FC Aarau - FC Zürich / Mo., 13.03.17; 19:45 Uhr

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spitzkicker
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15.03.2017, 18:55 · #181
Beiträge: 3'784
«Sind die leidigen Vorfälle im Brügglifeld nicht auch ein Beleg dafür, wie dringend notwendig das neue Stadion ist?»
Natürlich. Das Brügglifeld hat eine veraltete Infrastruktur. Spiele in diesem Stadion zu organisieren, ist schwierig und mit einem Mehraufwand verbunden. Für die Zukunft des FC Aarau gibt es deshalb nur eines: Ein neues Stadion! Diese Passage macht klar, dass es eigentlich nur ein Forfait geben kann. Dass der FCA auf einer maroden Infrastruktur spielt ist halt nun mal keine "höhere Gewalt". Schade, ich hätte lieber ein Spiel gesehen. Aber irgendwo muss man dann auch objektiv sein. Wenn du ein paar verletzte Schlüsselspieler hast, drehst du einfach den Saft ab und gibst dem EW die Schuld. Damit hast du recht. Wir hatten aber auch schon Fälle, dass Clubs einfach den Schnee nicht geräumt haben, um eine Absage zu provozieren, wenn zuviele verletzte oder kranke Spieler im Kader sind. Was mir total auf den Keks geht ist die Argumentation der Aargauer Medien und des FC Aarau, die es als für geradezu unvorstellbar halten, dass sie forfait verlieren, und dass nach dem gesunden Menschenverstand nur ein Wiederholungsspiel möglich sei. Genau wegen dieser Arroganz sollen die Aargauer für immer in der ChL bleiben - oder besser noch tiefer.
LiGhmasteR
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15.03.2017, 20:26 · #182
Beiträge: 1'682
Wann kann man den Entscheid eigentlich erwarten? Dachte hätte irgendwo gelesen das es heute, Mittwoch, der Fall sein sollte.
Los Tioz
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15.03.2017, 20:49 · #183
Beiträge: 3'995
Wann kann man den Entscheid eigentlich erwarten? Dachte hätte irgendwo gelesen das es heute, Mittwoch, der Fall sein sollte. Gestern hat die Swiss Football League (SFL) von Schiedsrichter Stephan Klossner den Rapport erhalten und diesen an den Disziplinarrichter weitergeleitet – nun hat der FC Aarau Gelegenheit, Stellung zu beziehen. Ein Urteil wird frühestens noch Ende dieser Woche, viel wahrscheinlicher jedoch Mitte nächster Woche erwartet. (Quelle: Watson)
Chefkochi
Mitglied
15.03.2017, 21:36 · #184
Beiträge: 24
Mal ne dumme Frage... Hat jemand eine Ahnung was mit den bereits gekauften Zug Tickets passiert? Die werden ja warscheindlich nicht rückerstatted oder vileicht doch?
Avatar von MetalZH
MetalZH
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15.03.2017, 21:41 · #185
Beiträge: 5'727
Mal ne dumme Frage... Hat jemand eine Ahnung was mit den bereits gekauften Zug Tickets passiert? Die werden ja warscheindlich nicht rückerstatted oder vileicht doch? Nein, die können wir uns wohl an den Arsch schmieren;-) War aber trotzdem ein schöner Ausflug zu den Rüeblinger Dark-Room-Fetischisten!
