MetalZH
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17.08.2024, 16:23 · #6'501
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«Was die Uferschutzinitiative mit dem Hardturmstadion zu tun hat »Abstimmung 22. September Stadt Zürich Was die Uferschutzinitiative mit dem Hardturmstadion zu tun hat Eine grün-alternative Initiative möchte Hochhäuser an der Limmat und am See verbieten. Der Stadtrat kontert mit einem Gegenvorschlag. Die Bürgerlichen lehnen beides ab. Beat Metzler Beat Metzler Publiziert heute um 21:00 Uhr Die zwei geplanten Hochhäuser beim neuen Hardturmstadion liegen nahe der Limmat. Darum könnte die Uferschutzinitiative ihren Bau erschweren. Die zwei geplanten Hochhäuser beim neuen Hardturmstadion liegen nahe der Limmat. Darum könnte die Uferschutzinitiative ihren Bau erschweren. Visualisierung: Projekt Ensemble Worum geht es? Die Uferschutzinitiative ist vor allem eine Anti-Hochhaus-Initiative. Sie will Häuser von über 25 Metern Höhe rund um den Zürichsee und entlang der Limmat verbieten. Das Verbot soll über das direkte Ufer hinausreichen, beim See bis auf eine Entfernung von 150 Metern. Zur Limmat müssten Hochhäuser gemäss Initiative bis zu 240 Meter Abstand halten. Die Ufer von See und Limmat seien wertvolle «ökologische Inseln» und Naherholungsgebiete, schreibt das grün-alternativ geprägte Initiativkomitee. Anliegende Hochhäuser würden die Besonnung und die Zugänglichkeit einschränken sowie den Lebensraum von Tieren und Pflanzen bedrohen. Warum dieser Fokus auf Hochhäuser? Die Initiative entstand als Reaktion auf einen Zwischenbericht zum neuen Hochhausleitbild. Dieser sah entlang der Limmat Türme von bis zu 85 Metern Höhe vor. Insbesondere diese Pläne wollten die Initianten verhindern. In der Endfassung ist das neue Hochhausleitbild aber nicht so grosszügig ausgefallen. An der Limmat erlaubt es einzig am Nordufer zwischen Dammweg und Hardturmsteg Türme bis 60 Meter. In diesem Gebiet stehen bereits das Swiss-Mill-Silo (118 Meter hoch) und die zwei neuen städtischen Wohntürme beim Escher-Wyss-Platz (68 Meter). Ansonsten lassen die neuen Richtlinien weder an der Limmat noch um den den See Häuser von über 25 Metern zu. Die Richtlinien sind allerdings noch nicht gültig. Das Komitee hält trotzdem an der Initiative fest, weil Ausnahmen von diesen Einschränkungen möglich wären. Und was hat das Hardturmstadion damit zu tun? Die Uferschutzinitiative wird auch als versteckter Angriff auf das Hardturmstadion-Projekt gedeutet. Eventuell würde sie die beiden geplanten Hochhäuser neben dem Stadion verhindern. Diese sollen das neue Hardturmstadion finanzieren. In der Begründung der Initiative kommt dieser Aspekt allerdings nicht vor. Zudem wurde das Projekt Ensemble deutlich vor einem allfälligen Ja zur Uferschutzinitiative beschlossen. Derzeit laufen Rekurse gegen den Gestaltungsplan. Was findet der Stadtrat? Er teilt das Anliegen, findet die Initiative aber zu extrem. Darum hat er einen Gegenvorschlag ausgearbeitet. Dieser fordert, die natürlichen Ufer von allen städtischen Gewässern zu sichern und öffentlich zu halten. Hochhäuser in Ufernähe würde der Gegenvorschlag aber nicht verbieten. Dafür sorgten am See und an den meisten Abschnitten der Limmat die neuen Hochhausrichtlinien, schreibt der Stadtrat. Wer befürwortet die Initiative? Im Komitee sitzen Mitglieder von Grünen, AL, GLP, Mitte-Partei sowie Vertreterinnen von Quartierorganisationen und Zürcher Hochhauskritiker. Als einzige Partei unterstützen die Grünen die Uferschutzinitiative. Die AL hat Stimmfreigabe erteilt. Die restlichen Parteien lehnen sie ab. Wer befürwortet den Gegenvorschlag? SP, Grüne und AL. SVP, FDP, GLP, Mitte und EVP haben sich auch gegen den Gegenvorschlag ausgesprochen. Bei der Stichfrage, für den Fall, dass die Stimmbevölkerung Ja sagen würde zur Initiative und zum Gegenvorschlag, empfehlen alle Parteien den Gegenvorschlag. Wie lauten die Argumente? Bürgerliche und die GLP verweisen auf die Regeln, die bereits für den Schutz der Zürcher Ufer sorgen. Diese reichten aus, der Gegenvorschlag sei daher überflüssig. Er würde nur das Bauen unnötig erschweren. SP, Grüne und AL halten den Gegenvorschlag