max. 10% an Erfolg herausholen. So nah wie alle Mannschaften in der sogenannten SL im Moment beieinander sind, ist das enorm[/list:u:11o4vo3d] - Mir ist aber völlig klar, dass weder Ludo noch irgend ein anderer Trainer alles machen kann. Darum braucht es eine optimale, breite Unterstützung. [/list:u:11o4vo3d] Ich schäme mich selbst, die die Erfolge der beiden Retortenmannschaften SAP und RBS als Beispiel anzuführen, was man mit optimalen Bedingungen alles erreichen kann. Aber leider ist das so. Fazit Mein Post ist eigentlich mehr ein Aufruf an die Führung des FCZ, lieber noch mehr in die Strukturen zu investieren, die das Konzept des Ausbildunsgvereins vorbringen, als in Spielerkäufen, die sich häufig als Wundertüte erweisen. Das sind interessante Ansätze und diese Fragen habe ich 2016 Cilo schon per Mail gestellt, zb ob er eine konkrete Vision mit dem FCZ habe. Herr Canepa antwortet eigentlich ansonsten immer, diesmal blieb die Antwort aus...
Victor Jara
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29.07.2019, 11:47 · #3'400
Beiträge: 1'458
Zunächst Danke an @Yellow, @ Sektor D, @ Eifachöppis – ich fühle mich von Euch verstanden, jeder auf seiner Weise. Aber auch die Reaktionen von @Franky_H und @Yekini_RIP haben mich gefreut. Zeigt doch, dass ich etwas Grundsätzliches angesprochen habe. Nur zu Klarstellung: ich will niemanden bashen. Und schon gar nicht auf Ludo rumhacken. Dafür habe ich mich nicht im Forum angemeldet. Meine Absicht ist eine Diskussion eine klassisch Frage im Gang zu bringen: Wo steht der FCZ in 5 Jahren?[/list:u:34e9n8na] Und welchen Weg schlägt er dahin ein? [/list:u:34e9n8na] Sobald ich Zeit finde, werde ich mich zu dieser Frage ausführlich äussern. Denn von der Beantwortung dieser Frage hängen der Erfolg und die Sicherung unserer Identität im Wesentlichen ab. Um aber noch vor dem Spiel gegen Luzern auf Euch einzugehen (damit es unabhängig vom Ausgang des Spiels ist), folgende Thesen: - Ich bin mir sicher, dass wir unseren Erfolg nicht durch Verpflichtung von Heilsbringer irgendwelcher Art sichern können, seien es Starspieler- oder Trainer [/list:u:34e9n8na] - Ich glaube, dass unsere Zukunft eher in den professionellen Strukturen liegt, die optimale Bedingungen für Training und Spielvorbereitung bieten [/list:u:34e9n8na] - Mit optimierten Training kann man max. 10% an Erfolg herausholen. So nah wie alle Mannschaften in der sogenannten SL im Moment beieinander sind, ist das enorm[/list:u:34e9n8na] - Mir ist aber völlig klar, dass weder Ludo noch irgend ein anderer Trainer alles machen kann. Darum braucht es eine optimale, breite Unterstützung. [/list:u:34e9n8na] Ich schäme mich selbst, die die Erfolge der beiden Retortenmannschaften SAP und RBS als Beispiel anzuführen, was man mit optimalen Bedingungen alles erreichen kann. Aber leider ist das so. Fazit Mein Post ist eigentlich mehr ein Aufruf an die Führung des FCZ, lieber noch mehr in die Strukturen zu investieren, die das Konzept des Ausbildunsgvereins vorbringen, als in Spielerkäufen, die sich häufig als Wundertüte erweisen. Das sind interessante Ansätze und diese Fragen habe ich 2016 Cilo schon per Mail gestellt, zb ob er eine konkrete Vision mit dem FCZ habe. Herr Canepa antwortet eigentlich ansonsten immer, diesmal blieb die Antwort aus... Es freut mich, dass ich meine Ansätze voerständlich formuliert habe und dass wir in unserer Fragestellung gar nicht so weit auseinander liegen. Die Geschichte mit dem unbeantworteten E-Mail freut mich weniger. Denn nur mit Vision für ein FCZ der Zukunft und die Entwicklung einer entsprechenden Strategie kann die Nachhaltigkeit eines Projekts wie dem mit Magnin nachvollzogen und von uns Fans getragen werden. Ansonsten werden wir noch in 5 Jahren über den Trainer debatieren (der dann natürlich nicht mehr Magnin heissen wird).
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
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