Almen Abdi

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yellow
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28.10.2009, 19:47 · #341
Beiträge: 6'693
An diejenigen, die sagen es ist richtig einen Spieler auf die Bank zu setzten, weil er den Vertrag nicht verlängert. Dann müsste JEDER Klub alle seine Spieler auf die Bank setzten, wenn diese ihre Verträge nicht verlängern? wenn... - ein spieler nicht mehr mit vollem einsatz dabei ist - ein spieler im training sich nicht bemüht - ich eine auswahl habe und ein anderer spieler sich im training mehr aufdrängt
  • ein spieler den kopf nicht parat hat
  • ein spieler mit seinem schmierentheater (ja, der fcz hat auch seinen teil dazu beigetragen... aber eben, kenne - wie die meisten - nicht die genauen fakten, wie es wirklich gelaufen ist)
  • ein spieler den verdacht aufkommen lässt, dass man ihm nicht vertrauen kann (auf und neben dem platz) ... (macht für mich den eindruck...)
... dann JA. Die Punkte können wir nicht beurteilen. Jetzt mal ehrlich, letztes Jahr hat Abdi so hammer trainiert und dieses Jahr trainiert er sooooo schlecht, dass er kaum noch spielt? Aber du willst doch jetzt nicht im Ernst Abdis Situation vom letzten Jahr mit derjenigen von diesem Jahr vergleichen. Letzte Saison ging fast alles von allein. Ein starkes Spiel nach dem andern - Selbstvertrauen im Übermass. Dieses Jahr die Verunsicherung pur. Dieses ganze Hick-Hack bringt man nicht so einfach aus dem Kopf. Die Entscheidung ihm 4 Tage Pause zu gönnen, ist jedenfalls nachvollziehbar. Hoffen wir mal, dass Vater Abdi, dies auch so sieht und nicht weiter an seiner Verschwörungstheorie bastelt.
piiiZH
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28.10.2009, 21:54 · #342
Beiträge: 1'867
Interessant Almen Abdi bis Sonntag, 1. November, nicht im Kader Der FC Zürich gibt dem Mittelfeldspieler vier Tage frei. Nach dem intensiven Medienrummel um seine Person in den letzten Tagen und Wochen soll der 23-jährige die Möglichkeit haben, sich zurückziehen und den Kopf etwas „lüften“ zu können. Ab Montag, 2. November wird Almen Abdi entweder im Aufgebot für das UEFA Champions League Spiel in Marseille stehen oder aber sich bis Mittwoch, 4. November, mit den überzähligen Spielern der 1. Mannschaft beim U21-Team des FC Zürich fit halten. qualle fcz.ch Den Kopf zu lüften... Wird wohl nie mehr "gut" werden zwischen FCZ und Abdi. Ich finds wirklich schade, war er doch seit den Junioren beim FCZ und hat verdammt viel zu den wichtigen Siegen und Meister/Cuptiteln beigetragen! Hoffe beide Seiten haben dabei wenigstens was gelehrt.
riot666
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29.10.2009, 07:20 · #343
Beiträge: 9'731
jetzt kommt der lamberti wieder und meint, dass basel wirklich eine alternative wäre*...sorry, aber wenn sich abdi darauf einlässt, ist er ein charakterlump sondergleichen. *quelle: "news" von heute morgen
seitdem ich dich kenne…
Brave New World
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29.10.2009, 07:25 · #344
Beiträge: 3'289
Das Geld hat ihm (dank seinem Berater und seinem Vater) den Kopf völlig verdreht. Nicht der Erste und nicht der Letzte, dem dies passiert.
Sandman
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29.10.2009, 07:43 · #345
Beiträge: 6'110
jetzt kommt der lamberti wieder und meint, dass basel wirklich eine alternative wäre*...sorry, aber wenn sich abdi darauf einlässt, ist er ein charakterlump sondergleichen. *quelle: "news" von heute morgen Stinkfuss Lamberti ist logischerweise beleidigt und muss jetzt weiterhin Oel ins Feuer giessen. Und ohne die Einwilligung vom FCZ kann Abdi bis zum Sommer sowieso nirgends hinwechseln. Man wird kaum seine direkten Konkurrenten verstärken wollen.