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
Zhyrus
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15.03.2017, 22:04 · #186
Beiträge: 15'713
Die Ursache lag im Hochspannungstrakt der industriellen Betriebe Aarau IBA, wie Roger Geissberger, Vizepräsident des FC Aarau gegenüber Radio Argovia erklärte. Damit sei die Ursache klar ausserhalb des Einflussbereichs des FC Aarau, so Geissberger. Damit sei eine Wiederholung des Spiels unumgänglich. Es erscheint mir durchaus löblich, dass der IBAarau Chef für den lokalen Fussballverein in die Bresche springt. Auf der anderen Seite mag man es auch als leicht durchschaubaren Dienst eines Partners, bzw. Sponsors, des FC Aaraus ansehen. Die Ursachen für die Überlast des Stromnetzes erscheint mir weiterhin ungeklärt. Es deutet für mich nach wie vor Vieles darauf hin, dass die Infrastruktur des Stadions im Brügglifeld nicht ausreicht, die Stromzufuhr zuverlässig sicherzustellen, dazu gehören auch temporäre Installationen für die Verpflegung (siehe Beispiel von Lotte) oder die Übertragung. Nach dem Pokalfight gegen Luzern geht nämlich nun schon zum zweiten Mal die Stromversorgung in die Knie, als der FC Aarau ein Spiel von grossem Publikumsinteresse durchführen musste. Der CEO des Stromversorgers gab Folgendes zu Protokoll [1]: Der technische Defekt lag klar nicht bei den Installationen des Stadions, sondern im Bereich der Zuleitungen vom Trafo Brügglifeld zur Hauptverteilung des Stadions. [...] Es gab zu einem unbekannten Zeitpunkt eine Überlast. Wann genau und weshalb wissen wir nicht, da gerade beim Spiel am Montag viele temporäre Installationen inklusive Fernsehübertragungswagen an die Stromversorgung angeschlossen waren.» Der technische Defekt mag durchaus ausserhalb des Stadions liegen, die Ursache kann weiterhin vollumfänglich im Verantwortungsbereich des FC Aaraus liegen. Im grunde sagt Herr Scherrer ja nichts anderes, als, dass die Überlast im Zusammenhang mit dem Fussballspiel entstanden ist. So interpretiere ich auf jeden Fall den konkreten Hinweis auf die temporären Installationen für die TV-Übertragungen. Der Strombedarf für Fernsehen und grösseres Publikumsaufkommen ist grundsätzlich abschätzbar. Grosse Misskalkulationen sind nachlässig. Grundsätzlich erscheint es mir als wahrscheinlich, dass das Stromnetz im Stadion Brügglifeld schlicht unterdimensioniert ausgelegt ist. Die Kommunikation des FCAs könnte dilettanitischer kaum sein: Der Präsi schwafelt von "etwas völlig Unvorhergesehenes" und sein Vize labert, dass es unlängst gegen den FCL vorkam. Es sei die Sicherung der 2. Phase gegen Luzern auf mysteriöse Art und Weise so kaputt gegangen, dass es niemandem auffiel (wie weiss man dann, dass es während dem Spiel gegen Luzern war? Wird der Bruch der Sicherung aufgezeichnet? Wieso wurde dann aber kein Alarm ausgelöst?). Es scheint mir, als rede man sich gerade böse um Kopf und Kragen! Komplett unglaubwürdig! Ich sehe aufgrund dessen, dass das Problem erst kürzlich schon einmal aufgetreten ist, und, dass keine befriedigende Ursachenforschung oder plausible Erklärung für die Überlast vorgelegt wurde (zumindest gemäss dem öffentlich zugänglichen Medienberichten), bei Befolgung des SFL-Regelwerks keinen Ausweg für den FCA, um die Forfaitniederlage abzuwenden. Es liegt meines Erachtens auf der Hand, dass man innerhalb 12 Tagen eben nicht die notwendige Sorgfalt walten liess, um dem Problem, das schon im Pokal aufgetreten ist, Herr zu werden. Lässt man tatsächlich Gnade vor Recht walten - ich könnte bestens damit leben -, streicht man hoffentlich den entsprechenden Paragraphen komplett! [1] http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/aargau/blackout-im-bruegglifeld-darum-kam-es-zur-strompanne-131117019
1896_
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16.03.2017, 07:06 · #187
Beiträge: 6'382
Mal ne dumme Frage... Hat jemand eine Ahnung was mit den bereits gekauften Zug Tickets passiert? Die werden ja warscheindlich nicht rückerstatted oder vileicht doch? Nein, die können wir uns wohl an den Arsch schmieren;-) War aber trotzdem ein schöner Ausflug zu den Rüeblinger Dark-Room-Fetischisten! Eigentlich sollte jeder einzelne die Kosten vom FC Aarau zurückverlangen.. :-)) Auch wenn es nichts bringen wird, schönen administrativen Aufwand hätten die Deppen & lustig wäre es allemal..
