Quo Vadis FcZ

559 Antworten · 133'072 Aufrufe · Seite 28 von 28
EinbeinerMitglied
gestern, 14:28 · #541
Beiträge: 217
Valderrama schrieb:
FCZ_AG schrieb:
Valderrama schrieb: « Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird.»
Dass darauf noch niemand gekommen ist, bitte gleich eine Mail an ancillo.canepa@fcz.ch schreiben! Spass bei Seite. Wo würdest du dann die Heimspiele austragen? So dass man keine übertriebene Mieten und horrende Polizeikosten an die Stadt bezahlen muss?
Ha, echt sehr witzig. Aber keine Sorge: Cillo braucht dafür keine E-Mail, denn offenbar offenbar ist er schon selbst dahintergekommen. Oder wie erklärst du dir die aktuelle Sparübung? Meine Einsicht in die Zahlen ist genauso begrenzt wie deine, aber ich bezweifle, dass die Sicherheitskosten der größte Kostenpunkt sind. Was wird dafür jährlich bezahlt? Eine Million? Wenn ich mir die Personalkosten der letzten Jahre ansehe, dann gibt es da sicherlich noch Spielraum nach unten. Und unser Kader sieht momentan danach aus, als würde genau dieser Weg eingeschlagen.
Es ist doch einfache Mathematik: Als Mieter sind deine Einnahmen aus den Heimspielen geringer, dazu fallen bekanntlich die kompletten Einnahme vom Catering weg. Die Polizeikosten werden von der Stadt Zürich schon lange direkt an den FCZ in Rechnung gestellt. Spielraum nach unten gibt's in finanzieller Hinsicht dementsprechend nicht so viel- sportlich hingegen schon.
Den modernen Fussballfan zeichnen heutzutage zwei Dinge aus: Er ist rückgratlos und dumm.
Zuletzt bearbeitet von Einbeiner am gestern, 14:29
ValderramaMitglied
gestern, 14:40 · #542
Beiträge: 1'867
Stadtkreis9 schrieb:
Valderrama schrieb:
tehmoc schrieb: «Der Verein eiert nur noch herum und mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand mit Zürcher Identität den FCZ übernimmt. Ich bin in der Welt zuhause und kann mit provinziellem Lokalstolz seit jeher nichts anfangen. Wichtiger ist Kontinuität und Seriosität unter den neuen Eigentümern. Mit den Canepas konnte ich mich auch nie anfreunden. Mir sind sie zu schrullig, zu selbstgefällig und ich habe seit jeher den Eindruck, dass der FCZ ein Kinderersatz ist - neben den Hunden natürlich. (Wer nennt sein Haustier schon nach sich selbst?) Auf der Suche nach der bestmöglichen „Betreuung“ für den Verein agieren sie wie Helikoptereltern von der Goldküste. Für mich ist auch seit Rolf Fringer klar, dass die Menschenkenntnis nicht allzu ausgeprägt ist. Wenn man die Entscheide der letzten Jahre anschaut, dann sprechen sie ausserdem für sehr dürftig ausgeprägte analytische Fähigkeiten. Und es wird immer nur noch schlimmer. Auch deshalb wäre es einfach sinnvoll, so schnell wie möglich die Nachfolge nachhaltig zu regeln. Ja, eine lokale Lösung würde ich unterschreiben, aber sie hat absolut keine Priorität mehr angesichts der Entwicklung.»
Wichtiger als Kontinuität und Seriosität ist beim FCZ aktuell KI: Kompetenz und Integrität. ;) Zum Thema Lokalstolz gebe ich dir zwar recht, denn auch ich kann damit eher wenig anfangen. Nur sind die von dir geforderten Punkte betreffend Seriosität und Kontinuität bei ausländischen Investoren halt meistens eher nicht gegeben. Natürlich gibt es auch andere Beispiele wie Lugano, wo seriös gearbeitet wird, weil sich der Besitzer bewusst ist, dass der Verein finanziell ein Fass ohne Boden sein kann, er aber gleichzeitig mehr als genug Geld hat, um dies zu stemmen. Einen solchen Investor zu finden, dürfte allerdings eher im Bereich des fast Unmöglichen liegen. Die restlichen Vereine haben alle mehr oder weniger lokales Geld im Hintergrund. Basel hat sehr viel lokales Geld. YB hat mit lokalem, wenn auch Zürcher Geld, trotz anfänglicher Probleme etwas Grosses geschaffen. Sion hat lokales Geld. Lausanne hat einen Chemiekonzern im Hintergrund, der aber ebenfalls stark in der Region verwurzelt ist. Servette hat lokales Geld. Thun hat mehrheitlich lokales Geld. Luzern hat lokales Geld. St. Gallen hat lokales Geld. Xamax ging praktisch hopps, nachdem die lokale Lösung wegfiel und ein tschetschenischer Betrüger übernahm. Servette wurde von einem dubiosen nicht lokalen Investor an den nächsten weitergereicht und litt jahrelang darunter. Wil wurde ebenfalls mindestens zweimal von ausländischen Investoren beinahe ins Verderben geritten. GC wird momentan wie ein Wanderpokal alle paar Jahre weitergereicht und bisher sieht es eher nach weiterem Niedergang als nach nachhaltigem Erfolg aus. Bentancur hat in Bellinzona ein gigantisches Chaos hinterlassen und der Verein stand kurz vor dem Konkurs. Bei allem strategischen Versagen muss man den Canepas immerhin lassen, dass sie für ihre Fehler finanziell stets geradegestanden sind. Bei einer ausländischen Lösung ohne Bezug zur Region und zum FCZ stellt sich halt schon die Frage, ob diese Leute ihre Verpflichtungen ebenfalls erfüllen, wenn es einmal nicht so läuft wie erhofft. Die oben genannten Beispiele zeigen ja ziemlich deutlich, dass dies keineswegs selbstverständlich ist. Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird. Sorry für den ausufernden Beitrag.
