@argus: das ist nix neues, vogel ist schon seit ewigkeiten ein "fan" von transfergott fredy
ja, das weiss ich, neu ist jedoch - wenigstens für mich - dass sich Bickel so gar nicht abgrenzt gegen diese Avancen. Das macht mich schon etwas nachdenklich.
im herzen ist bickel wohl kein fcz'ler. für ihn ist sportchef ein job, den man zwar möglichst gut ausübt, den man aber auch mal wechseln kann (z.b. michael meier in deutschland: früher bvb, jetzt köln). da ist er gleich wie die spieler und trainer. nur die fans (und hoffentlich der präsi) halten ihrem club immer die treue.
Ich denke, man sollte hier mal etwas klarstellen: Wir sind Fans und das ist unser Hobby, unsere Passion. Anders sieht es für Spieler oder z.B. Sportchefs aus: Das ist zu einem grossen Teil schlicht deren Beruf und sie müssen ihren Lebensunterhalt damit bestreiten. Und niemand würde sich wohl freiwillig seine Optionen für die Zukunft verbauen, indem er sich mit provokanten Äusserungen ins Abseits stellt. Das muss aber nichts damit zu tun haben, ob man mit Herz bei seinem Verein/Arbeitgeber arbeitet oder nicht, sondern mit purer Existenzsicherung. Wer weiss schon, ob es für Fredy in ein, zwei Jahren nicht mehr so läuft und die FCZ-Führung in Folge dessen nicht mehr so an ihm hängt? Für ihn käme für die weitere Ausführung seines Berufes eigentlich nur ein Schweizer Klub in Frage, weil er sein Kontaktnetzwerk nunmal nicht vom Ausland aus aufgebaut hat.
Was ich damit sagen will: Uns kann egal sein, ob wir nun von gewissen Personen in der Führung getragen werden oder nicht. Uns muss es auch nicht interessieren, ob uns andere Klubführungen mögen oder nicht. Wir sind Fans und nur der pure Idealismus zählt für uns. Wenn aber unsere finanzielle bzw. berufliche Zukunft vom Verein abhängen würde, sähe die ganze Sache schon wieder etwas anders aus...
Ich denke allerdings nicht, dass uns Fredy in naher Zukunft verlassen wird. Und sicherlich kann man dies nicht von einem solchen Interview herleiten.