fischbach
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16.03.2017, 07:13 · #188
Beiträge: 2'950
Mal ne dumme Frage... Hat jemand eine Ahnung was mit den bereits gekauften Zug Tickets passiert? Die werden ja warscheindlich nicht rückerstatted oder vileicht doch? Nein, die können wir uns wohl an den Arsch schmieren;-) War aber trotzdem ein schöner Ausflug zu den Rüeblinger Dark-Room-Fetischisten! Eigentlich sollte jeder einzelne die Kosten vom FC Aarau zurückverlangen.. :-)) Auch wenn es nichts bringen wird, schönen administrativen Aufwand hätten die Deppen & lustig wäre es allemal.. Sie habens ja schon während des Blackouts am Montag durchgegeben, dass man die Eintrittskarten aufbewahren sollte. Und in den diversen Interviews nochmals bestätigt: Alle Zuschauer (ausser Saisonkartenbesitzer) haben Anspruch auf Rückerstattung. Dies, obwohl der FC Aarau dazu offenbar nicht verpflichtet wäre. Heisst: Neues Billett falls Wiederholungsspiel, Geld zurück falls Forfait. Natürlich nur, wenn du das Tick vom Montag behalten hast. Edit: Sorry, habe das «Zug» bei Tickets überlesen und gemeint, es gehe um die Matchbillette. Betreffend SBB: siehe gelbeseite anschliessend.
gelbeseite
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16.03.2017, 07:19 · #189
Beiträge: 6'419
Die Zugtickets können bestimmt nicht zurückerstattet werden. Schliesslich hat dich die SBB transportiert und somit ihr Dienstleistung erfüllt.
Shorunmu
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16.03.2017, 08:32 · #190
Beiträge: 4'729
Die IBA geht da ja ziemlich offensive mit "ihrem" Fehler um. Wenn sich das nur nicht rächt. Szenario: SFL gibt Forfait-Sieg für FCZ, dem FCA fehlen ganz wichtige und hohe Matcheinnahmen, somit Regress auf IBA, da sich diese ja schon als "Schuldige" geoutet haben und die öffentliche Hand zahlt somit via IBA die fehlenden Einnahmen des FC Aarau. Für mich stinkt das nach Rüebli-Filz, hoffentlich endet das mit einer grossartigen Provinzposse. Aber generell bin ich auch für ein Wiederholungsspiel
Zhyrus
Mitglied
16.03.2017, 08:57 · #191
Beiträge: 15'713
Für mich stinkt das nach Rüebli-Filz, hoffentlich endet das mit einer grossartigen Provinzposse. Das Zeugs hat es dazu: Die kennen sich ja alle aus dem FC Aarau VIP Sektor: IBA ist Premium Sponsor, die Aargauer Zeitung ist Medienpartner. Fehlt eigentlich nur noch Andy Glarner der zugibt, er hat den Saft für die Beleuchtung eines Burkaplakates gebraucht und Giezendanner, der behauptet, er habe seine Fahrzeugsflotte auf Tesla umgestellt!
Avatar von Tschik Cajkovski
Tschik Cajkovski
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16.03.2017, 09:27 · #192
Beiträge: 3'337
Die Ursache lag im Hochspannungstrakt der industriellen Betriebe Aarau IBA, wie Roger Geissberger, Vizepräsident des FC Aarau gegenüber Radio Argovia erklärte. Damit sei die Ursache klar ausserhalb des Einflussbereichs des FC Aarau, so Geissberger. Damit sei eine Wiederholung des Spiels unumgänglich. Es erscheint mir durchaus löblich, dass der IBAarau Chef für den lokalen Fussballverein in die Bresche springt. Auf der anderen Seite mag man es auch als leicht durchschaubaren Dienst eines Partners, bzw. Sponsors, des FC Aaraus ansehen. Die Ursachen für die Überlast des Stromnetzes erscheint mir weiterhin ungeklärt. Es deutet für mich nach wie vor Vieles darauf hin, dass die Infrastruktur des Stadions im Brügglifeld nicht ausreicht, die Stromzufuhr zuverlässig sicherzustellen, dazu gehören auch