Quo Vadis FcZ

447 Antworten · 109'354 Aufrufe · Seite 7 von 23
richtige9
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01.03., 18:29 · #121
Beiträge: 32
neinei schrieb:
Lennard schrieb:
DOC schrieb: «Zusammen gefasst kann also gesagt werden: Dem FCZ fehlt die Identität. Nicht nur Fussballerisch, Ausbildnerisch sondern auch komplett als Verein. Es wird ständig versucht irgendetwas zu kopieren ohne selber zu wissen was der FCZ eigentlich sein soll. Darum sind ja auch die meist gehörten Sprüche vom FCZ Personal im Heerenschürli: Bei Gc haben wir es so gemacht. bei Red Bull haben wir es so gemacht. Erstrebenswert wäre doch: beim FCZ machen wir es so. Dann und erst dann kann der FCZ sich Vergleichen, mit zum Beispiel dem viel erwähnten Bodo Glimt oder ähnlichem.»
+1 Der FCZ muss sich nacht guter Überlegung entscheiden, welche Philosophie man verfolgen möchte. Dabei bitte realistisch bleiben. Dann diese Philosophie mit qualifizierten Leuten umsetzen. Das braucht dann Ruhe Geduld. Es darf nicht sein, dass man alles ständig umkrempelt und dass es von einzelnen Personen abhängt. Jetzt möchte man alles, was MM irgendwie berührt hat, wieder aufheben. Für mich ein komplett falscher Ansatz. Die Basis ist eigentlich schon da. Man müsste das Ganze einfach verfeinern.
Die Basis ist seit gut zwei Jahrzehnten, dass AC/HC als VR ins Sportliche/Operative 100% involviert sind. Das muss nicht verfeinert, sondern komplett abgestellt werden. Das schliesst eigentlich aus meiner Sicht nicht aus, dass sie ihr grosses Fanherz, welches wohl alle lieben, ausleben könnten. Vermutlich hätte man weniger Löcher stopfen müssen, über die gesamte Zeit betrachtet. Aber die Quittung für diesen Kurs flimmert halt aktuell über unsere Bildschirme. Ich sehe aktuell keine Basis zum verfeinern auf dem Rasen, sorry.
Schlimmer geht immer - leider
Mister.K
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02.03., 14:32 · #122
Beiträge: 51
Der Banker übernimmt das Steuer. Nun ist es also fix. Ab dem 1. April übernimmt Marc R. Aebli den Posten als CEO beim Stadtclub. Während viele noch rätseln, wer dieser „Banker“ eigentlich ist, lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Hier ist mein Senf dazu. Vom Lehrling zum Managing Director – Eine echte Ochsentour Man kann über Banker sagen, was man will, aber Aebli ist kein „Sesselpupser“. Er hat 1997 in Chur als UBS-Stift angefangen. Dass er sich von dort bis ganz nach oben zum Managing Director hochgearbeitet hat, zeigt: Der Typ hat Biss. Er kennt das Geschäft von der Pike auf und hat bei der UBS-CS-Integration bewiesen, dass er auch im grössten Chaos die Ruhe bewahrt. „Ruhig Bluet“ ist im aufgeheizten FCZ-Umfeld ja bekanntlich keine schlechte Eigenschaft. Was bringt er mit? Aebli ist kein Theoretiker. Er gilt als Spezialist für die Schnittstelle Sport & Investment. Dass er seinen gut bezahlten Job bei der Grossbank im Oktober 2025 an den Nagel gehängt hat, um sich dem Sport zu widmen, zeigt, dass er es ernst meint. Er will den FCZ nicht nur „verwalten“, sondern strategisch auf ein neues Level hieven. Mit Claudio Cisullo im Rücken ist klar: Die Zeit, in der der FCZ als „Zwei-Personen-Betrieb“ der Familie Canepa geführt wurde, neigt sich dem Ende zu. Meine Meinung: Chance oder Risiko? Pro: Wir brauchen diese Professionalisierung. Finanzen, IT, Marketing – das muss heute Champions-League-Niveau haben, auch wenn wir „nur“ in der Super League kicken. Aebli bringt die nötige Struktur, damit der Cillo sich wieder mehr auf seine Rolle als Fan und Präsident konzentrieren kann. Solange er die finger vom Sportliche lässt. Contra: Der FCZ ist kein Tabellenblatt in Excel. In der Kurve zählt die Leidenschaft, nicht der Shareholder-Value. Die grosse Frage wird sein: Versteht er die „Seel vom Verein“? Kann er mit dem Druck umgehen, wenn es sportlich mal wieder „härzig“ zu- und hergeht? Und die Medien und polteris ungeduldig und laut sind. Fazit: Gspannt wie en Flizzeboge! Aebli ist eine spannende Wahl. Er ist kein lauter Selbstdarsteller, sondern ein Arbeiter. Er wird den Club moderner machen, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt auf dem Platz – und ob er es schafft, die Brücke zwischen der kühlen Business-Welt an der Bahnhofstrasse und den Emotionen im Letzigrund zu schlagen. Packen wir’s an. Willkommen im Schlachthof, Marc. Zeig uns, dass du nicht nur Zahlen, sondern auch FCZ kannst! Was meint ihr dazu? Endlich nun kommende Profi-Strukturen oder zu viel Business-Talk für unseren Stadtclub?
Ei Stadt. Ein Verein. FCZ.
