richtige9
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15.02., 09:04 · #81
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Gerade nochmals die PK von gestern geschaut, da ist kein Feuer und keine Vision mehr bei Hediger
Dazu hat man den Eindruck, das der Ernst der Lage nicht klar ist
Porto schrieb: «Ich bin pro Hediger, er wird eine gute Karriere als Trainer machen. Mit unserem aktuellen Kader wünschte ich mir, dass er seine Ambitionen etwas zurück schraubt und einen einfachen, soliden Fussball spielen lässt (safety first). Bin nicht sicher, ob alle aktuellen Spieler seinen taktischen Vorgaben folgen können.»Schon eine spannende Karriere, letztes Jahr mit der U21 um ein Haar abgestiegen, dann von MM zum Cheftrainer der ersten gemacht worden und jetzt veraucht man die Konzepte, die letztes Jahr bei den Amateuren nicht aufgegangen sind, mit vielen der gleichen Spieler bei den Herren umzusetzen. Wenn man 1+1 zusammenzählt und die bisherige Saison anschaut, weiss man wohin die Reise geht
Porto schrieb: «Ich bin pro Hediger, er wird eine gute Karriere als Trainer machen. Mit unserem aktuellen Kader wünschte ich mir, dass er seine Ambitionen etwas zurück schraubt und einen einfachen, soliden Fussball spielen lässt (safety first). Bin nicht sicher, ob alle aktuellen Spieler seinen taktischen Vorgaben folgen können.»Genau, safety first! Sonst riskiert man gegen das Pack eine ähnliche Schlappe wie beim 3:0 gegen diesen Gegner, als man anfänglich dominiert hat, (jedoch brotlose Kunst), und dann dem Pack ins Messer gelaufen ist. Aus einer verstärketen Defensive kontern, nicht tief stehen (das Pack soll ins Offside laufen) und dann vorne zuschlagen... Das muss ein ganz anderer Gameplan werden. Aber das ist offenbar Wunschdenken. Jedenfalls glaube ich nicht daran, werde dann auch aber auch nicht allzu sehr enttäuscht sein bei einer Niederlage. Evtl. ähnlich spielen wie das Pack in St. Güllen?? Die hätten mit dieser Taktik dort am Schluss noch fast gewonnen!
Danilo schrieb:Bin ganz klar bei euch, zumal wir mit dem bisherigen Konzept kaum eigene Chancen generieren konnten. Dafür konnten in jedem Spiel x-mal gegnerische Stürmer ganz allein auf unser Tor rennen. Bleibt zu hoffen, dass gestern der Tiefpunkt in dieser Saison endlich erreicht wurde. Wir hätten uns auch über 8 Gegentore nicht beklagen dürfen.Porto schrieb: «Ich bin pro Hediger, er wird eine gute Karriere als Trainer machen. Mit unserem aktuellen Kader wünschte ich mir, dass er seine Ambitionen etwas zurück schraubt und einen einfachen, soliden Fussball spielen lässt (safety first). Bin nicht sicher, ob alle aktuellen Spieler seinen taktischen Vorgaben folgen können.»Genau, safety first! Sonst riskiert man gegen das Pack eine ähnliche Schlappe wie beim 3:0 gegen diesen Gegner, als man anfänglich dominiert hat, (jedoch brotlose Kunst), und dann dem Pack ins Messer gelaufen ist. Aus einer verstärketen Defensive kontern, nicht tief stehen (das Pack soll ins Offside laufen) und dann vorne zuschlagen... Das muss ein ganz anderer Gameplan werden. Aber das ist offenbar Wunschdenken. Jedenfalls glaube ich nicht daran, werde dann auch aber auch nicht allzu sehr enttäuscht sein bei einer Niederlage. Evtl. ähnlich spielen wie das Pack in St. Güllen?? Die hätten mit dieser Taktik dort am Schluss noch fast gewonnen!
Luga96 schrieb:Ausserdem habe ich das Gefühl, dass er durchaus einen guten Draht zur Mannschaft hat, was ja oft wichtiger ist als irgendwelche Taktiken, gerade bei einem Club wie dem FCZ. Habe ich bis gestern auch gedacht. Allerdings kann ich mir dann die Arbeitsverweigerung gewisser Spieler erst recht nicht erklären. Vielleicht muss Hediger halt auch die Taktik auf ein Niveau zurückfahren, das die Spieler verstehen und spielen können.
Troll schrieb: «https://www.tagesanzeiger.ch/fcz-trainer-dennis-hediger-mit-historisch-schlechter-bilanz-755927557090 Ganz ehrlich... dürfte eigentlich nicht mehr Trainer sein mit diesem miserablen Punkteschnitt.»Er hätte nnie Trainer werden dürfen, nach dem Desaster mit der U21 letztes Jahr, kam er durch MMs Vetternwirtschaft auf einmal ganz nach oben. Vielleicht wird er in einigen Jahren mal ein Guter, aber da gibt es noch viel zu lernen - aber ob der FCZ dafür Bühne sein muss? MM hat den Verein wirklich um Jahre zurückgeworfen
Troll schrieb: «https://www.tagesanzeiger.ch/fcz-trainer-dennis-hediger-mit-historisch-schlechter-bilanz-755927557090 Ganz ehrlich... dürfte eigentlich nicht mehr Trainer sein mit diesem miserablen Punkteschnitt.»Wo bleibt die Petition? Wenn wir mit dem Punktedurchschnitt von 1,45 am Abgrund waren, wo sind wir jetzt?