temporäre Installationen für die Verpflegung (siehe Beispiel von Lotte) oder die Übertragung. Nach dem Pokalfight gegen Luzern geht nämlich nun schon zum zweiten Mal die Stromversorgung in die Knie, als der FC Aarau ein Spiel von grossem Publikumsinteresse durchführen musste. Der CEO des Stromversorgers gab Folgendes zu Protokoll [1]: Der technische Defekt lag klar nicht bei den Installationen des Stadions, sondern im Bereich der Zuleitungen vom Trafo Brügglifeld zur Hauptverteilung des Stadions. [...] Es gab zu einem unbekannten Zeitpunkt eine Überlast. Wann genau und weshalb wissen wir nicht, da gerade beim Spiel am Montag viele temporäre Installationen inklusive Fernsehübertragungswagen an die Stromversorgung angeschlossen waren.» Der technische Defekt mag durchaus ausserhalb des Stadions liegen, die Ursache kann weiterhin vollumfänglich im Verantwortungsbereich des FC Aaraus liegen. Im grunde sagt Herr Scherrer ja nichts anderes, als, dass die Überlast im Zusammenhang mit dem Fussballspiel entstanden ist. So interpretiere ich auf jeden Fall den konkreten Hinweis auf die temporären Installationen für die TV-Übertragungen. Der Strombedarf für Fernsehen und grösseres Publikumsaufkommen ist grundsätzlich abschätzbar. Grosse Misskalkulationen sind nachlässig. Grundsätzlich erscheint es mir als wahrscheinlich, dass das Stromnetz im Stadion Brügglifeld schlicht unterdimensioniert ausgelegt ist. Die Kommunikation des FCAs könnte dilettanitischer kaum sein: Der Präsi schwafelt von "etwas völlig Unvorhergesehenes" und sein Vize labert, dass es unlängst gegen den FCL vorkam. Es sei die Sicherung der 2. Phase gegen Luzern auf mysteriöse Art und Weise so kaputt gegangen, dass es niemandem auffiel (wie weiss man dann, dass es während dem Spiel gegen Luzern war? Wird der Bruch der Sicherung aufgezeichnet? Wieso wurde dann aber kein Alarm ausgelöst?). Es scheint mir, als rede man sich gerade böse um Kopf und Kragen! Komplett unglaubwürdig! Ich sehe aufgrund dessen, dass das Problem erst kürzlich schon einmal aufgetreten ist, und, dass keine befriedigende Ursachenforschung oder plausible Erklärung für die Überlast vorgelegt wurde (zumindest gemäss dem öffentlich zugänglichen Medienberichten), bei Befolgung des SFL-Regelwerks keinen Ausweg für den FCA, um die Forfaitniederlage abzuwenden. Es liegt meines Erachtens auf der Hand, dass man innerhalb 12 Tagen eben nicht die notwendige Sorgfalt walten liess, um dem Problem, das schon im Pokal aufgetreten ist, Herr zu werden. Lässt man tatsächlich Gnade vor Recht walten - ich könnte bestens damit leben -, streicht man hoffentlich den entsprechenden Paragraphen komplett! [1] http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/aargau/blackout-im-bruegglifeld-darum-kam-es-zur-strompanne-131117019 sehe ich auch so. es gibt wohl kein besseres szenario um die im regelwerk des SFL erwähnte "nachlässigkeit" mit einem beispiel zu erklären... unten nochmals der Auszug 62f: Artikel 62 Spielabbruch Ein Verbandsspiel, das nicht beendet werden kann, wird durch die zuständige Behörde der den jeweiligen Wettbewerb durchführenden Organisation (SFV, Abteilung, Regionalverband) unabhängig von einem Protest des Gegners in folgenden Fällen 0:3 Forfait zu Ungunsten des fehlbaren Teams bzw. Klubs gewertet, sofern dessen Tordifferenz dadurch nicht besser wird (Artikel 59 Absatz 2): f) wenn die Platzbeleuchtung ungenügend ist oder aufgrund von Nachlässigkeit während mehr als 30 Minuten ausfällt.