Lennard
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02.03., 14:57 · #123
Beiträge: 196
mrk7zh schrieb: «Der Banker übernimmt das Steuer. Nun ist es also fix. Ab dem 1. April übernimmt Marc R. Aebli den Posten als CEO beim Stadtclub. Während viele noch rätseln, wer dieser „Banker“ eigentlich ist, lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Hier ist mein Senf dazu. Vom Lehrling zum Managing Director – Eine echte Ochsentour Man kann über Banker sagen, was man will, aber Aebli ist kein „Sesselpupser“. Er hat 1997 in Chur als UBS-Stift angefangen. Dass er sich von dort bis ganz nach oben zum Managing Director hochgearbeitet hat, zeigt: Der Typ hat Biss. Er kennt das Geschäft von der Pike auf und hat bei der UBS-CS-Integration bewiesen, dass er auch im grössten Chaos die Ruhe bewahrt. „Ruhig Bluet“ ist im aufgeheizten FCZ-Umfeld ja bekanntlich keine schlechte Eigenschaft. Was bringt er mit? Aebli ist kein Theoretiker. Er gilt als Spezialist für die Schnittstelle Sport & Investment. Dass er seinen gut bezahlten Job bei der Grossbank im Oktober 2025 an den Nagel gehängt hat, um sich dem Sport zu widmen, zeigt, dass er es ernst meint. Er will den FCZ nicht nur „verwalten“, sondern strategisch auf ein neues Level hieven. Mit Claudio Cisullo im Rücken ist klar: Die Zeit, in der der FCZ als „Zwei-Personen-Betrieb“ der Familie Canepa geführt wurde, neigt sich dem Ende zu. Meine Meinung: Chance oder Risiko? Pro: Wir brauchen diese Professionalisierung. Finanzen, IT, Marketing – das muss heute Champions-League-Niveau haben, auch wenn wir „nur“ in der Super League kicken. Aebli bringt die nötige Struktur, damit der Cillo sich wieder mehr auf seine Rolle als Fan und Präsident konzentrieren kann. Solange er die finger vom Sportliche lässt. Contra: Der FCZ ist kein Tabellenblatt in Excel. In der Kurve zählt die Leidenschaft, nicht der Shareholder-Value. Die grosse Frage wird sein: Versteht er die „Seel vom Verein“? Kann er mit dem Druck umgehen, wenn es sportlich mal wieder „härzig“ zu- und hergeht? Und die Medien und polteris ungeduldig und laut sind. Fazit: Gspannt wie en Flizzeboge! Aebli ist eine spannende Wahl. Er ist kein lauter Selbstdarsteller, sondern ein Arbeiter. Er wird den Club moderner machen, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt auf dem Platz – und ob er es schafft, die Brücke zwischen der kühlen Business-Welt an der Bahnhofstrasse und den Emotionen im Letzigrund zu schlagen. Packen wir’s an. Willkommen im Schlachthof, Marc. Zeig uns, dass du nicht nur Zahlen, sondern auch FCZ kannst! Was meint ihr dazu? Endlich nun kommende Profi-Strukturen oder zu viel Business-Talk für unseren Stadtclub?»
Ich kenne Marc Aebli nicht und weiss nicht, wie er als Person ist. Aber das Profil, das er mitbringt, wird beim FCZ dringend benötigt. Es braucht jemanden, der „aus der Wirtschaft“ kommt, komplexe Strukturen kennt und den Club nicht nur als Fan wahrnimmt. Also definitiv „pro Excel“.
Lennard
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02.03., 14:57 · #124
Beiträge: 196
Doppelt gepostet
johnny_dzemaili
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02.03., 17:04 · #125
Beiträge: 140
mrk7zh schrieb: «Der Banker übernimmt das Steuer. Nun ist es also fix. Ab dem 1. April übernimmt Marc R. Aebli den Posten als CEO beim Stadtclub. Während viele noch rätseln, wer dieser „Banker“ eigentlich ist, lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Hier ist mein Senf dazu. Vom Lehrling zum Managing Director – Eine echte Ochsentour Man kann über Banker sagen, was man will, aber Aebli ist kein „Sesselpupser“. Er hat 1997 in Chur als UBS-Stift angefangen. Dass er sich von dort bis ganz nach oben zum Managing Director hochgearbeitet hat, zeigt: Der Typ hat Biss. Er kennt das Geschäft von der Pike auf und hat bei der UBS-CS-Integration bewiesen, dass er auch im grössten Chaos die Ruhe bewahrt. „Ruhig Bluet“ ist im aufgeheizten FCZ-Umfeld ja bekanntlich keine schlechte Eigenschaft. Was bringt er mit? Aebli ist kein Theoretiker. Er gilt als Spezialist für die Schnittstelle Sport & Investment. Dass er seinen gut bezahlten Job bei der Grossbank im Oktober 2025 an den Nagel gehängt hat, um sich dem Sport zu widmen, zeigt, dass er es ernst meint. Er will den FCZ nicht nur „verwalten“, sondern strategisch auf ein neues Level hieven. Mit Claudio Cisullo im Rücken ist klar: Die Zeit, in der der FCZ als „Zwei-Personen-Betrieb“ der Familie Canepa geführt wurde, neigt sich dem Ende zu. Meine Meinung: Chance oder Risiko? Pro: Wir brauchen diese Professionalisierung. Finanzen, IT, Marketing – das muss heute Champions-League-Niveau haben, auch wenn wir „nur“ in der Super League kicken. Aebli bringt die nötige Struktur, damit der Cillo sich wieder mehr auf seine Rolle als Fan und Präsident konzentrieren kann. Solange er die finger vom Sportliche lässt. Contra: Der FCZ ist kein Tabellenblatt in Excel. In der Kurve zählt die Leidenschaft, nicht der Shareholder-Value. Die grosse Frage wird sein: Versteht er die „Seel vom Verein“? Kann er mit dem Druck umgehen, wenn es sportlich mal wieder „härzig“ zu- und hergeht? Und die Medien und polteris ungeduldig und laut sind. Fazit: Gspannt wie en Flizzeboge! Aebli ist eine spannende Wahl. Er ist kein lauter Selbstdarsteller, sondern ein Arbeiter. Er wird den Club moderner machen, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt auf dem Platz – und ob er es schafft, die Brücke zwischen der kühlen Business-Welt an der Bahnhofstrasse und den Emotionen im Letzigrund zu schlagen. Packen wir’s an. Willkommen im Schlachthof, Marc. Zeig uns, dass du nicht nur Zahlen, sondern auch FCZ kannst! Was meint ihr dazu? Endlich nun kommende Profi-Strukturen oder zu viel Business-Talk für unseren Stadtclub?»