Brave New World
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29.10.2009, 07:48 · #346
Beiträge: 3'289
jetzt kommt der lamberti wieder und meint, dass basel wirklich eine alternative wäre*...sorry, aber wenn sich abdi darauf einlässt, ist er ein charakterlump sondergleichen. *quelle: "news" von heute morgen Stinkfuss Lamberti ist logischerweise beleidigt und muss jetzt weiterhin Oel ins Feuer giessen. Und ohne die Einwilligung vom FCZ kann Abdi bis zum Sommer sowieso nirgends hinwechseln. Man wird kaum seine direkten Konkurrenten verstärken wollen. Für 5 Mio aufwärts können Sie ihn haben.
riot666
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29.10.2009, 07:50 · #347
Beiträge: 9'731
jetzt kommt der lamberti wieder und meint, dass basel wirklich eine alternative wäre*...sorry, aber wenn sich abdi darauf einlässt, ist er ein charakterlump sondergleichen. *quelle: "news" von heute morgen Stinkfuss Lamberti ist logischerweise beleidigt und muss jetzt weiterhin Oel ins Feuer giessen. Und ohne die Einwilligung vom FCZ kann Abdi bis zum Sommer sowieso nirgends hinwechseln. Man wird kaum seine direkten Konkurrenten verstärken wollen. Für 5 Mio aufwärts können Sie ihn haben. aber inkl. vertragsklausel, dass er bis ende saison nicht gegen uns auflaufen darf! :-)
seitdem ich dich kenne…
Bani
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29.10.2009, 08:43 · #349
Beiträge: 925
Lamberti bitte nach Lybien :-)) !! Aber nur einfach, nicht hin und retour.
Maloney
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29.10.2009, 08:45 · #350
Beiträge: 7'090
Abdi ist bis Sonntag suspendiert. Der Kindergarten (von beiden Seiten) geht weiter...
Bani
Mitglied
29.10.2009, 09:01 · #351
Beiträge: 925
Right! Sensationsjournalismus muss ja schliesslich Futter haben.
der grosse user lapen
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29.10.2009, 10:28 · #352
Beiträge: 2'397
Abdi kein Thema beim FC Basel
CONE OM ZI!RÜ
pius.f
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29.10.2009, 10:33 · #353
Beiträge: 346
nochmal hier, vormals in falschem thread: Finde leider auf die Schnelle den Abdi Thread nicht, drum poste ich trotz Admin Aufforderung hier: mein Senf zum Abdi Theater Jetzt ist Basel für ABdi eine Option Auszug aus dem Artikel: "Abdi, 23, hat ein erneutes Angebot des FCZ abgelehnt. Es ging um 360'000 Franken Jahresgehalt, 120'000 Franken fixe Prämien plus ein Handgeld von 500'000 bei Vertragsabschluss. Damit hätte Abdi, der massgeblich am Titelgewinn beteiligt war, aber noch nicht zu den Spitzenverdienern beim FCZ gehört." Das sind schon etwas andere Zahlen als das was bis jetzt so herumgereicht wurde. 980'000 Stutz FIX für einen 23jährigen Super League Spieler find ich aber mehr als angemessen. Generell denke ich zum ganzen Abdi-Theater, dass hier wohl alle Parteien Fehler gemacht haben. Der FCZ weil er vielleicht etwas zu gierig war bei einem möglichen Transfer ins Ausland, Almen weil er halt mit 23 Jahren wohl noch reichlich naiv ist, Abdis Altern die dieses Erfahrungsmanko auch nicht ausfüllen konnten und zu Lamberti sag ich sowieso nichts. Fakt ist, dass Abdi in die Analen des FCZ eingehen wird als einer der hier mal einige Jahre gespielt hat, der in der Saison 2008/09 wirklich viel für den Klub gemacht hat. Nicht mehr und nicht weniger. Er wird vergessen und das ist auch gut so. Falls er wirklich bei Basel landet, dann haben wir wenigstens in nächster Zeit noch einen zum Auspfeiffen. Ich habe fertig.
Bani
Mitglied
29.10.2009, 16:54 · #356
Beiträge: 925
Ja man könnte wirklich meinen, Abdi sei nicht alt genug, sich selber zu äussern ("Ferngesteuert"). Ich weiss sehr wohl dass er viel für den FCZ gemacht hat. Aber was ist passiert, als es drauf an kam, schon vor Ende Saison? Ist er dann wirklich so gut (charakterfest?) ? ich finde es ist eine Mischung aus Medienjournalismus weil was geschrieben werden muss und Überbewertung eines Spielers, sowie auch unglücklich verlaufene Gespräche / Verhandlungen. Auf der einen Seite ist es schade, andrerseits, ich jedenfalls, ists mir langsam egal was er macht, weil ich kaum weiss was glauben.