Das Problem ist halt, dass die Canepa‘s die Tür für weitere Aktionäre jahrelang geschlossen hielten. Sie wollten immer nahezu 100% Aktienanteil behalten. Für potenzielle Interessenten war die Message klar und abschreckend. Wenn du dich dann aus finanziellen Gründen plötzlich gesprächsbereit zeigst, stehen die Interessenten nicht Schlange. Ich werfe den Canepa‘s schon vor, dass sie den FCZ nach Aussen isoliert und ihm so geschadet haben. Das passiert, wenn sich ein Präsident in das Tagesgeschäft einmischt und alles persönlich nimmt. Könnt ihr euch noch an die „schwarze Liste“ mit sechs Beratern erinnern? Oder die ganzen geräuschvollen Abgänge? Spieler dürfen nicht zurückkehren, da sie uns ablösefrei verliessen, aber wir selber verpflichten fast nur ablösefreie Spieler… In der Meistersaison war Canepa genau der Präsident, den man sich wünscht. Die Kommunikation lief über Breitenreiter und Jurendic und wir hatten Ruhe. Canepa konnte sich um das Wesentliche kümmern und das Sportliche den Profis überlassen. Er ist zwar sturr und hat seine Macken, aber ich glaube, dass er ein guter Mensch ist und dem FCZ eigentlich nur Gutes will.
Das mit dem 100% Aktienanteil war ja nicht immer so. Sie wollten das nicht seit jeher. Diese kam erst, als der Verein nach den anfänglichen Erfolgen unter Canepa erstmals finanziell in Schieflage geriet. Darauf musste die Bilanz saniert werden. Wenn ich mich richtig an diese GV erinnere, war das irgendwo um 2012, also schon ein gutes Stück in seiner Amtszeit. Damals schwellte ja auch der Konflikt mit Greber und co, welche z.B. Fischer oder Bickel viel eher absägen wollten. Ich meinte gehört zu haben, dass die Canepas schlussendlich auch die einzigen waren, die bereit waren, die benötigten Millionen auf den Tisch zu legen, um die Bilanz zu sanieren. Danach begann die alleinige Herrschaft der Canepas. Mit jeder weiteren Kapitalerhöhung, welche sie alleine zeichnete, wurde der Aktienanteil immer grösser. Ob sie aber wirklich die Türe verschlossen haben, weiss ich nicht.
Avatar von FlorianFlorianMitglied
gestern, 15:45 · #543
Beiträge: 6'359
FraktionUnterstrass schrieb: «Auch wenn es Niemand hören möchte (inkl. mir) aber eine Fusion wäre auf lange Sicht die beste Lösung.»
In diesem Zusammenhang: Was genau hat eigentlich der Dislike-Button für eine Funktion in diesem neuen Forum?