Danke für die Einschätzung. Klingt, als hättest du das mit ChatGPT geschrieben...
"In meiner Karriere habe ich neun Titel geholt. Wenn ich jetzt einen zehnten Titel mit dem FCZ holen könnte, wäre das ein sehr schöner Abschluss." B.Z. (Dez 21)
Mister.K
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02.03., 20:18 · #126
Beiträge: 51
Lennard schrieb:
mrk7zh schrieb: «Der Banker übernimmt das Steuer. Nun ist es also fix. Ab dem 1. April übernimmt Marc R. Aebli den Posten als CEO beim Stadtclub. Während viele noch rätseln, wer dieser „Banker“ eigentlich ist, lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Hier ist mein Senf dazu. Vom Lehrling zum Managing Director – Eine echte Ochsentour Man kann über Banker sagen, was man will, aber Aebli ist kein „Sesselpupser“. Er hat 1997 in Chur als UBS-Stift angefangen. Dass er sich von dort bis ganz nach oben zum Managing Director hochgearbeitet hat, zeigt: Der Typ hat Biss. Er kennt das Geschäft von der Pike auf und hat bei der UBS-CS-Integration bewiesen, dass er auch im grössten Chaos die Ruhe bewahrt. „Ruhig Bluet“ ist im aufgeheizten FCZ-Umfeld ja bekanntlich keine schlechte Eigenschaft. Was bringt er mit? Aebli ist kein Theoretiker. Er gilt als Spezialist für die Schnittstelle Sport & Investment. Dass er seinen gut bezahlten Job bei der Grossbank im Oktober 2025 an den Nagel gehängt hat, um sich dem Sport zu widmen, zeigt, dass er es ernst meint. Er will den FCZ nicht nur „verwalten“, sondern strategisch auf ein neues Level hieven. Mit Claudio Cisullo im Rücken ist klar: Die Zeit, in der der FCZ als „Zwei-Personen-Betrieb“ der Familie Canepa geführt wurde, neigt sich dem Ende zu. Meine Meinung: Chance oder Risiko? Pro: Wir brauchen diese Professionalisierung. Finanzen, IT, Marketing – das muss heute Champions-League-Niveau haben, auch wenn wir „nur“ in der Super League kicken. Aebli bringt die nötige Struktur, damit der Cillo sich wieder mehr auf seine Rolle als Fan und Präsident konzentrieren kann. Solange er die finger vom Sportliche lässt. Contra: Der FCZ ist kein Tabellenblatt in Excel. In der Kurve zählt die Leidenschaft, nicht der Shareholder-Value. Die grosse Frage wird sein: Versteht er die „Seel vom Verein“? Kann er mit dem Druck umgehen, wenn es sportlich mal wieder „härzig“ zu- und hergeht? Und die Medien und polteris ungeduldig und laut sind. Fazit: Gspannt wie en Flizzeboge! Aebli ist eine spannende Wahl. Er ist kein lauter Selbstdarsteller, sondern ein Arbeiter. Er wird den Club moderner machen, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt auf dem Platz – und ob er es schafft, die Brücke zwischen der kühlen Business-Welt an der Bahnhofstrasse und den Emotionen im Letzigrund zu schlagen. Packen wir’s an. Willkommen im Schlachthof, Marc. Zeig uns, dass du nicht nur Zahlen, sondern auch FCZ kannst! Was meint ihr dazu? Endlich nun kommende Profi-Strukturen oder zu viel Business-Talk für unseren Stadtclub?»
Ich kenne Marc Aebli nicht und weiss nicht, wie er als Person ist. Aber das Profil, das er mitbringt, wird beim FCZ dringend benötigt. Es braucht jemanden, der „aus der Wirtschaft“ kommt, komplexe Strukturen kennt und den Club nicht nur als Fan wahrnimmt. Also definitiv „pro Excel“.