Josi
Mitglied
29.10.2009, 20:50 · #357
Beiträge: 1'145
Geht mir ähnlich. Abdi ist erwachsener Mann und kein Teeny mehr. Der sollte doch einfach wissen, was er will. Die Kohle vom FCZ ist auf jedenfall für ein 23 jähriger nicht wenig. Ach, weiss der Geier. Wiedermal ein Fussballer der "verzogen wird". Schade, wirklich schade.
Zappa
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30.10.2009, 07:05 · #358
Beiträge: 1'412
Heute gibt es im Print Tagi auf Seite 10 einen ausführlichen Bericht zum Fall Abdi. Sehr interessant !
Glarona
Mitglied
30.10.2009, 07:07 · #359
Beiträge: 13'396
Heute gibt es im Print Tagi auf Seite 10 einen ausführlichen Bericht zum Fall Abdi. Sehr interessant ! so, wat steht denn drin???
Sandman
Mitglied
30.10.2009, 07:16 · #360
Beiträge: 6'110
Aus dem Tagi von heute: Almen Abdi trainiert und schiesst seine Tore auf dem Nebenplatz des Letzigrunds. Eines ist eine wunderbare Direktabnahme. Er lächelt nicht, und später schweigt er. Weshalb solle er reden, lässt er am Dienstag ausrichten. Selbst FCZ-Trainer Bernard Challandes, sonst ein Wasserfall, wird einsilbig, als ein Journalist vor dem Spiel gegen Basel nach Abdi fragt. «Nein, nein, nein . . .», sagt er, achtmal nein. Viele Leute hätten zu viel gesprochen, erklärt er, da kommentiere er lieber nichts. Als alle gegangen sind, blickt er auf den Boden, als lägen da die Antworten. Er sagt, es sei für Abdi im Moment das Beste, nicht zu spielen: «Almen weiss das auch. Er ist nicht dumm.» Abdis Vater hat den Vorwurf erhoben, FCZ-Präsident Ancillo Canepa habe angeordnet, Almen dürfe nicht mehr eingesetzt werden. «Das ist Mobbing», diktierte er letzten Samstag dem «Blick». Challandes sagt nur: «Der Präsident verlangt so etwas nicht. Die Aufstellung mache ich.» Zwei Wahrheiten Ancillo Canepa murrt wegen der Interviewanfrage. «Muss das sein?», sagt er am Telefon. Dann sitzt er doch da in seinem Büro am Schanzengraben, um über die Szenen einer inzwischen kaputten Beziehung zu sprechen. Neben ihm sitzt Fredy Bickel, sein Sportchef. Er ist mit Sichtmappen ausgerüstet. Es ist seine Dokumentation des Falles, in dem zwei Parteien so heftig aufeinanderprallen, dass die Fluchtwege zu einer gütlichen Einigung versperrt scheinen. Die Gegenpartei, Dino Lambertis Fairplay Agency, residiert an der Lavaterstrasse in der Enge. Der Parkettboden knirscht. Im Sitzungszimmer schwebt erhaben die Stuckaturdecke. Am Tag vorher hat Lamberti am Telefon gesagt: «Am besten wäre es zu schweigen.» Aber auch der Berater von Abdi redet an diesem späten Mittwochnachmittag, weil er spürt: Reden kann eine Chance sein. Zur Seite hat er den früheren Spitzenspieler Martin Müller. Der hält einen Berg von Unterlagen bereit. Canepa und Lamberti reden zur Sache, aber nicht mehr miteinander. Canepa hat den Berater am 28. September öffentlich zur «Persona non grata» erklärt. Lamberti seinerseits sieht in Canepa den Schuldigen, dass es in der Sache Abdi so weit gekommen ist: «Er will mich in ein schlechtes Licht stellen.» Canepas Lieblingsspieler Beide legen Dokumente vor, Verträge, Vertragsentwürfe, Vollmachten. Es geht um das, was der FCZ Abdi bietet, was der italienische Klub Udinese Calcio ihm diesen Sommer offerierte. Es geht um Geld. Um Millionen. Canepa und Lamberti verteidigen ihre Positionen mit aller Entschlossenheit. Jeder hat seine Wahrnehmung. Seine Wahrheit. Im Mittelpunkt also steht Almen Abdi, 23, ein fussballerisches Talent, anständig, sensibel. Seine emotionalen Wurzeln hat er in Kosovo, seine sportlichen beim FCZ. Seit er neun war, spielt er