Avatar von tatotatoMitglied
gestern, 15:52 · #544
Beiträge: 760
Ich nehme das aus dem Basel-Matchthread mal hierher
Jea schrieb: «(...) ich hoffe, dass die Spieler hier nicht mitlesen, so viel Negativität... ich erwarte einen Kampf um JEDEN cm und dann ist alles möglich (und wenn unsre sich wirklich den ar*** aufreissen, ist für mich das Resultat aktuell zweitrangig)»
Ich habe mir gestern genau das Umgekehrte gedacht: sollte der Trainer die Spieler nicht geradezu auffordern, hier im Forum zu lesen? Genau diese Negativität müsste doch für sie der grösste Antrieb sein, um es uns allen im Forum zu zeigen was wir für Banausen sind, die den tatsächlichen Wert unserer Mannschaft noch nicht erkannt haben: Den unbändigen Willen, alles bisher Gelernte immer auf den Platz zu bringen und die Konzentration permanent hochzuhalten. Die Bereitschaft jeden Mitspieler in jeder Situation zu unterstützen. Basics vor Schönheit etc. ('Victor Jara' würde diese Aufzählung noch um viele Punkte erweitern^^). Positive Ansätze haben wir im ersten Match gegen SG gut erkennen können. Ergo darf es das Ego nicht zulassen, dass nach einem Spiel schon 'habe fertig' ist. Diese heikle Phase müssen unsere Spieler mit aller Tatkraft meistern damit das QUO VADIS FCZ? einen positiven Fortgang nimmt.
Sektion rosarote Brille
nihilateMitglied
gestern, 15:57 · #545
Beiträge: 484
"Ich versprich dir, dass dis Lebeswerch au oises Lebeswerch sii wird." Ancillo Canepa an seiner Rede zu Ehren von Sven Hotz am 13.12.25 Ich hoffe, Ancillo Canepa hält Wort und stolpert nicht über seine eigenen... Die Vorkommnisse 2012 habe ich anders in Erinnerung. Im Oktober 2012 erfolgte eine Kapitalerhöhung um CHF 2.4 Mio., bei der sämtliche Altaktionäre mitgezogen haben. Canepa soll dem Vernehmen nach CHF 1 Mio. beigesteuert haben. Diese reichte jedoch nicht aus, um die überbordenden Ausgaben abzudecken. Gregor Greber war daraufhin nicht bereit, weiteres Geld einzubringen, ohne dass grundlegende Anpassungen an den Strukturen vorgenommen werden. Er schlug Kostensenkungsmassnahmen und einen Fokus auf die erste Mannschaft vor, was Abstriche bei übrigen Bereichen bedeutet hätte (Frauenmannschaft, Museum, FCZ-TV etc.). Im Anschluss sollte die Eigentümerschaft breiter abgestützt werden. Dazu war Canepa nicht bereit. Greber hat sich dann zurückgezogen, Canepa im November 2012 mutmasslich weitere CHF 7 Mio. eingeschossen und die zunehmende Isolierung der Ehegatten Canepa nahm ihren Lauf. Auch wenn ich Greber gegenüber skeptisch bin und einige der damaligen Forderungen (z.B. Entlassung Fischer / Bickel) nicht unterstützte, wäre es für die langfristige Gesundheit des Vereins vielleicht doch besser gewesen, wenn dieser Machtkampf nicht von Canepa gewonnen worden wäre.
Avatar von JeaJeaMitglied
gestern, 16:01 · #546
Beiträge: 6'433
tato schrieb: « Genau diese Negativität müsste doch für sie der grösste Antrieb sein, um es uns allen im Forum zu zeigen was wir für Banausen sind, die den tatsächlichen Wert unserer Mannschaft noch nicht erkannt haben: Den unbändigen Willen, alles bisher Gelernte immer auf den Platz zu bringen und die Konzentration permanent hochzuhalten. Die Bereitschaft jeden Mitspieler in jeder Situation zu unterstützen. Basics vor Schönheit etc. ('Victor Jara' würde diese Aufzählung noch um viele Punkte erweitern^^).»
Ich hoffe sehr, dass die Spieler von sich aus Ihren Job nach bestem Können, Wissen und Gewissen erfüllen möchten... DAS sollte doch selbstverständlich sein? Darf das ein Arbeitgeber nicht erwarten? Wir haben eigentlich nur einen semi-Anspruch auf Erfolg, Einsatz etc. oder wie sich die Spieler auf dem Platz anstellen. Schlussendlich bezahlen wir nur einen ganz minimen (wenn überhaupt) Teil der Lohnkosten... und wer zahlt, befiehlt nun mal... . Ich sage nicht, dass Fans nicht fordern dürfen etc. aber wenn man es mal von der Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Sicht anschaut, erwarte ich halt schon etwas einen anderen Einsatz oder Joberfüllung der Arbeitnehmer... (das kann man beliebig in andere Bereiche transferieren...) Aber das ist absolut meine persönliche Meinung und völlig subjektiv.