Da bin ich voll bei dir. Wenn jeder in seinem Bereich das Beste gibt und Aebli genau dort ansetzt, wo er seine Stärken hat...nämlich in der Struktur und Organisation...dann kann das eine echte Chance sein. Aber eben: Er muss ein CEO für den ganzen Verein sein, nicht nur für die Bilanz. Es bringt nichts, wenn wir jetzt noch mehr „Abo-Premium-Gedöns“ wie in der FCZ-App bekommen, die für jeden Klick Geld will. Ein Fussballclub ist keine Bankfiliale. Damit das Projekt Aebli wirklich hilft, müsste er meiner Meinung nach folgende Punkte direkt anpacken, die uns Fans direkt zugutekommen: Zuschauerschnitt statt Preisspirale: Anstatt die Ticketpreise in den Sektoren weiter hochzuschrauben, sollte er Wege finden, das Stadion wieder voller zu bekommen. Vernünftige Family-Packs, attraktivere Konditionen für Junge und die ''Randleeren Sektoren'' attraktiver machen, bringen langfristig mehr als kurzfristige Gewinnmaximierung beim Einzeleintritt. Sponsoring-Netzwerk: Er soll sein Banking oder alg. KMU Netzwerk nutzen, um neue Partner an Land zu ziehen, die bisher in den letzten Jahrzenten einen Bogen um den Fussball gemacht haben.
Ei Stadt. Ein Verein. FCZ.
Mister.K
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02.03., 20:27 · #127
Beiträge: 51
johnny_dzemaili schrieb:
mrk7zh schrieb: «Der Banker übernimmt das Steuer. Nun ist es also fix. Ab dem 1. April übernimmt Marc R. Aebli den Posten als CEO beim Stadtclub. Während viele noch rätseln, wer dieser „Banker“ eigentlich ist, lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Hier ist mein Senf dazu. Vom Lehrling zum Managing Director – Eine echte Ochsentour Man kann über Banker sagen, was man will, aber Aebli ist kein „Sesselpupser“. Er hat 1997 in Chur als UBS-Stift angefangen. Dass er sich von dort bis ganz nach oben zum Managing Director hochgearbeitet hat, zeigt: Der Typ hat Biss. Er kennt das Geschäft von der Pike auf und hat bei der UBS-CS-Integration bewiesen, dass er auch im grössten Chaos die Ruhe bewahrt. „Ruhig Bluet“ ist im aufgeheizten FCZ-Umfeld ja bekanntlich keine schlechte Eigenschaft. Was bringt er mit? Aebli ist kein Theoretiker. Er gilt als Spezialist für die Schnittstelle Sport & Investment. Dass er seinen gut bezahlten Job bei der Grossbank im Oktober 2025 an den Nagel gehängt hat, um sich dem Sport zu widmen, zeigt, dass er es ernst meint. Er will den FCZ nicht nur „verwalten“, sondern strategisch auf ein neues Level hieven. Mit Claudio Cisullo im Rücken ist klar: Die Zeit, in der der FCZ als „Zwei-Personen-Betrieb“ der Familie Canepa geführt wurde, neigt sich dem Ende zu. Meine Meinung: Chance oder Risiko? Pro: Wir brauchen diese Professionalisierung. Finanzen, IT, Marketing – das muss heute Champions-League-Niveau haben, auch wenn wir „nur“ in der Super League kicken. Aebli bringt die nötige Struktur, damit der Cillo sich wieder mehr auf seine Rolle als Fan und Präsident konzentrieren kann. Solange er die finger vom Sportliche lässt. Contra: Der FCZ ist kein Tabellenblatt in Excel. In der Kurve zählt die Leidenschaft, nicht der Shareholder-Value. Die grosse Frage wird sein: Versteht er die „Seel vom Verein“? Kann er mit dem Druck umgehen, wenn es sportlich mal wieder „härzig“ zu- und hergeht? Und die Medien und polteris ungeduldig und laut sind. Fazit: Gspannt wie en Flizzeboge! Aebli ist eine spannende Wahl. Er ist kein lauter Selbstdarsteller, sondern ein Arbeiter. Er wird den Club moderner machen, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt auf dem Platz – und ob er es schafft, die Brücke zwischen der kühlen Business-Welt an der Bahnhofstrasse und den Emotionen im Letzigrund zu schlagen. Packen wir’s an. Willkommen im Schlachthof, Marc. Zeig uns, dass du nicht nur Zahlen, sondern auch FCZ kannst! Was meint ihr dazu? Endlich nun kommende Profi-Strukturen oder zu viel Business-Talk für unseren Stadtclub?»
Danke für die Einschätzung. Klingt, als hättest du das mit ChatGPT geschrieben...
Haha, keine Sorge, der Inhalt ist 100% FCZ-Herzblut! Ich hab mir zwar via Google die harten Business-Fakten zu Aeblis Werdegang (UBS-Stationen, New York etc.) zusammengesucht, weil unser Mediensprecher Fritschi ja leider oft nur das Nötigste rauslässt, was man eh auf Wikipedia findet. Aber die Einschätzung zum Club-Spirit und was wir im Letzi wirklich brauchen, kommt von mir. Mir ging es darum, mal tiefer zu graben als die üblichen Schlagzeilen, die eh alle voneinander abschreiben. Wir brauchen beim FCZ Fakten statt Floskeln, gerade bei so einer wichtigen Personalie. Am Ende ist mir egal, ob jemand Excel-Tabellen liebt, solange er versteht, dass der FCZ nicht der UBS-Paradeplatz ist. Aber spannend, dass man heute schon bei fundierten Infos/Meinung direkt an KI denkt...zeigt eigentlich nur, wie oberflächlich die normale Sportberichterstattung geworden ist. ;)
Ei Stadt. Ein Verein. FCZ.