für diesen Klub. 2006 erhielt er den ersten Profivertrag, terminiert bis 2010. Canepa erklärte ihn zum Lieblingsspieler: «Ich sehe Sie eines Tages bei Arsenal und in der Nationalmannschaft.» Einen Sommer später gingen viele Spieler nach dem Gewinn der Meisterschaft weg, Abdi stieg vom Mitläufer zur Teamstütze auf. «Ich bin als Person gereift», sagte er im August vor einem Jahr. Die ersten Gedanken an einen Wechsel ins Ausland waren bei Abdi und Lamberti damals bereits aufgekommen. Die Verhandlungen mit dem FCZ über eine Vertragsverlängerung bis 2013 begannen gleichwohl. Canepa hat Lambertis Worte im Ohr: «Jawohl, das machen wir.» Der FCZ setzte ein Angebot auf, das Lamberti nicht gefiel. Und besserte es um 30 Prozent nach, auf rund 250 000 Franken plus Prämien. «Ein kommender Spitzenspieler» Abdi spielte im Herbst überragend. Ottmar Hitzfeld sagte über das neue Mitglied in seinem Nationalteam: «Ein kommender Spitzenspieler.» Das neue Jahr kam, das nächste Angebot des FCZ, aber im Februar sagte Abdi zum Klubtrainer: «Ich bin nicht so locker. Es läuft mir nicht.» Challandes vermutete einen direkten Zusammenhang zwischen ungeregelter Zukunft und Leistungstief. Almen suchte die Hilfe eines Mentaltrainers. Er schoss weiter Tore, 19 bis zum Titelgewinn, und fand trotzdem nicht mehr zur Form des Herbsts. Am 21. Juni sagte Lamberti der «SonntagsZeitung»: «Ich mag Sportchef Bickel und Präsident Canepa. Das sind Leute, die zu mir passen.» Dabei war etwas vorgefallen, was Lamberti entsetzte. Lamberti legt ein Fax von Canepa an Udineses Besitzer Gino Pozzo vor; Datum: 11. Juni. Canepa forderte 6,6 Millionen Euro Ablöse für Abdi. Lamberti sagt: «Warum schreibt er, dass Abdis Vertrag in einem Jahr ausläuft? Warum soll dann ein Klub jetzt noch so viel Geld für einen Spieler bezahlen? Pozzo fragte mich: Du, Dino, das ist aber nicht der Präsident von Zürich? Ich sagte ihm: Doch.» Canepa entgegnet: «Diese Episode zeigt die Verschlagenheit des Beraters. Hätte ich den Präsidenten von Udinese anlügen sollen? Das ist nicht mein Verhandlungsstil.» Lamberti schaffte es - nach seiner Darstellung -, Pozzo wenigstens auf einen Transferbetrag von 3,25 Millionen Euro zu verpflichten. Zehn Prozent hätten Abdi zugestanden. Mit den umgerechnet 4,9 Millionen Franken konnte Canepa einverstanden sein. Ende Juli erklärte er im FCZ-Verwaltungsrat: «Wir sind uns mündlich mit Udinese einig.» 1,5 Millionen netto von Udinese Zu der Zeit verhängte er einen Transferstopp, um die Chancen auf eine Champions-League-Qualifikation zu wahren. Diese Massnahme sollte für alle gelten, nur nicht für Abdi. Das betonte Canepa. Und er sagte auch: Er werde sich an das halten, wonach Abdi bei einem vernünftigen Angebot wechseln dürfe. Aus Udine fragte Pozzo bei Lamberti nach: «Du, Dino, wie sieht es aus? Können wir den Transfer machen oder nicht? Nein, es gibt einen Transferstopp? Dann müssen wir das Thema beenden.» So erzählt das Lamberti, der von Udinese seit dem 15. Juni das Mandat besass, den Transfer Abdis zu verhandeln. Bickel präsentiert die Ansicht des FCZ, warum Abdis Wechsel nicht zustande kam: «Auf einmal erklärte mir Lamberti: Abdi habe abgesagt, er sei sich mit Udinese nicht einig geworden.» An der Lavaterstrasse legt Lamberti ein Dokument vor: das Udinese-Angebot an Abdi. «Sollen wir das zeigen?», hat er Müller gefragt. Abdi hätte im Friaul, alles in allem, um die 1,5 Millionen Franken verdienen können: netto, Jahr für Jahr, bis 2014. «Und da soll Almen abgesagt haben!», ruft Lamberti. Wert ist nicht wiedergegeben worden Der