LennardMitglied
gestern, 16:07 · #547
Beiträge: 218
Stadtkreis9 schrieb:
Valderrama schrieb:
tehmoc schrieb: «Der Verein eiert nur noch herum und mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand mit Zürcher Identität den FCZ übernimmt. Ich bin in der Welt zuhause und kann mit provinziellem Lokalstolz seit jeher nichts anfangen. Wichtiger ist Kontinuität und Seriosität unter den neuen Eigentümern. Mit den Canepas konnte ich mich auch nie anfreunden. Mir sind sie zu schrullig, zu selbstgefällig und ich habe seit jeher den Eindruck, dass der FCZ ein Kinderersatz ist - neben den Hunden natürlich. (Wer nennt sein Haustier schon nach sich selbst?) Auf der Suche nach der bestmöglichen „Betreuung“ für den Verein agieren sie wie Helikoptereltern von der Goldküste. Für mich ist auch seit Rolf Fringer klar, dass die Menschenkenntnis nicht allzu ausgeprägt ist. Wenn man die Entscheide der letzten Jahre anschaut, dann sprechen sie ausserdem für sehr dürftig ausgeprägte analytische Fähigkeiten. Und es wird immer nur noch schlimmer. Auch deshalb wäre es einfach sinnvoll, so schnell wie möglich die Nachfolge nachhaltig zu regeln. Ja, eine lokale Lösung würde ich unterschreiben, aber sie hat absolut keine Priorität mehr angesichts der Entwicklung.»
Wichtiger als Kontinuität und Seriosität ist beim FCZ aktuell KI: Kompetenz und Integrität. ;) Zum Thema Lokalstolz gebe ich dir zwar recht, denn auch ich kann damit eher wenig anfangen. Nur sind die von dir geforderten Punkte betreffend Seriosität und Kontinuität bei ausländischen Investoren halt meistens eher nicht gegeben. Natürlich gibt es auch andere Beispiele wie Lugano, wo seriös gearbeitet wird, weil sich der Besitzer bewusst ist, dass der Verein finanziell ein Fass ohne Boden sein kann, er aber gleichzeitig mehr als genug Geld hat, um dies zu stemmen. Einen solchen Investor zu finden, dürfte allerdings eher im Bereich des fast Unmöglichen liegen. Die restlichen Vereine haben alle mehr oder weniger lokales Geld im Hintergrund. Basel hat sehr viel lokales Geld. YB hat mit lokalem, wenn auch Zürcher Geld, trotz anfänglicher Probleme etwas Grosses geschaffen. Sion hat lokales Geld. Lausanne hat einen Chemiekonzern im Hintergrund, der aber ebenfalls stark in der Region verwurzelt ist. Servette hat lokales Geld. Thun hat mehrheitlich lokales Geld. Luzern hat lokales Geld. St. Gallen hat lokales Geld. Xamax ging praktisch hopps, nachdem die lokale Lösung wegfiel und ein tschetschenischer Betrüger übernahm. Servette wurde von einem dubiosen nicht lokalen Investor an den nächsten weitergereicht und litt jahrelang darunter. Wil wurde ebenfalls mindestens zweimal von ausländischen Investoren beinahe ins Verderben geritten. GC wird momentan wie ein Wanderpokal alle paar Jahre weitergereicht und bisher sieht es eher nach weiterem Niedergang als nach nachhaltigem Erfolg aus. Bentancur hat in Bellinzona ein gigantisches Chaos hinterlassen und der Verein stand kurz vor dem Konkurs. Bei allem strategischen Versagen muss man den Canepas immerhin lassen, dass sie für ihre Fehler finanziell stets geradegestanden sind. Bei einer ausländischen Lösung ohne Bezug zur Region und zum FCZ stellt sich halt schon die Frage, ob diese Leute ihre Verpflichtungen ebenfalls erfüllen, wenn es einmal nicht so läuft wie erhofft. Die oben genannten Beispiele zeigen ja ziemlich deutlich, dass dies keineswegs selbstverständlich ist. Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird. Sorry für den ausufernden Beitrag.
Das Problem ist halt, dass die Canepa‘s die Tür für weitere Aktionäre jahrelang geschlossen hielten. Sie wollten immer nahezu 100% Aktienanteil behalten. Für potenzielle Interessenten war die Message klar und abschreckend. Wenn du dich dann aus finanziellen Gründen plötzlich gesprächsbereit zeigst, stehen die Interessenten nicht Schlange. Ich werfe den Canepa‘s schon vor, dass sie den FCZ nach Aussen isoliert und ihm so geschadet haben. Das passiert, wenn sich ein Präsident in das Tagesgeschäft einmischt und alles persönlich nimmt. Könnt ihr euch noch an die „schwarze Liste“ mit sechs Beratern erinnern? Oder die ganzen geräuschvollen Abgänge? Spieler dürfen nicht zurückkehren, da sie uns ablösefrei verliessen, aber wir selber verpflichten fast nur ablösefreie Spieler… In der Meistersaison war Canepa genau der Präsident, den man sich wünscht. Die Kommunikation lief über Breitenreiter und Jurendic und wir hatten Ruhe. Canepa konnte sich um das Wesentliche kümmern und das Sportliche den Profis überlassen. Er ist zwar sturr und hat seine Macken, aber ich glaube, dass er ein guter Mensch ist und dem FCZ eigentlich nur Gutes will.