für einen guten Weg, um die Zürcher Ufer zu bewahren und für die Bevölkerung frei zu halten. Die Befürworter betonen, dass ein Ja zum Gegenvorschlag den Bau der Stadion-Türme nicht tangieren würde https://www.tagesanzeiger.ch/uferschutzinitiative-am-22-september-darum-geht-es-bei-der-abstimmung-814514456157 Auch wenn es allen, die sich mit dem Thema ein bisschen auseinandersetzen schon lange wussten, dass das Komitee der Uferschutzinitiative extra den Abstand der Limmat zu den geplanten Hochhäusern auf dem Hardturmareal gemessen haben und diesen dann so in den Intitativtext geschrieben hatten. Einfach eine Sauerei, dass diese Leute unter dem Deckmantel "Naturschutz" so eine hinterfotzige Aktion abziehen! Einfach das Letzte nach all diesen Jahren. Da rege ich mich als Stadtzürcher richtig auf, dass die paar kleinkarierten Bonzenarschlöcher vom Hönggerberg alle Register ziehen. Wo waren sie beim Bau des Kornspeichers bei der unteren Lette, wo nicht nur unmittelbar am Fluss steht und den Verkehr in dieser Stadt mit all den zusätzlichen Lastwagen, welche das Korn bringen & holen dermassen belasten?! Schiebt euch den Uferschutz sonst wohin! Und den Gegenvorschlag werde ich auch nicht annehmen, da man dieser Stadionpolitik einfach gar nicht mehr vertrauen kann.
«EDITORIAL VON ANCILLO CANEPA»Club, 28. August 2024, mfr Wieder ein Versuch, das Stadion zu verhindern – Kommentar des FC Zürich zur sogenannten Uferschutz-Initiative Liebe FCZ’ler Der FC Zürich äussert sich zu politischen Themen nur, wenn es ihn direkt oder indirekt betrifft. Deshalb kommentiere ich an dieser Stelle die sogenannte Uferschutz-Initiative, die am 22. September 2024 zur Abstimmung gelangt. Es ist ein weiterer Versuch der Gegner eines neuen Fussballstadions, das Projekt zu verzögern und zu verhindern. Dies beweisen die detaillierten Bestimmungen der Initiative und die Zusammensetzung des Komitees. Die Initiative ist eine Mogelpackung; es geht nicht um den Uferschutz, sondern es ist ein weiterer Versuch, das Stadion zu verhindern bzw. weiter zu verzögern. Die Initianten behaupten zwar, es gehe ihnen nicht ums Stadion; dieses wird in der Initiative auch tatsächlich nirgends erwähnt. Sehr wohl aber wird verklausuliert ein Perimeter (4x Sohlenbreite der Limmat) definiert, der exakt der Baulinie des Stadions und der Wohntürme entspricht (nämlich 200 Meter). Das Stimmvolk der Stadt Zürich hat vor vier Jahren mit 59.1 Prozent zum zweiten Mal klar Ja gesagt zu einem neuen Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal, Ja zu mehreren hundert Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment, zu einem attraktiven Mix aus Gewerbe, Kindertagesstätten und Quartierläden. Das gesamte Projekt ist nachhaltig konzipiert und notabene privat finanziert. Es handelt sich hier um eine weitere Zwängerei der Gegner; es wird alles darangesetzt, das zweimal klar angenommene Projekt durch Rekurse (absurde Stimmrechtsbeschwerden, aussichtslose Einsprache gegen die Zonenplanung) und immer neue Initiativen zu stoppen. Hier wird der demokratische Prozess mit Füssen getreten. Donald Trump lässt grüssen! Leidtragende sind die zwei Klubs, der Jugend- und Breitensport, die Leichtathletik (Nutzung Letzigrund), aber auch die Wohnbevölkerung (ABZ-Siedlung) und generell die Stadt Zürich. Ein Ödland, wo jahrzehntelang ein Fussballstadion stand und heute u.a. auch noch ein Parkhaus, plötzlich als ufernah unter Schutz zu stellen, ist schlicht abwegig. Das Projekt Ensemble sichert nicht nur die wirtschaftliche Basis bzw. die Zukunft der zwei Zürcher Super-League-Klubs mit ihren mehreren hundert Arbeitsplätzen, es hilft auch dem Jugend-, Breiten- und Vereinssport. Es trägt zu einem attkraktiven Quartierleben bei und ermöglicht den Bau von dringend benötigten Wohnungen und Schulraum. Ich bitte alle stimmrechtsberechtigten BürgerInnen der Uferschutz-Initiative die rote Karte zu zeigen und an der Urne abzulehnen. Das sieht auch der Stadt- und Gemeinderat so, der einen Gegenvorschlag vorgelegt hat, der das Stadionprojekt nicht gefährdet. Ancillo Canepa Präsident FC Zürich https://www.fcz.ch/pages/news/editorial-von-ancillo-canepa-280824 Muhahaha Danke Cillo!