Tschik Cajkovski schrieb: «ich bin auch etwas kritischer gegenüber hediger geworden. auch wenn das spielermaterial qualitativ beschränkt ist, umso mehr müsste doch die spielweise hierfür angepasst werden. dies scheint mir nicht wirklich der fall zu sein. völlig perplex war ich gestern, dass hack nicht von anfang an spielte. wie schon geschrieben wurde, nach dem sieg vs winti gab es doch keinen grund hier die iv zu ändern. zum glück ist winti wohl wirklich nicht mehr in der lage, den letzten platz abzugeben. wobei für uns der barrage platz wohl nur eine scheinrettung sein wird. eine sehr unerfahrene / junge mannschaft mit weichen knien und mehrheitlich niederlagen im kopf vs einen hungrigen aufstiegsaspiranten mit mehrheitlich siegreichen partien im kopf… da sehe ich ehrlich gesagt schwarz. unsere rettung besteht nur darin, mindestens 10. zu werden.»+1 Jeder Trainer muss mit dem Material arbeiten, das ihm zur Verfügung steht. Wenn die Spieler die Taktik nicht umsetzen können, dann muss man kreativ werden. Und es hilft nicht, wenn man ständig rotiert und Spieler hin- und herschiebt. Daher ist der Trainer da, um die Mannschaft zu bilden und gemäss ihren Fähigkeiten einzusetzen. Ansonsten finde ich nicht, dass wir seit Anfang Saison „schlechtes Kader“ haben. Gewisse Abgänge wurden aber nicht ausreichend kompensiert und das merkt man langsam, wenn Sperren jnd Verletzungen dazukommen. Aber viel schlimmer ist die fehlende Konstanz punkto Taktik und Startaufstellung. Das schafft eine totale Verunsicherung. Und wenn erfahrene Leader fehlen, dann wird es kritisch.
Deepblue schrieb: «Wir haben nun X-Spieler gewechselt Wir haben auch schon X-Mal den Trainer gewechselt Das alles war sehr fruchtbar... Wie wärs, wenn wir es (trotz allen Widrigkeiten) mal mit Konstanz versuchen?»Ich weiss gar nicht was du hast.. wir verlieren doch konstant die Spiele ;)
Deepblue schrieb: «Wir haben nun X-Spieler gewechselt Wir haben auch schon X-Mal den Trainer gewechselt Das alles war sehr fruchtbar... Wie wärs, wenn wir es (trotz allen Widrigkeiten) mal mit Konstanz versuchen?»Die witzige Antwort hat Einbeiner schon gegeben. Für einen resultatmässigen Aufschwung müsste unsere Führungscrew über ihren Schatten springen und einsehen, dass man mit dem zur Verfügung stehenden Spielermaterial keinen dominanten Ballbesitzfussball spielen kann. Am besten beginnt man mit dieser Einsicht schon vor dem Derby, sonst könnte das Erwachen brutal werden.
sub schrieb: «Warum schreiben immer alle von dominantem Ballbesitzfussball? Für mich war Ballbesitz nie wirklich der Hauptplan. Red Bull, MM und Hediger setzen doch hauptsächlich auf das schnelle Umschaltspiel, mit Ball(rück)eroberungen im Defensivdrittel des Gegners. Umschaltspiel setzt doch Ballbesitz des Gegners voraus und nicht eigenen? Auch die langen Bälle die immer wieder gespielt werden und so gewollt zu sein scheinen, sind doch nur darauf ausgelegt, den zweiten Ball zu gewinnen. Das hat doch nichts mit Ballbesitzfussball im eigentlichen Sinn zu tun?»Schnelles Umschaltspiel? Dein Ernst? MM hat immer gesagt, man wolle „dominanten Ballbesitzfussball“ spielen. Hediger führt diese „Prinzipien“ vom dominanten Auftreten +/- fort und man sieht nur schon an Aufstellungen & System, dass es nie um Basics wie „solides Verteidigen & bei Ballgewinn schnelles umschalten“ geht- was bei unserem Spielermaterial mehr als angebracht wäre. Es ist immer kompliziert: Bei Ballbesitz rückt der Aussenverteidiger ins Zentrum und wir spielen mit 3-er Kette, bei Ballverlust sind es wieder 4 Verteidiger (so wie auf dem Matchblatt) und ein ZM (meist Tsawa) betreibt ein sinnloses Gegenpressing und nimmt sich so selbst aus dem Spiel. Das führt dazu, dass die Abstände zwischen den Linien so offen sind, dass jeder Gegner, der mehr als 2 gerade Pässe spielen kann (also eigentlich alle ausser Winti) uns relativ einfach ausspielen kann.