Und die möglichen Investoren werden sehr wahrscheinlich warten bis der Wert der FCZ-Aktien möglichst tief sinkt bevor sie einsteigen. Daher hätten sie ein Interesse daran, dass der Club an die Wand gefahren wird.
Zuletzt bearbeitet von Lennard am gestern, 16:08
ValderramaMitglied
gestern, 16:35 · #548
Beiträge: 1'867
nihilate schrieb: «"Ich versprich dir, dass dis Lebeswerch au oises Lebeswerch sii wird." Ancillo Canepa an seiner Rede zu Ehren von Sven Hotz am 13.12.25 Ich hoffe, Ancillo Canepa hält Wort und stolpert nicht über seine eigenen... Die Vorkommnisse 2012 habe ich anders in Erinnerung. Im Oktober 2012 erfolgte eine Kapitalerhöhung um CHF 2.4 Mio., bei der sämtliche Altaktionäre mitgezogen haben. Canepa soll dem Vernehmen nach CHF 1 Mio. beigesteuert haben. Diese reichte jedoch nicht aus, um die überbordenden Ausgaben abzudecken. Gregor Greber war daraufhin nicht bereit, weiteres Geld einzubringen, ohne dass grundlegende Anpassungen an den Strukturen vorgenommen werden. Er schlug Kostensenkungsmassnahmen und einen Fokus auf die erste Mannschaft vor, was Abstriche bei übrigen Bereichen bedeutet hätte (Frauenmannschaft, Museum, FCZ-TV etc.). Im Anschluss sollte die Eigentümerschaft breiter abgestützt werden. Dazu war Canepa nicht bereit. Greber hat sich dann zurückgezogen, Canepa im November 2012 mutmasslich weitere CHF 7 Mio. eingeschossen und die zunehmende Isolierung der Ehegatten Canepa nahm ihren Lauf. Auch wenn ich Greber gegenüber skeptisch bin und einige der damaligen Forderungen (z.B. Entlassung Fischer / Bickel) nicht unterstützte, wäre es für die langfristige Gesundheit des Vereins vielleicht doch besser gewesen, wenn dieser Machtkampf nicht von Canepa gewonnen worden wäre.»
Stimmt, da warst du wesentlich genauer! Ich hatte da wohl auch noch die GV 2013 im Kopf, als die Canepas dieses massive Defizit selbst deckten. Unvergessen auch die Geschichte um den Verkauf der Hälfte der Transfererlöse and Mehmedi, Rodriguez und co. Für 2012 kamen aber effektiv noch die Altaktionäre auf. Wahrscheinlich wäre es in der Tat besser gewesen, hätte man den von Greber vorgeschlagenen Weg vollzogen. Vor diesem Schritt stehen wir ja nun wieder. Aber ja, schwierig zu sagen... Greber war ja so viel ich weiss auch "nur" Vertreter des Business Clubs und nicht selbst massgeblich beteiligt.
Zuletzt bearbeitet von Valderrama am gestern, 16:36
Avatar von Tschik CajkovskiTschik CajkovskiMitglied
gestern, 18:32 · #549
Beiträge: 3'349
ich kann mir schon vorstellen, dass investoren da sind den club zu übernehmen. vermutlich auch über die kontakte von cisullo. wäre ich ein investor, was würde ich mir überlegen bzw. was ist sicher fakt: mindestens circa 5mio pro jahr in den club einschiessen um das jährliche defizit zu decken (mansueto beim fc lugano gab dies bei der übernahme bekannt, i.e. er ist bereit jährlich 5mio einzuschiessen, hofft aber das defizit von circa 10mio jährlich - bei der übernahme - auf eben diese 5mio zu reduzieren, auch dank des neuen stadions). dieses minus ist mindestens bis zum einzug in ein neues stadion zu decken. somit ist für mich als investor klar, dass der übernahmepreis für den club rein symbolischer natur besteht, also CHF 1.-- (einen franken). die verkäuferseite (familie canepa) wird somit möglichst noch viel cash machen wollen, weil eben der übernahmepreis bei null liegt. ich denke wir befinden uns genau in dieser phase. das wäre wirklich ein positive sache, i.e. es würde bedeuten dass die familie canepa doch kurz vor dem verkauf des vereins steht. dies allen beteuerung der verkauf erfolge erst in einigen jahren zum trotz. diese aussage ist ähnlich mit bekundungen zum festhalten an einen erfolglosen trainer.