Libanese Blonde
Mitglied
16.03.2017, 09:39 · #193
Beiträge: 11'286
Natürlich. Das Brügglifeld hat eine veraltete Infrastruktur. Spiele in diesem Stadion zu organisieren, ist schwierig und mit einem Mehraufwand verbunden. Für die Zukunft des FC Aarau gibt es deshalb nur eines: Ein neues Stadion! dass man dort die selbe scheisse wie in sg, luzern, schaffhausen etc. erleben darf? platzmangel in einem affenkäfig ohne catering? nein sorry aber da geniesse ich es noch, freestylmässig auf der wiese rumstehen zu können. und überhaupt.... würde diese deppenliga das spiel nicht an einem montag abend ansetzen, hätten wir uns auch gar nicht mit solchen problemen zu beschäftigen.
komalino
Mitglied
16.03.2017, 10:10 · #194
Beiträge: 3'641
Natürlich. Das Brügglifeld hat eine veraltete Infrastruktur. Spiele in diesem Stadion zu organisieren, ist schwierig und mit einem Mehraufwand verbunden. Für die Zukunft des FC Aarau gibt es deshalb nur eines: Ein neues Stadion! dass man dort die selbe scheisse wie in sg, luzern, schaffhausen etc. erleben darf? platzmangel in einem affenkäfig ohne catering? nein sorry aber da geniesse ich es noch, freestylmässig auf der wiese rumstehen zu können. und überhaupt.... würde diese deppenliga das spiel nicht an einem montag abend ansetzen, hätten wir uns auch gar nicht mit solchen problemen zu beschäftigen. Na ja,wenn die Beleuchtung am Samstagabend ausfällt ist es wohl auch dunkel!
Ludachris
Mitglied
16.03.2017, 10:15 · #195
Beiträge: 991
Natürlich. Das Brügglifeld hat eine veraltete Infrastruktur. Spiele in diesem Stadion zu organisieren, ist schwierig und mit einem Mehraufwand verbunden. Für die Zukunft des FC Aarau gibt es deshalb nur eines: Ein neues Stadion! dass man dort die selbe scheisse wie in sg, luzern, schaffhausen etc. erleben darf? platzmangel in einem affenkäfig ohne catering? nein sorry aber da geniesse ich es noch, freestylmässig auf der wiese rumstehen zu können. und überhaupt.... würde diese deppenliga das spiel nicht an einem montag abend ansetzen, hätten wir uns auch gar nicht mit solchen problemen zu beschäftigen. Danke. Finde es halb so wild und erlebe lieber solche Ereignisse mit einem Spiess und Bier in der Hand auf der Wiese stehend, als im Luzerner Gästesektor eingepfercht das Gitter anzustarren. Daher: Brügglifeld Olé!
tehmoc
Mitglied
16.03.2017, 11:17 · #196
Beiträge: 2'155
Für mich stinkt das nach Rüebli-Filz, hoffentlich endet das mit einer grossartigen Provinzposse. Das Zeugs hat es dazu: Die kennen sich ja alle aus dem FC Aarau VIP Sektor: IBA ist Premium Sponsor, die Aargauer Zeitung ist Medienpartner. Fehlt eigentlich nur noch Andy Glarner der zugibt, er hat den Saft für die Beleuchtung eines Burkaplakates gebraucht und Giezendanner, der behauptet, er habe seine Fahrzeugsflotte auf Tesla umgestellt! Die IBA und der FCA werden sich abgesprochen haben, wenn sie nicht völlig dämlich sind. Schliesslich fordert einen das Regelement der Super League gerade dazu auf. Die IBA hat auch kein Problem damit, wenn der Disziplinarrichter entscheidet, dass es höhere Gewalt war. Würde er zum Schluss kommen, dass ein Verschulden der IBA für den Stromausfall verantwortlich ist, wäre das irgendwie ein bisschen blöd. Dann müsste der FCA nämlich fast schon auf Schadensersatz vor einem richtigen Gericht klagen. Schliesslich geht es um 100 000 Franken laut FCA-Präsi, und die müsste man doch einfordern, wenn man vorher so über die Konsequenzen jammert und dann einen Steilpass erhält. Meine Taktik wäre es wohl auch, zusammen mit dem EW den Fall so komplex zu machen, dass der Disziplinarrichter da gar nicht mehr durchblickt und ein monatelanges Verfahren droht. Er wird dann den Weg des geringsten Widerstands gehen und ein Wiederholungsspiel ansetzen.