johnny_dzemaili
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03.03., 07:41 · #128
Beiträge: 140
mrk7zh schrieb:
johnny_dzemaili schrieb:
mrk7zh schrieb: «Der Banker übernimmt das Steuer. Nun ist es also fix. Ab dem 1. April übernimmt Marc R. Aebli den Posten als CEO beim Stadtclub. Während viele noch rätseln, wer dieser „Banker“ eigentlich ist, lohnt sich ein genauer Blick hinter die Fassade. Hier ist mein Senf dazu. Vom Lehrling zum Managing Director – Eine echte Ochsentour Man kann über Banker sagen, was man will, aber Aebli ist kein „Sesselpupser“. Er hat 1997 in Chur als UBS-Stift angefangen. Dass er sich von dort bis ganz nach oben zum Managing Director hochgearbeitet hat, zeigt: Der Typ hat Biss. Er kennt das Geschäft von der Pike auf und hat bei der UBS-CS-Integration bewiesen, dass er auch im grössten Chaos die Ruhe bewahrt. „Ruhig Bluet“ ist im aufgeheizten FCZ-Umfeld ja bekanntlich keine schlechte Eigenschaft. Was bringt er mit? Aebli ist kein Theoretiker. Er gilt als Spezialist für die Schnittstelle Sport & Investment. Dass er seinen gut bezahlten Job bei der Grossbank im Oktober 2025 an den Nagel gehängt hat, um sich dem Sport zu widmen, zeigt, dass er es ernst meint. Er will den FCZ nicht nur „verwalten“, sondern strategisch auf ein neues Level hieven. Mit Claudio Cisullo im Rücken ist klar: Die Zeit, in der der FCZ als „Zwei-Personen-Betrieb“ der Familie Canepa geführt wurde, neigt sich dem Ende zu. Meine Meinung: Chance oder Risiko? Pro: Wir brauchen diese Professionalisierung. Finanzen, IT, Marketing – das muss heute Champions-League-Niveau haben, auch wenn wir „nur“ in der Super League kicken. Aebli bringt die nötige Struktur, damit der Cillo sich wieder mehr auf seine Rolle als Fan und Präsident konzentrieren kann. Solange er die finger vom Sportliche lässt. Contra: Der FCZ ist kein Tabellenblatt in Excel. In der Kurve zählt die Leidenschaft, nicht der Shareholder-Value. Die grosse Frage wird sein: Versteht er die „Seel vom Verein“? Kann er mit dem Druck umgehen, wenn es sportlich mal wieder „härzig“ zu- und hergeht? Und die Medien und polteris ungeduldig und laut sind. Fazit: Gspannt wie en Flizzeboge! Aebli ist eine spannende Wahl. Er ist kein lauter Selbstdarsteller, sondern ein Arbeiter. Er wird den Club moderner machen, keine Frage. Aber am Ende des Tages zählt auf dem Platz – und ob er es schafft, die Brücke zwischen der kühlen Business-Welt an der Bahnhofstrasse und den Emotionen im Letzigrund zu schlagen. Packen wir’s an. Willkommen im Schlachthof, Marc. Zeig uns, dass du nicht nur Zahlen, sondern auch FCZ kannst! Was meint ihr dazu? Endlich nun kommende Profi-Strukturen oder zu viel Business-Talk für unseren Stadtclub?»
Danke für die Einschätzung. Klingt, als hättest du das mit ChatGPT geschrieben...
Haha, keine Sorge, der Inhalt ist 100% FCZ-Herzblut! Ich hab mir zwar via Google die harten Business-Fakten zu Aeblis Werdegang (UBS-Stationen, New York etc.) zusammengesucht, weil unser Mediensprecher Fritschi ja leider oft nur das Nötigste rauslässt, was man eh auf Wikipedia findet. Aber die Einschätzung zum Club-Spirit und was wir im Letzi wirklich brauchen, kommt von mir. Mir ging es darum, mal tiefer zu graben als die üblichen Schlagzeilen, die eh alle voneinander abschreiben. Wir brauchen beim FCZ Fakten statt Floskeln, gerade bei so einer wichtigen Personalie. Am Ende ist mir egal, ob jemand Excel-Tabellen liebt, solange er versteht, dass der FCZ nicht der UBS-Paradeplatz ist. Aber spannend, dass man heute schon bei fundierten Infos/Meinung direkt an KI denkt...zeigt eigentlich nur, wie oberflächlich die normale Sportberichterstattung geworden ist. ;)
Danke, mrk7zh. Nun dann bin ich inhaltlich ganz bei dir, auch was das Ticketing und Sponsoring betrifft. Mit Cisullo und Aebli sollten wir nun wirklich genug Kontakte in die Wirtschaft haben, um endlich einen Hauptsponsor an sich zu binden. Grundsätzlich wäre der Boden da, um längerfristig solide Strukturen aufzubauen. Das Vertrauen der Fans in den Klub sowie sein Ansehen hat gelitten. Wir haben aber immer noch eine treue Fanbasis und ein Renommee über die Stadt Zürich hinaus.