FCZ wollte Abdi ein frisches Angebot vorlegen, um ihn bis 2013 zu binden. Canepa erinnert sich: «Lamberti sagte mir: Cillo, das machen wir, selbstverständlich. Etwas anderes kommt überhaupt nicht infrage. Wir sind uns bewusst, was der FCZ für Almen alles gemacht hat.» Canepa und Bickel redeten mehrmals mit Lamberti. Nur einer war nie dabei: Abdi. «Lamberti blockte immer ab, wenn ich wollte, dass Abdi dabei ist», sagte Canepa, «er behauptete: Das belastet Almen zu sehr.» Lamberti sagt: «Es war immer der Entscheid des FCZ, ob Almen dabei ist oder nicht.» Für Canepa ist es wichtig, dass die Spieler bei solchen Gesprächen dabei sind. Er habe sich im Fall Abdi «fälschlicherweise auf die Integrität des Beraters verlassen». Der Präsident holt seinen Terminkalender hervor: «Das Zerwürfnis begann am 25. September.» Es war Freitag, 16 Uhr, jetzt sass auf Canepas Wunsch Abdi mit am Tisch, neben Lamberti, Bickel, Challandes. Bickel lief bald wutentbrannt davon: «Lamberti sagte: Wir verlängern den Vertrag nicht. Was sollte ich da noch bleiben?» Canepa und Bickel fühlten sich hintergangen. Lamberti sagt: «Der Wert von Almen als Spieler ist auf dem Papier nicht wiedergegeben worden.» Lamberti und Abdi waren ein Jahresgrundgehalt von 360 000 Franken plus Spesen, plus mehrere Hunderttausend Franken Prämien, plus eine Million Franken Anteil an einer künftigen Ablöse von sechs Millionen nicht genug. «Die Ausstiegsklausel war nicht klar definiert», sagt Lamberti. «Wir wissen jetzt, dass wir den FCZ im nächsten Sommer verlassen» Drei Tage später teilte der FCZ mit, laut Lamberti habe sich Abdi mit Udinese für die Saison 2010/11 bereits geeinigt. Lamberti berief umgehend eine Pressekonferenz im Hyatt ein. Von einer Einigung mit Udinese könne keine Rede sein, sagte er. Sechs Journalisten kamen, auf Abdis Namensschild stand «Almend», der Spieler sagte Sätze wie: «Wir wissen jetzt, dass wir den FCZ im nächsten Sommer verlassen.» Er wirkte apathisch, hilflos, ferngesteuert. Lamberti sagt: «Ferngesteuert? Ich zeige meinen Jungs nur auf, was möglich ist. Entscheiden tun sie selbst.» Letzten Freitag setzte sich Bickel mit Abdi zusammen. «Wir unterhielten uns gut», sagt er, «Challandes kam dazu und bestätigte ihm, dass ihm keiner in die Aufstellung reinrede.» Bickel unterbreitete Abdi ein letztes minimal verbessertes Vertragsangebot. Anderntags beklagte Bajram Abdi im «Blick» die fehlende Wertschätzung des FCZ für seinen Sohn. In seinem Büro sagt Lamberti: «Bickel rief einmal hier an und sagte: Entweder unterschreibt ihr. Oder Almen spielt nicht mehr. Das kommt vom Präsidenten aus.» Canepa kontert: «Unsinn. Glauben Sie wirklich, Challandes lasse sich in die Aufstellung reinreden?» Den Kopf «lüften» Und jetzt? Wie weiter? Die kurzfristige Entwicklung ist nicht absehbar. Vielleicht geht Abdi im Winter, wenn die nächste Transferperiode beginnt, damit der FCZ noch eine Entschädigung erhält, sonst ist er ablösefrei bei Vertragsende im Sommer. Anfragen aus Deutschland, Italien und Frankreich liegen vor. «Ich mache mir bei Almen keine Sorgen um die Zukunft, aber um die Gegenwart», sagt Lamberti. Fürs Erste gibt der Klub dem Spieler bis Sonntag frei, um den Kopf «lüften» zu können. Abdi sagt zu Lamberti: «Das ist nicht das, was ich möchte. Ich wäre lieber auf dem Platz.» Canepa erklärt zum Abschied: «Ich will nur noch mit Leuten an den Tisch sitzen, zu denen ich Vertrauen haben kann. Mit Abdi selber würde ich mich auch in Zukunft jederzeit wieder zusammensetzen.»
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