GakuroMitglied
gestern, 19:50 · #550
Beiträge: 5
Einen Fussballclub in der Schweiz kauft man nicht um die grosse Kohle zu machen. Entweder hast du da einen Fan mit Kohle der sich ein Spielzeug leisten will oder eben eine Gruppe die Global unterwegs ist und den Verein in bereits bestehende Strukturen eingliedern möchte. Aber die Canepas werden den FCZ sicher nicht gratis abgeben. Es gäbe seit Jahren Interessenten die bereit waren einzusteigen, aber das wollte man nicht. Im Idealfall wäre es wohl eine Person wie Dreyfus bei Sunderland, hat unendlich viel Kohle,ist Fussballverrüclt aber gleichzeitig klug genug den Verein von Profis führen zu lassen. Wir werden sehen.
Avatar von Gha_Züri_NeuGha_Züri_NeuMitglied
gestern, 19:57 · #551
Beiträge: 121
Das meiste wurde bereits geschrieben... Entscheidend wäre mMn zu wissen, ob als Nächstes wirklich neue Aktionäre und Eigenkapital kommen, oder ob man weiterhin mit Zuschüssen, Schulden und Spielerverkäufen versucht Zeit zu kaufen. Genau dazu müssten AC & Co. endlich etwas konkreter werden. Namen muss niemand nennen, aber ein grober Zeitplan wäre langsam schon angebracht.
"You can't find the sun in a locked room" Ghassan Kanafani
Zuletzt bearbeitet von Gha_Züri_Neu am gestern, 19:57
Avatar von N'GombutuN'GombutuMitglied
gestern, 19:58 · #552
Beiträge: 234
Tschik Cajkovski schrieb: «ich kann mir schon vorstellen, dass investoren da sind den club zu übernehmen. vermutlich auch über die kontakte von cisullo. wäre ich ein investor, was würde i...»
Jedem, der auch nur halbwegs vernüftig extrapolieren kann, dürfte bewusst sein, dass der FCZ nach der Discounted-Cashflow-Methode - gemäss VZ die «umfassendste umd anerkannteste Methode zur Bestimmung des Unternehmenswerts» - höchstens den erwähnten Pro-Memoria-Franken wert ist. Genau das wird wohl die Aufgabe von Finanzinvestor Cisullo sein: Die Bücher für ein paar Jahre so zu gestalten, dass sich daraus ein positiver Wert ableiten lässt. Man kann es den Canepas nicht verübeln, dass sie nach all diesen Investitionen à fonds perdu versuchen, die Nachfolgeplanung so zu regeln, dass es - gefühlt, nicht in ihrem Geldbeutel! - nicht nach einem überstürzten Verlassen des sinkenden Schiffs aussieht. Nach dem offensiven, teuren Versuch mit MM ist es halt jetzt der defensive. Ob man etwas während ihrer Regentschaft besser hätte machen können, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Zuletzt bearbeitet von N'Gombutu am gestern, 20:07
Fuessball ZüriMitglied
gestern, 20:19 · #553
Beiträge: 5
Die folgenden Jahren werden wahrscheinlich so prägend sein wie selten in der Vereinsgeschichte von unserem geliebtem FCZ. Ich vertraue da aber Canepa als Fussballromantiker das er die Nachfolge gut reglet, sofern überhaupt gute Angebote dabei sind. Wir reden immer über die letzten Jahren die nicht gut liefen, was ich aber denke was viel mehr Einfluss hatte auf dass was unser Verein momentan ist, war die verpasste Meisterschaft 2011... Basel konnte vor allem durch die Millionen vom Meistertitel 2011 und die CL-Teilnahme das Fundament bilden für ihre erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte. Klar Heusler war ein echter Macher, aber ich wage zu behaupten dass wenn wir dort in die CL eingestiegen wären, und ein bisschen gescheit geplant wird/würde wären wir jetzt nicht da wo wir sind...