"In meiner Karriere habe ich neun Titel geholt. Wenn ich jetzt einen zehnten Titel mit dem FCZ holen könnte, wäre das ein sehr schöner Abschluss." B.Z. (Dez 21)
yellow
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03.03., 16:36 · #129
Beiträge: 6'690
johnny_dzemaili schrieb:
Danke, mrk7zh. Nun dann bin ich inhaltlich ganz bei dir, auch was das Ticketing und Sponsoring betrifft. Mit Cisullo und Aebli sollten wir nun wirklich genug Kontakte in die Wirtschaft haben, um endlich einen Hauptsponsor an sich zu binden. Grundsätzlich wäre der Boden da, um längerfristig solide Strukturen aufzubauen. Das Vertrauen der Fans in den Klub sowie sein Ansehen hat gelitten. Wir haben aber immer noch eine treue Fanbasis und ein Renommee über die Stadt Zürich hinaus.
Bin einverstanden, aber zuerst müssen wir endlich das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben. Dann könnte man mit der Planung der nächsten Saison beginnen, in der ja dann alles viel besser sein wird. ;-)
Mister.K
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04.03., 19:34 · #130
Beiträge: 51
Genau das ist der Punkt: Die Planung für die neue Saison kann nur auf einem soliden Fundament stehen, und da muss das Abstiegsgespenst schleunigst in die Wüste geschickt werden. Aber wenn der Klassenerhalt durch ist, trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir stehen jetzt an einer spannenden Weggabelung, wenn man mal über die Grenze schaut: Der ‚Stuttgart-Weg‘ (VfB): Da hat man mit Wirtschafts-Power im Hintergrund (Wehrle) die Strukturen professionalisiert und Investoren geholt, aber die Tradition und die Fans ins Zentrum gestellt. Das Resultat? Finanziell stabil und sportlich wieder oben auf, ohne die Seele zu verkaufen. Das Schreckgespenst Hertha BSC (Windhorst): Das perfekte Warnbeispiel. Viel Finanz-Know-how in der Teppichetage, aber null Gespür für den Rasen und die Kurve. Das Resultat war totales Chaos und der Abstieg, trotz Millionen. Ich hoffe schwer, dass wir eher den Stuttgarter Weg der Professionalisierung geht. RB Leipzig ist für uns ja kein Vorbild, wir wollen Struktur, aber keinen Plastik-Club. Wir haben das Renommee und die treue Basis; jetzt müssen die Herren beweisen, dass sie Business-Kontakte und FCZ-Herz unter einen Hut bringen. Erst mal den Sack zumachen gegen den Abstieg, und dann schauen wir, ob die Herren von der Bahnhofstrasse auch ‚Fussball-Gras‘ fressen können! ;-)
Ei Stadt. Ein Verein. FCZ.
richtige9
Mitglied
04.03., 23:13 · #131
Beiträge: 32
mrk7zh schrieb: «Genau das ist der Punkt: Die Planung für die neue Saison kann nur auf einem soliden Fundament stehen, und da muss das Abstiegsgespenst schleunigst in die Wüste geschickt werden. Aber wenn der Klassenerhalt durch ist, trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir stehen jetzt an einer spannenden Weggabelung, wenn man mal über die Grenze schaut: Der ‚Stuttgart-Weg‘ (VfB): Da hat man mit Wirtschafts-Power im Hintergrund (Wehrle) die Strukturen professionalisiert und Investoren geholt, aber die Tradition und die Fans ins Zentrum gestellt. Das Resultat? Finanziell stabil und sportlich wieder oben auf, ohne die Seele zu verkaufen. Das Schreckgespenst Hertha BSC (Windhorst): Das perfekte Warnbeispiel. Viel Finanz-Know-how in der Teppichetage, aber null Gespür für den Rasen und die Kurve. Das Resultat war totales Chaos und der Abstieg, trotz Millionen. Ich hoffe schwer, dass wir eher den Stuttgarter Weg der Professionalisierung geht. RB Leipzig ist für uns ja kein Vorbild, wir wollen Struktur, aber keinen Plastik-Club. Wir haben das Renommee und die treue Basis; jetzt müssen die Herren beweisen, dass sie Business-Kontakte und FCZ-Herz unter einen Hut bringen. Erst mal den Sack zumachen gegen den Abstieg, und dann schauen wir, ob die Herren von der Bahnhofstrasse auch ‚Fussball-Gras‘ fressen können! ;-)»
Keine komplizierten Pläne schmieden, nichts aussergewöhnlich dummes machen sollte für die Top6 eigentlich reichen
johnny_dzemaili
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05.03., 11:38 · #132
Beiträge: 140
Schon krass: Am 9. Dezember 2023 waren wir noch auf dem zweiten Platz mit 4 Punkten Abstand auf YB (natürlich war das etwas glücklich). Heute – 2 Jahre 3 Monate und 4-5 Transferfenster mit MM und mit Ural/Romano, RM, MvG, DH an der Seitenlinie – befinden wir uns im freien Fall. Qualität im Team gleich Null. Ausser Brecher, Lindi und Bledi ist kein Spieler mehr von damals im Kader. Dafür haben wir in der Zwischenzeit mal noch den Hopper Zuber und den unfitten Grüsel-Mendy geholt. Ich erkenne den FCZ irgendwie fast nicht mehr wieder.