sürmel
Mitglied
16.03.2017, 11:20 · #197
Beiträge: 3'286
Die IBA hat auch kein Problem damit, wenn der Disziplinarrichter entscheidet, dass es höhere Gewalt war. Würde er zum Schluss kommen, dass ein Verschulden der IBA für den Stromausfall verantwortlich ist, wäre das irgendwie ein bisschen blöd. Dann müsste der FCA seinen Geschäftspartner nämlich fast schon auf Schadensersatz vor einem richtigen Gericht klagen. Schliesslich geht es um 100 000 Franken laut FCA-Präsi, und die müsste man doch einfordern, wenn man einen Steilpass erhält. Nach meinem Verständnis müsste es ein Wiederholungsspiel geben, wenn die Schuld bei der IBA liegt. Das Reglement sagt nicht, dass es höhere Gewalt sein muss. Es sagt lediglich, dass es Forfait gibt, wenn der Verein nachlässig gehandelt hat. Wenn ein Dritter (in diesem Fall IBA) nachlässig gehandelt hat, dann fällt dies meines Erchtens nicht unter den Artikel und es müsste ein Nachtragsspiel geben.
tehmoc
Mitglied
16.03.2017, 11:33 · #198
Beiträge: 2'155
Die IBA hat auch kein Problem damit, wenn der Disziplinarrichter entscheidet, dass es höhere Gewalt war. Würde er zum Schluss kommen, dass ein Verschulden der IBA für den Stromausfall verantwortlich ist, wäre das irgendwie ein bisschen blöd. Dann müsste der FCA seinen Geschäftspartner nämlich fast schon auf Schadensersatz vor einem richtigen Gericht klagen. Schliesslich geht es um 100 000 Franken laut FCA-Präsi, und die müsste man doch einfordern, wenn man einen Steilpass erhält. Nach meinem Verständnis müsste es ein Wiederholungsspiel geben, wenn die Schuld bei der IBA liegt. Das Reglement sagt nicht, dass es höhere Gewalt sein muss. Es sagt lediglich, dass es Forfait gibt, wenn der Verein nachlässig gehandelt hat. Wenn ein Dritter (in diesem Fall IBA) nachlässig gehandelt hat, dann fällt dies meines Erchtens nicht unter den Artikel und es müsste ein Nachtragsspiel geben. Das ist schon so. Aber "Höhere Gewalt" ist für alle involvierten die beste Lösung. Damit trifft die IBA keine Schuld, der FCA kann sein Wiederholungsspiel durchführen und muss seinen Geschäftspartner IBA nicht in die Pflicht nehmen wegen des entstandenen Schadens. Denn bei höherer Gewalt sind Stromanbieter grundsätzlich nicht haftungspflichtig bei allfälligen Schäden, und der FCA hat ja nach eigenen Aussagen 100 000 Franken durch den Stromausfall verloren.
sürmel
Mitglied
16.03.2017, 11:40 · #199
Beiträge: 3'286
Die IBA hat auch kein Problem damit, wenn der Disziplinarrichter entscheidet, dass es höhere Gewalt war. Würde er zum Schluss kommen, dass ein Verschulden der IBA für den Stromausfall verantwortlich ist, wäre das irgendwie ein bisschen blöd. Dann müsste der FCA seinen Geschäftspartner nämlich fast schon auf Schadensersatz vor einem richtigen Gericht klagen. Schliesslich geht es um 100 000 Franken laut FCA-Präsi, und die müsste man doch einfordern, wenn man einen Steilpass erhält. Nach meinem Verständnis müsste es ein Wiederholungsspiel geben, wenn die Schuld bei der IBA liegt. Das Reglement sagt nicht, dass es höhere Gewalt sein muss. Es sagt lediglich, dass es Forfait gibt, wenn der Verein nachlässig gehandelt hat. Wenn ein Dritter (in diesem Fall IBA) nachlässig gehandelt hat, dann fällt dies meines Erchtens nicht unter den Artikel und es müsste ein Nachtragsspiel geben. Das ist schon so. Aber "Höhere Gewalt" ist für alle involvierten die beste Lösung. Damit trifft die IBA keine Schuld, der FCA kann sein Wiederholungsspiel durchführen und muss seinen Geschäftspartner IBA nicht in die Pflicht nehmen wegen des entstandenen Schadens. Denn bei höherer Gewalt sind Stromanbieter grundsätzlich nicht haftungspflichtig bei allfälligen Schäden, und der FCA hat ja nach eigenen Aussagen 100 000 Franken durch den Stromausfall verloren. Einverstanden, dass dies die einfachste Lösung wäre. Ich weiss aber nicht, ob es überhaupt möglich ist, einen Sicherungsausfall als "höhere Gewalt" abzutun, insbesondere wenn eine Sicherung schon vor 2 Wochen ausgefallen ist. Aber wir werden es bestimmt erfahren.