ValderramaMitglied
heute, 08:33 · #554
Beiträge: 1'867
Tschik Cajkovski schrieb: «ich kann mir schon vorstellen, dass investoren da sind den club zu übernehmen. vermutlich auch über die kontakte von cisullo. wäre ich ein investor, was würde ich mir überlegen bzw. was ist sicher fakt: mindestens circa 5mio pro jahr in den club einschiessen um das jährliche defizit zu decken (mansueto beim fc lugano gab dies bei der übernahme bekannt, i.e. er ist bereit jährlich 5mio einzuschiessen, hofft aber das defizit von circa 10mio jährlich - bei der übernahme - auf eben diese 5mio zu reduzieren, auch dank des neuen stadions). dieses minus ist mindestens bis zum einzug in ein neues stadion zu decken. somit ist für mich als investor klar, dass der übernahmepreis für den club rein symbolischer natur besteht, also CHF 1.-- (einen franken). die verkäuferseite (familie canepa) wird somit möglichst noch viel cash machen wollen, weil eben der übernahmepreis bei null liegt. ich denke wir befinden uns genau in dieser phase. das wäre wirklich ein positive sache, i.e. es würde bedeuten dass die familie canepa doch kurz vor dem verkauf des vereins steht. dies allen beteuerung der verkauf erfolge erst in einigen jahren zum trotz. diese aussage ist ähnlich mit bekundungen zum festhalten an einen erfolglosen trainer.»
Das ist in der Tat die plausibelste Erklärung. Momentan wird die Bilanz bereinigt, womit die Canepas sich all ihre Darlehen zurückbezahlen. Dafür spricht auch die Anleihe, welche ja platziert wurde, um anderes Fremdkapital abzulösen. Da wohl kaum ein anderer Fremdkapitalgeber als die Canepas existiert, war dies höchstwahrscheinlich auch Teil dieses Ablösungsprozesses. Positiv ist, dass der Übergabeprozess mit einer aufgeräumten Bilanz wesentlich einfacher ist. Demgegenüber steht natürlich das grosse Fragezeichen hinter der Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft. Man kann nur hoffen, dass diese Ungewissheit um die Canepa-Nachfolge bald endet. Das ist ziemlich zermürbend für die Angestellten. Im letzten Winter hiess es noch, dass in den nächsten 12 Monaten Klarheit geschaffen wird, und nun soll es noch 3–5 Jahre dauern. Klar, das eine schliesst das andere nicht aus, aber ich bezweifle irgendwie, dass ein neuer Investor bereitsteht und die Canepas noch 3–5 Jahre walten lässt. Eher wird wohl von Investorenseite die Entwicklung um das Stadion abgewartet.
bricklane86Mitglied
heute, 09:49 · #555
Beiträge: 2
Das klingt für mich alles ein bisschen zu technisch im Zusammenhang mit der Übernahme eines Fussballclubs. Ich glaube auch nicht wirklich, dass sich die Bilanz für einen Verkauf bereinigen oder beschönigen lässt, umso die Bewertung zu maximieren und ich glaube auch nicht, dass das Ziel von HC/AC ist. Die aktuellen Entwicklungen (wenig Spielertransfers, wenig Ambitionen, fehlender Hauptsponsor, irritierendes Organigramm / Beirat, etc.) würden sich eigentlich schnell wieder umdrehen lassen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass bald ein Statement folgt à la "Unterstützt den Verein wo ihr nur könnt: Stadionbesuch, Merchandise, positive Stimmung, etc." . Das würde sich wahrscheinlich auf eine mögliche Zukunftslösung besser auswirken, als irgendwelche Finanzkosmetik. Am Schluss müsste sowieso jemand/eine Gruppe übernehmen, der anders rechnet und für den es keinen Unterschied macht, ob der Übernahmepreis 1 ist oder ob noch ein paar 0 darauf folgen.
EinbeinerMitglied
heute, 10:33 · #556
Beiträge: 217
Ich fasse mal zusammen: Entweder wird der FCZ nach der Canepa-Ära an ein Konstrukt verkauft (davon gibt's "gute" wie bei Lugano/Lausanne oder schlechte wie bei GC) oder an einen "lokalen" Mäzen verschenkt, der zuvor von Cisullo aufgespürt wurde. Dieser kennt schliesslich die Schweizer Milliardäre besser als unser Bundesrat hihihi. So oder so, man muss wahnsinnig sein, um für diesen Klub mehr als den symbolischen Franken zu bieten.
Den modernen Fussballfan zeichnen heutzutage zwei Dinge aus: Er ist rückgratlos und dumm.