"In meiner Karriere habe ich neun Titel geholt. Wenn ich jetzt einen zehnten Titel mit dem FCZ holen könnte, wäre das ein sehr schöner Abschluss." B.Z. (Dez 21)
Lennard
Mitglied
05.03., 13:34 · #133
Beiträge: 196
johnny_dzemaili schrieb: «Schon krass: Am 9. Dezember 2023 waren wir noch auf dem zweiten Platz mit 4 Punkten Abstand auf YB (natürlich war das etwas glücklich). Heute – 2 Jahre 3 Monate und 4-5 Transferfenster mit MM und mit Ural/Romano, RM, MvG, DH an der Seitenlinie – befinden wir uns im freien Fall. Qualität im Team gleich Null. Ausser Brecher, Lindi und Bledi ist kein Spieler mehr von damals im Kader. Dafür haben wir in der Zwischenzeit mal noch den Hopper Zuber und den unfitten Grüsel-Mendy geholt. Ich erkenne den FCZ irgendwie fast nicht mehr wieder.»
Mein Problem ist, das ich den FCZ sehr wohl erkenne und zwar den typischen FCZ aus den schlechten Jahren. Ende Saison 2023/24 waren wir übrigens trotz allen Umbrüchen auf Rang 4 und damit auf einem „Europacöp“-Platz. Am Anfang der Saison 2024/25 waren die Resultate gut. Erst nach dem Ausscheiden gegen Vitoria Guimaraes und dem weiteren Umbruch fing das Chaos an. Ich bin nicht einverstanden mit der Einschätzung der Qualität des Kaders. Im Dezember 2023 hatten wir Afriyie, Santini, Wallner, Okita und Hopper Daprelà regelmässig auf dem Platz. Bo hätte Hediger um den Kader, den wir jetzt haben, beneidet. Aber damals war das Team eingespielt und die Leistungsträger waren mindestens 2 Jahre dabei. Das ist der Unterschied.
johnny
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05.03., 15:02 · #134
Beiträge: 1'439
Laut SRF haben wir seit dem Spiel gegen Lausanne vor elf Monaten 20 (zwanzig!) Spieler abgegeben und 13 (dreizehn!) neue geholt. Von der Startelf von damals stand gestern kein einziger auf dem Platz. Auch hier, kein Mehrwert zu erkennen, im Gegenteil. Echt Wahnsinn. Ebenfalls laut SRF bezeichnet Hediger Berneggers Verpflichtung ausdrücklich als "Herzenswunsch". Dass er damit seinen Nachfolger gleich selbst nominiert, sollte ihm doch klar sein. Mir fehlen die Worte.
Die Taktik 123
Mitglied
05.03., 17:15 · #135
Beiträge: 228
johnny_dzemaili schrieb: «Schon krass: Am 9. Dezember 2023 waren wir noch auf dem zweiten Platz mit 4 Punkten Abstand auf YB (natürlich war das etwas glücklich). Heute – 2 Jahre 3 Monate und 4-5 Transferfenster mit MM und mit Ural/Romano, RM, MvG, DH an der Seitenlinie – befinden wir uns im freien Fall. Qualität im Team gleich Null. Ausser Brecher, Lindi und Bledi ist kein Spieler mehr von damals im Kader. Dafür haben wir in der Zwischenzeit mal noch den Hopper Zuber und den unfitten Grüsel-Mendy geholt. Ich erkenne den FCZ irgendwie fast nicht mehr wieder.»
und einundhalb Jahre zuvor haben wir auf dem helvetiaplatz gefeiertt seit da gehts mehr oder weniger konstant berg ab
Starschy
Mitglied
05.03., 17:40 · #136
Beiträge: 46
Die Scouting Lotterie beim FcZ. man kann das auf Transfermarkt anschauen über ein paar Saisons. Als Faustregel so gut wie keiner schafft ein Jahr. 2 Innenverteidiger 3 Linksverteidiger gekauft/geliehen und wieder aussortiert. MM hat Null Ahnung von Fussball. Wörter wie Teambildung kommen da nicht vor. Typischer Vertreter der Dart Politik. Man wirft einen Dart auf due Tafel und hat die nächste No 4 eingekauft. Es muss etwas langsamer und bewusster angehen. Wir kaufen nur wer schon Titel gewonnen hat auch in der Jugend Wer technisch akzeptabel ist Wer wenig Verletzungen hat auf seinem Karriereweg Exoten: Personal mit tonnenweise Ink, Tschüss Integration zählt doppelt Umgangsformen zählen hoch
Millwall ZH
Mitglied
06.03., 09:51 · #137
Beiträge: 1'524
Artikel aus der FuW. Zusammengefasst: Der FC Zürich bereitet sich auf einen möglichen Verkauf vor und hat dafür erstmals eine Anleihe von mindestens 4 Mio. CHF mit 5% Coupon bei professionellen Investoren platziert. Hauptbeteiligter dürfte gemäss Zürcher Investorenszene Verwaltungsrat Claudio Cisullo sein, dessen Family Office die Anleihe strukturiert hat, obwohl er öffentlich betont, keine FCZ‑Aktien besitzen zu wollen. Der Club kann die Anleihe ohne Zustimmung der Gläubiger auf bis zu 10 Mio. CHF erhöhen, um Schulden abzubauen – aktuell stehen 13,4 Mio. CHF Fremdkapital in den Büchern bei nur 4% Eigenkapitalquote. Auffällig ist zudem, dass die Helvetische Bank von Thomas Matter als Zahlstelle fungiert, obwohl dieser kürzlich noch öffentlich mit dem FCZ im Streit lag. Heliane und Ancillo Canepa, die seit 2006 einen zweistelligen Millionenbetrag in den Verein investiert haben, wollen die Kontrolle bis 2026 abgeben.