Zhyrus
Mitglied
16.03.2017, 12:14 · #200
Beiträge: 15'713
Einverstanden, dass dies die einfachste Lösung wäre. Ich weiss aber nicht, ob es überhaupt möglich ist, einen Sicherungsausfall als "höhere Gewalt" abzutun, insbesondere wenn eine Sicherung schon vor 2 Wochen ausgefallen ist. Aber wir werden es bestimmt erfahren. Meines Erachtens ist "höhere Gewalt" komplett vom Tisch. Für Naturereignisse oder andere "göttlichen" Eingriffe kann ja niemand die Verwantwortung übernehmen, so wie der Stromversorger es gemacht hat, respektive es die Medien es berichten. Ich schliesse daraus, dass der Blackout auf einen menschlichen Faktor - menschliches Versagen - zurückzuführen ist, bzw. etwas, was die IBA beeinflussen kann. Jetzt kommt die Zwickmühle für die IBA. "Ich übernehme die Verantwortung!" ist leicht gesagt, das Schuldeingeständnis hat aber schwere finanzielle Konsequenzen! Nicht nur der FC Aarau als unschuldiger Organisator, sondern auch der FC Zürich, diverse Radio-, Fernsehstationen, die Behörden (Polizei), und nicht zuletzt die vielen Fans haben wegen der IBA massive Mehrkosten. So halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass man für sämtliche Auslagen aufkommen müsste, also auch die Anfahrtskosten der Fans (wenigstens ein Batzen in das Jugendförderungskässeli sollte drin liegen). Es lohnt sich also sehr genau hinzuschauen, ob der IBA CEO tatsächlich die volle Verantwortung übernimmt und ob er dies tatsächlich so gesagt hat. Im oben zitierten Artikel der Solothurner Zeitung (es mag andere Quellen geben) ist das für mich nämlich überhaupt nicht klar! Der technische Defekt lag klar nicht bei den Installationen des Stadions, sondern im Bereich der Zuleitungen vom Trafo Brügglifeld zur Hauptverteilung des Stadions. [...] Wir sind dafür verantwortlich, dass wir die Kunden mit Strom beliefern. Eine 100-prozentige Verfügbarkeit gibt es aber nicht. Meines Erachtens übernimmt Scherrer nicht die Verantwortung für den Blackout im Brügglifeld, sondern stellt bloss klar, dass sie für die Stromlieferung verantwortlich seien. Entsteht aber ein Problem im Stromnetz dahinter, wäre der Lieferant fein raus. Desweiteren redet er ganz bewusst vom Defekt, der bei der IBA entstanden ist, und nicht von der Ursache der Überlast, die er später eher dem FC Aarau unterschiebt. Einem Gebiet, wo er als Stromlieferant, wohl käumlichst mehr die Verantwortung zu tragen hat. Es gab zu einem unbekannten Zeitpunkt eine Überlast. Wann genau und weshalb wissen wir nicht, da gerade beim Spiel am Montag viele temporäre Installationen inklusive Fernsehübertragungswagen an die Stromversorgung angeschlossen waren. Ich hoffe, die SFL sitzt der Schmierenkomödie nicht allzu leicht auf, und verlangt verbindliche Zusagen, was die Schuldfrage und das Tragen der Verantwortung betrifft. Zumal der FC Aarau und die IBA nicht willens sind, die Ursache der Überlast zu erruieren und/oder öffentlich zu benennen. Es kann nämlich nicht sein, und danach riecht es zur Zeit schwer, dass IBA als Sündenbock vorgeschoben wird und wenn der Entscheid für ein Wiederholungsspiel in trockenen Tüchern ist, will sich plötzlich keiner mehr seiner Schuld bewusst sein!
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