«EDITORIAL VON ANCILLO CANEPA»Club, 28. August 2024, mfr Wieder ein Versuch, das Stadion zu verhindern – Kommentar des FC Zürich zur sogenannten Uferschutz-Initiative Liebe FCZ’ler Der FC Zürich äussert sich zu politischen Themen nur, wenn es ihn direkt oder indirekt betrifft. Deshalb kommentiere ich an dieser Stelle die sogenannte Uferschutz-Initiative, die am 22. September 2024 zur Abstimmung gelangt. Es ist ein weiterer Versuch der Gegner eines neuen Fussballstadions, das Projekt zu verzögern und zu verhindern. Dies beweisen die detaillierten Bestimmungen der Initiative und die Zusammensetzung des Komitees. Die Initiative ist eine Mogelpackung; es geht nicht um den Uferschutz, sondern es ist ein weiterer Versuch, das Stadion zu verhindern bzw. weiter zu verzögern. Die Initianten behaupten zwar, es gehe ihnen nicht ums Stadion; dieses wird in der Initiative auch tatsächlich nirgends erwähnt. Sehr wohl aber wird verklausuliert ein Perimeter (4x Sohlenbreite der Limmat) definiert, der exakt der Baulinie des Stadions und der Wohntürme entspricht (nämlich 200 Meter). Das Stimmvolk der Stadt Zürich hat vor vier Jahren mit 59.1 Prozent zum zweiten Mal klar Ja gesagt zu einem neuen Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal, Ja zu mehreren hundert Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment, zu einem attraktiven Mix aus Gewerbe, Kindertagesstätten und Quartierläden. Das gesamte Projekt ist nachhaltig konzipiert und notabene privat finanziert. Es handelt sich hier um eine weitere Zwängerei der Gegner; es wird alles darangesetzt, das zweimal klar angenommene Projekt durch Rekurse (absurde Stimmrechtsbeschwerden, aussichtslose Einsprache gegen die Zonenplanung) und immer neue Initiativen zu stoppen. Hier wird der demokratische Prozess mit Füssen getreten. Donald Trump lässt grüssen! Leidtragende sind die zwei Klubs, der Jugend- und Breitensport, die Leichtathletik (Nutzung Letzigrund), aber auch die Wohnbevölkerung (ABZ-Siedlung) und generell die Stadt Zürich. Ein Ödland, wo jahrzehntelang ein Fussballstadion stand und heute u.a. auch noch ein Parkhaus, plötzlich als ufernah unter Schutz zu stellen, ist schlicht abwegig. Das Projekt Ensemble sichert nicht nur die wirtschaftliche Basis bzw. die Zukunft der zwei Zürcher Super-League-Klubs mit ihren mehreren hundert Arbeitsplätzen, es hilft auch dem Jugend-, Breiten- und Vereinssport. Es trägt zu einem attkraktiven Quartierleben bei und ermöglicht den Bau von dringend benötigten Wohnungen und Schulraum. Ich bitte alle stimmrechtsberechtigten BürgerInnen der Uferschutz-Initiative die rote Karte zu zeigen und an der Urne abzulehnen. Das sieht auch der Stadt- und Gemeinderat so, der einen Gegenvorschlag vorgelegt hat, der das Stadionprojekt nicht gefährdet. Ancillo Canepa Präsident FC Zürich https://www.fcz.ch/pages/news/editorial-von-ancillo-canepa-280824 Muhahaha Danke Cillo! Wenn sich Cillo auf das Wesentliche konzentriert, ist er einfach der beste Präsident. Von GC kommt in der Stadionfrage wirklich sehr wenig oder praktisch nichts.