Avatar von Tschik Cajkovski
Tschik Cajkovski
Mitglied
06.03., 10:46 · #138
Beiträge: 3'337
Millwall ZH schrieb: «Artikel aus der FuW. Zusammengefasst: Der FC Zürich bereitet sich auf einen möglichen Verkauf vor und hat dafür erstmals eine Anleihe von mindestens 4 Mio. CHF mit 5% Coupon bei professionellen Investoren platziert. Hauptbeteiligter dürfte gemäss Zürcher Investorenszene Verwaltungsrat Claudio Cisullo sein, dessen Family Office die Anleihe strukturiert hat, obwohl er öffentlich betont, keine FCZ‑Aktien besitzen zu wollen. Der Club kann die Anleihe ohne Zustimmung der Gläubiger auf bis zu 10 Mio. CHF erhöhen, um Schulden abzubauen – aktuell stehen 13,4 Mio. CHF Fremdkapital in den Büchern bei nur 4% Eigenkapitalquote. Auffällig ist zudem, dass die Helvetische Bank von Thomas Matter als Zahlstelle fungiert, obwohl dieser kürzlich noch öffentlich mit dem FCZ im Streit lag. Heliane und Ancillo Canepa, die seit 2006 einen zweistelligen Millionenbetrag in den Verein investiert haben, wollen die Kontrolle bis 2026 abgeben.»
jetzt gehts wohl zügig vorwärts mit dem besitzerwechsel. cisullo hats ja bereits letzten samstag im inti mit der nzz angetönt (hab dieses im medien thread verlinkt), ie er wird wohl zukünftig selber am fcz beteiligt sein. hoffentlich auch breiter abgestützt und nicht mit einem umweg über die challenge league.
Kanga Akale
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06.03., 11:30 · #139
Beiträge: 42
Ich weiss zwar nicht, ob die Zahlen, die du Tschik Cajkovski (RIP an eine echte Trainerikone) verwendest verfiziert sind, aber ich glaube auch, dass Claudio Cisullo nicht nur als Berater und Einfädler geholt wurde. Er ist Multimillionär und hat ein riesiges Netzwerk. Da läuft sicher mehr im Hintergrund. Bei aller "Liebe" zu Heliane und Cillo Canepa, die Zeit ist mehr als reif. Ich bin gespannt was werden darf und hoffe schlicht und einfach, dass diese neue Ausrichtung des FCZ A. nachhaltig ist und B. der FCZ nicht absteigt.
Troll
Mitglied
06.03., 13:30 · #140
Beiträge: 46
Millwall ZH schrieb: «Artikel aus der FuW. Zusammengefasst: Der FC Zürich bereitet sich auf einen möglichen Verkauf vor und hat dafür erstmals eine Anleihe von mindestens 4 Mio. CHF mit 5% Coupon bei professionellen Investoren platziert. Hauptbeteiligter dürfte gemäss Zürcher Investorenszene Verwaltungsrat Claudio Cisullo sein, dessen Family Office die Anleihe strukturiert hat, obwohl er öffentlich betont, keine FCZ‑Aktien besitzen zu wollen. Der Club kann die Anleihe ohne Zustimmung der Gläubiger auf bis zu 10 Mio. CHF erhöhen, um Schulden abzubauen – aktuell stehen 13,4 Mio. CHF Fremdkapital in den Büchern bei nur 4% Eigenkapitalquote. Auffällig ist zudem, dass die Helvetische Bank von Thomas Matter als Zahlstelle fungiert, obwohl dieser kürzlich noch öffentlich mit dem FCZ im Streit lag. Heliane und Ancillo Canepa, die seit 2006 einen zweistelligen Millionenbetrag in den Verein investiert haben, wollen die Kontrolle bis 2026 abgeben.»
Medienstatement FC Zürich Die «Finanz und Wirtschaft» berichtet in einem Online-Artikel vom Freitag, 6. März 2026, über die mögliche Ausgabe einer Anleihe in der Höhe von mindestens CHF 4 Mio. Der FC Zürich bestätigt, dass eine solche Anleihe besteht. Der FC Zürich hält jedoch ausdrücklich fest, dass die Finanz und Wirtschaft den Artikel veröffentlicht hat, bevor der Club innerhalb der von der Redaktion gesetzten Frist Stellung nehmen konnte. Unzutreffend und irreführend ist zudem die Darstellung, wonach Verwaltungsrat und Lead Independent Director Claudio Cisullo als Hauptinvestor dieser Anleihe fungiere. Diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen. Der FC Zürich erwartet, dass über seine finanziellen Angelegenheiten sachlich und auf Basis korrekter Informationen berichtet wird. Was sagt der FCZ, zwischen den Zeilen: Unzutreffend und irreführend Director Claudio Cisullo als Hauptinvestor Bedeutet: Cisullo ist mit einem weiteren Investor zu gleichen Teilen an der Anleihe beteiligt, somit ist er nicht Haupt- sondern Mitinvestor. Der FC Zürich erwartet, dass über seine finanziellen Angelegenheiten sachlich und auf Basis korrekter Informationen berichtet wird. Mein Senf: Hört auf zu mauscheln, dann wir auch korrekt berichtet.
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