Zuletzt bearbeitet von Einbeiner am heute, 10:33
ValderramaMitglied
heute, 11:59 · #557
Beiträge: 1'867
bricklane86 schrieb: «Das klingt für mich alles ein bisschen zu technisch im Zusammenhang mit der Übernahme eines Fussballclubs. Ich glaube auch nicht wirklich, dass sich die Bilanz für einen Verkauf bereinigen oder beschönigen lässt, umso die Bewertung zu maximieren und ich glaube auch nicht, dass das Ziel von HC/AC ist. »
Warum denn nicht? Die Reduktion der Schulden z.B. hat einen direkten Einfluss auf die Bewertung. Betreffend Ziel der Canepas bin ich mir nicht so sicher, ob die Maximierung des Verkaufserlöses nicht auch eine Rolle spielt. Sie haben ja durchaus schon gesagt, dass es schön wäre, wenn sie den FCZ wenigstens ohne Verlust verkaufen könnten. Somit müssen sie entweder jetzt noch Geld rausholen oder einen entsprechenden Verkaufserlös erzielen, um auch nur annähernd in diesen Bereich zu kommen. Natürlich, sie haben auch gesagt, dass es eine nachhaltige Lösung sein muss im Sinne des FCZ, womit die Erlösmaximierung sich diesem Ziel wohl unterordnen muss. Aber einen symbolischen Franken würde Canepa wohl als Beleididung betrachten. Er hat ja auch schon mehrmals gesagt, dass der Verein einen enormen Wert hat. Nicht zu vergessen, dass sogar Ladenhüter GC noch für eine Million verscherbelt wurde.
bricklane86Mitglied
heute, 13:25 · #558
Beiträge: 2
Ich glaube halt einfach nicht das eine anerkannte Bewertung für ein Konstrukt oder ein "lokaler" Mäzen so relevant ist. Wenn eine saubere Bewertung wichtig ist, wäre das eventuell ein Hinweis, dass Besitzverhältnisse à la FCSG oder FCB angepeilt werden. Also sprich 3-4 Grossaktionäre und allenfalls noch mehrere Kleinaktionäre, idealerweise aus der Region. Diese Variante würde wohl auch die Möglichkeit bieten, dass Canepas (evtl. via Stiftung?) als Aktionärin weiterhin finanziell beteiligt sind.
Avatar von Gha_Züri_NeuGha_Züri_NeuMitglied
heute, 13:35 · #559
Beiträge: 121
Für mich liegt das Problem eher bei Canepa selber und das eben genau weil er ein Fussballromantiker ist und den FCZ als sein Lebenswerk betrachtet. Genau deshalb habe ich Bedenken, dass die Nachfolge am Schluss bei ihm eher nach Sympathie geregelt wird. Halt jemand, der ihm persönlich passt und ihm das Blaue vom Himmel verspricht (wie bei MM halt). Ich bin davon überzeugt, dass AC ursprünglich vorhatte den FCZ in ferner Zukunft in Basel-Manier an MM zu übergeben, wären nicht alle auf die Barrikaden gegangen. Wenn Provinzklubs wie Lugano mit Joe Mansueto einen Milliardär findet, der 100 Prozent des Klubs übernimmt, oder Lausanne seit 2017 mit INEOS einen langfristigen Besitzer hat, kann mir niemand erzählen, dass beim FCZ nur irgendwelche zwielichtigen oder unseriöse Gestalten anklopfen. Natürlich ist auch dort nicht alles Gold, Lausanne war ja trotz INEOS abgestiegen. Aber beide Klubs haben wenigstens eine langfristige Struktur und müssen nicht jedes Jahr irgendwelche Löcher stopfen. Klar, unser geliebtes Zürich ist mit dem Letzi, den hohen Kosten und der Politik kein einfaches Pflaster. Trotzdem kann das nicht die ganze Erklärung sein. Für mich hängt vieles daran, ob Canepa wirklich loslassen kann und akzeptiert, dass ein seriöser Nachfolger den Klub vielleicht anders führen wird als er. Sein Verdienst um den FCZ bleibt unbestritten und da bin ich beiden Canepas auch für immer dankbar. Aber die Nachfolge darf nicht sein letzter einsamer Bauchentscheid werden. Da liegt meine Hoffnung schon bei Cisullo.
"You can't find the sun in a locked room" Ghassan Kanafani
Zuletzt bearbeitet von Gha_Züri_Neu am heute, 13:37
FCZ_AGMitglied
heute, 14:04 · #560
Beiträge: 53
bricklane86 schrieb: «Ich glaube halt einfach nicht das eine anerkannte Bewertung für ein Konstrukt oder ein "lokaler" Mäzen so relevant ist. Wenn eine saubere Bewertung wichtig ist, wäre das eventuell ein Hinweis, dass Besitzverhältnisse à la FCSG oder FCB angepeilt werden. Also sprich 3-4 Grossaktionäre und allenfalls noch mehrere Kleinaktionäre, idealerweise aus der Region. Diese Variante würde wohl auch die Möglichkeit bieten, dass Canepas (evtl. via Stiftung?) als Aktionärin weiterhin finanziell beteiligt sind.»
Auch du verstehst es nicht, dass sowohl Basel und SG ein eigenes Stadion haben, wo auch die Einnahmen vom Catering in ihre Kassen fliessen. Der FCZ ist und bleibt ein Minusgeschäft, ohne eigenes Stadion sowieso.
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